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	<title>Selbstwert Archive - Wunderland Coaching</title>
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	<description>Coaching für Selbstwert und SelbstBewusstsein</description>
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		<title>Wenn persönliches Wachstum sich im Namen zeigt: von Eli zu Marie-Elisabeth</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Dec 2021 14:13:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was für ein Jahr, das sich da gerade dem Ende neigt. Eins ist klar: Es war ein bewegtes Jahr, in dem ich mich in vielerlei Hinsicht sehr stark weiterentwickelt habe. Meine größte Entwicklung war jedoch ohne Frage diese eine: zu meinem vollen Namen zu stehen. Marie-Elisabeth. “Ist doch nur ein Name”, denkst du jetzt? Oh&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/von-eli-zu-marie-elisabeth/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Wenn persönliches Wachstum sich im Namen zeigt: von Eli zu Marie-Elisabeth</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was für ein Jahr, das sich da gerade dem Ende neigt. Eins ist klar: Es war ein bewegtes Jahr, in dem ich mich in vielerlei Hinsicht sehr stark weiterentwickelt habe. <strong>Meine größte Entwicklung war jedoch ohne Frage diese eine: zu meinem vollen Namen zu stehen. Marie-Elisabeth.</strong></p>



<p>“Ist doch nur ein Name”, denkst du jetzt? Oh glaub mir, es ist so viel mehr.</p>



<p>Es geht um Familie(ngeschichte), männliche und weibliche Energie, Selbstwert, das innere Kind und andere verletzte Anteile, unterdrückte Emotionen, wer ich glaubte zu sein oder auch nicht, und noch einiges mehr.</p>



<p>Der Name drückt letzten Endes nur aus, was sich &#8211; mein Leben lang und bis zu diesem Jahr &#8211; in mir tat. <strong>“Eli” war ein Symptom meiner inneren Prozesse, “Marie-Elisabeth<meta charset="utf-8">“ ist Symbol und positive Nebenwirkung meiner Entwicklung.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kam es überhaupt dazu?</h2>



<p>Den Anlass, mir überhaupt Gedanken über meinen Namen zu machen, gab mir <a rel="noreferrer noopener" href="https://thomas-krombholz.com/" target="_blank">Thomas</a>, einer meiner Coaching-Ausbilder, direkt in der Vorstellungsrunde zu Beginn der Ausbildung im September 2020. Dort hatte ich mich vorgestellt als “Eli (Langform: Marie-Elisabeth)”, woraufhin er andeutete, dass Namen und deren energetische Bedeutung im Laufe der Ausbildung zur Sprache kommen würden. “Und was Abkürzungen für eine Wirkung haben können. <strong>Das wird spannend.</strong>”</p>



<p>Und gespannt war ich ab genau diesem Moment. Irgendetwas (oder irgendjemand?) in mir meldete sich und sagte: “Oooh ja, ich glaube das wird wirklich sehr spannend für uns!!” <strong>Da war eine freudige Erregung, aber auch Bammel davor, was sich da wohl herausstellen könnte.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Das hab ich mich schon immer gefragt</h2>



<p>Ich meine, Gedanken hatte ich mir schon länger darüber gemacht, warum ich eigentlich immer nur Elisabeth gerufen wurde und nie Marie-Elisabeth. <strong>Streng genommen hat Marie-Elisabeth noch nicht mal eine Schule besucht</strong>, geschweige denn Abitur gemacht. In all meinen Zeugnissen steht nämlich nur Elisabeth. Zu Marie-Elisabeth machte ich mich erst dann offiziell selbst, als die Schule vorbei war und ich mich an der Hochschule einschrieb. Dabei hatten mich meine Eltern doch so getauft!</p>



<p>Früher, im Grundschul- und früheren Teenageralter, mochte ich den Namen “Elisabeth” so gar nicht. Er klang so altbacken und ich hatte direkt einige ältere Damen aus meiner Verwandtschaft vor Augen, wie die ich im Alter von 10 Jahren nun mal NICHT wahrgenommen werden wollte. Und mit dem ganzen biblischen Kram wollte ich auch nichts zu tun haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und das warf bei anderen Fragen auf</h2>



<p>Aus “Elisabeth” entwickelte sich dann die Abkürzung “Eli” &#8211; wohlbemerkt mit nur einem L, aber trotzdem “Elli” ausgesprochen. Nein, NICHT “Eeeeli” (damit konnte man mich echt ärgern!). Aber “Elisabeth” schreibt man nun mal mit einem L, also wieso zum Henker sollte die Abkürzung zwei haben? <img alt="😏" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60f.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Du merkst schon: <strong>Ganz so einfach war das nicht, es gab eigentlich immer irgendwas zu erklären.</strong> “Warum wirst du nicht Marie genannt?” “Warum wird das Elli ausgesprochen und nicht Eeli?” “Warum ist da nur ein L?” &#8211; manchmal hat mich das schon ziemlich genervt.</p>



<p>Jedenfalls war ich fortan also Eli (und im Familienkreis Elisabeth). Nur ein paar wenige, ganz besondere Menschen nannten mich jemals Marie oder Marie-Elisabeth.</p>



<p>Ich hatte meine Mutter mal nach dem Grund dafür gefragt, aber irgendwie erschloss es sich mir immer noch nicht so ganz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Hoffnung auf Antworten</h2>



<p>Und dann kam das Jahr 2020 mit meiner Auszeit, der Entscheidung, als Coach zu arbeiten, und der Coaching-Ausbildung.</p>



<p><strong>Das spannende Namensthema hoben wir uns bis ganz zum Schluss auf.</strong> Und der ließ auf sich warten &#8211; aus bekannten Gründen, die die Jahre 2020 und 2021 prägten, war ein Live-Treffen mit ca. 20 Teilnehmer:innen im Winter 2020 einfach nicht machbar. Das fand dann &#8211; mit Masken, Tests, Abstand und Lüften &#8211; im Juni 2021 endlich statt.</p>



