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	<title>Selbstfürsorge Archive - Wunderland Coaching</title>
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	<description>Coaching für Selbstwert und SelbstBewusstsein</description>
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	<title>Selbstfürsorge Archive - Wunderland Coaching</title>
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		<title>Mehr als &#8222;nichts denken&#8220;: sechs Mythen über Meditation und was es damit wirklich auf sich hat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 14:49:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für ein achtsames, erfolgreiches Leben im Einklang mit sich selbst ist das Meditieren ein besonders wertvolles &#8222;Tool&#8220;. Das Schöne daran ist, dass es für alle zugänglich und machbar ist. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit kann so ziemlich jede*r von ihr profitieren. Vor allem aber ist Meditation so viel mehr als &#8222;nichts denken&#8220;! Trotzdem halten einige Mythen über&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/mehr-als-nichts-denken-sechs-mythen-meditation/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Mehr als &#8222;nichts denken&#8220;: sechs Mythen über Meditation und was es damit wirklich auf sich hat</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/mehr-als-nichts-denken-sechs-mythen-meditation/">Mehr als &#8222;nichts denken&#8220;: sechs Mythen über Meditation und was es damit wirklich auf sich hat</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Für ein achtsames, erfolgreiches Leben im Einklang mit sich selbst ist das Meditieren ein besonders wertvolles &#8222;Tool&#8220;. Das Schöne daran ist, dass es für alle zugänglich und machbar ist. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit kann <strong>so ziemlich jede*r</strong> von ihr profitieren.</strong> <strong>Vor allem aber ist Meditation so viel mehr als &#8222;nichts denken&#8220;!</strong></p>



<p>Trotzdem halten einige Mythen über Meditation sich nicht nur hartnäckig, sondern auch viele Menschen davon ab, ihr überhaupt eine Chance zu geben. Was echt schade ist, denn oft sind das gerade diejenigen, die besonders davon profitieren könnten: die &#8222;overthinker&#8220;, Menschen, die sich mit Veränderung schwer tun oder jene, die vor lauter Dauerstress gar nicht wissen, wo sie die Zeit dafür hernehmen sollen.</p>



<p>Findest du dich in dieser Beschreibung wieder oder hegst andere Zweifel gegenüber Meditation? Dann nimm dir doch einen Moment Zeit und sieh dir an, was es mit den gängigsten Meditations-Mythen auf sich hat. Besonders Mythos 1, 5 und 6 lege ich dir ans Herz. <strong>Du wirst sehen: &#8222;falsch machen&#8220; kannst du eigentlich gar nichts &#8211; dafür kann es sich wirklich lohnen, Meditation einfach mal auszuprobieren!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mythos 1: &#8222;Meditation = NICHTS denken&#8220;</h2>



<p>Viele Menschen &#8211; besonders &#8222;Kopfmenschen&#8220;, die z. B. zu Gedankenkreisen neigen &#8211; fühlen sich von der Vorstellung abgeschreckt, in der Mediation <strong>&#8222;an nichts denken zu dürfen&#8220;</strong>. Wenn sie es dann doch einmal ausprobieren, haben sie oft das Gefühl, <strong>&#8222;etwas falsch zu machen&#8220;</strong>, wenn ihre Gedanken abschweifen, und machen sich dafür runter. Glaub&#8216; mir, beides kenne ich nur zu gut, denn ich war einer dieser Menschen. <img alt="😃" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f603.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> &#8211; Bis ich eines Besseren belehrt wurde und lernen durfte:</p>



<p>Eigentlich ist genau das Gegenteil der Fall. Meditieren heißt nicht, <em>nichts</em> zu denken, sondern <strong>die Gedanken zu beobachten</strong>, die da sind &#8211; und sie möglichst <strong>nicht zu bewerten</strong>. Der Zweck davon ist, <strong>Bewusstsein</strong> <strong>darüber zu erlangen</strong>, <em>welche</em> Gedanken gerade präsent sind, und <strong>Abstand zu den eigenen Gedanken zu gewinnen</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="767" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_5028-e1718373969342-1024x767.jpeg?resize=1024%2C767&#038;ssl=1" alt="Meditation heißt nicht &quot;nichts denken&quot;, sondern die Gedanken beobachten - wie Wolken am Himmel." class="wp-image-3407" style="aspect-ratio:4/3;object-fit:cover;width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_5028-e1718373969342.jpeg?resize=1024%2C767&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_5028-e1718373969342.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_5028-e1718373969342.jpeg?resize=768%2C575&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_5028-e1718373969342.jpeg?w=1066&amp;ssl=1 1066w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Meditieren bedeutet nicht &#8222;nichts zu denken&#8220;, sondern, die Gedanken kommen und gehen zu lassen, ohne dich dadurch aus der Ruhe bringen zu lassen</strong> &#8211; wie Wolken am Himmel, die auch nie für immer bleiben.</figcaption></figure></div>


<p>Außerdem kannst du bei der Meditation einen<strong> liebevollen Umgang mit dir selbst</strong> <strong>üben</strong>: Während der Meditation abzuschweifen, ist nämlich <strong>völlig okay</strong>. Wichtig ist, es früher oder später zu bemerken und dann zum eigentlichen Fokus der Meditation zurückzukehren, <em>ohne das Abschweifen negativ zu bewerten</em>! Wenn du das nächste Mal meditierst und dich dabei erwischst, einem Gedanken nachgegangen zu sein, mach&#8216; dich bitte nicht dafür runter. Sage dir stattdessen: <strong>&#8222;Das ist okay. Und jetzt kehre ich ganz bewusst zu meiner Meditation zurück.&#8220;</strong></p>



<p>Darüber hinaus ist es nicht nur okay, abzuschweifen, sondern sogar<strong> völlig normal!</strong> Wir Menschen denken <strong>zigtausend Gedanken am Tag</strong> &#8211; &#8222;nichts denken&#8220; ist schlicht unmöglich. Die meisten Gedanken denken wir <strong>unbewusst</strong> &#8211; und trotzdem beeinflussen sie <em>alle</em> unser Handeln, unser Selbstbild, unsere Sicht auf die Welt. Selbst der Stress, unter dem viele Menschen leiden, wird zum größten Teil von Gedanken ausgelöst!</p>



<p>Wenn wir also ein <strong>Bewusstsein dafür entwickeln</strong>, was in unserer Gedankenwelt los ist, nehmen wir gleichsam das Leben wieder in die eigene Hand. Wir machen die neue Erfahrung: &#8222;<strong>Ich <em>bin</em> nicht meine Gedanken. Ich bin die Person, die denkt!&#8220;</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mythos 2: &#8222;Meditation = still dasitzen (a. k. a. langweilig!)&#8220;</h2>



<p>Vielleicht hast du bei &#8222;Meditation&#8220; direkt ein bestimmtes inneres Bild vor Augen. Vielleicht einen Menschen, der im Schneidersitz mit geschlossenen Augen dasitzt, die Hände in seltsamer Haltung auf den Knien (und womöglich noch mit einem leicht dämlich-glückseligen Lächeln auf den Lippen)? Das geht sicherlich vielen Menschen so, und: Das ist <em>eine</em> Form der Meditation &#8211; doch <strong>Meditation kann noch so viel mehr sein!</strong> Also keine Sorge, wenn du dich fragst, wie zur Hölle du länger als drei Minuten &#8222;bequem&#8220; und in Stille im Schneidersitz sitzen sollst, ohne entweder einzurosten oder einzuschlafen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verschiedene Meditationsarten</h3>



<p>Einige <strong>Meditationsarten</strong> folgen festgelegten Ritualen &#8211; zum Beispiel ist die Zazen-Meditation in einen gewissen Rahmen eingebettet und die Vipassana-Meditation wird tagelang in &#8222;edler Stille&#8220; durchgeführt. Gerade in der langen und vielfältigen Tradition des <a href="https://www.7mind.de/magazin/zen-meditation-gedanken-atmung-koerperhaltung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zen</a> variiert die <a href="https://www.7mind.de/magazin/zen-meditation-paul-kohtes" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meditationspraxis</a> allerdings auch je nach Zen-Meister &#8211; du siehst also: so &#8222;festgelegt&#8220;, wie du womöglich glaubst, ist noch nicht mal diese Art der Meditation.</p>



<p>Die <strong>Achtsamkeitsmeditation</strong> kann hingegen alles Mögliche sein: innere Bilder entstehen lassen, dem Herzschlag zuhören, die Atmung beobachten, den Körper oder bestimmte Körperregionen spüren, in einer Gehmeditation jeden Schritt bewusst setzen,&#8230; <strong>Oder eben (fast) alles andere, das du achtsam und bewusst tust, das dich in den gegenwärtigen Moment bringt und entspannt.</strong> Sogar so etwas Alltägliches wie Kochen oder Backen: die Zutaten anfassen, riechen, schmecken, sorgfältig auswählen und verarbeiten. <strong>Malen, basteln, aufräumen, Blumen arrangieren, im Garten arbeiten, spazieren gehen:</strong> all das und noch viel mehr kann zu deiner Meditation werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="1024" height="767" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-gary-barnes-6231787-e1718374973413-1024x767.jpeg?resize=1024%2C767&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-3408" style="width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-gary-barnes-6231787-e1718374973413.jpeg?resize=1024%2C767&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-gary-barnes-6231787-e1718374973413.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-gary-barnes-6231787-e1718374973413.jpeg?resize=768%2C575&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-gary-barnes-6231787-e1718374973413.jpeg?w=1068&amp;ssl=1 1068w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Meditation ist nicht nur &#8222;Sitzen in Stille&#8220; &#8211; sie kann alles sein, was du bewusst und mit voller Aufmerksamkeit und Hingabe tust.</strong> Vom bewussten Trinken einer Tasse Kaffee bis hin zu Alltäglichem wie der Gartenarbeit oder dem Kochen.<br>Foto: Gary Barnes via Pexels</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Der Zweck der Meditation</h3>



<p>Wichtig dabei ist: <strong>bei der Meditation geht es darum, den Geist zu beruhigen</strong> &#8211; ein Spaziergang mit Podcast oder dröhnender Musik auf den Ohren ist dafür also weniger geeignet, ähnlich wie Serien schauen oder lesen. Dabei handelt es sich eher um Ablenkungen, die zwar kurzfristig beruhigen (und auch ihre Berechtigung haben), aber <em>nicht langfristig wirken</em>.</p>



<p>Meditation hingegen &#8211; besonders, wenn sie zum Stressabbau dienen soll &#8211; stellt einen Gegenpol zum<strong> </strong>hektischen, vollen, lauten und stressigen Alltag dar. <strong>In der Meditation gönnen wir unserem Gehirn eine Verschnaufpause </strong>und geben ihm die Möglichkeit, all die Reize zu verarbeiten, die alltäglich auf es einprasseln. Wir kommen zurück zu uns selbst und unserer Innenwelt und nehmen wahr, was in uns vor sich geht.</p>



<p>In der <strong>Stille</strong> geht das besonders gut. Allerdings: Sollte die Stille für dich anfangs unerträglich sein &#8211; gerade, <em>weil</em> du dann so gut wahrnimmst, was in dir los ist (und weil &#8222;nichts denken&#8220; eben nicht funktioniert) &#8211; oder du keinen Ort der echten Stille zur Verfügung haben, eignen sich <strong>Naturgeräusche</strong> oder <strong>sanfte Musik</strong> ganz wunderbar. Wähle dazu am besten Musik ohne Lyrics oder alternativ Mantra- bzw. Mantra-artige Musik, in der sich derselbe Text immer wiederholt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mythos 3: &#8222;Meditation geht nur im Schneidersitz.&#8220; oder auch &#8222;Im Liegen meditieren ist verboten.&#8220;</h2>



<p>Weiter oben habe ich bereits davon gesprochen: <strong>Meditation funktioniert natürlich <em>nicht</em> nur im Schneidersitz!</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die &#8222;klassische&#8220; Meditationshaltung</h3>



<p>Eigentlich ist die klassische Meditationshaltung ohnehin nicht der Schneider-, sondern der <strong>Lotussitz</strong>, bei dem die Beine ebenfalls übereinandergeschlagen werden, aber beide Füße jeweils <em>auf</em> dem gegenüberliegenden Oberschenkel landen. Durch diese Beinhaltung berühren beide Knie den Boden &#8211; und darum geht es: Zum einen fällt es leichter, aufrecht zu sitzen, wenn die Knie tiefer liegen als die Hüfte. Zum anderen <em>erdet</em> der <strong>Kontakt zum Boden</strong> im wahrsten Sinne des Wortes &#8211; er soll es erleichtern, <strong>im gegenwärtigen Moment anzukommen bzw. zu bleiben.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-yankrukov-8436932-e1718375409158-1024x768.jpeg?resize=1024%2C768&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-3409" style="width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-yankrukov-8436932-e1718375409158.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-yankrukov-8436932-e1718375409158.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-yankrukov-8436932-e1718375409158.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-yankrukov-8436932-e1718375409158.jpeg?w=1066&amp;ssl=1 1066w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Schneidersitz und Mudra (bestimmte Haltungen der Hände) sind wohl das Bild, das die allermeisten vor Augen haben, wenn sie an &#8222;Meditation&#8220; denken. Aber: <strong>Meditieren ist nicht auf eine bestimmte Form beschränkt, sondern kann in allen möglichen Positionen durchgeführt werden.</strong><br>Foto: Yan Krukau via Pexels</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Finde <em>deine</em> Position</h3>



<p>Um im gegenwärtigen Moment zu bleiben &#8211; und nicht z. B. in Ängste und Sorgen abzudriften &#8211; brauchst du die <strong>richtige Mischung aus</strong> <strong>Entspannung und Aufmerksamkeit</strong>. In welcher Körperhaltung das für dich der Fall ist, kannst nur du selbst entscheiden! Vielleicht findest du Lotus- oder Schneidersitz alles andere als entspannt. Hier einige Vorschläge &#8211; probier&#8216; dich durch und finde deine Lieblingsposition! <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>erhöhter Schneider- oder Lotussitz</strong>: beispielsweise auf einer gefalteten Wolldecke oder einem Meditationskissen.</li>



