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	<title>Rituale Archive - Wunderland Coaching</title>
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	<description>Coaching für Selbstwert und SelbstBewusstsein</description>
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	<title>Rituale Archive - Wunderland Coaching</title>
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		<title>Loslass-Ritual &#8211; zu Vollmond und darüber hinaus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Sep 2023 14:20:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[loslassen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Loslassen ist eine Sache, mit der wir uns regelmäßig befassen sollten, zuweilen sogar zwangsläufig müssen. Natürliche Zyklen &#8211; wie zum Beispiel der Mondzyklus &#8211; zeigen: auf Wachstum und Fülle folgt ganz natürlich eine Phase des Rückgangs. Ewiges Wachstum gibt es in der Natur einfach nicht. Wieso also nicht den Vollmond, der uns ohnehin oft deutlich&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/loslass-ritual-vollmond/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Loslass-Ritual &#8211; zu Vollmond und darüber hinaus</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/loslass-ritual-vollmond/">Loslass-Ritual &#8211; zu Vollmond und darüber hinaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Loslassen ist eine Sache, mit der wir uns regelmäßig befassen sollten, zuweilen sogar zwangsläufig <em>müssen</em>. </strong>Natürliche Zyklen &#8211; wie zum Beispiel der <a href="https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mondzyklus</a> &#8211; zeigen: auf Wachstum und Fülle folgt ganz natürlich eine Phase des Rückgangs. Ewiges Wachstum gibt es in der Natur einfach nicht.</p>



<p><strong>Wieso also nicht den Vollmond, der uns ohnehin oft deutlich ins Auge springt, als Erinnerung daran nutzen?</strong><br>Symbolisch eignet sich die Vollmond-Zeit ganz besonders gut für ein Loslass-Ritual. Er steht nämlich einerseits für die Fülle &#8211; er hat seine volle Pracht erreicht. Nach diesem Höhepunkt nimmt er wieder ab, sodass der Vollmond ebenfalls für den Beginn eines Loslass-Prozesses steht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wieso &#8222;Ritual&#8220;?</h2>



<p>Wie auch beim <a href="https://wunderland-coaching.de/neumondritual-manifestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Neumond- bzw. Manifestationsritual</a>, so gilt auch hier: Falls dir die Bezeichnung &#8222;Ritual&#8220; nicht zusagt, lass&#8216; dich davon nicht abschrecken! <strong>Es geht um das bewusste Zeitnehmen für und Zuwenden zu deinen Themen &#8211; in diesem Fall zu den Themen, die dich in irgendeiner Weise beschweren und an deinem persönlichen Wachstum hindern.</strong> Um die, die dir bewusst sind, und ganz besonders um jene, die in deinem Unterbewusstsein wirken!</p>



<p>Auf sie strahlt der Vollmond sein Licht und sie treten aus den Schatten hervor. Das kann unangenehm sein &#8211; doch früher oder später folgt die Erleichterung.</p>



<p>Kreiere dir also dein ganz eigenes Vollmond- bzw. Loslass-Ritual und lass&#8216; dich dafür gerne von der folgenden Liste inspirieren!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dein persönliches Loslass-Ritual</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Den Raum vorbereiten</h3>



<p>Sorge zuallererst für eine richtige <strong>Wohlfühlatmosphäre</strong>.<br>Gerade, wenn wir uns schwierig(er)en Themen widmen, dürfen wir darauf achten, uns ansonsten möglichst wohl und sicher zu fühlen &#8211; das macht es uns und unserem Nervensystem leichter.<br><br>Schnapp&#8216; dir also zum Beispiel dein Journal, eine Tasse Lieblingstee, eine Kuscheldecke, zünde Kerzen und/oder Räucherwerk an und spiele deine Lieblingsplaylist ab &#8211; was auch immer dir zusagt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Thema 1: <strong>Fülle</strong></h3>



<p>Um auch gedanklich und gefühlsmäßig in eine gute Grundstimmung zu kommen, widme dich zuerst diesem Thema des Vollmonds:<br><br>&#8211; Wofür bin ich dankbar?<br>&#8211; Wo sehe und erlebe ich Fülle in meinem Leben?<br><br>Fertige hier gerne eine Liste an oder schreibe auch mal völlig unsortiert alles auf, was dir dazu in den Sinn kommt. <strong>Und <em>spüre</em> dabei die Dankbarkeit &#8211; wo fühlst du sie in deinem Körper?</strong> Wird dir warm ums Herz? Bildet sich ganz automatisch ein Lächeln auf deinen Lippen? Fühlst du Leichtigkeit und Entspannung?<br><strong>Wie fühlt sich Dankbarkeit für <em>dich</em> an?</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Thema 2: <strong>Loslassen</strong></h3>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>1. Reflexion</strong></h4>



<p>Jetzt geht es ans Eingemachte. Deshalb ist es ja auch so wichtig, dass du dich in einem vorherigen Schritt in eine gute Energie bringst &#8211; denn Loslassen erfordert genaues Hinschauen, Ehrlichkeit und Mut und kann durchaus wehtun.</p>



<p>Nimm dir hierfür gerne diese Fragen zur Hand &#8211; und ergänze sie durch alles, was dir zu dem Thema sonst noch einfällt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was ist es an der Zeit, loszulassen?</li>