<p>Es waren 5 intensive Tage, in denen wir die erlernten Tools übten und ganz besonders bei uns selbst anwendeten. Schon zu Beginn wurde angekündigt, dass jede:r von uns an einem der Tage mit Sicherheit an seine Grenzen stoßen würde. Bei mir war das gleich mal am ersten Tag der Fall, aber ich hielt durch, um die für mich so spannenden Themen (Tarot/Bildkartenarbeit und die Sache mit den Namen <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>) auf keinen Fall zu verpassen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">So simpel und doch so komplex</h2>



<p>Ich weiß gar nicht mehr genau, an welchem der Tage das Namensthema dann endlich zur Sprache kam &#8211; ich war jedenfalls die ganze Zeit sowas von gespannt darauf! Doch das heiß ersehnte Thema war dann eigentlich ganz simpel:</p>



<p>Jeder Name hat eine Bedeutung. <strong>In jedem Namen steckt eine bestimmte Energie.</strong></p>



<p><img alt="➡" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/27a1.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Was passiert also, wenn wir einen Namen verkürzen?</p>



<p>Richtig: Wir schneiden ihn ab &#8211; und damit auch etwas, was zu uns gehört. <strong>Wir verniedlichen, machen uns klein.</strong> Wer wird am häufigsten beim Spitz- oder Kosenamen gerufen? &#8211; Kinder!</p>



<p>Weniger jedenfalls erwachsene, ernstzunehmende Menschen, die mitten im Leben stehen. (Nicht falsch verstehen bitte: Kinder sind genauso ernst zu nehmen! Ich hoffe, es wird hier deutlich, was ich ausdrücken will.)</p>



<p><meta charset="utf-8"><img alt="➡" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/27a1.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Was passiert außerdem, wenn wir bei einer Heirat den Namen des Partners / der Partnerin annehmen?</p>



<p><strong>Wir laden uns die Energie und die Themen dieses Namens und der dazugehörigen Familie mit auf </strong>&#8211; das sollte also sehr gut überlegt sein bzw. wenn man diesen Schritt geht, sollte man sich zumindest sehr gut abgrenzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Bedeutung, die ich durch Abkürzung beschnitten hatte</h2>



<p>Nach dieser Info bekamen wir etwas Zeit, sie sacken zu lassen und nach der Bedeutung unserer Namen zu recherchieren.</p>



<p>Das fand ich über meine(n) Vornamen:</p>



<p><strong>Marie:</strong> “die Ungezähmte”, “die Widerspenstige”, “die Geliebte”, “die von Gott geliebte”; von Maria: “Gottesgeschenk”, “die Fruchtbare”, außerdem als Name der Mutter Jesu Symbol für reine und tiefe Liebe</p>



<p><strong>Elisabeth:</strong> “mein Gott ist Fülle”, “Gott ist vollkommen”, “mein Gott hat geschworen”</p>



<p><strong>Wow &#8211; “die von Gott geliebte” oder sogar “Gottesgeschenk” und “Fülle”, wie wunderschön ist das denn bitte?</strong></p>



<p>Und diese Namen wollte ich nicht tragen? <strong>Von Gott geliebt, ein Gottesgeschenk zu sein, lehnte ich ab??</strong> <img alt="🤯" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f92f.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<h2 class="wp-block-heading">Gott? Biblische Namen? Religion? Puh&#8230;</h2>



<p>Ich hatte die Bedeutung schon als Kind mal nachgeschaut. <strong>Aber damals war mir das alles wirklich allzu biblisch</strong>, selbst “nur” die Elisabeth, das weiß ich noch gut.</p>



<p>Auch hier tauchte jetzt überall Gott auf &#8211; doch auch dahingehend hatten sich meine Ansichten zwischenzeitlich geändert und gefestigt. Ich bin schon lange der festen Überzeugung, dass</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>es Gott oder so etwas in der Art &#8211; eine unendliche, wohlwollende Macht &#8211; gibt und</li>



<li>das nichts mit Bibel, Kirche oder Religion zu tun hat.</li>
</ol>



<p>So fasste ich jetzt also auch die Bedeutungen meiner Namen als etwas wirklich Wunderschönes auf, als <strong>etwas, was mir wiederum von Gott geschenkt worden war, und nahm sie gerne an.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Energetisches Wachstum &#8211; ich bin ein Gottesgeschenk!</h2>



<p>In diesem Moment beschloss ich also, nicht weiter als “die kleine Eli” unterwegs zu sein, sondern als Marie-Elisabeth, das in Fülle und Liebe lebende Gottesgeschenk. <strong>Allein diese Entscheidung ließ mich innerlich ein ganzes Stück wachsen.</strong> Mit weiteren Übungen zum Thema, auf die ich gleich noch eingehen will, kam noch einiges dazu. “Mindestens 20 Zentimeter” waren glaube ich meine Worte, als ich bei der Verabschiedung meiner Ausbilderin <a href="https://www.coaching-up.de/" data-type="URL" data-id="https://www.coaching-up.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Angelika</a> gegenüber das Wachstum meines Energiefeldes beziffern wollte. Ihre Antwort: “Viel mehr.”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine mögliche Erklärung: Familiendynamik</h2>



<p>Was jedoch nach meiner Namensrecherche blieb, war die Frage: “Warum zur Hölle wurde ich Marie-Elisabeth getauft und dann doch nur Elisabeth genannt?”</p>



<p>Nun, “Maria” war der Wunsch meines Vaters. “Elisabeth” der meiner Mutter. “Maria Elisabeth” oder “Elisabeth Maria” fand meine Mutter nicht schön, deshalb machte sie “Marie-Elisabeth” daraus. Soweit, so gut, diese Erklärung machte Sinn.</p>



<p>Aber trotzdem: <strong>Wieso blieb “Marie” denn dann außen vor?</strong></p>



<p>Mittlerweile erkläre ich mir das so:</p>



<p>Meine Eltern trennten sich noch vor meiner Geburt. Meine Mutter zog mich alleine und später dann mit meinem Stiefvater groß.</p>



<p>“Marie” stammte also von einem Menschen, der keine große Rolle mehr in unserem Leben spielte. Vielleicht war die Erinnerung an die Herkunft des Namens ja auch mit einigem Schmerz verbunden, danach habe ich nie gefragt… So jedenfalls kann ich mir aus heutiger Sicht erklären, wie es dazu kam. Vielleicht stimmt das so auch gar nicht &#8211; doch das ist völlig egal. <strong>Für mich ergibt es so Sinn.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was da noch so alles dran hing</h2>



