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	<title>Energie Archive - Wunderland Coaching</title>
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	<title>Energie Archive - Wunderland Coaching</title>
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		<title>Frühlingsanfang: Endlich ist er da &#8211; Zeit, aufzublühen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2024 00:14:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die dunkle Jahreszeit ist vorbei, das Licht ist zurückgekehrt: am heutigen 20. März 2024 feiern wir auf der Nordhalbkugel die Frühlingstagundnachtgleiche und damit den (kalendarischen) Frühlingsanfang. Über die symbolische Bedeutung dieses Tages und dieser Jahreszeit für das zyklische Leben, Ideen, um den Frühlingsanfang zu feiern &#8211; und darüber, wie du die Kraft des Frühlings für&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/fruehlingsanfang/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Frühlingsanfang: Endlich ist er da &#8211; Zeit, aufzublühen!</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die dunkle Jahreszeit ist vorbei, das Licht ist zurückgekehrt: am heutigen 20. März 2024 feiern wir auf der Nordhalbkugel die Frühlingstagundnachtgleiche und damit den (kalendarischen) Frühlingsanfang.</strong> Über die symbolische Bedeutung dieses Tages und dieser Jahreszeit für das zyklische Leben, Ideen, um den Frühlingsanfang zu feiern &#8211; und darüber, wie du die Kraft des Frühlings für dich nutzen kannst.</p>



<p>Hinweis: Alle Daten im folgenden Artikel beziehen sich auf die Nordhalbkugel. Auf der Südhalbkugel gelten die Bezeichnungen jeweils genau umgekehrt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die Frühlingstagundnachtgleiche?</h2>



<p>Als Frühlingstagundnachtgleiche (auch Äquinoktium im Deutschen oder Equinox im Englischen, von lat. aequus = gleich und nox = Nacht) wird das Datum bezeichnet, an dem <strong>Tag und Nacht ungefähr gleich lang</strong> sind (<a href="https://www.geo.de/wissen/tagundnachtgleiche--tag-und-nacht-sind-nicht-gleichlang--33298122.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zumindest theoretisch</a>). Der Grund dafür ist, dass die Sonne sich an diesem Tag genau über dem Äquator befindet, wenn sie ihren Höchststand (Zenit) erreicht.</p>



<p>Der Frühlingsanfang wird an der Frühlingstagundnachtgleiche festgemacht, weil nach diesem Zeitpunkt die <strong>Tage wieder länger sind als die Nächte</strong>. Der kürzeste Tag im Jahr ist die Wintersonnenwende (21. oder 22. Dezember). Von diesem Tag an werden die Tage immer länger und die Nächte kürzer. Zur Frühlingstagundnachtgleiche (19., 20. oder 21. März) erreichen Tag und Nacht sozusagen Gleichstand und die Tage nehmen an Länge zu, bis an der Sommersonnenwende (20., 21. oder 22. Juni) der Höchststand erreicht ist. Ab dann werden die Tage wieder Stück für Stück kürzer, erreichen bei der Herbsttagundnachtgleiche (22., 23. oder 24. September) wieder Gleichstand und schrumpfen weiter bis zur Wintersonnenwende. Und dann geht&#8217;s von vorne los &#8211; der ewige Jahreskreis.</p>



<p>Während der &#8222;meteorologische Frühlingsanfang&#8220; sich am Kalender orientiert und immer am 1. März stattfindet, markiert die Frühlingstagundnachtgleiche den &#8222;kalendarischen&#8220; bzw. &#8222;<strong>astronomischen Frühlingsanfang</strong>&#8222;. Da unser Kalender die Bewegungen unseres Planeten nicht exakt abbildet, verschiebt sich dieser Zeitpunkt Jahr um Jahr ein wenig. Er findet immer <strong>zwischen dem 19. und dem 21. März</strong> statt.</p>



<p><strong>2024</strong> findet das Frühlings-Äquinoktium am <strong>20.3. um 4:06 Uhr deutscher Zeit</strong> (MEZ) statt. Bis einschließlich 2047 fällt die Frühlingstagundnachtgleiche in unseren Breitengraden jedes Jahr auf den 20. März, ab 2048 auf den 21. Mehr über die Hintergründe der verschiedenen Daten kannst du z. B. <a href="https://www.timeanddate.de/astronomie/fruehlingsanfang" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier (bei timeanddate.de)</a> auf einen Blick nachlesen.</p>



<p>Wenn du ein bisschen so bist wie ich, fieberst du seit Monaten regelrecht auf den Frühlingsanfang hin. Ich bin auch großer Fan davon, dass <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nouruz" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im persischen Kulturkreis das neue Jahr mit dem Frühlingsanfang beginnt</a>!</p>



<p>Auch, wenn jede Jahreszeit ihre Qualitäten hat und ihre Geschenke für uns bereithält &#8211; mir persönlich ist der Frühling am liebsten (und der Winter am wenigsten). Das hängt stark mit seiner Zeitqualität zusammen, die ich einfach wunderschön finde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bedeutung, Energien und Zeitqualität des Frühlings</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Die Natur erwacht</h3>



<p>Nicht umsonst existiert das wundervolle Wort &#8222;<strong>Frühlingserwachen</strong>&#8220; in der deutschen Sprache! Der Frühling ist die Jahreszeit, in der die <strong>Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht</strong> und das Wachstum, das in den vorangegangenen Monaten im Inneren stattgefunden hat, nach außen tritt und sichtbar wird. Endlich, möchte ich sagen &#8211; das Graubraun des Winters weicht immer mehr dem frischen Grün der <strong>Blätter</strong>, die sich langsam und irgendwie doch ganz schnell aus ihren Knospen befreien. Von der zarten bis knallig-bunten <strong>Blütenpracht</strong> ganz zu schweigen!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="952" height="714" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4924-1.jpg?resize=952%2C714&#038;ssl=1" alt="Amsel im Blütenmeer" class="wp-image-3198" style="width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4924-1.jpg?w=952&amp;ssl=1 952w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4924-1.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4924-1.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 952px) 100vw, 952px" /><figcaption class="wp-element-caption">Neugierige, junge Amsel im Blütenmeer aus Gänseblümchen und Traubenhyazinthen</figcaption></figure></div>


<p>Nicht nur die Pflanzen werden von dem zurückgekehrten Licht und der Wärme wachgeküsst, auch die <strong>Tierwelt</strong> wird wieder aktiv. Da gibt es zum Beispiel die <strong>zwitschernden Vögel</strong>, die ihre Balzrituale vollziehen &#8211; und später dann ihr Nachwuchs, der nach Futter zirpt; die <strong>summenden Insekten</strong>, die den Pflanzen bei der Befruchtung behilflich sind; oder auch die (meiner Meinung nach richtig niedlichen) <strong>Eidechsen</strong>, die aus ihrer Winterstarre erwachen und auf ihren Felsen die warme Sonne genießen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie darfst du wachsen?</h3>



<p>Genau das, was wir jetzt in der Natur beobachten könne, beschreibt auch die Zeitqualität des Frühlings: Licht und Wärme habe wieder die Oberhand über Kälte und Dunkelheit. Es ist die Zeit des <strong>Wachstums</strong>, des <strong>Aufblühens</strong> und der <strong>Fruchtbarkeit</strong>.</p>



<p>Die <strong>Energie</strong> tritt wieder <strong>von innen nach außen</strong>. Nach der Winterzeit, die von Rückzug und Innenschau geprägt war, konnten wir nach dem Jahreswechsel vorsichtig anfangen, erste Samen zu säen. Im Vorfrühling keimten sie im Verborgenen und fingen langsam an, zu wachsen. Und jetzt machen Sonne und Wärme das <strong>nach außen sichtbare Wachstum</strong> möglich. Es wird immer bunter und üppiger in der Natur &#8211; der Frühling zieht die Früchte heran, die wir in einigen Monaten dann ernten können.</p>



<p style="padding-right:2.2rem;padding-left:2.2rem">Welche <strong>Ideen</strong> keimen z. B. in dir, die jetzt sichtbar gemacht, gepflegt, gedüngt und gepäppelt werden dürfen?<br><strong>Was darf in deinem Leben wachsen?</strong><br>Und &#8211; ganz wichtig &#8211; was darfst du <strong>loslassen</strong>, um Platz dafür zu schaffen?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was darfst du hinter dir lassen?</h3>



<p>Denn auch das gehört zum Frühling, besonders zur Zeit rund um den Frühlingsanfang: Tiere, die mit einem Fell ausgestattet sind, befreien sich mit steigenden Temperaturen nach und nach von ihrem <strong>Winterfell</strong>. Und manche Pflanzen, die über den Winter ihr verdorrtes Laub als Schutz behalten haben, werfen es nun nach und nach ab, um die frischen Triebe ans Licht zu lassen.</p>



<p><strong>So darfst auch du jetzt die Schwere, Dunkelheit, Kälte, Trägheit und Zurückgezogenheit des Winters loslassen &#8211; um mit Schwung, Elan und Klarheit auf deine Ziele hinzuarbeiten und Raum für dein Wachstum zu schaffen.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Reminder: Es ist alles schon in dir.</h3>



<p>Was auch immer du dir wünschst &#8211; was auch immer es ist, das in deinem Leben entstehen, wachsen und gedeihen darf: <strong>Erinnere dich daran, dass du alles schon in dir trägst, was du dafür brauchst.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4926-1.jpg?resize=768%2C1024&#038;ssl=1" alt="junge Fliederblüten" class="wp-image-3197" style="aspect-ratio:3/4;object-fit:cover;width:450px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4926-1.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4926-1.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4926-1.jpg?w=1038&amp;ssl=1 1038w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></div>


<p>In dir ist alles schon längst angelegt, wie in dieser Fliederblüte. Aktuell ist sie nur wenige Millimeter groß, aber jedes einzelne Glied der wunderschönen, duftenden Blüte, die uns in wenigen Monaten erfreuen wird, ist bereits vorhanden!</p>



<p style="padding-right:2.2rem;padding-left:2.2rem"><strong>Der Flieder braucht Licht, Wärme und den richtigen Boden, um zu gedeihen. Was brauchst du?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Den Frühlingsanfang feiern: Komm&#8216; in deine Energie!</h2>



<p>Den Frühlingsanfang kannst du wunderbar nutzen, um dein eigenes Frühlingserwachen zu feiern und ganz in deine Energie zu kommen. Licht und Wärme verleihen schließlich auch uns Menschen mehr Energie und Antriebskraft &#8211; perfekt, um jetzt nochmal <strong>Klarheit über deine Ziele</strong> zu erlangen und vor allem <strong>frohen Mutes darauf hinzuarbeiten!</strong> Einige Ideen, wie du die Zeitqualität für dich nutzen kannst, stelle ich dir hier vor:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Loslassen: Frühjahrsputz &#8211; innerlich und äußerlich</h3>



<p>Um <strong>klar und effektiv</strong> auf deine Ziele hinzuarbeiten und überhaupt in deinem Leben willkommen heißen zu können, was du dir wünschst, darfst du zuallererst <strong>Platz schaffen</strong>! Ausmisten ist angesagt.</p>



<p>Befreie dich von Ballast und lasse Altes los &#8211; das gilt sowohl für deinen Wohnraum, als auch für deine Gedanken, <a href="https://wunderland-coaching.de/beitragsserie-gewohnheiten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gewohnheiten</a>, Beziehungen, Ziele,&#8230;</p>



<p class="has-text-align-left" style="padding-top:0;padding-right:2.2rem;padding-bottom:0;padding-left:2.2rem"><strong>Was hat ausgedient und darf gehen?</strong></p>



<p>Neben dem klassischen Frühjahrsputz kannst du dich <strong>energetisch</strong> z. B. durch räuchern, das Verbrennen von Zetteln mit den Dingen, die du loslässt oder durch ein Basenbad unterstützen.</p>



<p>Besonders schön finde ich die <strong>Integration der vier Elemente</strong> in den Frühjahrsputz wie <a href="https://www.hagalis.info/jahreskreisfest-fruehjahrstagundnachtgleiche-ostara" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel</a> beschrieben: lüften für das Element Luft, räuchern für das Element Feuer, waschen/wischen für das Element Wasser und Pflanzen umtopfen für das Element Erde.</p>



<p>Wenn du nicht genau weißt, in welchem <strong>Lebensbereich</strong> du anfangen sollst, nutze doch gerne die Übungen, die ich in diesem <strong>Workbook</strong> für dich zusammengetragen habe: <a href="https://wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/03/Klarheit-Orientierung-in-Zeiten-des-Umbruchs.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klarheit &amp; Orientierung in Zeiten des Umbruchs</a>. Besonders Übung 2 und 3 lege ich dir für einen recht schnellen und plakativen Überblick ans Herz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Fest für die Sinne: achtsamer Naturspaziergang</h3>



<p>Schon mit einer halben Stunde in der erwachenden Natur kannst du eine ganz neue Energie in dir aufnehmen &#8211; geh&#8216; an einem sonnigen Tag raus und genieße mit all deinen Sinnen. Hier ein paar Anregungen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tastsinn / Spüren</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Spüre</strong> die angenehme Wärme auf deiner Haut (je nach Hauttyp: Sonnenschutz nicht vergessen, mit der Frühlingssonne ist besonders bei empfindlicher Winterhaut nicht zu spaßen!).</li>



<li>Gehe ein paar Schritte <strong>barfuß</strong> &#8211; z. B. auf warmem Stein, weichem Moos oder sandigem Waldboden. Wie fühlt es sich an? Ist es kalt oder warm unter deinen Füßen? Gibt es Unebenheiten? <strong>Verbinde dich mit Mutter Erde und fühle, wie sie dich trägt und dir Kraft gibt.</strong></li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Sehsinn / Sehen</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Beobachte</strong> in den kommenden Wochen und Monaten, wie die Pflanzen nach und nach neue Blätter und Triebe bekommen, in die Höhe schießen und aufblühen. Jeden Tag ein Stückchen mehr!</li>



<li><strong>Beobachte die wuselnde Tierwelt</strong>: wie die Amsel ihr Nest baut, wie die Hummeln sich am Nektar laben,&#8230;</li>



<li>Genieße den Anblick der intensiver werdenden <strong>Farben</strong>: vom zarten Grün der Baumknospen über sattes Himmelblau bis hin zu Rosa, Gelb und Rot in allen möglichen Schattierungen. Welche Pflanzen erkennst du wieder? Welche Blüte gefällt dir am besten?</li>



<li>Gehe auf <strong>Wimmelbildsuche</strong>: Welches Haus in der Nachbarschaft hat den buntesten Vorgarten? Wie viele Eidechsen kannst du auf einem Spaziergang entdecken (bei mir waren es letzte Woche 53!)? Wie viele Knospen zählst du an Baum xy? Wie viele Blüten siehst du an einem Zweig?</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="890" height="1186" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4925-1.jpg?resize=890%2C1186&#038;ssl=1" alt="Eidechse auf Felsen in der Sonne" class="wp-image-3199" style="width:450px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4925-1.jpg?w=890&amp;ssl=1 890w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4925-1.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4925-1.jpg?resize=768%2C1023&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 890px) 100vw, 890px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mein persönliches Frühlings-Krafttier: die Eidechse. Sie symbolisiert u. a. das Loslassen. Und mit dem Konzept der Winterstarre kann ich mich genauso gut identifizieren wie damit, den Tag mit In-der-Sonne-Liegen zu verbringen.</figcaption></figure></div>


<h4 class="wp-block-heading">Geruchssinn / Riechen</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Atme</strong> die frische, zart-warme Luft ein. Vielleicht erhaschst du den <strong>Duft</strong> von Blüten in deiner Umgebung &#8211; oder von frisch gemähtem Gras?</li>



<li>Suche dir gezielt z. B. einen blühenden Baum oder eine Blume aus, schließe die Augen und <strong>schnuppere</strong> daran. Nimm den Duft richtig in dir auf. Wie fühlt sich das an? Ruft der Duft Erinnerungen wach?</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Hörsinn / Hören</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lausche dem <strong>Zwitschern der Vögel</strong> &#8211; wie viele unterschiedliche Stimmen erkennst du?</li>