<li>Was hat in meinem Leben ausgedient?</li>



<li>Was steht mir im Weg?</li>



<li>Was gehört nicht (mehr) wirklich zu mir?</li>
</ul>



<p>Da Loslassen in aller Regel <strong>Veränderung</strong> nach sich zieht und Veränderungsprozesse meist nicht ganz einfach sind, schau unbedingt auch darauf &#8211; um es dir selbst einfacher zu machen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wer oder was kann mich in diesem Loslass-Prozess unterstützen?</li>



<li>Wie kann ich trotz allem für innere Sicherheit und ein Gefühl der Geborgenheit sorgen?</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>2. Dankbarkeit aktivieren</strong></h4>



<p>Es ist meist leichter gesagt als getan, aber: <strong>versuche, anzuerkennen, wofür diese Dinge einmal gut waren.</strong> <br>Wichtig dabei: Wenn du z. B. Wut verspürst, Traurigkeit oder gar Trauer, dann ist das <strong>völlig okay und darf da sein. Diese Gefühle zeigen an, dass du gerade einen wichtigen Prozess durchläufst</strong> &#8211; einen Prozess der Abgrenzung! Das wiederum bedeutet, dass du ein Bedürfnis vielleicht zum ersten Mal überhaupt so richtig wahr- und ernst nimmst. Ein wichtiger Akt der Selbstfürsorge!</p>



<p>Und auch, wenn es pathetisch klingt: an diesen Punkt bist du gelangt, gerade <em>weil</em> Dinge, Menschen oder Gedanken in deinem Leben Raum eingenommen haben, die deinen Bedürfnissen, deinem Wesen und/oder deinen Wünschen und Träumen widersprechen. Diese Dinge, Menschen und Gedanken, die du jetzt loslässt, waren sozusagen deine &#8222;Lehrer&#8220;.</p>



<p>Rufe dir in Erinnerung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welchem Zweck haben sie einmal gedient?</li>



<li>Was haben sie dich z. B. erkennen lassen? Woran hast du dich durch sie erinnert?</li>
</ul>



<p>und lasse sie in Dankbarkeit gehen.</p>



<p><strong>Die anderen Gefühle dürfen trotzdem auch noch da sein, das ist hier kein &#8222;Entweder-oder&#8220;.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>3. Symbolisch loslassen</strong></h4>



<p>Schritt 2 kannst du wunderbar mit einem <strong>symbolischen Akt des Loslassens</strong> kombinieren.<br>Schreibe die Dinge, Menschen, Erinnerungen, Gedanken und alles, was du jetzt loslassen möchtest, auf kleine Zettel. Am besten einzeln. Diese Zettel kannst du dann nach und nach z. B.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>verbrennen</strong> (bitte auf die Sicherheit achten),</li>



<li>zu kleinen Booten falten und <strong>in einem Gewässer ziehen lassen</strong> (wenn es nicht allzu viele sind; meiner Ansicht nach besonders gut geeignet bei Gefühlen der <strong>Traurigkeit</strong> und/oder <strong>Trauer</strong>),</li>



<li>in beliebig kleine Stücke <strong>zerreißen</strong> (besonders gut, wenn <strong>Wut</strong> im Spiel ist),</li>



<li><strong>zusammenknüllen</strong> und in die Ecke pfeffern (auch ein gutes Ventil für <strong>Wut</strong>),</li>
</ul>



<p>oder was auch immer für dich einen <strong>würdigen Abschluss</strong> darstellt.</p>



<p>Außerdem kannst du gerne jedes Zettelchen <strong>gedanklich oder sogar in Worten begleiten</strong>, z. B. &#8222;Danke, ich lasse dich jetzt los.&#8220; oder &#8222;Für dich ist kein Raum mehr in meinem Leben. Ich lasse dich jetzt los.&#8220;</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>4. Körperlich loslassen</strong></h4>



<p>Nach diesem symbolischen, je nachdem auch spirituellen Loslassen ist es eine gute Idee, auch die <strong>körperliche Ebene &#8222;mitzunehmen&#8220;</strong>. Ganz nach Belieben kannst du hier zum Beispiel</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>aufstehen und deine Arme, Beine, deinen ganzen Körper einmal ordentlich <strong>ausschütteln</strong> (das macht sogar Spaß!)</li>



<li>in die Vorbeuge kommen, deinen Oberkörper aushängen lassen und dir vorstellen, wie aller Ballast aus dem Kopf <strong>abfließt</strong> (besonders, wenn du zu Gedankenkreisen neigst),</li>



<li>eine Runde <strong>tanzen</strong> und singen (und schütteln),</li>



<li>eine <strong>Atemübung</strong> machen, z. B. tief ein- und mit einem Seufzer erleichtert ausatmen oder die Wechselatmung,</li>



<li>&#8230;</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Das Ritual bewusst abschließen</h3>



<p>Zum Schluss setzt du deinem Ritual einen <strong>bewussten, klaren Endpunkt.</strong><br>Wenn du Kerzen angezündet hattest, puste sie aus; räume die Überreste deiner Zettel weg; lege/stelle deine Utensilien zurück an ihren Platz; lüfte deinen Raum etc. &#8211; alles mit dem Gedanken: &#8222;Ich schließe mein Ritual jetzt ab.&#8220;</p>



<p>Vielleicht gibt es etwas, das du als <strong>Erinnerung</strong> daran, was du durch die Dinge, die du losgelassen hat, und das Ritual selbst gelernt hast, behalten möchtest. Dann stelle es an einen geeigneten Ort.</p>



