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	<title>Emotionen Archive - Wunderland Coaching</title>
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	<description>Coaching für Selbstwert und SelbstBewusstsein</description>
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	<title>Emotionen Archive - Wunderland Coaching</title>
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		<title>Selbstwirksamkeit stärken: 4 Alternativen zur täglichen To-Do-Liste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Aug 2022 15:14:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Übungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel stelle ich dir eine Übung vor, die dir mehr Klarheit schenkt und verhindert, dass der Berg an To-Dos ein unbezwingbares Mysterium bleibt. Und ich zeige dir vier Alternativen zur täglichen To-Do-Liste, die deine Selbstwirksamkeit stärken. Fragst du dich auch manchmal, wo deine Zeit schon wieder geblieben ist?Und wie es sein kann, dass&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/selbstwirksamkeit-to-do-liste-alternativen/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Selbstwirksamkeit stärken: 4 Alternativen zur täglichen To-Do-Liste</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/selbstwirksamkeit-to-do-liste-alternativen/">Selbstwirksamkeit stärken: 4 Alternativen zur täglichen To-Do-Liste</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In diesem Artikel stelle ich dir eine <strong>Übung</strong> vor, <strong>die dir mehr Klarheit schenkt und verhindert, dass der Berg an To-Dos ein unbezwingbares Mysterium bleibt</strong>. Und ich zeige dir <strong>vier Alternativen zur täglichen To-Do-Liste, die deine Selbstwirksamkeit stärken</strong>.</p>



<p>Fragst du dich auch manchmal, wo deine Zeit schon wieder geblieben ist?<br>Und wie es sein kann, dass deine To-Do-Liste einfach nie aufhört?</p>



<p>Dann ist dieser Artikel für dich!</p>



<p>Für die folgenden Übungen brauchst du lediglich Stift(e) und Papier &#8211; und die Bereitschaft, ein bisschen Zeit und Energie zu investieren. Glaub’ mir: Es lohnt sich!<br><strong>Du wirst dich danach sicherlich klarer und zuversichtlicher fühlen.</strong></p>



<p>Und auch, wenn du nicht so der “Papier-Typ” bist und dir normalerweise nichts handschriftlich aufschreibst: Fühl’ dich von Herzen eingeladen, es für diese Übung einfach mal auszuprobieren &#8211; um den ganzen Ballast, den du sonst in deinem Kopf mit dir herumträgst, aufs Papier fließen zu lassen und deinen Kopf ein Stück weit davon zu befreien. Auch hier: Glaub’ mir, es lohnt sich. Das Aufs-Papier-Bringen kann eine wunderbare visuelle Stütze für deine Selbstwirksamkeit sein!</p>



<p>Ready?</p>



<p>Lass’ uns loslegen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warm-up Teil 1: Braindump</h2>



<p>Ob du bereits eine To-Do-Liste nutzt oder aktuell alles im Kopf hast (so wie ich das immer getan habe und manchmal leider immer noch tue):</p>



<p>Zuallererst machen wir einen “Braindump”: <strong>Schreib’ <em>alles</em> ungefiltert und unsortiert auf, was an unerledigten Aufgaben in deinem Kopf herumschwirrt.</strong> Und zwar auch die vermeintlich kleinen, unbedeutenden Dinge &#8211; die sind es nämlich, die in der Summe &#8222;den Bock fett machen&#8220; und dein Gefühl der Selbstwirksamkeit untergraben.</p>



<p><strong>Tipp: Lauf’ ein, zwei Tage lang mit Notizblock durch die Wohnung, dein Büro etc. und nimm alles direkt in die Liste auf, was dir in den unpassendsten Momenten ins Auge fällt.</strong></p>



<p>Schreib’ dir gerne auch Dinge auf, die du nicht unbedingt tun <em>musst</em>, aber schon lange mal wieder tun <em>wolltest</em> oder die im Alltag generell zu kurz kommen (wie z. B. einen Brief an deine Großeltern schreiben oder einen Cappuccino in deinem Lieblingscafé genießen)!</p>



<p>Und lass’ dich nicht entmutigen, wenn dich die schiere Menge an Aufgaben zu erdrücken scheint. Dafür machst du diese Übung schließlich: Um <strong>Licht ins Dunkle</strong> zu bringen und dir vor Augen zu führen, was da alles auf dir lastet. <strong>Der erste Schritt zu jeder Veränderung ist Bewusstsein.</strong></p>



<p>Als ich vor ein paar Monaten diese Übung durchführte, hatte ich am Ende acht (!!!) Seiten meines To-Do-Listen-Blocks gefüllt, die jeweils Platz für 17 To-Dos bieten… Macht in Summe <strong>über 130 offene To-Dos</strong>. Kein Wunder, dass mein Kopf am Platzen war und ich sowas wie Selbstwirksamkeit nicht besonders oft fühlte&#8230;</p>



<p>Wie viele sind es bei dir geworden?<br><strong>Siehst du, was du im Alltag “ganz selbstverständlich” alles leistest?</strong><br>Schon mal von “mental load” gehört? <a rel="noreferrer noopener" href="https://english.emmaclit.com/2017/05/20/you-shouldve-asked" target="_blank">Diesen Comic</a> zum Thema kann ich dir sehr empfehlen (auf Englisch)!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warm-up Teil 2: Sortieren</h2>



<p>Bestimmt kannst du beim Blick auf deine gesammelten To-Dos schon <strong>verschiedene Kategorien</strong> erkennen, denen sie sich zuordnen lassen, z. B. Haushalt, Papierkram, Projekt A/B/C, Soziales, Selfcare.</p>



<p>Für jede Kategorie nimmst du nun am besten eine <strong>eigene neue Liste</strong> und ordnest die einzelnen Punkte entsprechend ein. Keine Sorge: Es darf auch eine “Verschiedenes”-Liste geben!</p>



<p>Jetzt hast du einen <strong>Überblick</strong> darüber, welche Projekte oder Kategorien besonders viel Unerledigtes bergen und <strong>wo dein Selbstwirksamkeitsgefühl besonders leidet</strong>.</p>