<li>Höre dem <strong>gluckernden Bach</strong> zu, dem <strong>Summen</strong> der fleißigen Bienen und Hummeln oder dem <strong>Rauschen des Winds</strong> in den Bäumen.</li>



<li>In einem ruhigen Buchenwald kannst du jetzt sogar <strong>zuhören, wie die Knospen sich öffnen</strong>! Das tun sie nämlich mit einem leisen Knall bzw. Knacken.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Geschmackssinn / Schmecken</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sammle <strong>Wildkräuter</strong> und garniere deine Mahlzeiten damit. Jetzt ist z. B. Bärlauchzeit!</li>



<li>Und noch ein Bonus, der nichts mit deinem Spazierganz zu tun hat (es sei denn, du gehst zu Fuß einkaufen): Integriere die <strong>wachsende Vielfalt an saisonalem, regionalem Gemüse und Obst</strong> in deinen Speiseplan. Ab März stehen im <a href="https://eatsmarter.de/saisonkalender" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Saisonkalender</a> z. B. schon wieder Rhabarber und Rucola, im April kommen Spargel, Radieschen und Spinat dazu und im Mai (endlich <img alt="😍" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60d.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>) Erdbeeren!</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Dream &#8211; Plan &#8211; Do: Ziele setzen, in kleine Schritte zerlegen und loslegen</h3>



<p><strong>Jetzt ist die Zeit, aktiv für deine Träume, Wünsche und Ziele loszugehen und dich zu zeigen!</strong></p>



<p>Vielleicht hast du <a href="https://wunderland-coaching.de/wie-neujahrsvorsaetze-tatsaechlich-gelingen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zu Jahresbeginn Vorsätze gefasst</a>, Ziele gesetzt oder eine <strong>Vision</strong> formuliert. Vielleicht warst du aber auch noch in der Winterstarre und hattest bisher keinen Kopf dafür. Beides ist vollkommen okay! Mein Vision Board hängt auch &#8222;erst&#8220; seit wenigen Wochen an der Wand. Die Hauptsache aber ist: es hängt!</p>



<p>Wenn du schon Ziele für dich formuliert hast: überprüfe doch nochmal, ob sie sich immer noch stimmig anfühlen, und nimm ggf. <strong>Kurskorrekturen</strong> vor.</p>



<p>Und wenn du einfach gemütlich ins Jahr gestartet bist und dafür jetzt den Ruf nach mehr Klarheit verspürst: go for it! <strong>Die richtige Zeit ist immer genau dann, wenn du dich dafür entscheidest.</strong></p>



<p>Alles, was für Neujahrsvorsätze gilt, gilt natürlich auch für das unterjährige Zielesetzen. Im Detail kannst du <a href="https://wunderland-coaching.de/wie-neujahrsvorsaetze-tatsaechlich-gelingen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> nachlesen, hier jedoch in Kurzform:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stelle sicher, dass deine Ziele <strong>aus dir heraus</strong> kommen, nicht von anderen.</li>



<li>Erstelle dir z. B. ein Vision Board als <strong>Stütze</strong>, um deine Ziele immer wieder in dein Gedächtnis zurückzuholen.</li>



<li><strong>Fokussiere dich</strong> auf eine Sache zur Zeit: <a href="https://wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/03/Klarheit-Orientierung-in-Zeiten-des-Umbruchs.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Womit fängst du an?</a> &#8211; Damit stellst du sicher, dass du dein Gehirn und dein ganzes System nicht durch zu viel Veränderung auf einmal überforderst.</li>



<li>Definiere <strong>Meilensteine</strong>: woran erkennst du, dass du deinem Ziel näher kommst?</li>



<li>Leite von hier aus immer kleinere <strong>Teilziele</strong> ab, bis du beim <strong>ersten kleinen Schritt</strong> angekommen bist, den du heute für dein Ziel umsetzen kannst.</li>



<li>Und dann <strong>gehe diesen ersten kleinen Schritt</strong> &#8211; und <strong>sei stolz auf dich</strong>, wenn du ein Häkchen dahinter setzt, egal wie &#8222;lächerlich klein&#8220; der Schritt wirken mag.</li>
</ul>



<p>Wie oben bereits erwähnt, wird <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nouruz" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im Iran zur Frühlingstagundnachtgleiche Neujahr gefeiert</a>. Wieso also nicht <em>jetzt</em> neue Vorsätze fassen (statt mitten im Winter, was ich persönlich noch nie so ganz verstanden habe)?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Genieße den Frühlingsanfang &#8211; in deinem Tempo</h2>



<p>Der beginnende Frühling ist eine Zeit zum Genießen. Nimm die frische Energie in dir auf, lasse die Sonne dir Kraft spenden und trau&#8216; dich, genauso aufzublühen wie die Natur um dich herum.</p>



<p>Denke dabei unbedingt daran: <strong>Es ist okay, richtig und wichtig, in deinem eigenen Tempo zu gehen.</strong></p>



<p>Vielleicht bist du ein Mandelbaum, der schon fast wieder verblüht ist, vielleicht eine Tulpe, die gerade so langsam in ihre Blüte kommt. Vielleicht bist du aber auch eine Pfingstrose, die erst in einigen Wochen zu blühen anfängt, oder sogar eine Sonnenblume, die noch eine ganze Weile braucht.</p>



<p>All das ist okay. <strong>Achte auf dich und deine Bedürfnisse und kümmere dich gut um dich.</strong> Gib dir genug Licht, Wärme, Dünger und vor allem Liebe, um ganz in deinem Tempo zu wachsen. Was ich damit sagen will: Genieße den Frühling auf deine Weise &#8211; und fühle dich bitte nicht unter Druck gesetzt, jetzt &#8222;einen Zahn zulegen&#8220; zu müssen, unbedingt rausgehen zu müssen oder überhaupt irgendetwas zu <em>müssen</em>, nur weil eben Frühling ist.<br><strong>Du wirst genau dann blühen, wenn es richtig für dich ist!</strong></p>



<p>Genau das ist es nämlich, was ich mir für dich wünsche: dass du aufblühst. Und dass du dich dabei vollkommen wohl fühlst! Wenn du dir dabei Begleitung wünschst, <a href="https://meet.brevo.com/marie-elisabeth-hirsch/kennenlerngespraech" target="_blank" rel="noreferrer noopener">lass&#8216; uns gerne sprechen.</a></p>



<p>Genieße die Zeit und sei gut zu dir. Du bist genau richtig, so, wie du bist!</p>



<p>Deine</p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="62" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1898" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?w=540&amp;ssl=1 540w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>
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		<title>Ein aufregender Tag: mein 12. Juni in 12 Bildern #12von12</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 13:43:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Montag, der 12. Juni, war ein aufregender Tag für mich &#8211; etwas sehr Spannendes stand an! Was genau, verrate ich etwas weiter unten 🙂 Auf diesen wichtigen Termin habe ich mich gut vorbereitet. Damit meine ich allerdings nicht die inhaltliche Vorbereitung &#8211; die lief eher so nebenher und ging ganz schnell.Ich meine vor allem ein&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/12-von-12-juni-2023/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Ein aufregender Tag: mein 12. Juni in 12 Bildern #12von12</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Montag, der 12. Juni, war ein aufregender Tag für mich &#8211; etwas sehr Spannendes stand an! Was genau, verrate ich etwas weiter unten <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Auf diesen wichtigen Termin habe ich mich gut vorbereitet. Damit meine ich allerdings nicht die inhaltliche Vorbereitung &#8211; die lief eher so nebenher und ging ganz schnell.<br>Ich meine vor allem ein paar Vorkehrungen, die ich rundherum getroffen habe, um voll in meiner Energie zu sein:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Das Datum:</strong> Eigentlich war ein früherer Termin angedacht/angefragt. Allerdings bereitete der mir etwas Bauchschmerzen &#8211; und zwar aufgrund meiner <strong>Zyklusphase</strong>. Am stärksten Tag meiner Menstruation so viel Aufregung? Ungern. Vor allem, wenn es darum geht, mich und meine Arbeit zu präsentieren &#8211; denn das fällt im inneren Winter, der Zeit des Rückzugs, eher schwer.<br>Also habe ich mich getraut und <strong>einfach mal gefragt</strong> &#8211; und siehe da: Der 12. Juni passte auch auf der anderen Seite gut. Und ich konnte von meinem inneren Frühling profitieren, der es so viel leichter macht, sich zu zeigen!</li>



<li><strong>Die Uhrzeit:</strong> Auch hier war eigentlich ein etwas früherer Start angefragt und ich habe mich getraut, nach einem späteren Beginn zu fragen. Und auch damit war ich erfolgreich. Gerade an wichtigen, anstrengenden Tagen brauche ich genügend Vorlauf &#8211; und wenn ich dafür um 6 aufstehen muss, bin ich halt auch nicht in meiner Kraft. Ich sag mal: <strong>Know your rhythm!</strong></li>



<li><strong>Die Vorbereitung am Tag selbst:</strong> Wie gesagt, wichtiger Tag, an dem es darum ging, mich zu präsentieren. Dafür muss ich in meiner Kraft sein. Und <em>dafür</em> brauche ich meine Morgenroutine &#8211; für <strong>Wohlbefinden auf allen Ebenen</strong>. Körper, Geist UND Seele wollen genährt werden, wenn wir ihnen viel abverlangen. Was nur mal wieder zeigt: <strong>Selbstfürsorge ist nicht egoistisch und auch nicht verhandelbar &#8211; sie ist die absolute Basis dafür, gute Arbeit leisten und für andere da sein zu können</strong> (und noch so viel mehr)!<br>Für mich startete der Tag also mit einer Meditation (geistige Klarheit und innere Ruhe), einer kleinen Runde Yoga (Flexibilität und Stabilität in Körper und Geist), meiner Bad-Morgenroutine aus Zungeschaben, Zähneputzen und Ölziehen (Frische und Leichtigkeit durch das Entfernen alter Giftstoffe), warmem Zitronen-Ingwer-Wasser (stay hydrated!!!) und einem nährenden Frühstück aus Früchten, Haferflocken, Joghurt und Kernen (für meine stabile Basis).<br>Kaffee gab es dafür an diesem Morgen keinen &#8211; ich war schon nervös genug und hatte eher an einen Beruhigungstee gedacht <img alt="😁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f601.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> es ging dann aber doch ohne. Meditation did the trick!</li>
</ol>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/600A028C-664B-4454-9F43-490A3EAED940-Mittel.jpeg?resize=480%2C640&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2820" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/600A028C-664B-4454-9F43-490A3EAED940-Mittel.jpeg?w=480&amp;ssl=1 480w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/600A028C-664B-4454-9F43-490A3EAED940-Mittel.jpeg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></figure></div>


<p>Aber auch die Karten, die ich wie fast jeden Morgen als Denkanstoß für mich gezogen habe, halfen mir dabei. Für mich (!) sagten sie nämlich aus: <strong>Behalte das &#8222;bigger picture&#8220; (meine Motivation, mein WARUM und WOFÜR, das hinter meinem Wirken mit Wunderland Coaching steht) im Hinterkopf und du wirst das alles genau richtig machen &#8211; denn du trägst alles in dir, was du brauchst!</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="480" height="853" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/F1661422-D9C2-4B61-8B19-A3751AB3399B-Mittel.jpeg?resize=480%2C853&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2828" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/F1661422-D9C2-4B61-8B19-A3751AB3399B-Mittel.jpeg?w=480&amp;ssl=1 480w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/F1661422-D9C2-4B61-8B19-A3751AB3399B-Mittel.jpeg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></figure></div>


<p>Nach meinem achtsamen Start in den Tag ging es an die letzten Vorbereitungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>meiner selbst &#8211; in den letzten Jahren habe ich durchschnittlich 2-3-mal im Jahr Make-Up benutzt, in den letzten drei Wochen gleich dreimal <img alt="😄" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f604.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> (Testlauf für die Hochzeit, die Hochzeit selbst und nun für dieses Event)</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/BD4EF34A-6CCB-4627-8D73-566A9A284A26-Mittel.jpeg?resize=480%2C640&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2826" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/BD4EF34A-6CCB-4627-8D73-566A9A284A26-Mittel.jpeg?w=480&amp;ssl=1 480w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/BD4EF34A-6CCB-4627-8D73-566A9A284A26-Mittel.jpeg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></figure></div>


<ul class="wp-block-list">
<li>des Raums &#8211; hier habe ich am Wochenende gut auf- und umgeräumt <img alt="😄" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f604.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/679B7EF5-D9D5-4952-A17D-1E05028351A7-Mittel.jpeg?resize=480%2C640&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2821" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/679B7EF5-D9D5-4952-A17D-1E05028351A7-Mittel.jpeg?w=480&amp;ssl=1 480w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/679B7EF5-D9D5-4952-A17D-1E05028351A7-Mittel.jpeg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></figure></div>


<ul class="wp-block-list">
<li>und kurz vor Start dann auch nochmal der inhaltlichen Komponente (hier warte ich gerade im Hof auf den &#8222;Besuch&#8220; &#8211; mit meinen Notizen).</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/2AAB98F0-C005-49F7-8FAF-3F2C366FC41A-Mittel.jpeg?resize=480%2C640&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2816" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/2AAB98F0-C005-49F7-8FAF-3F2C366FC41A-Mittel.jpeg?w=480&amp;ssl=1 480w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/2AAB98F0-C005-49F7-8FAF-3F2C366FC41A-Mittel.jpeg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></figure></div>


<p>Als der Besuch dann da war, machte ich noch genau ein Foto &#8211; bevor alles losging und ich daran überhaupt nicht mehr dachte <img alt="😅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f605.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/DC353792-9DEC-4813-910B-01E3E1CFED3B-Mittel.jpeg?resize=480%2C640&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2827" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/DC353792-9DEC-4813-910B-01E3E1CFED3B-Mittel.jpeg?w=480&amp;ssl=1 480w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/DC353792-9DEC-4813-910B-01E3E1CFED3B-Mittel.jpeg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></figure></div>


<p>Schade eigentlich, denn: <strong>In den Taschen war Kamera-Equipment!</strong></p>



<p>Ich hatte am 12. Juni nämlich ein ein-Mann-Team eines Medienunternehmens da, das eine <strong>Sendung zum Thema &#8222;Coaching!&#8220; fürs Regionalfernsehen</strong> produziert!</p>



<p>Der Dreh hat Spaß gemacht und richtig gut funktioniert &#8211; und die Aufregung war schnell vergangen, als ich wieder ganz in meinem Element war. Als Coach zu wirken (wenn auch diesmal im absoluten Kurzformat) und alleine schon darüber zu reden, ist einfach eine absolute Herzensangelegenheit für mich und ich gehe so darin auf, dass es in aller Regel einfach so fließt. Da ist gar kein Raum mehr für Anspannung <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Na jedenfalls: <strong>Am 30.06. zwischen 17:30 Uhr und 18:00 Uhr bin ich mit Wunderland Coaching im <a href="https://www.rnf.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rhein-Neckar-Fernsehen</a> zu sehen!!! <img alt="🎉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f389.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></strong></p>



<p>Nachtrag: Den Beitrag gibt es auch bei <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=4sUQZZ5nKXM&amp;t=18s" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube</a></strong> &#8211; ab Minute 4:23 bin ich dran! <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Einen Outfit-Wechsel gab es zwischendurch auch. Dafür habe ich mich (auch, wenn sie im Beitrag eh nicht zu sehen sind) unter anderem in meine Hochzeits-Schuhe geschmissen.</p>



<p>Denn das ist auch noch so ein <strong>Pro-Tipp für aufregende Situationen: Etwas anziehen, das einem gefällt und ein gutes Gefühl vermittelt!</strong> Deswegen habe ich mir für meine Hochzeit bequeme Sneakers ausgesucht. Die Message tat ihr Übriges für die Kaufentscheidung. Und deswegen durften sie mich, zwei Wochen später, an diesem Tag wieder begleiten. <img alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2665.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/A6EE997E-7A6F-4955-9C32-1DB13BE715A4-Mittel.jpeg?resize=480%2C640&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2824" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/A6EE997E-7A6F-4955-9C32-1DB13BE715A4-Mittel.jpeg?w=480&amp;ssl=1 480w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/A6EE997E-7A6F-4955-9C32-1DB13BE715A4-Mittel.jpeg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></figure></div>