<p>Und vor allem:<strong> Bedanke dich bei dir selbst</strong> dafür, dass&#8230;<br>&#8230; du dir die Zeit genommen hast, um genau hinzuschauen und zu spüren, obwohl (oder gerade weil) es nicht ganz einfach ist.<br>&#8230; du den Mut hast, deine Bedürfnisse wahrzunehmen, anzuerkennen und für sie einzustehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Loslassen ist ein Prozess</h2>



<p>Auch, wenn es eigentlich logisch ist, möchte ich es hier nochmal in aller Deutlichkeit sagen: <strong>Mit diesem einen Loslass-Ritual ist es nicht getan!</strong></p>



<p>Erwarte bitte nicht, dass die Dinge, die du loslassen möchtest, von einem auf den nächsten Moment verschwunden sind. Die Dinge, die dir irgendwie das Leben schwer machen, sind in aller Regel eng mit Glaubenssätzen, Verhaltens- und Gedankenmustern etc. verknüpft, die sich über Jahre, Jahrzehnte oder dein ganzes Leben hinweg gebildet haben.</p>



<p>Mit deinem Loslass-Ritual hast du eine <strong>klare Intention</strong> gesetzt: &#8222;Ich lasse das jetzt los.&#8220; Und wie auch der Mond, der über zwei Wochen nach und nach abnimmt, so darfst auch du etwas Geduld haben in deinem Loslass-Prozess.</p>



<p>Die Krux dabei: <strong>je mehr du etwas los<em>werden</em> willst, desto schwieriger wird es, loszu<em>lassen</em></strong> &#8211; denn wenn du es von dir wegdrückst, kommt es so lange in gleicher oder ähnlicher, manchmal sogar in ganz anderer Form wieder, bis seine &#8222;Aufgabe&#8220; für dich erfüllt ist. Deshalb ist Punkt 2 des Loslass-Rituals so wichtig: anerkennen, wofür eine bestimmte Sache oder Person in dein Leben getreten ist. <strong>Was durftest oder musstest du dadurch lernen?</strong></p>



<p>Wie gesagt: das kann mitunter schmerzhaft sein. <strong>Sei also unbedingt liebevoll zu dir und gib dir Zeit.</strong> Erlaube alle Gefühle, die hochkommen. Und suche dir Unterstützung. Du musst da nicht alleine durch!</p>



<p>Und: <strong>Es ist okay, wenn du die &#8222;Lektion&#8220; gerade beim besten Willen nicht erkennst</strong> und einfach nur willst, dass etwas oder jemand aus deinem Leben verschwindet. <strong>Du musst nicht auf Teufel komm&#8216; raus das Lehrreiche, Positive oder Nützliche in jeder Situation finden.</strong> Es wird sich irgendwann zeigen!</p>



<p>Wie der Mondzyklus dich natürlich und sanft in dem Kreislauf aus Werden und Vergehen unterstützt, der das Leben ausmacht, kannst du <a href="https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel</a> nachlesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Loslass-Ritual lohnt sich</h2>



<p>Ich hoffe, der vorherige Abschnitt war nicht entmutigend. In jedem Fall will ich dir zum Schluss nochmal mitgeben: <strong>Es lohnt sich, dich regelmäßig dem zu widmen, was du loslassen willst!</strong></p>



<p>Die Sache ist nämlich: Es passiert sowieso. <strong>Es wird immer Dinge in deinem Leben geben, die ausgedient haben &#8211; oder die du loslassen <em>musst</em>.</strong> Laufen diese Prozesse unbewusst ab, ist es viel wahrscheinlicher, dass irgendein Murks passiert. Dass du zum Beispiel (objektiv gesehen) völlig übertrieben auf etwas reagierst und überhaupt nicht weißt, woher all diese Gefühle plötzlich kommen!</p>



<p><strong>Indem du diese Prozesse</strong> &#8211; zum Beispiel durch ein regelmäßiges Loslass-Ritual &#8211; <strong>ins Bewusstsein holst</strong>, <strong>nimmst du das Steuer in die Hand.</strong> Du kannst dadurch nicht nur <strong>zielgerichteter auf deine Wünsche hinarbeiten</strong>, sondern vor allem auf dem Weg <strong>liebevoller mit dir selbst umgehen</strong>. Weil du weißt, was gerade in dir los ist.</p>



<p><strong>Vielleicht darf ja der strahlende Vollmond ab jetzt deine (ungefähr) monatliche Erinnerung daran sein!</strong><br>Aber wie auch beim <a href="https://wunderland-coaching.de/neumondritual-manifestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Neumondritual</a> ist <strong>der richtige Zeitpunkt immer genau dann, wenn <em>du</em> dich dafür entscheidest.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Übersicht: die Vollmond-Termine der nächsten Monate</h2>



<p>Vielleicht magst du dir ja die Termine der kommenden Vollmonde in deinen Kalender eintragen? So mache ich das jedenfalls &#8211; einfach für den Fall, dass ich es doch vergessen sollte, in den Nachthimmel zu schauen. Hier eine Übersicht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>22. Juni 2024</li>



