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	<title>Leben &amp; Gedanken Archive - Wunderland Coaching</title>
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	<description>Coaching für Selbstwert und SelbstBewusstsein</description>
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		<title>Verstand vs. Intuition</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2021 21:01:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Intuition]]></category>
		<category><![CDATA[Mindfuck]]></category>
		<category><![CDATA[Muster]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Verstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oder: Warum es hier in letzter Zeit so still war Hallo du wundervoller Mensch,wie schön, dass du (wieder) hierher gefunden hast! Bei &#8222;Eli im Wunderland&#8220; war es in den letzten Monaten ziemlich still und in diesem Artikel möchte ich einfach mal ein wenig teilen, woran das lag. Dieser Blog ist mir ein wahres Herzensanliegen. Ich&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/verstand-vs-intuition/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Verstand vs. Intuition</span></a></p>
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<p>Oder: Warum es hier in letzter Zeit so still war</p>



<p>Hallo du wundervoller Mensch,<br>wie schön, dass du (wieder) hierher gefunden hast!</p>



<p>Bei &#8222;Eli im Wunderland&#8220; war es in den letzten Monaten ziemlich still und in diesem Artikel möchte ich einfach mal ein wenig teilen, woran das lag.</p>



<p>Dieser Blog ist mir ein wahres Herzensanliegen. Ich möchte hier teilen, was mich gerade so beschäftigt, um dir, liebe Leserin*, lieber Leser*, neue Perspektiven zu zeigen, dich zum Nachdenken anzuregen und dir vor allem das Gefühl zu geben: Du bist nicht alleine!</p>



<p>All das und besonders der letzte Punkt gehören zu meinem großen Warum, man könnte sagen: zum Sinn meines Lebens.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What a ride!</h2>



<p>Und den möchte ich nicht &#8222;nur&#8220; hier auf dem Blog in die Welt tragen, sondern auch mit dem, was ich tagtäglich so mache &#8211; mit meiner Arbeit. Das wurde mir schon vor langer Zeit klar und hat letzten Endes dazu geführt, dass ich Anfang 2020 mein Angestelltenverhältnis verließ und mich auf eine sehr spannende Reise begab (mehr dazu u.a. <a href="https://wunderland-coaching.de/allgemein/wer-schreibt/" data-type="post" data-id="255" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>).</p>



<p>Zunächst brauchte ich einfach mal eine Pause. Doch natürlich steckte mir die Frage sehr schnell im Nacken: &#8222;Wie geht&#8217;s denn nun weiter?&#8220;</p>



<p>Und nach einem längeren Prozess ließ ich den Gedanken zu, als Coach arbeiten und Menschen bei genau den Herausforderungen, die ich selbst bewältigt habe und immer noch bewältige, unterstützen zu wollen. Schließlich lernte ich selbst in den letzten Jahren und vor allem Monaten, dass man das alles nicht alleine schaffen muss und dass es Menschen gibt, die genau dafür da sind!</p>



<p>Nachdem ich also dank Psychotherapie und Auszeit wieder klarer sah und vor allem wieder wesentlich mehr Energie und Schaffenskraft hatte als noch wenige Monate zuvor, startete ich im September 2020 nicht nur diesen Blog hier, sondern auch eine Ausbildung zur ganzheitlichen Coach (und zwar <a href="https://www.coaching-up.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> &#8211; ich empfehle die Ausbildung super gerne weiter).</p>



<p>Warum ganzheitlich? Weil ich schon lange der Überzeugung bin: Es gibt nun mal nur dieses eine Leben und für mich macht es einfach keinen Sinn, z.B. Arbeit und Privatleben isoliert zu betrachten. Alles greift ineinander. Und wir sind mehr als unser physischer Körper, wir sind mehr als unser Verstand. Da gibt es einfach mehr, was uns Menschen ausmacht, das habe ich schon ganz früh gespürt. Da war es nur logisch, dass ich auch damit arbeiten möchte, mit diesem Menschenbild an Menschen herantrete.</p>



<p>Aber zurück zu meinem Weg und der relativen Funkstille auf dem Blog.</p>



<p>Zu Beginn hatte ich noch den Drive, Ausbildung und Blog parallel zu bedienen und schrieb auch einfach über die Dinge, die mir gerade so im Kopf herumgingen &#8211; genauso, wie ich es für den Blog vor hatte.</p>



<p>Doch dann ist irgendwann Folgendes passiert und ich bin mir sicher, dass du das aus dem einen oder anderen Bereich deines Lebens irgendwie auch kennst:</p>



<p>Der Verstand funkte mir dazwischen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mindfuck oder so</h2>



<p>Ich bin mir nicht sicher, ob &#8222;Mindfuck&#8220; jetzt wirklich zu 100% passt, aber für mich trifft es doch ganz gut, was da in meinem Kopf passierte.</p>



<p>Statt wie zu Beginn einfach meiner Freude und Intuition zu folgen, wollte ich zu verkopft rangehen, habe mich &#8211; und auch andere &#8211; gefragt: &#8222;Was wollen die Leute denn lesen?&#8220;, habe meine vielen Ideen gesammelt und versucht, in eine &#8222;sinnvolle&#8220; Reihenfolge zu bringen.</p>