<p>Drei Stunden hatten wir uns für den Dreh Zeit genommen, nach zwei war das Ding schon im Kasten.<br>Und das wurde gefeiert &#8211; dank meiner Nachbarin und Vermieterin mit leckeren <strong>Biskuit-Muffins mit Erdbeerpüree</strong>. Dazu gab es angeregte Gespräche und Erinnerungs-Schwelgen mit ihr, inklusive DVD-schauen eines TV-Beitrags, in dem sie selbst vor einigen Jahren mal zu sehen war, als sie noch Café-Besitzerin war.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/058B66E4-F73D-403A-8FFC-106170D571F8-Mittel.jpeg?resize=480%2C640&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2819" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/058B66E4-F73D-403A-8FFC-106170D571F8-Mittel.jpeg?w=480&amp;ssl=1 480w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/058B66E4-F73D-403A-8FFC-106170D571F8-Mittel.jpeg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></figure></div>


<p>Auf Erdbeeren steht wohl auch unsere andere Nachbarin Frau Amsel, die mit ihrem Amsel-Mann und dem kleinen Nachwuchs im Hof wohnt, der da öfter mal lustig rumhüpft: Während mein Mann und ich uns drin über den Tag unterhielten, saß die plötzlich frech in unserem Balkonkasten und pickte Erdbeeren (Spuren siehe Bild) <img alt="😄" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f604.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><br>Ich teile ja gerne, aber wenigstens aufessen hätte sie können. Wir haben sie extra nicht gestört <img alt="😃" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f603.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/5053E2E4-F907-4A2D-A0CE-C228CF52A231-Mittel.jpeg?resize=480%2C640&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2823" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/5053E2E4-F907-4A2D-A0CE-C228CF52A231-Mittel.jpeg?w=480&amp;ssl=1 480w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/5053E2E4-F907-4A2D-A0CE-C228CF52A231-Mittel.jpeg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></figure></div>


<p>Auch der Rest des Tages verlief (bewusst) ganz piano: Wir haben gegrillt&#8230;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/BBCD3F8F-A52A-4E3D-B167-32A03C6E4D36-Mittel.jpeg?resize=480%2C640&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2825" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/BBCD3F8F-A52A-4E3D-B167-32A03C6E4D36-Mittel.jpeg?w=480&amp;ssl=1 480w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/BBCD3F8F-A52A-4E3D-B167-32A03C6E4D36-Mittel.jpeg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></figure></div>


<p>&#8230; und die Hummeln auf unserem Balkon beobachtet. Gelebte Achtsamkeit!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/3751A47E-93A8-443A-938D-3D99FE94FC78-Mittel.jpeg?resize=480%2C640&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2822" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/3751A47E-93A8-443A-938D-3D99FE94FC78-Mittel.jpeg?w=480&amp;ssl=1 480w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/3751A47E-93A8-443A-938D-3D99FE94FC78-Mittel.jpeg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></figure></div>


<p>Nach einem Abstecher nach Hogwarts auf der PS 4 (Geburtstagsgeschenk von meinem Liebsten letzten Monat <img alt="🥰" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f970.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>) ging es relativ früh ins Bett.</p>



<p>Dass ich Schlaf nachzuholen hatte, lässt das letzte Bild hier vermuten. Mein Durchschnitt lag in der letzten Woche bei 6:50 h pro Nacht &#8211; richtig gut geht es mir mit um die 7:30 h (durchschnittlich &#8211; es kann ruhig mal die eine oder andere 6-Stunden-Nacht dabei sein, wenn sie durch längere Nächte ausgeglichen werden)&#8230;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="480" height="164" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/7D55D068-EBF5-4934-B552-272BBEFAA592.jpeg?resize=480%2C164&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2817" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/7D55D068-EBF5-4934-B552-272BBEFAA592.jpeg?w=480&amp;ssl=1 480w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/06/7D55D068-EBF5-4934-B552-272BBEFAA592.jpeg?resize=300%2C103&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></figure></div>


<p>Ich bin sehr dankbar, dass ich nach diesem aufregenden Tag, dem ja schon viele aufregende WOCHEN vorausgegangen waren, richtig ausschlafen konnte.</p>



<p>Jetzt bin ich aber auch echt urlaubsreif und froh, dass ich diesem Bedürfnis nächste Woche in meinem kleinen Heimatdörfchen nachkommen kann. Die Seele baumeln lassen mitten in der schönsten Natur &#8211; ich freu mich unglaublich drauf. <img alt="🥰" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f970.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>To wrap things up:<br>Aufregende Tage dürfen sein und sind wichtig (sonst wäre das Leben doch nur ein fader Einheitsbrei) &#8211; die richtige <strong>Vor- und Nachbereitung</strong>, ganz besonders die <strong>innere Arbeit</strong> zum <strong>Wahrnehmen und Erfüllen der eigenen Bedürfnisse</strong> &#8211; sind das, worauf es dabei ankommt.</p>



<p><strong>Sorge gut für dich &#8211; jeden Tag und an manchen ganz besonders <img alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2665.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></strong></p>



<p>Bis bald!</p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="62" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1898" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?w=540&amp;ssl=1 540w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<p>P.S.:<br>Hier gibt&#8217;s den TV-Beitrag zum Thema &#8222;Coaching!&#8220;:<br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=4sUQZZ5nKXM&amp;t=18s" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.youtube.com/watch?v=4sUQZZ5nKXM&amp;t=18s<br></a>Ab Minute 4:23 ist Wunderland Coaching &#8211; bin ich dran <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><img alt="🎉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f389.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><img alt="🎉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f389.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>
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		<title>Selbstwirksamkeit stärken: 4 Alternativen zur täglichen To-Do-Liste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Aug 2022 15:14:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Übungen]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>
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		<category><![CDATA[Routinen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwirksamkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel stelle ich dir eine Übung vor, die dir mehr Klarheit schenkt und verhindert, dass der Berg an To-Dos ein unbezwingbares Mysterium bleibt. Und ich zeige dir vier Alternativen zur täglichen To-Do-Liste, die deine Selbstwirksamkeit stärken. Fragst du dich auch manchmal, wo deine Zeit schon wieder geblieben ist?Und wie es sein kann, dass&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/selbstwirksamkeit-to-do-liste-alternativen/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Selbstwirksamkeit stärken: 4 Alternativen zur täglichen To-Do-Liste</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In diesem Artikel stelle ich dir eine <strong>Übung</strong> vor, <strong>die dir mehr Klarheit schenkt und verhindert, dass der Berg an To-Dos ein unbezwingbares Mysterium bleibt</strong>. Und ich zeige dir <strong>vier Alternativen zur täglichen To-Do-Liste, die deine Selbstwirksamkeit stärken</strong>.</p>



<p>Fragst du dich auch manchmal, wo deine Zeit schon wieder geblieben ist?<br>Und wie es sein kann, dass deine To-Do-Liste einfach nie aufhört?</p>



<p>Dann ist dieser Artikel für dich!</p>



<p>Für die folgenden Übungen brauchst du lediglich Stift(e) und Papier &#8211; und die Bereitschaft, ein bisschen Zeit und Energie zu investieren. Glaub’ mir: Es lohnt sich!<br><strong>Du wirst dich danach sicherlich klarer und zuversichtlicher fühlen.</strong></p>



<p>Und auch, wenn du nicht so der “Papier-Typ” bist und dir normalerweise nichts handschriftlich aufschreibst: Fühl’ dich von Herzen eingeladen, es für diese Übung einfach mal auszuprobieren &#8211; um den ganzen Ballast, den du sonst in deinem Kopf mit dir herumträgst, aufs Papier fließen zu lassen und deinen Kopf ein Stück weit davon zu befreien. Auch hier: Glaub’ mir, es lohnt sich. Das Aufs-Papier-Bringen kann eine wunderbare visuelle Stütze für deine Selbstwirksamkeit sein!</p>



<p>Ready?</p>



<p>Lass’ uns loslegen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warm-up Teil 1: Braindump</h2>



<p>Ob du bereits eine To-Do-Liste nutzt oder aktuell alles im Kopf hast (so wie ich das immer getan habe und manchmal leider immer noch tue):</p>



<p>Zuallererst machen wir einen “Braindump”: <strong>Schreib’ <em>alles</em> ungefiltert und unsortiert auf, was an unerledigten Aufgaben in deinem Kopf herumschwirrt.</strong> Und zwar auch die vermeintlich kleinen, unbedeutenden Dinge &#8211; die sind es nämlich, die in der Summe &#8222;den Bock fett machen&#8220; und dein Gefühl der Selbstwirksamkeit untergraben.</p>



<p><strong>Tipp: Lauf’ ein, zwei Tage lang mit Notizblock durch die Wohnung, dein Büro etc. und nimm alles direkt in die Liste auf, was dir in den unpassendsten Momenten ins Auge fällt.</strong></p>



<p>Schreib’ dir gerne auch Dinge auf, die du nicht unbedingt tun <em>musst</em>, aber schon lange mal wieder tun <em>wolltest</em> oder die im Alltag generell zu kurz kommen (wie z. B. einen Brief an deine Großeltern schreiben oder einen Cappuccino in deinem Lieblingscafé genießen)!</p>



<p>Und lass’ dich nicht entmutigen, wenn dich die schiere Menge an Aufgaben zu erdrücken scheint. Dafür machst du diese Übung schließlich: Um <strong>Licht ins Dunkle</strong> zu bringen und dir vor Augen zu führen, was da alles auf dir lastet. <strong>Der erste Schritt zu jeder Veränderung ist Bewusstsein.</strong></p>



<p>Als ich vor ein paar Monaten diese Übung durchführte, hatte ich am Ende acht (!!!) Seiten meines To-Do-Listen-Blocks gefüllt, die jeweils Platz für 17 To-Dos bieten… Macht in Summe <strong>über 130 offene To-Dos</strong>. Kein Wunder, dass mein Kopf am Platzen war und ich sowas wie Selbstwirksamkeit nicht besonders oft fühlte&#8230;</p>



<p>Wie viele sind es bei dir geworden?<br><strong>Siehst du, was du im Alltag “ganz selbstverständlich” alles leistest?</strong><br>Schon mal von “mental load” gehört? <a rel="noreferrer noopener" href="https://english.emmaclit.com/2017/05/20/you-shouldve-asked" target="_blank">Diesen Comic</a> zum Thema kann ich dir sehr empfehlen (auf Englisch)!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warm-up Teil 2: Sortieren</h2>



<p>Bestimmt kannst du beim Blick auf deine gesammelten To-Dos schon <strong>verschiedene Kategorien</strong> erkennen, denen sie sich zuordnen lassen, z. B. Haushalt, Papierkram, Projekt A/B/C, Soziales, Selfcare.</p>



<p>Für jede Kategorie nimmst du nun am besten eine <strong>eigene neue Liste</strong> und ordnest die einzelnen Punkte entsprechend ein. Keine Sorge: Es darf auch eine “Verschiedenes”-Liste geben!</p>



<p>Jetzt hast du einen <strong>Überblick</strong> darüber, welche Projekte oder Kategorien besonders viel Unerledigtes bergen und <strong>wo dein Selbstwirksamkeitsgefühl besonders leidet</strong>.</p>



<p>Den ursprünglichen, unsortierten Zettel kannst du jetzt so richtig schön zusammenknüllen oder zerreißen und in den Papierkorb pfeffern.<br>Ein befriedigendes Gefühl, nicht?<br>Ich finde ja, alleine dafür lohnt es sich schon, das Ganze auf Papier durchzuführen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warm-up Teil 3: Ausmisten</h2>



<p>Nun geht es ans <strong>Ausmisten</strong>!<br>Folgende Fragen kannst du dir hier stellen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong><em>Muss</em> ich das tun?</strong> Anders gefragt: Ist es wirklich zwingend notwendig, dass diese Aufgabe erledigt wird? Oder ist es eher ein “Zwang”, ein “das macht man halt so”? <strong>Wofür ist die Aufgabe gut?</strong> Worin steckt ihr Sinn für dich und dein Leben?</li>



<li><strong>Muss <em>ich</em> das tun?</strong> Oder kann es jemand anderes erledigen, z. B. Partner*in, Kinder, Dienstleister*innen?</li>
</ol>



<p>Oder alternativ:</p>



<ol class="wp-block-list" start="3">
<li><strong><em>Will</em> ich das tun?</strong> Denn manche Dinge sind nicht zwingend notwendig, aber machen einfach Spaß &#8211; und die brauchen wir unbedingt im Leben!</li>
</ol>



<p>Jetzt hast du verschiedene Listen und hoffentlich schon etwas mehr Klarheit.</p>



<p>Die ersten Sachen kannst du nun <strong>delegieren</strong> oder getrost von der Liste <strong>streichen</strong>.</p>



<p>Und bei vielen anderen hast du hoffentlich ein besseres Gefühl dafür, <em>warum</em> sie zu erledigen sind, also was sie dir bringen, und sie gehen dir schon leichter von der Hand.</p>



<p>Trotzdem kann es sein, dass die Menge an Aufgaben dich nach wie vor erschlägt und du nun zwar klare To-Do-Listen hast, sie aber trotzdem nie enden wollen.</p>



<p>Glaub’ mir, das kenn’ ich…</p>



<p>Deswegen kommen hier nun ein paar <strong>Alternativen zur typischen To-Do-Liste</strong>, die dir helfen sollen, deine Selbstwirksamkeit zu stärken.</p>



<p>Damit du am Ende das Gefühl hast: “<strong>Ja, ich schaffe das!</strong> Ich kann zufrieden damit sein, was ich heute geleistet habe, <em>und</em> ich habe dabei auch noch genug Zeit für meine Lieben und mich!”</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Alternative 1 für mehr Selbstwirksamkeit: Die Done-Liste</h2>



<p>Wir leben in einer <strong>Leistungsgesellschaft</strong>, in der <em>Leistungen</em> das sind, was zählt &#8211; und wir (nur) besonders wertvoll sind, wenn wir viel leisten.</p>



<p>Wenn du das Gefühl kennst: Du bist <em>immer</em> wertvoll. Sogar, wenn du mal nichts (oder &#8222;nicht genug&#8220;) leistest.<br>Allerdings: diese Prägung loszuwerden, dauert!</p>



<p><strong>Um dem Gefühl entgegenzuwirken, nicht genug “geschafft” zu haben</strong>, empfehle ich dir die “Done-Liste”:</p>



<p>Hier setzt du dich abends (oder auch zwischendurch am Tag) hin und <strong>schreibst alles auf, was du an diesem Tag geschafft bzw. erledigt hast</strong>.</p>



<p>Und ich meine ALLES:</p>



<p>Haare waschen, Teller in die Spülmaschine räumen, deinen Schreibtisch aufräumen, ein paar Seiten lesen, etwas online bestellen, die Snacks auf dem Wohnzimmertisch wieder an ihren Platz räumen, einer Freundin auf WhatsApp antworten, eine Sprachnachricht anhören, Wäsche aufhängen, Newsletter löschen, das Bett machen, einen Anruf annehmen, Abendessen kochen (oder auch “nur” bestellen),&#8230;</p>



<p>All das gehört auf die Liste!</p>



<p><strong>Ziel dieser Übung ist es nämlich, dir eben jene “kleinen” Dinge vor Augen zu führen, die du tagtäglich völlig selbstverständlich nebenbei erledigst.</strong></p>



<p>Genau das sind die Sachen, die dir am Ende des Tages das Gefühl geben, “nichts” oder “nicht genug” geschafft zu haben &#8211; nicht, weil sie wirklich unbedeutend sind, sondern vielmehr, weil du sie (aufgrund deiner Sozialisierung) so bewertest und dementsprechend gar nicht wahrnimmst. <strong>Dass sie dennoch Zeit und Energie kosten, vergessen wir dabei leider viel zu oft!</strong> Jede noch so kleine Handlung braucht ein kleines Stückchen davon auf.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wo deine Zeit und Energie hingeht: eine Visualisierung</h3>