<li>21. Juli 2024</li>



<li>19. August 2024</li>



<li>18. September 2024</li>



<li>17. Oktober 2024</li>



<li>15. November 2024</li>



<li>15. Dezember 2024</li>
</ul>



<p>Wenn dich die genauen Uhrzeiten an deinem Wohnort interessieren: die findest du z. B.&nbsp;<a href="https://www.timeanddate.de/mond/phasen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>Und nun: Viel Spaß beim Kreieren deines persönlichen Loslass-Rituals!</p>
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		<title>Gewohnheiten, Teil 3: meine täglichen Routinen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2020 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenkreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Journaling]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Willkommen zu Teil 3 meiner kleinen Reihe zum Thema Gewohnheiten 🙂Nachdem es in Teil 1 um Gewohnheiten im Allgemeinen ging und ich in Teil 2 insbesondere meine wöchentlichen Gewohnheiten geteilt habe, kommen wir in diesem Artikel zu meinen täglichen Routinen. Die meisten davon habe ich in Goalify hinterlegt, um auch wirklich dran zu denken bzw.&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-3-meine-taglichen-routinen/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Gewohnheiten, Teil 3: meine täglichen Routinen</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Willkommen zu Teil 3 meiner kleinen Reihe zum Thema Gewohnheiten <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><br>Nachdem es in <a data-type="post" data-id="274" href="https://wunderland-coaching.de/allgemein/gewohnheiten-teil-1-wieso-weshalb-warum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teil 1</a> um Gewohnheiten im Allgemeinen ging und ich in <a data-type="post" data-id="276" href="https://wunderland-coaching.de/allgemein/gewohnheiten-teil-2-vom-grosen-ins-kleine/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teil 2 </a>insbesondere meine wöchentlichen Gewohnheiten geteilt habe, kommen wir in diesem Artikel zu meinen <strong>täglichen Routinen</strong>. Die meisten davon habe ich in Goalify hinterlegt, um auch wirklich dran zu denken bzw. darauf zu achten. Mehr zu der App gibt es in Teil 1.</p>



<p><em>Kurzer Hinweis: Auch in diesem Artikel teile ich einige Empfehlungen und Ressourcen, teilweise auch in Form von Links. Ich werde hierfür nicht bezahlt und bekomme auch keine sonstige Gegenleistung. Es handelt sich einfach um Empfehlungen, die von Herzen kommen, weil sie mir persönlich sehr geholfen haben oder immer noch helfen. Somit handelt es sich bei allen Links um unbezahlte Werbung.</em> <em>Ich verlinke auf genialokal.de, wo du mit jedem Kauf den lokalen Buchhandel unterstützt (mehr dazu unter<a href="https://www.genialokal.de/Ueber-uns/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> https://www.genialokal.de/Ueber-uns</a>).</em></p>



<p><em>Die Empfehlungen findest du außerdem auch nochmal gesondert am Ende des Artikels.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Meine Morgenroutine</strong></h2>



<p>Um gut in den Tag zu starten, ist für mich zunächst mal <strong>genug Schlaf</strong> essenziell. Tägliches Ziel sind hier <strong>9 Stunden</strong>. Dabei ist es aber nicht weiter schlimm, wenn es mal weniger ist &#8211; Hauptsache, es gleicht sich insgesamt ungefähr aus.</p>



<p>Zu meiner <strong>Morgenroutine </strong>nach dem Aufstehen gehört dann als erstes die Zahnhygiene. Angefangen mit dem <strong>Zungeschaben</strong> (mit einem Esslöffel) dann <strong>Ölziehen</strong> mit ca. einem EL Kokosöl, dann <strong>Zähneputzen</strong>.</p>



<p>Wozu das Ganze? <strong>Dr. Janna Scharfenberg</strong> schreibt dazu in ihrem Buch <strong><a href="https://www.genialokal.de/Produkt/Janna-Scharfenberg/Ayurveda-for-Life_lid_38461420.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ayurveda for life</a></strong><sup>1</sup>: “In der ayurvedischen Medizin wird die Zunge als wichtige obere Verlängerung des Magen-Darm-Traktes angesehen. (&#8230;) Die auf der Zunge befindlichen Beläge werden als ausgeschiedene Abfallprodukte und Giftstoffe des Körpers angesehen. Werden diese Beläge (ähnlich wie die Beläge auf den Zähnen) regelmäßig abgetragen, entfernt man Rückstände, Giftstoffe und Bakterien, der Geschmackssinn verbessert sich erheblich und Mundgeruch wird vorgebeugt.” (S. 142) und zum Ölziehen auf Seite 143: “Neben dem Zähneputzen werden so die weiteren Bereiche des Mundraumes gründlich gereinigt. Das tägliche Ölziehen kann einen positiven Effekt auf die allgemeine Mund- und Zahngesundheit haben, beispielsweise mildert es Verfärbungen, stärkt das Zahnfleisch und bekämpft Mundgeruch.”</p>



<p>Im Text heißt es ja schon: <em>kann</em>. Das ist natürlich &#8211; wie immer &#8211; höchst individuell. Meine Devise lautet daher: Ausprobieren. Ich bin nämlich nicht zum Zungeschaben und Ölziehen gekommen, nur weil ich es irgendwo mal gelesen habe, sondern quasi aus der Not heraus: Ich wache ungefähr an 350 Tagen im Jahr mit einem nicht so leckeren Geschmack im Mund auf und habe nach Informationen gesucht, was mir da helfen kann. Nachdem ich beides ausprobiert und für gut befunden hatte, habe ich einfach damit weitergemacht und mittlerweile gehört es für mich genauso dazu wie das Zähneputzen. Hier also nochmal die Botschaft an dich: Probier die Dinge einfach mal aus und verlier dich nicht in der Recherche. Wenn es sich gut anfühlt, tu’s, wenn nicht, lass es sein.</p>



<p>Und so handhabe ich das auch mit der Dauer &#8211; man findet nämlich die verschiedensten Angaben dazu, wie lange man das Ölziehen denn durchführen sollte. Bei mir dauert die morgendliche Zahnhygiene insgesamt ca. 10 Minuten.</p>