<p>Den ursprünglichen, unsortierten Zettel kannst du jetzt so richtig schön zusammenknüllen oder zerreißen und in den Papierkorb pfeffern.<br>Ein befriedigendes Gefühl, nicht?<br>Ich finde ja, alleine dafür lohnt es sich schon, das Ganze auf Papier durchzuführen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warm-up Teil 3: Ausmisten</h2>



<p>Nun geht es ans <strong>Ausmisten</strong>!<br>Folgende Fragen kannst du dir hier stellen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong><em>Muss</em> ich das tun?</strong> Anders gefragt: Ist es wirklich zwingend notwendig, dass diese Aufgabe erledigt wird? Oder ist es eher ein “Zwang”, ein “das macht man halt so”? <strong>Wofür ist die Aufgabe gut?</strong> Worin steckt ihr Sinn für dich und dein Leben?</li>



<li><strong>Muss <em>ich</em> das tun?</strong> Oder kann es jemand anderes erledigen, z. B. Partner*in, Kinder, Dienstleister*innen?</li>
</ol>



<p>Oder alternativ:</p>



<ol class="wp-block-list" start="3">
<li><strong><em>Will</em> ich das tun?</strong> Denn manche Dinge sind nicht zwingend notwendig, aber machen einfach Spaß &#8211; und die brauchen wir unbedingt im Leben!</li>
</ol>



<p>Jetzt hast du verschiedene Listen und hoffentlich schon etwas mehr Klarheit.</p>



<p>Die ersten Sachen kannst du nun <strong>delegieren</strong> oder getrost von der Liste <strong>streichen</strong>.</p>



<p>Und bei vielen anderen hast du hoffentlich ein besseres Gefühl dafür, <em>warum</em> sie zu erledigen sind, also was sie dir bringen, und sie gehen dir schon leichter von der Hand.</p>



<p>Trotzdem kann es sein, dass die Menge an Aufgaben dich nach wie vor erschlägt und du nun zwar klare To-Do-Listen hast, sie aber trotzdem nie enden wollen.</p>



<p>Glaub’ mir, das kenn’ ich…</p>



<p>Deswegen kommen hier nun ein paar <strong>Alternativen zur typischen To-Do-Liste</strong>, die dir helfen sollen, deine Selbstwirksamkeit zu stärken.</p>



<p>Damit du am Ende das Gefühl hast: “<strong>Ja, ich schaffe das!</strong> Ich kann zufrieden damit sein, was ich heute geleistet habe, <em>und</em> ich habe dabei auch noch genug Zeit für meine Lieben und mich!”</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Alternative 1 für mehr Selbstwirksamkeit: Die Done-Liste</h2>



<p>Wir leben in einer <strong>Leistungsgesellschaft</strong>, in der <em>Leistungen</em> das sind, was zählt &#8211; und wir (nur) besonders wertvoll sind, wenn wir viel leisten.</p>



<p>Wenn du das Gefühl kennst: Du bist <em>immer</em> wertvoll. Sogar, wenn du mal nichts (oder &#8222;nicht genug&#8220;) leistest.<br>Allerdings: diese Prägung loszuwerden, dauert!</p>



<p><strong>Um dem Gefühl entgegenzuwirken, nicht genug “geschafft” zu haben</strong>, empfehle ich dir die “Done-Liste”:</p>



<p>Hier setzt du dich abends (oder auch zwischendurch am Tag) hin und <strong>schreibst alles auf, was du an diesem Tag geschafft bzw. erledigt hast</strong>.</p>



<p>Und ich meine ALLES:</p>



<p>Haare waschen, Teller in die Spülmaschine räumen, deinen Schreibtisch aufräumen, ein paar Seiten lesen, etwas online bestellen, die Snacks auf dem Wohnzimmertisch wieder an ihren Platz räumen, einer Freundin auf WhatsApp antworten, eine Sprachnachricht anhören, Wäsche aufhängen, Newsletter löschen, das Bett machen, einen Anruf annehmen, Abendessen kochen (oder auch “nur” bestellen),&#8230;</p>



<p>All das gehört auf die Liste!</p>



<p><strong>Ziel dieser Übung ist es nämlich, dir eben jene “kleinen” Dinge vor Augen zu führen, die du tagtäglich völlig selbstverständlich nebenbei erledigst.</strong></p>



<p>Genau das sind die Sachen, die dir am Ende des Tages das Gefühl geben, “nichts” oder “nicht genug” geschafft zu haben &#8211; nicht, weil sie wirklich unbedeutend sind, sondern vielmehr, weil du sie (aufgrund deiner Sozialisierung) so bewertest und dementsprechend gar nicht wahrnimmst. <strong>Dass sie dennoch Zeit und Energie kosten, vergessen wir dabei leider viel zu oft!</strong> Jede noch so kleine Handlung braucht ein kleines Stückchen davon auf.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wo deine Zeit und Energie hingeht: eine Visualisierung</h3>



<p>Stell’ dir mal ein Glas mit 100 Murmeln vor. Die repräsentieren deine Energie &#8211; oder deine Zeit, ganz wie du willst. Jede dieser “kleinen” Aufgaben, die du “mal eben nebenbei” erledigst, verbraucht eine dieser Kugeln.</p>



<p>Hast du nun 30 solcher “kleinen” Aufgaben erledigt, sind nur noch 70 Murmeln übrig. <strong>Da du diese Aufgaben aber nicht als “echte” Aufgaben wahrnimmst, gehst du davon aus, dass du noch 100 zur Verfügung hast</strong> &#8211; und wunderst dich, warum du so schnell an deine Grenze kommst.<br>“Wer hat an der Uhr gedreht?”, fragst du dich vielleicht, oder “Warum bin ich schon wieder so müde, ich hab’ doch gar nicht viel gemacht?!” Ein Gefühl der Selbstwirksamkeit kann so nicht entstehen.</p>



<p><strong>Ich empfehle dir wirklich sehr, diese Übung mal ein paar Tage lang, vielleicht für eine Woche, durchzuführen.</strong></p>