<p>Stell’ dir mal ein Glas mit 100 Murmeln vor. Die repräsentieren deine Energie &#8211; oder deine Zeit, ganz wie du willst. Jede dieser “kleinen” Aufgaben, die du “mal eben nebenbei” erledigst, verbraucht eine dieser Kugeln.</p>



<p>Hast du nun 30 solcher “kleinen” Aufgaben erledigt, sind nur noch 70 Murmeln übrig. <strong>Da du diese Aufgaben aber nicht als “echte” Aufgaben wahrnimmst, gehst du davon aus, dass du noch 100 zur Verfügung hast</strong> &#8211; und wunderst dich, warum du so schnell an deine Grenze kommst.<br>“Wer hat an der Uhr gedreht?”, fragst du dich vielleicht, oder “Warum bin ich schon wieder so müde, ich hab’ doch gar nicht viel gemacht?!” Ein Gefühl der Selbstwirksamkeit kann so nicht entstehen.</p>



<p><strong>Ich empfehle dir wirklich sehr, diese Übung mal ein paar Tage lang, vielleicht für eine Woche, durchzuführen.</strong></p>



<p><strong>Sie kann dir aufzeigen, wo deine Zeit und Energie flöten gehen und dir vor Augen führen, wie viel du eigentlich tagtäglich schaffst!</strong> Und dafür darfst du dich anerkennen.</p>



<p>Und wer weiß, vielleicht kannst du im Anschluss daran mit einem realistischeren Blick an deine To-Do-Liste herangehen: <strong>Dir weniger vornehmen, dafür&nbsp;aber die richtigen Dinge.</strong> Denn im Prinzip geht es bei Selbstwirksamkeit um das richtige Verhältnis aus vorgenommenen vs. erledigten Dingen.</p>



<p>Was dir dabei helfen kann, ist die folgende Übung:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternative 2 für mehr Selbstwirksamkeit: Wochen-To-Dos nach Prioritäten</h2>



<p>Auch diese Übung hilft mir immer wieder dabei, mich nicht zu verzetteln, sondern mit mehr <strong>Fokus und Realismus</strong> an meine Aufgaben heranzugehen.</p>



<p>Das sorgt für mehr <strong>Erfolgsmomente statt Enttäuschungen</strong> und mehr <strong>Klarheit statt Wirrwarr im Kopf</strong>! Kurz gesagt: Ein gesteigertes Gefühl der Selbstwirksamkeit.</p>



<p>Hier arbeitest du nicht primär mit täglichen To-Do-Listen, sondern stattdessen (oder ergänzend) mit einer wöchentlichen.</p>



<p>Dafür stellst du dir am Anfang der Woche folgende Fragen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Was sind diese Woche meine <strong>Top 3 Prioritäten</strong>?</li>



<li>Was sind jeweils die <strong>wichtigsten To-Dos</strong> in diesen Bereichen?</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Deine Top-Prioritäten</strong></h3>



<p>Eine deiner Top-Prioritäten sollte in jedem Fall dein <strong>Wohlbefinden</strong> sein &#8211; Selfcare!<br>Wie kümmerst du dich diese Woche um dich? <strong>Was tust du, damit es dir gut geht?</strong></p>



<p>Das darf auch ein Extra-Punkt sein (also Prio 1+ <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>).</p>



<p>Die anderen Top-Prios können aktuelle Projekte bei der Arbeit sein, aber auch der Haushalt, die Urlaubsplanung, Kund*innengespräche &#8211; was auch immer gerade ansteht.</p>



<p>Beispiel:</p>



<p>Ich persönlich mische hier zwischen Beruflichem und Privatem, meine Top-Prios sind typischerweise so etwas wie</p>



<p>1+: Selfcare<br>1: Blogartikel A<br>2: Instagram-Content<br>3: Haushalt</p>



<p>denn ich vertrete die Meinung, dass ich nicht zwischen “Work” und “Life” trennen kann, weil “Work” eben nur ein (integraler) Bestandteils meines Lebens ist, genauso wie alles Private auch.</p>



<p><strong>Schau’ hier unbedingt, was für dich passt</strong> &#8211; vielleicht möchtest du ja auch trennen und suchst dir je 2 oder 3 Top-Prios für Berufs- und Privatleben aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Deine Schlüsselaktivitäten</strong></h3>



<p>Schreibe nun für jeden deiner Top-Prio-Bereiche die <strong>3-5 wichtigsten Aktivitäten</strong> auf.</p>



<p><strong>Und genau darauf liegt diese Woche dein Fokus!</strong></p>



<p>Nun kannst du entweder schon einplanen, welche der Top-To-Dos du wann erledigst, oder mit groben Zeitfenstern arbeiten, in denen du dich dem widmest, was gerade gefühlsmäßig “dran” ist.</p>



<p><strong>Beispiel:<br></strong>Entweder planst du z. B. von vornherein ein “Montag 15-16 Uhr Staubsaugen, Mittwoch 9:30-11 Uhr Angebot schreiben und Donnerstag 11-13 Uhr Anruf beim Finanzamt”</p>



<p>oder du blockst dir z. B. Montag, Mittwoch und Donnerstag je 3 Stunden und entscheidest dann je nach Tagesform, wann du staubsaugst, wann du ein Angebot schreibst und wann du den Anruf machst.</p>



<p>Achte bei dieser Aufgabe unbedingt darauf, dass du nicht zu vielen Projekten und To-Dos zu viel Wichtigkeit beimisst, sondern strikt nach der Frage gehst:</p>



<p><strong>Was ist diese Woche wirklich, wirklich wichtig?</strong></p>



<p>Wenn du danach vorgehst, steigerst du dein Gefühl der Selbstwirksamkeit schon alleine dadurch, dass du immer mehr nach <strong>deinen eigenen Werten und Zielen</strong> vorgehst (und weniger Erwartungen anderer nachläufst).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternative 3 für mehr Selbstwirksamkeit: Die Not-To-Do-Liste</h2>



<p>Wenn du mit solch einem Fokus an deinen To-Do-Berg herangehst, wird sich auch <strong>automatisch</strong> herauskristallisieren, was du diese Woche <em>nicht</em> erledigen (oder “schaffen”) wirst.</p>



<p>Wenn das jetzt nach einem Garant für ein schlechtes Gewissen klingt, ist die “Not-To-Do-Liste” vielleicht etwas für dich!</p>



<p>Hier schreibst du dir nämlich auf, welche Aufgaben du <strong>ganz bewusst liegen lässt</strong>.</p>



<p>So beugst du übrigens auch dem Drang vor, diese Dinge “noch schnell” zu erledigen! (Und wir alle wissen doch, dass auch &#8222;noch schnell&#8220; meistens Stunden werden.)</p>



<p>Mit der “Not-To-Do-Liste” wird also aus schlechtem Gewissen wegen unerledigter To-Dos ein <strong>Glücksgefühl wegen eines Häkchens, das du am Abend lächelnd hinter die Not-To-Dos setzen kannst.</strong><br>Das innere Leistungstier kannst du damit wunderbar austricksen &#8211; und deine Selbstwirksamkeit stärken.</p>



<p>Probier’s doch mal aus <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternative 4 für mehr Selbstwirksamkeit: Die To-Feel-Liste</h2>



<p>In einer Gesellschaft, die den Verstand über alles stellt, kommen unsere Gefühle und Emotionen oft zu kurz. Ich selbst war jahrzehntelang ziemlich abgeschnitten von meinem Körper und damit auch von meinen Gefühlen, weil ich so auf Leistung getrimmt war, dass einfach <strong>kein Raum und keine Zeit für Nebensächlichkeiten</strong> wie “Ich bin müde” oder “Das macht mich wütend” war.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum du deinen Gefühlen und Emotionen Raum geben solltest</h3>



<p>Das Problem dabei: Jede <strong>Emotion</strong> (= eine Empfindung, die durch etwas hervorgerufen wird, z. B. Traurigkeit) und jedes <strong>Gefühl</strong> (= eine körperliche Manifestation einer Emotion, z. B. ein Knoten im Hals) haben eine <strong>Botschaft</strong> für uns.<br>Wut sagt uns z. B., dass etwas gegen unsere Werte verstößt oder eine unserer Grenzen überschreitet.</p>



<p><strong>Geben wir Emotionen Raum</strong> und nehmen die körperliche Empfindung dazu wahr &#8211; lassen wir die Emotionen fließen -, <strong>sind sie nach durchschnittlich 3 Minuten vorbei</strong>.</p>



<p><strong>Drücken wir sie aber immer und immer wieder weg</strong>, weil gerade keine Zeit dafür ist, Emotionen fehl am Platz sind oder als negativ bewertet werden, können sie eben nicht fließen, sondern <strong>setzen sich</strong> gewissermaßen in unserem System <strong>fest</strong>. <strong>Das führt letztlich zu Unwohlsein, Krankheiten und Schlimmerem</strong> (vereinfacht gesagt z. B. zu Verdauungsproblemen, weil wir unser Bauchgefühl monatelang ignoriert haben).</p>



<p>Halt’ hier mal kurz inne: Kennst du das von dir auch?<br>Dass du Emotionen zurückhältst, weil du sie nicht fühlen möchtest, oder weil sie z. B. im beruflichen Kontext “nicht angebracht” sind?</p>



<p>Oft ist dieser Glaubenssatz, dass Emotionen irgendwie schlecht sind und man sich “nicht unter Kontrolle hat”, wenn man Gefühle zeigt, so tief eingebrannt, dass wir schon <strong>gar nicht mehr wahrnehmen</strong>, was da alles in uns arbeitet. <strong>Wir gehen einfach so über unsere Emotionen hinweg.</strong> Dabei ist es &#8211; wie gesagt &#8211; so enorm wichtig, sie fließen zu lassen!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie du deinen Gefühlen und Emotionen Raum geben kannst</h3>



<p>Abhilfe kannst du schon mit einer kleinen Übung schaffen, die dir nicht nur erlaubt, deine Emotionen &#8211; und damit dich &#8211; wieder besser kennen und fühlen zu lernen, sondern dir gleichzeitig <strong>mehr Fokus für deine anstehenden Aufgaben</strong> gibt und auf dein <strong>Wohlbefinden</strong> einzahlt.</p>



<p>Frag’ dich morgens diese drei Fragen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Wie fühle ich mich <strong>jetzt gerade</strong>?</li>



<li>Wie <em>möchte</em> ich mich <strong>im Laufe des Tages</strong> fühlen?</li>



<li>Was werde ich heute <em>ganz konkret</em> <strong>dafür tun</strong>?</li>
</ol>



<p>Bei mir ist es z. B. oft so, dass ich mich morgens (1.) angespannt und überfordert fühle und an mir zweifle, mich stattdessen aber (2.) entspannt und zuversichtlich fühlen möchte. Dafür werde ich (3.) zuerst meditieren, um mich zu zentrieren und im Hier und Jetzt anzukommen; über den Tag verteilt genug trinken, essen und Pausen machen; und Schritt für Schritt an diesen einen wichtigen Aufgabenblock herangehen, der mir so unüberwindbar erscheint (nach “The One Thing” &#8211; siehe <a data-type="post" data-id="276" href="https://wunderland-coaching.de/persoenliche-weiterentwicklung/gewohnheiten/gewohnheiten-teil-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>).</p>



<p>Mir klar zu machen, wie es mir gerade geht und wie ich mich fühlen <em>möchte</em>, <strong>löst immer wieder den einen oder anderen Knoten in meinem Kopf und gibt mir so viel Klarheit</strong> &#8211; ich lege dir diese Fragen wirklich ans Herz!</p>



<p>Wichtig hierbei ist es, die ursprünglichen, vielleicht eher „negativen“ Gefühle nicht „loswerden“ zu wollen &#8211; sondern ihnen durch das Aufschreiben und Fühlen <strong>Raum zu geben</strong>.</p>



<p>Das Ziel von Frage Nr. 2 und 3 ist es nicht, „bessere“ Gefühle zu erzwingen (quasi „drüberzupinseln“) sondern vielmehr, dir deine Macht, deine Selbstwirksamkeit zurückzuholen und zu erkennen: <strong>Ja, ich habe es zu einem sehr großen Teil selbst in der Hand, wie ich mich fühle.</strong> Ich kann etwas tun!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Du schaffst so viel mehr, als du denkst!</h2>



<p>Erinnere dich daran: <strong>Du bist ein human <em>being</em>, kein human <em>doing</em></strong> <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><br>Hol’ dir deine Zeit und die Macht über dein Leben zurück: Nimm es wieder selbst in die Hand, statt dich von ewigen To-Dos und allem, was erledigt werden “muss”, herumschubsen zu lassen.<br>Mach&#8216; Schluss mit Selbstzweifeln und -vorwürfen &#8211; und erschaffe das wohltuende Gefühl in dir, das Selbstwirksamkeit mit sich bringt!</p>



<p>Auch, wenn das wie eine Aneinanderreihung pathetischer Kalendersprüche klingt: Ich meine das genau so, wie’s da steht.</p>



<p>Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wohltuend und kraftvoll es ist, sich den diffusen To-Do-Nebel, der sich von Zeit zu Zeit im Kopf breit machen kann, anhand weniger Übungen klar vor Augen zu führen.</p>



<p><strong>Diese Dinge schwarz auf weiß zu sehen, nimmt ihnen den bösen Zauber und gibt dir Klarheit:</strong><br>Für deine nächsten Schritte und das, was wirklich wichtig ist.</p>



<p>Deine Motivation geht nicht mehr irgendwo zwischen “selbstverständlichen” Alltags-Tätigkeiten verloren (nochmal: Stichwort <a href="https://english.emmaclit.com/2017/05/20/you-shouldve-asked" target="_blank" rel="noreferrer noopener">“mental load”</a>), sondern fließt bewusst(er) in die Projekte, die dir wirklich am Herzen liegen.</p>



<p>Und <strong>am Ende eines solchen Tages fühlst du dich nicht mehr klein, machtlos und nie gut genug, sondern schaust stolz auf ihn zurück</strong> &#8211; auf all das, was du geschafft hast, genauso wie auf all das, was du im besten Wissen und Gewissen liegen lassen konntest.</p>



<p>DAS ist Selbstwirksamkeit!</p>



<p>Ein Gefühl der Wärme, Leichtigkeit, Klarheit, Freiheit und Stärke.<br>Weil du weißt: Du hast dein Bestes für deine Ziele gegeben und dabei gut für dich selbst gesorgt.</p>



<p><strong>Genau so will ich durch’s Leben gehen!</strong></p>



<p>Und du?<br>Ich empfehle dir wirklich von Herzen: Probier’ das auch mal aus.</p>



<p>Viel Spaß dabei, und vor allem: <strong>Sei lieb zu dir, auch wenn es nicht auf Anhieb so klappt, wie du es dir wünschst.</strong><br>Neben Bewusstsein braucht Veränderung in der Regel nämlich auch Zeit!</p>



<p>Deine</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="540" height="111" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=540%2C111&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1898" style="width:270px;height:56px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?w=540&amp;ssl=1 540w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px" /></figure>
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		<title>Ich sehe den Wald wieder! &#8211; Einmal mich selbst vergessen und wieder zurück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Sep 2021 16:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wunderland Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum einjährigen Blog-Geburtstag teile ich diesen Artikel mit dir, in dem es darum geht, wie ich in den letzten Monaten meine Mission aus den Augen verloren und sie kürzlich wiederentdeckt habe.Ich sehe den Wald wieder, nachdem ich ihn lange vor lauter Bäumen nicht mehr sehen konnte! Die Kurzfassung habe ich bereits auf Instagram als “Wunder&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/ich-sehe-den-wald-wieder/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Ich sehe den Wald wieder! &#8211; Einmal mich selbst vergessen und wieder zurück</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zum einjährigen Blog-Geburtstag teile ich diesen Artikel mit dir, in dem es darum geht, wie ich in den letzten Monaten meine Mission aus den Augen verloren und sie kürzlich wiederentdeckt habe.<br>Ich sehe den Wald wieder, nachdem ich ihn lange vor lauter Bäumen nicht mehr sehen konnte!</p>



