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	<title>Meditation Archive - Wunderland Coaching</title>
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	<description>Coaching für Selbstwert und SelbstBewusstsein</description>
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	<title>Meditation Archive - Wunderland Coaching</title>
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		<title>Mehr als &#8222;nichts denken&#8220;: sechs Mythen über Meditation und was es damit wirklich auf sich hat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 14:49:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für ein achtsames, erfolgreiches Leben im Einklang mit sich selbst ist das Meditieren ein besonders wertvolles &#8222;Tool&#8220;. Das Schöne daran ist, dass es für alle zugänglich und machbar ist. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit kann so ziemlich jede*r von ihr profitieren. Vor allem aber ist Meditation so viel mehr als &#8222;nichts denken&#8220;! Trotzdem halten einige Mythen über&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/mehr-als-nichts-denken-sechs-mythen-meditation/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Mehr als &#8222;nichts denken&#8220;: sechs Mythen über Meditation und was es damit wirklich auf sich hat</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/mehr-als-nichts-denken-sechs-mythen-meditation/">Mehr als &#8222;nichts denken&#8220;: sechs Mythen über Meditation und was es damit wirklich auf sich hat</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Für ein achtsames, erfolgreiches Leben im Einklang mit sich selbst ist das Meditieren ein besonders wertvolles &#8222;Tool&#8220;. Das Schöne daran ist, dass es für alle zugänglich und machbar ist. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit kann <strong>so ziemlich jede*r</strong> von ihr profitieren.</strong> <strong>Vor allem aber ist Meditation so viel mehr als &#8222;nichts denken&#8220;!</strong></p>



<p>Trotzdem halten einige Mythen über Meditation sich nicht nur hartnäckig, sondern auch viele Menschen davon ab, ihr überhaupt eine Chance zu geben. Was echt schade ist, denn oft sind das gerade diejenigen, die besonders davon profitieren könnten: die &#8222;overthinker&#8220;, Menschen, die sich mit Veränderung schwer tun oder jene, die vor lauter Dauerstress gar nicht wissen, wo sie die Zeit dafür hernehmen sollen.</p>



<p>Findest du dich in dieser Beschreibung wieder oder hegst andere Zweifel gegenüber Meditation? Dann nimm dir doch einen Moment Zeit und sieh dir an, was es mit den gängigsten Meditations-Mythen auf sich hat. Besonders Mythos 1, 5 und 6 lege ich dir ans Herz. <strong>Du wirst sehen: &#8222;falsch machen&#8220; kannst du eigentlich gar nichts &#8211; dafür kann es sich wirklich lohnen, Meditation einfach mal auszuprobieren!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mythos 1: &#8222;Meditation = NICHTS denken&#8220;</h2>



<p>Viele Menschen &#8211; besonders &#8222;Kopfmenschen&#8220;, die z. B. zu Gedankenkreisen neigen &#8211; fühlen sich von der Vorstellung abgeschreckt, in der Mediation <strong>&#8222;an nichts denken zu dürfen&#8220;</strong>. Wenn sie es dann doch einmal ausprobieren, haben sie oft das Gefühl, <strong>&#8222;etwas falsch zu machen&#8220;</strong>, wenn ihre Gedanken abschweifen, und machen sich dafür runter. Glaub&#8216; mir, beides kenne ich nur zu gut, denn ich war einer dieser Menschen. <img alt="😃" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f603.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> &#8211; Bis ich eines Besseren belehrt wurde und lernen durfte:</p>



<p>Eigentlich ist genau das Gegenteil der Fall. Meditieren heißt nicht, <em>nichts</em> zu denken, sondern <strong>die Gedanken zu beobachten</strong>, die da sind &#8211; und sie möglichst <strong>nicht zu bewerten</strong>. Der Zweck davon ist, <strong>Bewusstsein</strong> <strong>darüber zu erlangen</strong>, <em>welche</em> Gedanken gerade präsent sind, und <strong>Abstand zu den eigenen Gedanken zu gewinnen</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="767" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_5028-e1718373969342-1024x767.jpeg?resize=1024%2C767&#038;ssl=1" alt="Meditation heißt nicht &quot;nichts denken&quot;, sondern die Gedanken beobachten - wie Wolken am Himmel." class="wp-image-3407" style="aspect-ratio:4/3;object-fit:cover;width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_5028-e1718373969342.jpeg?resize=1024%2C767&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_5028-e1718373969342.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_5028-e1718373969342.jpeg?resize=768%2C575&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_5028-e1718373969342.jpeg?w=1066&amp;ssl=1 1066w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Meditieren bedeutet nicht &#8222;nichts zu denken&#8220;, sondern, die Gedanken kommen und gehen zu lassen, ohne dich dadurch aus der Ruhe bringen zu lassen</strong> &#8211; wie Wolken am Himmel, die auch nie für immer bleiben.</figcaption></figure></div>


<p>Außerdem kannst du bei der Meditation einen<strong> liebevollen Umgang mit dir selbst</strong> <strong>üben</strong>: Während der Meditation abzuschweifen, ist nämlich <strong>völlig okay</strong>. Wichtig ist, es früher oder später zu bemerken und dann zum eigentlichen Fokus der Meditation zurückzukehren, <em>ohne das Abschweifen negativ zu bewerten</em>! Wenn du das nächste Mal meditierst und dich dabei erwischst, einem Gedanken nachgegangen zu sein, mach&#8216; dich bitte nicht dafür runter. Sage dir stattdessen: <strong>&#8222;Das ist okay. Und jetzt kehre ich ganz bewusst zu meiner Meditation zurück.&#8220;</strong></p>



<p>Darüber hinaus ist es nicht nur okay, abzuschweifen, sondern sogar<strong> völlig normal!</strong> Wir Menschen denken <strong>zigtausend Gedanken am Tag</strong> &#8211; &#8222;nichts denken&#8220; ist schlicht unmöglich. Die meisten Gedanken denken wir <strong>unbewusst</strong> &#8211; und trotzdem beeinflussen sie <em>alle</em> unser Handeln, unser Selbstbild, unsere Sicht auf die Welt. Selbst der Stress, unter dem viele Menschen leiden, wird zum größten Teil von Gedanken ausgelöst!</p>



<p>Wenn wir also ein <strong>Bewusstsein dafür entwickeln</strong>, was in unserer Gedankenwelt los ist, nehmen wir gleichsam das Leben wieder in die eigene Hand. Wir machen die neue Erfahrung: &#8222;<strong>Ich <em>bin</em> nicht meine Gedanken. Ich bin die Person, die denkt!&#8220;</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mythos 2: &#8222;Meditation = still dasitzen (a. k. a. langweilig!)&#8220;</h2>



<p>Vielleicht hast du bei &#8222;Meditation&#8220; direkt ein bestimmtes inneres Bild vor Augen. Vielleicht einen Menschen, der im Schneidersitz mit geschlossenen Augen dasitzt, die Hände in seltsamer Haltung auf den Knien (und womöglich noch mit einem leicht dämlich-glückseligen Lächeln auf den Lippen)? Das geht sicherlich vielen Menschen so, und: Das ist <em>eine</em> Form der Meditation &#8211; doch <strong>Meditation kann noch so viel mehr sein!</strong> Also keine Sorge, wenn du dich fragst, wie zur Hölle du länger als drei Minuten &#8222;bequem&#8220; und in Stille im Schneidersitz sitzen sollst, ohne entweder einzurosten oder einzuschlafen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verschiedene Meditationsarten</h3>



<p>Einige <strong>Meditationsarten</strong> folgen festgelegten Ritualen &#8211; zum Beispiel ist die Zazen-Meditation in einen gewissen Rahmen eingebettet und die Vipassana-Meditation wird tagelang in &#8222;edler Stille&#8220; durchgeführt. Gerade in der langen und vielfältigen Tradition des <a href="https://www.7mind.de/magazin/zen-meditation-gedanken-atmung-koerperhaltung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zen</a> variiert die <a href="https://www.7mind.de/magazin/zen-meditation-paul-kohtes" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meditationspraxis</a> allerdings auch je nach Zen-Meister &#8211; du siehst also: so &#8222;festgelegt&#8220;, wie du womöglich glaubst, ist noch nicht mal diese Art der Meditation.</p>



<p>Die <strong>Achtsamkeitsmeditation</strong> kann hingegen alles Mögliche sein: innere Bilder entstehen lassen, dem Herzschlag zuhören, die Atmung beobachten, den Körper oder bestimmte Körperregionen spüren, in einer Gehmeditation jeden Schritt bewusst setzen,&#8230; <strong>Oder eben (fast) alles andere, das du achtsam und bewusst tust, das dich in den gegenwärtigen Moment bringt und entspannt.</strong> Sogar so etwas Alltägliches wie Kochen oder Backen: die Zutaten anfassen, riechen, schmecken, sorgfältig auswählen und verarbeiten. <strong>Malen, basteln, aufräumen, Blumen arrangieren, im Garten arbeiten, spazieren gehen:</strong> all das und noch viel mehr kann zu deiner Meditation werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="1024" height="767" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-gary-barnes-6231787-e1718374973413-1024x767.jpeg?resize=1024%2C767&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-3408" style="width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-gary-barnes-6231787-e1718374973413.jpeg?resize=1024%2C767&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-gary-barnes-6231787-e1718374973413.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-gary-barnes-6231787-e1718374973413.jpeg?resize=768%2C575&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-gary-barnes-6231787-e1718374973413.jpeg?w=1068&amp;ssl=1 1068w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Meditation ist nicht nur &#8222;Sitzen in Stille&#8220; &#8211; sie kann alles sein, was du bewusst und mit voller Aufmerksamkeit und Hingabe tust.</strong> Vom bewussten Trinken einer Tasse Kaffee bis hin zu Alltäglichem wie der Gartenarbeit oder dem Kochen.<br>Foto: Gary Barnes via Pexels</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Der Zweck der Meditation</h3>



<p>Wichtig dabei ist: <strong>bei der Meditation geht es darum, den Geist zu beruhigen</strong> &#8211; ein Spaziergang mit Podcast oder dröhnender Musik auf den Ohren ist dafür also weniger geeignet, ähnlich wie Serien schauen oder lesen. Dabei handelt es sich eher um Ablenkungen, die zwar kurzfristig beruhigen (und auch ihre Berechtigung haben), aber <em>nicht langfristig wirken</em>.</p>



<p>Meditation hingegen &#8211; besonders, wenn sie zum Stressabbau dienen soll &#8211; stellt einen Gegenpol zum<strong> </strong>hektischen, vollen, lauten und stressigen Alltag dar. <strong>In der Meditation gönnen wir unserem Gehirn eine Verschnaufpause </strong>und geben ihm die Möglichkeit, all die Reize zu verarbeiten, die alltäglich auf es einprasseln. Wir kommen zurück zu uns selbst und unserer Innenwelt und nehmen wahr, was in uns vor sich geht.</p>



