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Novemberblues hitting hard: Flashback in den November 2021

Vor einem Jahr hatte mich den ganzen November über eine echter Novemberblues im Griff.

Ich denke daran gerade oft zurück, weil ich dieses Jahr – zu meiner eigenen Überraschung – ohne depressive Phase durch den November gekommen bin. Ich bin gerade dabei, zu reflektieren, wie das gelingen konnte. Den Artikel dazu gibt es hier in den nächsten Tagen.
Bis dahin möchte ich dich aber nochmal mitnehmen in meine Stimmung vor einem Jahr, als ich bei Instagram einige Gedanken und Gefühle dazu teilte. Diesen Rückblick finde ich gerade super spannend, weil ich mich beim Lesen meiner eigenen Zeilen so gut daran erinnere, wie ich mich vor genau einem Jahr fühlte – und auch in den „Novembern“ der Jahre zuvor -, und der November 2022 in so krassem Gegensatz dazu steht!

Text vom 8. November 2021 – auch zu finden hier bei Instagram.

Ein Thema beschäftigt mich gerade sehr:
(Lebens-)Energie.

Vielleicht kennst du das auch: Oft beschäftigen wir uns erst mit einem Thema, wenn wir mittendrin stecken.
Wir kümmern uns erst um unsere Gesundheit, wenn wir krank sind.
Wir sprechen erst über Probleme, wenn sie schon wie ein riesiger Elefant im Raum stehen.
Wir erlauben uns erst, aufzutanken, wenn wir kurz vor dem Breakdown stehen…

Ich habe mich in den letzten Jahren schon so intensiv mit diesen Dingen beschäftigt.
Doch wie so vieles im Leben ist das ein riesiges Übungsfeld für mich. Es erfordert immer und immer wieder meine Aufmerksamkeit, den achtsamen Umgang mit mir selbst im Alltag.
Und der kam ehrlich gesagt in der letzten Zeit zu kurz, sodass mich der Novemberblues gerade ganz stark einholt.

Ich weiß momentan nichts so recht mit mir anzufangen. Ich beginne Dinge und lasse sie nach 5 Minuten wieder liegen, weil nichts mich so recht zu „erreichen“ scheint, tief im Inneren. Da ist eine Leere, eine Schwere, eine Rat- und Rastlosigkeit.

Ich mag es nicht, mich wie so ein Häufchen Elend zu fühlen, so energielos zu sein!

Doch genau da liegt gerade die Aufgabe für mich:
Auch hier wieder geduldig und liebevoll mit mir zu sein.
Meine Gefühle wahrzunehmen und da sein zu lassen.
Ganz genau hinzufühlen, was ich gerade brauche.

Drei Frauen, drei Impulse haben mich in der letzten Woche diesbezüglich begleitet, mir gut getan:

1. @balanceyourlife_susannespenke brachte in ihrer 2. Balance Night den wunderbaren Vergleich:
Wenn du eine längere Fahrt vor dir hast – fährst du dann einfach los? Oder wäre es nicht viel sinnvoller, vorher den Tank zu checken und ggf. aufzutanken?

2. @michaela_naturcoaching hat mich am Sonntag mit ihrer Frage „Darf das trübe Wetter dir erlauben, innerlich trüb zu sein?“ daran erinnert, dass es okay ist, mich gerade so zu fühlen.
Ich sag’s doch selbst immer: Alle Gefühle sind gute Gefühle. Sie haben alle ihre Botschaft für uns.

3. @dr_janna_scharfenberg gab mir in ihrem „Nourish Yourself“-Retreat die Frage an die Hand: „Was nährt mich WIRKLICH?“

Was mich letzte Woche (u.a.) nährte:
– baden
– schöne Duftkerzen
– Buchstabensuppe
– weinen
– kuscheln
– trotz Regenwetters ein bisschen rausgehen
– alleine sein
– eine Nacht alleine schlafen
– Cookies
– aufschreiben, was in mir vorgeht

Ich brauche gerade vor allem Wärme.
Ich dachte, ich müsse dafür in die Sonne verreisen. Aber heute sagte meine innere Stimme mir, dass es vielmehr darum geht, hier und jetzt für mich zu sorgen.
Die Sonne und das Meer wirkten wie ein „quick fix“, die offensichtliche Lösung, doch bei näherer Betrachtung stellte ich fest: Das wäre nur ein Aufschieben.
Ich würde ein paar Tage in der Sonne verbringen und sie sicherlich auch genießen, doch das Gefühl der Leere wäre immer noch da, spätestens wenn ich wieder zurück wäre.

Ich werde also weiter für mich reinfühlen und Strategien entwickeln, um mir die Wärme, die ich brauche, hier und jetzt zu geben.
Vielleicht werde ich auch ein paar Tage verreisen, aber das wäre dann nur der „Bonus“ als Unterstützung – nicht die eine Lösung, in die ich all meine Hoffnung setze.

Welche Tipps hast du gegen den Novemberblues?

2 Gedanken zu „Novemberblues hitting hard: Flashback in den November 2021“

  1. Pingback: November ohne Blues – wie habe ich das geschafft? – Wunderland Coaching

  2. Pingback: Januar 2023 - Slow Start ins neue Jahr - Wunderland Coaching

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