<p>Nun aber weiter in meinem Tag: Nach dem Zähneputzen gehe ich in aller Regel zurück ins (gelüftete) Schlafzimmer und <strong>meditiere</strong>. Und zwar im Bett, im Liegen, auf meine <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://shaktimat.de/" target="_blank">Shaktimat</a></strong><sup>2</sup>. Denn Meditieren heißt nicht, im Schneidersitz und mit schmerzendem Rücken irgendwo zu sitzen, Ommm zu singen und nichts denken zu dürfen. Für mich heißt Meditation, mir die Zeit zu nehmen, nach innen zu schauen, mal zu beobachten, was da gerade so los ist, meine Gedanken zu beruhigen, zu ordnen und mich positiv auszurichten. Darum habe ich da auch keine festgelegte Dauer &#8211; das mache ich ganz nach Gefühl; es können mal nur 5 Minuten sein oder auch mal 45, ganz nach Belieben.</p>



<p>Ich mache meistens geführte Meditationen, eher selten sitze oder liege ich auch mal ganz in Stille da. Meine Lieblingsmeditationen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://lauraseiler.com/podcast-meditation-ich-waehle-frieden/" target="_blank">“No More Drama” von Laura Malina Seiler</a></strong><sup>3</sup> (ca. 20 Minuten): Diese Meditation hilft mir sehr dabei, die Gefühle anzunehmen, die gerade da sind. “Angst darf da sein, genauso wie Liebe. Trauer darf da sein, genauso wie Freude”, sagt sie und kreiert damit wundervollen inneren Frieden.</li>



<li><strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://claudiaengel.de/99-du-bist-perfekt/" target="_blank">“Du bist perfekt” von Claudia Engel</a></strong><sup>4</sup> (10 Minuten): eine Meditation, die auf Dankbarkeit und Selbstliebe ausgerichtet ist und mich im letzten halben Jahr fast täglich begleitet hat.</li>
</ul>



<p>Die Meditationen gibt es übrigens auch bei YouTube, Spotify oder überall sonst, wo es Podcasts gibt.</p>



<p>Außerdem mag ich die Meditations-App <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.7mind.de/" target="_blank">7Mind</a></strong><sup>5</sup> sehr gerne, deren Gratis-Angebot gerade angesichts der zweiten Corona-Maßnahmen-Welle wieder aufgestockt wurde.</p>



<p>Nach dem Meditieren gibt es erstmal einen <strong>halben Liter (lau)warmes Zitronenwasser</strong> und mindestens eine Tasse <strong>Tee</strong>, um meinen Flüssigkeitshaushalt aufzufüllen und meinen Stoffwechsel anzuregen.</p>



<p>Idealerweise widme ich mich dann kurz meinem <strong>Tagebuch</strong> (etwas mehr dazu gab es schon in <a href="https://wunderland-coaching.de/allgemein/gewohnheiten-teil-2-vom-grosen-ins-kleine/" data-type="post" data-id="276" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teil 2</a>). Um mich für den Tag auszurichten, helfen mir zum Beispiel Fragen wie: <em>Wofür bin ich dankbar? Worauf freue ich mich heute? Was ist meine Intention für den Tag? Wie fühle ich mich heute? Was kann ich mir heute Gutes tun? Mit welchem Gefühl starte ich in den Tag?</em></p>



<p>Und zusätzlich dazu liebe ich Affirmationen, also kurze, positive Sätze wie “Ich bin gut genug. Ich bin wertvoll. Ich bin geliebt.”</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Den Tag über</strong></h2>



<p>Bevor ich in meine Arbeit starte, nehme ich noch ein weiteres “Tagebuch” zur Hand, nämlich <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://einguterplan.de/eingutesprojekt" target="_blank">“Ein gutes Projekt”</a></strong><sup>6</sup>. Hier überprüfe ich nochmal mein <strong>Wohlbefinden</strong> anhand einiger Indikatoren (u.a. Habe ich genug geschlafen und fühle mich fit? Ist mir klar, was heute zu tun ist?) und lege dann die <strong>To-Dos</strong> für den Tag fest. Und zwar nur 6 Stück &#8211; 1x Prio 1, 2x Prio 2 und 3x Prio 3. Diese Struktur finde ich wunderbar. Wenn ich nach diesen 6 To-Dos noch Energie habe, kann schon nochmal was Kleineres dazukommen, aber das Wesentliche ist dann schon mal erledigt und ich verliere mich nicht im “Tagesgeschäft”.</p>



<p>Eine weitere Sache, die ich daraus übernommen habe: <strong>alle 40 Minuten Pause</strong> zu machen, regelmäßig zu lüften und mich kurz zu bewegen, was zu trinken oder zu essen. Bzw. mir mal wieder meine Lieblingsfrage zu stellen: “Was brauche ich gerade?” Denn wenn ich mal im Flow bin, vergesse ich schnell die Zeit um mich herum und stehe nach 6 Stunden starren Sitzens mit Müh und Not auf und wundere mich, warum ich mich so scheiße fühle (z.B. während Lernphasen schon des Öfteren so vorgekommen). Das ist definitiv eine Sache, an der ich noch dran bin. Das Beste wäre, mir einen Timer zu stellen, aber ehrlich gesagt vergesse ich das meistens noch…</p>