<p><strong>Sie kann dir aufzeigen, wo deine Zeit und Energie flöten gehen und dir vor Augen führen, wie viel du eigentlich tagtäglich schaffst!</strong> Und dafür darfst du dich anerkennen.</p>



<p>Und wer weiß, vielleicht kannst du im Anschluss daran mit einem realistischeren Blick an deine To-Do-Liste herangehen: <strong>Dir weniger vornehmen, dafür&nbsp;aber die richtigen Dinge.</strong> Denn im Prinzip geht es bei Selbstwirksamkeit um das richtige Verhältnis aus vorgenommenen vs. erledigten Dingen.</p>



<p>Was dir dabei helfen kann, ist die folgende Übung:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternative 2 für mehr Selbstwirksamkeit: Wochen-To-Dos nach Prioritäten</h2>



<p>Auch diese Übung hilft mir immer wieder dabei, mich nicht zu verzetteln, sondern mit mehr <strong>Fokus und Realismus</strong> an meine Aufgaben heranzugehen.</p>



<p>Das sorgt für mehr <strong>Erfolgsmomente statt Enttäuschungen</strong> und mehr <strong>Klarheit statt Wirrwarr im Kopf</strong>! Kurz gesagt: Ein gesteigertes Gefühl der Selbstwirksamkeit.</p>



<p>Hier arbeitest du nicht primär mit täglichen To-Do-Listen, sondern stattdessen (oder ergänzend) mit einer wöchentlichen.</p>



<p>Dafür stellst du dir am Anfang der Woche folgende Fragen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Was sind diese Woche meine <strong>Top 3 Prioritäten</strong>?</li>



<li>Was sind jeweils die <strong>wichtigsten To-Dos</strong> in diesen Bereichen?</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Deine Top-Prioritäten</strong></h3>



<p>Eine deiner Top-Prioritäten sollte in jedem Fall dein <strong>Wohlbefinden</strong> sein &#8211; Selfcare!<br>Wie kümmerst du dich diese Woche um dich? <strong>Was tust du, damit es dir gut geht?</strong></p>



<p>Das darf auch ein Extra-Punkt sein (also Prio 1+ <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>).</p>



<p>Die anderen Top-Prios können aktuelle Projekte bei der Arbeit sein, aber auch der Haushalt, die Urlaubsplanung, Kund*innengespräche &#8211; was auch immer gerade ansteht.</p>



<p>Beispiel:</p>



<p>Ich persönlich mische hier zwischen Beruflichem und Privatem, meine Top-Prios sind typischerweise so etwas wie</p>



<p>1+: Selfcare<br>1: Blogartikel A<br>2: Instagram-Content<br>3: Haushalt</p>



<p>denn ich vertrete die Meinung, dass ich nicht zwischen “Work” und “Life” trennen kann, weil “Work” eben nur ein (integraler) Bestandteils meines Lebens ist, genauso wie alles Private auch.</p>



<p><strong>Schau’ hier unbedingt, was für dich passt</strong> &#8211; vielleicht möchtest du ja auch trennen und suchst dir je 2 oder 3 Top-Prios für Berufs- und Privatleben aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Deine Schlüsselaktivitäten</strong></h3>



<p>Schreibe nun für jeden deiner Top-Prio-Bereiche die <strong>3-5 wichtigsten Aktivitäten</strong> auf.</p>



<p><strong>Und genau darauf liegt diese Woche dein Fokus!</strong></p>



<p>Nun kannst du entweder schon einplanen, welche der Top-To-Dos du wann erledigst, oder mit groben Zeitfenstern arbeiten, in denen du dich dem widmest, was gerade gefühlsmäßig “dran” ist.</p>



<p><strong>Beispiel:<br></strong>Entweder planst du z. B. von vornherein ein “Montag 15-16 Uhr Staubsaugen, Mittwoch 9:30-11 Uhr Angebot schreiben und Donnerstag 11-13 Uhr Anruf beim Finanzamt”</p>



<p>oder du blockst dir z. B. Montag, Mittwoch und Donnerstag je 3 Stunden und entscheidest dann je nach Tagesform, wann du staubsaugst, wann du ein Angebot schreibst und wann du den Anruf machst.</p>



<p>Achte bei dieser Aufgabe unbedingt darauf, dass du nicht zu vielen Projekten und To-Dos zu viel Wichtigkeit beimisst, sondern strikt nach der Frage gehst:</p>



<p><strong>Was ist diese Woche wirklich, wirklich wichtig?</strong></p>



<p>Wenn du danach vorgehst, steigerst du dein Gefühl der Selbstwirksamkeit schon alleine dadurch, dass du immer mehr nach <strong>deinen eigenen Werten und Zielen</strong> vorgehst (und weniger Erwartungen anderer nachläufst).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternative 3 für mehr Selbstwirksamkeit: Die Not-To-Do-Liste</h2>



<p>Wenn du mit solch einem Fokus an deinen To-Do-Berg herangehst, wird sich auch <strong>automatisch</strong> herauskristallisieren, was du diese Woche <em>nicht</em> erledigen (oder “schaffen”) wirst.</p>



<p>Wenn das jetzt nach einem Garant für ein schlechtes Gewissen klingt, ist die “Not-To-Do-Liste” vielleicht etwas für dich!</p>



<p>Hier schreibst du dir nämlich auf, welche Aufgaben du <strong>ganz bewusst liegen lässt</strong>.</p>



<p>So beugst du übrigens auch dem Drang vor, diese Dinge “noch schnell” zu erledigen! (Und wir alle wissen doch, dass auch &#8222;noch schnell&#8220; meistens Stunden werden.)</p>



<p>Mit der “Not-To-Do-Liste” wird also aus schlechtem Gewissen wegen unerledigter To-Dos ein <strong>Glücksgefühl wegen eines Häkchens, das du am Abend lächelnd hinter die Not-To-Dos setzen kannst.</strong><br>Das innere Leistungstier kannst du damit wunderbar austricksen &#8211; und deine Selbstwirksamkeit stärken.</p>