<p>In der <strong>Stille</strong> geht das besonders gut. Allerdings: Sollte die Stille für dich anfangs unerträglich sein &#8211; gerade, <em>weil</em> du dann so gut wahrnimmst, was in dir los ist (und weil &#8222;nichts denken&#8220; eben nicht funktioniert) &#8211; oder du keinen Ort der echten Stille zur Verfügung haben, eignen sich <strong>Naturgeräusche</strong> oder <strong>sanfte Musik</strong> ganz wunderbar. Wähle dazu am besten Musik ohne Lyrics oder alternativ Mantra- bzw. Mantra-artige Musik, in der sich derselbe Text immer wiederholt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mythos 3: &#8222;Meditation geht nur im Schneidersitz.&#8220; oder auch &#8222;Im Liegen meditieren ist verboten.&#8220;</h2>



<p>Weiter oben habe ich bereits davon gesprochen: <strong>Meditation funktioniert natürlich <em>nicht</em> nur im Schneidersitz!</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die &#8222;klassische&#8220; Meditationshaltung</h3>



<p>Eigentlich ist die klassische Meditationshaltung ohnehin nicht der Schneider-, sondern der <strong>Lotussitz</strong>, bei dem die Beine ebenfalls übereinandergeschlagen werden, aber beide Füße jeweils <em>auf</em> dem gegenüberliegenden Oberschenkel landen. Durch diese Beinhaltung berühren beide Knie den Boden &#8211; und darum geht es: Zum einen fällt es leichter, aufrecht zu sitzen, wenn die Knie tiefer liegen als die Hüfte. Zum anderen <em>erdet</em> der <strong>Kontakt zum Boden</strong> im wahrsten Sinne des Wortes &#8211; er soll es erleichtern, <strong>im gegenwärtigen Moment anzukommen bzw. zu bleiben.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-yankrukov-8436932-e1718375409158-1024x768.jpeg?resize=1024%2C768&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-3409" style="width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-yankrukov-8436932-e1718375409158.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-yankrukov-8436932-e1718375409158.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-yankrukov-8436932-e1718375409158.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-yankrukov-8436932-e1718375409158.jpeg?w=1066&amp;ssl=1 1066w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Schneidersitz und Mudra (bestimmte Haltungen der Hände) sind wohl das Bild, das die allermeisten vor Augen haben, wenn sie an &#8222;Meditation&#8220; denken. Aber: <strong>Meditieren ist nicht auf eine bestimmte Form beschränkt, sondern kann in allen möglichen Positionen durchgeführt werden.</strong><br>Foto: Yan Krukau via Pexels</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Finde <em>deine</em> Position</h3>



<p>Um im gegenwärtigen Moment zu bleiben &#8211; und nicht z. B. in Ängste und Sorgen abzudriften &#8211; brauchst du die <strong>richtige Mischung aus</strong> <strong>Entspannung und Aufmerksamkeit</strong>. In welcher Körperhaltung das für dich der Fall ist, kannst nur du selbst entscheiden! Vielleicht findest du Lotus- oder Schneidersitz alles andere als entspannt. Hier einige Vorschläge &#8211; probier&#8216; dich durch und finde deine Lieblingsposition! <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>erhöhter Schneider- oder Lotussitz</strong>: beispielsweise auf einer gefalteten Wolldecke oder einem Meditationskissen.</li>



<li><strong>sitzend auf einem Stuhl</strong>: gerne angelehnt, aber aufrecht, mit beiden Füßen auf dem Boden (Stichwort Erdung).</li>



<li><strong>auf dem Rücken liegend</strong>: bequem und mit geradem Rücken, die Arme neben dem Körper ausgestreckt, Handflächen nach oben oder unten zeigend. Ggf. mit einer Stütze für den Nacken und die Knie, um den unteren Rücken zu entlasten und zu erden (z. B. eine gerollte Wolldecke).</li>



<li><strong>in Bewegung:</strong> z. B. bei einer Gehmeditation oder beim Yoga. Hauptsache, du führst deine Bewegungen achtsam aus und bist ganz bei dir!</li>
</ul>



<p>Ich persönlich meditiere übrigens am liebsten liegend auf meiner Akupressurmatte!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mythos 4: &#8222;Ich darf beim Meditieren auf keinen Fall einschlafen.&#8220;</h2>



<p>Egal ob sitzend oder liegend &#8211; zur Ruhe zu kommen und z. B. <strong>für zehn Minuten nur den Atem zu beobachten, birgt durchaus das Risiko, wegzudämmern</strong>. Besonders in einer Welt, die Pausen als &#8222;faul&#8220; verunglimpft und die &#8222;hustle culture&#8220; feiert, sodass die meisten Menschen eigentlich chronisch übermüdet sind. <br><strong>Viele scheinen sich regelrecht davor zu fürchten &#8211; dabei ist das gar nicht schlimm und erst recht nicht verboten.</strong> Es ist auch kein Zeichen von Schwäche oder mangelnder Willenskraft. Wenn auch du dir Gedanken darüber machst, möchte ich dich zwei Dinge fragen:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><em>Warum</em> schläfst du ein, sobald dein Geist zur Ruhe kommt?</strong></h3>



<p>Ist es dein <strong>Körper</strong>, der dir signalisiert: &#8222;<strong>Ich bin erschöpft</strong>, ich brauche Ruhe, Erholung, SCHLAF!&#8220;?</p>



<p>Oder vielleicht dein <strong>Unterbewusstsein</strong>, das dich vor schlechten Gedanken oder Erinnerungen <strong>schützen</strong> möchte, die sonst in dieser ablenkungsfreien Zone hochkommen könnten?</p>



<p><strong>Wenn du eine Vermutung hast, woran es liegen könnte, geh&#8216; ihr unbedingt nach!</strong> Fange an, sowohl deinem Körper als auch deinem Geist regelmäßig und generell <em>mehr</em> Entspannung zu &#8222;gönnen&#8220;. Und arbeite alten Ballast auf &#8211; am besten mit Begleitung, denn wenn dein Unterbewusstsein (sprich: deine Seele) sich schon deinen Körper zur Hilfe nimmt, besteht dringend Handlungsbedarf.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was wäre überhaupt so <em>schlimm</em> daran, einzuschlafen?</strong></h3>



<p>Hast du Angst, <strong>danach völlig groggy</strong> zu sein und nichts mehr zustande zu bringen? Dann nimm das als <strong>Botschaft deines Körpers</strong> wahr und ernst.</p>



<p>Ist es dir <strong>peinlich</strong>, weil du mit anderen zusammen meditierst? Hast du vielleicht Angst, dass du anfängst zu schnarchen, oder fühlst dich wie eine Versagerin, wenn du es als Einzige*r nicht &#8222;schaffst&#8220;, <strong>&#8222;richtig&#8220; zu meditieren</strong>?<br>Gedanken wie &#8222;Was sollen die anderen denken?&#8220; kannst du hier getrost beiseite lassen. <strong>Beim Meditieren geht es darum, <em>dir</em> etwas Gutes zu tun.</strong> Und das darf genau so aussehen, wie es eben für <em>dich</em> gut ist!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-furkanfdemir-10821190-e1718376395921-1024x768.jpeg?resize=1024%2C768&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-3410" style="width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-furkanfdemir-10821190-e1718376395921.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-furkanfdemir-10821190-e1718376395921.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-furkanfdemir-10821190-e1718376395921.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-furkanfdemir-10821190-e1718376395921.jpeg?w=1066&amp;ssl=1 1066w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Keine Angst vorm Einschlafen! Selbst <em>wenn</em> du beim Meditieren einschläfst, ist das nicht schlimm. Es ist einfach ein Signal deines Körpers.</strong> Und falls du Angst hast, deinen nächsten Termin oder die Bahn zu verpassen: Mach&#8217;s dir leicht und stell&#8216; dir einen Wecker. Bloß keine Probleme schaffen, wo eigentlich gar keine sind! <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><br>Foto: furkanfdemir via Pexels</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Mythos 5: &#8222;Ich kann das einfach nicht!&#8220;</h2>



<p>Vielleicht hast du das mit dem Meditieren ja schon mal probiert und bist (vermeintlich) gescheitert. Falls du das denkst, frage ich dich: <strong>Was heißt das denn genau?</strong> <em>Was</em> hat nicht geklappt? Bist du einem der Meditations-Mythen aufgesessen und entsprach deine Meditationserfahrung deshalb nicht deinen Erwartungen? Hat es dich zum Beispiel frustriert, weil du es nicht &#8222;geschafft&#8220; hast, &#8222;nichts zu denken&#8220;? Oder hast du ein- oder mehrere Male eine bestimmte Art der Meditation ausprobiert und sie war nichts für dich?</p>



<p>Ich möchte dich zu zwei Dingen ermutigen und dir zeigen: <strong>so etwas wie Scheitern gibt es in Bezug auf Meditation nicht &#8211; du darfst einfach <em>deinen</em> Weg finden!</strong> Und das wirst du, mit etwas Geduld und Mut.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gib dir Zeit</strong></h3>



<p>Gerade, wenn du bisher nie Zeit in Stille verbringst, kann Meditation eine echte Herausforderung sein. <strong>Wenn du es gewohnt bist, immer von vielen Menschen, Geräuschen und visuellen Eindrücken umgeben zu sein</strong> oder erst nach allen anderen zu schauen, ist es erst mal <strong>ungewohnt, unbequem und beängstigend</strong>, dir Zeit für dich zu nehmen und die Reize von außen abzuschalten.</p>



<p>Gib also bitte nicht gleich auf, wenn es nach dem ersten, zweiten oder auch fünften Anlauf noch nicht so recht &#8222;klappt&#8220; oder das Meditieren <strong>eher anstrengend als entspannend</strong> wirkt! Eine neue Gewohnheit aufzubauen, braucht einfach Geduld. <strong>Du baust gerade neue Wege in deinem Gehirn auf</strong> &#8211; das dauert etwas. UND es lohnt sich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Probiere verschiedene Arten der Meditation aus</h3>



<p>Die &#8222;klassische&#8220; Meditation in Stille, bei der du ausschließlich Atmung und Gedanken beobachtest, ist schon eher eine fortgeschrittene Praxis. Gerade als Gedankenkarussell-Geplagte*r bietet es sich an, erst mal (oder auch dauerhaft) mit Techniken wie <strong>geführten Meditationen</strong>, <strong>Visualisierungen</strong> oder <strong>Fantasiereisen</strong> zu experimentieren.</p>



<p>Besonders wertvoll ist es für Kopfmenschen, &#8222;<strong>zurück in den Körper</strong> zu kommen&#8220;: im <strong>Hier und Jetzt</strong> präsent werden, statt gedanklich in der Vergangenheit oder der Zukunft festzuhängen. Dafür bieten sich zum Beispiel <strong>Bodyscans</strong> oder <strong>Gehmeditationen</strong> an. Das sind sogar ganz wundervolle Varianten, um eben nicht krampfhaft zu versuchen, &#8222;nichts zu denken&#8220;, sondern die Aufmerksamkeit gezielt zu lenken.</p>