<p>Zunächst ja gar nicht verwerflich, ein wenig Struktur in die Sache bringen zu wollen und auch mal abzufragen, was denn andere so interessieren würde.</p>



<p>Aber dann machte ich einen großen Fehler: Ich ließ mich davon viel zu stark limitieren, ja sogar stressen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Faktor Zeit</h2>



<p>Das fing damit an, dass ich mir relativ schnell dachte: Es gibt jetzt jeden (mindestens jeden zweiten) Mittwoch einen neuen Artikel.</p>



<p>Wozu das führte? Zu einigen furchtbar stressigen Mittwochen, an denen ich auf Teufel komm raus versuchte, mir einen Artikel aus den Fingern zu saugen. Zu Unzufriedenheit und Selbstvorwürfen, wenn ich es mal wieder gar nicht oder ERST auf Donnerstag geschafft hatte.</p>



<p>Was lernte ich daraus? Um gute Artikel zu schreiben, muss es fließen. Ich muss dazu in der richtigen Stimmung sein. Wenn ich etwas versuche zu erzwingen, klingt es am Ende maximal okay, aber nicht so wirklich nach mir, weil es einfach nicht aus tiefstem Herzen kommt. Und dann ist es nun mal so, dass ich in meinen Artikeln gerne in die Tiefe gehe. Soll heißen, ich schreibe daran in der Regel nicht eine halbe, sondern eher so zweieinhalb Stunden, bis alles rausgeflossen ist, was raus wollte. Dann will das Ganze noch gegengelesen und eine schöne Graphik für Instagram gebastelt werden. Alles neben den anderen Dingen, die ich so treibe und bei einem generell eher niedrigen Energielevel. Einen Artikel pro Woche schaffe ich einfach nicht, und wer sagt denn überhaupt, dass ich das muss? Ich bin doch hier selbst die Chefin <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Das musste mir erst mal wieder klar werden.</p>



<p>Seitdem mache ich mir einfach dann Notizen, wenn die Ideen eben kommen. Und das kann auch blöderweise mal nachts um 3 sein. Immerhin kann ich danach super gut schlafen. <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<h2 class="wp-block-heading">Und dann ist da die Logik</h2>



<p>Ein weiterer Denkfehler, dem ich auflag, war: &#8222;Es wäre doch jetzt logisch, mal über meine Auszeit zu berichten. Ich weiß, dass das viele interessiert und im Februar jährt sich das Ganze, also passt das doch perfekt.&#8220;</p>



<p>Ja, logisch wäre es.</p>



<p>Nur leider führte dieser Gedanke dazu, dass ich mich auf diesen Auszeit-Artikel versteifte und<br>1. alle anderen Ideen, die zwischendurch kamen und mit ziemlicher Sicherheit nur so geflossen wären &#8211; wie das hier gerade -, hinten anstellte,<br>2. mich mit viel zu viel Druck an ebenjenen Artikel setzte und nur sehr wenig zustande brachte und<br>3. meine Intuition überspielte, die mir (durch Unlust, Schreibblockaden, Müdigkeit, Kopfweh allein beim Gedanken daran, diesen Artikel schreiben zu müssen und andere deutliche Signale) zu sagen versuchte, dass ich noch nicht bereit dazu bin, über meine Auszeit zu berichten. Es ist einfach noch nicht dran. Vielleicht wird es sogar niemals einen dedizierten Auszeit-Artikel geben und ich berichte einfach mal in anderen Zusammenhängen in kleinen Stücken davon. Wer weiß.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alte Muster</h2>



<p>Zusammengefasst kann ich zum jetzigen Zeitpunkt sagen, dass ich da ziemlich in alte Muster zurückgefallen bin, die mir jedoch nicht mehr dienlich sind: Ich habe einmal mehr zu sehr nach außen geschaut, statt auf meine Intuition zu hören.</p>



<p>Da habe ich mir so richtig schön selbst etwas vermiest, was mir eigentlich total viel Spaß macht! Das merke ich spätestens jetzt gerade, da ich das hier schreibe, mal wieder: Ich liebe es, hier meinen Gedanken freien Lauf zu lassen und meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.</p>



<p>Ich habe mich in den letzten 2-3 Monaten in Bezug auf den Blog selbst zu sehr unter Druck gesetzt und versucht, es anderen &#8211; meinen Leser*innen &#8211; recht zu machen. Aber dass dich möglicherweise brennend interessieren würde, wie ich meine Auszeit erlebt habe, heißt ja noch lange nicht, dass dich alles andere nicht interessiert! Also, hoffe ich jedenfalls <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie es weitergeht</h2>



<p>Soviel ist klar: In (meinem) Wunderland gibt&#8217;s noch so einiges zu entdecken!</p>



<p>Mittlerweile bin ich selbstständig als Coach und habe natürlich viel um die Ohren. ABER: Ich bin mir absolut sicher, dass ich, wenn ich mit meinen Learnings aus den letzten Monaten wieder mit der richtigen Energie herangehe, auch den Blog wieder regelmäßiger bedienen kann.</p>