<p>Vor diesem Hintergrund kamen &#8211; unter Tränen &#8211; noch so viele weitere Erkenntnisse zutage. Und nicht nur Erkenntnisse, sondern <strong>Gefühle, die seit Jahren, Jahrzehnten, ja vermutlich mein Leben lang schon in mir brodelten</strong>.</p>



<p>Das Vaterthema. Die Verlorenheit, obwohl ich all meine Elternteile (Mutter, leiblicher Vater, Stiefvater) nicht nur kenne, sondern sogar ein gutes Verhältnis zu ihnen habe. Wut. Genugtuung durch die Ausübung der Macht, die in der Verkürzung meines Namens lag. Verletztheit. Alleingelassensein. Selbstbild vs. Fremdbild und die Angst vor Bewertung: “Marie-Elisabeth klingt so streng, ernst, abgehoben, groß, kaiserlich &#8211; streng und abgehoben will ich nicht wirken. Aber ernst genommen werden schon!”; “Eli klingt so viel lockerer!”; direkt begleitet mit der Frage: “<em>Will</em> ich so nicht wahrgenommen werden oder habe ich Angst davor?”</p>



<p>Und schließlich auch die <strong>Angst vor meiner eigenen Größe</strong>: “Marie-Elisabeth fühlt sich (noch) viel zu groß an!” &#8211; und was (u.a.) dahinter steckt: “Ich will nicht, dass jemand eingeschüchtert ist.”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gespräche mit meinen inneren Anteilen</h2>



<p>Was mir sehr half, war, mir Marie und Elisabeth als zwei innere Anteile vorzustellen, so richtig als Personen (beides, wie so oft, Kinder). Ich fragte sie, wie es ihnen ging, und beide freuten sich, mit mir zu sprechen.</p>



<p>Die Quintessenz unseres Gesprächs schrieb ich mir so auf:</p>



<p>“Marie ist traurig.</p>



<p>Marie fühlt sich ausgegrenzt, vernachlässigt.</p>



<p>Marie will auch dazugehören!</p>



<p>Marie lebte jahrelang im Verborgenen.</p>



<p>Elisabeth fühlt sich eingeschränkt.</p>



<p>Elisabeth wurde seit der Schulzeit immer klein gehalten.</p>



<p><strong>Marie-Elisabeth will endlich Raum einnehmen!</strong>”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Leben &#8211; ein Spiegel meiner Innenwelt</h2>



<p><strong>All das kannte ich so gut aus meinem Leben</strong>: WIE VERDAMMT OFT war ich traurig, fühlte mich ausgegrenzt und vernachlässigt, wollte einfach nur dazugehören! WIE VERDAMMT OFT fühlte ich mich klein, unwichtig und eingeschränkt! “Die kleine Eli hat hier nix zu sagen.”</p>



<p>Doch! Die kleine Eli HAT was zu sagen. Die kleine Eli ist nämlich in Wahrheit Marie-Elisabeth. Ja: Marie-Elisabeth hat verdammt viel zu sagen. Marie-Elisabeth ist eine Kaiserin, der Raum und Respekt gebührt! Unaufgeregt, ruhig und liebevoll, dabei energetisch präsent und raumeinnehmend. Besonders mit diesem letzten Teil, dem Raum einnehmen, hatte ich immer so meine Probleme. Jetzt wunderte mich das nicht mehr!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vermeintliche Schwierigkeiten, die der Verstand kunstvoll selbst kreiert</h2>



<p>Eine Frage, die sich mir aufdrängte und über die ich rückblickend herzlich lachen muss, war: “Oh nee, wie soll ich das denn jetzt überall ändern? <strong>Das ist doch voll der Aufwand!</strong>”</p>



<p>Die Antwort kam durch eine Karte: “Es wird sich eine Gelegenheit ergeben.” Erstmal ziemlich unbefriedigend, aber so ist das manchmal mit den Karten <img alt="😄" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f604.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Und ja: So ein großer Act war es jetzt wirklich nicht, bei Instagram und an ein paar anderen Stellen meinen Namen zu ändern! In manchen Kreisen lasse ich einfach alles beim Alten, in anderen habe ich entweder angekündigt, dass ich jetzt übrigens Marie-Elisabeth genannt werden will, oder mich eben direkt so vorgestellt.</p>



<p>Wie so oft bei den Geschichten, die unser (Quatsch)Kopf uns weismachen will: <strong>Alles halb so wild</strong>.</p>



<p>Das mit dem “mich als Marie-Elisabeth vorstellen” musste ich allerdings schon erstmal üben &#8211; jede neue Gewohnheit braucht schließlich etwas Zeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine einfache Spiegelübung und abgefahrene Erlebnisse</h2>



<p>Dazu gab Angelika mir eine so kraftvolle wie simple Aufgabe mit, die ich noch am selben Tag übte:</p>



<p>Ich stellte mich vor den Spiegel, schaute mir in die Augen und sagte mir &#8211; nach Angelikas Anleitung mindestens 20 mal, bei mir waren es eher 40 Minuten und weitaus mehr Durchgänge: “Mein Name ist wirklich und wahrhaftig Marie-Elisabeth.” Bis ich es mit fester Stimme und voller Überzeugung sagen konnte.</p>



<p>Wäre auch schlecht wenn nicht &#8211; könnte komisch werden, wenn mein Gegenüber spürte, dass ich mir noch nicht mal mit meinem eigenen Namen sicher wäre <img alt="😂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f602.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Bis ich aber an dem Punkt angelangte, brauchte es wie gesagt an die 40 Minuten. Allerdings: <strong>Was sind schon 40 Minuten gegen 31 Jahre?!</strong></p>