<p>Dauer, Körperhaltung, Hintergrundmusik, Fokus und Art der Meditation, ob du mit geschlossenen oder offenen Augen meditierst,&#8230; &#8211; all das liegt vollkommen in deiner Hand. <strong>Du kannst deine Meditationspraxis auf deine Bedürfnisse</strong> und darauf, was für dich funktioniert, <strong>zuschneiden</strong>. Probier&#8216; also ruhig mal Verschiedenes aus. Und lass&#8216; dich nicht entmutigen, wenn eine bestimme Art der Meditation für dich nicht das Wahre ist! Dann sagst du einfach &#8222;Thank you, next&#8220; und probierst etwas anderes.</p>



<p>Verschiedene Menschen haben verschiedene Bedürfnisse. Unsere Gehirne arbeiten unterschiedlich und werden von unterschiedlichen Dingen angesprochen. <strong>Mit etwas Übung und dem Mut, Dinge auszuprobieren, wirst du ganz bestimmt <em>deine</em> Art der Meditation finden</strong>. Eine, die dir gut tut und hilft, entspannter und mehr bei dir zu sein!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-cliff-booth-4057865-e1718376955143-1024x768.jpeg?resize=1024%2C768&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-3412" style="width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-cliff-booth-4057865-e1718376955143.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-cliff-booth-4057865-e1718376955143.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-cliff-booth-4057865-e1718376955143.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-cliff-booth-4057865-e1718376955143.jpeg?w=1066&amp;ssl=1 1066w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Probiere Verschiedenes aus und finde deine Art der Meditation &#8211; und lass&#8216; dich dabei gerne durch erfahrene Meditationsleiter*innen unterstützen.</strong><br>Foto: Cliff Booth via Pexels</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Du musst das nicht alleine schaffen: meine Lieblings-Meditations-Apps</h3>



<p>Beim Ausprobieren musst du dich <strong>nicht alleine</strong> mit dem großen Angebot an Meditationen auf YouTube &amp; Co. rumschlagen. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an <strong>Apps</strong>, die dich gezielt dabei unterstützen, das Meditieren zu einer hilfreichen Gewohnheit zu machen. Der besondere Wert einer Meditations-App liegt meiner Meinung nach darin, dass du damit <strong>einen (digitalen) Ort hast, der <em>nur</em> dafür da ist</strong>. Keine Werbung, <strong>keine Ablenkung</strong>, einfach meditieren. <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Meine Favoriten stelle ich dir hier kurz vor.</p>



<p style="font-size:14px">Disclaimer: bei der folgenden Aufzählung handelt es sich um unbezahlte Werbung. Alle genannten Apps habe ich selbst ausgiebig getestet, sodass ich sie mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.7mind.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">7Mind</a>: eine deutsche Meditations-App mit zahlreichen Einzelmeditationen und Kursen zu verschiedensten Themen rund um Meditation und Achtsamkeit. Besonders gut für Einsteiger*innen geeignet, weil es sich meistens um <strong>kurze (7 Minuten <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>) Meditationen</strong> handelt.
<ul class="wp-block-list">
<li>Besonders gut: in der <a href="https://app.7mind.de/individual" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webversion</a> kannst du dir sogar ohne Abo eine individuelle (ungeführte) Meditation zusammenstellen. Auch in der <a href="https://www.7mind.de/download" target="_blank" rel="noreferrer noopener">App</a> sind die Meditationen &#8222;Stille&#8220; und &#8222;Gong&#8220; (mit Achtsamkeits-Gong in bestimmten Intervallen) ohne Abo verfügbar.</li>



<li>Außerdem gibt es bei 7Mind verschiedene <a href="https://www.7mind.de/krankenkasse" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Präventionskurse</a>, die von den meisten Krankenkassen anerkannt werden &#8211; also für dich praktisch kostenlos sind. Dazu gibt es jeweils ein Jahr 7Mind+ on top (sprich: die gesamte Bibliothek).</li>
</ul>
</li>



<li><a href="https://balanceapp.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Balance</a>: eine englischsprachige Meditations-App, deren &#8222;besonderes Etwas&#8220; darin liegt, dass jede Meditation <strong>individuell anpassbar</strong> ist. Sie bietet Inhalte für Meditations-Neulinge und Fortgeschrittene gleichermaßen.
<ul class="wp-block-list">
<li>Nicht nur die Länge deiner Meditation kannst du individuell auswählen. Am Anfang der Kurse und vieler Einzelmeditationen (in Kursen auch zwischendurch) werden außerdem bestimmte Dinge abgefragt, z. B. wie es dir heute geht oder welche unliebsame Gewohnheit du loswerden möchtest. Auf dieser Basis wird deine Meditation dann <strong>individuell konfiguriert</strong>.</li>



<li>Die Bibliothek ist super umfangreich und bietet neben Meditationen auch &#8222;Sleep Sounds&#8220;, beruhigende Geräusche wie White Noise oder Fokus-Musik für konzentriertes Arbeiten &#8211; mit einer Dauer von 15 Minuten bis zu 10 Stunden. Besonders mag ich persönlich die Pomodoro-Sessions, die es wahlweise mit oder ohne Meditations-Begleitung in den Pausen gibt.</li>



<li>Besonders gut: Du kannst <a href="https://www.balanceapp.com/referral-social" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Balance für ein ganzes Jahr kostenlos testen</a>!</li>
</ul>
</li>



<li><a href="https://www.headspace.com/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Headspace</a>: mittlerweile ist die App in vielen Sprachen verfügbar, darunter auch Deutsch. Auch hier gibt es eine <strong>umfangreiche Bibliothek</strong> mit Einzelmeditationen und Kursen, Fokus-Musik und Übungen, sogar Bewegungs-Einheiten. Die App ist sowohl für Einsteiger*innen als auch Fortgeschrittene geeignet.</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-karolina-grabowska-4498187.jpeg?resize=1024%2C683&#038;ssl=1" alt="Meditation auf der Yogamatte" class="wp-image-3635" style="width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-karolina-grabowska-4498187.jpeg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-karolina-grabowska-4498187.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-karolina-grabowska-4498187.jpeg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-karolina-grabowska-4498187.jpeg?resize=930%2C620&amp;ssl=1 930w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-karolina-grabowska-4498187.jpeg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Mittlerweile sind einige richtig gute Apps auf dem Markt, die dir das Meditieren leichter machen.<br></strong>Foto: Karolina Grabowska via Pexels</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Mythos 6: &#8222;Ich habe keine Zeit zum Meditieren.&#8220;</h2>



<p>Zu guter Letzt möchte ich noch über diesen weit verbreiteten Irrglauben sprechen. Es gibt eine Weisheit aus dem Zen-Buddhismus, die lautet: &#8222;Du solltest jeden Tag 20 Minuten meditieren. Außer du hast keine Zeit dafür, dann solltest du eine Stunde lang meditieren.&#8220;</p>



<p>Ich verstehe ja, was dieser Spruch aussagen soll: gerade die Menschen, die zu gestresst sind, um sich 20 Minuten am Tag für sich selbst zu nehmen, haben sie eigentlich am nötigsten. Aber ist er nicht auch demotivierend? <strong>Wenn du das Gefühl hast, keine 20 Minuten Zeit zu haben &#8211; wo sollst du da erst eine Stunde hernehmen?</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Macht der kleinen Schritte</h3>



<p>Deshalb sage ich: <strong>Wenn du keine Zeit hast, 20 Minuten zu meditieren, dann meditiere für 5 Minuten!</strong> Und für den unwahrscheinlichen Fall, dass dir auch das noch zu lange erscheint (oder für den wahrscheinlicheren Fall, dass du es &#8211; zumindest anfangs &#8211; einfach vergisst): <strong>Nimm dir einfach <em>einen</em> Moment, lass&#8216; deinen Blick in die Ferne schweifen oder schließe deine Augen und atme dreimal tief ein und aus.</strong> So eine kleine Auszeit ist jederzeit und überall möglich und unglaublich wertvoll.</p>



<p>Wenn du das ein paar Mal machst und merkst, wie gut es dir tut, wird es dir immer leichter fallen, dir mehr Zeit zum Meditieren zu nehmen &#8211; und bald klingen 20 Minuten schon gar nicht mehr so unrealistisch.</p>



<p><strong>Durch diese kleinen Schritte nimmst du dein Nervensystem sanft mit auf den Weg der Veränderung. Das, was es anfangs als &#8222;bedrohlich&#8220; (weil unbekannt) eingestuft hat, kann es dadurch nach und nach als &#8222;sicher&#8220; abspeichern.</strong> Und wenn es mit an Bord ist und sich dir nicht mehr in den Weg stellt, fühlt sich das Meditieren schon viel leichter an!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-pixabay-460257.jpg?resize=1024%2C683&#038;ssl=1" alt="Statt &quot;nichts denken&quot;: bewusst im Moment sein und genießen." class="wp-image-3636" style="width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-pixabay-460257.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-pixabay-460257.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-pixabay-460257.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-pixabay-460257.jpg?resize=930%2C620&amp;ssl=1 930w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-pixabay-460257.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Zeit hast du nicht, sondern nimmst sie dir. Wenn 20 Minuten nicht &#8222;drin&#8220; sind oder dir unmöglich vorkommen, dann fang&#8216; kleiner an und meditiere für 5 Minuten!</strong> Schon so kleine Momente wie das ganz bewusste Genießen deines Morgenkaffees helfen dir, mehr <em>bei dir</em> zu sein.<br>Foto: Pixabay via Pexels</figcaption></figure></div>


<p style="padding-right:var(--wp--preset--spacing--70);padding-left:var(--wp--preset--spacing--70)">Tipp: Stelle dir für den Anfang mehrere Wecker (oder stumme Benachrichtigungen), die dich <strong>über den Tag verteilt daran erinnern</strong>. Und wenn du dabei lieber alleine sein möchtest, zieh&#8216; dich zurück &#8211; zum Beispiel auf die Toilette. Das habe ich früher immer gemacht, als ich in meinem Angestelltenjob dauergestresst war&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Meditation bedeutet nicht &#8222;<em>nichts</em> denken&#8220;, sondern &#8222;<em>bewusster</em> denken und handeln&#8220;</h2>



<p>Entgegen der hartnäckigen Mythen, die wir im Verlauf dieses Artikels hoffentlich &#8222;gebusted&#8220; haben, ist Meditation eine <strong>sehr persönliche Praxis und keineswegs auf starre Regeln oder spezifische Formen beschränkt</strong>. Es geht darum, Achtsamkeit und Ruhe zu finden. In welcher Position du das tust oder ob du dabei einschläfst, ist weit weniger wichtig als dass du auf die Signale hörst, die dein Körper und Geist dir senden.</p>



<p>Insbesondere geht es nicht darum, &#8222;nichts zu denken&#8220;, sondern darum, bewusster bzw. achtsamer mit deinen Gedanken zu sein &#8211; und zu handeln. Dazu lässt du sie entweder kommen und gehen und beobachtest einfach nur, ohne dich auf etwas zu versteifen (weder auf einen spezifischen Gedanken, noch darauf &#8222;nichts denken zu dürfen&#8220; <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>). Oder du lenkst deine Aufmerksamkeit bewusst z. B. auf deinen Atem oder das, was du gerade tust. <strong>Scheitern gibt es dabei nicht – jede Meditationserfahrung bringt dich näher zu dir selbst.</strong></p>