<p>Probier’s doch mal aus <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternative 4 für mehr Selbstwirksamkeit: Die To-Feel-Liste</h2>



<p>In einer Gesellschaft, die den Verstand über alles stellt, kommen unsere Gefühle und Emotionen oft zu kurz. Ich selbst war jahrzehntelang ziemlich abgeschnitten von meinem Körper und damit auch von meinen Gefühlen, weil ich so auf Leistung getrimmt war, dass einfach <strong>kein Raum und keine Zeit für Nebensächlichkeiten</strong> wie “Ich bin müde” oder “Das macht mich wütend” war.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum du deinen Gefühlen und Emotionen Raum geben solltest</h3>



<p>Das Problem dabei: Jede <strong>Emotion</strong> (= eine Empfindung, die durch etwas hervorgerufen wird, z. B. Traurigkeit) und jedes <strong>Gefühl</strong> (= eine körperliche Manifestation einer Emotion, z. B. ein Knoten im Hals) haben eine <strong>Botschaft</strong> für uns.<br>Wut sagt uns z. B., dass etwas gegen unsere Werte verstößt oder eine unserer Grenzen überschreitet.</p>



<p><strong>Geben wir Emotionen Raum</strong> und nehmen die körperliche Empfindung dazu wahr &#8211; lassen wir die Emotionen fließen -, <strong>sind sie nach durchschnittlich 3 Minuten vorbei</strong>.</p>



<p><strong>Drücken wir sie aber immer und immer wieder weg</strong>, weil gerade keine Zeit dafür ist, Emotionen fehl am Platz sind oder als negativ bewertet werden, können sie eben nicht fließen, sondern <strong>setzen sich</strong> gewissermaßen in unserem System <strong>fest</strong>. <strong>Das führt letztlich zu Unwohlsein, Krankheiten und Schlimmerem</strong> (vereinfacht gesagt z. B. zu Verdauungsproblemen, weil wir unser Bauchgefühl monatelang ignoriert haben).</p>



<p>Halt’ hier mal kurz inne: Kennst du das von dir auch?<br>Dass du Emotionen zurückhältst, weil du sie nicht fühlen möchtest, oder weil sie z. B. im beruflichen Kontext “nicht angebracht” sind?</p>



<p>Oft ist dieser Glaubenssatz, dass Emotionen irgendwie schlecht sind und man sich “nicht unter Kontrolle hat”, wenn man Gefühle zeigt, so tief eingebrannt, dass wir schon <strong>gar nicht mehr wahrnehmen</strong>, was da alles in uns arbeitet. <strong>Wir gehen einfach so über unsere Emotionen hinweg.</strong> Dabei ist es &#8211; wie gesagt &#8211; so enorm wichtig, sie fließen zu lassen!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie du deinen Gefühlen und Emotionen Raum geben kannst</h3>



<p>Abhilfe kannst du schon mit einer kleinen Übung schaffen, die dir nicht nur erlaubt, deine Emotionen &#8211; und damit dich &#8211; wieder besser kennen und fühlen zu lernen, sondern dir gleichzeitig <strong>mehr Fokus für deine anstehenden Aufgaben</strong> gibt und auf dein <strong>Wohlbefinden</strong> einzahlt.</p>



<p>Frag’ dich morgens diese drei Fragen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Wie fühle ich mich <strong>jetzt gerade</strong>?</li>



<li>Wie <em>möchte</em> ich mich <strong>im Laufe des Tages</strong> fühlen?</li>



<li>Was werde ich heute <em>ganz konkret</em> <strong>dafür tun</strong>?</li>
</ol>



<p>Bei mir ist es z. B. oft so, dass ich mich morgens (1.) angespannt und überfordert fühle und an mir zweifle, mich stattdessen aber (2.) entspannt und zuversichtlich fühlen möchte. Dafür werde ich (3.) zuerst meditieren, um mich zu zentrieren und im Hier und Jetzt anzukommen; über den Tag verteilt genug trinken, essen und Pausen machen; und Schritt für Schritt an diesen einen wichtigen Aufgabenblock herangehen, der mir so unüberwindbar erscheint (nach “The One Thing” &#8211; siehe <a data-type="post" data-id="276" href="https://wunderland-coaching.de/persoenliche-weiterentwicklung/gewohnheiten/gewohnheiten-teil-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>).</p>



<p>Mir klar zu machen, wie es mir gerade geht und wie ich mich fühlen <em>möchte</em>, <strong>löst immer wieder den einen oder anderen Knoten in meinem Kopf und gibt mir so viel Klarheit</strong> &#8211; ich lege dir diese Fragen wirklich ans Herz!</p>



<p>Wichtig hierbei ist es, die ursprünglichen, vielleicht eher „negativen“ Gefühle nicht „loswerden“ zu wollen &#8211; sondern ihnen durch das Aufschreiben und Fühlen <strong>Raum zu geben</strong>.</p>



<p>Das Ziel von Frage Nr. 2 und 3 ist es nicht, „bessere“ Gefühle zu erzwingen (quasi „drüberzupinseln“) sondern vielmehr, dir deine Macht, deine Selbstwirksamkeit zurückzuholen und zu erkennen: <strong>Ja, ich habe es zu einem sehr großen Teil selbst in der Hand, wie ich mich fühle.</strong> Ich kann etwas tun!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Du schaffst so viel mehr, als du denkst!</h2>



<p>Erinnere dich daran: <strong>Du bist ein human <em>being</em>, kein human <em>doing</em></strong> <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><br>Hol’ dir deine Zeit und die Macht über dein Leben zurück: Nimm es wieder selbst in die Hand, statt dich von ewigen To-Dos und allem, was erledigt werden “muss”, herumschubsen zu lassen.<br>Mach&#8216; Schluss mit Selbstzweifeln und -vorwürfen &#8211; und erschaffe das wohltuende Gefühl in dir, das Selbstwirksamkeit mit sich bringt!</p>



<p>Auch, wenn das wie eine Aneinanderreihung pathetischer Kalendersprüche klingt: Ich meine das genau so, wie’s da steht.</p>