<p>Anfangs war mir richtig unbehaglich dabei. Es flossen so einige Tränen. Das Abgefahrenste jedoch war, dass sich mein Spiegelbild regelrecht veränderte. Die Gesichtshälften flackerten unterschiedlich stark auf, mal abwechselnd, mal zeitgleich, zogen sich auseinander und morphten schlussendlich in ein neues Gesicht. Kein komplett neues natürlich &#8211; es war schon immer noch meins -, aber ich selbst konnte doch Veränderungen feststellen. <strong>Ich nahm mich einfach anders wahr.</strong></p>



<p>Das war irgendwie beängstigend und gruselig und ganz schön heftig. Aber als dieses total verrückte Spiegelbild-Gemorphe vorbei war und ich mich wieder klar sehen konnte, wusste ich: Ich hab’s geschafft. Mein Name IST wirklich und wahrhaftig Marie-Elisabeth. Ich bin nicht verrückt geworden. <strong>Ich wurde einfach nur gerade Zeugin der Integration zweier sehr wichtiger und lange missachteter innerer Anteile.</strong></p>



<p>So, falls du mich nach den letzten Absätzen noch nicht für verrückt hältst: Freut mich. Falls doch: Auch okay &#8211; normal kann jede:r <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><br><br><strong>Jedenfalls werde ich die Macht der Namen nie wieder unterschätzen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie ist das bei dir?</h2>



<p>Schau dir doch auch mal an, was deine Namen bedeuten und ob du sie &#8211; falls du bisher auch eher mit Spitznamen gerufen wirst &#8211; wirklich verniedlichen, abschneiden oder ganz negieren willst. Und &#8211; auch wichtig: Welche Aufgaben dir vielleicht mit deinen Namen gegeben wurden. <strong>Was halten sie für dich bereit?</strong></p>



<p>Hast du schon Erfahrungen damit gemacht? Hast du Fragen dazu oder möchtest etwas teilen?</p>



<p>Mach das sehr gerne hier in den Kommentaren <img alt="⬇" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2b07.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>, bei <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.instagram.com/wunderland_coaching/" target="_blank">Instagram</a> oder per <a href="mailto:kontakt@wunderland-coaching.de" data-type="mailto" data-id="mailto:kontakt@wunderland-coaching.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Email</a> <img alt="💌" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f48c.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie ich die Bedeutung meiner Namen in meinem Leben beobachte und was ich mit ins neue Jahr nehme</h2>



<p>Ich jedenfalls, Marie-Elisabeth, das in Fülle und Liebe lebende Gottesgeschenk, ich lebe tatsächlich in Liebe und in Fülle. <strong>Ich sehe die Wunder überall und ich feiere mein Leben &#8211; es ist ein großzügiges Geschenk und ich sehe es als meine Aufgabe an, es so richtig auszukosten.</strong> Und andere darin zu begleiten, ihr Leben auch als Geschenk zu erkennen und dementsprechend zu gestalten! Mehr dazu findest du übrigens <a rel="noreferrer noopener" href="https://wunderland-coaching.de/angebote/" data-type="page" data-id="915" target="_blank">hier</a>.</p>



<p>Mit dieser Haltung schließe ich dieses Jahr ab, für das ich unendlich dankbar bin. Und ich nehme sie mit in ein neues, helles, leichtes, freudvolles und entwicklungsreiches Jahr 2022, das ich auch dir wünsche.</p>



<p><strong>Danke, dass du hier bist.</strong></p>



<p>Komm gut ins neue Jahr.</p>



<p>Deine</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=270%2C56&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1898" style="width:270px;height:56px" width="270" height="56" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?w=540&amp;ssl=1 540w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 270px) 100vw, 270px" /></figure>



<p>P.S.:<br>Um in Zukunft ganz komfortabel über neue Blogartikel und sonstige Neuigkeiten informiert zu werden, melde dich doch <a href="https://wunderland-coaching.de/wunderletter/" data-type="page" data-id="905" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> zum WunderLetter an! <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>
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		<title>Urlaub alleine? Ja, bitte! &#8211; Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2020 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im August war ich – zum ersten Mal in dieser Form – ganz alleine im Urlaub. Welche Gedanken und Zweifel mich vor dem Urlaub so beschäftigt haben und wieso die Anreise sich etwas holprig gestaltet hat, liest du in Teil 1. In Teil 2 geht es um die letzte Etappe meiner Anreise und vor allem&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/urlaub-alleine-ja-bitte-teil-2/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Urlaub alleine? Ja, bitte! &#8211; Teil 2</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im August war ich – zum ersten Mal in dieser Form – ganz alleine im Urlaub.</p>



<p>Welche Gedanken und Zweifel mich vor dem Urlaub so beschäftigt haben und wieso die Anreise sich etwas holprig gestaltet hat, liest du in <a href="https://wunderland-coaching.de/allgemein/urlaub-alleine-ja-bitte-teil-1-gefuhle-und-anreise/" data-type="post" data-id="58" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teil 1</a>.</p>



<p>In Teil 2 geht es um die letzte Etappe meiner Anreise und vor allem darum, wie ich die ganze Woche alleine so erlebt habe. Dafür, dass ich gar nicht viel getan habe, gibt es nämlich doch überraschend viel zu berichten!</p>



<p>Also, wo waren wir stehen geblieben?</p>



<p>Richtig: Nach meinem abenteuerlichen Aufenthalt in Himmelreich (kaum zu glauben, was man alles erleben kann in anderthalb Stunden!) sollte es endlich weitergehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Land in Sicht</h2>



<p>Während ich noch kurz mit meiner Heldin des Tages redete, kam der Schienenersatzverkehr zurück und zeitgleich fuhr eine Bahn ein, die dann auch wieder wie gewohnt weiterfahren sollte. Ich entschied mich für die Bahn, um einfach gemütlich sitzen bleiben zu können &#8211; denn was würde schon ein bisschen mehr Verspätung ausmachen?</p>



<p>Also setzte ich mich erleichtert auf einen freien Platz und kramte direkt wieder meine Kopfhörer raus, um den Trubel um mich herum etwas abzudämpfen.</p>