<li><strong>sitzend auf einem Stuhl</strong>: gerne angelehnt, aber aufrecht, mit beiden Füßen auf dem Boden (Stichwort Erdung).</li>



<li><strong>auf dem Rücken liegend</strong>: bequem und mit geradem Rücken, die Arme neben dem Körper ausgestreckt, Handflächen nach oben oder unten zeigend. Ggf. mit einer Stütze für den Nacken und die Knie, um den unteren Rücken zu entlasten und zu erden (z. B. eine gerollte Wolldecke).</li>



<li><strong>in Bewegung:</strong> z. B. bei einer Gehmeditation oder beim Yoga. Hauptsache, du führst deine Bewegungen achtsam aus und bist ganz bei dir!</li>
</ul>



<p>Ich persönlich meditiere übrigens am liebsten liegend auf meiner Akupressurmatte!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mythos 4: &#8222;Ich darf beim Meditieren auf keinen Fall einschlafen.&#8220;</h2>



<p>Egal ob sitzend oder liegend &#8211; zur Ruhe zu kommen und z. B. <strong>für zehn Minuten nur den Atem zu beobachten, birgt durchaus das Risiko, wegzudämmern</strong>. Besonders in einer Welt, die Pausen als &#8222;faul&#8220; verunglimpft und die &#8222;hustle culture&#8220; feiert, sodass die meisten Menschen eigentlich chronisch übermüdet sind. <br><strong>Viele scheinen sich regelrecht davor zu fürchten &#8211; dabei ist das gar nicht schlimm und erst recht nicht verboten.</strong> Es ist auch kein Zeichen von Schwäche oder mangelnder Willenskraft. Wenn auch du dir Gedanken darüber machst, möchte ich dich zwei Dinge fragen:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><em>Warum</em> schläfst du ein, sobald dein Geist zur Ruhe kommt?</strong></h3>



<p>Ist es dein <strong>Körper</strong>, der dir signalisiert: &#8222;<strong>Ich bin erschöpft</strong>, ich brauche Ruhe, Erholung, SCHLAF!&#8220;?</p>



<p>Oder vielleicht dein <strong>Unterbewusstsein</strong>, das dich vor schlechten Gedanken oder Erinnerungen <strong>schützen</strong> möchte, die sonst in dieser ablenkungsfreien Zone hochkommen könnten?</p>



<p><strong>Wenn du eine Vermutung hast, woran es liegen könnte, geh&#8216; ihr unbedingt nach!</strong> Fange an, sowohl deinem Körper als auch deinem Geist regelmäßig und generell <em>mehr</em> Entspannung zu &#8222;gönnen&#8220;. Und arbeite alten Ballast auf &#8211; am besten mit Begleitung, denn wenn dein Unterbewusstsein (sprich: deine Seele) sich schon deinen Körper zur Hilfe nimmt, besteht dringend Handlungsbedarf.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was wäre überhaupt so <em>schlimm</em> daran, einzuschlafen?</strong></h3>



<p>Hast du Angst, <strong>danach völlig groggy</strong> zu sein und nichts mehr zustande zu bringen? Dann nimm das als <strong>Botschaft deines Körpers</strong> wahr und ernst.</p>



<p>Ist es dir <strong>peinlich</strong>, weil du mit anderen zusammen meditierst? Hast du vielleicht Angst, dass du anfängst zu schnarchen, oder fühlst dich wie eine Versagerin, wenn du es als Einzige*r nicht &#8222;schaffst&#8220;, <strong>&#8222;richtig&#8220; zu meditieren</strong>?<br>Gedanken wie &#8222;Was sollen die anderen denken?&#8220; kannst du hier getrost beiseite lassen. <strong>Beim Meditieren geht es darum, <em>dir</em> etwas Gutes zu tun.</strong> Und das darf genau so aussehen, wie es eben für <em>dich</em> gut ist!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-furkanfdemir-10821190-e1718376395921-1024x768.jpeg?resize=1024%2C768&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-3410" style="width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-furkanfdemir-10821190-e1718376395921.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-furkanfdemir-10821190-e1718376395921.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-furkanfdemir-10821190-e1718376395921.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-furkanfdemir-10821190-e1718376395921.jpeg?w=1066&amp;ssl=1 1066w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Keine Angst vorm Einschlafen! Selbst <em>wenn</em> du beim Meditieren einschläfst, ist das nicht schlimm. Es ist einfach ein Signal deines Körpers.</strong> Und falls du Angst hast, deinen nächsten Termin oder die Bahn zu verpassen: Mach&#8217;s dir leicht und stell&#8216; dir einen Wecker. Bloß keine Probleme schaffen, wo eigentlich gar keine sind! <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><br>Foto: furkanfdemir via Pexels</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Mythos 5: &#8222;Ich kann das einfach nicht!&#8220;</h2>



<p>Vielleicht hast du das mit dem Meditieren ja schon mal probiert und bist (vermeintlich) gescheitert. Falls du das denkst, frage ich dich: <strong>Was heißt das denn genau?</strong> <em>Was</em> hat nicht geklappt? Bist du einem der Meditations-Mythen aufgesessen und entsprach deine Meditationserfahrung deshalb nicht deinen Erwartungen? Hat es dich zum Beispiel frustriert, weil du es nicht &#8222;geschafft&#8220; hast, &#8222;nichts zu denken&#8220;? Oder hast du ein- oder mehrere Male eine bestimmte Art der Meditation ausprobiert und sie war nichts für dich?</p>



<p>Ich möchte dich zu zwei Dingen ermutigen und dir zeigen: <strong>so etwas wie Scheitern gibt es in Bezug auf Meditation nicht &#8211; du darfst einfach <em>deinen</em> Weg finden!</strong> Und das wirst du, mit etwas Geduld und Mut.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gib dir Zeit</strong></h3>



<p>Gerade, wenn du bisher nie Zeit in Stille verbringst, kann Meditation eine echte Herausforderung sein. <strong>Wenn du es gewohnt bist, immer von vielen Menschen, Geräuschen und visuellen Eindrücken umgeben zu sein</strong> oder erst nach allen anderen zu schauen, ist es erst mal <strong>ungewohnt, unbequem und beängstigend</strong>, dir Zeit für dich zu nehmen und die Reize von außen abzuschalten.</p>



<p>Gib also bitte nicht gleich auf, wenn es nach dem ersten, zweiten oder auch fünften Anlauf noch nicht so recht &#8222;klappt&#8220; oder das Meditieren <strong>eher anstrengend als entspannend</strong> wirkt! Eine neue Gewohnheit aufzubauen, braucht einfach Geduld. <strong>Du baust gerade neue Wege in deinem Gehirn auf</strong> &#8211; das dauert etwas. UND es lohnt sich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Probiere verschiedene Arten der Meditation aus</h3>



<p>Die &#8222;klassische&#8220; Meditation in Stille, bei der du ausschließlich Atmung und Gedanken beobachtest, ist schon eher eine fortgeschrittene Praxis. Gerade als Gedankenkarussell-Geplagte*r bietet es sich an, erst mal (oder auch dauerhaft) mit Techniken wie <strong>geführten Meditationen</strong>, <strong>Visualisierungen</strong> oder <strong>Fantasiereisen</strong> zu experimentieren.</p>



<p>Besonders wertvoll ist es für Kopfmenschen, &#8222;<strong>zurück in den Körper</strong> zu kommen&#8220;: im <strong>Hier und Jetzt</strong> präsent werden, statt gedanklich in der Vergangenheit oder der Zukunft festzuhängen. Dafür bieten sich zum Beispiel <strong>Bodyscans</strong> oder <strong>Gehmeditationen</strong> an. Das sind sogar ganz wundervolle Varianten, um eben nicht krampfhaft zu versuchen, &#8222;nichts zu denken&#8220;, sondern die Aufmerksamkeit gezielt zu lenken.</p>



<p>Dauer, Körperhaltung, Hintergrundmusik, Fokus und Art der Meditation, ob du mit geschlossenen oder offenen Augen meditierst,&#8230; &#8211; all das liegt vollkommen in deiner Hand. <strong>Du kannst deine Meditationspraxis auf deine Bedürfnisse</strong> und darauf, was für dich funktioniert, <strong>zuschneiden</strong>. Probier&#8216; also ruhig mal Verschiedenes aus. Und lass&#8216; dich nicht entmutigen, wenn eine bestimme Art der Meditation für dich nicht das Wahre ist! Dann sagst du einfach &#8222;Thank you, next&#8220; und probierst etwas anderes.</p>



<p>Verschiedene Menschen haben verschiedene Bedürfnisse. Unsere Gehirne arbeiten unterschiedlich und werden von unterschiedlichen Dingen angesprochen. <strong>Mit etwas Übung und dem Mut, Dinge auszuprobieren, wirst du ganz bestimmt <em>deine</em> Art der Meditation finden</strong>. Eine, die dir gut tut und hilft, entspannter und mehr bei dir zu sein!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-cliff-booth-4057865-e1718376955143-1024x768.jpeg?resize=1024%2C768&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-3412" style="width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-cliff-booth-4057865-e1718376955143.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-cliff-booth-4057865-e1718376955143.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-cliff-booth-4057865-e1718376955143.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-cliff-booth-4057865-e1718376955143.jpeg?w=1066&amp;ssl=1 1066w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Probiere Verschiedenes aus und finde deine Art der Meditation &#8211; und lass&#8216; dich dabei gerne durch erfahrene Meditationsleiter*innen unterstützen.</strong><br>Foto: Cliff Booth via Pexels</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Du musst das nicht alleine schaffen: meine Lieblings-Meditations-Apps</h3>



<p>Beim Ausprobieren musst du dich <strong>nicht alleine</strong> mit dem großen Angebot an Meditationen auf YouTube &amp; Co. rumschlagen. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an <strong>Apps</strong>, die dich gezielt dabei unterstützen, das Meditieren zu einer hilfreichen Gewohnheit zu machen. Der besondere Wert einer Meditations-App liegt meiner Meinung nach darin, dass du damit <strong>einen (digitalen) Ort hast, der <em>nur</em> dafür da ist</strong>. Keine Werbung, <strong>keine Ablenkung</strong>, einfach meditieren. <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Meine Favoriten stelle ich dir hier kurz vor.</p>



<p style="font-size:14px">Disclaimer: bei der folgenden Aufzählung handelt es sich um unbezahlte Werbung. Alle genannten Apps habe ich selbst ausgiebig getestet, sodass ich sie mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.7mind.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">7Mind</a>: eine deutsche Meditations-App mit zahlreichen Einzelmeditationen und Kursen zu verschiedensten Themen rund um Meditation und Achtsamkeit. Besonders gut für Einsteiger*innen geeignet, weil es sich meistens um <strong>kurze (7 Minuten <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>) Meditationen</strong> handelt.
<ul class="wp-block-list">
<li>Besonders gut: in der <a href="https://app.7mind.de/individual" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webversion</a> kannst du dir sogar ohne Abo eine individuelle (ungeführte) Meditation zusammenstellen. Auch in der <a href="https://www.7mind.de/download" target="_blank" rel="noreferrer noopener">App</a> sind die Meditationen &#8222;Stille&#8220; und &#8222;Gong&#8220; (mit Achtsamkeits-Gong in bestimmten Intervallen) ohne Abo verfügbar.</li>



<li>Außerdem gibt es bei 7Mind verschiedene <a href="https://www.7mind.de/krankenkasse" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Präventionskurse</a>, die von den meisten Krankenkassen anerkannt werden &#8211; also für dich praktisch kostenlos sind. Dazu gibt es jeweils ein Jahr 7Mind+ on top (sprich: die gesamte Bibliothek).</li>
</ul>
</li>



<li><a href="https://balanceapp.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Balance</a>: eine englischsprachige Meditations-App, deren &#8222;besonderes Etwas&#8220; darin liegt, dass jede Meditation <strong>individuell anpassbar</strong> ist. Sie bietet Inhalte für Meditations-Neulinge und Fortgeschrittene gleichermaßen.
<ul class="wp-block-list">
<li>Nicht nur die Länge deiner Meditation kannst du individuell auswählen. Am Anfang der Kurse und vieler Einzelmeditationen (in Kursen auch zwischendurch) werden außerdem bestimmte Dinge abgefragt, z. B. wie es dir heute geht oder welche unliebsame Gewohnheit du loswerden möchtest. Auf dieser Basis wird deine Meditation dann <strong>individuell konfiguriert</strong>.</li>



<li>Die Bibliothek ist super umfangreich und bietet neben Meditationen auch &#8222;Sleep Sounds&#8220;, beruhigende Geräusche wie White Noise oder Fokus-Musik für konzentriertes Arbeiten &#8211; mit einer Dauer von 15 Minuten bis zu 10 Stunden. Besonders mag ich persönlich die Pomodoro-Sessions, die es wahlweise mit oder ohne Meditations-Begleitung in den Pausen gibt.</li>



<li>Besonders gut: Du kannst <a href="https://www.balanceapp.com/referral-social" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Balance für ein ganzes Jahr kostenlos testen</a>!</li>
</ul>
</li>



<li><a href="https://www.headspace.com/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Headspace</a>: mittlerweile ist die App in vielen Sprachen verfügbar, darunter auch Deutsch. Auch hier gibt es eine <strong>umfangreiche Bibliothek</strong> mit Einzelmeditationen und Kursen, Fokus-Musik und Übungen, sogar Bewegungs-Einheiten. Die App ist sowohl für Einsteiger*innen als auch Fortgeschrittene geeignet.</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-karolina-grabowska-4498187.jpeg?resize=1024%2C683&#038;ssl=1" alt="Meditation auf der Yogamatte" class="wp-image-3635" style="width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-karolina-grabowska-4498187.jpeg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-karolina-grabowska-4498187.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-karolina-grabowska-4498187.jpeg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-karolina-grabowska-4498187.jpeg?resize=930%2C620&amp;ssl=1 930w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-karolina-grabowska-4498187.jpeg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Mittlerweile sind einige richtig gute Apps auf dem Markt, die dir das Meditieren leichter machen.<br></strong>Foto: Karolina Grabowska via Pexels</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Mythos 6: &#8222;Ich habe keine Zeit zum Meditieren.&#8220;</h2>