<p>Die Kurzfassung habe ich bereits auf Instagram als “<a href="https://www.instagram.com/p/CTMl7CAqTuD" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wunder der Woche</a>” geschildert, aber hier nehme ich dich noch ein bisschen mehr mit in das, was da in mir so passierte.</p>



<p>Damit möchte ich zeigen: <strong>Manchmal braucht es nichts weiter als ein bisschen Abstand und eine ganz unscheinbare Frage, damit etwas Großes ins Rollen kommt.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Offenbarung einer nächtlichen Notiz</strong></h2>



<p>Mitten in der Nacht bzw. am sehr frühen Morgen des 30. August, nach einer Woche kompletter Instagram-Auszeit, schrieb ich Folgendes in meine Notiz-App:</p>



<p>“Juhu, ich sehe den Wald wieder!”</p>



<p>Was eine kurze Notiz sein sollte, wurde zu einem halben Blogartikel &#8211; die Worte flossen nur so aus mir heraus.<br>Aufgrund einer wichtigen Erkenntnis fühlte es sich nämlich an, als würden einige Puzzleteile sich in mir endlich richtig zusammenfügen.</p>



<p>Worum es ging und wie es dazu kam, darüber schreibe ich hier in diesem Artikel.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ups, wieder in die alte Falle getappt&#8230;</strong></h2>



<p>Die Erkenntnis lautete, kurz zusammengefasst: “back to the basics”.</p>



<p>Letztlich gilt das doch für so vieles. Weil wir eine Idee oder einen Gedanken haben, und statt so an sie heranzugehen, wie es für UNS ganz individuell passt, schauen wir nach außen, wie es andere machen &#8211; wie “man” das macht. Um nichts falsch zu machen, um nicht anzuecken, um ja keine &#8211; irgendwo festgehaltenen oder, viel öfter, unausgesprochenen &#8211; Regeln zu verletzen und so weiter.</p>



<p>Genau so ging es mir schon oft in meinem Leben. Und nun eben auch in den ersten Monaten meiner Selbstständigkeit.</p>



<p>Dass ich mich dabei immer weiter von mir selbst entfernte, das konnte mir nur ins Bewusstsein gelangen, weil ich mal eine Woche lang Abstand von all dem nahm, womit ich mich sonst ständig zumindest in Gedanken beschäftigte, 24/7, gewollt und ungewollt.</p>



<p>Ich erlaubte es mir, endlich mal komplett abzuschalten. Kein “Was poste ich als nächstes?”, “Wie formuliere ich das am besten?”, “Wo werde ich sichtbar für meine Traumkund*innen? Und wer sind die überhaupt?”, “Was passt zu meiner Strategie? Ähm, was für eine Strategie ist das eigentlich genau…?” etc. pp.</p>



<p>All diese ständigen Fragen führten dazu, dass das, was ich voller Freude und Enthusiasmus gestartet hatte, sich im Laufe der letzten Monate immer schwerer anfühlte.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Magie einer kleinen Frage</strong></h2>



<p>Nach ein paar Tagen Auszeit war es schließlich eine ganz simple kleine Frage &#8211; und meine Antwort darauf -, nach der es mir wie Schuppen von den Augen fiel:</p>



<p>“Ach, du bist jetzt selbstständig? Als Coach? Was machst du da so?”</p>



<p>Meine Antwort lautete ungefähr so: „Ich helfe Menschen, die in einer Situation sind, die von außen ganz toll aussieht &#8211; aber innen fühlt es sich kacke an.”&nbsp; Hinzugefügt habe ich dann noch: “Das kann zum Beispiel im Job sein, aber auch in der Beziehung, in der Familie, so ziemlich überall: Sie haben alles, was sie ‘brauchen’ und sind trotzdem irgendwie unzufrieden, unglücklich und wissen gar nicht, wo sie anfangen sollen. Dann kommt noch das schlechte Gewissen dazu, der Gedanke ‘Ich müsste doch eigentlich glücklich sein, was stimmt denn nicht mit mir?’“</p>



<p>Damit bin ich in meine Coaching-Ausbildung gestartet, damit habe ich meine Selbstständigkeit aufgenommen, damit habe ich meinen Instagram-Kanal begonnen.</p>



<p>Weil nämlich genau das meine eigene Erfahrung war. Weil ich genau in dieser Situation war: Ich hatte alles. Den liebevollen Freund, die schöne neue Wohnung, den guten Master-Abschluss und den flexiblen, gut bezahlten Job. Alles, worauf ich jahrelang hingearbeitet hatte.</p>



<p>Und mir ging es: beschissen.</p>



<p>„Warum kann ich denn nicht einfach mal zufrieden sein? Bin ich zu anspruchsvoll? Lebe ich in einer völlig unrealistischen Traumblase, die niemals wahr werden kann?“</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Aus meiner eigenen Erfahrung schöpfen</strong></h2>



<p>Ich habe gelernt: Nein, ich bin nicht zu anspruchsvoll. Ja, es ist okay, mehr vom Leben zu wollen, mich selbst voll verwirklichen zu wollen, ein Leben führen zu wollen, das ich einfach nur geil finde. Nein, das ist nicht völlig utopisch und unerreichbar. Es ist möglich &#8211; es gibt Menschen, die so leben, also wieso zur Hölle sollte das für mich nicht auch gehen? Ich sehe absolut keinen Grund dafür.</p>



<p>Ich habe mittlerweile schon so viele Schritte in die richtige Richtung unternommen.</p>



<p>Und ja, der Kern des Ganzen IST ein gesundes Selbstwertgefühl. Und ja, um das zu erreichen, BRAUCHTE ich vor allem erstmal ganz viel Bewusstsein über mich selbst, musste selbst die Verantwortung übernehmen, mich überhaupt mal kennenlernen, lernen, mich gut um mich zu kümmern und mir zu vertrauen.</p>



<p>Aber hätte ich damals nach „Selbstwert“ gesucht? <strong>Ha, wenn mir jemand damit gekommen wäre, hätte ich verwirrt geschaut und gefragt „Wat soll‘n dat bitte sein?!“</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ich vor drei Jahren gebraucht hätte</strong></h2>



<p>Ich habe Antworten auf die Frage gesucht „Ich hab doch alles, warum bin ich trotzdem so unzufrieden und fucking unglücklich? Soll es das jetzt etwa gewesen sein? Soll ich mich jetzt für den Rest meines Lebens so beschissen fühlen?! Da gibt’s doch noch MEHR!“</p>



<p>Lange Rede, kurzer Sinn:</p>



<p>Ich hatte doch von Anfang an den richtigen Riecher.</p>



<p>Und dann habe ich mich verunsichern lassen!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum ich eine Schritt-für-Schritt-Anleitung suchte</strong></h2>



<p>Da ich dachte &#8211; zum Teil durchaus zurecht &#8211; ich hätte keine Ahnung von Business, Kundengewinnung etc., habe ich im Außen nach Antworten gesucht.</p>



<p>Gefunden habe ich: „Du brauchst eine spitze Positionierung.“ Boah ey, wie sehr mich das eigentlich von Anfang an abgestoßen hat. So einschränkend, so langweilig irgendwie… Und so erniedrigend, denn nein, ich kann es nicht kürzer fassen als oben beschrieben. <strong>Aber ich dachte, ich müsste es.</strong></p>



<p><strong>Ich hatte monatelang das Gefühl, ich sei noch nicht klar genug, nicht „spitz“ genug. Nicht gut genug. Einfach nie genug.</strong> Dass so niemand verstehen würde, was ich genau mache.</p>



<p>Aber hey: Genau das IST es, was ich machen möchte, das, worin ich gut bin &#8211; zu schauen: <strong>Wo stehst du aktuell und wo möchtest du hin?</strong></p>



<p>Leuchtturm und Wegweiserin zu sein, zurück zu dir selbst. Nicht (nur) bei einem ganz konkreten Problem, sondern bei einer eher allgemeinen Unzufriedenheit.<br>Licht ins Dunkel zu bringen, das Chaos zu ordnen und nach und nach herauszufinden: Aha! DA sind die Knackpunkte (und ich spreche hier ganz bewusst von KnackpunktEN) &#8211; und HIER willst du als erstes ansetzen.<br>Mich dann gemeinsam mit dir Schritt für Schritt vorzuarbeiten und gemeinsam dein Funkeln freizulegen.</p>



<p><strong>Und auch dein LEBEN wieder funkeln zu lassen!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Meine Seelenmission</strong></h2>



<p>Genau dafür bin ich hier. Das ist meine Mission: Zu dem Verständnis beizutragen, dass jeder Mensch einzigartig ist, dass jeder Mensch es verdient hat, das Leben zu leben, das er sich wünscht, dass jeder Mensch es WERT ist. Dass DU es wert bist. Dass es dein gutes Recht ist. Dass es nämlich genau darum im Leben geht. Und dass es nur logisch und völlig legitim ist, bei dir selbst anzufangen. <strong>Dass es nicht darum geht, ständig die Erwartungen anderer zu erfüllen &#8211; sondern endlich mal deine EIGENEN!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Puzzleteile fügen sich zusammen</strong></h2>



<p>In den letzten Monaten bin ich also mal wieder selbst in diese Falle getappt. Doch zum Glück bin ich schon so weit, dass es mir immerhin schon nach ein paar Monaten auffällt <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Die simple Frage, wen und was ich da eigentlich so coache &#8211; und meine Antwort darauf &#8211; hat dazu geführt, dass sich einige Puzzleteile zusammenfügen und ich endlich den Wald wieder sehe!</p>



<p>Die letzten Monate war ich nämlich so sehr mit den Bäumen beschäftigt &#8211; mit tollen Strategien, wie „man“ das so macht (die sicherlich alle ihre Berechtigung haben und für viele funktionieren), oder auch mit ganz individuellen Strategien, die für ANDERE funktionieren -, dass ich den Überblick verloren hatte, den Blick fürs Wesentliche und dafür, was eigentlich wirklich HINTER all den Bäumen steht.</p>



<p>Oder, auf das Puzzle übertragen: Ich hatte mich wie wild auf einzelne Teile konzentriert und dabei das Bild vergessen, das sie am Ende ergeben sollen und das von Anfang an in ihnen steckt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das große Bild</strong></h2>



<p>Dieses große Bild, “the big picture”, lautet:</p>



<p>Ich coache Menschen, die in einer Situation stecken, die von außen ganz toll aussieht, sich innen aber echt mies anfühlt. Ich unterstütze sie dabei, Orientierung zu finden und sich von den Erwartungen anderer freizumachen, um endlich ihr EIGENES Leben zu leben, das sie sich tief im Herzen schon so lange wünschen.</p>



<p>Dieser Weg führt über mehr Selbstbewusstsein &#8211; sich selbst und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse (besser) kennenzulernen und die innere Stimme (wieder) wahrzunehmen &#8211; und ganz viel Selbstfürsorge zu Selbstvertrauen und schließlich Selbstwert. Denn das sind die Bestandteile, die es braucht, um den MUT zu fassen, sich das Leben seiner Träume zu erschaffen.</p>



<p><strong>Raus aus der ständigen Anpassung und Schritt für Schritt rein in DEIN Leben &#8211; dein Wunderland eben, das einzig und allein DU nach DEINEN Wünschen und Vorstellungen erschaffst, weil es einzig und allein DIR gehört.</strong></p>



<p>Wenn dich das anspricht, du vielleicht sogar in genau so einer Situation bist, in der du dich gefangen und orientierungslos fühlst &#8211; wenn du wieder zurück zu dir selbst finden und DEIN Leben leben möchtest -, dann schau mal bei meinen <a href="https://wunderland-coaching.de/11-coaching/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Angeboten</a> vorbei oder melde dich direkt bei mir.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zum Schluss: Eine Empfehlung</strong></h2>



<p>In jedem Fall kann ich dir nur wärmstens empfehlen, dir auch mal etwas Abstand zu gönnen. Danach wirst du sicherlich wieder klarer sehen.</p>



<p>Worüber grübelst du gerade zu viel nach?</p>



<p>Was nimmst du aus diesem Artikel mit?</p>



<p><br>Ich freue mich, wenn du deine Gedanken, Erkenntnisse und Fragen in den Kommentaren <img alt="⤵" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2935.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>, via <a href="https://www.instagram.com/wunderland_coaching/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a> oder per Email mit mir teilst <img alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2665.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Herzlich, deine</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=270%2C56&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1898" width="270" height="56" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?w=540&amp;ssl=1 540w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px" /></figure>
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		<title>Der Wertekompass und meine persönlichen Werte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2020 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übungen]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>“Was sind deine Werte?” &#8211; Als mir diese Frage zum ersten Mal in einem Online-Coaching-Programm begegnete, konnte ich damit erstmal so gar nichts anfangen. Klar hatte ich in der Schule schon mal von Werten und Normen gehört, auf denen eine Gesellschaft basiert &#8211; aber das war’s auch schon so ungefähr.Mit meinen eigenen Werten hatte ich&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/wertekompass/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Der Wertekompass und meine persönlichen Werte</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/wertekompass/">Der Wertekompass und meine persönlichen Werte</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></description>
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<p>“Was sind deine Werte?” &#8211; Als mir diese Frage zum ersten Mal in einem Online-Coaching-Programm begegnete, konnte ich damit erstmal so gar nichts anfangen. Klar hatte ich in der Schule schon mal von Werten und Normen gehört, auf denen eine Gesellschaft basiert &#8211; aber das war’s auch schon so ungefähr.<br>Mit meinen <em>eigenen</em> Werten hatte ich mich noch nie befasst. Ich hatte mich noch nie gefragt: “Was ist mir wirklich wichtig im Leben? Wie soll mein Leben aussehen?”<br>Dabei ist Klarheit über die eigenen Werte so wichtig, um authentisch das <em>eigene</em> Leben zu leben und Entscheidungen klar und guten Gewissens treffen zu können &#8211; mit dem &#8222;Wertekompass&#8220; eben, der immer die richtige Richtung zeigt.</p>



<p><strong>Denn genau das sind Werte: die Grundpfeiler, auf denen unser Leben aufgebaut ist.</strong></p>



<p>Nach einem ersten halbherzigen Versuch begegnete mir das Thema dann immer wieder und schließlich setzte ich mich vor gut anderthalb Jahren endlich richtig eingehend damit auseinander. Wie ich das gemacht habe, erfährst du gleich &#8211; und ich lade dich ein, direkt mitzumachen: Mit dieser Übung erstellst du deinen &#8222;Wertekompass&#8220;, an dem du all deine Entscheidungen ausrichten kannst &#8211; weil du endlich klar vor Augen hast, was dir <em>wirklich</em> wichtig ist im Leben.</p>



<p>Das Ergebnis war eine bunte Liste mit meinen persönlichen “Top 7” &#8211; weiter unten im Text teile ich auch die mit dir und wozu es führte, dass ich immer wieder gegen sie verstieß.</p>



<p>Bevor wir beginnen, möchte ich noch anmerken: So wie wir Menschen uns ständig verändern, so sind auch unsere Werte nichts, was wir einmal definieren und dann für immer und ewig in Stein gemeißelt steht. <strong>Es ist wichtig, sich immer mal wieder die Zeit zu nehmen, um zu hinterfragen, welche Werte uns <em>aktuell</em> wirklich wichtig sind.</strong><br>Bei mir zum Beispiel hat sich in diesem Jahr so unglaublich viel getan, dass es irgendwie nur logisch ist, dass auch meine Werte sich entwickelt haben. Die “Top 7”, die ich unten mit dir teile, sind trotzdem noch aktuell. Nur die Ausprägungen würde ich heute wohl anders beschreiben.</p>



<p>Doch nun erstmal zur Mitmach-Übung für dich:</p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div class="wp-block-group has-nv-dark-bg-color has-neve-link-hover-color-background-color has-text-color has-background"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div class="wp-block-group has-nv-site-bg-background-color has-background"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dein Wertekompass</strong></h2>