<p>Leider vollbringen auch Noise Canceling-Kopfhörer keine Wunder und ich bekomme immer noch das meiste drumherum mit. In diesem Fall war das aber gar nicht so schlimm &#8211; was um mich los war, hatte was von Real Life-Satire&#8230; Ständig stiegen Leute ein, suchten hektisch nach einem Platz, um kurz darauf wieder überstürzt rauszuhechten, nachdem die Bahnangestellten durchs Abteil gelaufen waren und nochmal laut und deutlich verkündet hatten, in welche Richtung diese Bahn fahren sollte. Das machten sie ein paar Mal, und jedes Mal wiederholte sich das Schauspiel.</p>



<p>Ja, irgendwie fies, sich darüber lustig zu machen&#8230; eigentlich zeigt das einfach nur ganz gut, was bei Stress und Überforderung passieren kann: <strong>Wir verlieren den Kopf, handeln unüberlegt und überstürzt und übersehen wichtige Details</strong> &#8211; wie zum Beispiel die Information, dass diese Bahn Richtung Seebrugg fahren sollte, nicht Richtung Freiburg. Stand ja auch nur fett am Bahnsteig, an jedem Einstieg der Bahn und in jedem Abteil auf der Anzeige, kann man schon mal übersehen <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Ich fand&#8217;s jedenfalls schon ein bisschen lustig.</p>



<p>Wir standen noch eine Weile am Bahnhof in Himmelreich, bevor es endlich losging. Hätte man sich jetzt auch wieder drüber aufregen können, aber ich war ehrlich gesagt schon ganz zufrieden damit, im Trockenen auf einem bequemen Sitz zu sitzen und sicher zu sein, dass ich schon irgendwann heute noch am Ziel ankommen würde.</p>



<p>Und das tat ich &#8211; und zwar pünktlich zum Abendessen. Nachdem ich am Zielbahnhof angekommen war, wurde ich nämlich nach kurzer Wartezeit im Warmen in mein Hotel gefahren, das in einem idyllischen kleinen Ort eine Viertelstunde vom nächsten Bahnhof entfernt lag (bei sowas kommen glatt Heimatgefühle bei mir auf).</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Angekommen</h2>



<p>Ich war jedenfalls heilfroh, endlich da zu sein. Zog erstmal meine klamme Regenjacke aus und gönnte mir eine wohltuende warme Dusche, bevor ich zum Abendessen ging.</p>



<p>Ich wurde zu meinem Tisch geführt &#8211; ein kleiner Tisch für mich alleine, der quasi mitten im Raum stand. Also gut. Die einzige Alleinreisende war ich nicht, zwei weitere Tische waren auch mit nur einer Person besetzt, die anderen beide mit Paaren. Der Genuss konnte jedenfalls losgehen <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Ein Blick in die Karte erstaunte mich als Pälzer Mäd dann etwas: Beim Wein hatte ich die Wahl zwischen 0,1 Liter (was ist das denn überhaupt für eine Maßeinheit?!) für 3,50€, 0,2 Litern für um die 7€ und einer Flasche für weiß nicht wie viel. Puh! Im Nachhinein wurde mir zwar auch schon gesagt, dass das einigermaßen normale Preise seien, aber ganz ehrlich: nicht da, wo ich herkomme <img alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f600.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Ich gönnte mir zur Feier des Tages und der überstandenen Reise dann aber doch ein kleines Gläschen und läutete damit den Urlaub ein. Für meine Trinkgewohnheiten absolut ausreichend. Und nach dem Tag sowieso <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Das Essen war super lecker. Ich hatte für die ganze Woche das basisch-vegetarische &#8222;Vitalmenü&#8220; bestellt. Bei der Buchung hatte ich außerdem die Option &#8222;vegane Verpflegung&#8220; angekreuzt, um mich inspirieren zu lassen. Denn ja, veganes Essen kann verdammt lecker sein, wenn man es richtig macht, und nein, es braucht kein Fleisch, um groß und stark zu werden <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><br><em>(Disclaimer: Ich ernähre mich nicht vegan, nicht mal rein vegetarisch. Ich esse ab und zu noch Fleisch, phasenweise mehr, phasenweise auch gar keins. Ich mache das intuitiv, merke aber grundsätzlich, dass es mir nach den &#8222;gängigen&#8220; Fleischgerichten gar nicht mal so gut geht. Von ethischen und Umweltaspekten mal ganz abgesehen, aber das soll nicht Thema dieses Artikels werden.)</em></p>



<p>An sich fühlte ich mich ganz wohl an meinem kleinen Tischchen. Seltsam wurde es erst, als die Gäste, die in meinem Blickfeld saßen, sich verabschiedeten und alle Gespräche nur noch hinter meinem Rücken stattfanden. Hätte ich mich umgesetzt, hätte ich die Tür im Rücken gehabt &#8211; auch nicht besser. <strong>Also hieß es aushalten und meine unangenehmen Gefühle da sein lassen.</strong></p>



<p>Nach dem Abendessen ging ich mit meinem Abendtee auf mein Zimmer und schlief nach dem Tagebuchschreiben und pappsatt, wie ich war, schnell ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Eine Woche ganz für mich</h2>



<p>In den Montagmorgen startete ich mit Pilates, wofür ich mich am Abend zuvor noch angemeldet hatte. Danach gab es ein leckeres, fast-veganes Frühstück (Obstteller, Birchermüsli, Avocado, grüner Tee und O-Saft) und gestärkt machte ich mich auf, um einige organisatorische Fragen zu klären.</p>



<p>Nur weil ich mich am Abend zuvor damit abgefunden hatte, musste ich ja jetzt nicht die ganze Woche an einem Tisch sitzen, an dem ich mich nicht wirklich wohlfühlte. Also bat ich darum, einen anderen Tisch zugewiesen zu bekommen &#8211; und siehe da: alles gar kein Problem. <strong>Manchmal muss man einfach nur fragen, um zu bekommen, was man will.</strong></p>



<p>Außerdem hatte ich eine Massage gebucht und festgestellt, dass zum geplanten Zeitpunkt eine Wanderung stattfinden sollte, die ich gerne mitmachen wollte. Also fragte ich auch diesbezüglich einfach mal nach und bekam einen Termin noch am selben Mittag <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> es fügte sich alles mal wieder zu meinen Gunsten, hatte ich das Gefühl. Doch auch hier: Warum? &#8211; Weil ich nachgefragt habe!</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Pure Entspannung</h2>