<p>Zu guter Letzt möchte ich noch über diesen weit verbreiteten Irrglauben sprechen. Es gibt eine Weisheit aus dem Zen-Buddhismus, die lautet: &#8222;Du solltest jeden Tag 20 Minuten meditieren. Außer du hast keine Zeit dafür, dann solltest du eine Stunde lang meditieren.&#8220;</p>



<p>Ich verstehe ja, was dieser Spruch aussagen soll: gerade die Menschen, die zu gestresst sind, um sich 20 Minuten am Tag für sich selbst zu nehmen, haben sie eigentlich am nötigsten. Aber ist er nicht auch demotivierend? <strong>Wenn du das Gefühl hast, keine 20 Minuten Zeit zu haben &#8211; wo sollst du da erst eine Stunde hernehmen?</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Macht der kleinen Schritte</h3>



<p>Deshalb sage ich: <strong>Wenn du keine Zeit hast, 20 Minuten zu meditieren, dann meditiere für 5 Minuten!</strong> Und für den unwahrscheinlichen Fall, dass dir auch das noch zu lange erscheint (oder für den wahrscheinlicheren Fall, dass du es &#8211; zumindest anfangs &#8211; einfach vergisst): <strong>Nimm dir einfach <em>einen</em> Moment, lass&#8216; deinen Blick in die Ferne schweifen oder schließe deine Augen und atme dreimal tief ein und aus.</strong> So eine kleine Auszeit ist jederzeit und überall möglich und unglaublich wertvoll.</p>



<p>Wenn du das ein paar Mal machst und merkst, wie gut es dir tut, wird es dir immer leichter fallen, dir mehr Zeit zum Meditieren zu nehmen &#8211; und bald klingen 20 Minuten schon gar nicht mehr so unrealistisch.</p>



<p><strong>Durch diese kleinen Schritte nimmst du dein Nervensystem sanft mit auf den Weg der Veränderung. Das, was es anfangs als &#8222;bedrohlich&#8220; (weil unbekannt) eingestuft hat, kann es dadurch nach und nach als &#8222;sicher&#8220; abspeichern.</strong> Und wenn es mit an Bord ist und sich dir nicht mehr in den Weg stellt, fühlt sich das Meditieren schon viel leichter an!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-pixabay-460257.jpg?resize=1024%2C683&#038;ssl=1" alt="Statt &quot;nichts denken&quot;: bewusst im Moment sein und genießen." class="wp-image-3636" style="width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-pixabay-460257.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-pixabay-460257.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-pixabay-460257.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-pixabay-460257.jpg?resize=930%2C620&amp;ssl=1 930w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-pixabay-460257.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Zeit hast du nicht, sondern nimmst sie dir. Wenn 20 Minuten nicht &#8222;drin&#8220; sind oder dir unmöglich vorkommen, dann fang&#8216; kleiner an und meditiere für 5 Minuten!</strong> Schon so kleine Momente wie das ganz bewusste Genießen deines Morgenkaffees helfen dir, mehr <em>bei dir</em> zu sein.<br>Foto: Pixabay via Pexels</figcaption></figure></div>


<p style="padding-right:var(--wp--preset--spacing--70);padding-left:var(--wp--preset--spacing--70)">Tipp: Stelle dir für den Anfang mehrere Wecker (oder stumme Benachrichtigungen), die dich <strong>über den Tag verteilt daran erinnern</strong>. Und wenn du dabei lieber alleine sein möchtest, zieh&#8216; dich zurück &#8211; zum Beispiel auf die Toilette. Das habe ich früher immer gemacht, als ich in meinem Angestelltenjob dauergestresst war&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Meditation bedeutet nicht &#8222;<em>nichts</em> denken&#8220;, sondern &#8222;<em>bewusster</em> denken und handeln&#8220;</h2>



<p>Entgegen der hartnäckigen Mythen, die wir im Verlauf dieses Artikels hoffentlich &#8222;gebusted&#8220; haben, ist Meditation eine <strong>sehr persönliche Praxis und keineswegs auf starre Regeln oder spezifische Formen beschränkt</strong>. Es geht darum, Achtsamkeit und Ruhe zu finden. In welcher Position du das tust oder ob du dabei einschläfst, ist weit weniger wichtig als dass du auf die Signale hörst, die dein Körper und Geist dir senden.</p>



<p>Insbesondere geht es nicht darum, &#8222;nichts zu denken&#8220;, sondern darum, bewusster bzw. achtsamer mit deinen Gedanken zu sein &#8211; und zu handeln. Dazu lässt du sie entweder kommen und gehen und beobachtest einfach nur, ohne dich auf etwas zu versteifen (weder auf einen spezifischen Gedanken, noch darauf &#8222;nichts denken zu dürfen&#8220; <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>). Oder du lenkst deine Aufmerksamkeit bewusst z. B. auf deinen Atem oder das, was du gerade tust. <strong>Scheitern gibt es dabei nicht – jede Meditationserfahrung bringt dich näher zu dir selbst.</strong></p>



<p>Verschiedene Meditationsarten und -techniken stehen dir offen, und es lohnt sich, verschiedene Ansätze auszuprobieren, bis du den für dich passenden findest. Schon ein paar Minuten Meditation können einen großen Unterschied machen. <strong>Beginne klein und baue nach und nach eine Routine auf</strong>, die sich gut in deinen Alltag integrieren lässt. (Wie ich das geschafft habe, kannst du übrigens <a href="https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-3-meine-taglichen-routinen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel nachlesen</a>.)</p>



<p>Also: lass&#8216; dich nicht von Mythen und Missverständnissen abhalten. <strong>Finde deinen eigenen Weg zur Meditation</strong>. Probier&#8216; dich aus und entdecke die <a href="https://medizindoc.de/welche-wirkung-hat-meditation-auf-die-gesundheit-und-bei-welchen-beschwerden-hilft-meditieren/#Wissenschaftliche_Studien_zur_Wirkung_von_Meditation" target="_blank" rel="noreferrer noopener">positiven Veränderungen</a>, die das Meditieren in deinem Leben bewirken kann. Es lohnt sich! <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p><strong>Und sei auf dem Weg bitte lieb zu dir.</strong></p>



<p>Viel Freude beim Entdecken!</p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="62" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1898" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?w=540&amp;ssl=1 540w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/mehr-als-nichts-denken-sechs-mythen-meditation/">Mehr als &#8222;nichts denken&#8220;: sechs Mythen über Meditation und was es damit wirklich auf sich hat</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
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		<title>Keine Zeit für Selbstfürsorge? 10 einfache Routinen, die in wirklich jeden Alltag passen</title>
		<link>https://wunderland-coaching.de/keine-zeit-fuer-selbstfuersorge-10-quick-tipps/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Mar 2024 16:12:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfürsorge]]></category>
		<category><![CDATA[achtsamer Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Routinen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle sprechen von Selfcare und Co. &#8211; aber was, wenn dein Alltag eh schon viel zu voll ist? Vielleicht hörst oder liest du darüber, was laut Social Media alle für sich tun, und denkst: &#8222;Ich hab einfach keine Zeit für Selbstfürsorge!&#8220; Falls dir das bekannt vorkommt, sei ganz beruhigt. Selbstfürsorge ist so viel mehr als&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/keine-zeit-fuer-selbstfuersorge-10-quick-tipps/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Keine Zeit für Selbstfürsorge? 10 einfache Routinen, die in wirklich jeden Alltag passen</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/keine-zeit-fuer-selbstfuersorge-10-quick-tipps/">Keine Zeit für Selbstfürsorge? 10 einfache Routinen, die in wirklich jeden Alltag passen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Alle sprechen von Selfcare und Co. &#8211; aber <strong>was, wenn dein Alltag eh schon viel zu voll ist?</strong> Vielleicht hörst oder liest du darüber, was laut Social Media alle für sich tun, und denkst: <strong>&#8222;Ich hab einfach keine Zeit für Selbstfürsorge!&#8220;</strong></p>



<p>Falls dir das bekannt vorkommt, sei ganz beruhigt. <strong>Selbstfürsorge ist so viel mehr als ausgiebige Schaumbäder</strong> oder ganze Wellness-Wochenenden, an denen dich absolut nichts aus deiner inneren Ruhe bringt. Ich stelle dir heute mal <strong>10 kleine und super einfache Ideen</strong> vor, mit denen du Selbstfürsorge-Momente für dich schaffen kannst &#8211; auch in einem schnellen und vollgepackten Alltag. Denn wie man so schön sagt: Es sind die kleinen Dinge.</p>



<p>Und auch dieser bekannte Spruch trifft zu: Zeit hat man nicht, man nimmt sie sich. Aber beachte dabei: <strong>Selbstfürsorge soll nicht noch mehr Stress und Druck erschaffen, sondern eben gerade weniger!</strong> Der Trick ist, an Momenten &#8222;anzudocken&#8220;, die sowieso Teil deines Alltags sind. So wird Selbstfürsorge schnell zur <a href="https://wunderland-coaching.de/beitragsserie-gewohnheiten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">guten Gewohnheit</a>.</p>



<p><strong>Lass&#8216; mich dir zeigen, wie du einen ganz normalen Tag mit achtsamen Selfcare-Momenten spicken kannst!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Keine Zeit für Selbstfürsorge? Meine 10 Quick-Tipps im Überblick</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Angenehmer Weckton</strong> statt schrilles Piepsen</li>



<li><strong>Duftendes Duschgel</strong>, Seife &amp; Co. für Instant-Wellness</li>



<li><strong>Massagebürste</strong> für eine tägliche Kopfhaut-Massage</li>



<li><strong>Bewusster Arbeitsweg</strong> (z. B. die &#8222;Panorama-Route&#8220; nehmen oder Bewegung einbauen) statt stumpfer Reise von A nach B</li>



<li><strong>Mit einer kleinen Aufgabe anfangen</strong> für einen schnellen Motivations-Boost</li>



<li>Die <strong>Hürde für unliebsame Aufgaben</strong> z. B. durch eine spezielle Playlist oder Belohnungen <strong>senken</strong></li>



<li><strong>Nachrichten &amp; Werbung ausschalten</strong> und dem Gehirn eine Pause gönnen</li>



<li>Ein <strong>beruhigendes Abendgetränk</strong> zum Einläuten der &#8222;Runterfahr-Sequenz&#8220; im Organismus</li>



<li><strong>Vor dem Schlafengehen Gesicht und Füße waschen</strong>, um dich zu erden und mit dir selbst zu verbinden</li>



<li><strong>Beruhigendes, ätherisches Öl</strong> als Kissenspray oder im Diffuser als Extra-Einschlafhilfe</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">10 einfache Routinen für alltagstaugliche Selbstfürsorge im Detail</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Angenehmer aufwachen: dein Weckton</h3>



<p>Du kannst nicht nur dann gut in den Tag starten, wenn du ohne Wecker aufwachst. <strong>Wähle einen angenehmen Weckton aus</strong> und dein Morgen fängt direkt viel freundlicher an.</p>



<p>Ein Lieblingslied, Naturgeräusche oder einfach <strong>ein <em>etwas</em> angenehmerer Ton als ein schrilles Scheppern zum Aufwachen</strong> kann schon sehr viel ausmachen. Vielleicht wäre ja sogar ein Tageslichtwecker etwas für dich?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1123" height="1500" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5038-1-e1711641081147.jpg?resize=1123%2C1500&#038;ssl=1" alt="Weiße Vorhänge vor einem Fenster, durch das die Sonne scheint. Draußen sind blauer Himmel und grüne Baumspitzen zu sehen." class="wp-image-3231" style="width:auto;height:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5038-1-e1711641081147.jpg?w=1123&amp;ssl=1 1123w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5038-1-e1711641081147.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5038-1-e1711641081147.jpg?resize=767%2C1024&amp;ssl=1 767w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5038-1-e1711641081147.jpg?resize=768%2C1026&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 1123px) 100vw, 1123px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit dem richtigen Weckton hat Morgenstund schon ein bisschen mehr Gold im Mund.</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">2. Wellness-Momente im Kleinformat: Duschen &amp; Co.</h3>



<p>Auch in einem noch so vollen Alltag: <strong>Körperhygiene</strong> findet in aller Regel auf irgendeine Art und Weise statt. Sei es beim Duschen, Haare- oder auch nur Händewaschen: <strong>Sorge dafür, dass diese kleinen Momente zur Oase für deine Sinne werden.</strong></p>



<p>Wie? Nutze nicht wahllos irgendwelches Duschgel, sondern kaufe dir gezielt das, dessen <strong>Duft und Textur</strong> dir am besten gefallen (das Gleiche gilt natürlich für Seife, Shampoo, sogar Spülmittel etc.).<br>Dabei kannst du z. B. die Duftrichtung variieren und an deine Stimmung / dein Bedürfnis anpassen: Zitrusdüfte zum Energietanken, Lavendel zum Entspannen,&#8230; Oder du wählst mal eine cremig-weiche Seife und mal eine mit sanftem Peeling-Effekt. Du kannst nach Lust und Laune wechseln und <strong>schon das Aussuchen</strong> im Drogerie- oder Supermarkt <strong>zelebrieren</strong>! Die Vielfalt ist für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel heutzutage groß.</p>



<p>Vor allem: <strong>Genieße den Moment selbst mit all deinen Sinnen.</strong> Spüre das Wasser auf deiner Haut, rieche die verschiedenen Duftnoten, lausche dem Fließen des Wassers, schließe für einen Moment die Augen, atme tief durch und sei ganz im Moment. <strong>Das klappt beim 30-Sekunden-Händewaschen oder der schnellen Dusche zwischen Arbeitsvorbereitungen und Kinder-Fertigmachen genauso gut, wie wenn du dir ausgiebig Zeit nehmen kannst!</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Die Kopfmassage für jeden Tag</h3>