<p>Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wohltuend und kraftvoll es ist, sich den diffusen To-Do-Nebel, der sich von Zeit zu Zeit im Kopf breit machen kann, anhand weniger Übungen klar vor Augen zu führen.</p>



<p><strong>Diese Dinge schwarz auf weiß zu sehen, nimmt ihnen den bösen Zauber und gibt dir Klarheit:</strong><br>Für deine nächsten Schritte und das, was wirklich wichtig ist.</p>



<p>Deine Motivation geht nicht mehr irgendwo zwischen “selbstverständlichen” Alltags-Tätigkeiten verloren (nochmal: Stichwort <a href="https://english.emmaclit.com/2017/05/20/you-shouldve-asked" target="_blank" rel="noreferrer noopener">“mental load”</a>), sondern fließt bewusst(er) in die Projekte, die dir wirklich am Herzen liegen.</p>



<p>Und <strong>am Ende eines solchen Tages fühlst du dich nicht mehr klein, machtlos und nie gut genug, sondern schaust stolz auf ihn zurück</strong> &#8211; auf all das, was du geschafft hast, genauso wie auf all das, was du im besten Wissen und Gewissen liegen lassen konntest.</p>



<p>DAS ist Selbstwirksamkeit!</p>



<p>Ein Gefühl der Wärme, Leichtigkeit, Klarheit, Freiheit und Stärke.<br>Weil du weißt: Du hast dein Bestes für deine Ziele gegeben und dabei gut für dich selbst gesorgt.</p>



<p><strong>Genau so will ich durch’s Leben gehen!</strong></p>



<p>Und du?<br>Ich empfehle dir wirklich von Herzen: Probier’ das auch mal aus.</p>



<p>Viel Spaß dabei, und vor allem: <strong>Sei lieb zu dir, auch wenn es nicht auf Anhieb so klappt, wie du es dir wünschst.</strong><br>Neben Bewusstsein braucht Veränderung in der Regel nämlich auch Zeit!</p>



<p>Deine</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="540" height="111" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=540%2C111&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1898" style="width:270px;height:56px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?w=540&amp;ssl=1 540w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 540px) 100vw, 540px" /></figure>
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		<title>Wenn persönliches Wachstum sich im Namen zeigt: von Eli zu Marie-Elisabeth</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Dec 2021 14:13:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Ängste]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was für ein Jahr, das sich da gerade dem Ende neigt. Eins ist klar: Es war ein bewegtes Jahr, in dem ich mich in vielerlei Hinsicht sehr stark weiterentwickelt habe. Meine größte Entwicklung war jedoch ohne Frage diese eine: zu meinem vollen Namen zu stehen. Marie-Elisabeth. “Ist doch nur ein Name”, denkst du jetzt? Oh&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/von-eli-zu-marie-elisabeth/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Wenn persönliches Wachstum sich im Namen zeigt: von Eli zu Marie-Elisabeth</span></a></p>
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<p>Was für ein Jahr, das sich da gerade dem Ende neigt. Eins ist klar: Es war ein bewegtes Jahr, in dem ich mich in vielerlei Hinsicht sehr stark weiterentwickelt habe. <strong>Meine größte Entwicklung war jedoch ohne Frage diese eine: zu meinem vollen Namen zu stehen. Marie-Elisabeth.</strong></p>



<p>“Ist doch nur ein Name”, denkst du jetzt? Oh glaub mir, es ist so viel mehr.</p>



<p>Es geht um Familie(ngeschichte), männliche und weibliche Energie, Selbstwert, das innere Kind und andere verletzte Anteile, unterdrückte Emotionen, wer ich glaubte zu sein oder auch nicht, und noch einiges mehr.</p>



<p>Der Name drückt letzten Endes nur aus, was sich &#8211; mein Leben lang und bis zu diesem Jahr &#8211; in mir tat. <strong>“Eli” war ein Symptom meiner inneren Prozesse, “Marie-Elisabeth<meta charset="utf-8">“ ist Symbol und positive Nebenwirkung meiner Entwicklung.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kam es überhaupt dazu?</h2>



<p>Den Anlass, mir überhaupt Gedanken über meinen Namen zu machen, gab mir <a rel="noreferrer noopener" href="https://thomas-krombholz.com/" target="_blank">Thomas</a>, einer meiner Coaching-Ausbilder, direkt in der Vorstellungsrunde zu Beginn der Ausbildung im September 2020. Dort hatte ich mich vorgestellt als “Eli (Langform: Marie-Elisabeth)”, woraufhin er andeutete, dass Namen und deren energetische Bedeutung im Laufe der Ausbildung zur Sprache kommen würden. “Und was Abkürzungen für eine Wirkung haben können. <strong>Das wird spannend.</strong>”</p>



<p>Und gespannt war ich ab genau diesem Moment. Irgendetwas (oder irgendjemand?) in mir meldete sich und sagte: “Oooh ja, ich glaube das wird wirklich sehr spannend für uns!!” <strong>Da war eine freudige Erregung, aber auch Bammel davor, was sich da wohl herausstellen könnte.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Das hab ich mich schon immer gefragt</h2>



<p>Ich meine, Gedanken hatte ich mir schon länger darüber gemacht, warum ich eigentlich immer nur Elisabeth gerufen wurde und nie Marie-Elisabeth. <strong>Streng genommen hat Marie-Elisabeth noch nicht mal eine Schule besucht</strong>, geschweige denn Abitur gemacht. In all meinen Zeugnissen steht nämlich nur Elisabeth. Zu Marie-Elisabeth machte ich mich erst dann offiziell selbst, als die Schule vorbei war und ich mich an der Hochschule einschrieb. Dabei hatten mich meine Eltern doch so getauft!</p>



<p>Früher, im Grundschul- und früheren Teenageralter, mochte ich den Namen “Elisabeth” so gar nicht. Er klang so altbacken und ich hatte direkt einige ältere Damen aus meiner Verwandtschaft vor Augen, wie die ich im Alter von 10 Jahren nun mal NICHT wahrgenommen werden wollte. Und mit dem ganzen biblischen Kram wollte ich auch nichts zu tun haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und das warf bei anderen Fragen auf</h2>