<p>So ziemlich direkt von der Rezeption konnte ich schon zur Massage aufbrechen: einer Ayurveda-Massage mit Stirnguss. Ich hatte schon so viel Gutes über die entspannende Wirkung eines Stirngusses gehört, dass ich das unbedingt ausprobieren wollte.</p>



<p>Was mir vorher nicht bewusst war: Die klassische ayurvedische Massage ist sehr sanft. Ich bin ja sonst ein Fan von kräftigen Massagen &#8211; soll ja auch was bringen! Bei der Abhyanga wird man hauptsächlich mit warmem Öl eingeölt und die Meridiane durch Streichen aktiviert. Ich hatte zwischendurch ein paar Mal den Impuls, den Masseur zu bitten, doch etwas kräftiger zu massieren, bzw. habe immer darauf gehofft, dass es bald mal &#8222;richtig&#8220; losgehen würde. <strong>Nach einer Weile habe ich mich aber einfach hingegeben </strong>und darauf vertraut, dass er schon wusste, was er tat. Nach 40 Minuten Massage waren 15 Minuten Stirnguss angesagt, wobei warmes Sesamöl immer wieder über die Stirn gegossen wird und Richtung Kopfkrone und dann auch die Haare entlang rinnt.</p>



<p>Und das war tatsächlich sehr, sehr, sehr entspannend. Man sagt, der Stirnguss tut vor allem sehr kopflastigen Menschen gut, deren Gedanken immer am Rennen sind. Wer mich kennt, weiß: zu diesen Menschen gehöre ich sowas von definitiv dazu!</p>



<p>Nach der Stunde Anwendungsdauer war ich tiefenentspannt und sogar Schultern und Nacken, die vorher total verspannt waren, taten nicht mehr weh. <strong>Einen besseren Start für meine Urlaubswoche hätte ich mir gar nicht vorstellen können!</strong></p>



<p>Nach der Massage duschte ich das ganze Öl ab (bei den Haaren hatte ich keine Chance, da hat es ca. 4 Wäschen über zwei Tage verteilt gebraucht <img alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f600.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> ) und machte mich auf in den Ruhebereich. Den hatte ich fast den ganzen Nachmittag für mich und verbrachte meine Zeit mit Lesen, Meditieren, Nachdenken, Tagträumen und gelegentlichem Wegdösen. <strong>Genau so hatte ich mir das vorgestellt <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></strong></p>



<p>Am Nachmittag gönnte ich mir ein Stück Kuchen und einen Kaffee, dann ging es zurück in den Ruhebereich &#8211; diesmal einen anderen &#8211; und die Nicht-Aktivitäten von zuvor wurden fortgeführt. Das Abendessen war wieder himmlisch, vor allem das Schokosorbet! <img alt="🤤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f924.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Den restlichen Abend nutzte ich für eine Monatsreflexion in meinem Tagebuch. Der August hatte gerade begonnen, und es hat sich in den letzten Monaten für mich bewährt, zum Ende eines Monats auf meine Glücksmomente und Verbesserungspotentiale zurückzuschauen und einen Fokus für den neuen Monat zu setzen. Danach war ich wieder mal richtig erfüllt und voller Vorfreude auf einen wundervollen Monat August, angefangen mit einem wunderschönen Urlaub.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Same, same, but different</h2>



<p>Am zweiten Tag wiederholten sich meine Aktivitäten so ungefähr, bis auf die Massage (leider <img alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f641.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> ).</p>



<p>Dienstagmorgens ging es wieder zu einem Kurs. Da ich ja das meiste aus meinem Urlaub rausholen, <em>nichts verpassen</em> wollte und die meisten Kurse nach was für mich klangen, hatte ich mich nämlich für so einige angemeldet&#8230; Eine fragwürdige Entscheidung, doch für den Moment schien das eine gute Idee.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" width="1200" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200803_112444_0-e1600455186250.jpg?fit=1200%2C300&#038;ssl=1" alt="Für einen &quot;Urlaub alleine&quot; habe ich mir doch ganz schön viel vorgenommen: Das Bild zeigt die Übersicht über das Aktiv-Programm des Hotels und ich hatte die Hälfte der Aktivitäten angekreuzt..." class="wp-image-183" style="height:300px" height="300"/><figcaption class="wp-element-caption">So sah mein Aktivprogramm schließlich aus: Für alle angekreuzten Kurse hatte ich mich angemeldet.</figcaption></figure></div>


<p>Nach dem Kurs ging es wieder zum Frühstück und anschließend direkt in den Ruhebereich: Lesen, Meditieren, Nachdenken, Tagträumen. Am Nachmittag gab&#8217;s Kuchen und Kaffee und danach setzte ich mich mit meiner Urlaubslektüre &#8211; &#8222;Das Kind in dir muss Heimat finden&#8220; von Stefanie Stahl samt passendem Arbeitsbuch &#8211; in die Lounge, bevor es zum Abendessen ging. Diesmal hatte ich so einen Hunger, dass ich vom Hauptgang sogar noch einen Nachschlag bestellte <img alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f600.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Danach ging ich wieder mit meinem Tee auf mein Zimmer und beschäftigte mich noch ein bisschen weiter mit meinem inneren Kind. <strong>Und ich kann euch sagen, an diesem Nachmittag und Abend hagelte es Erkenntnisse!</strong> Diese innere Arbeit kann echt anstrengend sein. Und gleichzeitig so befreiend <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Jedenfalls schlief ich auch an diesem Abend schnell und glücklich ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Wissen vs. Handeln</h2>