<p>Die Überschrift klingt so groß, aber auch das ist ganz einfach: Kaufe dir eine Bürste mit <strong>Massageborsten</strong> und genieße jeden Morgen und Abend eine kleine, aber feine Kopfmassage.</p>



<p>Mach&#8216; ruhig <strong>ein paar bewusste Bürstenstriche mehr</strong> (es müssen nicht gleich die berühmten 100 sein <img alt="😅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f605.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>). Auch deine Haare werden dir für diesen kleinen Selfcare-Moment danken!</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Der Weg zur Arbeit: nimm die schöne Route</h3>



<p>Weiter geht es mit dem Weg zur Arbeit. Egal ob zu Fuß, mit dem Rad, Auto oder der Bahn &#8211; <strong>entscheide dich für die schönere Route und genieße sie</strong>. Vielleicht ist sie ein paar Meter länger. Aber die lohnen sich, wenn du dafür eine schönere <strong>Umgebung in dich aufnehmen</strong> kannst.</p>



<p><strong>Was könnte bei dir die &#8222;Panorama-Route&#8220; sein?</strong> Was tut dir gut?<br>Vielleicht durch die Nebenstraßen zu laufen statt an der großen entlang? Vielleicht nach rechts abzubiegen, weil du dort den schöneren Blick hast, statt linksherum den direkten Weg zu nehmen? Eine Station früher auszusteigen oder ein bisschen weiter weg zu parken, um noch ein bisschen Bewegung zu bekommen?</p>



<p>Genieße die Aussicht, die (relative) Ruhe, die bessere Luft, was auch immer es bei dir ist.<strong> Gönne dir diese wenigen Minuten Plus an Arbeitsweg, um dafür entspannter und fokussierter durch deinen Tag zu gehen.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1123" height="1500" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5037-1-e1711641108800.jpg?resize=1123%2C1500&#038;ssl=1" alt="Kiesweg durch grüne Bäume und eine sommerliche Wiese, darüber blauer Himmel" class="wp-image-3224" style="width:auto;height:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5037-1-e1711641108800.jpg?w=1123&amp;ssl=1 1123w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5037-1-e1711641108800.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5037-1-e1711641108800.jpg?resize=767%2C1024&amp;ssl=1 767w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5037-1-e1711641108800.jpg?resize=768%2C1026&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 1123px) 100vw, 1123px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das war früher mein &#8222;Panorama-Arbeitsweg&#8220;: keine 2 Minuten länger, dafür mit ein wenig Natur am Morgen und am Abend.</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">5. Motivationsboost: dein Start in den Arbeitstag</h3>



<p>Vielleicht kennst du den Produktivitäts-Hack &#8222;Eat that frog&#8220;, der besagt, man solle die herausforderndste Aufgabe zuerst erledigen.</p>



<p>Ich sehe das genau andersrum: <strong>Starte mit einer einfachen Aufgabe, die du relativ schnell erledigen kannst. </strong>Dann hast du direkt und ohne viel Aufwand ein <strong>erstes Erfolgserlebnis, das deine Motivation für alles Weitere steigert.</strong> Durch die positiven Emotionen können dir sogar schwierige oder anstrengende Aufgaben, auf die du wenig Lust hast, leichter fallen!</p>



<p>Für mich funktioniert das in dieser Reihenfolge um Welten besser als &#8222;Eat that frog&#8220;. Um mich für eine herausfordernde Aufgabe zu motivieren, brauche ich meist sehr viel Energie &#8211; dann fallen mir die kleineren Aufgabe nicht leichter, sondern im Gegenteil sogar schwerer.</p>



<p>Wie ist das bei dir? <strong>Am besten probierst du beides aus und führst das weiter, was für dich funktioniert</strong> &#8211; das hängt nämlich von der individuellen Funktionsweise deines Gehirns sowie deiner Tagesform ab und hat wenig bis gar nichts mit Willenskraft zu tun.</p>



<p>Also: <strong>Was ist für dich energieeffizienter?</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">6. Ungeliebte Aufgaben aufpeppen</h3>



<p>Dieser Tipp mag wieder ziemlich banal klingen &#8211; aber er kann Wunder wirken: erstelle dir eine <strong>Playlist</strong>, mit der du dir unliebsame Aufgaben angenehmer gestaltest. Der Klassiker ist hier wohl die berühmte Putz-Playlist.</p>



<p>Außerdem kannst du dir etwas überlegen, womit du dich (möglichst direkt) für eine erledigte Aufgabe belohnst. Diese <strong>Belohnung</strong> darf bei Aufgaben, auf die du wenig Lust hast, ruhig größer ausfallen als für andere, die dir leichter fallen. Vielleicht ein Stück Schokolade, eine Tasse Lieblingstee oder ein paar Blumen, die du dir auf dem Heimweg besorgst?</p>



<h3 class="wp-block-heading">7. Sendepause: kurz mal Ruhe für Kopf und Nervensystem</h3>



<p>Läuft bei dir normalerweise immer das Radio, der Fernseher oder ein Podcast? Beim Autofahren, bei der Arbeit, zu Hause, sogar beim Spazierengehen &#8211; viele von uns lassen sich <strong>dauerbeschallen</strong>.</p>



<p>Besonders ungünstig: <strong>Werbung und Nachrichten</strong> <strong>alle 60 oder sogar 30 Minuten</strong>. Denn auch wenn du glaubst, du hörst gar nicht aktiv zu, nimmt dein Unterbewusstsein trotzdem alles auf.</p>



<p>Durch die immer gleichen, zumeist negativen Nachrichten kann so schnell der Eindruck entstehen, die Welt sei nur noch schlecht. <strong>Das beeinflusst unsere mentale, aber auch unsere physische Gesundheit</strong> &#8211; zum Beispiel das Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen! Zum Thema, wie negative Nachrichten uns beeinflussen, empfehle ich das Buch &#8222;<a href="https://www.genialokal.de/Produkt/Ronja-von-Wurmb-Seibel/Wie-wir-die-Welt-sehen_lid_50316964.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wie wir die Welt sehen&#8220; von Ronja von Wurmb-Seibel</a>.</p>



<p>Auch bei Werbung gilt das Prinzip &#8222;<strong>steter Tropfen höhlt den Stein</strong>.&#8220; Und ja, auch sie beeinflusst dich sogar dann, wenn du nicht aktiv zuhörst (<a href="https://blog.hubspot.de/marketing/wie-marken-uns-manipulieren" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier ein ausführlicher Artikel dazu</a>).</p>



<p><strong>Statt dieser Dauerbeschallung, die dein Nervensystem mit mehr Reizen bombardiert, als es verarbeiten kann, informiere dich lieber ein- oder zweimal am Tag <em>gezielt</em>.</strong> Und gönne deinem Gehirn ansonsten eine Verschnaufpause, indem du bei <strong>Werbung und Nachrichten aus- oder zumindest stumm schaltest.</strong></p>



<p>Auch das ist Selbstfürsorge: <strong>Indem du dich weniger Einflüssen von außen aussetzt, kannst du mehr bei dir bleiben, dich selbst besser wahrnehmen und dafür sorgen, dass es dir gut geht.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">8. Die Abendroutine einläuten</h3>



<p>Um deinem Körper zu signalisieren, dass es jetzt Richtung Schlaf geht, eignet sich ein <strong>beruhigendes Getränk</strong> ganz wunderbar. Vielleicht ein Tee mit Lavendel, Baldrian, Hopfen und/oder Melisse. Vielleicht auch eine heiße Schokolade &#8211; oder &#8222;nur&#8220; ein Glas Wasser, das du allerdings ganz bewusst zu dir nimmst.</p>



<p>Auch hier kannst du schon die Zubereitung zelebrieren und dann <strong>Schluck für Schluck achtsam genießen</strong>. Damit beruhigst du Körper, Geist und Seele!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1123" height="1500" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5040-1-e1711641780142.jpg?resize=1123%2C1500&#038;ssl=1" alt="eine Biene auf lila blühenden Lavendelblüten" class="wp-image-3234" style="width:auto;height:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5040-1-e1711641780142.jpg?w=1123&amp;ssl=1 1123w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5040-1-e1711641780142.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5040-1-e1711641780142.jpg?resize=767%2C1024&amp;ssl=1 767w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5040-1-e1711641780142.jpg?resize=768%2C1026&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 1123px) 100vw, 1123px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ob als Tee, Seife oder ätherisches Öl: Lavendel ist ein wahres Wunderkraut zum Entspannen.</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">9. Erdung: Runterfahr-Hilfe vor dem Schlafengehen</h3>



<p>Im Alltag sind die meisten von uns viel im Kopf unterwegs: wir planen, diskutieren, feilen an Strategien &#8211; alles <strong>Denkarbeit</strong>. Um abends &#8222;runterzufahren&#8220;, brauchen wir einen <strong>Ausgleich</strong>. Erden und zurück in den Körper kommen heißt die Devise.</p>



<p>Das geht z. B. durch Bewegung, aber auch durch ganz kleine, einfache Handgriffe. Die können so einfach sein wie nach dem Zähneputzen noch <strong>Gesicht und Füße zu waschen</strong>. Das Gesicht zu waschen und einzucremen, verleiht dir das wunderbare Gefühl: &#8222;Ich kümmere mich gut um mich!&#8220; Und beim Waschen der Füße wendest du dich dem Körperteil zu, das dich am meisten mit der Erde verbindet und am weitesten vom sonst so aktiven Kopf entfernt ist &#8211; wenn das nicht der perfekte Ausgleich ist!</p>



<p><strong>Indem du dich deinem Körper widmest, schenkst du dir ein paar Momente, in denen du ganz bei dir bist, ganz im Hier und Jetzt.</strong> Du lenkst deine Gedanken für einige Momente bewusst zu deinem körperlichen Empfinden und stoppst eventuelles Gedankenkreisen. Damit hast du die besten Voraussetzungen geschaffen, dich nachts zu erholen und Kraft tanken zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">10. Wellness fürs Kissen</h3>



<p>Zu guter Letzt kannst du noch direkt vorm Schlafengehen mit super einfachen Mitteln für dein Wohlbefinden sorgen: Ein <strong>beruhigendes ätherisches Öl </strong>(z. B. Lavendel) als <strong>Kissenspray</strong> oder im <strong>Diffuser</strong> lässt dich noch besser &#8222;runterfahren&#8220; und entspannen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: &#8222;Keine Zeit für Selbstfürsorge&#8220; ist mit diesen einfachen Kniffen kein Argument mehr!</h2>



<p><strong>Selbstfürsorge fängt bei den kleinsten Dingen an.</strong> Manche der Dinge in dieser Liste erscheinen mir fast schon banal &#8211; ich meine: Eine Putz-Playlist? Das ist doch echt ein alter Hut, oder? Aber aus eigener Erfahrung weiß ich nur zu gut, dass selbst die einfachsten Dinge in Vergessenheit geraten können. Dabei sind sie so hilfreich, wenn wir sie wirklich umsetzen!</p>



<p>Wenn du bisher überzeugt warst, keine Zeit für Selbstfürsorge zu haben, hoffe ich wirklich sehr, dass meine Liste dich inspirieren kann. Dazu, meine Tipps auszuprobieren &#8211; aber auch dazu, dir selbst zu überlegen: <strong>Was könnten kleine Selfcare-Oasen in deinem Alltag sein?</strong> Denn auch und gerade in einem Alltag, der von Erwerbs- und Care-Arbeit, Terminen, Freizeitstress und unterschiedlichsten Sorgen geprägt ist, ist es wichtig &#8211; und möglich! &#8211; dich gut um dich selbst zu kümmern.</p>



<p>Mach&#8216; Selbstfürsorge zur <a href="https://wunderland-coaching.de/beitragsserie-gewohnheiten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gewohnheit</a> &#8211; du bist es wert! <img alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2665.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/keine-zeit-fuer-selbstfuersorge-10-quick-tipps/">Keine Zeit für Selbstfürsorge? 10 einfache Routinen, die in wirklich jeden Alltag passen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
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		<title>November ohne Blues &#8211; wie habe ich das geschafft?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2022 20:17:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Gegensatz zu den letzten Jahren, habe ich es dieses Jahr unbeschadet und glücklich durch den November geschafft: Weit und breit kein Novemberblues in Sicht! Diesem so ungewohnten Gefühl bin ich in den letzten Tagen auf den Grund gegangen und möchte dich hier daran teilhaben lassen &#8211; damit auch du möglichst gut durch die Wintermonate&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/november-ohne-blues/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">November ohne Blues &#8211; wie habe ich das geschafft?</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Gegensatz zu den letzten Jahren, habe ich es dieses Jahr unbeschadet und glücklich durch den November geschafft: Weit und breit kein Novemberblues in Sicht!</p>



<p><strong>Diesem so ungewohnten Gefühl bin ich in den letzten Tagen auf den Grund gegangen und möchte dich hier daran teilhaben lassen &#8211; damit auch du möglichst gut durch die Wintermonate kommst.</strong></p>



<p>Der Artikel startet mit einem Rückblick, geht dann in zwei “Bonusfaktoren” über &#8211; das waren die äußeren Umstände, die mich dieses Jahr gut durch den November brachten &#8211; und schließt mit dem Wichtigsten: der inneren Arbeit, die ich <em>immer</em> für mich nutzen kann, auch wenn die äußeren Faktoren nicht “mitspielen”.</p>



<p>Solltest du also nicht die Geduld haben, den ganzen Artikel zu lesen, lege ich dir unbedingt den Abschnitt “Der entscheidende Faktor: Meine Vorarbeit im Rest des Jahres” ans Herz!</p>



<p>Und nun: Viel Spaß beim Lesen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ach November, ich mag dich einfach nicht</h2>