<p>Verschiedene Meditationsarten und -techniken stehen dir offen, und es lohnt sich, verschiedene Ansätze auszuprobieren, bis du den für dich passenden findest. Schon ein paar Minuten Meditation können einen großen Unterschied machen. <strong>Beginne klein und baue nach und nach eine Routine auf</strong>, die sich gut in deinen Alltag integrieren lässt. (Wie ich das geschafft habe, kannst du übrigens <a href="https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-3-meine-taglichen-routinen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel nachlesen</a>.)</p>



<p>Also: lass&#8216; dich nicht von Mythen und Missverständnissen abhalten. <strong>Finde deinen eigenen Weg zur Meditation</strong>. Probier&#8216; dich aus und entdecke die <a href="https://medizindoc.de/welche-wirkung-hat-meditation-auf-die-gesundheit-und-bei-welchen-beschwerden-hilft-meditieren/#Wissenschaftliche_Studien_zur_Wirkung_von_Meditation" target="_blank" rel="noreferrer noopener">positiven Veränderungen</a>, die das Meditieren in deinem Leben bewirken kann. Es lohnt sich! <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p><strong>Und sei auf dem Weg bitte lieb zu dir.</strong></p>



<p>Viel Freude beim Entdecken!</p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="62" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1898" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?w=540&amp;ssl=1 540w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/mehr-als-nichts-denken-sechs-mythen-meditation/">Mehr als &#8222;nichts denken&#8220;: sechs Mythen über Meditation und was es damit wirklich auf sich hat</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
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		<title>Gewohnheiten, Teil 3: meine täglichen Routinen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2020 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenkreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Journaling]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Rituale]]></category>
		<category><![CDATA[Routinen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Zyklus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Willkommen zu Teil 3 meiner kleinen Reihe zum Thema Gewohnheiten 🙂Nachdem es in Teil 1 um Gewohnheiten im Allgemeinen ging und ich in Teil 2 insbesondere meine wöchentlichen Gewohnheiten geteilt habe, kommen wir in diesem Artikel zu meinen täglichen Routinen. Die meisten davon habe ich in Goalify hinterlegt, um auch wirklich dran zu denken bzw.&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-3-meine-taglichen-routinen/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Gewohnheiten, Teil 3: meine täglichen Routinen</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-3-meine-taglichen-routinen/">Gewohnheiten, Teil 3: meine täglichen Routinen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Willkommen zu Teil 3 meiner kleinen Reihe zum Thema Gewohnheiten <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><br>Nachdem es in <a data-type="post" data-id="274" href="https://wunderland-coaching.de/allgemein/gewohnheiten-teil-1-wieso-weshalb-warum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teil 1</a> um Gewohnheiten im Allgemeinen ging und ich in <a data-type="post" data-id="276" href="https://wunderland-coaching.de/allgemein/gewohnheiten-teil-2-vom-grosen-ins-kleine/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teil 2 </a>insbesondere meine wöchentlichen Gewohnheiten geteilt habe, kommen wir in diesem Artikel zu meinen <strong>täglichen Routinen</strong>. Die meisten davon habe ich in Goalify hinterlegt, um auch wirklich dran zu denken bzw. darauf zu achten. Mehr zu der App gibt es in Teil 1.</p>



<p><em>Kurzer Hinweis: Auch in diesem Artikel teile ich einige Empfehlungen und Ressourcen, teilweise auch in Form von Links. Ich werde hierfür nicht bezahlt und bekomme auch keine sonstige Gegenleistung. Es handelt sich einfach um Empfehlungen, die von Herzen kommen, weil sie mir persönlich sehr geholfen haben oder immer noch helfen. Somit handelt es sich bei allen Links um unbezahlte Werbung.</em> <em>Ich verlinke auf genialokal.de, wo du mit jedem Kauf den lokalen Buchhandel unterstützt (mehr dazu unter<a href="https://www.genialokal.de/Ueber-uns/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> https://www.genialokal.de/Ueber-uns</a>).</em></p>



<p><em>Die Empfehlungen findest du außerdem auch nochmal gesondert am Ende des Artikels.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Meine Morgenroutine</strong></h2>



<p>Um gut in den Tag zu starten, ist für mich zunächst mal <strong>genug Schlaf</strong> essenziell. Tägliches Ziel sind hier <strong>9 Stunden</strong>. Dabei ist es aber nicht weiter schlimm, wenn es mal weniger ist &#8211; Hauptsache, es gleicht sich insgesamt ungefähr aus.</p>



<p>Zu meiner <strong>Morgenroutine </strong>nach dem Aufstehen gehört dann als erstes die Zahnhygiene. Angefangen mit dem <strong>Zungeschaben</strong> (mit einem Esslöffel) dann <strong>Ölziehen</strong> mit ca. einem EL Kokosöl, dann <strong>Zähneputzen</strong>.</p>



<p>Wozu das Ganze? <strong>Dr. Janna Scharfenberg</strong> schreibt dazu in ihrem Buch <strong><a href="https://www.genialokal.de/Produkt/Janna-Scharfenberg/Ayurveda-for-Life_lid_38461420.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ayurveda for life</a></strong><sup>1</sup>: “In der ayurvedischen Medizin wird die Zunge als wichtige obere Verlängerung des Magen-Darm-Traktes angesehen. (&#8230;) Die auf der Zunge befindlichen Beläge werden als ausgeschiedene Abfallprodukte und Giftstoffe des Körpers angesehen. Werden diese Beläge (ähnlich wie die Beläge auf den Zähnen) regelmäßig abgetragen, entfernt man Rückstände, Giftstoffe und Bakterien, der Geschmackssinn verbessert sich erheblich und Mundgeruch wird vorgebeugt.” (S. 142) und zum Ölziehen auf Seite 143: “Neben dem Zähneputzen werden so die weiteren Bereiche des Mundraumes gründlich gereinigt. Das tägliche Ölziehen kann einen positiven Effekt auf die allgemeine Mund- und Zahngesundheit haben, beispielsweise mildert es Verfärbungen, stärkt das Zahnfleisch und bekämpft Mundgeruch.”</p>



<p>Im Text heißt es ja schon: <em>kann</em>. Das ist natürlich &#8211; wie immer &#8211; höchst individuell. Meine Devise lautet daher: Ausprobieren. Ich bin nämlich nicht zum Zungeschaben und Ölziehen gekommen, nur weil ich es irgendwo mal gelesen habe, sondern quasi aus der Not heraus: Ich wache ungefähr an 350 Tagen im Jahr mit einem nicht so leckeren Geschmack im Mund auf und habe nach Informationen gesucht, was mir da helfen kann. Nachdem ich beides ausprobiert und für gut befunden hatte, habe ich einfach damit weitergemacht und mittlerweile gehört es für mich genauso dazu wie das Zähneputzen. Hier also nochmal die Botschaft an dich: Probier die Dinge einfach mal aus und verlier dich nicht in der Recherche. Wenn es sich gut anfühlt, tu’s, wenn nicht, lass es sein.</p>



<p>Und so handhabe ich das auch mit der Dauer &#8211; man findet nämlich die verschiedensten Angaben dazu, wie lange man das Ölziehen denn durchführen sollte. Bei mir dauert die morgendliche Zahnhygiene insgesamt ca. 10 Minuten.</p>



<p>Nun aber weiter in meinem Tag: Nach dem Zähneputzen gehe ich in aller Regel zurück ins (gelüftete) Schlafzimmer und <strong>meditiere</strong>. Und zwar im Bett, im Liegen, auf meine <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://shaktimat.de/" target="_blank">Shaktimat</a></strong><sup>2</sup>. Denn Meditieren heißt nicht, im Schneidersitz und mit schmerzendem Rücken irgendwo zu sitzen, Ommm zu singen und nichts denken zu dürfen. Für mich heißt Meditation, mir die Zeit zu nehmen, nach innen zu schauen, mal zu beobachten, was da gerade so los ist, meine Gedanken zu beruhigen, zu ordnen und mich positiv auszurichten. Darum habe ich da auch keine festgelegte Dauer &#8211; das mache ich ganz nach Gefühl; es können mal nur 5 Minuten sein oder auch mal 45, ganz nach Belieben.</p>



<p>Ich mache meistens geführte Meditationen, eher selten sitze oder liege ich auch mal ganz in Stille da. Meine Lieblingsmeditationen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://lauraseiler.com/podcast-meditation-ich-waehle-frieden/" target="_blank">“No More Drama” von Laura Malina Seiler</a></strong><sup>3</sup> (ca. 20 Minuten): Diese Meditation hilft mir sehr dabei, die Gefühle anzunehmen, die gerade da sind. “Angst darf da sein, genauso wie Liebe. Trauer darf da sein, genauso wie Freude”, sagt sie und kreiert damit wundervollen inneren Frieden.</li>



<li><strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://claudiaengel.de/99-du-bist-perfekt/" target="_blank">“Du bist perfekt” von Claudia Engel</a></strong><sup>4</sup> (10 Minuten): eine Meditation, die auf Dankbarkeit und Selbstliebe ausgerichtet ist und mich im letzten halben Jahr fast täglich begleitet hat.</li>
</ul>



<p>Die Meditationen gibt es übrigens auch bei YouTube, Spotify oder überall sonst, wo es Podcasts gibt.</p>



<p>Außerdem mag ich die Meditations-App <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.7mind.de/" target="_blank">7Mind</a></strong><sup>5</sup> sehr gerne, deren Gratis-Angebot gerade angesichts der zweiten Corona-Maßnahmen-Welle wieder aufgestockt wurde.</p>



<p>Nach dem Meditieren gibt es erstmal einen <strong>halben Liter (lau)warmes Zitronenwasser</strong> und mindestens eine Tasse <strong>Tee</strong>, um meinen Flüssigkeitshaushalt aufzufüllen und meinen Stoffwechsel anzuregen.</p>



<p>Idealerweise widme ich mich dann kurz meinem <strong>Tagebuch</strong> (etwas mehr dazu gab es schon in <a href="https://wunderland-coaching.de/allgemein/gewohnheiten-teil-2-vom-grosen-ins-kleine/" data-type="post" data-id="276" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teil 2</a>). Um mich für den Tag auszurichten, helfen mir zum Beispiel Fragen wie: <em>Wofür bin ich dankbar? Worauf freue ich mich heute? Was ist meine Intention für den Tag? Wie fühle ich mich heute? Was kann ich mir heute Gutes tun? Mit welchem Gefühl starte ich in den Tag?</em></p>



<p>Und zusätzlich dazu liebe ich Affirmationen, also kurze, positive Sätze wie “Ich bin gut genug. Ich bin wertvoll. Ich bin geliebt.”</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Den Tag über</strong></h2>



<p>Bevor ich in meine Arbeit starte, nehme ich noch ein weiteres “Tagebuch” zur Hand, nämlich <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://einguterplan.de/eingutesprojekt" target="_blank">“Ein gutes Projekt”</a></strong><sup>6</sup>. Hier überprüfe ich nochmal mein <strong>Wohlbefinden</strong> anhand einiger Indikatoren (u.a. Habe ich genug geschlafen und fühle mich fit? Ist mir klar, was heute zu tun ist?) und lege dann die <strong>To-Dos</strong> für den Tag fest. Und zwar nur 6 Stück &#8211; 1x Prio 1, 2x Prio 2 und 3x Prio 3. Diese Struktur finde ich wunderbar. Wenn ich nach diesen 6 To-Dos noch Energie habe, kann schon nochmal was Kleineres dazukommen, aber das Wesentliche ist dann schon mal erledigt und ich verliere mich nicht im “Tagesgeschäft”.</p>