<p>Mein <strong>Frühstück</strong> ist meistens warm &#8211; am liebsten esse ich Porridge mit Obst, Nüssen und Kakaonibs oder Schokodrops &#8211; und gibt es meistens zwischen 11 und 12 Uhr, oft erst nach Arbeitsstart. Daher erwähne ich das erst an dieser Stelle <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Auch hier wurde mir schon so oft von außen gesagt, warum warmes Frühstück mir gut tut, aber diese Gründe kann ich ganz ehrlich noch nicht mal wiedergeben. Letzten Endes mache ich das einfach so, weil es sich gut anfühlt <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Außerdem tracke ich mit Goalify, dass ich <strong>genug trinke</strong>, meine <strong>Vitamine </strong>nehme (jeden Tag Magnesium, alle 2 Tage außerdem v.a. in der kalten, dunklen Jahreshälfte Vitamin D3 und einen Vitamin-B-Komplex) und mich jeden Tag irgendwie <strong>bewege</strong>. Dazu zählt natürlich mein <strong>Yoga</strong> (siehe <a href="https://wunderland-coaching.de/allgemein/gewohnheiten-teil-2-vom-grosen-ins-kleine/" data-type="post" data-id="276" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teil 2</a>) &#8211; manchmal morgens, manchmal abends, manchmal auch einfach mittendrin. Seit einiger Zeit gehe ich außerdem unter der Woche jeden Mittag mit dem Hund <strong>spazieren</strong>. Diese 25-45 Minuten genieße ich sehr und merke, dass mir die Bewegung und die frische Luft super gut tun!</p>



<p>Was mir ebenfalls super gut tut, ist, meine <strong>Online-Zeit</strong> &#8211; auf Instagram und am Handy insgesamt &#8211; zu <strong>beschränken</strong>. Es ist eigentlich das Gleiche wie mit dem Fernsehen (siehe <a href="https://wunderland-coaching.de/allgemein/gewohnheiten-teil-2-vom-grosen-ins-kleine/" data-type="post" data-id="276" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teil 2</a>) und erschreckend, wie viel Zeit viele von uns &#8211; inklusive mir &#8211; täglich in der virtuellen statt der echten Welt verbringen. Und wenig verwunderlich, dass diese Zeit dann eben an anderer Stelle fehlt, wo sie möglicherweise besser angelegt wäre. Mein <strong>Instagram-Limit</strong> habe ich auf <strong>90 Minuten</strong> gesetzt, die gesamte <strong>Zeit am Handy auf 180 Minuten</strong> &#8211; mit dem Ziel, das zukünftig weiter zu reduzieren. Dafür nutze ich die App <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://phosphorus-apps.github.io/" target="_blank">Digitox</a></strong><sup>7</sup>, es gibt aber zahlreiche andere und auch bei Instagram selbst kann man sich mittlerweile eine Warnung anzeigen lassen, wenn die selbst eingestellte Zeit überschritten ist. Manchmal liege ich mit meiner Nutzungszeit weit unter meinen Limits, manchmal auch weit drüber. Ich halte es hier wie mit dem Schlaf &#8211; Balance ist das Wichtigste!</p>



<p>Goalify selbst hat anlässlich der Corona-Maßnahmen im Frühjahr einige Vorschläge für Ziele gemacht, die in solch einer Zeit sinnvoll sein können. Zwei davon habe ich übernommen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>“Sozial verbunden bleiben”</strong>. Meine zusätzliche Anmerkung in der App lautet: “Ich melde mich bei jemandem, der mir wichtig ist.” &#8211; und das kann eine kurze Nachricht per WhatsApp sein, ein Blumengruß, ein Telefonat oder ein Besuch. Alles zählt. Und wenn es mal einen Tag gibt, wo mir so GAR nicht danach ist, dann ist das auch ok. Auch wenn mich die Erinnerung in Goalify dann manchmal doch triggert und ich mich schlecht fühle. Aber auch das wird besser!</li>



<li><strong>“Tu Gutes” </strong>&#8211; gleiche Geschichte: jede noch so kleine Geste zählt &#8211; z.B. jemanden anzulächeln oder einfach die Kassiererin im Supermarkt nett zu behandeln, etwas für meinen Liebsten und mich zu kochen, den Hund der Schwiegereltern gassi zu führen. Und ganz wichtig: <strong>Dazu zählt für mich auch, </strong><strong><em>mir</em></strong><strong> etwas Gutes zu tun.</strong> Also wenn ich einen schlechten Tag habe und nicht mit Menschen interagieren möchte, dann heißt der Punkt “Tu Gutes” für mich zum Beispiel, meine Lieblingsserie anzuschauen, mir einen warmen Kakao zu machen und mich auf dem Sofa einzuigeln, ein Bad zu nehmen oder früh schlafen zu gehen. Oder mir im Spiegel in die Augen zu schauen und zu sagen: “Es ist alles gut. Es ist okay, dass du dich so fühlst. Du bist gut, so wie du bist.”</li>
</ol>



<p>Auch nach Beendigung der Arbeit <strong>reflektiere ich den (Arbeits-)Tag</strong> nochmal mit dem Planer “Ein gutes Projekt”: Ich behalte die wichtigsten Burnout-Indikatoren im Blick, führe mir meine Erfolge vor Augen, aber auch Verbesserungspotentiale. Ich finde den Planer richtig gut und er hat einen ausführlichen “Theorie-Teil”, in dem erstmal erklärt wird, warum er so aufgebaut ist, wie er ist.</p>



