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	<title>Auszeit Archive - Wunderland Coaching</title>
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		<title>November ohne Blues &#8211; wie habe ich das geschafft?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2022 20:17:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Gegensatz zu den letzten Jahren, habe ich es dieses Jahr unbeschadet und glücklich durch den November geschafft: Weit und breit kein Novemberblues in Sicht! Diesem so ungewohnten Gefühl bin ich in den letzten Tagen auf den Grund gegangen und möchte dich hier daran teilhaben lassen &#8211; damit auch du möglichst gut durch die Wintermonate&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/november-ohne-blues/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">November ohne Blues &#8211; wie habe ich das geschafft?</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/november-ohne-blues/">November ohne Blues &#8211; wie habe ich das geschafft?</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Gegensatz zu den letzten Jahren, habe ich es dieses Jahr unbeschadet und glücklich durch den November geschafft: Weit und breit kein Novemberblues in Sicht!</p>



<p><strong>Diesem so ungewohnten Gefühl bin ich in den letzten Tagen auf den Grund gegangen und möchte dich hier daran teilhaben lassen &#8211; damit auch du möglichst gut durch die Wintermonate kommst.</strong></p>



<p>Der Artikel startet mit einem Rückblick, geht dann in zwei “Bonusfaktoren” über &#8211; das waren die äußeren Umstände, die mich dieses Jahr gut durch den November brachten &#8211; und schließt mit dem Wichtigsten: der inneren Arbeit, die ich <em>immer</em> für mich nutzen kann, auch wenn die äußeren Faktoren nicht “mitspielen”.</p>



<p>Solltest du also nicht die Geduld haben, den ganzen Artikel zu lesen, lege ich dir unbedingt den Abschnitt “Der entscheidende Faktor: Meine Vorarbeit im Rest des Jahres” ans Herz!</p>



<p>Und nun: Viel Spaß beim Lesen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ach November, ich mag dich einfach nicht</h2>



<p>Der November war schon immer der Monat, den ich am wenigsten mochte:</p>



<p>Ich bin ein Frühlingskind und brauche die Sonne und das Licht &#8211; im November aber wird es immer dunkler, grauer und kälter. Die Weihnachtsbeleuchtung, die den Dezember erhellt, ist noch nicht installiert, es stehen keine besinnlichen Feiertage, sondern eher “Jahresendstress” an, und bevor die Tage wieder länger werden, werden sie erstmal immer kürzer und kürzer… Bäh.</p>



<p>Nicht umsonst verbrachte ich 2011 und 2012 jeweils das Wintersemester an Orten, wo im November sehr viel freundlicheres Wetter herrscht: Mexiko und Australien. Endlich fühlte ich mich, als wäre ich zur Abwechslung mal in der richtigen Klimazone <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die letzten Jahre: trübe Stimmung</h2>



<p>Spätestens seit Mitte meiner Zwanziger verfiel ich &#8211; wieder zu Hause in Deutschland &#8211; meistens in den klassischen Novemberblues. Wie stark er bei mir einschlug, hing jeweils davon ab, in welcher allgemeinen Verfassung ich war:</p>



<p>Im <strong>November 2018</strong> fühlte ich mich in meinem damaligen Job bereits völlig fehl am Platz, doch ich konnte es mir nicht zugestehen. Ich dachte, ich würde zu früh “aufgeben” und müsste noch länger “durchhalten”, bis ich mir das Recht “verdient” hätte, einen Wechsel in Betracht zu ziehen. Diese Selbstzweifel gepaart mit einem chronischen Zustand der Über- und gleichzeitig Unterforderung waren der beste Nährboden für eine waschechte Winterdepression.</p>



<p>Im Jahr <strong>2019</strong> war der November sogar okay, jedenfalls verglichen mit den Monaten davor. Über die letzten Monate hatte sich nämlich eine mittelschwere Depression manifestiert, die mit solchen Faktoren wie dem Wetter absolut nichts zu tun hatte &#8211; sondern mit den Umständen, die mich schon seit über einem Jahr beschäftigten.<br>Im November war für mich schon klar, dass ich etwas ändern würde &#8211; und auf die Gewissheit folgte die endgültige Entscheidung, meinen damaligen Job zu verlassen. Das war ein Befreiungsschlag, der womöglich verhinderte, dass eine novemberliche depressive Verstimmung aufkam. Oder sie fiel in der ohnehin schon vorhandenen Depression nicht noch zusätzlich auf…</p>



<p><strong>Ein Jahr später</strong> war es um meine psychische Gesundheit &#8211; nach fast einem Jahr beruflicher Auszeit und Psychotherapie &#8211; wieder wesentlich besser bestellt. Ich hatte gerade meine Coaching-Ausbildung begonnen und blickte positiv und zuversichtlich in die Zukunft.<br>So war der November immer noch mein “least favourite” Monat, ich konnte das aber ganz gut hinnehmen und trotzdem gut für mich sorgen.</p>



<p>Und dann kam <strong>2021</strong>, das erste Jahr meiner Selbstständigkeit. Und im November rutschte ich wieder in eine echte depressive Phase ab. Wie sich das anfühlte, kannst du <a href="https://wunderland-coaching.de/aus-meinem-leben/novemberblues-hitting-hard/" data-type="post" data-id="1887" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Text aus dem November 2021</a> lesen.<br>Ich hatte mich nämlich das ganze Jahr über selbst so unter Druck gesetzt, dass ich schon mehrmals an den Punkt gekommen war, an dem ich wusste: Wenn ich jetzt nicht auf die Bremse trete, fahre ich voll gegen die Wand. Und jedes Mal bremste ich ganz leicht ab, hielt jedoch nie mal <em>ganz</em> an, um wieder Kräfte zu sammeln und meinen Kurs wirklich zu korrigieren. All das holte mich dann, wenig überraschend, in dem Monat ein, in dem die äußeren Umstände mir schon immer zu schaffen gemacht hatten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">November 2022: überraschend gute Stimmung!</h2>



<p>Dieses Jahr überstand ich den November nun größtenteils unbeschadet. Ich hatte sogar relativ viel Energie, schaffte einiges und fühlte mich sehr oft sehr wohl.</p>



<p><strong>Jetzt ist der Monat vorbei und auch, wenn ich so einem “glücklichen” November nie so recht trauen konnte, hat mich dieses Jahr tatsächlich kein Novemberblues ereilt.</strong></p>



<p>Die erste Dezemberwoche habe ich intensiv dazu genutzt, auf den vergangenen Monat zurückzublicken. Denn die Frage, wie es überhaupt <em>möglich</em> war, ihn ganz ohne depressive Verstimmung zu überstehen, stellte ich mir mehr als nur einmal!</p>



<p>Außerdem: Der nächste November (oder auch Januar, den mag ich persönlich ja auch nicht viel mehr…) kommt bestimmt, und meine Erkenntnisse aus dieser Reflexion können mir &#8211; und hoffentlich auch dir &#8211; sicherlich nützlich sein, um einer depressiven Verstimmung vorzubeugen oder sie zu lindern.</p>



<p>Was also war dieses Jahr anders?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bonus-Faktor 1: Sonne</h2>



<p>Eine Sache, die im November 2022 definitiv anders war als in den Jahren davor, war das Wetter: Dieses Jahr hatten wir hier in der Pfalz den “goldenen November” (statt des üblichen goldenen Oktobers).</p>



<figure class="wp-block-gallery alignfull has-nested-images columns-4 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-medium"><img data-recalc-dims="1" height="300" width="169" decoding="async" data-id="1902" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/0A0FD61C-436F-4DF5-B187-9294B6CA6545.jpeg?resize=169%2C300&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1902"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img data-recalc-dims="1" height="300" width="169" decoding="async" data-id="1900" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/AF7804C9-668D-4021-B269-C30B805AAB36.jpeg?resize=169%2C300&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1900"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img data-recalc-dims="1" height="300" width="169" decoding="async" data-id="1901" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/E03795D5-2963-4B7D-A233-1B67598D0A3A.jpeg?resize=169%2C300&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1901"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img data-recalc-dims="1" height="300" width="169" decoding="async" data-id="1903" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/7DCB2DB5-CB16-4E4A-872E-19CB03040B63.jpeg?resize=169%2C300&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1903"/></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Bilder vom 1., 13., 16. und 23. November <img alt="😍" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60d.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></figcaption></figure>



<p>Es gab viele sonnige Tage und das “richtige” Novemberwetter setzte hier erst in den letzten Novembertagen so richtig ein.</p>



<p>Sonnenlicht ist für mein persönliches Wohlbefinden so ein wichtiger Faktor!<br>Wie wichtig, wurde mir erst 2011 in Mexiko so richtig klar. Schon eine Woche nach meiner Ankunft dort machte sich ein Gefühl in mir breit, das mich seitdem nicht mehr losließ:<br>“Jetzt weiß ich, was mir in Deutschland immer gefehlt hat (ohne es zu wissen): Diese Menge an Sonnenlicht!”<br>In Santiago de Querétaro, wo ich mein Auslandssemester verbrachte, gibt es besonders in den Wintermonaten einfach deutlich mehr Sonnenstunden als hier in unseren Breitengraden.</p>



<p>Während ich &#8211; gefühlt &#8211; besonders viel Sonnenlicht brauche, ist es für uns alle sehr wichtig:</p>



<p>Vereinfacht dargestellt, braucht unser Körper Sonnenlicht vor allem für die Produktion von Vitamin D, das wiederum für die Produktion von Serotonin verantwortlich ist &#8211; das Glückshormon, das für ausgeglichene Stimmung sorgt.<br>Bei Dunkelheit wird Serotonin in Melatonin umgewandelt, das uns müde macht und &#8211; in der richtigen Dosierung &#8211; für einen guten Schlaf sorgt.<br>Gemeinsam regeln Serotonin und Melatonin also einen gesunden Wach-Schlaf-Rhythmus.<br>Serotonin macht sozusagen wach, Melatonin müde.</p>



<p><strong>Die vielen wunderschönen Tage mit strahlendem Sonnenschein diesen November haben sicher wesentlich zu meiner gehobenen Stimmung beigetragen!</strong></p>



<p>Seit Ende November gab es jedoch auch hier so einige Tage, an denen es gar nicht so richtig hell werden wollte.<br>An solchen Tagen reicht mir das natürliche Sonnenlicht vorne und hinten nicht aus &#8211; selbst, <em>wenn</em> ich nach draußen gehe und es regelrecht aufsauge.</p>



<p>Deshalb bin ich sehr dankbar für die Tageslichtlampe, die ich mir letztes Jahr zugelegt habe: Sie hat die gleiche Farbtemperatur wie das Licht der Sonne und kann ebenfalls eingesetzt werden, um die Serotoninproduktion anzukurbeln!</p>



<p>Vitamin D3 und K2 supplementiere ich zusätzlich. Hierzu allerdings bitte mit der Ärztin deines Vertrauens sprechen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bonus-Faktor 2: Vorfreude und Fokus auf etwas Positives</h2>



<p>Ein weiterer Faktor, der meine Stimmung diesen November sehr gehoben und damit einer Winterdepression vorgebeugt hat, war der Fokus auf eine schöne Sache:<br>Im Oktober bin ich &#8211; zusammen mit meinem Noch-Verlobten &#8211; so richtig in die Planung unserer Hochzeit eingestiegen! <img alt="🥰" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f970.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Dafür standen im November jede Woche Entscheidungen an, sowohl für die standesamtliche Trauung im Dezember, als auch für die freie Trauung und unsere &#8222;große&#8220; Feier nächsten Frühling.</p>



<p>Feiern zu planen und Gastgeberin zu sein, mochte ich schon immer sehr gerne! Und trotzdem trat diese Seite von mir &#8211; übrigens schon lange vor der Pandemie &#8211; in den letzten Jahren total in den Hintergrund.<br>Vor lauter Erschöpfung vergaß ich sie fast völlig, feierte noch nicht mal mehr meinen Geburtstag so richtig und nahm die “Standard-Feiertage” wie Weihnachten eher als stressig wahr.</p>



<p>Als ich seit 2019 meinen Blick immer mehr nach innen wandte, wurde die Gastgeberin in mir jedoch endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt, durch die Pandemie wieder ausgebremst &#8211; und jetzt macht es mir riesigen Spaß, unsere großen Tage zu planen <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Nun steht nicht jedes Jahr ausgerechnet im Dezember eine solche Feier an, die vorbereitet werden will.</p>



<p>Deshalb nehme ich mir jetzt schon vor, im nächsten dunklen November (oder eben auch im Januar) an einem ganz konkreten Projekt zu arbeiten, das mich a) mit Vorfreude erfüllt und bei dem ich b) die Fortschritte klar <em>sehen</em> kann.</p>



<p>Gerade in einem Jahr wie diesem, wo in der Welt um uns herum so viel Negatives geschieht, ist es so unendlich wichtig, uns irgendwo einen positiven Anker zu setzen!<br>Oder am besten gleich mehrere. Das war eine weitere Lektion aus meiner Zeit in Mexiko &#8211; die Menschen dort finden immer einen Grund zum Feiern <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p><strong>Gerade jetzt brauchen wir schöne Dinge und liebe Menschen, mit denen wir Zeit verbringen und die unser Herz mit Freude füllen.</strong></p>



<p>Auf welches Event freust du dich jetzt schon? Welchen positiven Fokus kannst du jetzt für dich setzen?</p>



<p>Tipp: Steigere die Vorfreude durch einen Countdown &#8211; z. B. mit einer App oder einem selbstgebastelten Abreißkalender (so haben wir das im Januar mit dem Einbautermin unserer Küche gemacht <img alt="😄" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f604.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>)!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-medium"><img data-recalc-dims="1" height="300" width="214" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/34DA6807-B441-4BDF-8498-CE4BCB1F7459_1_201_a.jpeg?resize=214%2C300&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1904"/><figcaption class="wp-element-caption">Unser selbstgebastelter Küchen-Vorfreude-Abreißkalender</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Der entscheidende Faktor: Meine Vorarbeit im Rest des Jahres</h2>



<p>Schönes Wetter und Vorfreude haben mir in diesem Jahr extrem geholfen, doch darauf kann ich mich für zukünftige dunkle Monate nicht verlassen.</p>



<p>Auf das Wetter haben wir keinen Einfluss; Tageslichtlampe Vitamin-D-Präparate &amp; Co. sind nett, aber auch nicht als alleinige Lösung geeignet; und nicht in jedem Jahr steht so ein krass positiv aufgeladenes Ereignis an.</p>



<p>Deshalb bin ich sehr froh, dass der dritte und wichtigste Faktor für mein Wohlbefinden im vergangenen November dieser war: <strong>Die Summe all dessen, was ich schon das ganze Jahr über für mich getan hatte!</strong></p>



<p>Denn dieses Jahr war hart. Als (hoch)sensibler Mensch haben mich einige Dinge, die in der Welt gerade passieren, sehr mitgenommen. Und gerade deshalb habe ich dieses Jahr erst recht einen Gang runtergeschaltet und meine Gesundheit &#8211; psychisch wie physisch &#8211; an allererste Stelle gesetzt.</p>



<p>Wie ich das genau angestellt habe, möchte ich dir im Folgenden beschreiben.</p>



<p>Nimm dir daraus gerne Anregungen für dich mit und probiere Dinge für dich aus, lass’ aber auch getrost links liegen, was sich für dich nicht stimmig anfühlt: Die folgenden Punkte stammen aus <em>meiner</em> Erfahrung &#8211; sie sind mein “Toolset”, das Ergebnis aus viel Ausprobieren, immer-wieder-Reinspüren und diversen Kurskorrekturen über die vergangenen Jahre.<br><strong>Ich lade dich herzlich ein, deine </strong><strong><em>eigenen</em></strong><strong> Erfahrungen zu machen und dein eigenes zuverlässiges Toolset zusammenzustellen, das genau zu dir passt!</strong></p>



<p>Konkret habe ich das ganze Jahr über die folgenden Dinge für mich getan:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1 &#8211; Die Nachrichtenflut eingedämmt</h3>



<p>Unser Gehirn ist ohnehin schon darauf ausgelegt, Negativem mehr Bedeutung beizumessen als Positivem: Alles, was negativ auffällt, stellt eine potentielle Gefahr dar. Und da unser Nervensystem dazu da ist, uns genau davor zu beschützen, hat es dafür sehr feine Antennen &#8211; viel feinere als für die positiven Dinge, denn die sind für das Nervensystem “nice to have”, aber nicht wichtig.</p>



<p>Mit den Nachrichten verhält es sich ähnlich: Auch sie sind (ursprünglich) primär dazu da, uns vor potentiellen Gefahren zu warnen. Da in “klassischen” Nachrichtenmedien das Negative überwiegt, kann leicht der Eindruck entstehen, die Welt sei schlecht und gehe den Bach runter.</p>



<p>Wird das Nervensystem mit negativen Nachrichten aus aller Welt geflutet, kann es gar nicht anders, als in einen Panikmodus zu verfallen. Die Folge sind Kampf-oder-Flucht-Reaktionen und in letzter Konsequenz ein totaler Shutdown in Form der Abkopplung von jeglichen Gefühlen: Wenn ich mich nicht mehr mit den Dingen identifiziere, die um mich herum geschehen, tun sie mir auch nicht mehr weh und stellen sozusagen keine Gefahr mehr dar.</p>



<p>Um handlungsfähig zu bleiben und einem Shutdown des Nervensystems vorzubeugen, ist es also enorm wichtig, die Flut der negativen Nachrichten einzudämmen.</p>



<p>Soll heißen: <strong>Gezielt Nachrichten konsumieren statt sich den ganzen Tag damit dauerberieseln zu lassen.</strong> Push-Nachrichten von News-Apps auf dem Smartphone ausschalten und sich nicht alle 30 Minuten die ewig gleichen schlechten Nachrichten in Fernsehen und Radio reinziehen (Vorsicht: Die feinen Antennen unseres Nervensystems nehmen sie auch dann auf, wenn z. B. das Radio “nur nebenbei” läuft und wir nicht bewusst hinhören!).<br>Stattdessen überlegen: Worüber muss und will ich wirklich informiert sein und in welchem Maß? Wo gibt es die relevanten Informationen?<br>Und diese dann z. B. einmal am Tag abrufen, sei es im Internet, der Tagesschau oder der Zeitung.<br>Nur bitte nicht direkt als allererstes am frühen Morgen!</p>



<p>Genau das habe ich schon seit Beginn der Pandemie gemacht, seit dem Ukraine-Krieg erst recht. <strong>So konnte meine Fassungslosigkeit wieder einem klaren Kopf weichen und ich an meinen Themen weiterarbeiten, statt in (Mit-)Leid zu versinken &#8211; denn damit wäre gar niemandem geholfen!</strong></p>



<p>Tipp: Es gibt mittlerweile einige Portale, die sich positiven Nachrichten verschrieben haben! Schau’ z. B. gerne mal bei <a rel="noreferrer noopener" href="https://goodnews.eu/" target="_blank">Good News</a> oder <a rel="noreferrer noopener" href="https://perspective-daily.de/" target="_blank">Perspective Daily</a> rein. Und schon scheint die Welt nicht mehr ganz so schlecht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2 &#8211; Mich in Akzeptanz geübt</h3>