<p>Eine weitere Sache, die ich daraus übernommen habe: <strong>alle 40 Minuten Pause</strong> zu machen, regelmäßig zu lüften und mich kurz zu bewegen, was zu trinken oder zu essen. Bzw. mir mal wieder meine Lieblingsfrage zu stellen: “Was brauche ich gerade?” Denn wenn ich mal im Flow bin, vergesse ich schnell die Zeit um mich herum und stehe nach 6 Stunden starren Sitzens mit Müh und Not auf und wundere mich, warum ich mich so scheiße fühle (z.B. während Lernphasen schon des Öfteren so vorgekommen). Das ist definitiv eine Sache, an der ich noch dran bin. Das Beste wäre, mir einen Timer zu stellen, aber ehrlich gesagt vergesse ich das meistens noch…</p>



<p>Mein <strong>Frühstück</strong> ist meistens warm &#8211; am liebsten esse ich Porridge mit Obst, Nüssen und Kakaonibs oder Schokodrops &#8211; und gibt es meistens zwischen 11 und 12 Uhr, oft erst nach Arbeitsstart. Daher erwähne ich das erst an dieser Stelle <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Auch hier wurde mir schon so oft von außen gesagt, warum warmes Frühstück mir gut tut, aber diese Gründe kann ich ganz ehrlich noch nicht mal wiedergeben. Letzten Endes mache ich das einfach so, weil es sich gut anfühlt <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Außerdem tracke ich mit Goalify, dass ich <strong>genug trinke</strong>, meine <strong>Vitamine </strong>nehme (jeden Tag Magnesium, alle 2 Tage außerdem v.a. in der kalten, dunklen Jahreshälfte Vitamin D3 und einen Vitamin-B-Komplex) und mich jeden Tag irgendwie <strong>bewege</strong>. Dazu zählt natürlich mein <strong>Yoga</strong> (siehe <a href="https://wunderland-coaching.de/allgemein/gewohnheiten-teil-2-vom-grosen-ins-kleine/" data-type="post" data-id="276" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teil 2</a>) &#8211; manchmal morgens, manchmal abends, manchmal auch einfach mittendrin. Seit einiger Zeit gehe ich außerdem unter der Woche jeden Mittag mit dem Hund <strong>spazieren</strong>. Diese 25-45 Minuten genieße ich sehr und merke, dass mir die Bewegung und die frische Luft super gut tun!</p>



<p>Was mir ebenfalls super gut tut, ist, meine <strong>Online-Zeit</strong> &#8211; auf Instagram und am Handy insgesamt &#8211; zu <strong>beschränken</strong>. Es ist eigentlich das Gleiche wie mit dem Fernsehen (siehe <a href="https://wunderland-coaching.de/allgemein/gewohnheiten-teil-2-vom-grosen-ins-kleine/" data-type="post" data-id="276" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teil 2</a>) und erschreckend, wie viel Zeit viele von uns &#8211; inklusive mir &#8211; täglich in der virtuellen statt der echten Welt verbringen. Und wenig verwunderlich, dass diese Zeit dann eben an anderer Stelle fehlt, wo sie möglicherweise besser angelegt wäre. Mein <strong>Instagram-Limit</strong> habe ich auf <strong>90 Minuten</strong> gesetzt, die gesamte <strong>Zeit am Handy auf 180 Minuten</strong> &#8211; mit dem Ziel, das zukünftig weiter zu reduzieren. Dafür nutze ich die App <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://phosphorus-apps.github.io/" target="_blank">Digitox</a></strong><sup>7</sup>, es gibt aber zahlreiche andere und auch bei Instagram selbst kann man sich mittlerweile eine Warnung anzeigen lassen, wenn die selbst eingestellte Zeit überschritten ist. Manchmal liege ich mit meiner Nutzungszeit weit unter meinen Limits, manchmal auch weit drüber. Ich halte es hier wie mit dem Schlaf &#8211; Balance ist das Wichtigste!</p>



<p>Goalify selbst hat anlässlich der Corona-Maßnahmen im Frühjahr einige Vorschläge für Ziele gemacht, die in solch einer Zeit sinnvoll sein können. Zwei davon habe ich übernommen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>“Sozial verbunden bleiben”</strong>. Meine zusätzliche Anmerkung in der App lautet: “Ich melde mich bei jemandem, der mir wichtig ist.” &#8211; und das kann eine kurze Nachricht per WhatsApp sein, ein Blumengruß, ein Telefonat oder ein Besuch. Alles zählt. Und wenn es mal einen Tag gibt, wo mir so GAR nicht danach ist, dann ist das auch ok. Auch wenn mich die Erinnerung in Goalify dann manchmal doch triggert und ich mich schlecht fühle. Aber auch das wird besser!</li>



<li><strong>“Tu Gutes” </strong>&#8211; gleiche Geschichte: jede noch so kleine Geste zählt &#8211; z.B. jemanden anzulächeln oder einfach die Kassiererin im Supermarkt nett zu behandeln, etwas für meinen Liebsten und mich zu kochen, den Hund der Schwiegereltern gassi zu führen. Und ganz wichtig: <strong>Dazu zählt für mich auch, </strong><strong><em>mir</em></strong><strong> etwas Gutes zu tun.</strong> Also wenn ich einen schlechten Tag habe und nicht mit Menschen interagieren möchte, dann heißt der Punkt “Tu Gutes” für mich zum Beispiel, meine Lieblingsserie anzuschauen, mir einen warmen Kakao zu machen und mich auf dem Sofa einzuigeln, ein Bad zu nehmen oder früh schlafen zu gehen. Oder mir im Spiegel in die Augen zu schauen und zu sagen: “Es ist alles gut. Es ist okay, dass du dich so fühlst. Du bist gut, so wie du bist.”</li>
</ol>



<p>Auch nach Beendigung der Arbeit <strong>reflektiere ich den (Arbeits-)Tag</strong> nochmal mit dem Planer “Ein gutes Projekt”: Ich behalte die wichtigsten Burnout-Indikatoren im Blick, führe mir meine Erfolge vor Augen, aber auch Verbesserungspotentiale. Ich finde den Planer richtig gut und er hat einen ausführlichen “Theorie-Teil”, in dem erstmal erklärt wird, warum er so aufgebaut ist, wie er ist.</p>



<p>Die Feierabend-Reflexion dient sozusagen als Schlussstrich für den Arbeitstag und als Übergangsritual, um die Arbeit Arbeit sein zu lassen und mit freiem Kopf in den Abend zu starten. So ein Übergangsritual kann ungemein dabei helfen, nicht noch den ganzen restlichen Tag über die Arbeit nachzugrübeln. Gerade bei der Arbeit von zu Hause aus hat sich das für mich bewährt und ich möchte es zukünftig weiter ausbauen. Übergangsrituale können ganz verschieden aussehen; ich habe z.B. schon von einem Spaziergang, einer Dusche, einer Runde tanzen, etwas Sport und wahrscheinlich zahlreichen anderen gelesen, die mir jetzt nicht mehr einfallen.</p>



<p>Das Thema “Übergangsritual” ist mir so wichtig, weil ich selbst ganz oft, vor allem als Angestellte, meine Gedanken abends einfach nicht zur Ruhe bringen konnte bzw. kann. Und zwar nicht nur den ganzen Abend über, sondern vor allem dann, wenn ich im Bett liege und eigentlich ganz gerne schlafen würde. Und auch müde bin, aber noch stundenlang mit kreisendem Gedankenkarussell da liege. Wegen allem, was in der Welt passiert, wegen irgendwelcher Dinge, die ich besser hätte machen können, wegen Dingen, die ich versäumt oder Sachen, die ich gesagt habe, etc. pp. Diese Tage gibt es auch heute noch, aber zum Glück schon weitaus seltener.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Meine Abendroutine</strong></h2>



<p>Um dem Gedankenkarussell Einhalt zu gebieten, hilft mir schon mal das regelmäßige Meditieren sehr und auch das oben beschriebene Übergangsritual. Der Schlüssel ist für mich jedoch eine <strong>Abendroutine</strong>. Die besteht für mich zunächst mal darin, mindestens eine halbe Stunde vorm Schlafengehen das Handy am besten auszuschalten, jedenfalls aber nicht mehr auf Social Media rumzuscrollen oder aufwühlende Serien oder Filme zu schauen. (Klappt so lala <img alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f600.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> )</p>



<p>Fester Bestandteil ist mittlerweile mein <strong>Abend-Tee</strong> mit beruhigenden Kräutern wie Lavendel oder Baldrian. Außerdem <strong>tracke</strong> ich meinen <strong>Zyklus</strong> mit der App <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://helloclue.com/" target="_blank">Clue</a></strong><sup>8</sup>. Mir hilft es ungemein, mein Leben danach auszurichten, wo ich mich gerade in meinem Zyklus befinde. Denn ja, es macht einen Unterschied &#8211; mein Energielevel ist anders, meine Stimmung, meine Kreativität -, je nachdem, in welcher Phase ich mich gerade befinde. Darum halte ich das auch zusätzlich in meinem Tagebuch fest. Einige Monate lang habe ich dafür den Zyklusplaner <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://feelyourflow.de/" target="_blank">Feel your Flow</a></strong><sup>9</sup> verwendet, der aus Theorieteil, Tagebuch und Workbook besteht und viele nützliche Infos, Rezepte und Anregungen enthält &#8211; klare Empfehlung von mir <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Eine Sache, die sich für mich zunächst echt seltsam anhörte, sich aber richtig gut anfühlt, ist die <strong>Spiegelarbeit</strong>: Mich vor den Spiegel zu stellen, mir in die Augen zu schauen und zu sagen: “Eli, ich bin stolz auf dich, weil… (3 Punkte). Eli, ich vergebe dir, dass… (1 Punkt). Eli, ich liebe dich.” Manchmal mache ich das auch einfach schriftlich, indem ich mir in meinem Tagebuch o.g. Punkte aufschreibe oder mir selbst ein Kompliment mache.</p>



<p>Das <strong>Tagebuchschreiben </strong>am Abend finde ich nämlich auch sehr hilfreich. Dann stelle ich mir z.B. Fragen wie: <em>Was habe ich (mir) heute Gutes getan? Was mache ich morgen besser? Was war heute besonders schön? Was habe ich heute gelernt? </em>Oder ich schreibe einfach meine Gedanken nieder.</p>



<p>Und schließlich gibt es da noch eine Gewohnheit, die ich eigentlich gerne loswerden möchte, was jedoch in mehreren Anläufen bisher noch nicht geklappt hat: Ich brauche zum <strong>Einschlafen</strong> auch mit 30 noch irgendein <strong>Hörspiel</strong> auf den Ohren. Und ja, das ist in den meisten Fällen Bibi Blocksberg <img alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f600.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Am liebsten die alten Folgen, die ich sowieso schon mitsprechen kann, denn bei was Spannendem kann ich natürlich eher weniger einschlafen. Mit “Hex-Hex” kann ich diese Gewohnheit aber leider nicht weghexen, so einfach ist es nicht… Aber: We will see. Irgendwann wird das auch noch und bis dahin akzeptiere ich eben wohl oder übel, dass es so ist.</p>