<p>Aus “Elisabeth” entwickelte sich dann die Abkürzung “Eli” &#8211; wohlbemerkt mit nur einem L, aber trotzdem “Elli” ausgesprochen. Nein, NICHT “Eeeeli” (damit konnte man mich echt ärgern!). Aber “Elisabeth” schreibt man nun mal mit einem L, also wieso zum Henker sollte die Abkürzung zwei haben? <img alt="😏" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60f.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Du merkst schon: <strong>Ganz so einfach war das nicht, es gab eigentlich immer irgendwas zu erklären.</strong> “Warum wirst du nicht Marie genannt?” “Warum wird das Elli ausgesprochen und nicht Eeli?” “Warum ist da nur ein L?” &#8211; manchmal hat mich das schon ziemlich genervt.</p>



<p>Jedenfalls war ich fortan also Eli (und im Familienkreis Elisabeth). Nur ein paar wenige, ganz besondere Menschen nannten mich jemals Marie oder Marie-Elisabeth.</p>



<p>Ich hatte meine Mutter mal nach dem Grund dafür gefragt, aber irgendwie erschloss es sich mir immer noch nicht so ganz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Hoffnung auf Antworten</h2>



<p>Und dann kam das Jahr 2020 mit meiner Auszeit, der Entscheidung, als Coach zu arbeiten, und der Coaching-Ausbildung.</p>



<p><strong>Das spannende Namensthema hoben wir uns bis ganz zum Schluss auf.</strong> Und der ließ auf sich warten &#8211; aus bekannten Gründen, die die Jahre 2020 und 2021 prägten, war ein Live-Treffen mit ca. 20 Teilnehmer:innen im Winter 2020 einfach nicht machbar. Das fand dann &#8211; mit Masken, Tests, Abstand und Lüften &#8211; im Juni 2021 endlich statt.</p>



<p>Es waren 5 intensive Tage, in denen wir die erlernten Tools übten und ganz besonders bei uns selbst anwendeten. Schon zu Beginn wurde angekündigt, dass jede:r von uns an einem der Tage mit Sicherheit an seine Grenzen stoßen würde. Bei mir war das gleich mal am ersten Tag der Fall, aber ich hielt durch, um die für mich so spannenden Themen (Tarot/Bildkartenarbeit und die Sache mit den Namen <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>) auf keinen Fall zu verpassen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">So simpel und doch so komplex</h2>



<p>Ich weiß gar nicht mehr genau, an welchem der Tage das Namensthema dann endlich zur Sprache kam &#8211; ich war jedenfalls die ganze Zeit sowas von gespannt darauf! Doch das heiß ersehnte Thema war dann eigentlich ganz simpel:</p>



<p>Jeder Name hat eine Bedeutung. <strong>In jedem Namen steckt eine bestimmte Energie.</strong></p>



<p><img alt="➡" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/27a1.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Was passiert also, wenn wir einen Namen verkürzen?</p>



<p>Richtig: Wir schneiden ihn ab &#8211; und damit auch etwas, was zu uns gehört. <strong>Wir verniedlichen, machen uns klein.</strong> Wer wird am häufigsten beim Spitz- oder Kosenamen gerufen? &#8211; Kinder!</p>



<p>Weniger jedenfalls erwachsene, ernstzunehmende Menschen, die mitten im Leben stehen. (Nicht falsch verstehen bitte: Kinder sind genauso ernst zu nehmen! Ich hoffe, es wird hier deutlich, was ich ausdrücken will.)</p>



<p><meta charset="utf-8"><img alt="➡" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/27a1.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Was passiert außerdem, wenn wir bei einer Heirat den Namen des Partners / der Partnerin annehmen?</p>



<p><strong>Wir laden uns die Energie und die Themen dieses Namens und der dazugehörigen Familie mit auf </strong>&#8211; das sollte also sehr gut überlegt sein bzw. wenn man diesen Schritt geht, sollte man sich zumindest sehr gut abgrenzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Bedeutung, die ich durch Abkürzung beschnitten hatte</h2>



<p>Nach dieser Info bekamen wir etwas Zeit, sie sacken zu lassen und nach der Bedeutung unserer Namen zu recherchieren.</p>



<p>Das fand ich über meine(n) Vornamen:</p>



<p><strong>Marie:</strong> “die Ungezähmte”, “die Widerspenstige”, “die Geliebte”, “die von Gott geliebte”; von Maria: “Gottesgeschenk”, “die Fruchtbare”, außerdem als Name der Mutter Jesu Symbol für reine und tiefe Liebe</p>



<p><strong>Elisabeth:</strong> “mein Gott ist Fülle”, “Gott ist vollkommen”, “mein Gott hat geschworen”</p>



<p><strong>Wow &#8211; “die von Gott geliebte” oder sogar “Gottesgeschenk” und “Fülle”, wie wunderschön ist das denn bitte?</strong></p>



<p>Und diese Namen wollte ich nicht tragen? <strong>Von Gott geliebt, ein Gottesgeschenk zu sein, lehnte ich ab??</strong> <img alt="🤯" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f92f.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<h2 class="wp-block-heading">Gott? Biblische Namen? Religion? Puh&#8230;</h2>



<p>Ich hatte die Bedeutung schon als Kind mal nachgeschaut. <strong>Aber damals war mir das alles wirklich allzu biblisch</strong>, selbst “nur” die Elisabeth, das weiß ich noch gut.</p>



<p>Auch hier tauchte jetzt überall Gott auf &#8211; doch auch dahingehend hatten sich meine Ansichten zwischenzeitlich geändert und gefestigt. Ich bin schon lange der festen Überzeugung, dass</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>es Gott oder so etwas in der Art &#8211; eine unendliche, wohlwollende Macht &#8211; gibt und</li>



<li>das nichts mit Bibel, Kirche oder Religion zu tun hat.</li>
</ol>



<p>So fasste ich jetzt also auch die Bedeutungen meiner Namen als etwas wirklich Wunderschönes auf, als <strong>etwas, was mir wiederum von Gott geschenkt worden war, und nahm sie gerne an.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Energetisches Wachstum &#8211; ich bin ein Gottesgeschenk!</h2>