<p>Klimakrise, Kriege, Pandemie, Armut, Diskriminierung, Verfolgung, Ungerechtigkeiten an aller Ecke &#8211; <strong>ich habe mir dieses Jahr oft die Frage gestellt, ob die Menschheit eigentlich noch zu retten ist (geschweige denn unsere Erde).</strong></p>



<p>Tief in mir lebt schon immer der sehnliche Wunsch, dass alle Menschen und Lebewesen auf dieser Welt friedlich miteinander leben &#8211; und dieses Sehnen meiner Seele schwang bisher immer unbewusst als Ideal mit in allem, was ich anging.<br>In anderen Worten: Ich wollte schon immer am liebsten die Welt retten.</p>



<p><strong>Eine der heilsamsten Entwicklungen war es für mich, mich in diesem Jahr von dieser Idealvorstellung zu verabschieden.</strong></p>



<p>Mit Blick auf die Menschheitsgeschichte habe ich bemerkt: Leider, leider hat es schon immer Kriege gegeben, weil Menschen unter dem Motiv, ihr eigenes Volk, ihre Familie, ihre Kultur etc. zu bewahren, andere bekämpften, die ihrerseits aus genau den gleichen Motiven handelten.<br>Man könnte meinen, aus solchen Geschichten hätte die Menschheit gelernt und wäre schon längst in der Lage, es besser zu machen und <em>gemeinsame</em> Lösungen zu finden &#8211; aber scheinbar findet dieser Lernprozess frustrierend langsam statt.</p>



<p>Kurz gesagt, bin ich zu der Überzeugung gelangt: größere und kleinere Kriege wird es vermutlich immer geben.<br>Und das ist auf schreckliche, ernüchternde Weise okay. Es scheint zur Natur der Menschheit zu gehören, das eigene Revier zu verteidigen und erweitern zu wollen. So, wie wir es auch im Tierreich beobachten können, nur &#8211; leider &#8211; in viel größerem, zerstörerischerem Ausmaß.</p>



<p><strong>Heißt das jetzt, ich habe resigniert und denke “Ist halt so, kann ich nix gegen machen; es überhaupt zu probieren, wäre sinnlos”?<br>HELL NO.</strong><br>Ich bin immer noch der Überzeugung, Menschen wie Putin und Konsorten in Russland, die Mullahs in Iran, die Taliban in Afghanistan, aber auch solche Gestalten wie die AfD hier in unserem Land, die mit nationalistischem Gedankengut und ständigem “wir” gegen “die” die Menschen gegeneinander aufwiegeln und offenbar nichts aus der Geschichte gelernt haben, müssen unbedingt gestoppt werden!<br>Und ich bin der Überzeugung, dafür braucht es jede*n von uns.</p>



<p>Nur: Um überhaupt in der Lage zu sein, die eigene Stimme gegen Ungerechtigkeiten zu erheben, müssen wir handlungsfähig sein. Und das sind wir nicht, wenn uns die Negativität der Welt überrollt und wir angesichts der Mammutaufgabe “Weltfrieden von heute auf morgen” (die bedeuten würde, mindestens 387 Brände gleichzeitig zu löschen) in Schockstarre verfallen oder in Weltschmerz ertrinken.</p>



<p>Ein gewisses Maß an Akzeptanz &#8211; die ich hier nochmal ganz klar von Resignation abgrenzen will! &#8211; hat mir dieses Jahr enorm dabei geholfen.<br>Das Rauszoomen aus den aktuellen Problemen und der Blick auf die gesamte Menschheitsgeschichte, zum Beispiel durch Dokumentationen über die Maya, war seltsam tröstlich, weil es den Druck von mir genommen hat, die ganze Welt auf einmal retten zu wollen.</p>



<p><strong>Dieses Maß an Akzeptanz zu erlangen, war ein schmerzhafter Prozess. Und am Ende konnte ich wieder klarer sehen, wo und wie genau <em>ich</em> mich einsetzen möchte &#8211; und welche Felder ich anderen überlasse, um mich selbst zu schützen.</strong></p>



<p>“Wir haben alle ein bisschen ‘Ich will die Welt retten’ in uns.<br>Aber es ist o.k., wenn du erst mal nur einen Menschen rettest.<br>Uns es ist o.k., wenn dieser Mensch du selbst bist.”</p>



<p><a href="https://www.instagram.com/p/CU196Erjji4/?utm_source=ig_web_copy_link" target="_blank" rel="noreferrer noopener">(Ein guter Plan)</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">3 &#8211; Meinen Fokus auf Positives gelenkt</h3>



<p>Der Negativitäts-Effekt sorgt nicht nur dafür, dass uns negative Dinge mehr auffallen, sondern auch dafür, dass sie uns länger im Gedächtnis bleiben.<br>Als Gegengewicht ist es deshalb ungemein wichtig, den Fokus <em>auch</em> auf die positiven Dinge im Leben zu richten.<br><strong>Denn genauso wie die negativen sind die positiven <em>auch</em> immer da! </strong>Wir bemerken sie nur oft nicht, weil unser Nervensystem (und auch die mediale Berichterstattung) ihnen eben keine Bedeutung beimisst &#8211; sie sind für uns selbstverständlich oder ziehen unbemerkt an uns vorbei.</p>



<p>Das Positive <em>auch</em> wahrzunehmen, können wir trainieren.<br>Am besten gelingt uns das, wenn unser Nervensystem in einer guten Verfassung ist und überhaupt die Kapazität hat, auf sie zu achten. Andererseits kann es eine entspannende Wirkung haben, die schönen Dinge des Lebens bewusst wahrzunehmen, weil dadurch das Signal an das Gehirn gelangt: “Schau, es ist nicht alles schlecht (a.k.a. gefährlich)!” Es handelt sich hierbei sozusagen um eine Positivspirale.</p>



<p>Eine Möglichkeit, den Positiv-Fokus zu trainieren, ist z. B. ein Dankbarkeitstagebuch.<br>Dabei ist es völlig in Ordnung, wenn es anfangs vermeintlich ganz kleine Dinge sind, die dort aufgeführt sind, wie das fließende Wasser und die Elektrizität in der Wohnung.<br>Nach und nach kommen immer mehr Dinge hinzu und der Blick weitet sich &#8211; dann fallen dir z. B. auch die Menschen in deinem Umfeld ein, die dir gut tun, du bemerkst das nette Lächeln der Frau im Supermarkt oder den schönen Baum am Wegesrand, an dem du seit Jahren einfach nur vorbeigelaufen bist. Und irgendwann fällt es dir vielleicht sogar leichter, das Positive in schwierigen Situationen zu erkennen &#8211; oder an den negativen Emotionen, die du dann fühlst, denn auch sie haben immer eine Botschaft für uns.</p>



<p><strong>Woher ich das weiß? Weil ich das schon seit Jahren bewusst trainiere!<br></strong>Genau daraus entstand schließlich Wunderland Coaching und mein “Wunder der Woche”, das ich über anderthalb Jahre lang wöchentlich bei Instagram gepostet habe und auch meine Follower*innen ermuntert habe, sich Gedanken darüber zu machen.</p>



<p><strong>Denn all diese positiven Dinge, die ich oben genannt habe? Das sind die Dinge, die ich “Wunder” nenne! Denn das sind die großen und kleinen Wunder, die das Leben lebenswert machen.</strong></p>



<p>Dieser Fokus hat mich dieses Jahr sehr getragen.</p>



<p>Probier’s doch mal aus: Schreib’ dir jeden Tag drei (oder mehr) Dinge auf, für die du dankbar bist. Und frag’ dich am Ende der Woche: “Was war mein Wunder der Woche”?</p>



<p>Auch hier möchte ich noch eine wichtige Abgrenzung vornehmen:<br>Toxische Positivität &#8211; das krampfhafte Suchen nach etwas Positivem in jeder noch so beschissenen Situation &#8211; ist kontraproduktiv. Toxisch eben. Wenn wir uns nämlich zwingen, positiv zu denken, obwohl es uns in Wahrheit gerade mies geht, entsteht 1. eine Dissonanz im Nervensystem und dadurch noch mehr Stress. Außerdem unterdrücken wir damit 2. die “negativen” Gefühle und überpinseln sie mit etwas glitzernder Positivität.<br>Doch unsere wahren Gefühle bahnen sich immer ihren Weg &#8211; wenn wir sie dauerhaft wegdrücken, begegnen sie uns eben irgendwann z. B. in Form einer Krankheit oder kleiner “Wehwehchen” wieder.<br><strong>Es ist also wichtig, unsere wahren Gefühle anzuerkennen und positives Denken in dem Maße zu praktizieren, wie es uns tatsächlich <em>gut tut</em>.</strong></p>



<p>Und um das wahrzunehmen, braucht es Achtsamkeit uns selbst und unseren Gefühlen gegenüber.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4 &#8211; Den Blick nach innen gerichtet</h3>



<p>Achtsamkeit ist der Schlüssel. Für alles, was ich oben beschrieben habe, genauso wie für das ganze Leben:<br>Nur, wenn wir achtsam mit uns selbst sind &#8211; damit, was in unserer Gefühls- und Gedankenwelt vorgeht und wie sich das in unserem Körper und unserer Interaktion mit anderen zeigt -, können wir wirklich in unserem besten Sinne agieren. <strong>Ohne Achtsamkeit hingegen gehen wir im Autopilot-Modus durch die Welt und reagieren nur, statt zu agieren.</strong></p>



<p>Nur durch meine Achtsamkeitspraxis konnte ich dieses Jahr<br>&#8211; einschätzen, wie viele und welche Informationen mir gut tun,<br>&#8211; die Lage der Welt akzeptieren, ohne zu resignieren,<br>&#8211; meinen Fokus auf das Positive lenken, ohne in die toxic-positivity-Falle zu treten und<br>&#8211; mental und physisch gesund durch dieses heftige Jahr und sogar den November gehen.</p>



<p>Achtsamkeit ist eine Praxis, eine Gewohnheit &#8211; das heißt, sie will regelmäßig “gepflegt” werden. Und sie kann so vieles sein &#8211; im Prinzip alles, was du ganz bewusst tust. Alles, wobei deine Aufmerksamkeit ganz auf <em>einer</em> einzigen Sache liegt, du ganz im Moment bist und du dich, deinen Körper, deine Gedanken, deine Gefühle oder auch deine Umgebung ganz bewusst wahrnimmst.</p>



<p>Die (aktuellen) Bestandteile meiner Achtsamkeitspraxis sind:</p>



<p>&#8211; <strong>Meditieren</strong>: am liebsten geführt, damit mein Geist wirklich ganz loslassen kann und dennoch immer wieder zum jetzigen Moment zurückgeholt wird, wenn die Gedanken abschweifen (was mir echt oft passiert und btw völlig normal ist),</p>



<p>&#8211; <strong>Journaling</strong>: Dankbarkeitstagebuch und täglicher “Check-out” mit <a rel="noreferrer noopener" href="https://einguterplan.de/eingutertag" target="_blank">“Ein guter Tag”</a> (unbezahlte Werbung), manchmal auch ausführlicher zu einer bestimmten Reflexionsfrage/einem Thema,</p>



<p>&#8211; <strong>Bewegung</strong>: Yoga, Stretching, tanzen, Spaziergänge; meistens ohne Leistungsanspruch à la “Push it! Noch 10 Wiederholungen”, sondern wahrnehmend: Was tut mir heute gut?,</p>



<p>&#8211; <strong>Mini-Check-ins</strong> über den Tag verteilt: kurz innehalten, ein paarmal tief durchatmen, in mich reinspüren: Welche Bedürfnisse nehme ich wahr? Wie geht es mir und was brauche ich gerade?; anfangs mit Handy-Erinnerungen, um dran zu denken, mittlerweile brauche ich die nicht mehr, weil ich diese Praxis so verinnerlicht habe <img alt="😍" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60d.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><br>und</p>



<p>&#8211; <strong>Zeit in der Natur</strong>: Spaziergänge und Wanderungen ohne Leistungsanspruch und oft ohne bestimmtes Ziel &#8211; dafür mit zahlreichen Stopps auf dem Weg und ganz viel Wahrnehmen: Was sehe ich in der Natur um mich herum? Was fühle ich in mir? Wie geht es mir und was brauche ich? Was lehrt die Natur mich heute?</p>



<p>Ich spreche übrigens ganz bewusst von meiner “aktuellen” Achtsamkeitspraxis, denn Veränderung ist ein ganz natürlicher Teil davon: <strong>Wir Menschen verändern uns stetig, da ist es nur logisch, dass sich auch ändert, was uns gut tut.</strong></p>



<p>Außerdem ist eine Gewohnheit nicht zwingend etwas, was wir jeden einzelnen Tag tun: Ich hatte dieses Jahr immer mal wieder Phasen, in denen ich den einen oder anderen Bestandteil meiner Achtsamkeitspraxis vernachlässigte oder schlicht nicht in dem Ausmaß brauchte. Es gab ganze Wochen, in denen ich nicht meditiert oder gejournalt habe &#8211; und dennoch zählen beide zu meinen liebsten Gewohnheiten.</p>



<p><strong>Wichtig ist, das richtige Maß für sich selbst zu finden &#8211; und achtsam und liebevoll mit sich zu sein, wenn man eine Gewohnheit “schleifen lässt”.</strong><br>Dann wiederum lohnt sich der Blick dahinter: Warum ist das gerade so? Warum will oder wollte ich diese Sache in meinen Alltag integrieren? Kam dieses Bedürfnis aus mir selbst, oder habe ich irgendwo aufgeschnappt, dass “man” das tun sollte, um z. B. einen “gesunden Lifestyle” zu pflegen? Passt diese Sache zu mir und meinem Leben? Wie sieht es mit Umfang und Frequenz aus? Gibt es Alternativen, die die gleiche Wirkung erzielen und besser zu mir passen? Ist es an der Zeit, diese Gewohnheit entsprechend anzupassen oder ganz auszumustern? Oder hindert mich eine Angst daran, ihr in meinem gewünschten Maß nachzugehen? Wie fühle ich mich beim Praktizieren dieser Sache? Was nehme ich in meinem Körper wahr?</p>



<p>All diese Fragen haben mich dieses Jahr viel und oft beschäftigt.<br>Dabei habe ich gelernt: Sie mögen wie Störfaktoren wirken &#8211; wie etwas, was mich von meinen Gewohnheiten abhielt. <strong>Doch in Wahrheit SIND diese Fragen pure Achtsamkeit. Immer wieder spüren, atmen, sein. Mitnehmen, was mir dienlich ist, anpassen, was angepasst werden darf, und loslassen, was ausgedient hat.</strong></p>



<p><strong>Wie steht es um deine Achtsamkeitspraxis?</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">5 &#8211; Druck raus- und Auszeiten genommen</h3>



<p>Nicht nur meine Gewohnheiten &#8211; <em>jeden</em> Bestandteil meines Lebens habe ich im Laufe des Jahres regelmäßig unter die Lupe genommen. Nämlich immer dann, wenn etwas “klemmte”. Nach meinem “Business-Starter-Sprint” im Jahr 2021, <a href="https://wunderland-coaching.de/aus-meinem-leben/novemberblues-hitting-hard/" data-type="post" data-id="1887" target="_blank" rel="noreferrer noopener">der mich doch nur wieder an den Rande des Burnouts brachte</a> (weil ich den Ratschlägen anderer nachjagte, anstatt auf mein Inneres zu hören), nahm ich besonders im Beruflichen dieses Jahr den Druck raus.</p>



<p>Das heißt, hier ließ ich besondere Achtsamkeit walten und trat weit früher auf die Bremse als letztes Jahr. Ich ließ es generell langsamer angehen und nahm mir immer mal wieder Auszeiten &#8211; die beste davon war die eine Woche im Sommer, die ich ganz alleine in einem Ferienhäuschen inmitten der schönsten Natur verbrachte. <img alt="😍" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60d.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Deutlich mehr Umsatz als im letzten Jahr habe ich dieses Jahr zwar nicht erwirtschaftet, aber: <strong>Mir geht es auf allen Ebenen viel besser UND meine innere Sicherheit, mein unerschütterliches Vertrauen in meinen Weg ist zurückgekehrt!</strong><br>Das hatte letztes Jahr nämlich unter all dem “Ich sollte” und “Ich könnte” und all dem Scheitern, weil ich diesen Ansprüchen nicht gerecht wurde, ziemlich gelitten.</p>



<p><strong>Wo darfst du öfter auf die Bremse treten?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kein Novemberblues? Kein Zufall!</h2>



<p>Zusammengefasst lässt sich sagen: Dass es mir dieses Jahr im November wesentlich besser ging als in den letzten Jahren, war keineswegs Zufall.</p>



<p>All die Dinge, die ich das ganze Jahr über geübt und gefestigt habe, haben für einen körperlich und geistig gesunden Grundzustand gesorgt, den ich in dem Ausmaß noch nie zur Verfügung hatte!<br>Ich habe dafür gesorgt, mich in mir sicher zu fühlen. So sicher, dass ich den Stürmen im Außen &#8211; in diesem Fall der zunehmenden Dunkelheit und Kälte, aber auch alldem, was in der Welt gerade vor sich geht &#8211; mit Gelassenheit begegnen konnte.</p>



<p>Schönes Wetter und Hochzeits-Vorfreude kamen als Sahnehäubchen obendrauf &#8211; aber <strong>mit diesem Grundzustand, dieser guten und sicheren Verbindung zu mir selbst, weiß ich: Auch künftige dunkle Monate werde ich gut überstehen.</strong><br></p>



<p>Ob es der Trubel um Weihnachten und den Jahreswechsel ist, die dunkle Jahreszeit dir aufs Gemüt drückt oder du unabhängig davon eine stressige Phase hast:<br>Ich wünsche dir, dass du gut für dich sorgen und diese Phase für dich möglichst gut gestalten kannst.</p>



<p>Wenn auch du mehr Sicherheit <em>in dir</em> schaffen möchtest und dir auf diesem Weg Begleitung wünschst: Meld&#8216; dich gerne hier zu deinem <a rel="noreferrer noopener" href="https://calendly.com/wunderland-coaching/erstgespraech" target="_blank">Kennenlerngespräch</a> an &#8211; genau das ist das Thema meiner neu konzipierten <a href="https://www.copecart.com/products/73c37089/checkout" target="_blank" rel="noreferrer noopener">7-Wochen-Coaching-Begleitung &#8222;sicher in dir&#8220;</a>.<br></p>



<p><strong>Was nimmst du aus diesem Artikel mit?</strong></p>



<p>Ich freue mich auf deine Rückmeldung.<br></p>



<p>Alles Liebe,</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=270%2C56&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1898" width="270" height="56" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?w=540&amp;ssl=1 540w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 270px) 100vw, 270px" /></figure>
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		<title>Monatsrückblick: Meine Wunder der Woche im Juli</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2022 21:03:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rückblicke]]></category>
		<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Mindset]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Wunder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ach, Juli&#8230; Sommer, Sonne, Sonnenschein. Das Leben findet draußen statt. Endlich warme Sommernächte und Draußen-Events. Und dann die Hitzewelle&#8230; Warum der Juli ein turbulenter Monat für mich war, liest du hier. Schau gerne auch bei Instagram vorbei, dort teile ich jede Woche (als Story und meist auch als Beitrag) mein &#8222;Wunder der Woche&#8220; und animiere&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/rueckblick-juli-22/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Monatsrückblick: Meine Wunder der Woche im Juli</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ach, Juli&#8230; Sommer, Sonne, Sonnenschein. Das Leben findet draußen statt. Endlich warme Sommernächte und Draußen-Events. Und dann die Hitzewelle&#8230;</p>