<p>Denn auch diese Gewohnheit hat natürlich ihr Gutes und ihre Daseinsberechtigung: Selbst mit Ohrstöpseln (die mich übrigens tatsächlich gar nicht beim Schlafen stören) reißt mich jedes kleine Geräusch aus der Einschlafphase. Selbst bei geschlossenen Fenstern nervt mich manchmal z.B. die Wärmepumpe vor unserem Fenster, von auf der anderen Seite vorbeifahrenden Autos ganz zu schweigen. So konzentriere ich mich also auf Bibi und ihre Freundinnen und kann Umgebungsgeräusche besser ausblenden <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Und wenn ich dann mal schlafe, dann kriegt mich normalerweise nichts so schnell wieder wach <img alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f600.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Immer wieder Nachjustieren</strong></h2>



<p>So, das war’s für den Moment. Das sind die Gewohnheiten, die mir aktuell durch den Tag helfen und mir Struktur geben.</p>



<p>Ich habe sie zwischendurch immer mal wieder angepasst und werde das auch kontinuierlich weiter tun. Mich immer wieder fragen, was mir gerade gut tut, was gehen und was dafür neu oder wieder in mein Leben kommen darf.</p>



<p>Und die unliebsamen Gewohnheiten, die ich loswerden möchte, versuchen nicht zu verteufeln. Sie vielleicht mal aus einer anderen Perspektive betrachten, denn irgendetwas Gutes müssen sie wohl zumindest mal für mich gehabt haben, sonst wären sie nicht so tief verankert. So bewahren mich Bibi Blocksbergs Abenteuer nicht nur vor störenden Geräuschen, sonder vor allem auch vor dem abendlichen Gedankenkreisen. Sie lassen schöne Bilder in meinem Kopf entstehen, die mich besser einschlafen lassen als ellenlange To-Do-Listen, all die Hättes, Solltes, Könntes, Würdes und Müsstes.</p>



<p>Noch ein letztes Beispiel: Eine Zeit lang hatte ich die Ziele, 30 Minuten pro Woche zu singen und mindestens zweimal Piano zu üben. Beide Ziele habe ich x Wochen am Stück nicht erreicht und mir deshalb immer mehr Vorwürfe gemacht. Also musste ich mir eingestehen, dass die Liebe zur Musik, die so lange ein so großer Teil meines Lebens war und immer noch ist, momentan wohl nicht zu meinen Prioritäten gehört. Ich habe entschieden, das für den Moment zu akzeptieren, habe die Ziele archiviert, um nicht jeden Tag ein schlechtes Gewissen zu bekommen, wenn ich sie &#8211; samt rotem Smiley nebendran &#8211; sehe, und mich jetzt den Dingen zu widmen, die gerade dran sind. Wohl wissend, dass die Musik immer ein Teil meines Lebens sein wird und ich jederzeit wieder anfangen kann, regelmäßig zu singen und/oder ein Instrument zu spielen &#8211; wenn es sich richtig anfühlt.</p>



<p>Und das ist nun also mein abschließender Tipp zum Thema Gewohnheiten: <strong>Fühl immer wieder in dich rein, frag dich “Was brauche ich gerade?” und hab keine Scheu davor, Ziele für den Moment oder für immer zu verwerfen, neue Dinge auszuprobieren und nur das für dich zu übernehmen, was dir <em>wirklich</em> gut tut.</strong></p>



<p>Welche Gewohnheiten möchtest du loslassen? Welche neuen Routinen dürfen dafür in dein Leben treten? Und welche Unterstützung wünschst du dir dafür?</p>



<p>Lass mir gerne einen Kommentar da, schau bei <a href="https://www.instagram.com/wunderland_coaching/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a> vorbei oder schreib mir eine Mail <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><br>Ich freu mich, von dir zu hören und wünsche dir viel Spaß beim Umsetzen und Ausprobieren!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Quellen und Empfehlungen</strong></h2>



<p class="has-neve-link-color-background-color has-text-color has-background" style="color:#ffffff"><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">1</mark> </sup>Buchtipp: Dr. Janna Scharfenberg &#8211; Ayurveda for Life, erhältlich u.a. unter <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.genialokal.de/Produkt/Janna-Scharfenberg/Ayurveda-for-Life_lid_38461420.html" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://www.genialokal.de/Produkt/Janna-Scharfenberg/Ayurveda-for-Life_lid_38461420.html</mark></a><br><br><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">2</mark></sup> Akupressurmatte “Shaktimat”: <a rel="noreferrer noopener" href="https://shaktimat.de/" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://shaktimat.de/</mark></a><br><br><strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">Meditation</mark></strong><br><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">3</mark></sup> “No More Drama”-Meditation für inneren Frieden von Laura Malina Seiler: <a rel="noreferrer noopener" href="https://lauraseiler.com/podcast-meditation-ich-waehle-frieden/" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://lauraseiler.com/podcast-meditation-ich-waehle-frieden/</mark></a><br><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">4</mark></sup> Dankbarkeitsmeditation “Du bist perfekt” von Claudia Engel: <a rel="noreferrer noopener" href="https://claudiaengel.de/99-du-bist-perfekt/" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://claudiaengel.de/99-du-bist-perfekt/</mark></a><br><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">5</mark></sup> App “7Mind”: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.7mind.de/" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://www.7mind.de/</mark></a><br><br><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">6</mark></sup> Achtsamer Projektplaner “Ein gutes Projekt”: <a rel="noreferrer noopener" href="https://einguterplan.de/eingutesprojekt" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://einguterplan.de/eingutesprojekt</mark></a><br><br><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">7</mark></sup> App “Digitox”: <a rel="noreferrer noopener" href="https://phosphorus-apps.github.io/" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://phosphorus-apps.github.io/</mark></a><br><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color"><strong>Zyklus-Tracking</strong><br></mark><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">8</mark></sup> App “Clue”: <a rel="noreferrer noopener" href="https://helloclue.com/" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://helloclue.com/</mark></a><br><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">9</mark></sup> Zyklusplaner “Feel your Flow”: <a rel="noreferrer noopener" href="https://feelyourflow.de/" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://feelyourflow.de/</mark></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-3-meine-taglichen-routinen/">Gewohnheiten, Teil 3: meine täglichen Routinen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
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		<title>Urlaub alleine? Ja, bitte! &#8211; Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2020 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Abgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Alleine]]></category>
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		<category><![CDATA[Bedürfnisse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im August war ich – zum ersten Mal in dieser Form – ganz alleine im Urlaub. Welche Gedanken und Zweifel mich vor dem Urlaub so beschäftigt haben und wieso die Anreise sich etwas holprig gestaltet hat, liest du in Teil 1. In Teil 2 geht es um die letzte Etappe meiner Anreise und vor allem&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/urlaub-alleine-ja-bitte-teil-2/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Urlaub alleine? Ja, bitte! &#8211; Teil 2</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/urlaub-alleine-ja-bitte-teil-2/">Urlaub alleine? Ja, bitte! &#8211; Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im August war ich – zum ersten Mal in dieser Form – ganz alleine im Urlaub.</p>



<p>Welche Gedanken und Zweifel mich vor dem Urlaub so beschäftigt haben und wieso die Anreise sich etwas holprig gestaltet hat, liest du in <a href="https://wunderland-coaching.de/allgemein/urlaub-alleine-ja-bitte-teil-1-gefuhle-und-anreise/" data-type="post" data-id="58" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teil 1</a>.</p>



<p>In Teil 2 geht es um die letzte Etappe meiner Anreise und vor allem darum, wie ich die ganze Woche alleine so erlebt habe. Dafür, dass ich gar nicht viel getan habe, gibt es nämlich doch überraschend viel zu berichten!</p>



<p>Also, wo waren wir stehen geblieben?</p>



<p>Richtig: Nach meinem abenteuerlichen Aufenthalt in Himmelreich (kaum zu glauben, was man alles erleben kann in anderthalb Stunden!) sollte es endlich weitergehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Land in Sicht</h2>



<p>Während ich noch kurz mit meiner Heldin des Tages redete, kam der Schienenersatzverkehr zurück und zeitgleich fuhr eine Bahn ein, die dann auch wieder wie gewohnt weiterfahren sollte. Ich entschied mich für die Bahn, um einfach gemütlich sitzen bleiben zu können &#8211; denn was würde schon ein bisschen mehr Verspätung ausmachen?</p>



<p>Also setzte ich mich erleichtert auf einen freien Platz und kramte direkt wieder meine Kopfhörer raus, um den Trubel um mich herum etwas abzudämpfen.</p>



<p>Leider vollbringen auch Noise Canceling-Kopfhörer keine Wunder und ich bekomme immer noch das meiste drumherum mit. In diesem Fall war das aber gar nicht so schlimm &#8211; was um mich los war, hatte was von Real Life-Satire&#8230; Ständig stiegen Leute ein, suchten hektisch nach einem Platz, um kurz darauf wieder überstürzt rauszuhechten, nachdem die Bahnangestellten durchs Abteil gelaufen waren und nochmal laut und deutlich verkündet hatten, in welche Richtung diese Bahn fahren sollte. Das machten sie ein paar Mal, und jedes Mal wiederholte sich das Schauspiel.</p>



<p>Ja, irgendwie fies, sich darüber lustig zu machen&#8230; eigentlich zeigt das einfach nur ganz gut, was bei Stress und Überforderung passieren kann: <strong>Wir verlieren den Kopf, handeln unüberlegt und überstürzt und übersehen wichtige Details</strong> &#8211; wie zum Beispiel die Information, dass diese Bahn Richtung Seebrugg fahren sollte, nicht Richtung Freiburg. Stand ja auch nur fett am Bahnsteig, an jedem Einstieg der Bahn und in jedem Abteil auf der Anzeige, kann man schon mal übersehen <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Ich fand&#8217;s jedenfalls schon ein bisschen lustig.</p>



<p>Wir standen noch eine Weile am Bahnhof in Himmelreich, bevor es endlich losging. Hätte man sich jetzt auch wieder drüber aufregen können, aber ich war ehrlich gesagt schon ganz zufrieden damit, im Trockenen auf einem bequemen Sitz zu sitzen und sicher zu sein, dass ich schon irgendwann heute noch am Ziel ankommen würde.</p>



<p>Und das tat ich &#8211; und zwar pünktlich zum Abendessen. Nachdem ich am Zielbahnhof angekommen war, wurde ich nämlich nach kurzer Wartezeit im Warmen in mein Hotel gefahren, das in einem idyllischen kleinen Ort eine Viertelstunde vom nächsten Bahnhof entfernt lag (bei sowas kommen glatt Heimatgefühle bei mir auf).</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Angekommen</h2>



<p>Ich war jedenfalls heilfroh, endlich da zu sein. Zog erstmal meine klamme Regenjacke aus und gönnte mir eine wohltuende warme Dusche, bevor ich zum Abendessen ging.</p>