<p>Mit Freude, Kreativität und Flow, geleitet von meiner Intuition.</p>



<p>Zumal die Themen hier ja oft genau die Themen für ein Coaching sind bzw. sein können! Der Blog ist eine so wundervolle Ergänzung zu meinen Coaching-Angeboten.</p>



<p>Fazit: <strong>Trust your intuition! <img alt="❤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2764.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></strong></p>



<p>(P.S.: Da lasse ich meinen Perfektionismus jetzt einfach auch mal links liegen und drücke direkt auf &#8222;Veröffentlichen&#8220;! <img alt="😁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f601.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><img alt="😱" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f631.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>)</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<p>Selbstverständlich interessiert mich auch weiterhin, was du hier gerne lesen möchtest. Ich greife Fragen, Vorschläge und Ideen super gerne auf und kümmere mich darum, wenn es sich für mich gut anfühlt.</p>



<p>Also lass mich gerne wissen, was dich beschäftigt: Lass mir einen Kommentar da <img alt="⬇" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2b07.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>, besuche mich bei <a href="https://www.instagram.com/wunderland_coaching/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a> oder schreib mir eine Email.</p>
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		<title>I am&#8230; oder Story of my life: Verbundenheit &#8211; Fluch oder Segen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2021 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltungsmacht]]></category>
		<category><![CDATA[Schöpferkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Seele]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwirksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltschmerz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel teile ich einen Text mit dir, den ich im Sommer 2019 anlässlich der #iamchallenge von Laura Malina Seiler verfasst habe. Den Hintergrund der Challenge beschreibt Laura folgendermaßen: “Es gibt zwei Worte in diesem Universum, die machtvoller sind als alle anderen. Diese beiden Worte sind: ICH BIN…! Denn alles, was wir darauf folgen&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/verbundenheit-fluch-oder-segen/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">I am&#8230; oder Story of my life: Verbundenheit &#8211; Fluch oder Segen?</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In diesem Artikel teile ich einen Text mit dir, den ich im Sommer 2019 anlässlich der #iamchallenge von Laura Malina Seiler verfasst habe. Den Hintergrund der Challenge beschreibt Laura folgendermaßen: “Es gibt zwei Worte in diesem Universum, die machtvoller sind als alle anderen. Diese beiden Worte sind: ICH BIN…! Denn alles, was wir darauf folgen lassen, erschafft unsere Realität.” (Mehr dazu liest du <a href="https://lauraseiler.com/challenge-iam/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.)</p>



<p>Das heißt, je nachdem wie wir mit uns selbst sprechen, was wir über uns denken, verläuft unser Leben unterschiedlich. Wenn ich mir ständig sage, dass ich blöd bin und einfach nichts richtig hinbekomme, dann bin ich vermutlich ziemlich unzufrieden mit mir und dem Leben an sich. Wenn ich mir aber sage, dass ich wundervoll bin und ein Geschenk für die Welt, gehe ich ganz anders durchs Leben.<br>Das weiter auszuführen, wäre Stoff für mindestens einen weiteren, großen Artikel. Oder wohl eher für ganze Bücher <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>An dieser Stelle möchte ich aber “einfach nur” meine Gedanken von damals mit dir teilen.</p>



<p>Und das sind nicht nur meine Gedanken von vor anderthalb Jahren, sondern diese Grundeinstellung begleitet mich schon mein Leben lang und immer noch.</p>



<p>So gesehen bekommst du gleich einen tiefen Einblick in meine Seele. Vielleicht würde ich heute manche Dinge etwas anders ausdrücken, aber ich teile hier ganz bewusst den Original-Text. Vielleicht findest du dich ja an der einen oder anderen Stelle wieder.</p>