<p>Warum der Juli ein turbulenter Monat für mich war, liest du hier.</p>



<p>Schau gerne auch bei <a href="https://www.instagram.com/wunderland_coaching/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a> vorbei, dort teile ich jede Woche (als Story und meist auch als Beitrag) mein &#8222;Wunder der Woche&#8220; und animiere auch meine Follower*innen immer wieder dazu. Mittlerweile haben wir gemeinsam über 400 (!!!) Wunder der Woche gesammelt, die in den Highlights abgespeichert und so jederzeit für eine Dosis Wunder zwischendurch abrufbar sind <img alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2665.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Nicht, um uns schwierige Situationen schönzureden, sondern um zu erkennen: Die schönen Dinge sind AUCH da! Und sie wahrzunehmen, ist ein Muskel, den wir trainieren können.</p>



<p>Ich persönlich bin mir absolut sicher: Genau DAS ist der Grund, warum ich schon immer als &#8222;Glückskind&#8220; gelte. Auf wundersame Weise habe ich die Fähigkeit in die Wiege gelegt bekommen, das Schöne im Leben immer AUCH wahrzunehmen (falls du Human-Design-Fan bist: Tor 2 ist meine bewusste Sonne) &#8211; neben all dem Schwierigen, Schrecklichen und Ungerechten, das ich in meinem eigenen Leben und vor allem beim Blick in die große weite Welt wahrnehme.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hitze- und andere Wellen</h2>



<p>Mein Juli startete mit einigen wirklich schönen Events und lieben Menschen. Doch leider schlug die Hitze sich dann, als in der zweiten Monatshälfte mein Hormonspiegel abfiel und ich auf meine Menstruation zusteuerte, zunehmend auf meine Psyche nieder. (Selbst-)Zweifel, Zukunfts-, Existenz- und andere Ängste, körperliche Beschwerden und einiges mehr ließen grüßen und knockten mich ziemlich aus…</p>



<p>Wusstest du, dass unser Körper bei (extremer) Hitze so sehr mit deren Ausgleich beschäftigt ist, dass andere Funktionen automatisch heruntergeregelt werden? Wir sind weniger leistungsfähig, z. T. aggressiver, vergesslicher,… (Ich finde ja, beides kann man besonders gut im Straßenverkehr beobachten!)</p>



<p>Außerdem sind unsere mentalen Schutzschilde, die normalerweise dafür sorgen, dass wir z. B. Reize verarbeiten, Emotionen regulieren, mit Stress umgehen und gut für uns selbst sorgen können, durchlässiger.</p>



<p>Dem können wir vorbeugen, indem wir besonders gut auf uns und die Signale unseres Körpers achten: Wie viel kann ich jetzt wirklich leisten? Wann brauche ich eine Pause? Welche Form der Abkühlung tut mir gut? Welchen Ausgleich brauche ich für fordernde Tage oder Phasen? All das dürfen wir jetzt noch sorgfältiger mit einbeziehen als sowieso schon.</p>



<p>Mir persönlich blieb in den letzten beiden Juli-Wochen nichts anderes übrig, als viel mehr Dinge liegen zu lassen, als mir eigentlich lieb war, und gaaaanz langsam zu machen. <img alt="🐌" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f40c.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Zum Glück hatten wir in der letzen Juli-Woche wieder Lucy als Seelentrösterin, Kuschelbuddy und Bewegungs-Motivatorin zu Besuch (wie schon im <a href="https://wunderland-coaching.de/aus-meinem-leben/rueckblick-mai-2022/" data-type="post" data-id="1414">Mai</a>), die mich immer wieder daran erinnert hat, im Moment zu sein. Und dass es ok ist, einfach nur rumzuliegen und zu sein <img alt="🥰" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f970.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Meine schönsten Juli-Momente in Bildern:</p>


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<div style="display:block; height:50px; margin:0 auto 12px; width:50px;"><svg width="50px" height="50px" viewBox="0 0 60 60" version="1.1" xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" xmlns:xlink="https://www.w3.org/1999/xlink"><g stroke="none" stroke-width="1" fill="none" fill-rule="evenodd"><g transform="translate(-511.000000, -20.000000)" fill="#000000"><g><path d="M556.869,30.41 C554.814,30.41 553.148,32.076 553.148,34.131 C553.148,36.186 554.814,37.852 556.869,37.852 C558.924,37.852 560.59,36.186 560.59,34.131 C560.59,32.076 558.924,30.41 556.869,30.41 M541,60.657 C535.114,60.657 530.342,55.887 530.342,50 C530.342,44.114 535.114,39.342 541,39.342 C546.887,39.342 551.658,44.114 551.658,50 C551.658,55.887 546.887,60.657 541,60.657 M541,33.886 C532.1,33.886 524.886,41.1 524.886,50 C524.886,58.899 532.1,66.113 541,66.113 C549.9,66.113 557.115,58.899 557.115,50 C557.115,41.1 549.9,33.886 541,33.886 M565.378,62.101 C565.244,65.022 564.756,66.606 564.346,67.663 C563.803,69.06 563.154,70.057 562.106,71.106 C561.058,72.155 560.06,72.803 558.662,73.347 C557.607,73.757 556.021,74.244 553.102,74.378 C549.944,74.521 548.997,74.552 541,74.552 C533.003,74.552 532.056,74.521 528.898,74.378 C525.979,74.244 524.393,73.757 523.338,73.347 C521.94,72.803 520.942,72.155 519.894,71.106 C518.846,70.057 518.197,69.06 517.654,67.663 C517.244,66.606 516.755,65.022 516.623,62.101 C516.479,58.943 516.448,57.996 516.448,50 C516.448,42.003 516.479,41.056 516.623,37.899 C516.755,34.978 517.244,33.391 517.654,32.338 C518.197,30.938 518.846,29.942 519.894,28.894 C520.942,27.846 521.94,27.196 523.338,26.654 C524.393,26.244 525.979,25.756 528.898,25.623 C532.057,25.479 533.004,25.448 541,25.448 C548.997,25.448 549.943,25.479 553.102,25.623 C556.021,25.756 557.607,26.244 558.662,26.654 C560.06,27.196 561.058,27.846 562.106,28.894 C563.154,29.942 563.803,30.938 564.346,32.338 C564.756,33.391 565.244,34.978 565.378,37.899 C565.522,41.056 565.552,42.003 565.552,50 C565.552,57.996 565.522,58.943 565.378,62.101 M570.82,37.631 C570.674,34.438 570.167,32.258 569.425,30.349 C568.659,28.377 567.633,26.702 565.965,25.035 C564.297,23.368 562.623,22.342 560.652,21.575 C558.743,20.834 556.562,20.326 553.369,20.18 C550.169,20.033 549.148,20 541,20 C532.853,20 531.831,20.033 528.631,20.18 C525.438,20.326 523.257,20.834 521.349,21.575 C519.376,22.342 517.703,23.368 516.035,25.035 C514.368,26.702 513.342,28.377 512.574,30.349 C511.834,32.258 511.326,34.438 511.181,37.631 C511.035,40.831 511,41.851 511,50 C511,58.147 511.035,59.17 511.181,62.369 C511.326,65.562 511.834,67.743 512.574,69.651 C513.342,71.625 514.368,73.296 516.035,74.965 C517.703,76.634 519.376,77.658 521.349,78.425 C523.257,79.167 525.438,79.673 528.631,79.82 C531.831,79.965 532.853,80.001 541,80.001 C549.148,80.001 550.169,79.965 553.369,79.82 C556.562,79.673 558.743,79.167 560.652,78.425 C562.623,77.658 564.297,76.634 565.965,74.965 C567.633,73.296 568.659,71.625 569.425,69.651 C570.167,67.743 570.674,65.562 570.82,62.369 C570.966,59.17 571,58.147 571,50 C571,41.851 570.966,40.831 570.82,37.631"></path></g></g></g></svg></div>
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<p style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/p/Cgt6v7IMhRY/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Marie-Elisabeth Hirsch (@wunderland_coaching)</a></p>
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</blockquote>
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<h2 class="wp-block-heading">2.7.: Überraschungs-Cluesn</h2>



<p>Der Juli startete direkt mit einem MEGA-Event-Wochenende:<br>Am 2.7. fand endlich das lang ersehnte 30-Jahre-Jubiläums-Konzert der Fantastischen Vier statt, das eigentlich im Jahr 2020 hätte stattfinden sollen. Alleine das war ein würdiges &#8222;Wunder der Woche&#8220;, doch es kam noch besser.</p>



<p>Das Warten hat sich gelohnt, für mich sogar doppelt und dreifach:<br>Nicht nur, dass ich zwei liebe Freund*innen endlich mal wieder live und in Farbe getroffen habe und wir einen tollen Abend zusammen hatten (inklusive lebhafter Erinnerungen an gemeinsam durchgefeierte Nächte zu Studienzeiten).</p>



<p>Bevor die Vorband &#8211; Gentleman &#8211; loslegen sollte, verließen wir unsere Plätze nochmal, damit unsere Blasen den restlichen Abend durchhalten würden. Es dauerte alles etwas länger und so war ich gerade beim Händewachsen, als ich die ersten Klänge hörte. Und direkt anfing, mitzusummen &#8211; bis ich merkte: Moment mal! Das ist ja gar nicht Gentleman! Das ist CLUESO!!!! Whaaaaat?! <img alt="🤩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f929.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Meine kühne, aber leise Hoffnung, Clueso mit den Fantas zusammen &#8222;Zusammen&#8220; performen zu sehen, wurde nicht nur erhört, sondern meilenweit übertroffen <img alt="🎉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f389.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Ich durfte ihn sogar als Supporting Act genießen und war natürlich im siebten Himmel (als Clueso-Fangirl habe ich mich übrigens in <a rel="noreferrer noopener" href="https://wunderland-coaching.de/aus-meinem-leben/rueckblick-mai-2022/" data-type="post" data-id="1414" target="_blank">diesem Artikel hier</a> geoutet) <img alt="😍" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60d.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="781" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/08/Bildschirmfoto-2022-08-04-um-22.19.37.png?resize=600%2C781&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1588" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/08/Bildschirmfoto-2022-08-04-um-22.19.37.png?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/08/Bildschirmfoto-2022-08-04-um-22.19.37.png?resize=230%2C300&amp;ssl=1 230w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Fantastischen Fünf in Stuggi auf dem Cannstatter Wasen <img alt="🤩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f929.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">4.-10.7.: Gespräche, die das Herz erwärmen</h2>



<p>Als eher introvertierte Person liebe ich den Rückzug, Zeit für mich ganz alleine, in der Natur oder maximal mit meinen 1-2 allerengsten Lieblingsmenschen. Daraus ziehe ich am allermeisten Kraft.</p>



<p>Die totale Eremitin bin ich jedoch nicht: Ich schätze und genieße auch den Kontakt und Austausch mit Menschen, das Beisammensein, das bunte Leben, oder auch mal gesellschaftliche Events wie Konzerte (siehe vorige Woche <img alt="😍" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60d.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>).<br>Auch diese &#8222;Akkus&#8220; müssen ab und zu geladen werden, damit es mir gut geht.</p>



<p>Und genau das wurden sie in den letzten Wochen, passend zur &#8222;outgoing&#8220;, feurigen, lebendigen (auf ayurvedisch: Pitta-)Energie des Sommers.</p>



<p>Ein besonderes Highlight &#8211; eben das Wunder &#8211; der Woche war ein Telefonat mit meiner ehemaligen Kollegin.<br>Unser letztes Gespräch war fast 2 Jahre her und let me tell you, wir hatten uns einiges zu erzählen!</p>



<p>Dieses Gespräch war völlig ungeplant &#8211; sie rief mich einfach an und es passte gerade. Meistens funktioniert das so viel besser als der Versuch, einen Termin zu finden, kennst du das auch? <img alt="😄" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f604.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Ohne diese Kollegin hätte ich &#8211; ohne zu übertreiben &#8211; die Zeit in meiner Festanstellung wohl nicht überstanden. Wahrscheinlich wäre ich entweder komplett ausgebrannt (so immerhin &#8222;nur&#8220; fast) oder viel früher gegangen (obwohl ich mir nicht sicher bin, ob ich es mir hätte zugestehen können: Ich haderte eh schon mit mir, nach &#8222;nur&#8220; 2 Jahren das Handtuch zu werfen und redete mir ein, ich dürfe nicht so schnell &#8222;aufgeben&#8220;&#8230;)</p>



<p>Sie ist so einer dieser Menschen, mit denen es sich bei jedem Gespräch wieder anfühlt, als hätten wir uns gestern erst gesehen &#8211; mit denen man einfach da wieder anknüpfen kann, wo man vor egal wie langer Zeit aufgehört hat.</p>



<p>Das tat so gut!<br>Danke, P. <img alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2665.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Und während all die Action der letzten Wochen sehr gut tat, meldet sich mein Intro-Akku und ruft nach Rückzug und Erholung.<br>Ich bin froh, dass ich mich selbst mittlerweile so gut kenne und weiß, was ich brauche und in welchem Maß.</p>



<p>Überleg doch mal: Wie ist das bei dir? Bist du eher intro- oder eher extravertiert? Was gibt dir Kraft?</p>



<p></p>


<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/Cf2DPUZKXk9/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/Cf2DPUZKXk9/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Marie-Elisabeth Hirsch (@wunderland_coaching)</a></p>
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<p><script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>


<h2 class="wp-block-heading">11.-17.7.: Wundervoller Besuch und wie ich sogar Steuerkram was abgewinnen kann</h2>



<p>Diese Woche war so voller Wunder, dass ich mich an ihrem Ende kaum für eins entscheiden konnte.<br>Hier möchte ich deshalb auch gleich zwei &#8222;Wunder der Woche&#8220; nennen.</p>



<p>Zunächst mal bekam ich Besuch von meiner Schwester &#8211; eine Premiere!<br>Wir sind nicht zusammen aufgewachsen und 13 Jahre auseinander, das ist schon was anderes als mit meinem 4 Jahre jüngeren Bruder, mit dem ich gemeinsam aufgewachsen, die üblichen Geschwister-Streitereien und vieles mehr erlebt habe.</p>



<p>Umso schöner finde ich es, dass wir so ein gutes Verhältnis haben und nun auch zwei schöne Tage zusammen hatten &#8211; denn sie ist einer dieser Menschen (ähnlich wie meine Kollegin aus der vorigen Woche), mit denen es einfach irgendwie angenehm und leicht und immer schön ist <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Schön, dass du da warst, A. <img alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2665.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="600" height="957" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/08/IMG_6453-Kopie.jpg?resize=600%2C957&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1590" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/08/IMG_6453-Kopie.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/08/IMG_6453-Kopie.jpg?resize=188%2C300&amp;ssl=1 188w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Etwas Gönnung muss schon auch sein <img alt="😁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f601.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Diese Leckerei haben wir uns beim Frühstück im <a href="https://soerkel-landau.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Café Sörkel</a> in Landau genehmigt <img alt="😍" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60d.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></figcaption></figure>



<p>Außerdem widmete ich mich in dieser Woche den Steuern. Nicht meine allerliebste Lieblingsbeschäftigung, aber ich mag es doch, mich regelmäßig damit zu befassen &#8211; vor allem, weil ich so den Überblick behalte, wo ich stehe und wohin ich genauer schauen darf.</p>



<p>Das habe ich auf <a href="https://www.instagram.com/wunderland_coaching/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a> dazu geschrieben:</p>



<p>Als Selbstständige muss ich quartalsweise eine Umsatzsteuervoranmeldung machen:<br>Umsätze sowie betriebliche Ausgaben in ein Formular eintragen und dann entweder Steuer nachzahlen oder eine Rückerstattung erhalten.</p>



<p>Natürlich ist es &#8211; auf den ersten Blick &#8211; angenehmer, eine Erstattung zu erhalten.<br>In den letzten anderthalb Jahren konnte ich mich alle drei Monate über eine solche freuen.</p>



<p>Diesmal muss ich jedoch zum ersten Mal Steuer ZAHLEN! <img alt="🎉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f389.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Warum ich mich so sehr darüber freue und das sogar mein Wunder der Woche ist?</p>



<p>Ganz einfach: Zum ersten Mal übersteigen meine Umsätze meine Ausgaben und hey &#8211; so soll&#8217;s doch langfristig sein (nur bitte in wesentlich größerer Höhe <img alt="😄" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f604.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>).<br>Eine RÜCKerstattung gibt&#8217;s schließlich nur, wenn du vorher Geld AUSGEGEBEN hast (und zwar mehr, als du eingenommen hast) &#8211; steckt ja schon im Namen.</p>



<p>In den letzten zwei Jahren habe ich sehr, sehr viel Geld (und Zeit und Energie) in den Aufbau meines Business investiert und sehr, sehr wenig Geld eingenommen.</p>



<p>Auch im letzten Quartal hatte ich nicht sonderlich viel Umsatz zu verzeichnen &#8211; aber eben auch kaum Ausgaben.<br>Und das war zur Abwechslung mal richtig, richtig schön.</p>



<p>Vor allem ist es aber auch ein Ausdruck dessen, dass ich nach einem sehr turbulenten, ungeduldigen, (über)fordernden ersten Jahr der Selbstständigkeit dieses Jahr viel ruhiger an die Sache rangehe.<br>Und mir SELBST vertraue, statt ständig im Außen nach Antworten oder Anleitung zu suchen.</p>



<p>Statt einen Kurs nach dem anderen (oder mehrere parallel) zu belegen wie im letzten Jahr, mache ich das aktuell nur sehr ausgewählt und nehme mir dafür viel mehr Zeit, um Dinge sacken zu lassen, zu sortieren und das, was für mich passt, dann auch umzusetzen.<br>Und vor allem, um nach innen zu schauen und zu spüren, was gerade dran ist &#8211; was MEIN Weg ist.</p>



<p>Versteh mich nicht falsch: Es ist richtig und wichtig, in mich und mein Business zu investieren und das werde ich IMMER tun.<br>Nur eben nicht mehr aus einem Mangeldenken heraus (&#8222;Aaaah ich hab keine Ahnung, was ich hier tue, ich schaff das nie!&#8220;), sondern aus einer ruhigen Gewissheit und Freude (&#8222;Ich hab richtig Bock drauf, über XY mehr zu lernen UND gerade auch die Kapazität dazu.&#8220;).</p>


<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CgHTyFxKHie/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:540px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);">
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<h2 class="wp-block-heading">18.-24.7.: Phasen der Entspannung und Urlaubs-Erinnerungen</h2>



<p>Für meinen ersten Termin beim Steuerberater und den Abschluss der Steuerthemen für die letzten beiden Jahre belohnte ich mich mit einem Besuch in der Therme.</p>