<p>Alles, was du dafür brauchst, ist etwas Zeit und Ruhe für dich, ein paar leere Blätter Papier (die dürfen gerne groß sein) und am besten mehrere bunte Stifte. Du kannst die Übung als “Quickie” in 10 Minuten machen oder dir eine halbe Stunde nehmen, um tiefer zu gehen &#8211; ganz wie du magst. Außerdem ist es dir überlassen, ob du die Übung für dein ganzes Leben machst oder dir einen oder mehrere Lebensbereiche rauspickst.</p>



<p>Jetzt frage dich: “<strong>Was ist mir </strong><strong><em>wirklich</em></strong><strong> wichtig im Leben?</strong>”</p>



<p>Dann schreibst du dir erstmal <strong>alles</strong> dazu auf &#8211; welche Nomen (oder Sachwörter <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> ) fallen dir ein? Ist es Liebe, Freude, Freiheit, Erfolg, Vertrauen, Status, Macht,&#8230;?</p>



<p>Oder sind es für dich eher Gefühle, die dein Leben ausmachen? &#8211; Dann schreib dir diese auf.</p>



<p>Wenn dir das schwerfällt, dann nutz das Internet: Wenn du z.B. “werte liste” in eine Suchmaschine deiner Wahl eingibst (ich empfehle an dieser Stelle <a href="http://www.ecosia.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ecosia</a>, die Suchmaschine, die Bäume pflanzt [unbeauftragte Werbung]), dann findest du zahlreiche Aufzählungen, mit denen du arbeiten kannst.</p>



<p>Stell dir gerne einen Timer, wenn du in einem bestimmten Zeitrahmen bleiben möchtest.</p>



<p>Bei mir war das Ergebnis nach schätzungsweise 10-15 Minuten Schreiben ohne Pause mehr als ein DIN A4-Blatt voll mit aneinandergereihten Worten. Bei dir kann es auch eine Mindmap sein oder was auch immer für dich funktioniert.</p>



<p>Im nächsten Schritt kannst du schauen, ob du Werte<strong> zusammenfassen</strong> kannst. Bei mir war es nämlich so, dass mir beim Drüberschauen auffiel, dass ich teilweise Synonyme aufgeschrieben hatte, oder verschiedene Ausprägungen des gleichen Werts.</p>



<p>Hier kommen die Buntstifte zum Einsatz: Unterstreiche zum Beispiel alles, was für dich zu “Liebe” gehört, rot und alles, was zu “Erfolg” gehört, grün.</p>



<p>Anschließend notierst du dir auf einem neuen Blatt (um nicht völlig den Überblick zu verlieren in dem Farb-Chaos) die nun identifizierten <strong>Überbegriffe</strong>. Ich nenne hier bewusst keine Zahl, denn ich glaube, auch das ist ganz individuell. Oft habe ich von den “Top 3” oder den “Top 5” gelesen &#8211; bei mir sind es 7+1 geworden.</p>



<p>Die so identifizierten Überbegriffe bringst du nun in eine<strong> Reihenfolge nach Wichtigkeit</strong>.</p>



<p>Zum Abschluss kannst du dir nochmal ein frisches Blatt nehmen und dir deine <strong>wichtigsten Werte in der richtigen Reihenfolge schön aufschreiben</strong>. Hier kannst du dann &#8211; optisch und inhaltlich &#8211; gerne kreativ werden.</p>



<p>Ich persönlich habe mir auf diesem “finalen Blatt” meine Top-Werte UND auch nochmal ihre wichtigsten Unterbegriffe oder Ausprägungen notiert. Manche Begriffe kommen bei mir doppelt vor und manche auch nochmal weiter unten in der Liste als eigener Wert.</p>



<p>Hier ist es also ganz dir überlassen, wie du deine Werte-Liste gestalten möchtest &#8211; es muss für dich und nur dich allein stimmig sein.</p>



<p>Du kannst dich hier z.B. auch fragen: “<strong>Wie möchte ich diesen Wert konkret ausleben?</strong>” oder “Wo kann ich mir Inspiration zu Wert XY holen?”</p>



<p>Hör hier einfach in dich rein.</p>



<p>Zum Schluss hast du dann deinen ganz <strong>persönlichen Wertekompass</strong> bestimmt, mit dem du sicher durch dein Leben navigieren kannst und den du z.B. an Weggabelungen &#8211; Entscheidungen &#8211; immer wieder zu Rate ziehen kannst.</p>



<p>Du wirst ganz sicher merken, wenn sich deine Werte verändern. Dann erstellst du einfach einen neuen Kompass <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>
</div></div>
</div></div>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Wertekompass</h2>



<p>Vor etwas mehr als einem Jahr sah das Ergebnis bei mir so aus:</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2020/12/werte2.jpeg?w=1200&#038;ssl=1" alt="meine wichtigsten Werte und ihre &quot;Untertitel&quot; - mein ganz persönlicher Wertekompass" class="wp-image-288" style="width:476px;height:512px"/><figcaption class="wp-element-caption">Keine Angst, du musst das hier nicht entziffern &#8211; ich gehe gleich im Text auf alles ein.</figcaption></figure>



<p>Wenn ich das rückblickend so sehe, ist mir auch ganz klar, warum ich zu der Zeit immer unzufriedener mit meinem Leben, insbesondere meiner Arbeitssituation, war und wurde. Denn so ist es meistens: <strong>Hinter der Unzufriedenheit steckt schlicht und einfach ein Wertekonflikt.</strong> Und ich habe einige meiner Werte nicht ausgelebt, bzw. sogar in mancherlei Hinsicht genau entgegengesetzt gehandelt. Die Krux dabei war, dass mir das gar nicht bewusst war! Ich hatte mich schließlich noch nie konkret mit meinen Werten auseinandergesetzt. So habe ich in den entsprechenden Situationen einfach nur immer deutlicher gemerkt, dass es “zwickt” und mir ganz und gar nicht passt, konnte mir aber teilweise noch keinen Reim darauf machen. <strong>Seit ich Klarheit über meine Werte erlangt hatte, konnte ich einige Probleme endlich </strong><strong><em>benennen</em></strong><strong> &#8211; und dabei gingen mir nach und nach einige Lichter auf.&nbsp;</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wert Nr. 7: Persönliches Wachstum</h2>



<p>Ich fange mal ganz unten auf meiner Werteliste an. Auf Platz 7 meiner wichtigsten Werte steht “<strong>persönliches Wachstum</strong>” und als erster Unteraspekt “Neues lernen”. Ganz zum Schluss taucht dann noch auf “etwas bewegen” &#8211; genau das waren die ausschlaggebenden Gründe, weshalb ich mich für meinen Job entschieden hatte. Und die haben sich auch erstmal bewahrheitet. Dass das Neue im Verlauf weniger wurde, ist ja normal, das war auch weniger das Problem. Allerdings schwand auch das Gefühl immer mehr, wirklich “etwas zu bewegen”. Dieser Ausdruck ist für mich gleichbedeutend mit dem <strong>Sinn</strong> meiner täglichen Arbeit &#8211; und den konnte ich immer weniger sehen. Ich konnte nicht sehen, wie das, was ich jeden Tag an meinem Schreibtisch tat, zu den Veränderungen beitragen sollte, die bei unseren Kunden herbeigeführt wurden. Und das war für mich mit das schlimmste Gefühl! Gegen Ende meiner Anstellung formulierte ich es so: “<em>Ich bin zu weit weg</em> von all den positiven Veränderungen, die mir ab und zu berichtet werden.”<br>Darüber hinaus wuchs das Gefühl, meine <em>Individualität, Kreativität, Originalität</em> viel zu wenig ausleben zu können &#8211; ich konnte mich nicht ausreichend selbst zum Ausdruck bringen. Anfangs war das noch in ein paar Projekten der Fall, aber perspektivisch waren gestalterische Tätigkeiten in dem Sinne, wie ich sie mir gewünscht hätte, nicht mehr möglich bzw. vorgesehen. Mein <em>Intellekt</em> war zwar durchaus gefordert, aber auch nicht in der Richtung, die ich mir wünschte.<br>Dann taucht da noch das <em>Reisen</em> als Unterpunkt auf, den ich im weiteren Verlauf nochmal aufgreife.</p>



<p>Alles in allem wird schon hier klar, dass im Grunde genommen kein Aspekt dieses mir so wichtigen Wertes des persönlichen Wachstums erfüllt war. Ich suchte mir dann eben andere Wege und lebte ihn immerhin ein Stück weit im Privatleben aus. <strong>Doch damit nahm auch das Gefühl immer mehr zu, 40 Stunden meiner Zeit jede Woche mehr oder weniger zu verschwenden.</strong> Mir war auch damals schon bewusst, dass das alles andere als eine gesunde Arbeitseinstellung war und schon gar nicht die, die ich für mich und mein Leben beanspruche. Aber so war es und ich konnte das Gefühl auch nicht mehr drehen &#8211; da sprach wohl meine Seele ganz laut zu mir und sagte mir, dass das nicht mein Weg war. Und zum Glück hörte ich auf sie <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wert Nr. 6: Nachhaltigkeit</h2>



<p>Der nächste “Wertekomplex” dreht sich rund um <strong>Nachhaltigkeit</strong>. Folgende Unterpunkte hatte ich vor anderthalb Jahren darunter eingeordnet: <em>Natur, Natürlichkeit, Sinn, die Welt verbessern, Reflexion, Weitsicht, Umsicht, Rücksichtnahme, Intelligenz, Schönheit</em>.<br>Dieses Thema geisterte eine ganze Weile in meinen Gedanken herum und ich versuchte, Wege zu finden, wie ich es in meinem Leben ausleben könnte. Besonders <em>“die Welt verbessern”</em> ist irgendwie so tief in mir angelegt, ich möchte fast sagen: mein Lebenssinn.</p>



<p>Ich glaube, meine Begeisterung für das Thema rührt vom ersten und vom letzten Unterpunkt her: <strong>Ich finde unsere Welt, die Natur um uns herum, so<em> wunderschön</em> und kann es daher nicht fassen, wie gedankenlos wir Menschen oft mit ihr umgehen.</strong> Somit war und ist es mir ein Anliegen, das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung zu schärfen &#8211; und zwar für alle Dimensionen, die dazugehören: ökologisch, sozial/gesellschaftlich und ökonomisch. Hier versuchte und versuche ich, einfach in meinem Einflussbereich zu wirken, so klein der auch sein mag. Weniger Plastikverpackungen zu verbrauchen, regionaler und saisonaler zu essen; mein Essen mit zur Arbeit zu bringen, um möglichst selten Einweg-Abfälle zu produzieren; mit der Bahn zur Arbeit zu fahren statt mit dem Auto (was ich allerdings auch weniger stressig fand als morgens schon im Stau zu stehen); soziale Projekte zu unterstützen; ökonomisch langfristig zu denken; möglichst wenig zu drucken, falsch bedrucktes Briefpapier als Schmierpapier zu benutzen, Recycling-Papier zu nutzen, einen nachhaltigeren Office-Versand zu nutzen (nochmal unbezahlte Werbung: bei <a href="https://www.memo.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">memo.de</a> bzw. <a href="https://www.memolife.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">memolife.de</a> kann man sogar eine wiederverwendbare Versandbox nutzen <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> ), etc. Hätten wir eigene Räume und Gebäude gehabt, hätte ich wahrscheinlich eine richtige Nachhaltigkeits-Kampagne gestartet.</p>



<p>So lebte ich diesen Wert eher im Kleinen und im Privatleben aus und im Umgang miteinander. Aber auch hier spielt wieder der <strong>Sinn </strong>eine große Rolle, wie ich ihn bereits weiter oben beschrieben hatte. <strong>Ich wollte meine Arbeit in einen größeren Zusammenhang setzen, was mir nicht gelang.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wert Nr. 5: Frieden</h2>



<p>Der nächste Wert, auf Platz Nummer 5 in meiner Liste, ist <strong>Frieden</strong>. Ja, am liebsten wäre mir der Weltfrieden. Ganz persönlich habe ich als Unterpunkte hier <em>Ruhe, Harmonie, Zufriedenheit, Glück, Gemütlichkeit und Akzeptanz</em> von allem, was ist, allem, was war und allem, was sein wird angeführt.<br>An dieser Stelle möchte ich unterscheiden zwischen <strong>innerem </strong>und <strong>äußerem Frieden</strong>.</p>



<p>Im <strong>Außen</strong> spielen <em>Ruhe, Harmonie und Gemütlichkeit</em> eine große Rolle für mich. Ruhe ist für mich oft gleichbedeutend mit <em>Stille</em>. Akustische Reize stressen mich einfach sehr schnell, ich bin sehr hellhörig &#8211; meine Noise Canceling-Kopfhörer (die Umgebungsgeräusche ausblenden) waren und sind ein absoluter Lebensretter für mich!<br>Auch, wenn wir nur zwei bis maximal vier Personen im Büro waren &#8211; am liebsten hätte ich zu 90% im Home Office gearbeitet. Wenn ständig jemand redet, auf einer Tastatur rumtippt oder, je nach Genervtheitsgrad meinerseits, auch tatsächlich einfach nur hörbar <em>atmet</em>, kann mich das in den Wahnsinn treiben. Ich mochte sowohl meine Kolleg*innen als auch meinen Chef persönlich sehr gerne &#8211; aber ich arbeite einfach fokussierter, effektiver und effizienter, wenn ich nicht ständig aus meinen Gedanken gerissen werde.<br>Dazu kommt noch der Gemütlichkeits-Faktor &#8211; zu Hause kann ich in Jogginghose rumlaufen, mich schnell umziehen, wenn es mir zu warm oder zu kalt ist, mich zwischendurch oder sogar zum Arbeiten selbst aufs Sofa chillen, etc. pp.<br>Du merkst schon, hier ist eine absolute Home Office-Verfechterin am Schreiben. Nun, mein Chef gehörte leider nicht dazu. Technisch wäre das ohne Probleme möglich gewesen, aber der Wille, das Verständnis, das Vertrauen waren einfach nicht da. Ich weiß nicht, was die ausschlaggebenden Punkte waren, aber das Thema war immer ein mehr oder weniger großer Kampf und für mich mit ein Aspekt, warum dieser Job für mich langfristig nicht funktionieren konnte.</p>



<p>Der <strong>innere Frieden</strong> &#8211; hier ausgedrückt durch die Begriffe (innere) <em>Ruhe und Harmonie, Zufriedenheit, Glück und Akzeptanz</em> &#8211; liegt natürlich und lag immer alleine bei mir. Rückblickend weiß ich, dass all das, was meine innere Ruhe, meine Zufriedenheit in dem Job störte, in mir lag. Ein Stück weit habe ich mich da ja auch schon während meiner Anstellung in die richtige Richtung entwickelt &#8211; zum Beispiel einfach Home Office-Tage selbst festgelegt, mir für Bahnfahrt und Büro oben erwähnte Kopfhörer gekauft und vor allem versucht, Kommentare, Verhaltensweisen etc. nicht persönlich zu nehmen. Doch das ist immer noch ein andauernder Prozess und wird wohl auch nie “fertig” sein.</p>



<p>Heute kann ich sagen: Ich bin froh um die Erfahrungen, die ich in diesen knapp zweieinhalb Jahren der Anstellung sammeln durfte. Ich akzeptiere, wie es war und bin sogar dankbar dafür. <strong>Doch vor allem bin ich dankbar, zufrieden, glücklich und stolz auf meine Entscheidung, meine Bedürfnisse, letzten Endes meinen inneren Frieden, zur Priorität zu machen, meine Konsequenzen daraus zu ziehen und diese Arbeitsstelle zu verlassen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wert Nr. 4: Authentizität</h2>