<p>Der November war schon immer der Monat, den ich am wenigsten mochte:</p>



<p>Ich bin ein Frühlingskind und brauche die Sonne und das Licht &#8211; im November aber wird es immer dunkler, grauer und kälter. Die Weihnachtsbeleuchtung, die den Dezember erhellt, ist noch nicht installiert, es stehen keine besinnlichen Feiertage, sondern eher “Jahresendstress” an, und bevor die Tage wieder länger werden, werden sie erstmal immer kürzer und kürzer… Bäh.</p>



<p>Nicht umsonst verbrachte ich 2011 und 2012 jeweils das Wintersemester an Orten, wo im November sehr viel freundlicheres Wetter herrscht: Mexiko und Australien. Endlich fühlte ich mich, als wäre ich zur Abwechslung mal in der richtigen Klimazone <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die letzten Jahre: trübe Stimmung</h2>



<p>Spätestens seit Mitte meiner Zwanziger verfiel ich &#8211; wieder zu Hause in Deutschland &#8211; meistens in den klassischen Novemberblues. Wie stark er bei mir einschlug, hing jeweils davon ab, in welcher allgemeinen Verfassung ich war:</p>



<p>Im <strong>November 2018</strong> fühlte ich mich in meinem damaligen Job bereits völlig fehl am Platz, doch ich konnte es mir nicht zugestehen. Ich dachte, ich würde zu früh “aufgeben” und müsste noch länger “durchhalten”, bis ich mir das Recht “verdient” hätte, einen Wechsel in Betracht zu ziehen. Diese Selbstzweifel gepaart mit einem chronischen Zustand der Über- und gleichzeitig Unterforderung waren der beste Nährboden für eine waschechte Winterdepression.</p>



<p>Im Jahr <strong>2019</strong> war der November sogar okay, jedenfalls verglichen mit den Monaten davor. Über die letzten Monate hatte sich nämlich eine mittelschwere Depression manifestiert, die mit solchen Faktoren wie dem Wetter absolut nichts zu tun hatte &#8211; sondern mit den Umständen, die mich schon seit über einem Jahr beschäftigten.<br>Im November war für mich schon klar, dass ich etwas ändern würde &#8211; und auf die Gewissheit folgte die endgültige Entscheidung, meinen damaligen Job zu verlassen. Das war ein Befreiungsschlag, der womöglich verhinderte, dass eine novemberliche depressive Verstimmung aufkam. Oder sie fiel in der ohnehin schon vorhandenen Depression nicht noch zusätzlich auf…</p>



<p><strong>Ein Jahr später</strong> war es um meine psychische Gesundheit &#8211; nach fast einem Jahr beruflicher Auszeit und Psychotherapie &#8211; wieder wesentlich besser bestellt. Ich hatte gerade meine Coaching-Ausbildung begonnen und blickte positiv und zuversichtlich in die Zukunft.<br>So war der November immer noch mein “least favourite” Monat, ich konnte das aber ganz gut hinnehmen und trotzdem gut für mich sorgen.</p>



<p>Und dann kam <strong>2021</strong>, das erste Jahr meiner Selbstständigkeit. Und im November rutschte ich wieder in eine echte depressive Phase ab. Wie sich das anfühlte, kannst du <a href="https://wunderland-coaching.de/aus-meinem-leben/novemberblues-hitting-hard/" data-type="post" data-id="1887" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Text aus dem November 2021</a> lesen.<br>Ich hatte mich nämlich das ganze Jahr über selbst so unter Druck gesetzt, dass ich schon mehrmals an den Punkt gekommen war, an dem ich wusste: Wenn ich jetzt nicht auf die Bremse trete, fahre ich voll gegen die Wand. Und jedes Mal bremste ich ganz leicht ab, hielt jedoch nie mal <em>ganz</em> an, um wieder Kräfte zu sammeln und meinen Kurs wirklich zu korrigieren. All das holte mich dann, wenig überraschend, in dem Monat ein, in dem die äußeren Umstände mir schon immer zu schaffen gemacht hatten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">November 2022: überraschend gute Stimmung!</h2>



<p>Dieses Jahr überstand ich den November nun größtenteils unbeschadet. Ich hatte sogar relativ viel Energie, schaffte einiges und fühlte mich sehr oft sehr wohl.</p>



<p><strong>Jetzt ist der Monat vorbei und auch, wenn ich so einem “glücklichen” November nie so recht trauen konnte, hat mich dieses Jahr tatsächlich kein Novemberblues ereilt.</strong></p>



<p>Die erste Dezemberwoche habe ich intensiv dazu genutzt, auf den vergangenen Monat zurückzublicken. Denn die Frage, wie es überhaupt <em>möglich</em> war, ihn ganz ohne depressive Verstimmung zu überstehen, stellte ich mir mehr als nur einmal!</p>



<p>Außerdem: Der nächste November (oder auch Januar, den mag ich persönlich ja auch nicht viel mehr…) kommt bestimmt, und meine Erkenntnisse aus dieser Reflexion können mir &#8211; und hoffentlich auch dir &#8211; sicherlich nützlich sein, um einer depressiven Verstimmung vorzubeugen oder sie zu lindern.</p>



<p>Was also war dieses Jahr anders?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bonus-Faktor 1: Sonne</h2>



<p>Eine Sache, die im November 2022 definitiv anders war als in den Jahren davor, war das Wetter: Dieses Jahr hatten wir hier in der Pfalz den “goldenen November” (statt des üblichen goldenen Oktobers).</p>



<figure class="wp-block-gallery alignfull has-nested-images columns-4 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-medium"><img data-recalc-dims="1" height="300" width="169" decoding="async" data-id="1902" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/0A0FD61C-436F-4DF5-B187-9294B6CA6545.jpeg?resize=169%2C300&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1902"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img data-recalc-dims="1" height="300" width="169" decoding="async" data-id="1900" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/AF7804C9-668D-4021-B269-C30B805AAB36.jpeg?resize=169%2C300&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1900"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img data-recalc-dims="1" height="300" width="169" decoding="async" data-id="1901" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/E03795D5-2963-4B7D-A233-1B67598D0A3A.jpeg?resize=169%2C300&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1901"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img data-recalc-dims="1" height="300" width="169" decoding="async" data-id="1903" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/7DCB2DB5-CB16-4E4A-872E-19CB03040B63.jpeg?resize=169%2C300&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1903"/></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Bilder vom 1., 13., 16. und 23. November <img alt="😍" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60d.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></figcaption></figure>



<p>Es gab viele sonnige Tage und das “richtige” Novemberwetter setzte hier erst in den letzten Novembertagen so richtig ein.</p>



<p>Sonnenlicht ist für mein persönliches Wohlbefinden so ein wichtiger Faktor!<br>Wie wichtig, wurde mir erst 2011 in Mexiko so richtig klar. Schon eine Woche nach meiner Ankunft dort machte sich ein Gefühl in mir breit, das mich seitdem nicht mehr losließ:<br>“Jetzt weiß ich, was mir in Deutschland immer gefehlt hat (ohne es zu wissen): Diese Menge an Sonnenlicht!”<br>In Santiago de Querétaro, wo ich mein Auslandssemester verbrachte, gibt es besonders in den Wintermonaten einfach deutlich mehr Sonnenstunden als hier in unseren Breitengraden.</p>



<p>Während ich &#8211; gefühlt &#8211; besonders viel Sonnenlicht brauche, ist es für uns alle sehr wichtig:</p>



<p>Vereinfacht dargestellt, braucht unser Körper Sonnenlicht vor allem für die Produktion von Vitamin D, das wiederum für die Produktion von Serotonin verantwortlich ist &#8211; das Glückshormon, das für ausgeglichene Stimmung sorgt.<br>Bei Dunkelheit wird Serotonin in Melatonin umgewandelt, das uns müde macht und &#8211; in der richtigen Dosierung &#8211; für einen guten Schlaf sorgt.<br>Gemeinsam regeln Serotonin und Melatonin also einen gesunden Wach-Schlaf-Rhythmus.<br>Serotonin macht sozusagen wach, Melatonin müde.</p>



<p><strong>Die vielen wunderschönen Tage mit strahlendem Sonnenschein diesen November haben sicher wesentlich zu meiner gehobenen Stimmung beigetragen!</strong></p>



<p>Seit Ende November gab es jedoch auch hier so einige Tage, an denen es gar nicht so richtig hell werden wollte.<br>An solchen Tagen reicht mir das natürliche Sonnenlicht vorne und hinten nicht aus &#8211; selbst, <em>wenn</em> ich nach draußen gehe und es regelrecht aufsauge.</p>



<p>Deshalb bin ich sehr dankbar für die Tageslichtlampe, die ich mir letztes Jahr zugelegt habe: Sie hat die gleiche Farbtemperatur wie das Licht der Sonne und kann ebenfalls eingesetzt werden, um die Serotoninproduktion anzukurbeln!</p>



<p>Vitamin D3 und K2 supplementiere ich zusätzlich. Hierzu allerdings bitte mit der Ärztin deines Vertrauens sprechen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bonus-Faktor 2: Vorfreude und Fokus auf etwas Positives</h2>



<p>Ein weiterer Faktor, der meine Stimmung diesen November sehr gehoben und damit einer Winterdepression vorgebeugt hat, war der Fokus auf eine schöne Sache:<br>Im Oktober bin ich &#8211; zusammen mit meinem Noch-Verlobten &#8211; so richtig in die Planung unserer Hochzeit eingestiegen! <img alt="🥰" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f970.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Dafür standen im November jede Woche Entscheidungen an, sowohl für die standesamtliche Trauung im Dezember, als auch für die freie Trauung und unsere &#8222;große&#8220; Feier nächsten Frühling.</p>



<p>Feiern zu planen und Gastgeberin zu sein, mochte ich schon immer sehr gerne! Und trotzdem trat diese Seite von mir &#8211; übrigens schon lange vor der Pandemie &#8211; in den letzten Jahren total in den Hintergrund.<br>Vor lauter Erschöpfung vergaß ich sie fast völlig, feierte noch nicht mal mehr meinen Geburtstag so richtig und nahm die “Standard-Feiertage” wie Weihnachten eher als stressig wahr.</p>



<p>Als ich seit 2019 meinen Blick immer mehr nach innen wandte, wurde die Gastgeberin in mir jedoch endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt, durch die Pandemie wieder ausgebremst &#8211; und jetzt macht es mir riesigen Spaß, unsere großen Tage zu planen <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Nun steht nicht jedes Jahr ausgerechnet im Dezember eine solche Feier an, die vorbereitet werden will.</p>



<p>Deshalb nehme ich mir jetzt schon vor, im nächsten dunklen November (oder eben auch im Januar) an einem ganz konkreten Projekt zu arbeiten, das mich a) mit Vorfreude erfüllt und bei dem ich b) die Fortschritte klar <em>sehen</em> kann.</p>



<p>Gerade in einem Jahr wie diesem, wo in der Welt um uns herum so viel Negatives geschieht, ist es so unendlich wichtig, uns irgendwo einen positiven Anker zu setzen!<br>Oder am besten gleich mehrere. Das war eine weitere Lektion aus meiner Zeit in Mexiko &#8211; die Menschen dort finden immer einen Grund zum Feiern <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p><strong>Gerade jetzt brauchen wir schöne Dinge und liebe Menschen, mit denen wir Zeit verbringen und die unser Herz mit Freude füllen.</strong></p>



<p>Auf welches Event freust du dich jetzt schon? Welchen positiven Fokus kannst du jetzt für dich setzen?</p>



<p>Tipp: Steigere die Vorfreude durch einen Countdown &#8211; z. B. mit einer App oder einem selbstgebastelten Abreißkalender (so haben wir das im Januar mit dem Einbautermin unserer Küche gemacht <img alt="😄" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f604.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>)!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-medium"><img data-recalc-dims="1" height="300" width="214" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/34DA6807-B441-4BDF-8498-CE4BCB1F7459_1_201_a.jpeg?resize=214%2C300&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1904"/><figcaption class="wp-element-caption">Unser selbstgebastelter Küchen-Vorfreude-Abreißkalender</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Der entscheidende Faktor: Meine Vorarbeit im Rest des Jahres</h2>



<p>Schönes Wetter und Vorfreude haben mir in diesem Jahr extrem geholfen, doch darauf kann ich mich für zukünftige dunkle Monate nicht verlassen.</p>



<p>Auf das Wetter haben wir keinen Einfluss; Tageslichtlampe Vitamin-D-Präparate &amp; Co. sind nett, aber auch nicht als alleinige Lösung geeignet; und nicht in jedem Jahr steht so ein krass positiv aufgeladenes Ereignis an.</p>



<p>Deshalb bin ich sehr froh, dass der dritte und wichtigste Faktor für mein Wohlbefinden im vergangenen November dieser war: <strong>Die Summe all dessen, was ich schon das ganze Jahr über für mich getan hatte!</strong></p>



<p>Denn dieses Jahr war hart. Als (hoch)sensibler Mensch haben mich einige Dinge, die in der Welt gerade passieren, sehr mitgenommen. Und gerade deshalb habe ich dieses Jahr erst recht einen Gang runtergeschaltet und meine Gesundheit &#8211; psychisch wie physisch &#8211; an allererste Stelle gesetzt.</p>



<p>Wie ich das genau angestellt habe, möchte ich dir im Folgenden beschreiben.</p>



<p>Nimm dir daraus gerne Anregungen für dich mit und probiere Dinge für dich aus, lass’ aber auch getrost links liegen, was sich für dich nicht stimmig anfühlt: Die folgenden Punkte stammen aus <em>meiner</em> Erfahrung &#8211; sie sind mein “Toolset”, das Ergebnis aus viel Ausprobieren, immer-wieder-Reinspüren und diversen Kurskorrekturen über die vergangenen Jahre.<br><strong>Ich lade dich herzlich ein, deine </strong><strong><em>eigenen</em></strong><strong> Erfahrungen zu machen und dein eigenes zuverlässiges Toolset zusammenzustellen, das genau zu dir passt!</strong></p>



<p>Konkret habe ich das ganze Jahr über die folgenden Dinge für mich getan:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1 &#8211; Die Nachrichtenflut eingedämmt</h3>