<p>In meiner Heimatstadt Bad Bergzabern gibt es da nämlich eine richtig schöne (die <a href="https://www.suedpfalz-therme.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Südpfalz Therme</a>), die ich trotzdem erst 3-mal oder so in meinem Leben besucht habe&#8230;</p>



<p>Mit Blick auf die Wettervorhersage dachte ich mir jedenfalls: Bei 38 Grad kann ich auch gleich in die Sauna gehen, macht eh keinen großen Unterschied mehr. (Obwohl ich mich rückblickend ja schon frage, ob ich meinem System damit nicht noch den Rest gegeben habe, denn danach gingen die eingangs erwähnten psychischen Probleme erst so richtig los&#8230;)</p>



<p>Die Salzgrotte mit ihren angenehmen 24 Grad, dem gedämpften Licht und natürlich ihrer Meeresluft tat mir jedenfalls richtig gut &#8211; zumal ich sie werktags um die Mittagszeit ganz für mich alleine hatte!</p>



<p>Eine Dreiviertelstunde dauert so ein Aufenthalt dort und ich fand es sehr interessant, meine Phasen der Entspannung wahrzunehmen:</p>



<p>In den ersten 30 Minuten war ich total hibbelig und kam gar nicht zur Ruhe, weder körperlich noch geistig. Es war nicht mal so, dass mich bestimmte Gedanken quälten oder in meinem Kopf kreisten &#8211; ich war nur einfach nicht in der Lage, stillzuhalten oder die Gedanken sich nicht überschlagen zu lassen.</p>



<p>Aber die letzten ca. 10 Minuten waren himmlisch: Eine angenehme Schwere und gleichzeitig Leichtigkeit machte sich in mir breit. Meine Füße hielten endlich still und ich konnte wirklich einfach nur daliegen und meine Gedanken wie Wolken am Himmel vorbeiziehen lassen. Entspannung pur. Freie Meditation, wie sie im Buche steht <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Das erinnerte mich sehr an meinen Alleine-Urlaub im Sommer 2020, denn dort machte ich ganz ähnliche Erfahrungen. Wenn du magst, kannst du <a rel="noreferrer noopener" href="https://wunderland-coaching.de/aus-meinem-leben/urlaub-alleine-ja-bitte-teil-2/" data-type="post" data-id="256" target="_blank">hier</a> mehr darüber lesen. (Übrigens bestärkte mich dieses Erlebnis darin, mir im August wieder eine Woche nur für mich zu gönnen. Ich freu mich auf Stille, Natur und Seelebaumelnlassen!)</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="600" height="809" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/08/IMG_20200805_183023_7-Kopie.jpg?resize=600%2C809&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1591" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/08/IMG_20200805_183023_7-Kopie.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/08/IMG_20200805_183023_7-Kopie.jpg?resize=222%2C300&amp;ssl=1 222w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hier entspannte ich damals im Schwarzwald &#8211; die Grotte in Bad Bergzabern fand ich sogar noch etwas gemütlicher <img alt="😍" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60d.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">25.-31.7.: Geliebtes Auto</h2>



<p>Mein Wunder aus der letzten Juli-Woche ist ein sehr weltliches: Mein liebes Auto hat seine Überprüfung beim TÜV überstanden und darf 2 weitere Jahre unser fahrbarer Untersatz sein!</p>



<p>Das klingt jetzt vielleicht erstmal nach nichts Großem&#8230; Aber ganz ehrlich: Mein Herz hängt ein bisschen an dem Auto. Vielleicht, weil es mein erstes eigenes ist? Weil es meine Meister-Manifestation schlechthin ist (darüber berichte ich bald mal an anderer Stelle)? Weil ich irgendwie stolz darauf bin, bei dem Ding ein Lämpchen selbst austauschen zu können, wenn mal eins streikt? <img alt="😄" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f604.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Sicherlich auch ein wenig, weil ich absolut keine Lust habe, mich mit der Suche nach einem neuen zu beschäftigen.</p>



<p>Wesentlich zum Empfinden als Wunder beigetragen hat jedenfalls die Tatsache, dass wir uns absolut nicht sicher waren, ob das Auto überhaupt nochmal über den TÜV kommen würde. Und dass der Werkstattaufenthalt dann SO VIEL GÜNSTIGER war als erwartet! <img alt="😮‍💨" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f62e-200d-1f4a8.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="600" height="574" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/08/DSC_1364-Kopie.jpg?resize=600%2C574&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1592" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/08/DSC_1364-Kopie.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/08/DSC_1364-Kopie.jpg?resize=300%2C287&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Schön, dass du uns noch eine Weile erhalten bleibst <img alt="😁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f601.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Ciao, Juli</h2>



<p>Was für ein vielfältiger Monat! Das reinste Auf und Ab&#8230; Ich fühle mich noch ein wenig gebeutelt, muss ich ganz ehrlich sagen.</p>



<p>Für den August, in dem die Hitzewelle ja offenbar weiter anhält, möchte ich dir (und mir) einfach nur eins mit auf den Weg geben:</p>



<p>Pass gut auf dich auf!<br>Mach genügend Pausen. Trink genug. Benutz Sonnenschutz.<br>Und vor allem: Erwarte nicht von dir, in der Hitze &#8222;normal&#8220; zu &#8222;funktionieren&#8220;!</p>



<p>Wenn du magst, erzähl doch mal: Welche Wunder hast du im Juli so erlebt? Und worauf freust du dich im August?</p>



<p>Ich wünsche dir einen schönen Sommer <img alt="🌻" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f33b.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Deine</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/06/Marie-Elisabeth.png?resize=270%2C56&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1427" style="width:270px;height:56px" width="270" height="56" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/06/Marie-Elisabeth.png?w=540&amp;ssl=1 540w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/06/Marie-Elisabeth.png?resize=300%2C62&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px" /></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/rueckblick-juli-22/">Monatsrückblick: Meine Wunder der Woche im Juli</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
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		<title>Meine Wunder der Woche im Juni &#8211; ein Rückblick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2022 11:31:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rückblicke]]></category>
		<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Intuition]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit über einem Jahr teile ich jede Woche bei Instagram mein &#8222;Wunder der Woche&#8220;. In diesem Artikel nutze ich sie für einen Rückblick auf den Monat Juni &#8211; und ich blicke auf das ganze erste Halbjahr 2022 zurück! Die &#8222;Wunder der Woche&#8220; sind mal große, außergewöhnliche Dinge, mal ganz kleine Alltagssituationen &#8211; und die teile&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/rueckblick-juni-2022/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Meine Wunder der Woche im Juni &#8211; ein Rückblick</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit über einem Jahr teile ich jede Woche bei <a href="https://www.instagram.com/wunderland_coaching/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a> mein &#8222;Wunder der Woche&#8220;. In diesem Artikel nutze ich sie für einen Rückblick auf den Monat Juni &#8211; und ich blicke auf das ganze erste Halbjahr 2022 zurück!</p>



<p>Die &#8222;Wunder der Woche&#8220; sind mal große, außergewöhnliche Dinge, mal ganz kleine Alltagssituationen &#8211; und die teile ich, weil ich überzeugt bin:<br>Wir sind <em>umgeben</em> von Wundern &#8211; jederzeit!</p>



<p>Damit möchte ich Bewusstsein dafür schaffen und Menschen ermutigen, ihren Blick für die großen und kleinen Wunder des Lebens zu schärfen.</p>



<p>Denn genau so entdecken und <em>erschaffen</em> wir unser ganz persönliches Wunderland!</p>



<h2 class="wp-block-heading">7. Juni: kleine Auszeit</h2>



<p>Über das Pfingstwochenende durften wir (ich und mein Verlobter <img alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2665.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>) das Haus meiner Mama hüten.<br>Mit wunderschönem Garten und absoluter Feiertags-Ruhe &#8211; es war ein Traum!</p>



<p>Besonders faszinierend fand ich es, wie sehr ich mich dort zu Hause fühlte, obwohl ich doch selbst nie in dem Haus gelebt hatte (nicht länger als für ein paar Nächte jedenfalls)!</p>



<p>Dort sein, Haus und Garten genießen zu dürfen, erfüllte mich mit tiefer Dankbarkeit.<br>Und zwar nicht nur für mich bzw. uns &#8211; sondern ganz besonders auch für meine Mama und dafür, dass sie es so schön hat. <br>Schließlich hat sie alles Gute dieser Welt verdient und ich freue mich für sie und mit ihr über ihre Oase. <img alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2665.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Ein paar Eindrücke habe ich in ein kurzes Video gepackt:</p>



<p></p>


<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/reel/CegDeeigMtu/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:540px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);">
<div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/reel/CegDeeigMtu/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank" rel="noopener"> </p>
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<div style="display:block; height:50px; margin:0 auto 12px; width:50px;"><svg width="50px" height="50px" viewBox="0 0 60 60" version="1.1" xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" xmlns:xlink="https://www.w3.org/1999/xlink"><g stroke="none" stroke-width="1" fill="none" fill-rule="evenodd"><g transform="translate(-511.000000, -20.000000)" fill="#000000"><g><path d="M556.869,30.41 C554.814,30.41 553.148,32.076 553.148,34.131 C553.148,36.186 554.814,37.852 556.869,37.852 C558.924,37.852 560.59,36.186 560.59,34.131 C560.59,32.076 558.924,30.41 556.869,30.41 M541,60.657 C535.114,60.657 530.342,55.887 530.342,50 C530.342,44.114 535.114,39.342 541,39.342 C546.887,39.342 551.658,44.114 551.658,50 C551.658,55.887 546.887,60.657 541,60.657 M541,33.886 C532.1,33.886 524.886,41.1 524.886,50 C524.886,58.899 532.1,66.113 541,66.113 C549.9,66.113 557.115,58.899 557.115,50 C557.115,41.1 549.9,33.886 541,33.886 M565.378,62.101 C565.244,65.022 564.756,66.606 564.346,67.663 C563.803,69.06 563.154,70.057 562.106,71.106 C561.058,72.155 560.06,72.803 558.662,73.347 C557.607,73.757 556.021,74.244 553.102,74.378 C549.944,74.521 548.997,74.552 541,74.552 C533.003,74.552 532.056,74.521 528.898,74.378 C525.979,74.244 524.393,73.757 523.338,73.347 C521.94,72.803 520.942,72.155 519.894,71.106 C518.846,70.057 518.197,69.06 517.654,67.663 C517.244,66.606 516.755,65.022 516.623,62.101 C516.479,58.943 516.448,57.996 516.448,50 C516.448,42.003 516.479,41.056 516.623,37.899 C516.755,34.978 517.244,33.391 517.654,32.338 C518.197,30.938 518.846,29.942 519.894,28.894 C520.942,27.846 521.94,27.196 523.338,26.654 C524.393,26.244 525.979,25.756 528.898,25.623 C532.057,25.479 533.004,25.448 541,25.448 C548.997,25.448 549.943,25.479 553.102,25.623 C556.021,25.756 557.607,26.244 558.662,26.654 C560.06,27.196 561.058,27.846 562.106,28.894 C563.154,29.942 563.803,30.938 564.346,32.338 C564.756,33.391 565.244,34.978 565.378,37.899 C565.522,41.056 565.552,42.003 565.552,50 C565.552,57.996 565.522,58.943 565.378,62.101 M570.82,37.631 C570.674,34.438 570.167,32.258 569.425,30.349 C568.659,28.377 567.633,26.702 565.965,25.035 C564.297,23.368 562.623,22.342 560.652,21.575 C558.743,20.834 556.562,20.326 553.369,20.18 C550.169,20.033 549.148,20 541,20 C532.853,20 531.831,20.033 528.631,20.18 C525.438,20.326 523.257,20.834 521.349,21.575 C519.376,22.342 517.703,23.368 516.035,25.035 C514.368,26.702 513.342,28.377 512.574,30.349 C511.834,32.258 511.326,34.438 511.181,37.631 C511.035,40.831 511,41.851 511,50 C511,58.147 511.035,59.17 511.181,62.369 C511.326,65.562 511.834,67.743 512.574,69.651 C513.342,71.625 514.368,73.296 516.035,74.965 C517.703,76.634 519.376,77.658 521.349,78.425 C523.257,79.167 525.438,79.673 528.631,79.82 C531.831,79.965 532.853,80.001 541,80.001 C549.148,80.001 550.169,79.965 553.369,79.82 C556.562,79.673 558.743,79.167 560.652,78.425 C562.623,77.658 564.297,76.634 565.965,74.965 C567.633,73.296 568.659,71.625 569.425,69.651 C570.167,67.743 570.674,65.562 570.82,62.369 C570.966,59.17 571,58.147 571,50 C571,41.851 570.966,40.831 570.82,37.631"></path></g></g></g></svg></div>
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<p style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/reel/CegDeeigMtu/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Marie-Elisabeth Hirsch (@wunderland_coaching)</a></p>
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<p> <script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>


<h2 class="wp-block-heading">11. Juni: Über Druck und die Sprache der Karten</h2>



<p>Am 10. Juni habe ich ein wichtiges Gespräch geführt, was schon lange angestanden hatte.<br>WIE wichtig ein positiver Ausgang dieses Gesprächs wirklich für mich war, wurde mir erst danach bewusst &#8211; nämlich durch das schiere Ausmaß meiner Erschöpfung, die sich breit machte, als der Druck von mir abgefallen war.</p>



<p>Da ich gerne mit Tarot- und Orakelkarten arbeite (z. B. auch in meinen <a href="https://wunderland-coaching.de/kartenimpulse/" data-type="page" data-id="1250" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kartenimpulsen</a>), zog ich eine Karte.<br>Und die traf es, wie so oft, auf den Punkt.</p>


<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CeqrdvKAlvp/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:540px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);">
<div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/p/CeqrdvKAlvp/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank" rel="noopener"> </p>
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<p style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/p/CeqrdvKAlvp/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Marie-Elisabeth Hirsch (@wunderland_coaching)</a></p>
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<p>Dieser Moment, wenn mehr Druck von dir abfällt, als du dir überhaupt eingestehen wolltest, dass da war&#8230;</p>



<p>So einen Moment hatte ich gestern.</p>



<p>Es war sowieso schon ein aufregender Tag:<br>Ich fuhr seit Jahren mal wieder mit der Bahn irgendwohin.<br>Und zwar zum Wochenmarkt in der nächstgelegenen Kleinstadt.<br>Das war schon was total Ungewohntes &#8211; wann fährt die Bahn, wann muss ich dann loslaufen, welche Taschen etc. brauche ich zum Einkaufen, wie komme ich vom Bahnhof zum Markt, was kaufe ich eigentlich ein, wann fährt die Bahn wieder zurück etc. pp.<br>So eine Einkaufsfahrt mit der Bahn braucht etwas mehr Vorbereitung als mit dem Auto, jedenfalls, wenn man so ans Auto und die Flexibilität, die damit einhergeht, gewöhnt ist.</p>



<p>Nach diesem spannenden Vormittag (ich habe alles erfolgreich geschafft, auch wenn ich sowohl bei der Hin- als auch bei der Rückfahrt jeweils eine echte Punktlandung zur Abfahrtszeit der Bahn hingelegt habe <img alt="😅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f605.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Wer mich &#8222;von früher&#8220; kennt, wird sich kaum wundern&#8230;) ergab es sich dann noch, dass ich ein wichtiges Gespräch führen konnte, was schon lange anstand.<br>Mehrere Wochen habe ich auf den &#8222;richtigen&#8220; Zeitpunkt dafür gewartet, oder besser gesagt: Mich gepäppelt, um in der richtigen Verfassung dafür zu sein.</p>



<p>Abends war ich dann jedenfalls UNGLAUBLICH müde.</p>



<p>Erst wunderte ich mich, doch dann wurde mir klar:<br>Da war einfach SO viel mehr Druck da, als ich wahrhaben wollte.<br>Und der fiel dann mit einem Mal mit mir ab.</p>



<p>Zum Abend zog ich die Karte im Bild: &#8222;Fall into my arms&#8220;.<br>Genauso fühlte ich mich.<br>Ich konnte mich endlich fallen lassen, mich hingeben.<br>Surrender.<br>Der Druck, die tausend Fragezeichen in meinem Kopf, verließen mein System.</p>



<p>Heute Nacht schlief ich dann geschlagene 12 Stunden <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><br>Und auch in den nächsten Tagen bis Wochen werde ich mich etwas erholen von der letzten, druckaufgeladenen Zeit.</p>



<p>Kennst du solche Momente auch?</p>



<h2 class="wp-block-heading">14.-23. Juni: Urlaub &#8222;zu Hause&#8220;</h2>



<p>Der Juni war wirklich sehr von Urlaub geprägt: Mitte des Monats zogen wir für 10 Tage um ins Haus meiner Schwiegereltern, um Haus, Hund und Garten zu hüten.</p>



<p>Wir fuhren nur 33 Kilometer zu unserem Urlaubsziel und doch setzte direkt ein totales Urlaubsfeeling ein.<br>Eigentlich hatte ich die 10 Tage eher als &#8222;Workation&#8220; geplant und wollte vor allem schreiben, schreiben, schreiben.<br>Doch als schon beim Betreten des Hauses die totale Entspannung einsetzte, gab ich mich dem Gefühl hin und machte eine echte Pause.<br>Und ich bin sehr dankbar dafür, denn eigentlich war ich total urlaubsreif &#8211; ich konnte es mir nur vorher nicht so recht erlauben, wirklich abzuschalten&#8230;</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-4 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/930D227C-E97C-4E28-8267-84D1A5A31F21_1_201_a.jpeg?ssl=1" target="_blank" rel="noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="450" height="800" data-id="1483" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/930D227C-E97C-4E28-8267-84D1A5A31F21_1_201_a.jpeg?resize=450%2C800&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1483" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/930D227C-E97C-4E28-8267-84D1A5A31F21_1_201_a.jpeg?w=450&amp;ssl=1 450w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/930D227C-E97C-4E28-8267-84D1A5A31F21_1_201_a.jpeg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/C92A2D04-8BF8-4438-97A6-6976EF06B65A_1_201_a.jpeg?ssl=1" target="_blank" rel="noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="450" height="800" data-id="1485" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/C92A2D04-8BF8-4438-97A6-6976EF06B65A_1_201_a.jpeg?resize=450%2C800&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1485" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/C92A2D04-8BF8-4438-97A6-6976EF06B65A_1_201_a.jpeg?w=450&amp;ssl=1 450w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/C92A2D04-8BF8-4438-97A6-6976EF06B65A_1_201_a.jpeg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/552E6AA6-4C6E-49F8-89ED-6697E46BEADE_1_201_a.jpeg?ssl=1" target="_blank" rel="noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="450" height="800" data-id="1489" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/552E6AA6-4C6E-49F8-89ED-6697E46BEADE_1_201_a.jpeg?resize=450%2C800&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1489" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/552E6AA6-4C6E-49F8-89ED-6697E46BEADE_1_201_a.jpeg?w=450&amp;ssl=1 450w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/552E6AA6-4C6E-49F8-89ED-6697E46BEADE_1_201_a.jpeg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/E915E83C-DA3C-4181-8DE1-4575897628F9_1_201_a.jpeg?ssl=1" target="_blank" rel="noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="450" height="800" data-id="1491" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/E915E83C-DA3C-4181-8DE1-4575897628F9_1_201_a.jpeg?resize=450%2C800&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1491" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/E915E83C-DA3C-4181-8DE1-4575897628F9_1_201_a.jpeg?w=450&amp;ssl=1 450w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/E915E83C-DA3C-4181-8DE1-4575897628F9_1_201_a.jpeg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></figure>
</figure>