<p>Die Feierabend-Reflexion dient sozusagen als Schlussstrich für den Arbeitstag und als Übergangsritual, um die Arbeit Arbeit sein zu lassen und mit freiem Kopf in den Abend zu starten. So ein Übergangsritual kann ungemein dabei helfen, nicht noch den ganzen restlichen Tag über die Arbeit nachzugrübeln. Gerade bei der Arbeit von zu Hause aus hat sich das für mich bewährt und ich möchte es zukünftig weiter ausbauen. Übergangsrituale können ganz verschieden aussehen; ich habe z.B. schon von einem Spaziergang, einer Dusche, einer Runde tanzen, etwas Sport und wahrscheinlich zahlreichen anderen gelesen, die mir jetzt nicht mehr einfallen.</p>



<p>Das Thema “Übergangsritual” ist mir so wichtig, weil ich selbst ganz oft, vor allem als Angestellte, meine Gedanken abends einfach nicht zur Ruhe bringen konnte bzw. kann. Und zwar nicht nur den ganzen Abend über, sondern vor allem dann, wenn ich im Bett liege und eigentlich ganz gerne schlafen würde. Und auch müde bin, aber noch stundenlang mit kreisendem Gedankenkarussell da liege. Wegen allem, was in der Welt passiert, wegen irgendwelcher Dinge, die ich besser hätte machen können, wegen Dingen, die ich versäumt oder Sachen, die ich gesagt habe, etc. pp. Diese Tage gibt es auch heute noch, aber zum Glück schon weitaus seltener.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Meine Abendroutine</strong></h2>



<p>Um dem Gedankenkarussell Einhalt zu gebieten, hilft mir schon mal das regelmäßige Meditieren sehr und auch das oben beschriebene Übergangsritual. Der Schlüssel ist für mich jedoch eine <strong>Abendroutine</strong>. Die besteht für mich zunächst mal darin, mindestens eine halbe Stunde vorm Schlafengehen das Handy am besten auszuschalten, jedenfalls aber nicht mehr auf Social Media rumzuscrollen oder aufwühlende Serien oder Filme zu schauen. (Klappt so lala <img alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f600.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> )</p>



<p>Fester Bestandteil ist mittlerweile mein <strong>Abend-Tee</strong> mit beruhigenden Kräutern wie Lavendel oder Baldrian. Außerdem <strong>tracke</strong> ich meinen <strong>Zyklus</strong> mit der App <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://helloclue.com/" target="_blank">Clue</a></strong><sup>8</sup>. Mir hilft es ungemein, mein Leben danach auszurichten, wo ich mich gerade in meinem Zyklus befinde. Denn ja, es macht einen Unterschied &#8211; mein Energielevel ist anders, meine Stimmung, meine Kreativität -, je nachdem, in welcher Phase ich mich gerade befinde. Darum halte ich das auch zusätzlich in meinem Tagebuch fest. Einige Monate lang habe ich dafür den Zyklusplaner <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://feelyourflow.de/" target="_blank">Feel your Flow</a></strong><sup>9</sup> verwendet, der aus Theorieteil, Tagebuch und Workbook besteht und viele nützliche Infos, Rezepte und Anregungen enthält &#8211; klare Empfehlung von mir <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Eine Sache, die sich für mich zunächst echt seltsam anhörte, sich aber richtig gut anfühlt, ist die <strong>Spiegelarbeit</strong>: Mich vor den Spiegel zu stellen, mir in die Augen zu schauen und zu sagen: “Eli, ich bin stolz auf dich, weil… (3 Punkte). Eli, ich vergebe dir, dass… (1 Punkt). Eli, ich liebe dich.” Manchmal mache ich das auch einfach schriftlich, indem ich mir in meinem Tagebuch o.g. Punkte aufschreibe oder mir selbst ein Kompliment mache.</p>



<p>Das <strong>Tagebuchschreiben </strong>am Abend finde ich nämlich auch sehr hilfreich. Dann stelle ich mir z.B. Fragen wie: <em>Was habe ich (mir) heute Gutes getan? Was mache ich morgen besser? Was war heute besonders schön? Was habe ich heute gelernt? </em>Oder ich schreibe einfach meine Gedanken nieder.</p>



<p>Und schließlich gibt es da noch eine Gewohnheit, die ich eigentlich gerne loswerden möchte, was jedoch in mehreren Anläufen bisher noch nicht geklappt hat: Ich brauche zum <strong>Einschlafen</strong> auch mit 30 noch irgendein <strong>Hörspiel</strong> auf den Ohren. Und ja, das ist in den meisten Fällen Bibi Blocksberg <img alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f600.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Am liebsten die alten Folgen, die ich sowieso schon mitsprechen kann, denn bei was Spannendem kann ich natürlich eher weniger einschlafen. Mit “Hex-Hex” kann ich diese Gewohnheit aber leider nicht weghexen, so einfach ist es nicht… Aber: We will see. Irgendwann wird das auch noch und bis dahin akzeptiere ich eben wohl oder übel, dass es so ist.</p>



<p>Denn auch diese Gewohnheit hat natürlich ihr Gutes und ihre Daseinsberechtigung: Selbst mit Ohrstöpseln (die mich übrigens tatsächlich gar nicht beim Schlafen stören) reißt mich jedes kleine Geräusch aus der Einschlafphase. Selbst bei geschlossenen Fenstern nervt mich manchmal z.B. die Wärmepumpe vor unserem Fenster, von auf der anderen Seite vorbeifahrenden Autos ganz zu schweigen. So konzentriere ich mich also auf Bibi und ihre Freundinnen und kann Umgebungsgeräusche besser ausblenden <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Und wenn ich dann mal schlafe, dann kriegt mich normalerweise nichts so schnell wieder wach <img alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f600.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Immer wieder Nachjustieren</strong></h2>