<p>Unser Gehirn ist ohnehin schon darauf ausgelegt, Negativem mehr Bedeutung beizumessen als Positivem: Alles, was negativ auffällt, stellt eine potentielle Gefahr dar. Und da unser Nervensystem dazu da ist, uns genau davor zu beschützen, hat es dafür sehr feine Antennen &#8211; viel feinere als für die positiven Dinge, denn die sind für das Nervensystem “nice to have”, aber nicht wichtig.</p>



<p>Mit den Nachrichten verhält es sich ähnlich: Auch sie sind (ursprünglich) primär dazu da, uns vor potentiellen Gefahren zu warnen. Da in “klassischen” Nachrichtenmedien das Negative überwiegt, kann leicht der Eindruck entstehen, die Welt sei schlecht und gehe den Bach runter.</p>



<p>Wird das Nervensystem mit negativen Nachrichten aus aller Welt geflutet, kann es gar nicht anders, als in einen Panikmodus zu verfallen. Die Folge sind Kampf-oder-Flucht-Reaktionen und in letzter Konsequenz ein totaler Shutdown in Form der Abkopplung von jeglichen Gefühlen: Wenn ich mich nicht mehr mit den Dingen identifiziere, die um mich herum geschehen, tun sie mir auch nicht mehr weh und stellen sozusagen keine Gefahr mehr dar.</p>



<p>Um handlungsfähig zu bleiben und einem Shutdown des Nervensystems vorzubeugen, ist es also enorm wichtig, die Flut der negativen Nachrichten einzudämmen.</p>



<p>Soll heißen: <strong>Gezielt Nachrichten konsumieren statt sich den ganzen Tag damit dauerberieseln zu lassen.</strong> Push-Nachrichten von News-Apps auf dem Smartphone ausschalten und sich nicht alle 30 Minuten die ewig gleichen schlechten Nachrichten in Fernsehen und Radio reinziehen (Vorsicht: Die feinen Antennen unseres Nervensystems nehmen sie auch dann auf, wenn z. B. das Radio “nur nebenbei” läuft und wir nicht bewusst hinhören!).<br>Stattdessen überlegen: Worüber muss und will ich wirklich informiert sein und in welchem Maß? Wo gibt es die relevanten Informationen?<br>Und diese dann z. B. einmal am Tag abrufen, sei es im Internet, der Tagesschau oder der Zeitung.<br>Nur bitte nicht direkt als allererstes am frühen Morgen!</p>



<p>Genau das habe ich schon seit Beginn der Pandemie gemacht, seit dem Ukraine-Krieg erst recht. <strong>So konnte meine Fassungslosigkeit wieder einem klaren Kopf weichen und ich an meinen Themen weiterarbeiten, statt in (Mit-)Leid zu versinken &#8211; denn damit wäre gar niemandem geholfen!</strong></p>



<p>Tipp: Es gibt mittlerweile einige Portale, die sich positiven Nachrichten verschrieben haben! Schau’ z. B. gerne mal bei <a rel="noreferrer noopener" href="https://goodnews.eu/" target="_blank">Good News</a> oder <a rel="noreferrer noopener" href="https://perspective-daily.de/" target="_blank">Perspective Daily</a> rein. Und schon scheint die Welt nicht mehr ganz so schlecht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2 &#8211; Mich in Akzeptanz geübt</h3>



<p>Klimakrise, Kriege, Pandemie, Armut, Diskriminierung, Verfolgung, Ungerechtigkeiten an aller Ecke &#8211; <strong>ich habe mir dieses Jahr oft die Frage gestellt, ob die Menschheit eigentlich noch zu retten ist (geschweige denn unsere Erde).</strong></p>



<p>Tief in mir lebt schon immer der sehnliche Wunsch, dass alle Menschen und Lebewesen auf dieser Welt friedlich miteinander leben &#8211; und dieses Sehnen meiner Seele schwang bisher immer unbewusst als Ideal mit in allem, was ich anging.<br>In anderen Worten: Ich wollte schon immer am liebsten die Welt retten.</p>



<p><strong>Eine der heilsamsten Entwicklungen war es für mich, mich in diesem Jahr von dieser Idealvorstellung zu verabschieden.</strong></p>



<p>Mit Blick auf die Menschheitsgeschichte habe ich bemerkt: Leider, leider hat es schon immer Kriege gegeben, weil Menschen unter dem Motiv, ihr eigenes Volk, ihre Familie, ihre Kultur etc. zu bewahren, andere bekämpften, die ihrerseits aus genau den gleichen Motiven handelten.<br>Man könnte meinen, aus solchen Geschichten hätte die Menschheit gelernt und wäre schon längst in der Lage, es besser zu machen und <em>gemeinsame</em> Lösungen zu finden &#8211; aber scheinbar findet dieser Lernprozess frustrierend langsam statt.</p>



<p>Kurz gesagt, bin ich zu der Überzeugung gelangt: größere und kleinere Kriege wird es vermutlich immer geben.<br>Und das ist auf schreckliche, ernüchternde Weise okay. Es scheint zur Natur der Menschheit zu gehören, das eigene Revier zu verteidigen und erweitern zu wollen. So, wie wir es auch im Tierreich beobachten können, nur &#8211; leider &#8211; in viel größerem, zerstörerischerem Ausmaß.</p>



<p><strong>Heißt das jetzt, ich habe resigniert und denke “Ist halt so, kann ich nix gegen machen; es überhaupt zu probieren, wäre sinnlos”?<br>HELL NO.</strong><br>Ich bin immer noch der Überzeugung, Menschen wie Putin und Konsorten in Russland, die Mullahs in Iran, die Taliban in Afghanistan, aber auch solche Gestalten wie die AfD hier in unserem Land, die mit nationalistischem Gedankengut und ständigem “wir” gegen “die” die Menschen gegeneinander aufwiegeln und offenbar nichts aus der Geschichte gelernt haben, müssen unbedingt gestoppt werden!<br>Und ich bin der Überzeugung, dafür braucht es jede*n von uns.</p>



<p>Nur: Um überhaupt in der Lage zu sein, die eigene Stimme gegen Ungerechtigkeiten zu erheben, müssen wir handlungsfähig sein. Und das sind wir nicht, wenn uns die Negativität der Welt überrollt und wir angesichts der Mammutaufgabe “Weltfrieden von heute auf morgen” (die bedeuten würde, mindestens 387 Brände gleichzeitig zu löschen) in Schockstarre verfallen oder in Weltschmerz ertrinken.</p>



<p>Ein gewisses Maß an Akzeptanz &#8211; die ich hier nochmal ganz klar von Resignation abgrenzen will! &#8211; hat mir dieses Jahr enorm dabei geholfen.<br>Das Rauszoomen aus den aktuellen Problemen und der Blick auf die gesamte Menschheitsgeschichte, zum Beispiel durch Dokumentationen über die Maya, war seltsam tröstlich, weil es den Druck von mir genommen hat, die ganze Welt auf einmal retten zu wollen.</p>



<p><strong>Dieses Maß an Akzeptanz zu erlangen, war ein schmerzhafter Prozess. Und am Ende konnte ich wieder klarer sehen, wo und wie genau <em>ich</em> mich einsetzen möchte &#8211; und welche Felder ich anderen überlasse, um mich selbst zu schützen.</strong></p>



<p>“Wir haben alle ein bisschen ‘Ich will die Welt retten’ in uns.<br>Aber es ist o.k., wenn du erst mal nur einen Menschen rettest.<br>Uns es ist o.k., wenn dieser Mensch du selbst bist.”</p>



<p><a href="https://www.instagram.com/p/CU196Erjji4/?utm_source=ig_web_copy_link" target="_blank" rel="noreferrer noopener">(Ein guter Plan)</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">3 &#8211; Meinen Fokus auf Positives gelenkt</h3>



<p>Der Negativitäts-Effekt sorgt nicht nur dafür, dass uns negative Dinge mehr auffallen, sondern auch dafür, dass sie uns länger im Gedächtnis bleiben.<br>Als Gegengewicht ist es deshalb ungemein wichtig, den Fokus <em>auch</em> auf die positiven Dinge im Leben zu richten.<br><strong>Denn genauso wie die negativen sind die positiven <em>auch</em> immer da! </strong>Wir bemerken sie nur oft nicht, weil unser Nervensystem (und auch die mediale Berichterstattung) ihnen eben keine Bedeutung beimisst &#8211; sie sind für uns selbstverständlich oder ziehen unbemerkt an uns vorbei.</p>



<p>Das Positive <em>auch</em> wahrzunehmen, können wir trainieren.<br>Am besten gelingt uns das, wenn unser Nervensystem in einer guten Verfassung ist und überhaupt die Kapazität hat, auf sie zu achten. Andererseits kann es eine entspannende Wirkung haben, die schönen Dinge des Lebens bewusst wahrzunehmen, weil dadurch das Signal an das Gehirn gelangt: “Schau, es ist nicht alles schlecht (a.k.a. gefährlich)!” Es handelt sich hierbei sozusagen um eine Positivspirale.</p>



<p>Eine Möglichkeit, den Positiv-Fokus zu trainieren, ist z. B. ein Dankbarkeitstagebuch.<br>Dabei ist es völlig in Ordnung, wenn es anfangs vermeintlich ganz kleine Dinge sind, die dort aufgeführt sind, wie das fließende Wasser und die Elektrizität in der Wohnung.<br>Nach und nach kommen immer mehr Dinge hinzu und der Blick weitet sich &#8211; dann fallen dir z. B. auch die Menschen in deinem Umfeld ein, die dir gut tun, du bemerkst das nette Lächeln der Frau im Supermarkt oder den schönen Baum am Wegesrand, an dem du seit Jahren einfach nur vorbeigelaufen bist. Und irgendwann fällt es dir vielleicht sogar leichter, das Positive in schwierigen Situationen zu erkennen &#8211; oder an den negativen Emotionen, die du dann fühlst, denn auch sie haben immer eine Botschaft für uns.</p>



<p><strong>Woher ich das weiß? Weil ich das schon seit Jahren bewusst trainiere!<br></strong>Genau daraus entstand schließlich Wunderland Coaching und mein “Wunder der Woche”, das ich über anderthalb Jahre lang wöchentlich bei Instagram gepostet habe und auch meine Follower*innen ermuntert habe, sich Gedanken darüber zu machen.</p>



<p><strong>Denn all diese positiven Dinge, die ich oben genannt habe? Das sind die Dinge, die ich “Wunder” nenne! Denn das sind die großen und kleinen Wunder, die das Leben lebenswert machen.</strong></p>



<p>Dieser Fokus hat mich dieses Jahr sehr getragen.</p>



<p>Probier’s doch mal aus: Schreib’ dir jeden Tag drei (oder mehr) Dinge auf, für die du dankbar bist. Und frag’ dich am Ende der Woche: “Was war mein Wunder der Woche”?</p>



<p>Auch hier möchte ich noch eine wichtige Abgrenzung vornehmen:<br>Toxische Positivität &#8211; das krampfhafte Suchen nach etwas Positivem in jeder noch so beschissenen Situation &#8211; ist kontraproduktiv. Toxisch eben. Wenn wir uns nämlich zwingen, positiv zu denken, obwohl es uns in Wahrheit gerade mies geht, entsteht 1. eine Dissonanz im Nervensystem und dadurch noch mehr Stress. Außerdem unterdrücken wir damit 2. die “negativen” Gefühle und überpinseln sie mit etwas glitzernder Positivität.<br>Doch unsere wahren Gefühle bahnen sich immer ihren Weg &#8211; wenn wir sie dauerhaft wegdrücken, begegnen sie uns eben irgendwann z. B. in Form einer Krankheit oder kleiner “Wehwehchen” wieder.<br><strong>Es ist also wichtig, unsere wahren Gefühle anzuerkennen und positives Denken in dem Maße zu praktizieren, wie es uns tatsächlich <em>gut tut</em>.</strong></p>



<p>Und um das wahrzunehmen, braucht es Achtsamkeit uns selbst und unseren Gefühlen gegenüber.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4 &#8211; Den Blick nach innen gerichtet</h3>



<p>Achtsamkeit ist der Schlüssel. Für alles, was ich oben beschrieben habe, genauso wie für das ganze Leben:<br>Nur, wenn wir achtsam mit uns selbst sind &#8211; damit, was in unserer Gefühls- und Gedankenwelt vorgeht und wie sich das in unserem Körper und unserer Interaktion mit anderen zeigt -, können wir wirklich in unserem besten Sinne agieren. <strong>Ohne Achtsamkeit hingegen gehen wir im Autopilot-Modus durch die Welt und reagieren nur, statt zu agieren.</strong></p>



<p>Nur durch meine Achtsamkeitspraxis konnte ich dieses Jahr<br>&#8211; einschätzen, wie viele und welche Informationen mir gut tun,<br>&#8211; die Lage der Welt akzeptieren, ohne zu resignieren,<br>&#8211; meinen Fokus auf das Positive lenken, ohne in die toxic-positivity-Falle zu treten und<br>&#8211; mental und physisch gesund durch dieses heftige Jahr und sogar den November gehen.</p>



<p>Achtsamkeit ist eine Praxis, eine Gewohnheit &#8211; das heißt, sie will regelmäßig “gepflegt” werden. Und sie kann so vieles sein &#8211; im Prinzip alles, was du ganz bewusst tust. Alles, wobei deine Aufmerksamkeit ganz auf <em>einer</em> einzigen Sache liegt, du ganz im Moment bist und du dich, deinen Körper, deine Gedanken, deine Gefühle oder auch deine Umgebung ganz bewusst wahrnimmst.</p>



<p>Die (aktuellen) Bestandteile meiner Achtsamkeitspraxis sind:</p>



<p>&#8211; <strong>Meditieren</strong>: am liebsten geführt, damit mein Geist wirklich ganz loslassen kann und dennoch immer wieder zum jetzigen Moment zurückgeholt wird, wenn die Gedanken abschweifen (was mir echt oft passiert und btw völlig normal ist),</p>