<p class="has-neve-link-color-background-color has-text-color has-background" style="color:#ffffff"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color"><strong>I AM EVERYTHING.<br></strong></mark><br>Ich bin Alles: Ich bin mit allem verbunden, und alles ist in mir.<br><br>Schon immer fühle ich diese tiefe Verbindung mit der Welt, mit allen und allem, das mich umgibt. Die kleine Anekdote, die meine Mutter so gerne erzählt, spricht Bände:<br><br>Ich bin ungefähr 2 Jahre alt, Mama und ich fahren im Auto.<br>Plötzlich regt sich meine Mutter furchtbar über einen entgegenkommenden Autofahrer auf.<br>Auf meine Frage, wieso, sagt sie, er habe die Kurve so arg geschnitten.<br>Darauf ich: “Tut das der Kurve jetzt weh?”<br><br>Ja, so war ich schon immer. Müll am Straßenrand? Noch nie verstanden. Überfahrene Tiere? Das Schlimmste für mich. Wenn es dann heißt, die blöden Tiere überqueren eben unsere Straße, denke ich: Naja, eigentlich sind es doch wir Menschen, die einfach so Straßen bauen, mitten im Revier der Rehe, die dann geblendet vom Scheinwerferlicht über die Straße laufen und im schlimmsten Fall überfahren werden.<br><br>Und hier zeigt sich auch schon mein “Problem” mit dieser Verbundenheit:<br>Wie kann ich nur damit klarkommen, dass auf der ganzen Welt die Regenwälder brennen?<br>Wie kann ich damit leben, dass in einem Viertel Hamburgs 20-Millionen-Euro-Villen stehen und im nächsten Menschen auf der Straße leben?<br>Wie soll ich mit all den Bildern umgehen, die gestrandete Wale mit einem Magen voller Plastik zeigen, Schildkröten, die in Plastiktüten ersticken, Orang-Utans, die panisch vor dem Brand unseres gemeinsamen Zuhauses fliehen, verblutende Elefanten, die für ihre Stoßzähne gejagt wurden, Menschen, die verhungern, vor Krieg flüchten, ihr Zuhause verlieren?<br><br>Am schwierigsten jedoch finde ich es, mit den anderen Menschen umzugehen. Auf der ganzen Welt, in unserem Land, in meinem Umfeld. Für die all das so weit weg ist, die in ihrem Alltag mit ihren eigenen Problemen kämpfen und das, was im Regenwald oder in der Arktis passiert, nur als kurze Nachricht wahrnehmen. Dann erschrickt man mal kurz, findet es ganz schrecklich, macht aber schließlich mit seinem Leben weiter. Denn als Einzelne*r kann man ja eh nichts ändern und was soll das alles überhaupt mit ihnen zu tun haben?<br><br>Die Sache ist, es geht uns alle etwas an. Wir sind alle verantwortlich und jede*r Einzelne kann etwas ändern.<br><br>Ja, wenn ich alleine mir meinen Kaffee im Wegwerfbecher hole, macht das keinen großen Unterschied. Wenn das aber jede*r der 45 Mio. Berufstätigen hier in Deutschland nur zweimal pro Woche denkt, macht das 4,68 MILLIARDEN Wegwerf-Kaffeebecher in EINEM Jahr. Und Deutschland ist jetzt nicht gerade das größte Land auf unserer Welt.<br>Ich glaube, der Kaffeebecher ist ein so beliebtes (ja, ich weiß, ausgelutschtes) Beispiel, weil er so plakativ veranschaulicht, was das Problem ist.<br>Als Kind war immer das Kaugummi mein Paradebeispiel: “Ist doch nur ein Kaugummi,” hat man da oft gehört. Tja, wenn jetzt aber jede*r so denkt und seinen/ihren Kaugummi auf den Schulhof wirft, ist der ruckzuck gepflastert.<br><br>Wie also damit umgehen?<br><br>Es gibt Tage, da ist es richtig schlimm: Da möchte ich mich heulend in mein dunkles Zimmer verkriechen und nichts mehr aus der Welt mitbekommen. Noch nicht mal in den Wald gehen möchte ich, weil ich bei jedem Bonbonpapier, das ich am Wegesrand sehe, drohe zusammenzubrechen.<br><br>Dann hilft es mir, zu sehen, dass ich nicht alleine bin. Social Media hat auch was Gutes: Ich sehe so viele tolle Menschen, die sich tagtäglich mit ihrem Tun dafür einsetzen, Bewusstsein zu schaffen und aufzuzeigen, dass jede*r Einzelne zählt.<br><br>Und wenn ich genug Energie habe, kann ich selbst mit gutem Beispiel vorangehen und dadurch mein Umfeld dazu motivieren, ebenfalls bewusster durchs Leben zu gehen.<br>Bei der Hunderunde den Müll am Wegesrand aufsammeln, beim Einkauf auf Inhaltsstoffe und Verpackung achten, nur soviel kaufen, wie ich auch wirklich verbrauchen kann. Und meinen Kaffeebecher entweder morgens schon mitnehmen, oder den Kaffee im Café trinken &#8211; oder, was öfter der Fall ist, ganz darauf verzichten. Vertrage ich eh nicht so gut… <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><br><br>Ich bin fest davon überzeugt, dass jede*r von uns zu einer besseren Welt beitragen kann. Dass jeder noch so kleine Schritt zählt.<br><br>Ich wünsche mir, dass alle Menschen das erkennen. Dass jede*r die Welt mitgestaltet, in der wir leben.<br><br>Nein, wir sind nicht Opfer der Umstände. Nein, wir können nicht nur tatenlos zusehen und können eh nichts verändern.<br><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color"><strong>Doch &#8211; denn Veränderung fängt im Kleinen an. Und dazu braucht es uns alle.</strong></mark></p>



<p>Dieser letzte Satz ist die Quintessenz für mich und ich hoffe, er gibt auch dir dieses wohltuende Gefühl der (Selbst-)Wirksamkeit, der Gestaltungsmacht, der Schöpferkraft &#8211; wie auch immer du es nennen willst. Das mag nicht immer leicht sein &#8211; meine “daily struggles” habe ich ja oben beschrieben. Doch egal, in welchem Bereich du diese Macht nutzen und dich selbst entfalten möchtest &#8211; es lohnt sich. Und:</p>



<p><strong>Du bist wichtig.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<p>Danke, dass du hier bist. Danke, dass du bis hierher gelesen hast <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Was ist dein “I am”? In welchem Bereich möchtest du dich entfalten?<br>Lass es mich gerne in den Kommentaren, per Email oder über <a href="https://www.instagram.com/wunderland_coaching" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a> wissen.</p>