<p>In diesem Moment beschloss ich also, nicht weiter als “die kleine Eli” unterwegs zu sein, sondern als Marie-Elisabeth, das in Fülle und Liebe lebende Gottesgeschenk. <strong>Allein diese Entscheidung ließ mich innerlich ein ganzes Stück wachsen.</strong> Mit weiteren Übungen zum Thema, auf die ich gleich noch eingehen will, kam noch einiges dazu. “Mindestens 20 Zentimeter” waren glaube ich meine Worte, als ich bei der Verabschiedung meiner Ausbilderin <a href="https://www.coaching-up.de/" data-type="URL" data-id="https://www.coaching-up.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Angelika</a> gegenüber das Wachstum meines Energiefeldes beziffern wollte. Ihre Antwort: “Viel mehr.”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine mögliche Erklärung: Familiendynamik</h2>



<p>Was jedoch nach meiner Namensrecherche blieb, war die Frage: “Warum zur Hölle wurde ich Marie-Elisabeth getauft und dann doch nur Elisabeth genannt?”</p>



<p>Nun, “Maria” war der Wunsch meines Vaters. “Elisabeth” der meiner Mutter. “Maria Elisabeth” oder “Elisabeth Maria” fand meine Mutter nicht schön, deshalb machte sie “Marie-Elisabeth” daraus. Soweit, so gut, diese Erklärung machte Sinn.</p>



<p>Aber trotzdem: <strong>Wieso blieb “Marie” denn dann außen vor?</strong></p>



<p>Mittlerweile erkläre ich mir das so:</p>



<p>Meine Eltern trennten sich noch vor meiner Geburt. Meine Mutter zog mich alleine und später dann mit meinem Stiefvater groß.</p>



<p>“Marie” stammte also von einem Menschen, der keine große Rolle mehr in unserem Leben spielte. Vielleicht war die Erinnerung an die Herkunft des Namens ja auch mit einigem Schmerz verbunden, danach habe ich nie gefragt… So jedenfalls kann ich mir aus heutiger Sicht erklären, wie es dazu kam. Vielleicht stimmt das so auch gar nicht &#8211; doch das ist völlig egal. <strong>Für mich ergibt es so Sinn.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was da noch so alles dran hing</h2>



<p>Vor diesem Hintergrund kamen &#8211; unter Tränen &#8211; noch so viele weitere Erkenntnisse zutage. Und nicht nur Erkenntnisse, sondern <strong>Gefühle, die seit Jahren, Jahrzehnten, ja vermutlich mein Leben lang schon in mir brodelten</strong>.</p>



<p>Das Vaterthema. Die Verlorenheit, obwohl ich all meine Elternteile (Mutter, leiblicher Vater, Stiefvater) nicht nur kenne, sondern sogar ein gutes Verhältnis zu ihnen habe. Wut. Genugtuung durch die Ausübung der Macht, die in der Verkürzung meines Namens lag. Verletztheit. Alleingelassensein. Selbstbild vs. Fremdbild und die Angst vor Bewertung: “Marie-Elisabeth klingt so streng, ernst, abgehoben, groß, kaiserlich &#8211; streng und abgehoben will ich nicht wirken. Aber ernst genommen werden schon!”; “Eli klingt so viel lockerer!”; direkt begleitet mit der Frage: “<em>Will</em> ich so nicht wahrgenommen werden oder habe ich Angst davor?”</p>



<p>Und schließlich auch die <strong>Angst vor meiner eigenen Größe</strong>: “Marie-Elisabeth fühlt sich (noch) viel zu groß an!” &#8211; und was (u.a.) dahinter steckt: “Ich will nicht, dass jemand eingeschüchtert ist.”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gespräche mit meinen inneren Anteilen</h2>



<p>Was mir sehr half, war, mir Marie und Elisabeth als zwei innere Anteile vorzustellen, so richtig als Personen (beides, wie so oft, Kinder). Ich fragte sie, wie es ihnen ging, und beide freuten sich, mit mir zu sprechen.</p>



<p>Die Quintessenz unseres Gesprächs schrieb ich mir so auf:</p>



<p>“Marie ist traurig.</p>



<p>Marie fühlt sich ausgegrenzt, vernachlässigt.</p>



<p>Marie will auch dazugehören!</p>



<p>Marie lebte jahrelang im Verborgenen.</p>



<p>Elisabeth fühlt sich eingeschränkt.</p>



<p>Elisabeth wurde seit der Schulzeit immer klein gehalten.</p>



<p><strong>Marie-Elisabeth will endlich Raum einnehmen!</strong>”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Leben &#8211; ein Spiegel meiner Innenwelt</h2>



<p><strong>All das kannte ich so gut aus meinem Leben</strong>: WIE VERDAMMT OFT war ich traurig, fühlte mich ausgegrenzt und vernachlässigt, wollte einfach nur dazugehören! WIE VERDAMMT OFT fühlte ich mich klein, unwichtig und eingeschränkt! “Die kleine Eli hat hier nix zu sagen.”</p>



<p>Doch! Die kleine Eli HAT was zu sagen. Die kleine Eli ist nämlich in Wahrheit Marie-Elisabeth. Ja: Marie-Elisabeth hat verdammt viel zu sagen. Marie-Elisabeth ist eine Kaiserin, der Raum und Respekt gebührt! Unaufgeregt, ruhig und liebevoll, dabei energetisch präsent und raumeinnehmend. Besonders mit diesem letzten Teil, dem Raum einnehmen, hatte ich immer so meine Probleme. Jetzt wunderte mich das nicht mehr!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vermeintliche Schwierigkeiten, die der Verstand kunstvoll selbst kreiert</h2>



<p>Eine Frage, die sich mir aufdrängte und über die ich rückblickend herzlich lachen muss, war: “Oh nee, wie soll ich das denn jetzt überall ändern? <strong>Das ist doch voll der Aufwand!</strong>”</p>