<p>&#8211; <strong>Journaling</strong>: Dankbarkeitstagebuch und täglicher “Check-out” mit <a rel="noreferrer noopener" href="https://einguterplan.de/eingutertag" target="_blank">“Ein guter Tag”</a> (unbezahlte Werbung), manchmal auch ausführlicher zu einer bestimmten Reflexionsfrage/einem Thema,</p>



<p>&#8211; <strong>Bewegung</strong>: Yoga, Stretching, tanzen, Spaziergänge; meistens ohne Leistungsanspruch à la “Push it! Noch 10 Wiederholungen”, sondern wahrnehmend: Was tut mir heute gut?,</p>



<p>&#8211; <strong>Mini-Check-ins</strong> über den Tag verteilt: kurz innehalten, ein paarmal tief durchatmen, in mich reinspüren: Welche Bedürfnisse nehme ich wahr? Wie geht es mir und was brauche ich gerade?; anfangs mit Handy-Erinnerungen, um dran zu denken, mittlerweile brauche ich die nicht mehr, weil ich diese Praxis so verinnerlicht habe <img alt="😍" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60d.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><br>und</p>



<p>&#8211; <strong>Zeit in der Natur</strong>: Spaziergänge und Wanderungen ohne Leistungsanspruch und oft ohne bestimmtes Ziel &#8211; dafür mit zahlreichen Stopps auf dem Weg und ganz viel Wahrnehmen: Was sehe ich in der Natur um mich herum? Was fühle ich in mir? Wie geht es mir und was brauche ich? Was lehrt die Natur mich heute?</p>



<p>Ich spreche übrigens ganz bewusst von meiner “aktuellen” Achtsamkeitspraxis, denn Veränderung ist ein ganz natürlicher Teil davon: <strong>Wir Menschen verändern uns stetig, da ist es nur logisch, dass sich auch ändert, was uns gut tut.</strong></p>



<p>Außerdem ist eine Gewohnheit nicht zwingend etwas, was wir jeden einzelnen Tag tun: Ich hatte dieses Jahr immer mal wieder Phasen, in denen ich den einen oder anderen Bestandteil meiner Achtsamkeitspraxis vernachlässigte oder schlicht nicht in dem Ausmaß brauchte. Es gab ganze Wochen, in denen ich nicht meditiert oder gejournalt habe &#8211; und dennoch zählen beide zu meinen liebsten Gewohnheiten.</p>



<p><strong>Wichtig ist, das richtige Maß für sich selbst zu finden &#8211; und achtsam und liebevoll mit sich zu sein, wenn man eine Gewohnheit “schleifen lässt”.</strong><br>Dann wiederum lohnt sich der Blick dahinter: Warum ist das gerade so? Warum will oder wollte ich diese Sache in meinen Alltag integrieren? Kam dieses Bedürfnis aus mir selbst, oder habe ich irgendwo aufgeschnappt, dass “man” das tun sollte, um z. B. einen “gesunden Lifestyle” zu pflegen? Passt diese Sache zu mir und meinem Leben? Wie sieht es mit Umfang und Frequenz aus? Gibt es Alternativen, die die gleiche Wirkung erzielen und besser zu mir passen? Ist es an der Zeit, diese Gewohnheit entsprechend anzupassen oder ganz auszumustern? Oder hindert mich eine Angst daran, ihr in meinem gewünschten Maß nachzugehen? Wie fühle ich mich beim Praktizieren dieser Sache? Was nehme ich in meinem Körper wahr?</p>



<p>All diese Fragen haben mich dieses Jahr viel und oft beschäftigt.<br>Dabei habe ich gelernt: Sie mögen wie Störfaktoren wirken &#8211; wie etwas, was mich von meinen Gewohnheiten abhielt. <strong>Doch in Wahrheit SIND diese Fragen pure Achtsamkeit. Immer wieder spüren, atmen, sein. Mitnehmen, was mir dienlich ist, anpassen, was angepasst werden darf, und loslassen, was ausgedient hat.</strong></p>



<p><strong>Wie steht es um deine Achtsamkeitspraxis?</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">5 &#8211; Druck raus- und Auszeiten genommen</h3>



<p>Nicht nur meine Gewohnheiten &#8211; <em>jeden</em> Bestandteil meines Lebens habe ich im Laufe des Jahres regelmäßig unter die Lupe genommen. Nämlich immer dann, wenn etwas “klemmte”. Nach meinem “Business-Starter-Sprint” im Jahr 2021, <a href="https://wunderland-coaching.de/aus-meinem-leben/novemberblues-hitting-hard/" data-type="post" data-id="1887" target="_blank" rel="noreferrer noopener">der mich doch nur wieder an den Rande des Burnouts brachte</a> (weil ich den Ratschlägen anderer nachjagte, anstatt auf mein Inneres zu hören), nahm ich besonders im Beruflichen dieses Jahr den Druck raus.</p>



<p>Das heißt, hier ließ ich besondere Achtsamkeit walten und trat weit früher auf die Bremse als letztes Jahr. Ich ließ es generell langsamer angehen und nahm mir immer mal wieder Auszeiten &#8211; die beste davon war die eine Woche im Sommer, die ich ganz alleine in einem Ferienhäuschen inmitten der schönsten Natur verbrachte. <img alt="😍" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60d.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Deutlich mehr Umsatz als im letzten Jahr habe ich dieses Jahr zwar nicht erwirtschaftet, aber: <strong>Mir geht es auf allen Ebenen viel besser UND meine innere Sicherheit, mein unerschütterliches Vertrauen in meinen Weg ist zurückgekehrt!</strong><br>Das hatte letztes Jahr nämlich unter all dem “Ich sollte” und “Ich könnte” und all dem Scheitern, weil ich diesen Ansprüchen nicht gerecht wurde, ziemlich gelitten.</p>



<p><strong>Wo darfst du öfter auf die Bremse treten?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kein Novemberblues? Kein Zufall!</h2>



<p>Zusammengefasst lässt sich sagen: Dass es mir dieses Jahr im November wesentlich besser ging als in den letzten Jahren, war keineswegs Zufall.</p>



<p>All die Dinge, die ich das ganze Jahr über geübt und gefestigt habe, haben für einen körperlich und geistig gesunden Grundzustand gesorgt, den ich in dem Ausmaß noch nie zur Verfügung hatte!<br>Ich habe dafür gesorgt, mich in mir sicher zu fühlen. So sicher, dass ich den Stürmen im Außen &#8211; in diesem Fall der zunehmenden Dunkelheit und Kälte, aber auch alldem, was in der Welt gerade vor sich geht &#8211; mit Gelassenheit begegnen konnte.</p>



<p>Schönes Wetter und Hochzeits-Vorfreude kamen als Sahnehäubchen obendrauf &#8211; aber <strong>mit diesem Grundzustand, dieser guten und sicheren Verbindung zu mir selbst, weiß ich: Auch künftige dunkle Monate werde ich gut überstehen.</strong><br></p>



<p>Ob es der Trubel um Weihnachten und den Jahreswechsel ist, die dunkle Jahreszeit dir aufs Gemüt drückt oder du unabhängig davon eine stressige Phase hast:<br>Ich wünsche dir, dass du gut für dich sorgen und diese Phase für dich möglichst gut gestalten kannst.</p>



<p>Wenn auch du mehr Sicherheit <em>in dir</em> schaffen möchtest und dir auf diesem Weg Begleitung wünschst: Meld&#8216; dich gerne hier zu deinem <a rel="noreferrer noopener" href="https://calendly.com/wunderland-coaching/erstgespraech" target="_blank">Kennenlerngespräch</a> an &#8211; genau das ist das Thema meiner neu konzipierten <a href="https://www.copecart.com/products/73c37089/checkout" target="_blank" rel="noreferrer noopener">7-Wochen-Coaching-Begleitung &#8222;sicher in dir&#8220;</a>.<br></p>



<p><strong>Was nimmst du aus diesem Artikel mit?</strong></p>



<p>Ich freue mich auf deine Rückmeldung.<br></p>



<p>Alles Liebe,</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=270%2C56&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1898" width="270" height="56" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?w=540&amp;ssl=1 540w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px" /></figure>
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		<title>&#8222;Wie geht&#8217;s dir?&#8220; &#8211; mein großes Problem mit einer kleinen Frage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2020 11:59:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Herzenswünsche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den letzten Monaten &#8211; eigentlich sogar Jahren &#8211; gab es folgende Situation immer wieder:Ein Mensch, der mir wichtig ist, hat Geburtstag. Ich schreibe eine Nachricht mit Glückwünschen. Der Mensch freut sich und antwortet. Da wir uns schon länger nicht mehr gesehen haben, kommt unausweichlich die Frage &#8222;Wie geht&#8217;s dir so?&#8220;. Und dann Funkstille. Ich&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/wie-gehts-dir/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">&#8222;Wie geht&#8217;s dir?&#8220; &#8211; mein großes Problem mit einer kleinen Frage</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In den letzten Monaten &#8211; eigentlich sogar Jahren &#8211; gab es folgende Situation immer wieder:<br>Ein Mensch, der mir wichtig ist, hat Geburtstag. Ich schreibe eine Nachricht mit Glückwünschen. Der Mensch freut sich und antwortet. Da wir uns schon länger nicht mehr gesehen haben, kommt unausweichlich die Frage &#8222;Wie geht&#8217;s dir so?&#8220;.</p>



<p><strong>Und dann Funkstille.</strong> Ich bringe es einfach nicht fertig, zu antworten. Ein Tag vergeht, zwei Tage, schließlich eine Woche und dann sind es plötzlich schon Monate.</p>



<p>Wenn DU zu diesen Menschen gehörst, dann ist dieser Artikel für dich. Und wenn es dir ähnlich geht, wenn du quasi mitten im (virtuellen) Gespräch einfach keine Energie mehr hast, zu antworten, dann auch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was antwortet <em>man</em> auf die Frage?</h2>



<p>So vielen lieben Menschen habe ich in der letzten Zeit nicht geantwortet. Bei vielen habe ich mich so lange gar nicht gemeldet.</p>



<p>Warum?</p>



<p>Weil ich nicht konnte. Ich konnte die Frage &#8222;Wie geht&#8217;s dir?&#8220; nicht so einfach beantworten.</p>



<p>Weil die Antwort nicht &#8222;Danke, gut.&#8220; gelautet hätte.</p>



<p>Tief in mir ist es irgendwie verankert, dass <em>man</em> diese Frage nicht mit allem, was gerade nicht so gut läuft, beantwortet. <em>Man</em> will ja nicht nörgeln oder sich beschweren. <em>Man</em> will ja den anderen nicht runterziehen oder gar zur Last fallen. <em>Das macht man nicht.</em></p>



<p>Ich glaube, dass ganz viele Menschen so geprägt sind. Ich beobachte jedenfalls ziemlich oft, dass aus der Frage &#8222;Wie geht&#8217;s dir?&#8220; eigentlich kein richtiges Gespräch entsteht. Die Antwort fällt meistens ziemlich knapp aus (&#8222;Gut, und dir?&#8220; &#8211; &#8222;Danke, auch gut.&#8220; oder &#8222;Muss ja.&#8220; oder &#8222;Passt schon.&#8220;) und dann bewegt <em>man</em> sich zu anderen Themen weiter. Und zwar zu Themen, die weniger &#8222;gefährlich&#8220; sind, einfacher, oft weniger persönlich. Darüber kann man dann wieder stundenlang sprechen.</p>



<p>Ich spreche hier nicht vom klassischen Small Talk. Es können schon auch Themen sein, die einen wirklich beschäftigen. Nur sind es meistens <em>angenehme</em> Themen. Themen, bei denen nicht die Gefahr besteht, beim Gesprächspartner anzuecken zum Beispiel &#8211; unverfängliche Themen. <strong>Wie oft machen wir uns denn wirklich emotional &#8222;nackig&#8220; vor der anderen Person, sprechen über etwas, was uns hellauf begeistert, zutiefst erschüttert oder rasend wütend macht?</strong></p>



<p>Das war die eine Seite.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herzenswünsche und das ewige Abwägen</h2>



<p>Es ist doch wirklich ein bisschen so wie in der Serie &#8222;<a href="https://www.amazon.de/TeamLucifer/dp/B01H0Z5ERQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lucifer</a>&#8222;: Wenn er jemanden fragt, &#8222;Was wünschst du dir wirklich?&#8220;, dann kommen doch meistens die abgefahrensten Sachen raus, die niemand jemals von der Person gedacht hätte. Warum? <strong>Weil wir es uns nicht mal selbst erlauben, unseren Herzen zu folgen und zu tun, was wir wirklich wollen.</strong> Geschweige denn, dass wir uns je trauen würden, darüber zu sprechen &#8211; jedenfalls, wenn es nicht dem entspricht, was wir als &#8222;gesellschaftliche Norm&#8220; ansehen. So gesehen muss man zunächst mal ganz ehrlich mit sich selbst sein, um dann das neu Entdeckte nach draußen zu tragen.</p>



<p>Doch selbst, wenn ich so etwas hatte, was &#8222;rauswollte&#8220;, kam für mich dann meistens erstmal ein Abwägen, was ich der anderen Person, unserer Beziehung <em>zumuten</em> konnte, wie viel echte Emotion meinerseits sie vertragen würde. <strong>Denn mit so ziemlich allem, was mich wirklich beschäftigte, hatte ich grundsätzlich das Gefühl, &#8222;anders&#8220; zu sein, irgendwie nicht &#8222;normal&#8220;.</strong> Manchmal kamen mir meine Wünsche sogar abwegig vor, wie totale Spinnereien, und ich hatte solche Angst davor, deswegen abgewertet, nicht geliebt, womöglich sogar verlassen zu werden, dass ich mich eben doch nicht traute, ihnen nachzugehen oder auch nur mal so richtig darüber zu sprechen.</p>