<p>Welche Unterstützung wünschst du dir dabei?<br>Wenn du dich gerne von mir unterstützen lassen möchtest, schau doch  mal <a href="https://wunderland-coaching.de/11-coaching/" data-type="page" data-id="873" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> vorbei.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/verbundenheit-fluch-oder-segen/">I am&#8230; oder Story of my life: Verbundenheit &#8211; Fluch oder Segen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
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		<title>&#8222;Wie geht&#8217;s dir?&#8220; &#8211; mein großes Problem mit einer kleinen Frage</title>
		<link>https://wunderland-coaching.de/wie-gehts-dir/</link>
					<comments>https://wunderland-coaching.de/wie-gehts-dir/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2020 11:59:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Herzenswünsche]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldgefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfürsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den letzten Monaten &#8211; eigentlich sogar Jahren &#8211; gab es folgende Situation immer wieder:Ein Mensch, der mir wichtig ist, hat Geburtstag. Ich schreibe eine Nachricht mit Glückwünschen. Der Mensch freut sich und antwortet. Da wir uns schon länger nicht mehr gesehen haben, kommt unausweichlich die Frage &#8222;Wie geht&#8217;s dir so?&#8220;. Und dann Funkstille. Ich&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/wie-gehts-dir/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">&#8222;Wie geht&#8217;s dir?&#8220; &#8211; mein großes Problem mit einer kleinen Frage</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/wie-gehts-dir/">&#8222;Wie geht&#8217;s dir?&#8220; &#8211; mein großes Problem mit einer kleinen Frage</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
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<p>In den letzten Monaten &#8211; eigentlich sogar Jahren &#8211; gab es folgende Situation immer wieder:<br>Ein Mensch, der mir wichtig ist, hat Geburtstag. Ich schreibe eine Nachricht mit Glückwünschen. Der Mensch freut sich und antwortet. Da wir uns schon länger nicht mehr gesehen haben, kommt unausweichlich die Frage &#8222;Wie geht&#8217;s dir so?&#8220;.</p>



<p><strong>Und dann Funkstille.</strong> Ich bringe es einfach nicht fertig, zu antworten. Ein Tag vergeht, zwei Tage, schließlich eine Woche und dann sind es plötzlich schon Monate.</p>



<p>Wenn DU zu diesen Menschen gehörst, dann ist dieser Artikel für dich. Und wenn es dir ähnlich geht, wenn du quasi mitten im (virtuellen) Gespräch einfach keine Energie mehr hast, zu antworten, dann auch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was antwortet <em>man</em> auf die Frage?</h2>



<p>So vielen lieben Menschen habe ich in der letzten Zeit nicht geantwortet. Bei vielen habe ich mich so lange gar nicht gemeldet.</p>



<p>Warum?</p>



<p>Weil ich nicht konnte. Ich konnte die Frage &#8222;Wie geht&#8217;s dir?&#8220; nicht so einfach beantworten.</p>



<p>Weil die Antwort nicht &#8222;Danke, gut.&#8220; gelautet hätte.</p>



<p>Tief in mir ist es irgendwie verankert, dass <em>man</em> diese Frage nicht mit allem, was gerade nicht so gut läuft, beantwortet. <em>Man</em> will ja nicht nörgeln oder sich beschweren. <em>Man</em> will ja den anderen nicht runterziehen oder gar zur Last fallen. <em>Das macht man nicht.</em></p>



<p>Ich glaube, dass ganz viele Menschen so geprägt sind. Ich beobachte jedenfalls ziemlich oft, dass aus der Frage &#8222;Wie geht&#8217;s dir?&#8220; eigentlich kein richtiges Gespräch entsteht. Die Antwort fällt meistens ziemlich knapp aus (&#8222;Gut, und dir?&#8220; &#8211; &#8222;Danke, auch gut.&#8220; oder &#8222;Muss ja.&#8220; oder &#8222;Passt schon.&#8220;) und dann bewegt <em>man</em> sich zu anderen Themen weiter. Und zwar zu Themen, die weniger &#8222;gefährlich&#8220; sind, einfacher, oft weniger persönlich. Darüber kann man dann wieder stundenlang sprechen.</p>



<p>Ich spreche hier nicht vom klassischen Small Talk. Es können schon auch Themen sein, die einen wirklich beschäftigen. Nur sind es meistens <em>angenehme</em> Themen. Themen, bei denen nicht die Gefahr besteht, beim Gesprächspartner anzuecken zum Beispiel &#8211; unverfängliche Themen. <strong>Wie oft machen wir uns denn wirklich emotional &#8222;nackig&#8220; vor der anderen Person, sprechen über etwas, was uns hellauf begeistert, zutiefst erschüttert oder rasend wütend macht?</strong></p>



<p>Das war die eine Seite.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herzenswünsche und das ewige Abwägen</h2>



<p>Es ist doch wirklich ein bisschen so wie in der Serie &#8222;<a href="https://www.amazon.de/TeamLucifer/dp/B01H0Z5ERQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lucifer</a>&#8222;: Wenn er jemanden fragt, &#8222;Was wünschst du dir wirklich?&#8220;, dann kommen doch meistens die abgefahrensten Sachen raus, die niemand jemals von der Person gedacht hätte. Warum? <strong>Weil wir es uns nicht mal selbst erlauben, unseren Herzen zu folgen und zu tun, was wir wirklich wollen.</strong> Geschweige denn, dass wir uns je trauen würden, darüber zu sprechen &#8211; jedenfalls, wenn es nicht dem entspricht, was wir als &#8222;gesellschaftliche Norm&#8220; ansehen. So gesehen muss man zunächst mal ganz ehrlich mit sich selbst sein, um dann das neu Entdeckte nach draußen zu tragen.</p>