<p>Wir verbrachten also 10 wunderschöne Tage in unserer alten Nachbarschaft (bis September 2021 lebten wir 4 Jahre lang ein paar Häuser weiter) und auch das trug sehr zur Entspannung bei:<br>Wir kannten uns aus, mussten uns nicht erst zurechtfinden und hatten unseren Lieblings-Supermarkt endlich wieder! Daran merkt man wohl, dass man &#8222;erwachsen&#8220; wird: wenn die Umstellung auf einen neuen Supermarkt richtig schwer fällt <img alt="😅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f605.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="600" height="338" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/82E21198-EAAC-4F00-87F7-E0D724B5CB2E_4_5005_c.jpeg?resize=600%2C338&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1484" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/82E21198-EAAC-4F00-87F7-E0D724B5CB2E_4_5005_c.jpeg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/82E21198-EAAC-4F00-87F7-E0D724B5CB2E_4_5005_c.jpeg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure></div>


<p>Das Wetter tat sein Übriges: Wir haben die beste Woche erwischt, um zu faulenzen und uns im Pool, der extra für uns noch vorher aufgebaut worden war, zu erfrischen. <img alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2665.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/552E6AA6-4C6E-49F8-89ED-6697E46BEADE_1_201_a.jpeg?ssl=1" target="_blank" rel="noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="450" height="800" data-id="1489" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/552E6AA6-4C6E-49F8-89ED-6697E46BEADE_1_201_a.jpeg?resize=450%2C800&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1489" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/552E6AA6-4C6E-49F8-89ED-6697E46BEADE_1_201_a.jpeg?w=450&amp;ssl=1 450w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/552E6AA6-4C6E-49F8-89ED-6697E46BEADE_1_201_a.jpeg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/1DA35C7A-FBAA-4DB1-8B1B-4D311B878222_1_201_a.jpeg?ssl=1" target="_blank" rel="noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="450" height="800" data-id="1492" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/1DA35C7A-FBAA-4DB1-8B1B-4D311B878222_1_201_a.jpeg?resize=450%2C800&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1492" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/1DA35C7A-FBAA-4DB1-8B1B-4D311B878222_1_201_a.jpeg?w=450&amp;ssl=1 450w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/1DA35C7A-FBAA-4DB1-8B1B-4D311B878222_1_201_a.jpeg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/A2934A2E-162E-4F4F-ADCF-80287966174C_1_201_a.jpeg?ssl=1" target="_blank" rel="noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="450" height="800" data-id="1488" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/A2934A2E-162E-4F4F-ADCF-80287966174C_1_201_a.jpeg?resize=450%2C800&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1488" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/A2934A2E-162E-4F4F-ADCF-80287966174C_1_201_a.jpeg?w=450&amp;ssl=1 450w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/A2934A2E-162E-4F4F-ADCF-80287966174C_1_201_a.jpeg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/6658CC30-5ECD-47F7-84FD-67FE8C6ED88B_1_201_a.jpeg?ssl=1" target="_blank" rel="noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="450" height="800" data-id="1486" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/6658CC30-5ECD-47F7-84FD-67FE8C6ED88B_1_201_a.jpeg?resize=450%2C800&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1486" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/6658CC30-5ECD-47F7-84FD-67FE8C6ED88B_1_201_a.jpeg?w=450&amp;ssl=1 450w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/6658CC30-5ECD-47F7-84FD-67FE8C6ED88B_1_201_a.jpeg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/D9BE9C9E-79B6-47F3-94C8-CF1CBEC1992E_1_201_a.jpeg?ssl=1" target="_blank" rel="noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="450" height="800" data-id="1490" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/D9BE9C9E-79B6-47F3-94C8-CF1CBEC1992E_1_201_a.jpeg?resize=450%2C800&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1490" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/D9BE9C9E-79B6-47F3-94C8-CF1CBEC1992E_1_201_a.jpeg?w=450&amp;ssl=1 450w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/D9BE9C9E-79B6-47F3-94C8-CF1CBEC1992E_1_201_a.jpeg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/F5BD1B32-D1BA-4FFB-BE17-86A1C00B0E48_1_201_a.jpeg?ssl=1" target="_blank" rel="noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="450" height="800" data-id="1494" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/F5BD1B32-D1BA-4FFB-BE17-86A1C00B0E48_1_201_a.jpeg?resize=450%2C800&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1494" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/F5BD1B32-D1BA-4FFB-BE17-86A1C00B0E48_1_201_a.jpeg?w=450&amp;ssl=1 450w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/F5BD1B32-D1BA-4FFB-BE17-86A1C00B0E48_1_201_a.jpeg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Das war wirklich (etwas mehr als) eine Woche voller Wunder!</figcaption></figure>



<p>Aber auch, nach den 10 Tagen wieder nach Hause zu kommen und zu spüren, wie wohl ich mich hier fühle, war ein wundervolles Gefühl &#8211; und ein wahres Wunder war es, dass auf dem Balkon tatsächlich noch einiges am Leben war, obwohl er in der großen Hitze sich selbst überlassen war <img alt="😅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f605.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex" style="padding-top:0;padding-right:var(--wp--preset--spacing--80);padding-bottom:0;padding-left:var(--wp--preset--spacing--80)">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/96CC336D-90A4-4B7C-A9EA-AA917D066515_1_201_a.jpeg?ssl=1" target="_blank" rel="noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="539" height="800" data-id="1493" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/96CC336D-90A4-4B7C-A9EA-AA917D066515_1_201_a.jpeg?resize=539%2C800&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1493" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/96CC336D-90A4-4B7C-A9EA-AA917D066515_1_201_a.jpeg?w=539&amp;ssl=1 539w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/96CC336D-90A4-4B7C-A9EA-AA917D066515_1_201_a.jpeg?resize=202%2C300&amp;ssl=1 202w" sizes="auto, (max-width: 539px) 100vw, 539px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/C60E90CF-0051-4922-9254-7CC3618EC0A0_1_201_a.jpeg?ssl=1" target="_blank" rel="noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="450" height="800" data-id="1495" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/C60E90CF-0051-4922-9254-7CC3618EC0A0_1_201_a.jpeg?resize=450%2C800&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1495" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/C60E90CF-0051-4922-9254-7CC3618EC0A0_1_201_a.jpeg?w=450&amp;ssl=1 450w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/07/C60E90CF-0051-4922-9254-7CC3618EC0A0_1_201_a.jpeg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">30. Juni: Rückblick auf ein bewegtes erstes Halbjahr</h2>



<p>Die Zeit rund um die Sommersonnenwende am 21. und den Neumond am 29.6. nutzte ich, um auf die vergangenen 6 Monate zurückzublicken.</p>



<p>Da waren ungefähr alle Gefühle dabei, die die Gefühlspalette so hergibt&#8230;<br>Nicht nur privat, sondern auch global gesehen war nun mal einiges los in den ersten Monaten des Jahres 2022.</p>



<p>Ein Thema, das für mich seit Anfang 2021 (logischerweise) sehr viel Raum einnimmt, ist meine Selbstständigkeit.<br>Was das anbelangt, gibt es noch so einiges, womit ich unzufrieden bin.<br>Allerdings freue ich mich, sagen zu können, dass es dahingehend ruhiger in mir wird.<br>Ein paar Erkenntnisse aus meiner Reflexion möchte ich hier gerne mit dir teilen.</p>



<p>Ich bin 2021 (vorbereitend eigentlich schon Mitte/Ende 2020) in das Abenteuer Selbstständigkeit gestartet und sofort in ein altes Muster verfallen: Ich habe viel zu sehr nach außen geschaut in dem Versuch, herauszufinden, WIE &#8222;man&#8220; so ein Online-Business angeht. Ich habe einen Kurs nach dem anderen belegt, viele sogar parallel durchlaufen und mich damit maßlos überfordert. Mein Nervensystem war die letzten 1,5 bis 2 Jahre eigentlich durchgehend im Ausnahmezustand.<br>Ehrlich gesagt glaube ich, ich bin (was meine persönliche Entwicklung betrifft) zu früh in die Selbstständigkeit gesprungen. Nämlich aus dem Druck heraus, etwas leisten zu müssen.</p>



<p>Nun, nachdem ich im Dezember 2021 eine ganz bewusste Pause eingelegt hatte, startete ich mit dem festen Vorsatz ins neue Jahr, auch was das Business anbelangt zu 100% auf meine Intuition zu vertrauen &#8211; nicht mehr nach außen zu schauen, sondern nach innen zu horchen.</p>



<p>Das gelingt natürlich nicht immer, schließlich ist das ein tief sitzendes Muster und so etwas schüttelt man in der Regel nicht eben mal schnell ab. So bemerke ich immer noch, dass ich phasenweise zu viel nach außen schaue und ins Vergleichen gerate &#8211; aber immerhin bemerke ich es, das ist schon mal wunderbar und bekanntlich der erste Schritt zur Besserung! Und immer öfter gelingt es mir auch, mich wirklich nicht darum zu kümmern, was andere machen oder sagen, und einfach mein Ding zu machen.</p>



<p>Also: Ein voller Erfolg, ich bin sowas von auf dem richtigen Weg &#8211; das spüre ich immer wieder sehr deutlich und diese innere Sicherheit trägt mich auch durch schwierige Zeiten und entkräftet jegliche Zweifel, die ab und zu mal aufkommen. <img alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2665.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Privat kann ich übrigens aus vollem Herzen sagen: Ich bin glücklich und schaue auf wundervolle Monate zurück <img alt="🥰" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f970.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><br>Ein Highlight, das sicher noch lange nachklingen wird, war das Konzert von Clueso in Mannheim mit meiner lieben Freundin Dany <img alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2665.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><img alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2665.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><img alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2665.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> (das war auch eins meiner &#8222;Wunder der Woche&#8220; im Mai &#8211; lies gerne <a href="https://wunderland-coaching.de/allgemein/rueckblick-meine-wunder-der-woche-im-mai/" data-type="post" data-id="1414">hier</a> mehr darüber)!</p>



<p>Und auch sonst bin ich sehr froh, in einem schönen Zuhause zu leben und den besten Mann der Welt an meiner Seite zu haben, der mein Fels in der Brandung ist und mich immer unterstützt und es schafft, mir wieder Mut zu machen, wenn besagte Zweifel mich einholen.</p>



<p>Ein großer Wunsch für dieses Jahr war und ist es, mich einfach wohl, geborgen und sicher in meinem Zuhause zu fühlen (denn in unserem vorherigen Zuhause ging es mir irgendwann nicht mehr so). Und dieses Ziel hat sich absolut erfüllt. Ein tolles Gefühl!</p>



<p>Für das zweite Halbjahr möchte ich mich vor allem weiter auf meine Intention &#8222;100% Intuition&#8220; besinnen: Bei mir sein, auf mich vertrauen, wahrnehmen und tun, was meine innere Stimme mir sagt und immer weniger nach außen schauen und meinen, mir irgendwelche Expert*innen-Tipps holen zu müssen, weil ich selbst noch nicht gut genug sei.<br><strong>Denn ich <em>bin</em> gut genug und meine Intuition weist mir zuverlässig den Weg, der für <em>mich</em> der richtige ist.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Hast du auch Lust, zu reflektieren? Check this out <img alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2665.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></h2>



<p>Vielleicht hast du ja auch Lust, auf das erste Halbjahr zurück- und das zweite vorauszublicken. Hier sind die Fragen, die ich (u. a.) dafür genutzt habe (und ein paar ergänzende Worte dazu):</p>


<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/Cfaro2FKrIw/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:540px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);">
<div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/p/Cfaro2FKrIw/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank" rel="noopener"> </p>
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<div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div>
</div>
</div>
<div style="padding: 19% 0;"></div>
<div style="display:block; height:50px; margin:0 auto 12px; width:50px;"><svg width="50px" height="50px" viewBox="0 0 60 60" version="1.1" xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" xmlns:xlink="https://www.w3.org/1999/xlink"><g stroke="none" stroke-width="1" fill="none" fill-rule="evenodd"><g transform="translate(-511.000000, -20.000000)" fill="#000000"><g><path d="M556.869,30.41 C554.814,30.41 553.148,32.076 553.148,34.131 C553.148,36.186 554.814,37.852 556.869,37.852 C558.924,37.852 560.59,36.186 560.59,34.131 C560.59,32.076 558.924,30.41 556.869,30.41 M541,60.657 C535.114,60.657 530.342,55.887 530.342,50 C530.342,44.114 535.114,39.342 541,39.342 C546.887,39.342 551.658,44.114 551.658,50 C551.658,55.887 546.887,60.657 541,60.657 M541,33.886 C532.1,33.886 524.886,41.1 524.886,50 C524.886,58.899 532.1,66.113 541,66.113 C549.9,66.113 557.115,58.899 557.115,50 C557.115,41.1 549.9,33.886 541,33.886 M565.378,62.101 C565.244,65.022 564.756,66.606 564.346,67.663 C563.803,69.06 563.154,70.057 562.106,71.106 C561.058,72.155 560.06,72.803 558.662,73.347 C557.607,73.757 556.021,74.244 553.102,74.378 C549.944,74.521 548.997,74.552 541,74.552 C533.003,74.552 532.056,74.521 528.898,74.378 C525.979,74.244 524.393,73.757 523.338,73.347 C521.94,72.803 520.942,72.155 519.894,71.106 C518.846,70.057 518.197,69.06 517.654,67.663 C517.244,66.606 516.755,65.022 516.623,62.101 C516.479,58.943 516.448,57.996 516.448,50 C516.448,42.003 516.479,41.056 516.623,37.899 C516.755,34.978 517.244,33.391 517.654,32.338 C518.197,30.938 518.846,29.942 519.894,28.894 C520.942,27.846 521.94,27.196 523.338,26.654 C524.393,26.244 525.979,25.756 528.898,25.623 C532.057,25.479 533.004,25.448 541,25.448 C548.997,25.448 549.943,25.479 553.102,25.623 C556.021,25.756 557.607,26.244 558.662,26.654 C560.06,27.196 561.058,27.846 562.106,28.894 C563.154,29.942 563.803,30.938 564.346,32.338 C564.756,33.391 565.244,34.978 565.378,37.899 C565.522,41.056 565.552,42.003 565.552,50 C565.552,57.996 565.522,58.943 565.378,62.101 M570.82,37.631 C570.674,34.438 570.167,32.258 569.425,30.349 C568.659,28.377 567.633,26.702 565.965,25.035 C564.297,23.368 562.623,22.342 560.652,21.575 C558.743,20.834 556.562,20.326 553.369,20.18 C550.169,20.033 549.148,20 541,20 C532.853,20 531.831,20.033 528.631,20.18 C525.438,20.326 523.257,20.834 521.349,21.575 C519.376,22.342 517.703,23.368 516.035,25.035 C514.368,26.702 513.342,28.377 512.574,30.349 C511.834,32.258 511.326,34.438 511.181,37.631 C511.035,40.831 511,41.851 511,50 C511,58.147 511.035,59.17 511.181,62.369 C511.326,65.562 511.834,67.743 512.574,69.651 C513.342,71.625 514.368,73.296 516.035,74.965 C517.703,76.634 519.376,77.658 521.349,78.425 C523.257,79.167 525.438,79.673 528.631,79.82 C531.831,79.965 532.853,80.001 541,80.001 C549.148,80.001 550.169,79.965 553.369,79.82 C556.562,79.673 558.743,79.167 560.652,78.425 C562.623,77.658 564.297,76.634 565.965,74.965 C567.633,73.296 568.659,71.625 569.425,69.651 C570.167,67.743 570.674,65.562 570.82,62.369 C570.966,59.17 571,58.147 571,50 C571,41.851 570.966,40.831 570.82,37.631"></path></g></g></g></svg></div>
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<p></a></p>
<p><a href="https://www.instagram.com/p/Cfaro2FKrIw/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank" rel="noopener"></a></p>
<p><a href="https://www.instagram.com/p/Cfaro2FKrIw/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank" rel="noopener"></a></p>
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<p style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/p/Cfaro2FKrIw/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Marie-Elisabeth Hirsch (@wunderland_coaching)</a></p>
</div>
</blockquote>
<p> <script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>


<p>Ist es nicht verrückt, dass schon wieder die Hälfte des Jahres 2022 vergangen ist?</p>



<p>So ein Moment lädt, finde ich, immer dazu ein, zurückzublicken.<br>Was habe ich alles erlebt in den letzten 6 Monaten?<br>Auf welche schönen Momente blicke ich zurück und welche Schwierigkeiten habe ich gemeistert?<br>Was war nicht so schön, was darf in dieser 1. Jahreshälfte bleiben?<br>Was habe ich daraus gelernt?</p>



<p>Und dann natürlich auch zu einem Blick nach vorne:<br>Was darf in den nächsten 6 Monaten für mich entstehen?<br>Worauf freue ich mich?<br>Worauf richte ich meinen Fokus?<br>Welche Ziele und Träume möchte ich verwirklichen und was tue ich ganz konkret dafür?</p>



<p>Der gestrige Neumond unterstützt uns darin gerade ganz wunderbar.</p>



<p>Aber eigentlich ist es völlig egal, ob du dich jetzt hinsetzt und reflektierst oder ob du es irgendwann mitten im Monat oder an einem x-beliebigen Tag tust:<br>Der richtige Zeitpunkt zum &#8222;Manifestieren&#8220; ist immer genau dann, wenn DU es fühlst.</p>



<p>Darum: Take it easy.<br>Genauso wie mit den vielen, vielen Fragen, die du hier in den Slides findest:<br>Du spürst, welche davon für dich passen.<br>Nimm genau die für dich mit.</p>



<p>Ganz egal, wann, wo und wie umfangreich:<br>Du kannst so stolz auf dich sein, dass du bei dir eincheckst und dich auf deine Träume ausrichtest.<br>Deine Wünsche und Träume kommen nämlich nicht von ungefähr: Es ist deine Seele, die danach ruft!<br>Go for it &#8211; du verdienst es, jeden einzelnen davon zu erLEBEN. <img alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2665.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Viel Spaß beim Reflektieren, Manifestieren, Träumen und Planen.<br>Hab&#8216; einen guten Start in die zweite Jahreshälfte.<br><img alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2665.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<h2 class="wp-block-heading">Und jetzt du</h2>



<p>Welche großen und kleinen Wunder hast du im Juni erlebt?</p>



<p>Oder im ganzen letzten halben Jahr?</p>



<p>Ich freu mich, wenn du mir das eine oder andere Wunder oder auch ganz andere Gedanken zu diesem Artikel in den Kommentaren hinterlässt, dich über <a href="https://www.instagram.com/wunderland_coaching/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a> oder <a href="https://www.facebook.com/Wunderland-Coaching-101876428386412" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a> bei mir meldest oder mir eine <a href="mailto:kontakt@wunderland-coaching.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Email</a> schreibst <img alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2665.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Auf einen WUNDERvollen Monat Juli!</p>