<p>So, das war’s für den Moment. Das sind die Gewohnheiten, die mir aktuell durch den Tag helfen und mir Struktur geben.</p>



<p>Ich habe sie zwischendurch immer mal wieder angepasst und werde das auch kontinuierlich weiter tun. Mich immer wieder fragen, was mir gerade gut tut, was gehen und was dafür neu oder wieder in mein Leben kommen darf.</p>



<p>Und die unliebsamen Gewohnheiten, die ich loswerden möchte, versuchen nicht zu verteufeln. Sie vielleicht mal aus einer anderen Perspektive betrachten, denn irgendetwas Gutes müssen sie wohl zumindest mal für mich gehabt haben, sonst wären sie nicht so tief verankert. So bewahren mich Bibi Blocksbergs Abenteuer nicht nur vor störenden Geräuschen, sonder vor allem auch vor dem abendlichen Gedankenkreisen. Sie lassen schöne Bilder in meinem Kopf entstehen, die mich besser einschlafen lassen als ellenlange To-Do-Listen, all die Hättes, Solltes, Könntes, Würdes und Müsstes.</p>



<p>Noch ein letztes Beispiel: Eine Zeit lang hatte ich die Ziele, 30 Minuten pro Woche zu singen und mindestens zweimal Piano zu üben. Beide Ziele habe ich x Wochen am Stück nicht erreicht und mir deshalb immer mehr Vorwürfe gemacht. Also musste ich mir eingestehen, dass die Liebe zur Musik, die so lange ein so großer Teil meines Lebens war und immer noch ist, momentan wohl nicht zu meinen Prioritäten gehört. Ich habe entschieden, das für den Moment zu akzeptieren, habe die Ziele archiviert, um nicht jeden Tag ein schlechtes Gewissen zu bekommen, wenn ich sie &#8211; samt rotem Smiley nebendran &#8211; sehe, und mich jetzt den Dingen zu widmen, die gerade dran sind. Wohl wissend, dass die Musik immer ein Teil meines Lebens sein wird und ich jederzeit wieder anfangen kann, regelmäßig zu singen und/oder ein Instrument zu spielen &#8211; wenn es sich richtig anfühlt.</p>



<p>Und das ist nun also mein abschließender Tipp zum Thema Gewohnheiten: <strong>Fühl immer wieder in dich rein, frag dich “Was brauche ich gerade?” und hab keine Scheu davor, Ziele für den Moment oder für immer zu verwerfen, neue Dinge auszuprobieren und nur das für dich zu übernehmen, was dir <em>wirklich</em> gut tut.</strong></p>



<p>Welche Gewohnheiten möchtest du loslassen? Welche neuen Routinen dürfen dafür in dein Leben treten? Und welche Unterstützung wünschst du dir dafür?</p>



<p>Lass mir gerne einen Kommentar da, schau bei <a href="https://www.instagram.com/wunderland_coaching/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a> vorbei oder schreib mir eine Mail <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><br>Ich freu mich, von dir zu hören und wünsche dir viel Spaß beim Umsetzen und Ausprobieren!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Quellen und Empfehlungen</strong></h2>



<p class="has-neve-link-color-background-color has-text-color has-background" style="color:#ffffff"><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">1</mark> </sup>Buchtipp: Dr. Janna Scharfenberg &#8211; Ayurveda for Life, erhältlich u.a. unter <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.genialokal.de/Produkt/Janna-Scharfenberg/Ayurveda-for-Life_lid_38461420.html" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://www.genialokal.de/Produkt/Janna-Scharfenberg/Ayurveda-for-Life_lid_38461420.html</mark></a><br><br><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">2</mark></sup> Akupressurmatte “Shaktimat”: <a rel="noreferrer noopener" href="https://shaktimat.de/" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://shaktimat.de/</mark></a><br><br><strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">Meditation</mark></strong><br><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">3</mark></sup> “No More Drama”-Meditation für inneren Frieden von Laura Malina Seiler: <a rel="noreferrer noopener" href="https://lauraseiler.com/podcast-meditation-ich-waehle-frieden/" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://lauraseiler.com/podcast-meditation-ich-waehle-frieden/</mark></a><br><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">4</mark></sup> Dankbarkeitsmeditation “Du bist perfekt” von Claudia Engel: <a rel="noreferrer noopener" href="https://claudiaengel.de/99-du-bist-perfekt/" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://claudiaengel.de/99-du-bist-perfekt/</mark></a><br><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">5</mark></sup> App “7Mind”: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.7mind.de/" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://www.7mind.de/</mark></a><br><br><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">6</mark></sup> Achtsamer Projektplaner “Ein gutes Projekt”: <a rel="noreferrer noopener" href="https://einguterplan.de/eingutesprojekt" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://einguterplan.de/eingutesprojekt</mark></a><br><br><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">7</mark></sup> App “Digitox”: <a rel="noreferrer noopener" href="https://phosphorus-apps.github.io/" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://phosphorus-apps.github.io/</mark></a><br><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color"><strong>Zyklus-Tracking</strong><br></mark><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">8</mark></sup> App “Clue”: <a rel="noreferrer noopener" href="https://helloclue.com/" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://helloclue.com/</mark></a><br><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">9</mark></sup> Zyklusplaner “Feel your Flow”: <a rel="noreferrer noopener" href="https://feelyourflow.de/" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://feelyourflow.de/</mark></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-3-meine-taglichen-routinen/">Gewohnheiten, Teil 3: meine täglichen Routinen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
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