<p>Ich weiß gar nicht mehr, ob das schon immer so war. Was ich weiß, ist, dass es<em> einfach einfacher</em><strong> </strong>ist, über angenehme Themen zu sprechen, als ehrlich auf &#8222;Wie geht&#8217;s dir?&#8220; oder &#8222;Was wünschst du dir?&#8220; zu antworten. Vielleicht war das schon so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich mir überhaupt erst in den letzten Monaten der Anstrengungen bewusst wurde, die ich zum Umschiffen unangenehmer Themen veranstaltete. Denn obwohl es vermeintlich einfach ist, unangenehme Themen zu vermeiden, kostete es unheimlich viel Energie.</p>



<p>Jedenfalls war mir das nicht mehr genug. Nachdem ich endlich ehrlich zu mir selbst wurde, wollte ich auch endlich wirklich tiefe Gespräche führen, wollte mich ganz öffnen. Ich wollte meine wahren Gefühle, mein wahres Wesen ausdrücken, das bis dahin eher nur durchschien, anstatt in voller Kraft zu strahlen.</p>



<p>Aber ich konnte nicht. Damit hätte ich ja schließlich anecken, jemandem zur Last fallen, womöglich sogar jemanden verletzen können. <em>Und das macht man nicht.</em> Oder ich hätte selbst verletzt werden können &#8211; logisch, dass ich das tunlichst zu vermeiden versuchte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jetzt bin ich dran!</h2>



<p>Und das war die andere Seite: <strong>Ich musste mich endlich mal um mich selbst kümmern.</strong></p>



<p>So lange hatte ich so viel Energie darauf verwendet, abzuwägen, was jetzt wohl angebracht wäre. Was jetzt von mir erwartet würde, was meine Eltern, meine Freunde, die Bäckereifachverkäuferin oder der Mann, dem ich am drölften Februar 1987 in der Straßenbahn begegnet bin, von mir denken könnte. Wen habe ich dabei meistens nicht gefragt? Für wen war keine Energie mehr übrig? <strong>Wessen Meinung, wessen Wünsche, wessen Bedürfnisse wurden hinten angestellt, irgendwo in einer dunklen Ecke abgeladen?</strong> Richtig, meine.</p>



<p>Bis sie sich dann ihren Weg bahnten und immer unübersehbarer vor mir standen. Da erkannte ich dann endlich, dass kein Weg mehr daran vorbeiging. Also, es wäre da schon noch ein Weg an ihnen vorbeigegangen, aber der hätte dann in einem großen Unglück geendet, wie mir meine Intuition, meine Seele, mein ganzer Körper unmissverständlich klarmachten.</p>



<p><strong>Also ging ich im wahrsten Sinne des Wortes in mich.</strong> Ich brachte meinen Körper und meinen Geist zur Ruhe (bei meinem Geist war das wesentlich schwieriger, der ist eigentlich immer aktiv&#8230;) und ging endlich in die Zwiesprache mit meiner Seele. <em>Sie</em> war es endlich an der Zeit zu fragen: &#8222;Wie geht&#8217;s dir eigentlich? Was brauchst du von mir?&#8220; Ich wollte sie nicht mehr ignorieren, sie nicht mehr zwingen, mich so anzuschreien, damit ich ihr auch nur ein Minimum an Aufmerksamkeit schenkte. Zuerst konnte ich sie nur ganz leise hören, und deshalb zog ich mich von anderen Gesprächen zurück, die sich nicht um die Themen drehten, die für mich gerade relevant waren.</p>



<p><strong>Ich konnte und wollte meine Energie nicht mehr dafür aufwenden, abzuwägen, was ich &#8222;sagen konnte&#8220; und was nicht.</strong> Ich konnte und wollte meinen alten Glaubenssätzen nicht mehr nachgeben. Ich wollte endlich zu 100% authentisch sein und über die Dinge sprechen, die mich wirklich interessierten und beschäftigten. Und jetzt kommt das große ABER: denn zu diesem Zeitpunkt konnte ich mich noch nicht der Möglichkeit stellen, dass eben diese Dinge nicht notwendigerweise jene sein mussten, die die Menschen in meinem Umfeld interessierten. <strong>Meine Energie und meine Aufmerksamkeit wurden an ganz anderer Stelle gebraucht.</strong> Also zog ich mich zurück, widmete mich mir selbst und der Aussprache mit meiner Seele und fing nur ganz langsam an, mich zu öffnen, Schritt für Schritt.</p>



<p>Die Gelegenheiten in den letzten Monaten, zu denen ich mich mal wirklich stundenlang mit jemandem unterhalten habe, kann ich an meinen beiden Händen abzählen. Durchschnittlich ein langes Gespräch pro Monat. Die Personen, mit denen ich solche Gespräche geführt habe, gehörten zu meinen engsten Vertrauten: meine Mutter, einmal mein Vater, ein, zwei meiner engsten Freundinnen. (Gespräche mit meinem Freund und meiner Therapeutin zähle ich hier nicht mit.)</p>



<p>Dann gab es natürlich auch noch ein paar Skype-Gruppen-Dates, die dieses Jahr nicht fehlen durften <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Die habe ich auch sehr genossen, gehören für mich aber nicht zu den richtig tiefen Gesprächen.</p>



<p>Und weißt du was?</p>



<p>Mit den wenigen, tiefen Gesprächen war ich schon am Limit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schuldgefühle</h2>



<p>Und obwohl mir sehr bewusst war, dass ich für mehr Gespräche überhaupt keine Energie gehabt hätte, hatte ich quasi permanent ein furchtbar schlechtes Gewissen.</p>



<p>Es gibt so viele Menschen in meinem Leben, die mir wichtig sind. Menschen, die mich einen Teil des Weges begleitet haben. Menschen aus der Schulzeit, aus meinem Bachelorstudium, aus zwei Auslandsaufenthalten, aus dem Masterstudium, meiner WG, meinem ersten Job, zahlreichen Nebenjobs. <strong>Wo ich auch war, in welcher Lebensphase, auf welchem Kontinent, ich habe es immer geschafft, großartige Menschen kennenzulernen.</strong> Alle davon haben einen Platz in meinem Herzen sicher. Und es tut verdammt weh, nur noch so wenig Kontakt zu haben. Wichtige Lebensereignisse zu verpassen, Kinder nicht aufwachsen zu sehen, in schwierigen Zeiten nicht für sie da zu sein, Erfolge nicht zusammen zu feiern.</p>



<p>Eine ganze Zeit lang quälte mich dieser Umstand. Ständig dachte ich &#8222;ich muss mich mal wieder bei XY melden&#8220; oder &#8222;es darf nicht sein, dass wir so wenig Kontakt haben&#8220;.<br>Eine Standardaussage von mir in dieser Zeit war außerdem: &#8222;Ich bin so eine treulose Tomate <img alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f641.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> &#8220; und Gespräche mit Freund*innen fingen grundsätzlich an mit &#8222;Tut mir leid, dass ich mich jetzt erst wieder melde.&#8220;</p>



<p>Vielleicht fällt es dir beim Lesen auch auf: Alleine die Formulierungen &#8222;ich muss&#8230;&#8220; und &#8222;es (oder auch ich) darf nicht&#8230;&#8220; bauen einen immensen Druck auf. <strong>Tatsächlich fühlte es sich dann auch öfter mal so an, dass ich mich bei jemandem gemeldet habe, weil ich es <em>musste</em>, weil ich es ihm oder ihr &#8222;<em>schuldig</em> war&#8220; &#8211; und weniger, weil ich es <em>wollte</em>.</strong> Natürlich <em>muss</em> ich erstmal gar nix und natürlich <em>wollte</em> ich Kontakt mit lieben Menschen haben. Aber meine eigene Anspruchshaltung in Kombination mit den (von mir projizierten) Erwartungen der anderen führte dazu, dass dieser Druck auf mir lastete. Und dazu, dass ich das Gefühl hatte, mich ständig entschuldigen zu müssen.</p>



<p>Und dann fiel mir irgendwann auf: Ich war gar nicht die Einzige, die sich ständig entschuldigte. Nicht nur ich startete die Gespräche statt &#8222;Hey, wie geht&#8217;s dir?&#8220; zunehmend mit &#8222;Tut mir leid, dass ich mich jetzt erst melde&#8220; &#8211; sondern auch viele meiner Freund*innen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was auf der Strecke bleibt</h2>



<p>Da wurde mir klar, dass es gar nicht notwendig war, sich zu entschuldigen. <strong>Es ist nun mal so, dass jede*r sein oder ihr eigenes Leben führt.</strong> Wir alle haben Jobs, einen Alltag, Hobbies, vielleicht noch Ehrenämter und andere Engagements, etc. &#8211; kurz gesagt viele Dinge, die unsere Aufmerksamkeit brauchen. Menschen, die uns brauchen &#8211; Kinder, Partner*in, die engste Familie.</p>



<p>Und schließlich noch wir selbst. <strong>Wir brauchen uns, wir brauchen unsere Aufmerksamkeit.</strong> Wenn wir uns nicht um uns selbst kümmern, wie sollen wir uns dann dauerhaft und wahrhaftig um andere kümmern? Wenn wir nicht auf unsere Seele hören, was für ein Leben führen wir dann?</p>



<p>Meine Meinung ist: dann führen wir ein leeres Leben, egal mit wie vielen Dingen, Beschäftigungen und sogar lieben Menschen wir es füllen. <strong>Dann ist es nicht wirklich <em>unser</em> Leben.</strong> Und das fände ich, gelinde gesagt, sehr traurig.</p>



<p>Ich bin mir bewusst, dass nicht jeder Mensch auf dieser Welt, vielleicht noch nicht mal alle, die diesen Text lesen, meine Meinung teilen wird. Und auch das ist okay. Ich für meinen Teil habe jedenfalls entschieden, so nicht mehr weiterzumachen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Plädoyer fürs Nicht-Entschuldigen</h2>



<p>Ich habe für mich entschieden, <em>mich</em> zur Priorität zu machen. Meiner Seele ganz genau zuzuhören, mich von meiner Intuition leiten zu lassen. Und seit ich den beiden Raum gebe, fühle ich mich so viel besser! Ich treffe keine halbherzigen Entscheidungen mehr. Ich melde mich nicht mehr bei Freund*innen, weil ich es <em>muss</em>, sondern weil ich es <em>möchte</em> und weil es sich gerade <em>gut anfühlt</em>. <strong>Ich tue überhaupt nur noch wenig, weil ich es <em>muss</em>, sondern eben weil ich es möchte und es sich gut anfühlt.</strong></p>



<p><strong>Ich habe für mich akzeptiert, dass ich nicht gleichzeitig mich und mein Wohlergehen und das in-Kontakt-Bleiben mit allen wichtigen Menschen in meinem Leben zur Priorität machen kann.</strong> Ich entschuldige mich nur noch ganz selten dafür, mich lange nicht gemeldet zu haben (der Impuls ist oft noch da, aber es wird besser). Und das kann ich nur jedem Menschen wärmstens empfehlen!</p>



<p><strong>Denn es ist nicht deine <em>Schuld</em>, dass du andere Prioritäten setzt, sondern vielmehr dein gutes <em>Recht</em>.</strong> Schließlich ist es <em>dein</em> Leben.</p>



<p>Und dadurch, dass wir aufhören, uns ständig zu entschuldigen für etwas, was ganz normal ist, fühlen wir uns auch immer weniger schuldig. Indem wir akzeptieren, dass wir nur begrenzte Ressourcen haben, können wir dem Ganzen den Druck nehmen. </p>



<p>Zumindest geht es mir so: Indem ich mich dem widmete, was meine Aufmerksamkeit brauchte &#8211; mir, meiner Seele &#8211; und allem anderen weniger Priorität einräumte, begann ich, begann meine Seele zu heilen. Jetzt sind wir zu so einem guten Team geworden, so stark verbunden, dass sie meine Aufmerksamkeit nicht mehr so lautstark einfordern muss. <strong>Sie muss sich keine Sorgen mehr machen, nicht gehört zu werden.</strong> Wir halten so oft Rücksprache, dass sie mir endlich wieder vertrauen kann.</p>



<p>Und deshalb kann ich meine Energie wieder neu ausrichten, kann wieder mehr in Kontakt mit den lieben Menschen treten, die mir wichtig sind, kann mich in Gesprächen mehr und mehr öffnen (was noch Übung erfordert), kann hier meine Gedanken teilen. <strong>Alles in der Hoffnung, dass ich auch anderen Menschen das Gefühl vermitteln, quasi die Erlaubnis erteilen kann, sich guten Gewissens dem zu widmen, was gerade ihre Prioritäten im Leben sind.</strong> Zu akzeptieren, dass es so ist, und diesen Umstand da sein zu lassen, mit all den unangenehmen Gefühlen, die er möglicherweise mit sich bringt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was antworte ich heute?</h2>



<p>Das alles hätte also meine Antwort auf die Frage &#8222;Wie geht&#8217;s dir?&#8220; sein müssen. Von allen Entwicklungen in der Welt, die mir zusätzliches Kopfzerbrechen bereiten, mal abgesehen.</p>



<p>Das alles arbeitet in mir. Und doch kann ich heute auf einer Ebene sagen, die nicht ganz so tief greift:</p>



<p>Danke, es geht mir gut. Es ist viel los, im Innen wie im Außen, aber im Großen und Ganzen fühle ich mich meistens ziemlich gut und tue mein Bestes, um mich gut um mich zu kümmern. Ich bin sehr zufrieden damit, wie ich mein Leben in den letzten Monaten auf den Kopf gestellt habe, und ich kann voller Stolz sagen, dass ich mich an den meisten Tagen riesig auf den neuen Tag freue, wenn ich morgens aufwache! <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>(P.S.: Ein Morgenmuffel bin ich trotzdem&#8230; <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> )</p>



<p>Und du? Was ist deine Antwort auf &#8222;Wie geht&#8217;s dir? Also &#8211; wie geht&#8217;s dir <em>wirklich</em>?&#8220;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/wie-gehts-dir/">&#8222;Wie geht&#8217;s dir?&#8220; &#8211; mein großes Problem mit einer kleinen Frage</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
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