<p>Am Mittwochmorgen stand Yoga auf dem Plan, wofür ich mich natürlich auch angemeldet hatte.<br>Dafür gab es beim Frühstück eine Neuerung: Am Tag zuvor hatte eine Dame am Nachbartisch berichtet, dass sie ihren Basen-Frühstücksbrei abbestellt hatte (in dem Hotel gibt&#8217;s nämlich auch Basenfasten-Aufenthalte). Für einige sicher nachvollziehbar, berichtete sie, dass sie sich beim Breiessen fühlte wie ein Baby oder ein steinalter Mensch ohne Zähne, und dass sie was zum Kauen bräuchte.<br>Für mich jedoch klang warmer Frühstücksbrei traumhaft &#8211; also habe ich mir den für die ganze Woche im Voraus bestellt. Und kombiniert mit Früchten war der das perfekte Frühstück für mich! <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Die Erfahrung wiederholte sich: Ich hatte ein Frühstück ganz nach meinem Geschmack bekommen, <em>weil ich danach gefragt hatte</em>. Sowas ist für mich immer wieder ein Über-meinen-Schatten-Springen. Ich will ja schließlich keinem zur Last fallen, keine Umstände machen, nicht unangenehm auffallen. Eigentlich, ganz ehrlich, am besten <em>gar nicht</em> auffallen. Nur:<strong> Wenn ich immer alles einfach so hinnehme, wie es ist, mich nicht traue, für mich einzustehen, den Mund aufzumachen, mich zu zeigen, dann darf ich mich auch nicht wundern, wenn ich mich unsichtbar fühle, unwichtig, übergangen.</strong></p>



<p>Und obwohl ich diese Erkenntnis schon mehr als einmal während meines Urlaubs gehabt hatte, handelte ich am Nachmittag doch wieder dagegen:</p>



<p>Nach einem entspannten Vormittag in Sauna und Ruhebereich und dem Nachmittagskurs (der dem Vormittags-Yoga zu etwa 95% entsprach <img alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f600.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> ) war es wieder Zeit für Kaffee und Kuchen. Ich saß an meinem Tisch und eine Frau fragte, ob sie sich zu mir setzen dürfe. Gerne, so ein bisschen Gesellschaft zwischendurch war mir recht <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Wir waren uns ohnehin schon mehrmals begegnet, hatten &#8222;Hallo&#8220;s und Lächeln ausgetauscht. Das Gespräch war auch im Grunde genommen nett, doch <strong>irgendwann passierte wieder, was ich so oft erlebe:</strong> Scheinbar hatte sie schnell Vertrauen zu mir gefasst und fing an, mir &#8222;ihr Leid zu klagen&#8220; und, so wie es sich für mich anfühlte, ihre Probleme bei mir abzuladen. Es gelang mir immer wieder, auf positive Themen zu sprechen zu kommen, aber es driftete immer wieder ab. Was ich hätte sagen sollen: &#8222;Tut mir leid, dass du so schwierige Zeiten erlebt hast bzw. erlebst. Ich kann und möchte mir das aber nicht weiter anhören und helfen kann ich dir sowieso nicht, bitte suche dir professionelle Hilfe.&#8220; Was ich gesagt habe: &#8222;Aha, ja, verstehe ich. Oh, du Arme. Ja, da hast du recht. Was, das hat er echt gesagt?!?&#8220;</p>



<p><strong>Abgrenzung: Fehlanzeige.</strong> Ich hoffe einfach, dass sie sich nach dem Gespräch besser gefühlt hat. Mir ging es danach jedoch eher nicht so gut. Ich war über meine Bedürfnisse hinweggegangen und fühlte mich ziemlich ausgelaugt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-right is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Das Leben gibt dir solange dieselbe Aufgabe, bis du sie löst.&#8220;</p>
<cite>Aus Folge #103 des Podcasts &#8222;happy, holy &amp; confident&#8220; von Laura Malina Seiler</cite></blockquote>



<p>Also legte ich mich vor dem Abendessen noch ein wenig in Stille in die Salzgrotte und meditierte.</p>



<p>Und nach dem Abendessen gab&#8217;s dann ein bisschen Ablenkung, personalisiert durch die gute Tine Wittler. Ich liebe solche Sendungen irgendwie einfach, wo aus völlig abgeranzten Häusern wieder was Schönes gemacht und im Endeffekt ja auch Menschen geholfen wird. Über die Aufmachung seitens der einschlägigen Fernsehsender lässt sich sicher streiten, aber für mich darf sowas ab und an einfach auch mal sein <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Zwischenfazit und Kurskorrektur</h2>



<p>Für Donnerstag hatte ich mich für die etwa 3-stündige Wanderung angemeldet. Schon am Abend vorher, nach dem energiezehrenden Gespräch am Nachmittag, war ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich da Lust drauf hatte. Mir war aufgefallen, dass ich mich angestrengt und eher angespannt fühlte, ein Druck lastete auf mir. <strong>Also fragte ich mich, ob ich mich so fühlen wollte, und die Antwort war natürlich ein klares Nein!</strong> Ich war doch in diesen Urlaub gefahren, um Zeit mit mir alleine zu verbringen, um zu reflektieren, nachzudenken, in mich zu gehen, mich mit mir selbst und meiner Intuition zu verbinden, um letztlich Klarheit zu gewinnen &#8211; darüber, was ich wirklich wollte im Leben, wie es mit mir weitergehen sollte.</p>



<p>War dafür eine Wanderung in der Gruppe das Richtige? Wohl eher weniger&#8230;</p>



<p>Also sagte ich die Wanderung und den Nachmittagskurs ab und verbachte den Tag in den verschiedenen Ruhebereichen (auch draußen) des Hotels hauptsächlich in stiller Meditation. Die Stille genoss ich in vollen Zügen, anderen Gästen (den paar, die da waren), ging ich möglichst aus dem Weg. Ich tat, was sich gut anfühlte, und am Abend ging es mir wieder viel besser. Ich hatte meinen tiefenentspannten Zustand von Montag zurückerlangt.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Waldbaden und ein Rendezvous mit meinem inneren Kind</h2>



<p>Ein wenig raus in die Natur wollte ich dann aber doch noch. Das anfangs regnerische Wetter hatte sich total gewendet, seit Mittwoch war der Himmel wunderschön klar und die Sonne schien bei angenehmen 28 Grad.</p>