<p>Mehr und mehr nähern wir uns nun den für mich wirklich essentiellen Werten. Der nächste in der Liste, Platz 4, lautet <strong>Authentizität</strong>. Darunter verstehe ich <em>Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit &#8211; und Intuition</em>. Auch hier erkenne ich wieder zwei Dimensionen von Authentizität. Die erste bezieht sich auf <strong>Außen und Innen gleichermaßen</strong>: Es ist mir wichtig, offen und ehrlich meine Meinung und meine Gefühle ausdrücken und ausleben zu können &#8211; und genauso, dass auch die Menschen in meinem Umfeld das tun. Das gilt natürlich auch für mein Arbeitsumfeld: Für mich muss es ein ehrliches, aufrichtiges, gerechtes Betriebsklima geben, damit ich mich wohlfühle. Was ich auf keinen Fall möchte, ist, anderen Informationen vorzuenthalten; etwas zu besprechen und damit dann hinter dem Berg halten zu müssen, ohne ersichtlichen Grund; wenn es keine Standards für den Umgang mit verschiedenen Situationen gibt &#8211; für mich bedeutet das nämlich, dass nicht alle gleich, also fair behandelt werden. Mobbing oder Lästereien wären für mich ein absolutes “No-Go” &#8211; und die gab es bei der Arbeitsstelle glücklicherweise auch nicht. Einige der anderen Punkte erfüllten irgendwann jedoch nicht mehr meinen Anspruch an Authentizität. <strong>Ich merkte jedenfalls zusehends, wie mich das belastete, wie jedes Mal eine innere Unruhe &#8211; und ja, auch Wut! &#8211; aufkochte, wenn es entsprechende Situationen gab.</strong> Und gleichzeitig fühlte ich mich machtlos, weil ich nicht das Gefühl hatte, irgendetwas dagegen tun zu können: Es war eben einfach so. Das konnte und wollte ich allerdings nicht weiter hinnehmen. Also Bye-bye <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Die andere Dimension der Authentizität ist für mich, meiner <strong>Intuition</strong> zu folgen. Ich hatte meine Intuition lange Zeit &#8211; besonders in der Zeit nach dem Abi, als es um wichtige Lebensentscheidungen ging &#8211; beiseite gedrängt, als sie mir z.B. sagte: “Studier Gesang!” oder “Zieh nicht zu deinem Freund!” Ich würde aber sagen, dass ich den Zugang zu ihr nie ganz verloren habe und so auch ganz viele Entscheidungen getroffen habe, die sich richtig gut anfühlten.<br>Besonders stark war die Verbindung zu meiner Intuition jedoch nicht. Sie wurde lauter und lauter, schrie mich schließlich an und nahm letzten Endes auch meinen Körper zu Hilfe, als ich immer noch nicht auf sie hören wollte. Nach und nach erkannte ich &#8211; auch mit Blick auf vergangene Entscheidungen &#8211; wie wertvoll und stark meine Intuition doch eigentlich ist. Und ich begann, wieder auf sie zu hören. Und das macht für mich eben auch Authentizität aus: Auf meine Intuition und damit auf meine Seele zu hören. Das zu tun, was mir entspricht, was mich (zurück) auf meinen eigenen Weg bringt. Und meine Intuition sagte mir sehr, sehr deutlich, dass ich mich mit dem damaligen Job eben nicht auf meinem eigenen Weg befand. Also nochmal: Bye-bye <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wert Nr. 3: Freude</h2>



<p>Auf Platz Nr. 3 meiner wichtigsten Werte steht die <strong>Freude</strong>. Dazu muss ich wohl nicht viel sagen &#8211; Freude bedeutet für mich, <em>Spaß</em> zu haben, das Leben zu <em>genießen</em>, <em>offen</em> zu sein und <em>Neues</em> zu lernen, immer wieder über die <em>Schönheit</em> um mich herum und in mir zu <em>staunen</em> und <em>kreativ</em> zu sein.<br>Die Lebensfreude kam mir ein Stück weit abhanden, weil ich mich eben nicht auf meinem Seelenweg befand und eigentlich jeder Tag &#8211; ganz ehrlich gesagt &#8211; ein Kampf war. <strong>Ich wandte jeden Tag so viel Energie dafür auf, einfach nur den Alltag zu bewältigen, dass eben keine mehr übrig blieb, um das Leben so richtig zu genießen</strong>, Spaß zu haben, geschweige denn, kreativ zu sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wert Nr. 2: Freiheit</h2>



<p>Mit Rang 2 kommen wir nun aber zum absoluten Knackpunkt. Hier steht der Wert <strong>Freiheit</strong> mit den Unterpunkten <em>Abenteuer, Individualität, Gestaltungsfreiheit, Freizeit, Reisen, Kreativität, Originalität und Natur</em>. Selbst mit fast einem Jahr Abstand schmerzt es mich, das zu lesen und mich zu erinnern, wie sehr ich diesen für mich so essentiellen Wert lange vernachlässigt hatte.</p>



<p>Ich fange mal mit der <strong>Gestaltungsfreiheit</strong> an. Die bedeutet für mich, dass ich selbst entscheide, <em>was</em> ich <em>wann, wo </em>und<em> mit wem wie</em> tue. <em>Was</em> ich tat, konnte ich vor allem anfangs in der Anstellung noch gut mitgestalten. Allerdings bewegte sich die Zielsetzung der täglichen Arbeit dann in eine Richtung, die bedeutet hätte, dass ich zum allergrößten Teil etwas hätte tun müssen, was ich nicht tun wollte. Zum <em>Wann</em> ist zu sagen: Wir hatten Gleitzeit und Vertrauensarbeitszeit, was schon mal viel wert ist. Meine produktivsten Zeiten als “Eule” und Langschläferin liegen jedoch zwischen 12 und 21 Uhr (<a href="https://wunderland-coaching.de/allgemein/wer-schreibt/" data-type="post" data-id="255" target="_blank" rel="noreferrer noopener">siehe Artikel “Wer schreibt?”</a>). Und um 12 anzufangen, war eben trotz Gleitzeit nicht möglich. Auch über das <em>Wo </em>habe ich u.a. oben bereits geschrieben: Am liebsten hätte ich größtenteils von zu Hause aus gearbeitet, aber auch das war in dem Job eben nicht gewünscht. <em>Mit wem</em> ich arbeitete, war grundsätzlich okay &#8211; ich mochte meine Kolleg*innen am Standort selbst und auch deutschland- und weltweit sehr und konnte beruflich wie persönlich viel von ihnen lernen. <em>Wie</em> ich arbeitete, naja, das hing ja auch stark mit den anderen Faktoren zusammen. Am besten arbeite ich einfach, wenn ich eine optisch ansprechende, helle, akustisch ruhige Umgebung habe. Wenn ich mir Fokuszeiten setzen kann und darin dann auch nicht gestört werde. Wenn ich genügend Pausen mache, genug trinke und esse und mich zwischendurch bewege oder mich auch mal gemütlich hinsetzen oder -legen kann. Vieles davon liegt in meiner eigenen Verantwortung und die Vernachlässigung damit auch. <strong>Leider habe ich mich lange nicht getraut, zu sagen, wie ich es gerne hätte &#8211; das war wohl mein größtes Learning aus der Zeit.</strong> Jedenfalls war meine Gestaltungsfreiheit meiner Ansicht nach zu stark eingeschränkt und das musste ich ändern. Auch die <strong>Individualität</strong> ist in diesem Absatz glaube ich bereits ausreichend abgedeckt. Über <strong>Kreativität </strong>und &#8211; was da mit reinspielt &#8211; <strong>Originalität</strong> habe ich ja auch bereits geschrieben.<br>Bleiben noch <strong>Freizeit, Reisen, Abenteuer </strong>und <strong>Natur</strong>. Und die kamen vor allem deshalb zu kurz, weil ich überhaupt keine Energiereserven mehr hatte, um selbst kleine Reisen oder “Mikroabenteuer” zu planen und/oder durchzuführen. <strong>Nach Feierabend, an Wochenenden und im Urlaub war ich so sehr damit beschäftigt, meine Batterien wieder aufzuladen, dass einfach keine Zeit mehr für Abenteuer blieb.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wert Nr. 1: Liebe</h2>



<p>Zum Schluss komme ich nun zu dem Wert, der für mich der allerwichtigste ist: der <strong>Liebe</strong>. Dass die Liebe eine riesengroße Rolle für mich spielt, sieht man ja schon allein daran, wie viel Platz sie auf meiner Zusammenfassung einnimmt &#8211; und daran, dass sie gleich zweimal auftaucht. Denn auch hier sehe ich zwei ganz wichtige Dimensionen.</p>



<p>Zum Einen ist da die <strong>zwischenmenschliche Liebe</strong>. <em>Zeit mit Freunden und Familie</em> ist ein Faktor, der in meinem Leben nicht fehlen darf &#8211; und doch kam sie viel zu kurz, weil ich, wie oben beschrieben, neben der Arbeit einfach keine Energie mehr für <em>irgendetwas</em> hatte. Dazu gehören auch ein Stück weit die Gefühle von <em>Gemeinschaft, Zugehörigkeit und Heimat</em>. Alle anderen Unterpunkte drehen sich darum, wie wir miteinander umgehen: <em>Interesse, Empathie, Mitgefühl, Verbundenheit, Wertschätzung, Respekt, Toleranz, Gerechtigkeit, Konstruktivität, Anerkennung, Hilfsbereitschaft, soziale &amp; emotionale Intelligenz, Rücksichtnahme, Reflexion, Weitsicht, Umsicht, Offenheit und Bewertungsfreiheit</em> &#8211; all das macht für mich das Miteinander aus. <strong>All das sind für mich Ausprägungen der Liebe, die ich in meinem Leben aus- und erleben möchte.</strong><br>Das Zwischenmenschliche an meinem Arbeitsplatz stimmte wie gesagt zum allergrößten Teil. Ein absolutes “Killerargument” war jedoch die fehlende Zeit und Energie für Familie und Freunde: So konnte und wollte ich mein Leben nicht führen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wert Nr. 1+: Liebe</h2>



<p>Und schließlich haben wir da noch die Liebe als übergreifendes Motiv, das hinter, in und über allem steht, was mir in meinem Leben wichtig ist. Und genau diese <strong>universelle Liebe </strong>war es, die mich durch die Zeit gerettet hat, in der es mir nicht gut ging. Ich spürte <em>immer</em> diese <em>unendliche Liebe zum Leben an sich, zur Welt, zum Universum und zu allem, was darin existiert.</em> Letzten Endes steckt darin auch die Liebe zu mir selbst &#8211; der feste Glaube, dass das Leben, <em>mein</em> Leben, ein Wunder ist, eine im wahrsten Sinne des Wortes einmalige Erfahrung; dass es dafür da ist, voll ausgekostet zu werden; dass es darauf wartet, von mir gestaltet, gelebt zu werden; dass ich so ziemlich alles tun und sein kann, was ich will &#8211; ich muss mich nur trauen, meinen eigenen Weg zu gehen. <strong>All das war irgendwie immer da, schon als Kind, hat mich durch alles getragen, was ich erlebte, hat mich immer wieder die kleinsten und großen Wunder um mich herum bemerken lassen.</strong> Und genau diese Liebe zum Leben war es auch, die mir nach und nach bewusst machte, dass ich von meinem Weg abgekommen war. Diese Liebe, <em>dieser Hunger nach dem Leben</em>, ließ mich innehalten und fragen: “War’s das jetzt? Sieht so mein Leben für die nächsten 40 Jahre aus? <em>Soll </em>sich das so anfühlen?” &#8211; um dann immer lauter rauszuschreien: “NEIN! Das soll sich NICHT so anfühlen! So soll mein Leben NICHT aussehen! Hier muss sich DRINGEND etwas ändern!”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>So gesehen trat meine Lebensweise auf einer anderen Ebene doch mit dem Wert der Nachhaltigkeit in Konflikt: Die Art und Weise, wie ich lebte &#8211; wie ich jeden Tag aufs Neue gegen meine Werte verstieß &#8211; war nämlich alles andere als nachhaltig. Und zwar für mein Leben. Ich hätte wahrscheinlich schon noch eine Weile so weitermachen können. Aber dann wäre ich <em>so richtig </em>krank geworden.</p>



<p>Das mag jetzt pathetisch klingen, aber ich meine es genau so:<br><strong>Es wäre ein Verrat an meinem Leben gewesen, ein Verrat an meiner Seele.</strong><br>Und zum Glück schenkte mir meine Liebe zum Leben die Energie und den Mut, es nicht so weit kommen zu lassen.</p>



<p>Mein Wertekompass zeigte mir letzten Endes doch den für mich richtigen Weg.</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<p>Und jetzt bin ich neugierig: Was sind deine wichtigsten Werte und wie lebst du sie? In welchen Bereichen möchtest du sie ab sofort mehr leben und was tust du dafür?</p>



<p>Lass mir gerne einen Kommentar da, schreib mir eine Nachricht über <a href="https://www.instagram.com/wunderland_coaching" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a> oder auch gerne eine Email.</p>
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		<title>&#8222;Wie geht&#8217;s dir?&#8220; &#8211; mein großes Problem mit einer kleinen Frage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2020 11:59:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Herzenswünsche]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldgefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfürsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den letzten Monaten &#8211; eigentlich sogar Jahren &#8211; gab es folgende Situation immer wieder:Ein Mensch, der mir wichtig ist, hat Geburtstag. Ich schreibe eine Nachricht mit Glückwünschen. Der Mensch freut sich und antwortet. Da wir uns schon länger nicht mehr gesehen haben, kommt unausweichlich die Frage &#8222;Wie geht&#8217;s dir so?&#8220;. Und dann Funkstille. Ich&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/wie-gehts-dir/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">&#8222;Wie geht&#8217;s dir?&#8220; &#8211; mein großes Problem mit einer kleinen Frage</span></a></p>
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<p>In den letzten Monaten &#8211; eigentlich sogar Jahren &#8211; gab es folgende Situation immer wieder:<br>Ein Mensch, der mir wichtig ist, hat Geburtstag. Ich schreibe eine Nachricht mit Glückwünschen. Der Mensch freut sich und antwortet. Da wir uns schon länger nicht mehr gesehen haben, kommt unausweichlich die Frage &#8222;Wie geht&#8217;s dir so?&#8220;.</p>



<p><strong>Und dann Funkstille.</strong> Ich bringe es einfach nicht fertig, zu antworten. Ein Tag vergeht, zwei Tage, schließlich eine Woche und dann sind es plötzlich schon Monate.</p>



<p>Wenn DU zu diesen Menschen gehörst, dann ist dieser Artikel für dich. Und wenn es dir ähnlich geht, wenn du quasi mitten im (virtuellen) Gespräch einfach keine Energie mehr hast, zu antworten, dann auch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was antwortet <em>man</em> auf die Frage?</h2>



<p>So vielen lieben Menschen habe ich in der letzten Zeit nicht geantwortet. Bei vielen habe ich mich so lange gar nicht gemeldet.</p>



<p>Warum?</p>



<p>Weil ich nicht konnte. Ich konnte die Frage &#8222;Wie geht&#8217;s dir?&#8220; nicht so einfach beantworten.</p>



<p>Weil die Antwort nicht &#8222;Danke, gut.&#8220; gelautet hätte.</p>



<p>Tief in mir ist es irgendwie verankert, dass <em>man</em> diese Frage nicht mit allem, was gerade nicht so gut läuft, beantwortet. <em>Man</em> will ja nicht nörgeln oder sich beschweren. <em>Man</em> will ja den anderen nicht runterziehen oder gar zur Last fallen. <em>Das macht man nicht.</em></p>



<p>Ich glaube, dass ganz viele Menschen so geprägt sind. Ich beobachte jedenfalls ziemlich oft, dass aus der Frage &#8222;Wie geht&#8217;s dir?&#8220; eigentlich kein richtiges Gespräch entsteht. Die Antwort fällt meistens ziemlich knapp aus (&#8222;Gut, und dir?&#8220; &#8211; &#8222;Danke, auch gut.&#8220; oder &#8222;Muss ja.&#8220; oder &#8222;Passt schon.&#8220;) und dann bewegt <em>man</em> sich zu anderen Themen weiter. Und zwar zu Themen, die weniger &#8222;gefährlich&#8220; sind, einfacher, oft weniger persönlich. Darüber kann man dann wieder stundenlang sprechen.</p>