<p>Doch selbst, wenn ich so etwas hatte, was &#8222;rauswollte&#8220;, kam für mich dann meistens erstmal ein Abwägen, was ich der anderen Person, unserer Beziehung <em>zumuten</em> konnte, wie viel echte Emotion meinerseits sie vertragen würde. <strong>Denn mit so ziemlich allem, was mich wirklich beschäftigte, hatte ich grundsätzlich das Gefühl, &#8222;anders&#8220; zu sein, irgendwie nicht &#8222;normal&#8220;.</strong> Manchmal kamen mir meine Wünsche sogar abwegig vor, wie totale Spinnereien, und ich hatte solche Angst davor, deswegen abgewertet, nicht geliebt, womöglich sogar verlassen zu werden, dass ich mich eben doch nicht traute, ihnen nachzugehen oder auch nur mal so richtig darüber zu sprechen.</p>



<p>Ich weiß gar nicht mehr, ob das schon immer so war. Was ich weiß, ist, dass es<em> einfach einfacher</em><strong> </strong>ist, über angenehme Themen zu sprechen, als ehrlich auf &#8222;Wie geht&#8217;s dir?&#8220; oder &#8222;Was wünschst du dir?&#8220; zu antworten. Vielleicht war das schon so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich mir überhaupt erst in den letzten Monaten der Anstrengungen bewusst wurde, die ich zum Umschiffen unangenehmer Themen veranstaltete. Denn obwohl es vermeintlich einfach ist, unangenehme Themen zu vermeiden, kostete es unheimlich viel Energie.</p>



<p>Jedenfalls war mir das nicht mehr genug. Nachdem ich endlich ehrlich zu mir selbst wurde, wollte ich auch endlich wirklich tiefe Gespräche führen, wollte mich ganz öffnen. Ich wollte meine wahren Gefühle, mein wahres Wesen ausdrücken, das bis dahin eher nur durchschien, anstatt in voller Kraft zu strahlen.</p>



<p>Aber ich konnte nicht. Damit hätte ich ja schließlich anecken, jemandem zur Last fallen, womöglich sogar jemanden verletzen können. <em>Und das macht man nicht.</em> Oder ich hätte selbst verletzt werden können &#8211; logisch, dass ich das tunlichst zu vermeiden versuchte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jetzt bin ich dran!</h2>



<p>Und das war die andere Seite: <strong>Ich musste mich endlich mal um mich selbst kümmern.</strong></p>



<p>So lange hatte ich so viel Energie darauf verwendet, abzuwägen, was jetzt wohl angebracht wäre. Was jetzt von mir erwartet würde, was meine Eltern, meine Freunde, die Bäckereifachverkäuferin oder der Mann, dem ich am drölften Februar 1987 in der Straßenbahn begegnet bin, von mir denken könnte. Wen habe ich dabei meistens nicht gefragt? Für wen war keine Energie mehr übrig? <strong>Wessen Meinung, wessen Wünsche, wessen Bedürfnisse wurden hinten angestellt, irgendwo in einer dunklen Ecke abgeladen?</strong> Richtig, meine.</p>



<p>Bis sie sich dann ihren Weg bahnten und immer unübersehbarer vor mir standen. Da erkannte ich dann endlich, dass kein Weg mehr daran vorbeiging. Also, es wäre da schon noch ein Weg an ihnen vorbeigegangen, aber der hätte dann in einem großen Unglück geendet, wie mir meine Intuition, meine Seele, mein ganzer Körper unmissverständlich klarmachten.</p>



<p><strong>Also ging ich im wahrsten Sinne des Wortes in mich.</strong> Ich brachte meinen Körper und meinen Geist zur Ruhe (bei meinem Geist war das wesentlich schwieriger, der ist eigentlich immer aktiv&#8230;) und ging endlich in die Zwiesprache mit meiner Seele. <em>Sie</em> war es endlich an der Zeit zu fragen: &#8222;Wie geht&#8217;s dir eigentlich? Was brauchst du von mir?&#8220; Ich wollte sie nicht mehr ignorieren, sie nicht mehr zwingen, mich so anzuschreien, damit ich ihr auch nur ein Minimum an Aufmerksamkeit schenkte. Zuerst konnte ich sie nur ganz leise hören, und deshalb zog ich mich von anderen Gesprächen zurück, die sich nicht um die Themen drehten, die für mich gerade relevant waren.</p>