<p>Die Antwort kam durch eine Karte: “Es wird sich eine Gelegenheit ergeben.” Erstmal ziemlich unbefriedigend, aber so ist das manchmal mit den Karten <img alt="😄" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f604.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Und ja: So ein großer Act war es jetzt wirklich nicht, bei Instagram und an ein paar anderen Stellen meinen Namen zu ändern! In manchen Kreisen lasse ich einfach alles beim Alten, in anderen habe ich entweder angekündigt, dass ich jetzt übrigens Marie-Elisabeth genannt werden will, oder mich eben direkt so vorgestellt.</p>



<p>Wie so oft bei den Geschichten, die unser (Quatsch)Kopf uns weismachen will: <strong>Alles halb so wild</strong>.</p>



<p>Das mit dem “mich als Marie-Elisabeth vorstellen” musste ich allerdings schon erstmal üben &#8211; jede neue Gewohnheit braucht schließlich etwas Zeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine einfache Spiegelübung und abgefahrene Erlebnisse</h2>



<p>Dazu gab Angelika mir eine so kraftvolle wie simple Aufgabe mit, die ich noch am selben Tag übte:</p>



<p>Ich stellte mich vor den Spiegel, schaute mir in die Augen und sagte mir &#8211; nach Angelikas Anleitung mindestens 20 mal, bei mir waren es eher 40 Minuten und weitaus mehr Durchgänge: “Mein Name ist wirklich und wahrhaftig Marie-Elisabeth.” Bis ich es mit fester Stimme und voller Überzeugung sagen konnte.</p>



<p>Wäre auch schlecht wenn nicht &#8211; könnte komisch werden, wenn mein Gegenüber spürte, dass ich mir noch nicht mal mit meinem eigenen Namen sicher wäre <img alt="😂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f602.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Bis ich aber an dem Punkt angelangte, brauchte es wie gesagt an die 40 Minuten. Allerdings: <strong>Was sind schon 40 Minuten gegen 31 Jahre?!</strong></p>



<p>Anfangs war mir richtig unbehaglich dabei. Es flossen so einige Tränen. Das Abgefahrenste jedoch war, dass sich mein Spiegelbild regelrecht veränderte. Die Gesichtshälften flackerten unterschiedlich stark auf, mal abwechselnd, mal zeitgleich, zogen sich auseinander und morphten schlussendlich in ein neues Gesicht. Kein komplett neues natürlich &#8211; es war schon immer noch meins -, aber ich selbst konnte doch Veränderungen feststellen. <strong>Ich nahm mich einfach anders wahr.</strong></p>



<p>Das war irgendwie beängstigend und gruselig und ganz schön heftig. Aber als dieses total verrückte Spiegelbild-Gemorphe vorbei war und ich mich wieder klar sehen konnte, wusste ich: Ich hab’s geschafft. Mein Name IST wirklich und wahrhaftig Marie-Elisabeth. Ich bin nicht verrückt geworden. <strong>Ich wurde einfach nur gerade Zeugin der Integration zweier sehr wichtiger und lange missachteter innerer Anteile.</strong></p>



<p>So, falls du mich nach den letzten Absätzen noch nicht für verrückt hältst: Freut mich. Falls doch: Auch okay &#8211; normal kann jede:r <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><br><br><strong>Jedenfalls werde ich die Macht der Namen nie wieder unterschätzen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie ist das bei dir?</h2>



<p>Schau dir doch auch mal an, was deine Namen bedeuten und ob du sie &#8211; falls du bisher auch eher mit Spitznamen gerufen wirst &#8211; wirklich verniedlichen, abschneiden oder ganz negieren willst. Und &#8211; auch wichtig: Welche Aufgaben dir vielleicht mit deinen Namen gegeben wurden. <strong>Was halten sie für dich bereit?</strong></p>



<p>Hast du schon Erfahrungen damit gemacht? Hast du Fragen dazu oder möchtest etwas teilen?</p>



<p>Mach das sehr gerne hier in den Kommentaren <img alt="⬇" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2b07.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>, bei <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.instagram.com/wunderland_coaching/" target="_blank">Instagram</a> oder per <a href="mailto:kontakt@wunderland-coaching.de" data-type="mailto" data-id="mailto:kontakt@wunderland-coaching.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Email</a> <img alt="💌" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f48c.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie ich die Bedeutung meiner Namen in meinem Leben beobachte und was ich mit ins neue Jahr nehme</h2>



<p>Ich jedenfalls, Marie-Elisabeth, das in Fülle und Liebe lebende Gottesgeschenk, ich lebe tatsächlich in Liebe und in Fülle. <strong>Ich sehe die Wunder überall und ich feiere mein Leben &#8211; es ist ein großzügiges Geschenk und ich sehe es als meine Aufgabe an, es so richtig auszukosten.</strong> Und andere darin zu begleiten, ihr Leben auch als Geschenk zu erkennen und dementsprechend zu gestalten! Mehr dazu findest du übrigens <a rel="noreferrer noopener" href="https://wunderland-coaching.de/angebote/" data-type="page" data-id="915" target="_blank">hier</a>.</p>



<p>Mit dieser Haltung schließe ich dieses Jahr ab, für das ich unendlich dankbar bin. Und ich nehme sie mit in ein neues, helles, leichtes, freudvolles und entwicklungsreiches Jahr 2022, das ich auch dir wünsche.</p>



<p><strong>Danke, dass du hier bist.</strong></p>



<p>Komm gut ins neue Jahr.</p>



<p>Deine</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=270%2C56&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1898" style="width:270px;height:56px" width="270" height="56" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?w=540&amp;ssl=1 540w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 270px) 100vw, 270px" /></figure>



<p>P.S.:<br>Um in Zukunft ganz komfortabel über neue Blogartikel und sonstige Neuigkeiten informiert zu werden, melde dich doch <a href="https://wunderland-coaching.de/wunderletter/" data-type="page" data-id="905" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> zum WunderLetter an! <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/von-eli-zu-marie-elisabeth/">Wenn persönliches Wachstum sich im Namen zeigt: von Eli zu Marie-Elisabeth</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
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