<p>Deine</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="540" height="111" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/06/Marie-Elisabeth.png?resize=540%2C111&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1427" style="width:270px;height:56px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/06/Marie-Elisabeth.png?w=540&amp;ssl=1 540w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/06/Marie-Elisabeth.png?resize=300%2C62&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px" /></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/rueckblick-juni-2022/">Meine Wunder der Woche im Juni &#8211; ein Rückblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
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		<title>Ich sehe den Wald wieder! &#8211; Einmal mich selbst vergessen und wieder zurück</title>
		<link>https://wunderland-coaching.de/ich-sehe-den-wald-wieder/</link>
					<comments>https://wunderland-coaching.de/ich-sehe-den-wald-wieder/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Sep 2021 16:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wunderland Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wunderland-coaching.de/?p=818</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zum einjährigen Blog-Geburtstag teile ich diesen Artikel mit dir, in dem es darum geht, wie ich in den letzten Monaten meine Mission aus den Augen verloren und sie kürzlich wiederentdeckt habe.Ich sehe den Wald wieder, nachdem ich ihn lange vor lauter Bäumen nicht mehr sehen konnte! Die Kurzfassung habe ich bereits auf Instagram als “Wunder&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/ich-sehe-den-wald-wieder/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Ich sehe den Wald wieder! &#8211; Einmal mich selbst vergessen und wieder zurück</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/ich-sehe-den-wald-wieder/">Ich sehe den Wald wieder! &#8211; Einmal mich selbst vergessen und wieder zurück</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zum einjährigen Blog-Geburtstag teile ich diesen Artikel mit dir, in dem es darum geht, wie ich in den letzten Monaten meine Mission aus den Augen verloren und sie kürzlich wiederentdeckt habe.<br>Ich sehe den Wald wieder, nachdem ich ihn lange vor lauter Bäumen nicht mehr sehen konnte!</p>



<p>Die Kurzfassung habe ich bereits auf Instagram als “<a href="https://www.instagram.com/p/CTMl7CAqTuD" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wunder der Woche</a>” geschildert, aber hier nehme ich dich noch ein bisschen mehr mit in das, was da in mir so passierte.</p>



<p>Damit möchte ich zeigen: <strong>Manchmal braucht es nichts weiter als ein bisschen Abstand und eine ganz unscheinbare Frage, damit etwas Großes ins Rollen kommt.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Offenbarung einer nächtlichen Notiz</strong></h2>



<p>Mitten in der Nacht bzw. am sehr frühen Morgen des 30. August, nach einer Woche kompletter Instagram-Auszeit, schrieb ich Folgendes in meine Notiz-App:</p>



<p>“Juhu, ich sehe den Wald wieder!”</p>



<p>Was eine kurze Notiz sein sollte, wurde zu einem halben Blogartikel &#8211; die Worte flossen nur so aus mir heraus.<br>Aufgrund einer wichtigen Erkenntnis fühlte es sich nämlich an, als würden einige Puzzleteile sich in mir endlich richtig zusammenfügen.</p>



<p>Worum es ging und wie es dazu kam, darüber schreibe ich hier in diesem Artikel.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ups, wieder in die alte Falle getappt&#8230;</strong></h2>



<p>Die Erkenntnis lautete, kurz zusammengefasst: “back to the basics”.</p>



<p>Letztlich gilt das doch für so vieles. Weil wir eine Idee oder einen Gedanken haben, und statt so an sie heranzugehen, wie es für UNS ganz individuell passt, schauen wir nach außen, wie es andere machen &#8211; wie “man” das macht. Um nichts falsch zu machen, um nicht anzuecken, um ja keine &#8211; irgendwo festgehaltenen oder, viel öfter, unausgesprochenen &#8211; Regeln zu verletzen und so weiter.</p>



<p>Genau so ging es mir schon oft in meinem Leben. Und nun eben auch in den ersten Monaten meiner Selbstständigkeit.</p>



<p>Dass ich mich dabei immer weiter von mir selbst entfernte, das konnte mir nur ins Bewusstsein gelangen, weil ich mal eine Woche lang Abstand von all dem nahm, womit ich mich sonst ständig zumindest in Gedanken beschäftigte, 24/7, gewollt und ungewollt.</p>



<p>Ich erlaubte es mir, endlich mal komplett abzuschalten. Kein “Was poste ich als nächstes?”, “Wie formuliere ich das am besten?”, “Wo werde ich sichtbar für meine Traumkund*innen? Und wer sind die überhaupt?”, “Was passt zu meiner Strategie? Ähm, was für eine Strategie ist das eigentlich genau…?” etc. pp.</p>



<p>All diese ständigen Fragen führten dazu, dass das, was ich voller Freude und Enthusiasmus gestartet hatte, sich im Laufe der letzten Monate immer schwerer anfühlte.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Magie einer kleinen Frage</strong></h2>



<p>Nach ein paar Tagen Auszeit war es schließlich eine ganz simple kleine Frage &#8211; und meine Antwort darauf -, nach der es mir wie Schuppen von den Augen fiel:</p>



<p>“Ach, du bist jetzt selbstständig? Als Coach? Was machst du da so?”</p>



<p>Meine Antwort lautete ungefähr so: „Ich helfe Menschen, die in einer Situation sind, die von außen ganz toll aussieht &#8211; aber innen fühlt es sich kacke an.”&nbsp; Hinzugefügt habe ich dann noch: “Das kann zum Beispiel im Job sein, aber auch in der Beziehung, in der Familie, so ziemlich überall: Sie haben alles, was sie ‘brauchen’ und sind trotzdem irgendwie unzufrieden, unglücklich und wissen gar nicht, wo sie anfangen sollen. Dann kommt noch das schlechte Gewissen dazu, der Gedanke ‘Ich müsste doch eigentlich glücklich sein, was stimmt denn nicht mit mir?’“</p>



<p>Damit bin ich in meine Coaching-Ausbildung gestartet, damit habe ich meine Selbstständigkeit aufgenommen, damit habe ich meinen Instagram-Kanal begonnen.</p>



<p>Weil nämlich genau das meine eigene Erfahrung war. Weil ich genau in dieser Situation war: Ich hatte alles. Den liebevollen Freund, die schöne neue Wohnung, den guten Master-Abschluss und den flexiblen, gut bezahlten Job. Alles, worauf ich jahrelang hingearbeitet hatte.</p>



<p>Und mir ging es: beschissen.</p>



<p>„Warum kann ich denn nicht einfach mal zufrieden sein? Bin ich zu anspruchsvoll? Lebe ich in einer völlig unrealistischen Traumblase, die niemals wahr werden kann?“</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Aus meiner eigenen Erfahrung schöpfen</strong></h2>



<p>Ich habe gelernt: Nein, ich bin nicht zu anspruchsvoll. Ja, es ist okay, mehr vom Leben zu wollen, mich selbst voll verwirklichen zu wollen, ein Leben führen zu wollen, das ich einfach nur geil finde. Nein, das ist nicht völlig utopisch und unerreichbar. Es ist möglich &#8211; es gibt Menschen, die so leben, also wieso zur Hölle sollte das für mich nicht auch gehen? Ich sehe absolut keinen Grund dafür.</p>



<p>Ich habe mittlerweile schon so viele Schritte in die richtige Richtung unternommen.</p>



<p>Und ja, der Kern des Ganzen IST ein gesundes Selbstwertgefühl. Und ja, um das zu erreichen, BRAUCHTE ich vor allem erstmal ganz viel Bewusstsein über mich selbst, musste selbst die Verantwortung übernehmen, mich überhaupt mal kennenlernen, lernen, mich gut um mich zu kümmern und mir zu vertrauen.</p>



<p>Aber hätte ich damals nach „Selbstwert“ gesucht? <strong>Ha, wenn mir jemand damit gekommen wäre, hätte ich verwirrt geschaut und gefragt „Wat soll‘n dat bitte sein?!“</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ich vor drei Jahren gebraucht hätte</strong></h2>



<p>Ich habe Antworten auf die Frage gesucht „Ich hab doch alles, warum bin ich trotzdem so unzufrieden und fucking unglücklich? Soll es das jetzt etwa gewesen sein? Soll ich mich jetzt für den Rest meines Lebens so beschissen fühlen?! Da gibt’s doch noch MEHR!“</p>



<p>Lange Rede, kurzer Sinn:</p>



<p>Ich hatte doch von Anfang an den richtigen Riecher.</p>



<p>Und dann habe ich mich verunsichern lassen!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum ich eine Schritt-für-Schritt-Anleitung suchte</strong></h2>



<p>Da ich dachte &#8211; zum Teil durchaus zurecht &#8211; ich hätte keine Ahnung von Business, Kundengewinnung etc., habe ich im Außen nach Antworten gesucht.</p>



<p>Gefunden habe ich: „Du brauchst eine spitze Positionierung.“ Boah ey, wie sehr mich das eigentlich von Anfang an abgestoßen hat. So einschränkend, so langweilig irgendwie… Und so erniedrigend, denn nein, ich kann es nicht kürzer fassen als oben beschrieben. <strong>Aber ich dachte, ich müsste es.</strong></p>



<p><strong>Ich hatte monatelang das Gefühl, ich sei noch nicht klar genug, nicht „spitz“ genug. Nicht gut genug. Einfach nie genug.</strong> Dass so niemand verstehen würde, was ich genau mache.</p>



<p>Aber hey: Genau das IST es, was ich machen möchte, das, worin ich gut bin &#8211; zu schauen: <strong>Wo stehst du aktuell und wo möchtest du hin?</strong></p>



<p>Leuchtturm und Wegweiserin zu sein, zurück zu dir selbst. Nicht (nur) bei einem ganz konkreten Problem, sondern bei einer eher allgemeinen Unzufriedenheit.<br>Licht ins Dunkel zu bringen, das Chaos zu ordnen und nach und nach herauszufinden: Aha! DA sind die Knackpunkte (und ich spreche hier ganz bewusst von KnackpunktEN) &#8211; und HIER willst du als erstes ansetzen.<br>Mich dann gemeinsam mit dir Schritt für Schritt vorzuarbeiten und gemeinsam dein Funkeln freizulegen.</p>



<p><strong>Und auch dein LEBEN wieder funkeln zu lassen!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Meine Seelenmission</strong></h2>



<p>Genau dafür bin ich hier. Das ist meine Mission: Zu dem Verständnis beizutragen, dass jeder Mensch einzigartig ist, dass jeder Mensch es verdient hat, das Leben zu leben, das er sich wünscht, dass jeder Mensch es WERT ist. Dass DU es wert bist. Dass es dein gutes Recht ist. Dass es nämlich genau darum im Leben geht. Und dass es nur logisch und völlig legitim ist, bei dir selbst anzufangen. <strong>Dass es nicht darum geht, ständig die Erwartungen anderer zu erfüllen &#8211; sondern endlich mal deine EIGENEN!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Puzzleteile fügen sich zusammen</strong></h2>



<p>In den letzten Monaten bin ich also mal wieder selbst in diese Falle getappt. Doch zum Glück bin ich schon so weit, dass es mir immerhin schon nach ein paar Monaten auffällt <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Die simple Frage, wen und was ich da eigentlich so coache &#8211; und meine Antwort darauf &#8211; hat dazu geführt, dass sich einige Puzzleteile zusammenfügen und ich endlich den Wald wieder sehe!</p>



<p>Die letzten Monate war ich nämlich so sehr mit den Bäumen beschäftigt &#8211; mit tollen Strategien, wie „man“ das so macht (die sicherlich alle ihre Berechtigung haben und für viele funktionieren), oder auch mit ganz individuellen Strategien, die für ANDERE funktionieren -, dass ich den Überblick verloren hatte, den Blick fürs Wesentliche und dafür, was eigentlich wirklich HINTER all den Bäumen steht.</p>



<p>Oder, auf das Puzzle übertragen: Ich hatte mich wie wild auf einzelne Teile konzentriert und dabei das Bild vergessen, das sie am Ende ergeben sollen und das von Anfang an in ihnen steckt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das große Bild</strong></h2>



<p>Dieses große Bild, “the big picture”, lautet:</p>



<p>Ich coache Menschen, die in einer Situation stecken, die von außen ganz toll aussieht, sich innen aber echt mies anfühlt. Ich unterstütze sie dabei, Orientierung zu finden und sich von den Erwartungen anderer freizumachen, um endlich ihr EIGENES Leben zu leben, das sie sich tief im Herzen schon so lange wünschen.</p>



<p>Dieser Weg führt über mehr Selbstbewusstsein &#8211; sich selbst und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse (besser) kennenzulernen und die innere Stimme (wieder) wahrzunehmen &#8211; und ganz viel Selbstfürsorge zu Selbstvertrauen und schließlich Selbstwert. Denn das sind die Bestandteile, die es braucht, um den MUT zu fassen, sich das Leben seiner Träume zu erschaffen.</p>



<p><strong>Raus aus der ständigen Anpassung und Schritt für Schritt rein in DEIN Leben &#8211; dein Wunderland eben, das einzig und allein DU nach DEINEN Wünschen und Vorstellungen erschaffst, weil es einzig und allein DIR gehört.</strong></p>



<p>Wenn dich das anspricht, du vielleicht sogar in genau so einer Situation bist, in der du dich gefangen und orientierungslos fühlst &#8211; wenn du wieder zurück zu dir selbst finden und DEIN Leben leben möchtest -, dann schau mal bei meinen <a href="https://wunderland-coaching.de/11-coaching/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Angeboten</a> vorbei oder melde dich direkt bei mir.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zum Schluss: Eine Empfehlung</strong></h2>



<p>In jedem Fall kann ich dir nur wärmstens empfehlen, dir auch mal etwas Abstand zu gönnen. Danach wirst du sicherlich wieder klarer sehen.</p>



<p>Worüber grübelst du gerade zu viel nach?</p>



<p>Was nimmst du aus diesem Artikel mit?</p>



<p><br>Ich freue mich, wenn du deine Gedanken, Erkenntnisse und Fragen in den Kommentaren <img alt="⤵" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2935.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>, via <a href="https://www.instagram.com/wunderland_coaching/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a> oder per Email mit mir teilst <img alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2665.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Herzlich, deine</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=270%2C56&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1898" width="270" height="56" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?w=540&amp;ssl=1 540w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px" /></figure>
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		<title>Urlaub alleine? Ja, bitte! &#8211; Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2020 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Abgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Alleine]]></category>
		<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bedürfnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
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		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im August war ich – zum ersten Mal in dieser Form – ganz alleine im Urlaub. Welche Gedanken und Zweifel mich vor dem Urlaub so beschäftigt haben und wieso die Anreise sich etwas holprig gestaltet hat, liest du in Teil 1. In Teil 2 geht es um die letzte Etappe meiner Anreise und vor allem&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/urlaub-alleine-ja-bitte-teil-2/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Urlaub alleine? Ja, bitte! &#8211; Teil 2</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/urlaub-alleine-ja-bitte-teil-2/">Urlaub alleine? Ja, bitte! &#8211; Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im August war ich – zum ersten Mal in dieser Form – ganz alleine im Urlaub.</p>



<p>Welche Gedanken und Zweifel mich vor dem Urlaub so beschäftigt haben und wieso die Anreise sich etwas holprig gestaltet hat, liest du in <a href="https://wunderland-coaching.de/allgemein/urlaub-alleine-ja-bitte-teil-1-gefuhle-und-anreise/" data-type="post" data-id="58" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teil 1</a>.</p>



<p>In Teil 2 geht es um die letzte Etappe meiner Anreise und vor allem darum, wie ich die ganze Woche alleine so erlebt habe. Dafür, dass ich gar nicht viel getan habe, gibt es nämlich doch überraschend viel zu berichten!</p>



<p>Also, wo waren wir stehen geblieben?</p>



<p>Richtig: Nach meinem abenteuerlichen Aufenthalt in Himmelreich (kaum zu glauben, was man alles erleben kann in anderthalb Stunden!) sollte es endlich weitergehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Land in Sicht</h2>



<p>Während ich noch kurz mit meiner Heldin des Tages redete, kam der Schienenersatzverkehr zurück und zeitgleich fuhr eine Bahn ein, die dann auch wieder wie gewohnt weiterfahren sollte. Ich entschied mich für die Bahn, um einfach gemütlich sitzen bleiben zu können &#8211; denn was würde schon ein bisschen mehr Verspätung ausmachen?</p>



<p>Also setzte ich mich erleichtert auf einen freien Platz und kramte direkt wieder meine Kopfhörer raus, um den Trubel um mich herum etwas abzudämpfen.</p>



<p>Leider vollbringen auch Noise Canceling-Kopfhörer keine Wunder und ich bekomme immer noch das meiste drumherum mit. In diesem Fall war das aber gar nicht so schlimm &#8211; was um mich los war, hatte was von Real Life-Satire&#8230; Ständig stiegen Leute ein, suchten hektisch nach einem Platz, um kurz darauf wieder überstürzt rauszuhechten, nachdem die Bahnangestellten durchs Abteil gelaufen waren und nochmal laut und deutlich verkündet hatten, in welche Richtung diese Bahn fahren sollte. Das machten sie ein paar Mal, und jedes Mal wiederholte sich das Schauspiel.</p>



<p>Ja, irgendwie fies, sich darüber lustig zu machen&#8230; eigentlich zeigt das einfach nur ganz gut, was bei Stress und Überforderung passieren kann: <strong>Wir verlieren den Kopf, handeln unüberlegt und überstürzt und übersehen wichtige Details</strong> &#8211; wie zum Beispiel die Information, dass diese Bahn Richtung Seebrugg fahren sollte, nicht Richtung Freiburg. Stand ja auch nur fett am Bahnsteig, an jedem Einstieg der Bahn und in jedem Abteil auf der Anzeige, kann man schon mal übersehen <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Ich fand&#8217;s jedenfalls schon ein bisschen lustig.</p>



<p>Wir standen noch eine Weile am Bahnhof in Himmelreich, bevor es endlich losging. Hätte man sich jetzt auch wieder drüber aufregen können, aber ich war ehrlich gesagt schon ganz zufrieden damit, im Trockenen auf einem bequemen Sitz zu sitzen und sicher zu sein, dass ich schon irgendwann heute noch am Ziel ankommen würde.</p>



<p>Und das tat ich &#8211; und zwar pünktlich zum Abendessen. Nachdem ich am Zielbahnhof angekommen war, wurde ich nämlich nach kurzer Wartezeit im Warmen in mein Hotel gefahren, das in einem idyllischen kleinen Ort eine Viertelstunde vom nächsten Bahnhof entfernt lag (bei sowas kommen glatt Heimatgefühle bei mir auf).</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Angekommen</h2>



<p>Ich war jedenfalls heilfroh, endlich da zu sein. Zog erstmal meine klamme Regenjacke aus und gönnte mir eine wohltuende warme Dusche, bevor ich zum Abendessen ging.</p>