<p><strong>Ich konnte und wollte meine Energie nicht mehr dafür aufwenden, abzuwägen, was ich &#8222;sagen konnte&#8220; und was nicht.</strong> Ich konnte und wollte meinen alten Glaubenssätzen nicht mehr nachgeben. Ich wollte endlich zu 100% authentisch sein und über die Dinge sprechen, die mich wirklich interessierten und beschäftigten. Und jetzt kommt das große ABER: denn zu diesem Zeitpunkt konnte ich mich noch nicht der Möglichkeit stellen, dass eben diese Dinge nicht notwendigerweise jene sein mussten, die die Menschen in meinem Umfeld interessierten. <strong>Meine Energie und meine Aufmerksamkeit wurden an ganz anderer Stelle gebraucht.</strong> Also zog ich mich zurück, widmete mich mir selbst und der Aussprache mit meiner Seele und fing nur ganz langsam an, mich zu öffnen, Schritt für Schritt.</p>



<p>Die Gelegenheiten in den letzten Monaten, zu denen ich mich mal wirklich stundenlang mit jemandem unterhalten habe, kann ich an meinen beiden Händen abzählen. Durchschnittlich ein langes Gespräch pro Monat. Die Personen, mit denen ich solche Gespräche geführt habe, gehörten zu meinen engsten Vertrauten: meine Mutter, einmal mein Vater, ein, zwei meiner engsten Freundinnen. (Gespräche mit meinem Freund und meiner Therapeutin zähle ich hier nicht mit.)</p>



<p>Dann gab es natürlich auch noch ein paar Skype-Gruppen-Dates, die dieses Jahr nicht fehlen durften <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Die habe ich auch sehr genossen, gehören für mich aber nicht zu den richtig tiefen Gesprächen.</p>



<p>Und weißt du was?</p>



<p>Mit den wenigen, tiefen Gesprächen war ich schon am Limit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schuldgefühle</h2>



<p>Und obwohl mir sehr bewusst war, dass ich für mehr Gespräche überhaupt keine Energie gehabt hätte, hatte ich quasi permanent ein furchtbar schlechtes Gewissen.</p>



<p>Es gibt so viele Menschen in meinem Leben, die mir wichtig sind. Menschen, die mich einen Teil des Weges begleitet haben. Menschen aus der Schulzeit, aus meinem Bachelorstudium, aus zwei Auslandsaufenthalten, aus dem Masterstudium, meiner WG, meinem ersten Job, zahlreichen Nebenjobs. <strong>Wo ich auch war, in welcher Lebensphase, auf welchem Kontinent, ich habe es immer geschafft, großartige Menschen kennenzulernen.</strong> Alle davon haben einen Platz in meinem Herzen sicher. Und es tut verdammt weh, nur noch so wenig Kontakt zu haben. Wichtige Lebensereignisse zu verpassen, Kinder nicht aufwachsen zu sehen, in schwierigen Zeiten nicht für sie da zu sein, Erfolge nicht zusammen zu feiern.</p>



<p>Eine ganze Zeit lang quälte mich dieser Umstand. Ständig dachte ich &#8222;ich muss mich mal wieder bei XY melden&#8220; oder &#8222;es darf nicht sein, dass wir so wenig Kontakt haben&#8220;.<br>Eine Standardaussage von mir in dieser Zeit war außerdem: &#8222;Ich bin so eine treulose Tomate <img alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f641.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> &#8220; und Gespräche mit Freund*innen fingen grundsätzlich an mit &#8222;Tut mir leid, dass ich mich jetzt erst wieder melde.&#8220;</p>



<p>Vielleicht fällt es dir beim Lesen auch auf: Alleine die Formulierungen &#8222;ich muss&#8230;&#8220; und &#8222;es (oder auch ich) darf nicht&#8230;&#8220; bauen einen immensen Druck auf. <strong>Tatsächlich fühlte es sich dann auch öfter mal so an, dass ich mich bei jemandem gemeldet habe, weil ich es <em>musste</em>, weil ich es ihm oder ihr &#8222;<em>schuldig</em> war&#8220; &#8211; und weniger, weil ich es <em>wollte</em>.</strong> Natürlich <em>muss</em> ich erstmal gar nix und natürlich <em>wollte</em> ich Kontakt mit lieben Menschen haben. Aber meine eigene Anspruchshaltung in Kombination mit den (von mir projizierten) Erwartungen der anderen führte dazu, dass dieser Druck auf mir lastete. Und dazu, dass ich das Gefühl hatte, mich ständig entschuldigen zu müssen.</p>



<p>Und dann fiel mir irgendwann auf: Ich war gar nicht die Einzige, die sich ständig entschuldigte. Nicht nur ich startete die Gespräche statt &#8222;Hey, wie geht&#8217;s dir?&#8220; zunehmend mit &#8222;Tut mir leid, dass ich mich jetzt erst melde&#8220; &#8211; sondern auch viele meiner Freund*innen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was auf der Strecke bleibt</h2>



<p>Da wurde mir klar, dass es gar nicht notwendig war, sich zu entschuldigen. <strong>Es ist nun mal so, dass jede*r sein oder ihr eigenes Leben führt.</strong> Wir alle haben Jobs, einen Alltag, Hobbies, vielleicht noch Ehrenämter und andere Engagements, etc. &#8211; kurz gesagt viele Dinge, die unsere Aufmerksamkeit brauchen. Menschen, die uns brauchen &#8211; Kinder, Partner*in, die engste Familie.</p>