<p>Ich spreche hier nicht vom klassischen Small Talk. Es können schon auch Themen sein, die einen wirklich beschäftigen. Nur sind es meistens <em>angenehme</em> Themen. Themen, bei denen nicht die Gefahr besteht, beim Gesprächspartner anzuecken zum Beispiel &#8211; unverfängliche Themen. <strong>Wie oft machen wir uns denn wirklich emotional &#8222;nackig&#8220; vor der anderen Person, sprechen über etwas, was uns hellauf begeistert, zutiefst erschüttert oder rasend wütend macht?</strong></p>



<p>Das war die eine Seite.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herzenswünsche und das ewige Abwägen</h2>



<p>Es ist doch wirklich ein bisschen so wie in der Serie &#8222;<a href="https://www.amazon.de/TeamLucifer/dp/B01H0Z5ERQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lucifer</a>&#8222;: Wenn er jemanden fragt, &#8222;Was wünschst du dir wirklich?&#8220;, dann kommen doch meistens die abgefahrensten Sachen raus, die niemand jemals von der Person gedacht hätte. Warum? <strong>Weil wir es uns nicht mal selbst erlauben, unseren Herzen zu folgen und zu tun, was wir wirklich wollen.</strong> Geschweige denn, dass wir uns je trauen würden, darüber zu sprechen &#8211; jedenfalls, wenn es nicht dem entspricht, was wir als &#8222;gesellschaftliche Norm&#8220; ansehen. So gesehen muss man zunächst mal ganz ehrlich mit sich selbst sein, um dann das neu Entdeckte nach draußen zu tragen.</p>



<p>Doch selbst, wenn ich so etwas hatte, was &#8222;rauswollte&#8220;, kam für mich dann meistens erstmal ein Abwägen, was ich der anderen Person, unserer Beziehung <em>zumuten</em> konnte, wie viel echte Emotion meinerseits sie vertragen würde. <strong>Denn mit so ziemlich allem, was mich wirklich beschäftigte, hatte ich grundsätzlich das Gefühl, &#8222;anders&#8220; zu sein, irgendwie nicht &#8222;normal&#8220;.</strong> Manchmal kamen mir meine Wünsche sogar abwegig vor, wie totale Spinnereien, und ich hatte solche Angst davor, deswegen abgewertet, nicht geliebt, womöglich sogar verlassen zu werden, dass ich mich eben doch nicht traute, ihnen nachzugehen oder auch nur mal so richtig darüber zu sprechen.</p>



<p>Ich weiß gar nicht mehr, ob das schon immer so war. Was ich weiß, ist, dass es<em> einfach einfacher</em><strong> </strong>ist, über angenehme Themen zu sprechen, als ehrlich auf &#8222;Wie geht&#8217;s dir?&#8220; oder &#8222;Was wünschst du dir?&#8220; zu antworten. Vielleicht war das schon so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich mir überhaupt erst in den letzten Monaten der Anstrengungen bewusst wurde, die ich zum Umschiffen unangenehmer Themen veranstaltete. Denn obwohl es vermeintlich einfach ist, unangenehme Themen zu vermeiden, kostete es unheimlich viel Energie.</p>



<p>Jedenfalls war mir das nicht mehr genug. Nachdem ich endlich ehrlich zu mir selbst wurde, wollte ich auch endlich wirklich tiefe Gespräche führen, wollte mich ganz öffnen. Ich wollte meine wahren Gefühle, mein wahres Wesen ausdrücken, das bis dahin eher nur durchschien, anstatt in voller Kraft zu strahlen.</p>



<p>Aber ich konnte nicht. Damit hätte ich ja schließlich anecken, jemandem zur Last fallen, womöglich sogar jemanden verletzen können. <em>Und das macht man nicht.</em> Oder ich hätte selbst verletzt werden können &#8211; logisch, dass ich das tunlichst zu vermeiden versuchte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jetzt bin ich dran!</h2>



<p>Und das war die andere Seite: <strong>Ich musste mich endlich mal um mich selbst kümmern.</strong></p>



<p>So lange hatte ich so viel Energie darauf verwendet, abzuwägen, was jetzt wohl angebracht wäre. Was jetzt von mir erwartet würde, was meine Eltern, meine Freunde, die Bäckereifachverkäuferin oder der Mann, dem ich am drölften Februar 1987 in der Straßenbahn begegnet bin, von mir denken könnte. Wen habe ich dabei meistens nicht gefragt? Für wen war keine Energie mehr übrig? <strong>Wessen Meinung, wessen Wünsche, wessen Bedürfnisse wurden hinten angestellt, irgendwo in einer dunklen Ecke abgeladen?</strong> Richtig, meine.</p>



<p>Bis sie sich dann ihren Weg bahnten und immer unübersehbarer vor mir standen. Da erkannte ich dann endlich, dass kein Weg mehr daran vorbeiging. Also, es wäre da schon noch ein Weg an ihnen vorbeigegangen, aber der hätte dann in einem großen Unglück geendet, wie mir meine Intuition, meine Seele, mein ganzer Körper unmissverständlich klarmachten.</p>



<p><strong>Also ging ich im wahrsten Sinne des Wortes in mich.</strong> Ich brachte meinen Körper und meinen Geist zur Ruhe (bei meinem Geist war das wesentlich schwieriger, der ist eigentlich immer aktiv&#8230;) und ging endlich in die Zwiesprache mit meiner Seele. <em>Sie</em> war es endlich an der Zeit zu fragen: &#8222;Wie geht&#8217;s dir eigentlich? Was brauchst du von mir?&#8220; Ich wollte sie nicht mehr ignorieren, sie nicht mehr zwingen, mich so anzuschreien, damit ich ihr auch nur ein Minimum an Aufmerksamkeit schenkte. Zuerst konnte ich sie nur ganz leise hören, und deshalb zog ich mich von anderen Gesprächen zurück, die sich nicht um die Themen drehten, die für mich gerade relevant waren.</p>



<p><strong>Ich konnte und wollte meine Energie nicht mehr dafür aufwenden, abzuwägen, was ich &#8222;sagen konnte&#8220; und was nicht.</strong> Ich konnte und wollte meinen alten Glaubenssätzen nicht mehr nachgeben. Ich wollte endlich zu 100% authentisch sein und über die Dinge sprechen, die mich wirklich interessierten und beschäftigten. Und jetzt kommt das große ABER: denn zu diesem Zeitpunkt konnte ich mich noch nicht der Möglichkeit stellen, dass eben diese Dinge nicht notwendigerweise jene sein mussten, die die Menschen in meinem Umfeld interessierten. <strong>Meine Energie und meine Aufmerksamkeit wurden an ganz anderer Stelle gebraucht.</strong> Also zog ich mich zurück, widmete mich mir selbst und der Aussprache mit meiner Seele und fing nur ganz langsam an, mich zu öffnen, Schritt für Schritt.</p>



<p>Die Gelegenheiten in den letzten Monaten, zu denen ich mich mal wirklich stundenlang mit jemandem unterhalten habe, kann ich an meinen beiden Händen abzählen. Durchschnittlich ein langes Gespräch pro Monat. Die Personen, mit denen ich solche Gespräche geführt habe, gehörten zu meinen engsten Vertrauten: meine Mutter, einmal mein Vater, ein, zwei meiner engsten Freundinnen. (Gespräche mit meinem Freund und meiner Therapeutin zähle ich hier nicht mit.)</p>



<p>Dann gab es natürlich auch noch ein paar Skype-Gruppen-Dates, die dieses Jahr nicht fehlen durften <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Die habe ich auch sehr genossen, gehören für mich aber nicht zu den richtig tiefen Gesprächen.</p>



<p>Und weißt du was?</p>



<p>Mit den wenigen, tiefen Gesprächen war ich schon am Limit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schuldgefühle</h2>



<p>Und obwohl mir sehr bewusst war, dass ich für mehr Gespräche überhaupt keine Energie gehabt hätte, hatte ich quasi permanent ein furchtbar schlechtes Gewissen.</p>



<p>Es gibt so viele Menschen in meinem Leben, die mir wichtig sind. Menschen, die mich einen Teil des Weges begleitet haben. Menschen aus der Schulzeit, aus meinem Bachelorstudium, aus zwei Auslandsaufenthalten, aus dem Masterstudium, meiner WG, meinem ersten Job, zahlreichen Nebenjobs. <strong>Wo ich auch war, in welcher Lebensphase, auf welchem Kontinent, ich habe es immer geschafft, großartige Menschen kennenzulernen.</strong> Alle davon haben einen Platz in meinem Herzen sicher. Und es tut verdammt weh, nur noch so wenig Kontakt zu haben. Wichtige Lebensereignisse zu verpassen, Kinder nicht aufwachsen zu sehen, in schwierigen Zeiten nicht für sie da zu sein, Erfolge nicht zusammen zu feiern.</p>



<p>Eine ganze Zeit lang quälte mich dieser Umstand. Ständig dachte ich &#8222;ich muss mich mal wieder bei XY melden&#8220; oder &#8222;es darf nicht sein, dass wir so wenig Kontakt haben&#8220;.<br>Eine Standardaussage von mir in dieser Zeit war außerdem: &#8222;Ich bin so eine treulose Tomate <img alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f641.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> &#8220; und Gespräche mit Freund*innen fingen grundsätzlich an mit &#8222;Tut mir leid, dass ich mich jetzt erst wieder melde.&#8220;</p>



<p>Vielleicht fällt es dir beim Lesen auch auf: Alleine die Formulierungen &#8222;ich muss&#8230;&#8220; und &#8222;es (oder auch ich) darf nicht&#8230;&#8220; bauen einen immensen Druck auf. <strong>Tatsächlich fühlte es sich dann auch öfter mal so an, dass ich mich bei jemandem gemeldet habe, weil ich es <em>musste</em>, weil ich es ihm oder ihr &#8222;<em>schuldig</em> war&#8220; &#8211; und weniger, weil ich es <em>wollte</em>.</strong> Natürlich <em>muss</em> ich erstmal gar nix und natürlich <em>wollte</em> ich Kontakt mit lieben Menschen haben. Aber meine eigene Anspruchshaltung in Kombination mit den (von mir projizierten) Erwartungen der anderen führte dazu, dass dieser Druck auf mir lastete. Und dazu, dass ich das Gefühl hatte, mich ständig entschuldigen zu müssen.</p>



<p>Und dann fiel mir irgendwann auf: Ich war gar nicht die Einzige, die sich ständig entschuldigte. Nicht nur ich startete die Gespräche statt &#8222;Hey, wie geht&#8217;s dir?&#8220; zunehmend mit &#8222;Tut mir leid, dass ich mich jetzt erst melde&#8220; &#8211; sondern auch viele meiner Freund*innen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was auf der Strecke bleibt</h2>



<p>Da wurde mir klar, dass es gar nicht notwendig war, sich zu entschuldigen. <strong>Es ist nun mal so, dass jede*r sein oder ihr eigenes Leben führt.</strong> Wir alle haben Jobs, einen Alltag, Hobbies, vielleicht noch Ehrenämter und andere Engagements, etc. &#8211; kurz gesagt viele Dinge, die unsere Aufmerksamkeit brauchen. Menschen, die uns brauchen &#8211; Kinder, Partner*in, die engste Familie.</p>



<p>Und schließlich noch wir selbst. <strong>Wir brauchen uns, wir brauchen unsere Aufmerksamkeit.</strong> Wenn wir uns nicht um uns selbst kümmern, wie sollen wir uns dann dauerhaft und wahrhaftig um andere kümmern? Wenn wir nicht auf unsere Seele hören, was für ein Leben führen wir dann?</p>



<p>Meine Meinung ist: dann führen wir ein leeres Leben, egal mit wie vielen Dingen, Beschäftigungen und sogar lieben Menschen wir es füllen. <strong>Dann ist es nicht wirklich <em>unser</em> Leben.</strong> Und das fände ich, gelinde gesagt, sehr traurig.</p>



<p>Ich bin mir bewusst, dass nicht jeder Mensch auf dieser Welt, vielleicht noch nicht mal alle, die diesen Text lesen, meine Meinung teilen wird. Und auch das ist okay. Ich für meinen Teil habe jedenfalls entschieden, so nicht mehr weiterzumachen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Plädoyer fürs Nicht-Entschuldigen</h2>



<p>Ich habe für mich entschieden, <em>mich</em> zur Priorität zu machen. Meiner Seele ganz genau zuzuhören, mich von meiner Intuition leiten zu lassen. Und seit ich den beiden Raum gebe, fühle ich mich so viel besser! Ich treffe keine halbherzigen Entscheidungen mehr. Ich melde mich nicht mehr bei Freund*innen, weil ich es <em>muss</em>, sondern weil ich es <em>möchte</em> und weil es sich gerade <em>gut anfühlt</em>. <strong>Ich tue überhaupt nur noch wenig, weil ich es <em>muss</em>, sondern eben weil ich es möchte und es sich gut anfühlt.</strong></p>



<p><strong>Ich habe für mich akzeptiert, dass ich nicht gleichzeitig mich und mein Wohlergehen und das in-Kontakt-Bleiben mit allen wichtigen Menschen in meinem Leben zur Priorität machen kann.</strong> Ich entschuldige mich nur noch ganz selten dafür, mich lange nicht gemeldet zu haben (der Impuls ist oft noch da, aber es wird besser). Und das kann ich nur jedem Menschen wärmstens empfehlen!</p>



<p><strong>Denn es ist nicht deine <em>Schuld</em>, dass du andere Prioritäten setzt, sondern vielmehr dein gutes <em>Recht</em>.</strong> Schließlich ist es <em>dein</em> Leben.</p>



<p>Und dadurch, dass wir aufhören, uns ständig zu entschuldigen für etwas, was ganz normal ist, fühlen wir uns auch immer weniger schuldig. Indem wir akzeptieren, dass wir nur begrenzte Ressourcen haben, können wir dem Ganzen den Druck nehmen. </p>



<p>Zumindest geht es mir so: Indem ich mich dem widmete, was meine Aufmerksamkeit brauchte &#8211; mir, meiner Seele &#8211; und allem anderen weniger Priorität einräumte, begann ich, begann meine Seele zu heilen. Jetzt sind wir zu so einem guten Team geworden, so stark verbunden, dass sie meine Aufmerksamkeit nicht mehr so lautstark einfordern muss. <strong>Sie muss sich keine Sorgen mehr machen, nicht gehört zu werden.</strong> Wir halten so oft Rücksprache, dass sie mir endlich wieder vertrauen kann.</p>



<p>Und deshalb kann ich meine Energie wieder neu ausrichten, kann wieder mehr in Kontakt mit den lieben Menschen treten, die mir wichtig sind, kann mich in Gesprächen mehr und mehr öffnen (was noch Übung erfordert), kann hier meine Gedanken teilen. <strong>Alles in der Hoffnung, dass ich auch anderen Menschen das Gefühl vermitteln, quasi die Erlaubnis erteilen kann, sich guten Gewissens dem zu widmen, was gerade ihre Prioritäten im Leben sind.</strong> Zu akzeptieren, dass es so ist, und diesen Umstand da sein zu lassen, mit all den unangenehmen Gefühlen, die er möglicherweise mit sich bringt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was antworte ich heute?</h2>



<p>Das alles hätte also meine Antwort auf die Frage &#8222;Wie geht&#8217;s dir?&#8220; sein müssen. Von allen Entwicklungen in der Welt, die mir zusätzliches Kopfzerbrechen bereiten, mal abgesehen.</p>



<p>Das alles arbeitet in mir. Und doch kann ich heute auf einer Ebene sagen, die nicht ganz so tief greift:</p>



<p>Danke, es geht mir gut. Es ist viel los, im Innen wie im Außen, aber im Großen und Ganzen fühle ich mich meistens ziemlich gut und tue mein Bestes, um mich gut um mich zu kümmern. Ich bin sehr zufrieden damit, wie ich mein Leben in den letzten Monaten auf den Kopf gestellt habe, und ich kann voller Stolz sagen, dass ich mich an den meisten Tagen riesig auf den neuen Tag freue, wenn ich morgens aufwache! <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>(P.S.: Ein Morgenmuffel bin ich trotzdem&#8230; <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> )</p>



<p>Und du? Was ist deine Antwort auf &#8222;Wie geht&#8217;s dir? Also &#8211; wie geht&#8217;s dir <em>wirklich</em>?&#8220;</p>
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