<p>Ich wurde zu meinem Tisch geführt &#8211; ein kleiner Tisch für mich alleine, der quasi mitten im Raum stand. Also gut. Die einzige Alleinreisende war ich nicht, zwei weitere Tische waren auch mit nur einer Person besetzt, die anderen beide mit Paaren. Der Genuss konnte jedenfalls losgehen <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Ein Blick in die Karte erstaunte mich als Pälzer Mäd dann etwas: Beim Wein hatte ich die Wahl zwischen 0,1 Liter (was ist das denn überhaupt für eine Maßeinheit?!) für 3,50€, 0,2 Litern für um die 7€ und einer Flasche für weiß nicht wie viel. Puh! Im Nachhinein wurde mir zwar auch schon gesagt, dass das einigermaßen normale Preise seien, aber ganz ehrlich: nicht da, wo ich herkomme <img alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f600.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Ich gönnte mir zur Feier des Tages und der überstandenen Reise dann aber doch ein kleines Gläschen und läutete damit den Urlaub ein. Für meine Trinkgewohnheiten absolut ausreichend. Und nach dem Tag sowieso <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Das Essen war super lecker. Ich hatte für die ganze Woche das basisch-vegetarische &#8222;Vitalmenü&#8220; bestellt. Bei der Buchung hatte ich außerdem die Option &#8222;vegane Verpflegung&#8220; angekreuzt, um mich inspirieren zu lassen. Denn ja, veganes Essen kann verdammt lecker sein, wenn man es richtig macht, und nein, es braucht kein Fleisch, um groß und stark zu werden <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><br><em>(Disclaimer: Ich ernähre mich nicht vegan, nicht mal rein vegetarisch. Ich esse ab und zu noch Fleisch, phasenweise mehr, phasenweise auch gar keins. Ich mache das intuitiv, merke aber grundsätzlich, dass es mir nach den &#8222;gängigen&#8220; Fleischgerichten gar nicht mal so gut geht. Von ethischen und Umweltaspekten mal ganz abgesehen, aber das soll nicht Thema dieses Artikels werden.)</em></p>



<p>An sich fühlte ich mich ganz wohl an meinem kleinen Tischchen. Seltsam wurde es erst, als die Gäste, die in meinem Blickfeld saßen, sich verabschiedeten und alle Gespräche nur noch hinter meinem Rücken stattfanden. Hätte ich mich umgesetzt, hätte ich die Tür im Rücken gehabt &#8211; auch nicht besser. <strong>Also hieß es aushalten und meine unangenehmen Gefühle da sein lassen.</strong></p>



<p>Nach dem Abendessen ging ich mit meinem Abendtee auf mein Zimmer und schlief nach dem Tagebuchschreiben und pappsatt, wie ich war, schnell ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Eine Woche ganz für mich</h2>



<p>In den Montagmorgen startete ich mit Pilates, wofür ich mich am Abend zuvor noch angemeldet hatte. Danach gab es ein leckeres, fast-veganes Frühstück (Obstteller, Birchermüsli, Avocado, grüner Tee und O-Saft) und gestärkt machte ich mich auf, um einige organisatorische Fragen zu klären.</p>



<p>Nur weil ich mich am Abend zuvor damit abgefunden hatte, musste ich ja jetzt nicht die ganze Woche an einem Tisch sitzen, an dem ich mich nicht wirklich wohlfühlte. Also bat ich darum, einen anderen Tisch zugewiesen zu bekommen &#8211; und siehe da: alles gar kein Problem. <strong>Manchmal muss man einfach nur fragen, um zu bekommen, was man will.</strong></p>



<p>Außerdem hatte ich eine Massage gebucht und festgestellt, dass zum geplanten Zeitpunkt eine Wanderung stattfinden sollte, die ich gerne mitmachen wollte. Also fragte ich auch diesbezüglich einfach mal nach und bekam einen Termin noch am selben Mittag <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> es fügte sich alles mal wieder zu meinen Gunsten, hatte ich das Gefühl. Doch auch hier: Warum? &#8211; Weil ich nachgefragt habe!</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Pure Entspannung</h2>



<p>So ziemlich direkt von der Rezeption konnte ich schon zur Massage aufbrechen: einer Ayurveda-Massage mit Stirnguss. Ich hatte schon so viel Gutes über die entspannende Wirkung eines Stirngusses gehört, dass ich das unbedingt ausprobieren wollte.</p>



<p>Was mir vorher nicht bewusst war: Die klassische ayurvedische Massage ist sehr sanft. Ich bin ja sonst ein Fan von kräftigen Massagen &#8211; soll ja auch was bringen! Bei der Abhyanga wird man hauptsächlich mit warmem Öl eingeölt und die Meridiane durch Streichen aktiviert. Ich hatte zwischendurch ein paar Mal den Impuls, den Masseur zu bitten, doch etwas kräftiger zu massieren, bzw. habe immer darauf gehofft, dass es bald mal &#8222;richtig&#8220; losgehen würde. <strong>Nach einer Weile habe ich mich aber einfach hingegeben </strong>und darauf vertraut, dass er schon wusste, was er tat. Nach 40 Minuten Massage waren 15 Minuten Stirnguss angesagt, wobei warmes Sesamöl immer wieder über die Stirn gegossen wird und Richtung Kopfkrone und dann auch die Haare entlang rinnt.</p>



<p>Und das war tatsächlich sehr, sehr, sehr entspannend. Man sagt, der Stirnguss tut vor allem sehr kopflastigen Menschen gut, deren Gedanken immer am Rennen sind. Wer mich kennt, weiß: zu diesen Menschen gehöre ich sowas von definitiv dazu!</p>



<p>Nach der Stunde Anwendungsdauer war ich tiefenentspannt und sogar Schultern und Nacken, die vorher total verspannt waren, taten nicht mehr weh. <strong>Einen besseren Start für meine Urlaubswoche hätte ich mir gar nicht vorstellen können!</strong></p>



<p>Nach der Massage duschte ich das ganze Öl ab (bei den Haaren hatte ich keine Chance, da hat es ca. 4 Wäschen über zwei Tage verteilt gebraucht <img alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f600.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> ) und machte mich auf in den Ruhebereich. Den hatte ich fast den ganzen Nachmittag für mich und verbrachte meine Zeit mit Lesen, Meditieren, Nachdenken, Tagträumen und gelegentlichem Wegdösen. <strong>Genau so hatte ich mir das vorgestellt <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></strong></p>



<p>Am Nachmittag gönnte ich mir ein Stück Kuchen und einen Kaffee, dann ging es zurück in den Ruhebereich &#8211; diesmal einen anderen &#8211; und die Nicht-Aktivitäten von zuvor wurden fortgeführt. Das Abendessen war wieder himmlisch, vor allem das Schokosorbet! <img alt="🤤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f924.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Den restlichen Abend nutzte ich für eine Monatsreflexion in meinem Tagebuch. Der August hatte gerade begonnen, und es hat sich in den letzten Monaten für mich bewährt, zum Ende eines Monats auf meine Glücksmomente und Verbesserungspotentiale zurückzuschauen und einen Fokus für den neuen Monat zu setzen. Danach war ich wieder mal richtig erfüllt und voller Vorfreude auf einen wundervollen Monat August, angefangen mit einem wunderschönen Urlaub.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Same, same, but different</h2>



<p>Am zweiten Tag wiederholten sich meine Aktivitäten so ungefähr, bis auf die Massage (leider <img alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f641.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> ).</p>



<p>Dienstagmorgens ging es wieder zu einem Kurs. Da ich ja das meiste aus meinem Urlaub rausholen, <em>nichts verpassen</em> wollte und die meisten Kurse nach was für mich klangen, hatte ich mich nämlich für so einige angemeldet&#8230; Eine fragwürdige Entscheidung, doch für den Moment schien das eine gute Idee.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" width="1200" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200803_112444_0-e1600455186250.jpg?fit=1200%2C300&#038;ssl=1" alt="Für einen &quot;Urlaub alleine&quot; habe ich mir doch ganz schön viel vorgenommen: Das Bild zeigt die Übersicht über das Aktiv-Programm des Hotels und ich hatte die Hälfte der Aktivitäten angekreuzt..." class="wp-image-183" style="height:300px" height="300"/><figcaption class="wp-element-caption">So sah mein Aktivprogramm schließlich aus: Für alle angekreuzten Kurse hatte ich mich angemeldet.</figcaption></figure></div>


<p>Nach dem Kurs ging es wieder zum Frühstück und anschließend direkt in den Ruhebereich: Lesen, Meditieren, Nachdenken, Tagträumen. Am Nachmittag gab&#8217;s Kuchen und Kaffee und danach setzte ich mich mit meiner Urlaubslektüre &#8211; &#8222;Das Kind in dir muss Heimat finden&#8220; von Stefanie Stahl samt passendem Arbeitsbuch &#8211; in die Lounge, bevor es zum Abendessen ging. Diesmal hatte ich so einen Hunger, dass ich vom Hauptgang sogar noch einen Nachschlag bestellte <img alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f600.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Danach ging ich wieder mit meinem Tee auf mein Zimmer und beschäftigte mich noch ein bisschen weiter mit meinem inneren Kind. <strong>Und ich kann euch sagen, an diesem Nachmittag und Abend hagelte es Erkenntnisse!</strong> Diese innere Arbeit kann echt anstrengend sein. Und gleichzeitig so befreiend <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Jedenfalls schlief ich auch an diesem Abend schnell und glücklich ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Wissen vs. Handeln</h2>



<p>Am Mittwochmorgen stand Yoga auf dem Plan, wofür ich mich natürlich auch angemeldet hatte.<br>Dafür gab es beim Frühstück eine Neuerung: Am Tag zuvor hatte eine Dame am Nachbartisch berichtet, dass sie ihren Basen-Frühstücksbrei abbestellt hatte (in dem Hotel gibt&#8217;s nämlich auch Basenfasten-Aufenthalte). Für einige sicher nachvollziehbar, berichtete sie, dass sie sich beim Breiessen fühlte wie ein Baby oder ein steinalter Mensch ohne Zähne, und dass sie was zum Kauen bräuchte.<br>Für mich jedoch klang warmer Frühstücksbrei traumhaft &#8211; also habe ich mir den für die ganze Woche im Voraus bestellt. Und kombiniert mit Früchten war der das perfekte Frühstück für mich! <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Die Erfahrung wiederholte sich: Ich hatte ein Frühstück ganz nach meinem Geschmack bekommen, <em>weil ich danach gefragt hatte</em>. Sowas ist für mich immer wieder ein Über-meinen-Schatten-Springen. Ich will ja schließlich keinem zur Last fallen, keine Umstände machen, nicht unangenehm auffallen. Eigentlich, ganz ehrlich, am besten <em>gar nicht</em> auffallen. Nur:<strong> Wenn ich immer alles einfach so hinnehme, wie es ist, mich nicht traue, für mich einzustehen, den Mund aufzumachen, mich zu zeigen, dann darf ich mich auch nicht wundern, wenn ich mich unsichtbar fühle, unwichtig, übergangen.</strong></p>



<p>Und obwohl ich diese Erkenntnis schon mehr als einmal während meines Urlaubs gehabt hatte, handelte ich am Nachmittag doch wieder dagegen:</p>



<p>Nach einem entspannten Vormittag in Sauna und Ruhebereich und dem Nachmittagskurs (der dem Vormittags-Yoga zu etwa 95% entsprach <img alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f600.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> ) war es wieder Zeit für Kaffee und Kuchen. Ich saß an meinem Tisch und eine Frau fragte, ob sie sich zu mir setzen dürfe. Gerne, so ein bisschen Gesellschaft zwischendurch war mir recht <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Wir waren uns ohnehin schon mehrmals begegnet, hatten &#8222;Hallo&#8220;s und Lächeln ausgetauscht. Das Gespräch war auch im Grunde genommen nett, doch <strong>irgendwann passierte wieder, was ich so oft erlebe:</strong> Scheinbar hatte sie schnell Vertrauen zu mir gefasst und fing an, mir &#8222;ihr Leid zu klagen&#8220; und, so wie es sich für mich anfühlte, ihre Probleme bei mir abzuladen. Es gelang mir immer wieder, auf positive Themen zu sprechen zu kommen, aber es driftete immer wieder ab. Was ich hätte sagen sollen: &#8222;Tut mir leid, dass du so schwierige Zeiten erlebt hast bzw. erlebst. Ich kann und möchte mir das aber nicht weiter anhören und helfen kann ich dir sowieso nicht, bitte suche dir professionelle Hilfe.&#8220; Was ich gesagt habe: &#8222;Aha, ja, verstehe ich. Oh, du Arme. Ja, da hast du recht. Was, das hat er echt gesagt?!?&#8220;</p>



<p><strong>Abgrenzung: Fehlanzeige.</strong> Ich hoffe einfach, dass sie sich nach dem Gespräch besser gefühlt hat. Mir ging es danach jedoch eher nicht so gut. Ich war über meine Bedürfnisse hinweggegangen und fühlte mich ziemlich ausgelaugt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-right is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Das Leben gibt dir solange dieselbe Aufgabe, bis du sie löst.&#8220;</p>
<cite>Aus Folge #103 des Podcasts &#8222;happy, holy &amp; confident&#8220; von Laura Malina Seiler</cite></blockquote>



<p>Also legte ich mich vor dem Abendessen noch ein wenig in Stille in die Salzgrotte und meditierte.</p>



<p>Und nach dem Abendessen gab&#8217;s dann ein bisschen Ablenkung, personalisiert durch die gute Tine Wittler. Ich liebe solche Sendungen irgendwie einfach, wo aus völlig abgeranzten Häusern wieder was Schönes gemacht und im Endeffekt ja auch Menschen geholfen wird. Über die Aufmachung seitens der einschlägigen Fernsehsender lässt sich sicher streiten, aber für mich darf sowas ab und an einfach auch mal sein <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Zwischenfazit und Kurskorrektur</h2>



<p>Für Donnerstag hatte ich mich für die etwa 3-stündige Wanderung angemeldet. Schon am Abend vorher, nach dem energiezehrenden Gespräch am Nachmittag, war ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich da Lust drauf hatte. Mir war aufgefallen, dass ich mich angestrengt und eher angespannt fühlte, ein Druck lastete auf mir. <strong>Also fragte ich mich, ob ich mich so fühlen wollte, und die Antwort war natürlich ein klares Nein!</strong> Ich war doch in diesen Urlaub gefahren, um Zeit mit mir alleine zu verbringen, um zu reflektieren, nachzudenken, in mich zu gehen, mich mit mir selbst und meiner Intuition zu verbinden, um letztlich Klarheit zu gewinnen &#8211; darüber, was ich wirklich wollte im Leben, wie es mit mir weitergehen sollte.</p>



<p>War dafür eine Wanderung in der Gruppe das Richtige? Wohl eher weniger&#8230;</p>



<p>Also sagte ich die Wanderung und den Nachmittagskurs ab und verbachte den Tag in den verschiedenen Ruhebereichen (auch draußen) des Hotels hauptsächlich in stiller Meditation. Die Stille genoss ich in vollen Zügen, anderen Gästen (den paar, die da waren), ging ich möglichst aus dem Weg. Ich tat, was sich gut anfühlte, und am Abend ging es mir wieder viel besser. Ich hatte meinen tiefenentspannten Zustand von Montag zurückerlangt.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Waldbaden und ein Rendezvous mit meinem inneren Kind</h2>



<p>Ein wenig raus in die Natur wollte ich dann aber doch noch. Das anfangs regnerische Wetter hatte sich total gewendet, seit Mittwoch war der Himmel wunderschön klar und die Sonne schien bei angenehmen 28 Grad.</p>



<p>Da ich die Donnerstags-Wanderung abgesagt hatte, machte ich mich also freitags ganz alleine auf zu einer kleinen, etwa zweistündigen Wandertour. Ich genoss es so, von Stille und Natur umgeben zu sein, den Wald mit allen Sinnen wahrzunehmen, in meinem eigenen Tempo zu gehen und auch mal eine andere Abzweigung zu nehmen als vorgesehen, wenn ich Lust darauf hatte. <strong>Eine schöne Analogie zum Leben, nicht?</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7.jpg?resize=288%2C512&#038;ssl=1" alt="Im Wald fand ich doch noch die Stille, die ich in meinem Urlaub alleine suchte." class="wp-image-188" width="288" height="512" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7-scaled.jpg?resize=576%2C1024&amp;ssl=1 576w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7-scaled.jpg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7-scaled.jpg?resize=768%2C1366&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7-scaled.jpg?resize=863%2C1536&amp;ssl=1 863w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7-scaled.jpg?resize=1151%2C2048&amp;ssl=1 1151w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7-scaled.jpg?resize=1568%2C2790&amp;ssl=1 1568w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/img_20200807_125337_7-scaled.jpg?w=1439&amp;ssl=1 1439w" sizes="auto, (max-width: 288px) 100vw, 288px" /><figcaption class="wp-element-caption">Im Wald fand ich doch noch die Stille, die ich in meinem Urlaub alleine gesucht hatte.</figcaption></figure></div>


<p>Nach einem kleinen Mittagessen war ich wieder voll motiviert, mich weiter mit meinem inneren Kind zu beschäftigten, und setzte mich dafür wieder in die gemütliche Lounge. Dort unterhielt ich mich dann doch länger als gedacht mit einer super netten Hotelangestellten. Sie war mir auch schon vorher begegnet und ihre positive Ausstrahlung hatte mich neugierig gemacht. Das wurde dann ein richtig nettes Gespräch <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Fast schon wieder Aufbruchstimmung</h2>



<p>Meinen letzten Tag startete ich wieder mit einem Kurs &#8211; Gesichtsyoga, das wollte ich unbedingt ausprobieren! &#8211; und einem leckeren Basen-Frühstück. Bei meiner neu angeeigneten &#8222;Routine&#8220; aus Saunieren und im Ruhebereich Chillen liefen mir jetzt wesentlich mehr andere Gäste über den Weg, es war sichtlich mehr los.</p>



<p>Nachmittags setzte ich mich wieder zu meiner neuen Freundin in die Lounge, diesmal aber auf die Terrasse. Ich setzte meine innere-Kind-Arbeit fort und kam dem Drang nach, ein paar Erkenntnisse mit meiner Mama zu teilen, mit der ich eine Weile telefonierte. <strong>Auch mit 30 brauche ich einfach manchmal meine Mama, und ich bin fest überzeugt, dass sich das nie ändern wird. <img alt="💕" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f495.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></strong></p>



<p>Nach dem leckeren Abendessen machte ich heute mal einen kleinen Spaziergang durchs Dorf und packte schonmal meine Sachen, bevor es ins Bett ging. Normalerweise bin ich ja mehr so die Last-Minute-Packerin, aber dieses Mal wollte ich mir den Sonntagmorgen so entspannt wie möglich gestalten und arbeitete ein wenig vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Zurück in die Hitze und nach Hause</h2>



<p>Für den Tag der Abreise hatte ich mich nämlich nochmal in einen Kurs eingetragen.</p>