<p>Ich wurde zu meinem Tisch geführt &#8211; ein kleiner Tisch für mich alleine, der quasi mitten im Raum stand. Also gut. Die einzige Alleinreisende war ich nicht, zwei weitere Tische waren auch mit nur einer Person besetzt, die anderen beide mit Paaren. Der Genuss konnte jedenfalls losgehen <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Ein Blick in die Karte erstaunte mich als Pälzer Mäd dann etwas: Beim Wein hatte ich die Wahl zwischen 0,1 Liter (was ist das denn überhaupt für eine Maßeinheit?!) für 3,50€, 0,2 Litern für um die 7€ und einer Flasche für weiß nicht wie viel. Puh! Im Nachhinein wurde mir zwar auch schon gesagt, dass das einigermaßen normale Preise seien, aber ganz ehrlich: nicht da, wo ich herkomme <img alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f600.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Ich gönnte mir zur Feier des Tages und der überstandenen Reise dann aber doch ein kleines Gläschen und läutete damit den Urlaub ein. Für meine Trinkgewohnheiten absolut ausreichend. Und nach dem Tag sowieso <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Das Essen war super lecker. Ich hatte für die ganze Woche das basisch-vegetarische &#8222;Vitalmenü&#8220; bestellt. Bei der Buchung hatte ich außerdem die Option &#8222;vegane Verpflegung&#8220; angekreuzt, um mich inspirieren zu lassen. Denn ja, veganes Essen kann verdammt lecker sein, wenn man es richtig macht, und nein, es braucht kein Fleisch, um groß und stark zu werden <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><br><em>(Disclaimer: Ich ernähre mich nicht vegan, nicht mal rein vegetarisch. Ich esse ab und zu noch Fleisch, phasenweise mehr, phasenweise auch gar keins. Ich mache das intuitiv, merke aber grundsätzlich, dass es mir nach den &#8222;gängigen&#8220; Fleischgerichten gar nicht mal so gut geht. Von ethischen und Umweltaspekten mal ganz abgesehen, aber das soll nicht Thema dieses Artikels werden.)</em></p>



<p>An sich fühlte ich mich ganz wohl an meinem kleinen Tischchen. Seltsam wurde es erst, als die Gäste, die in meinem Blickfeld saßen, sich verabschiedeten und alle Gespräche nur noch hinter meinem Rücken stattfanden. Hätte ich mich umgesetzt, hätte ich die Tür im Rücken gehabt &#8211; auch nicht besser. <strong>Also hieß es aushalten und meine unangenehmen Gefühle da sein lassen.</strong></p>



<p>Nach dem Abendessen ging ich mit meinem Abendtee auf mein Zimmer und schlief nach dem Tagebuchschreiben und pappsatt, wie ich war, schnell ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Eine Woche ganz für mich</h2>



<p>In den Montagmorgen startete ich mit Pilates, wofür ich mich am Abend zuvor noch angemeldet hatte. Danach gab es ein leckeres, fast-veganes Frühstück (Obstteller, Birchermüsli, Avocado, grüner Tee und O-Saft) und gestärkt machte ich mich auf, um einige organisatorische Fragen zu klären.</p>



<p>Nur weil ich mich am Abend zuvor damit abgefunden hatte, musste ich ja jetzt nicht die ganze Woche an einem Tisch sitzen, an dem ich mich nicht wirklich wohlfühlte. Also bat ich darum, einen anderen Tisch zugewiesen zu bekommen &#8211; und siehe da: alles gar kein Problem. <strong>Manchmal muss man einfach nur fragen, um zu bekommen, was man will.</strong></p>



<p>Außerdem hatte ich eine Massage gebucht und festgestellt, dass zum geplanten Zeitpunkt eine Wanderung stattfinden sollte, die ich gerne mitmachen wollte. Also fragte ich auch diesbezüglich einfach mal nach und bekam einen Termin noch am selben Mittag <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> es fügte sich alles mal wieder zu meinen Gunsten, hatte ich das Gefühl. Doch auch hier: Warum? &#8211; Weil ich nachgefragt habe!</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Pure Entspannung</h2>



<p>So ziemlich direkt von der Rezeption konnte ich schon zur Massage aufbrechen: einer Ayurveda-Massage mit Stirnguss. Ich hatte schon so viel Gutes über die entspannende Wirkung eines Stirngusses gehört, dass ich das unbedingt ausprobieren wollte.</p>



<p>Was mir vorher nicht bewusst war: Die klassische ayurvedische Massage ist sehr sanft. Ich bin ja sonst ein Fan von kräftigen Massagen &#8211; soll ja auch was bringen! Bei der Abhyanga wird man hauptsächlich mit warmem Öl eingeölt und die Meridiane durch Streichen aktiviert. Ich hatte zwischendurch ein paar Mal den Impuls, den Masseur zu bitten, doch etwas kräftiger zu massieren, bzw. habe immer darauf gehofft, dass es bald mal &#8222;richtig&#8220; losgehen würde. <strong>Nach einer Weile habe ich mich aber einfach hingegeben </strong>und darauf vertraut, dass er schon wusste, was er tat. Nach 40 Minuten Massage waren 15 Minuten Stirnguss angesagt, wobei warmes Sesamöl immer wieder über die Stirn gegossen wird und Richtung Kopfkrone und dann auch die Haare entlang rinnt.</p>



<p>Und das war tatsächlich sehr, sehr, sehr entspannend. Man sagt, der Stirnguss tut vor allem sehr kopflastigen Menschen gut, deren Gedanken immer am Rennen sind. Wer mich kennt, weiß: zu diesen Menschen gehöre ich sowas von definitiv dazu!</p>



<p>Nach der Stunde Anwendungsdauer war ich tiefenentspannt und sogar Schultern und Nacken, die vorher total verspannt waren, taten nicht mehr weh. <strong>Einen besseren Start für meine Urlaubswoche hätte ich mir gar nicht vorstellen können!</strong></p>



<p>Nach der Massage duschte ich das ganze Öl ab (bei den Haaren hatte ich keine Chance, da hat es ca. 4 Wäschen über zwei Tage verteilt gebraucht <img alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f600.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> ) und machte mich auf in den Ruhebereich. Den hatte ich fast den ganzen Nachmittag für mich und verbrachte meine Zeit mit Lesen, Meditieren, Nachdenken, Tagträumen und gelegentlichem Wegdösen. <strong>Genau so hatte ich mir das vorgestellt <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></strong></p>



<p>Am Nachmittag gönnte ich mir ein Stück Kuchen und einen Kaffee, dann ging es zurück in den Ruhebereich &#8211; diesmal einen anderen &#8211; und die Nicht-Aktivitäten von zuvor wurden fortgeführt. Das Abendessen war wieder himmlisch, vor allem das Schokosorbet! <img alt="🤤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f924.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Den restlichen Abend nutzte ich für eine Monatsreflexion in meinem Tagebuch. Der August hatte gerade begonnen, und es hat sich in den letzten Monaten für mich bewährt, zum Ende eines Monats auf meine Glücksmomente und Verbesserungspotentiale zurückzuschauen und einen Fokus für den neuen Monat zu setzen. Danach war ich wieder mal richtig erfüllt und voller Vorfreude auf einen wundervollen Monat August, angefangen mit einem wunderschönen Urlaub.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Same, same, but different</h2>



<p>Am zweiten Tag wiederholten sich meine Aktivitäten so ungefähr, bis auf die Massage (leider <img alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f641.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> ).</p>



<p>Dienstagmorgens ging es wieder zu einem Kurs. Da ich ja das meiste aus meinem Urlaub rausholen, <em>nichts verpassen</em> wollte und die meisten Kurse nach was für mich klangen, hatte ich mich nämlich für so einige angemeldet&#8230; Eine fragwürdige Entscheidung, doch für den Moment schien das eine gute Idee.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" width="1200" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200803_112444_0-e1600455186250.jpg?fit=1200%2C300&#038;ssl=1" alt="Für einen &quot;Urlaub alleine&quot; habe ich mir doch ganz schön viel vorgenommen: Das Bild zeigt die Übersicht über das Aktiv-Programm des Hotels und ich hatte die Hälfte der Aktivitäten angekreuzt..." class="wp-image-183" style="height:300px" height="300"/><figcaption class="wp-element-caption">So sah mein Aktivprogramm schließlich aus: Für alle angekreuzten Kurse hatte ich mich angemeldet.</figcaption></figure></div>


<p>Nach dem Kurs ging es wieder zum Frühstück und anschließend direkt in den Ruhebereich: Lesen, Meditieren, Nachdenken, Tagträumen. Am Nachmittag gab&#8217;s Kuchen und Kaffee und danach setzte ich mich mit meiner Urlaubslektüre &#8211; &#8222;Das Kind in dir muss Heimat finden&#8220; von Stefanie Stahl samt passendem Arbeitsbuch &#8211; in die Lounge, bevor es zum Abendessen ging. Diesmal hatte ich so einen Hunger, dass ich vom Hauptgang sogar noch einen Nachschlag bestellte <img alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f600.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Danach ging ich wieder mit meinem Tee auf mein Zimmer und beschäftigte mich noch ein bisschen weiter mit meinem inneren Kind. <strong>Und ich kann euch sagen, an diesem Nachmittag und Abend hagelte es Erkenntnisse!</strong> Diese innere Arbeit kann echt anstrengend sein. Und gleichzeitig so befreiend <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Jedenfalls schlief ich auch an diesem Abend schnell und glücklich ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Wissen vs. Handeln</h2>



<p>Am Mittwochmorgen stand Yoga auf dem Plan, wofür ich mich natürlich auch angemeldet hatte.<br>Dafür gab es beim Frühstück eine Neuerung: Am Tag zuvor hatte eine Dame am Nachbartisch berichtet, dass sie ihren Basen-Frühstücksbrei abbestellt hatte (in dem Hotel gibt&#8217;s nämlich auch Basenfasten-Aufenthalte). Für einige sicher nachvollziehbar, berichtete sie, dass sie sich beim Breiessen fühlte wie ein Baby oder ein steinalter Mensch ohne Zähne, und dass sie was zum Kauen bräuchte.<br>Für mich jedoch klang warmer Frühstücksbrei traumhaft &#8211; also habe ich mir den für die ganze Woche im Voraus bestellt. Und kombiniert mit Früchten war der das perfekte Frühstück für mich! <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Die Erfahrung wiederholte sich: Ich hatte ein Frühstück ganz nach meinem Geschmack bekommen, <em>weil ich danach gefragt hatte</em>. Sowas ist für mich immer wieder ein Über-meinen-Schatten-Springen. Ich will ja schließlich keinem zur Last fallen, keine Umstände machen, nicht unangenehm auffallen. Eigentlich, ganz ehrlich, am besten <em>gar nicht</em> auffallen. Nur:<strong> Wenn ich immer alles einfach so hinnehme, wie es ist, mich nicht traue, für mich einzustehen, den Mund aufzumachen, mich zu zeigen, dann darf ich mich auch nicht wundern, wenn ich mich unsichtbar fühle, unwichtig, übergangen.</strong></p>