<p>Und schließlich noch wir selbst. <strong>Wir brauchen uns, wir brauchen unsere Aufmerksamkeit.</strong> Wenn wir uns nicht um uns selbst kümmern, wie sollen wir uns dann dauerhaft und wahrhaftig um andere kümmern? Wenn wir nicht auf unsere Seele hören, was für ein Leben führen wir dann?</p>



<p>Meine Meinung ist: dann führen wir ein leeres Leben, egal mit wie vielen Dingen, Beschäftigungen und sogar lieben Menschen wir es füllen. <strong>Dann ist es nicht wirklich <em>unser</em> Leben.</strong> Und das fände ich, gelinde gesagt, sehr traurig.</p>



<p>Ich bin mir bewusst, dass nicht jeder Mensch auf dieser Welt, vielleicht noch nicht mal alle, die diesen Text lesen, meine Meinung teilen wird. Und auch das ist okay. Ich für meinen Teil habe jedenfalls entschieden, so nicht mehr weiterzumachen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Plädoyer fürs Nicht-Entschuldigen</h2>



<p>Ich habe für mich entschieden, <em>mich</em> zur Priorität zu machen. Meiner Seele ganz genau zuzuhören, mich von meiner Intuition leiten zu lassen. Und seit ich den beiden Raum gebe, fühle ich mich so viel besser! Ich treffe keine halbherzigen Entscheidungen mehr. Ich melde mich nicht mehr bei Freund*innen, weil ich es <em>muss</em>, sondern weil ich es <em>möchte</em> und weil es sich gerade <em>gut anfühlt</em>. <strong>Ich tue überhaupt nur noch wenig, weil ich es <em>muss</em>, sondern eben weil ich es möchte und es sich gut anfühlt.</strong></p>



<p><strong>Ich habe für mich akzeptiert, dass ich nicht gleichzeitig mich und mein Wohlergehen und das in-Kontakt-Bleiben mit allen wichtigen Menschen in meinem Leben zur Priorität machen kann.</strong> Ich entschuldige mich nur noch ganz selten dafür, mich lange nicht gemeldet zu haben (der Impuls ist oft noch da, aber es wird besser). Und das kann ich nur jedem Menschen wärmstens empfehlen!</p>



<p><strong>Denn es ist nicht deine <em>Schuld</em>, dass du andere Prioritäten setzt, sondern vielmehr dein gutes <em>Recht</em>.</strong> Schließlich ist es <em>dein</em> Leben.</p>



<p>Und dadurch, dass wir aufhören, uns ständig zu entschuldigen für etwas, was ganz normal ist, fühlen wir uns auch immer weniger schuldig. Indem wir akzeptieren, dass wir nur begrenzte Ressourcen haben, können wir dem Ganzen den Druck nehmen. </p>



<p>Zumindest geht es mir so: Indem ich mich dem widmete, was meine Aufmerksamkeit brauchte &#8211; mir, meiner Seele &#8211; und allem anderen weniger Priorität einräumte, begann ich, begann meine Seele zu heilen. Jetzt sind wir zu so einem guten Team geworden, so stark verbunden, dass sie meine Aufmerksamkeit nicht mehr so lautstark einfordern muss. <strong>Sie muss sich keine Sorgen mehr machen, nicht gehört zu werden.</strong> Wir halten so oft Rücksprache, dass sie mir endlich wieder vertrauen kann.</p>



<p>Und deshalb kann ich meine Energie wieder neu ausrichten, kann wieder mehr in Kontakt mit den lieben Menschen treten, die mir wichtig sind, kann mich in Gesprächen mehr und mehr öffnen (was noch Übung erfordert), kann hier meine Gedanken teilen. <strong>Alles in der Hoffnung, dass ich auch anderen Menschen das Gefühl vermitteln, quasi die Erlaubnis erteilen kann, sich guten Gewissens dem zu widmen, was gerade ihre Prioritäten im Leben sind.</strong> Zu akzeptieren, dass es so ist, und diesen Umstand da sein zu lassen, mit all den unangenehmen Gefühlen, die er möglicherweise mit sich bringt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was antworte ich heute?</h2>



<p>Das alles hätte also meine Antwort auf die Frage &#8222;Wie geht&#8217;s dir?&#8220; sein müssen. Von allen Entwicklungen in der Welt, die mir zusätzliches Kopfzerbrechen bereiten, mal abgesehen.</p>



<p>Das alles arbeitet in mir. Und doch kann ich heute auf einer Ebene sagen, die nicht ganz so tief greift:</p>



<p>Danke, es geht mir gut. Es ist viel los, im Innen wie im Außen, aber im Großen und Ganzen fühle ich mich meistens ziemlich gut und tue mein Bestes, um mich gut um mich zu kümmern. Ich bin sehr zufrieden damit, wie ich mein Leben in den letzten Monaten auf den Kopf gestellt habe, und ich kann voller Stolz sagen, dass ich mich an den meisten Tagen riesig auf den neuen Tag freue, wenn ich morgens aufwache! <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>(P.S.: Ein Morgenmuffel bin ich trotzdem&#8230; <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> )</p>



<p>Und du? Was ist deine Antwort auf &#8222;Wie geht&#8217;s dir? Also &#8211; wie geht&#8217;s dir <em>wirklich</em>?&#8220;</p>
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