<p>Da ich die Donnerstags-Wanderung abgesagt hatte, machte ich mich also freitags ganz alleine auf zu einer kleinen, etwa zweistündigen Wandertour. Ich genoss es so, von Stille und Natur umgeben zu sein, den Wald mit allen Sinnen wahrzunehmen, in meinem eigenen Tempo zu gehen und auch mal eine andere Abzweigung zu nehmen als vorgesehen, wenn ich Lust darauf hatte. <strong>Eine schöne Analogie zum Leben, nicht?</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7.jpg?resize=288%2C512&#038;ssl=1" alt="Im Wald fand ich doch noch die Stille, die ich in meinem Urlaub alleine suchte." class="wp-image-188" width="288" height="512" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7-scaled.jpg?resize=576%2C1024&amp;ssl=1 576w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7-scaled.jpg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7-scaled.jpg?resize=768%2C1366&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7-scaled.jpg?resize=863%2C1536&amp;ssl=1 863w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7-scaled.jpg?resize=1151%2C2048&amp;ssl=1 1151w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7-scaled.jpg?resize=1568%2C2790&amp;ssl=1 1568w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7-scaled.jpg?w=1439&amp;ssl=1 1439w" sizes="(max-width: 288px) 100vw, 288px" /><figcaption class="wp-element-caption">Im Wald fand ich doch noch die Stille, die ich in meinem Urlaub alleine gesucht hatte.</figcaption></figure></div>


<p>Nach einem kleinen Mittagessen war ich wieder voll motiviert, mich weiter mit meinem inneren Kind zu beschäftigten, und setzte mich dafür wieder in die gemütliche Lounge. Dort unterhielt ich mich dann doch länger als gedacht mit einer super netten Hotelangestellten. Sie war mir auch schon vorher begegnet und ihre positive Ausstrahlung hatte mich neugierig gemacht. Das wurde dann ein richtig nettes Gespräch <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Fast schon wieder Aufbruchstimmung</h2>



<p>Meinen letzten Tag startete ich wieder mit einem Kurs &#8211; Gesichtsyoga, das wollte ich unbedingt ausprobieren! &#8211; und einem leckeren Basen-Frühstück. Bei meiner neu angeeigneten &#8222;Routine&#8220; aus Saunieren und im Ruhebereich Chillen liefen mir jetzt wesentlich mehr andere Gäste über den Weg, es war sichtlich mehr los.</p>



<p>Nachmittags setzte ich mich wieder zu meiner neuen Freundin in die Lounge, diesmal aber auf die Terrasse. Ich setzte meine innere-Kind-Arbeit fort und kam dem Drang nach, ein paar Erkenntnisse mit meiner Mama zu teilen, mit der ich eine Weile telefonierte. <strong>Auch mit 30 brauche ich einfach manchmal meine Mama, und ich bin fest überzeugt, dass sich das nie ändern wird. <img alt="💕" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f495.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></strong></p>



<p>Nach dem leckeren Abendessen machte ich heute mal einen kleinen Spaziergang durchs Dorf und packte schonmal meine Sachen, bevor es ins Bett ging. Normalerweise bin ich ja mehr so die Last-Minute-Packerin, aber dieses Mal wollte ich mir den Sonntagmorgen so entspannt wie möglich gestalten und arbeitete ein wenig vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Zurück in die Hitze und nach Hause</h2>



<p>Für den Tag der Abreise hatte ich mich nämlich nochmal in einen Kurs eingetragen.</p>



<p>Ich packte also morgens soweit fertig, bezahlte meine Rechnung und ging dann in den Kurs. Nach dem anschließenden Frühstück wurde ich zum Bahnhof gefahren. Schon auf dem Weg merkte ich, wie es immer wärmer wurde. Für Freiburg, Karlsruhe und zu Hause waren für den Tag bis zu 38 Grad gemeldet. So richtig freute ich mich ja nicht darauf, bei den Temperaturen, auch noch mit Maske und zweimal Umsteigen, Zug zu fahren. <strong>Dafür umso mehr auf Zuhause und meinen Liebsten. <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></strong> Zur Feier des Tages haben wir übrigens Pizza bestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Und was passiert mit der Entspannung im Alltag?</h2>



<p>Noch auf meiner Reise hatte ich ein Bild gesehen mit der Affirmation &#8222;<strong>Ich bin erfüllt und zufrieden.</strong>&#8220; und mir gedacht: Ja, bin ich tatsächlich. Jetzt gerade fällt mir das ziemlich leicht, so im Urlaub und ganz entspannt. Aber wie wird das wohl, wenn ich wieder zurück bin?</p>



<p>Ich muss sagen, in der ersten Woche war ich weiterhin tiefenentspannt. Ich hatte auch wieder viel mehr Freude an allem, was so anstand. Ich konnte sogar bei offenen Fenstern schlafen!! Das geht normalerweise gar nicht für mich, denn ich brauche es leise und dunkel, und das ist hier beides nie der Fall.</p>



<p>Den größten Aha-Moment hatte ich aber, als ich mittwochs, an meinem auserkorenen Haushalts-Tag, ganz entspannt und gelassen alles erledigt hatte und mich danach wunderte: &#8222;<strong>Krass, jetzt ist alles erledigt und habe noch total viel Zeit und Energie &#8211; was mache ich denn jetzt noch?!</strong>&#8222;</p>



<p>Der Effekt ließ natürlich mit der Zeit wieder nach, der Alltagstrott schlich sich wieder ein. Aber ich versuche seitdem definitiv, mich an dieses Gefühl der Gelassenheit und der Energie zu erinnern und es zu kultivieren. <strong>Denn ich habe gelernt, wie gut mir Auszeiten, Meditation und Stille tun und welche Kräfte dadurch freigesetzt werden.</strong></p>



<p>Also versuche ich, dafür zu sorgen, mich möglichst oft so zu fühlen. Und es gelingt. <strong>Mal besser und mal schlechter, aber es gelingt.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Mein Fazit</h2>



<p>&#8230;lautet: Urlaub alleine? Ja, bitte. Immer wieder gerne. Mir gibt die Zeit alleine sehr viel Kraft. Das ist sicher nicht für jede*n so, aber falls es dir da ähnlich geht wie mir: Versuche unbedingt, dir solche Inseln zu schaffen. <strong>Du bist es wert! </strong>Muss auch nicht immer gleich eine Woche sein <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>
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