<p>Und obwohl ich diese Erkenntnis schon mehr als einmal während meines Urlaubs gehabt hatte, handelte ich am Nachmittag doch wieder dagegen:</p>



<p>Nach einem entspannten Vormittag in Sauna und Ruhebereich und dem Nachmittagskurs (der dem Vormittags-Yoga zu etwa 95% entsprach <img alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f600.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> ) war es wieder Zeit für Kaffee und Kuchen. Ich saß an meinem Tisch und eine Frau fragte, ob sie sich zu mir setzen dürfe. Gerne, so ein bisschen Gesellschaft zwischendurch war mir recht <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Wir waren uns ohnehin schon mehrmals begegnet, hatten &#8222;Hallo&#8220;s und Lächeln ausgetauscht. Das Gespräch war auch im Grunde genommen nett, doch <strong>irgendwann passierte wieder, was ich so oft erlebe:</strong> Scheinbar hatte sie schnell Vertrauen zu mir gefasst und fing an, mir &#8222;ihr Leid zu klagen&#8220; und, so wie es sich für mich anfühlte, ihre Probleme bei mir abzuladen. Es gelang mir immer wieder, auf positive Themen zu sprechen zu kommen, aber es driftete immer wieder ab. Was ich hätte sagen sollen: &#8222;Tut mir leid, dass du so schwierige Zeiten erlebt hast bzw. erlebst. Ich kann und möchte mir das aber nicht weiter anhören und helfen kann ich dir sowieso nicht, bitte suche dir professionelle Hilfe.&#8220; Was ich gesagt habe: &#8222;Aha, ja, verstehe ich. Oh, du Arme. Ja, da hast du recht. Was, das hat er echt gesagt?!?&#8220;</p>



<p><strong>Abgrenzung: Fehlanzeige.</strong> Ich hoffe einfach, dass sie sich nach dem Gespräch besser gefühlt hat. Mir ging es danach jedoch eher nicht so gut. Ich war über meine Bedürfnisse hinweggegangen und fühlte mich ziemlich ausgelaugt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-right is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Das Leben gibt dir solange dieselbe Aufgabe, bis du sie löst.&#8220;</p>
<cite>Aus Folge #103 des Podcasts &#8222;happy, holy &amp; confident&#8220; von Laura Malina Seiler</cite></blockquote>



<p>Also legte ich mich vor dem Abendessen noch ein wenig in Stille in die Salzgrotte und meditierte.</p>



<p>Und nach dem Abendessen gab&#8217;s dann ein bisschen Ablenkung, personalisiert durch die gute Tine Wittler. Ich liebe solche Sendungen irgendwie einfach, wo aus völlig abgeranzten Häusern wieder was Schönes gemacht und im Endeffekt ja auch Menschen geholfen wird. Über die Aufmachung seitens der einschlägigen Fernsehsender lässt sich sicher streiten, aber für mich darf sowas ab und an einfach auch mal sein <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Zwischenfazit und Kurskorrektur</h2>



<p>Für Donnerstag hatte ich mich für die etwa 3-stündige Wanderung angemeldet. Schon am Abend vorher, nach dem energiezehrenden Gespräch am Nachmittag, war ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich da Lust drauf hatte. Mir war aufgefallen, dass ich mich angestrengt und eher angespannt fühlte, ein Druck lastete auf mir. <strong>Also fragte ich mich, ob ich mich so fühlen wollte, und die Antwort war natürlich ein klares Nein!</strong> Ich war doch in diesen Urlaub gefahren, um Zeit mit mir alleine zu verbringen, um zu reflektieren, nachzudenken, in mich zu gehen, mich mit mir selbst und meiner Intuition zu verbinden, um letztlich Klarheit zu gewinnen &#8211; darüber, was ich wirklich wollte im Leben, wie es mit mir weitergehen sollte.</p>



<p>War dafür eine Wanderung in der Gruppe das Richtige? Wohl eher weniger&#8230;</p>



<p>Also sagte ich die Wanderung und den Nachmittagskurs ab und verbachte den Tag in den verschiedenen Ruhebereichen (auch draußen) des Hotels hauptsächlich in stiller Meditation. Die Stille genoss ich in vollen Zügen, anderen Gästen (den paar, die da waren), ging ich möglichst aus dem Weg. Ich tat, was sich gut anfühlte, und am Abend ging es mir wieder viel besser. Ich hatte meinen tiefenentspannten Zustand von Montag zurückerlangt.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Waldbaden und ein Rendezvous mit meinem inneren Kind</h2>



<p>Ein wenig raus in die Natur wollte ich dann aber doch noch. Das anfangs regnerische Wetter hatte sich total gewendet, seit Mittwoch war der Himmel wunderschön klar und die Sonne schien bei angenehmen 28 Grad.</p>



<p>Da ich die Donnerstags-Wanderung abgesagt hatte, machte ich mich also freitags ganz alleine auf zu einer kleinen, etwa zweistündigen Wandertour. Ich genoss es so, von Stille und Natur umgeben zu sein, den Wald mit allen Sinnen wahrzunehmen, in meinem eigenen Tempo zu gehen und auch mal eine andere Abzweigung zu nehmen als vorgesehen, wenn ich Lust darauf hatte. <strong>Eine schöne Analogie zum Leben, nicht?</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7.jpg?resize=288%2C512&#038;ssl=1" alt="Im Wald fand ich doch noch die Stille, die ich in meinem Urlaub alleine suchte." class="wp-image-188" width="288" height="512" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7-scaled.jpg?resize=576%2C1024&amp;ssl=1 576w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7-scaled.jpg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7-scaled.jpg?resize=768%2C1366&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7-scaled.jpg?resize=863%2C1536&amp;ssl=1 863w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7-scaled.jpg?resize=1151%2C2048&amp;ssl=1 1151w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7-scaled.jpg?resize=1568%2C2790&amp;ssl=1 1568w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7-scaled.jpg?w=1439&amp;ssl=1 1439w" sizes="auto, (max-width: 288px) 100vw, 288px" /><figcaption class="wp-element-caption">Im Wald fand ich doch noch die Stille, die ich in meinem Urlaub alleine gesucht hatte.</figcaption></figure></div>


<p>Nach einem kleinen Mittagessen war ich wieder voll motiviert, mich weiter mit meinem inneren Kind zu beschäftigten, und setzte mich dafür wieder in die gemütliche Lounge. Dort unterhielt ich mich dann doch länger als gedacht mit einer super netten Hotelangestellten. Sie war mir auch schon vorher begegnet und ihre positive Ausstrahlung hatte mich neugierig gemacht. Das wurde dann ein richtig nettes Gespräch <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Fast schon wieder Aufbruchstimmung</h2>



<p>Meinen letzten Tag startete ich wieder mit einem Kurs &#8211; Gesichtsyoga, das wollte ich unbedingt ausprobieren! &#8211; und einem leckeren Basen-Frühstück. Bei meiner neu angeeigneten &#8222;Routine&#8220; aus Saunieren und im Ruhebereich Chillen liefen mir jetzt wesentlich mehr andere Gäste über den Weg, es war sichtlich mehr los.</p>



<p>Nachmittags setzte ich mich wieder zu meiner neuen Freundin in die Lounge, diesmal aber auf die Terrasse. Ich setzte meine innere-Kind-Arbeit fort und kam dem Drang nach, ein paar Erkenntnisse mit meiner Mama zu teilen, mit der ich eine Weile telefonierte. <strong>Auch mit 30 brauche ich einfach manchmal meine Mama, und ich bin fest überzeugt, dass sich das nie ändern wird. <img alt="💕" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f495.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></strong></p>



<p>Nach dem leckeren Abendessen machte ich heute mal einen kleinen Spaziergang durchs Dorf und packte schonmal meine Sachen, bevor es ins Bett ging. Normalerweise bin ich ja mehr so die Last-Minute-Packerin, aber dieses Mal wollte ich mir den Sonntagmorgen so entspannt wie möglich gestalten und arbeitete ein wenig vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Zurück in die Hitze und nach Hause</h2>



<p>Für den Tag der Abreise hatte ich mich nämlich nochmal in einen Kurs eingetragen.</p>



<p>Ich packte also morgens soweit fertig, bezahlte meine Rechnung und ging dann in den Kurs. Nach dem anschließenden Frühstück wurde ich zum Bahnhof gefahren. Schon auf dem Weg merkte ich, wie es immer wärmer wurde. Für Freiburg, Karlsruhe und zu Hause waren für den Tag bis zu 38 Grad gemeldet. So richtig freute ich mich ja nicht darauf, bei den Temperaturen, auch noch mit Maske und zweimal Umsteigen, Zug zu fahren. <strong>Dafür umso mehr auf Zuhause und meinen Liebsten. <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></strong> Zur Feier des Tages haben wir übrigens Pizza bestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Und was passiert mit der Entspannung im Alltag?</h2>



<p>Noch auf meiner Reise hatte ich ein Bild gesehen mit der Affirmation &#8222;<strong>Ich bin erfüllt und zufrieden.</strong>&#8220; und mir gedacht: Ja, bin ich tatsächlich. Jetzt gerade fällt mir das ziemlich leicht, so im Urlaub und ganz entspannt. Aber wie wird das wohl, wenn ich wieder zurück bin?</p>



<p>Ich muss sagen, in der ersten Woche war ich weiterhin tiefenentspannt. Ich hatte auch wieder viel mehr Freude an allem, was so anstand. Ich konnte sogar bei offenen Fenstern schlafen!! Das geht normalerweise gar nicht für mich, denn ich brauche es leise und dunkel, und das ist hier beides nie der Fall.</p>



<p>Den größten Aha-Moment hatte ich aber, als ich mittwochs, an meinem auserkorenen Haushalts-Tag, ganz entspannt und gelassen alles erledigt hatte und mich danach wunderte: &#8222;<strong>Krass, jetzt ist alles erledigt und habe noch total viel Zeit und Energie &#8211; was mache ich denn jetzt noch?!</strong>&#8222;</p>



<p>Der Effekt ließ natürlich mit der Zeit wieder nach, der Alltagstrott schlich sich wieder ein. Aber ich versuche seitdem definitiv, mich an dieses Gefühl der Gelassenheit und der Energie zu erinnern und es zu kultivieren. <strong>Denn ich habe gelernt, wie gut mir Auszeiten, Meditation und Stille tun und welche Kräfte dadurch freigesetzt werden.</strong></p>



<p>Also versuche ich, dafür zu sorgen, mich möglichst oft so zu fühlen. Und es gelingt. <strong>Mal besser und mal schlechter, aber es gelingt.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Mein Fazit</h2>



<p>&#8230;lautet: Urlaub alleine? Ja, bitte. Immer wieder gerne. Mir gibt die Zeit alleine sehr viel Kraft. Das ist sicher nicht für jede*n so, aber falls es dir da ähnlich geht wie mir: Versuche unbedingt, dir solche Inseln zu schaffen. <strong>Du bist es wert! </strong>Muss auch nicht immer gleich eine Woche sein <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/urlaub-alleine-ja-bitte-teil-2/">Urlaub alleine? Ja, bitte! &#8211; Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
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