<p>Ich packte also morgens soweit fertig, bezahlte meine Rechnung und ging dann in den Kurs. Nach dem anschließenden Frühstück wurde ich zum Bahnhof gefahren. Schon auf dem Weg merkte ich, wie es immer wärmer wurde. Für Freiburg, Karlsruhe und zu Hause waren für den Tag bis zu 38 Grad gemeldet. So richtig freute ich mich ja nicht darauf, bei den Temperaturen, auch noch mit Maske und zweimal Umsteigen, Zug zu fahren. <strong>Dafür umso mehr auf Zuhause und meinen Liebsten. <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></strong> Zur Feier des Tages haben wir übrigens Pizza bestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Und was passiert mit der Entspannung im Alltag?</h2>



<p>Noch auf meiner Reise hatte ich ein Bild gesehen mit der Affirmation &#8222;<strong>Ich bin erfüllt und zufrieden.</strong>&#8220; und mir gedacht: Ja, bin ich tatsächlich. Jetzt gerade fällt mir das ziemlich leicht, so im Urlaub und ganz entspannt. Aber wie wird das wohl, wenn ich wieder zurück bin?</p>



<p>Ich muss sagen, in der ersten Woche war ich weiterhin tiefenentspannt. Ich hatte auch wieder viel mehr Freude an allem, was so anstand. Ich konnte sogar bei offenen Fenstern schlafen!! Das geht normalerweise gar nicht für mich, denn ich brauche es leise und dunkel, und das ist hier beides nie der Fall.</p>



<p>Den größten Aha-Moment hatte ich aber, als ich mittwochs, an meinem auserkorenen Haushalts-Tag, ganz entspannt und gelassen alles erledigt hatte und mich danach wunderte: &#8222;<strong>Krass, jetzt ist alles erledigt und habe noch total viel Zeit und Energie &#8211; was mache ich denn jetzt noch?!</strong>&#8222;</p>



<p>Der Effekt ließ natürlich mit der Zeit wieder nach, der Alltagstrott schlich sich wieder ein. Aber ich versuche seitdem definitiv, mich an dieses Gefühl der Gelassenheit und der Energie zu erinnern und es zu kultivieren. <strong>Denn ich habe gelernt, wie gut mir Auszeiten, Meditation und Stille tun und welche Kräfte dadurch freigesetzt werden.</strong></p>



<p>Also versuche ich, dafür zu sorgen, mich möglichst oft so zu fühlen. Und es gelingt. <strong>Mal besser und mal schlechter, aber es gelingt.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Mein Fazit</h2>



<p>&#8230;lautet: Urlaub alleine? Ja, bitte. Immer wieder gerne. Mir gibt die Zeit alleine sehr viel Kraft. Das ist sicher nicht für jede*n so, aber falls es dir da ähnlich geht wie mir: Versuche unbedingt, dir solche Inseln zu schaffen. <strong>Du bist es wert! </strong>Muss auch nicht immer gleich eine Woche sein <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>
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		<title>Urlaub alleine? Ja, bitte! &#8211; Teil 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bedenken]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im August war ich – zum ersten Mal in dieser Form – ganz alleine im Urlaub. Was meine Beweggründe waren, meine Gedanken (ja, auch Zweifel) vor der Abreise und meine Gefühle während des Urlaubs, darüber will ich in diesem Artikel berichten. Auch die etwas holprige Anreise ist Thema dieses Artikels. Alles Weitere gibt es dann&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/urlaub-alleine-ja-bitte-teil-1/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Urlaub alleine? Ja, bitte! &#8211; Teil 1</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/urlaub-alleine-ja-bitte-teil-1/">Urlaub alleine? Ja, bitte! &#8211; Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im August war ich – zum ersten Mal in dieser Form – ganz alleine im Urlaub.</p>



<p>Was meine Beweggründe waren, meine Gedanken (ja, auch Zweifel) vor der Abreise und meine Gefühle während des Urlaubs, darüber will ich in diesem Artikel berichten.</p>



<p>Auch die etwas holprige Anreise ist Thema dieses Artikels. Alles Weitere gibt es dann in <a href="https://wunderland-coaching.de/persoenliche-weiterentwicklung/urlaub-alleine-ja-bitte-teil-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teil 2</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong>Aber jetzt mal ehrlich: Alleine wegfahren… <em>what’s wrong with you</em>?</strong></h2>



<p>Warum fährt sie denn alleine in den Urlaub, fragen sich jetzt vielleicht manche? Stimmt irgendwas mit ihrer Beziehung nicht? Ist sie dermaßen unglücklich zu Hause, dass sie es nicht mehr aushält?</p>



<p>Vor solchen Fragen hatte ich im Vorfeld (auch während des Urlaubs und zugegebenermaßen danach immer noch) ziemliche Angst. Dabei ist da überhaupt nichts dran und ich hätte sie so einfach entkräften können. Wenn sie überhaupt irgendjemand gestellt hätte, was nicht einmal passiert ist. Irgendwie überrascht mich das immer noch… “Was sollen die anderen sagen?” ist eben eine Frage, die mich mein ganzes Leben lang geprägt hat.</p>



<p>Ja, scherzhaft habe ich im Vorfeld öfter mal gesagt, dass mein Freund und ich uns dann mal eine Woche “voneinander erholen” könnten. Genau das war es aber auch – ein Scherz. In Wahrheit war es nämlich ganz anders: Unsere Beziehung ist gerade auch in der letzten Zeit so gewachsen, und wir gemeinsam mit ihr, dass ich mich zu 100% sicher damit gefühlt habe. Ich wusste: ich vertraue ihm, er vertraut mir; er gönnt mir meine Auszeit genauso wie ich es ihm gönnen würde; wir respektieren, dass jeder von uns Zeit für sich braucht; und hätte es Bedenken gegeben, hätten wir diese ganz offen ansprechen und beseitigen können, so wie wir das mittlerweile mit allen Themen ganz gut schaffen, die so auftauchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong>Du machst doch jetzt schon seit einem halben Jahr nichts, du brauchst doch gar keinen Urlaub mehr?!</strong></h2>



<p>Auch das hat mich im Vorfeld ziemlich beschäftigt.</p>



<p>Und dabei ist mir aufgefallen: Es ist ja keineswegs so, dass ich seit einem halben Jahr&nbsp;<em>nichts</em>&nbsp;gemacht habe. Ich habe sogar sehr, sehr viel gearbeitet – nur eben auf eine andere Art und Weise, als es in unserer Gesellschaft so “normal” ist. Auch darüber werde ich noch ausführlich berichten.</p>



<p>Und doch war ich so in diesem Denken drin, dass ich ja gerade “nichts arbeite”, “nichts&nbsp;<em>leiste</em>”, dass ich selbst gar nicht gemerkt habe, wie anstrengend das eigentlich war. Mein Leben – ich – habe mich in den letzten Monaten ziemlich verändert. Irgendwie logisch, dass ich bei so viel Veränderung auch ab und zu mal eine Pause brauche, nicht?</p>



<p>Nicht umsonst besagt eine indianische Weisheit:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><em>“Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis unsere Seelen uns wieder eingeholt haben.”</em></strong></p>
</blockquote>



<p>Und hier kommt der zweite Grund für meine “Auszeit von der Auszeit” ins Spiel: Manchmal reicht es nicht mehr aus, sich kleine Pausen in der gewohnten Umgebung zu nehmen. Manchmal muss man (ich jedenfalls!) einfach mal raus, braucht einen richtigen Tapetenwechsel. Manchmal ist es dann nicht damit getan, mal für einen Tag wo hinzufahren. Manchmal darf es dann einfach mal eine ganze Woche woanders sein – oder eben so lange, wie sich gut anfühlt.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Und dann war da noch die Sache mit dem Selbstwert&#8230;</h2>



<p>“Puh, ganz schön teuer, so eine ganze Woche im Wellnesshotel. Darf ich denn überhaupt so viel Geld&nbsp;<em>nur</em>&nbsp;für mich ausgeben?”, kamen trotz meiner Gewissheit, dass ich genau das brauchte, die Zweifel.</p>



<p>Doch zum Glück konnte ich die schnell wieder beseitigen und voller Selbstbewusstsein sagen: “Ja, ich darf! Und ich kann, und ich werde.&nbsp;<strong>Ich bin es mir wert.</strong>”</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong>Und wie ist das so, eine Woche ganz alleine ohne Plan?</strong></h2>



<p>Die Frage habe ich mir auch gestellt… Wie ging es mir also kurz vor meiner Abreise? Ich habe erstens meinen Freund schon vermisst, bevor es überhaupt losging (schön, oder?). Und zweitens hatte ich einen riesigen Respekt davor, wirklich alleine zu sein und keinen Plan für die nächsten Tage zu haben.&nbsp;<strong>Ich hatte Angst vor den Gedanken, Gefühlen, alten Geschichten, die vielleicht hochkommen würden, wenn ich nicht ständig beschäftigt, abgelenkt wäre.</strong>&nbsp;Und doch wusste ich, dass genau das gut tun würde. Mich nicht ständig abzulenken, sondern wirklich hinzuschauen,&nbsp;<em>hinzufühlen</em>&nbsp;und zuzulassen, was auch immer sich zeigen würde. Denn im Alltag gelingt einem das auch ohne einen “normalen” Job erfahrungsgemäß nicht immer besonders gut.</p>



<p>Genau aus dem Grund hatte ich mir ein ruhiges Hotel ausgesucht, in einem kleinen Örtchen im Schwarzwald, wo es nicht viel zu tun oder zu sehen gibt außer wunderschöner Natur. Keine Touristenattraktionen, keine Menschenmassen. Einfach Ruhe und Nichts-zu-tun-Haben. Also wirklich&nbsp;<em>überhaupt</em>&nbsp;nichts: Ich hatte die “Verwöhnpension” gebucht und musste mir noch nicht mal um mein Essen Gedanken machen. Meine größte Sorge sollte so ungefähr sein, ob ich lieber ein Schläfchen machen oder saunieren sollte.</p>



<p>Ob und wie das so geklappt hat (Spoileralarm: so lala)? Davor berichte ich erstmal noch von meiner etwas holprigen Anreise.</p>



<p>An einem regnerischen Sonntagnachmittag Anfang August 2020 sollte ich also vom Karlsruher Hauptbahnhof in ca. 2 Stunden in den schönen Schwarzwald fahren und eine Woche nichts tun.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Holprige Anreise</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/09/wp-1600278439446-e1600278477361.jpg?w=300&#038;ssl=1" alt="vermummt auf dem Weg in meinen ersten Urlaub alleine - im Corona-Jahr 2020" class="wp-image-149" style="width:300px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bahnreisen in Zeiten von Corona</figcaption></figure></div>


<p>Richtig – sollte. Schon bei der Anreise wurde meine Geduld nämlich auf die Probe gestellt.</p>



<p>Gerade in Freiburg in die S-Bahn umgestiegen, kam die Durchsage, dass aufgrund eines Personenschadens die Fahrt irgendwo in der Pampa enden würde. Wo genau, wusste der Zugführer noch nicht so genau, versprach uns aber, uns auf dem Laufenden zu halten.</p>



<p>Also gut, Kopfhörer auf, um das nervige, penetrante Gepiepse der sich öffnenden und schließenden Bahntüren zu dämpfen, und abwarten. Ich hatte ja Zeit.</p>



<p>Etwas verspätet ging es los und im Laufe der Fahrt wurde uns mitgeteilt: Die Fahrt endet in – kein Scherz – Himmelreich!</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong>Gestrandet in Himmelreich</strong></h2>



<p>Da stand ich nun, am Bahnhof Himmelreich (Ich find den Namen immer noch herrlich!), und wartete auf den Schienenersatzverkehr oder weitere Infos. Und ich war keineswegs die Einzige: So viele Menschen hatte der kleine Bahnhof vermutlich noch nie gesehen <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Zwischendurch rief ich mal im Hotel an, mit der vagen Aussage, dass ich noch nicht sagen könne, wann ich ankommen würde und man mich am Bahnhof abholen könne (ein toller, kostenloser Service des Hotels übrigens!). Die Leute um mich herum wurden langsam genervter, die Gespräche drehten sich im Kreis: Immer dasselbe mit der Deutschen Bahn, keine Info hier, es regnet.&nbsp;<em>“Alles scheiße, deine Emma.”</em></p>



<p>Daraus machte ich mir nichts, denn mich über Verspätungen o.ä. der Bahn aufzuregen, hatte ich schon lange aufgegeben. Bringt weder die Bahn schneller zu mir, noch hebt es meine Stimmung, also lass ich’s doch lieber gleich. Noch dazu weiß man ja, was “Personenschaden” bedeutet, und das ist sicher für keinen der Beteiligten lustig. Gleiches gilt für den Regen:&nbsp;<strong>Kann ich nicht ändern, also wieso mich aufregen?</strong>&nbsp;Ich war allerdings sehr froh, spontan doch noch meine Regenjacke eingepackt zu haben!</p>



<p>Irgendwann kam dann mal der lange angekündigte Schienenersatzverkehr. Ein Bus (du weißt schon, so ein ganz normaler Linienbus, Fassungsvermögen ca. 50 Personen sitzend) für locker doppelt bis dreimal so viele Menschen. So viel sei gesagt: Der Bus war vollgestopft bis auf den letzten nicht vorhandenen Stehplatz – mich würde es kaum wundern, wenn es sich der eine oder die andere in die Gepäckablagen gemütlich gemacht hätte… Wer weiß, wie lange dieser Artikel online sein wird und zu welchem Zeitpunkt DU ihn gerade liest, daher an dieser Stelle der Hinweis: Ich berichte aus dem Jahr 2020.&nbsp;<em>August 2020. Mitten in der globalen Pandemie.</em>&nbsp;Corona. Maskenpflicht und Abstandsregelung. Gefühlt 80 Leute in einem 50-Personen-Bus. Klingt irgendwie widersprüchlich? Find ich auch.</p>



<p>Ich zog es jedenfalls vor, das Ganze mit einem Kopfschütteln zu quittieren und am Bahnhof weiter zu warten. Der Bus würde ja schließlich zurückkommen und die Bahnen auch irgendwann wieder fahren. Andere sahen das nicht so locker, aber auch hier wieder:&nbsp;<strong>Ich kann’s nicht ändern, also nehm ich’s eben, wie’s kommt.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong>Ein ganz normaler Sonntagnachmittag im Leben einer Bahnangestellten</strong></h2>



<p>In der Zwischenzeit waren zwei Bahnangestellte aus einer der nicht-weiterfahren-könnenden Bahnen ausgestiegen, ihnen kam wohl die zweifelhafte Ehre zuteil, die wartenden Bahnreisenden zu informieren / bei Laune zu halten / zu beschwichtigen.</p>



<p><em>Und an dieser Stelle möchte ich, ganz egal, wie gering die Wahrscheinlichkeit auch sein mag, dass sie das jemals mitbekommt, nochmal meinen großen Respekt, Dank und ein fettes Lob an die Bahnangestellte aussprechen, für ihre Reaktion in folgender Situation, deren Zeugin ich am Rande wurde:</em></p>



<p>Ein älterer Mann geht, wahrscheinlich schon mit zusammengekniffenen Augenbrauen die junge Frau im Visier und forschen Schrittes (ich hab ihn nicht gesehen, aber für meine Schilderung male ich das mal entsprechend aus), auf die beiden Bahnangestellten zu und lässt mal richtig schön seinen Frust bei ihr (!) ab. Argumente so ungefähr siehe oben: Kann doch alles nicht sein, was ist das hier für ein Saftladen, ich steh jetzt hier schon eine Stunde, hab doch schließlich dafür bezahlt, was könnt ihr eigentlich, und überhaupt in was für einem Land leben wir denn, dass man ständig irgendwo in der Pampa steht und keiner einem sagt wie’s weitergeht. Und dann regnet es auch noch! Mitten im Sommer! Unverschämtheit.</p>



<p>Die junge Frau hörte sich das Ganze eine Weile an, versuchte ihn zu besänftigen, möglicherweise schaltete sich auch ihr Kollege zwischendurch mal kurz ein, wurde dann aber wieder abgelenkt. Hans-Jürgen* (*Name frei erfunden, etwaige Ähnlichkeiten zu realen Personen sind nicht beabsichtigt und bitte ich zu entschuldigen) ließ sich das aber nicht gefallen und quengelte immer weiter: “Da hört für mich der Spaß auf!“</p>



<p>Da bekam er seinen wohlverdienten Rüffel von der Bahnangestellten, mit den ungefähren Worten: “Wissen Sie, WO der Spaß aufhört? Es gab einen Unfall! Es ist jemand gestorben – DA hört für mich der Spaß auf!“</p>



<p>Er versuchte dann wohl noch weiter zu diskutieren und seine Überlegenheit, sein Rechthaben zu beweisen und sagte sowas wie: “Sie als junge Frau müssten es doch besser wissen.“ Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Was soll das denn überhaupt bedeuten?</p>



<p>Jedenfalls erwiderte sie darauf: “Nein,&nbsp;<em>Sie</em>&nbsp;als älterer Herr müssten es besser wissen.“&nbsp;<strong>Heldin des Tages!!!</strong></p>



<p>Denn daraufhin trollte sich Hans-Jürgen etwas eingeschüchtert, noch nach Bestätigung suchend in die Menge schauend (während er seinem Gesichtsausdruck nach zu urteilen vermutlich sowas dachte wie: “Typisch Frau, hat ihre Gefühle wieder mal nicht unter Kontrolle! Komm du erst mal in mein Alter, Mädchen…“).</p>



<p>Bestätigung wofür eigentlich genau? Wieso glaubte er, im Recht zu sein? Weil er der Ältere war? Weil er ein Mann war?</p>



<p>Mein Gerechtigkeitssinn schlug jedenfalls sowas von Alarm aufgrund seines Auftretens. Ich bin froh, dass meine Augen mittlerweile wieder ihren Weg zurück in ihre normale Position gefunden haben, so sehr musste ich mit den Augen rollen…</p>



<p>Wie so oft war ich in der Situation selbst wie gelähmt vor Ungläubigkeit, und bin der Bahnangestellten nicht zur Seite geeilt. Eine ältere Dame hatte das schon getan – meine zweite Heldin des Tages. Ich fasste dann aber doch noch meinen Mut zusammen, ging zu meiner Heldin Nr. 1 hin, fragte sie, wie es ihr jetzt ginge, sagte ihr, dass sie das sehr gut gemacht hatte und bedankte mich bei ihr.</p>



<p>Und in der Zwischenzeit wurde auch schon die frohe Botschaft verkündet, dass die nächste Bahn wieder weiterfahren und alle Stationen bedienen würde.</p>



<p>Juhu!</p>



<p><strong>Ich hatte es fast (aber auch nur fast) geschafft, das Ziel war schon zum Greifen nah.</strong></p>



<p>Und da ich finde, dass das ein super Cliffhanger ist, gibt’s alles Weitere <a href="https://wunderland-coaching.de/persoenliche-weiterentwicklung/urlaub-alleine-ja-bitte-teil-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im nächsten Artikel</a>. <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Hast du auch schon mal alleine Urlaub gemacht? Kennst du die Gedanken und Zweifel ebenfalls &#8211; vielleicht auch aus ganz anderen Situationen?</p>



<p>Ich würde mich freuen, darüber zu hören bzw. zu lesen <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>
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