<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Ziele Archive - Wunderland Coaching</title>
	<atom:link href="https://wunderland-coaching.de/tag/ziele/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://wunderland-coaching.de/tag/ziele/</link>
	<description>Coaching für Selbstwert und SelbstBewusstsein</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Dec 2024 16:53:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.3</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-Rebranding-Logo-Website-1-2.png?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>Ziele Archive - Wunderland Coaching</title>
	<link>https://wunderland-coaching.de/tag/ziele/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">214255675</site>	<item>
		<title>Frühlingsanfang: Endlich ist er da &#8211; Zeit, aufzublühen!</title>
		<link>https://wunderland-coaching.de/fruehlingsanfang/</link>
					<comments>https://wunderland-coaching.de/fruehlingsanfang/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2024 00:14:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreskreis]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszyklus]]></category>
		<category><![CDATA[Klarheit]]></category>
		<category><![CDATA[Neuanfang]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[zyklisch leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wunderland-coaching.de/?p=3187</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die dunkle Jahreszeit ist vorbei, das Licht ist zurückgekehrt: am heutigen 20. März 2024 feiern wir auf der Nordhalbkugel die Frühlingstagundnachtgleiche und damit den (kalendarischen) Frühlingsanfang. Über die symbolische Bedeutung dieses Tages und dieser Jahreszeit für das zyklische Leben, Ideen, um den Frühlingsanfang zu feiern &#8211; und darüber, wie du die Kraft des Frühlings für&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/fruehlingsanfang/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Frühlingsanfang: Endlich ist er da &#8211; Zeit, aufzublühen!</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/fruehlingsanfang/">Frühlingsanfang: Endlich ist er da &#8211; Zeit, aufzublühen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die dunkle Jahreszeit ist vorbei, das Licht ist zurückgekehrt: am heutigen 20. März 2024 feiern wir auf der Nordhalbkugel die Frühlingstagundnachtgleiche und damit den (kalendarischen) Frühlingsanfang.</strong> Über die symbolische Bedeutung dieses Tages und dieser Jahreszeit für das zyklische Leben, Ideen, um den Frühlingsanfang zu feiern &#8211; und darüber, wie du die Kraft des Frühlings für dich nutzen kannst.</p>



<p>Hinweis: Alle Daten im folgenden Artikel beziehen sich auf die Nordhalbkugel. Auf der Südhalbkugel gelten die Bezeichnungen jeweils genau umgekehrt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die Frühlingstagundnachtgleiche?</h2>



<p>Als Frühlingstagundnachtgleiche (auch Äquinoktium im Deutschen oder Equinox im Englischen, von lat. aequus = gleich und nox = Nacht) wird das Datum bezeichnet, an dem <strong>Tag und Nacht ungefähr gleich lang</strong> sind (<a href="https://www.geo.de/wissen/tagundnachtgleiche--tag-und-nacht-sind-nicht-gleichlang--33298122.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zumindest theoretisch</a>). Der Grund dafür ist, dass die Sonne sich an diesem Tag genau über dem Äquator befindet, wenn sie ihren Höchststand (Zenit) erreicht.</p>



<p>Der Frühlingsanfang wird an der Frühlingstagundnachtgleiche festgemacht, weil nach diesem Zeitpunkt die <strong>Tage wieder länger sind als die Nächte</strong>. Der kürzeste Tag im Jahr ist die Wintersonnenwende (21. oder 22. Dezember). Von diesem Tag an werden die Tage immer länger und die Nächte kürzer. Zur Frühlingstagundnachtgleiche (19., 20. oder 21. März) erreichen Tag und Nacht sozusagen Gleichstand und die Tage nehmen an Länge zu, bis an der Sommersonnenwende (20., 21. oder 22. Juni) der Höchststand erreicht ist. Ab dann werden die Tage wieder Stück für Stück kürzer, erreichen bei der Herbsttagundnachtgleiche (22., 23. oder 24. September) wieder Gleichstand und schrumpfen weiter bis zur Wintersonnenwende. Und dann geht&#8217;s von vorne los &#8211; der ewige Jahreskreis.</p>



<p>Während der &#8222;meteorologische Frühlingsanfang&#8220; sich am Kalender orientiert und immer am 1. März stattfindet, markiert die Frühlingstagundnachtgleiche den &#8222;kalendarischen&#8220; bzw. &#8222;<strong>astronomischen Frühlingsanfang</strong>&#8222;. Da unser Kalender die Bewegungen unseres Planeten nicht exakt abbildet, verschiebt sich dieser Zeitpunkt Jahr um Jahr ein wenig. Er findet immer <strong>zwischen dem 19. und dem 21. März</strong> statt.</p>



<p><strong>2024</strong> findet das Frühlings-Äquinoktium am <strong>20.3. um 4:06 Uhr deutscher Zeit</strong> (MEZ) statt. Bis einschließlich 2047 fällt die Frühlingstagundnachtgleiche in unseren Breitengraden jedes Jahr auf den 20. März, ab 2048 auf den 21. Mehr über die Hintergründe der verschiedenen Daten kannst du z. B. <a href="https://www.timeanddate.de/astronomie/fruehlingsanfang" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier (bei timeanddate.de)</a> auf einen Blick nachlesen.</p>



<p>Wenn du ein bisschen so bist wie ich, fieberst du seit Monaten regelrecht auf den Frühlingsanfang hin. Ich bin auch großer Fan davon, dass <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nouruz" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im persischen Kulturkreis das neue Jahr mit dem Frühlingsanfang beginnt</a>!</p>



<p>Auch, wenn jede Jahreszeit ihre Qualitäten hat und ihre Geschenke für uns bereithält &#8211; mir persönlich ist der Frühling am liebsten (und der Winter am wenigsten). Das hängt stark mit seiner Zeitqualität zusammen, die ich einfach wunderschön finde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bedeutung, Energien und Zeitqualität des Frühlings</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Die Natur erwacht</h3>



<p>Nicht umsonst existiert das wundervolle Wort &#8222;<strong>Frühlingserwachen</strong>&#8220; in der deutschen Sprache! Der Frühling ist die Jahreszeit, in der die <strong>Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht</strong> und das Wachstum, das in den vorangegangenen Monaten im Inneren stattgefunden hat, nach außen tritt und sichtbar wird. Endlich, möchte ich sagen &#8211; das Graubraun des Winters weicht immer mehr dem frischen Grün der <strong>Blätter</strong>, die sich langsam und irgendwie doch ganz schnell aus ihren Knospen befreien. Von der zarten bis knallig-bunten <strong>Blütenpracht</strong> ganz zu schweigen!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="952" height="714" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4924-1.jpg?resize=952%2C714&#038;ssl=1" alt="Amsel im Blütenmeer" class="wp-image-3198" style="width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4924-1.jpg?w=952&amp;ssl=1 952w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4924-1.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4924-1.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 952px) 100vw, 952px" /><figcaption class="wp-element-caption">Neugierige, junge Amsel im Blütenmeer aus Gänseblümchen und Traubenhyazinthen</figcaption></figure></div>


<p>Nicht nur die Pflanzen werden von dem zurückgekehrten Licht und der Wärme wachgeküsst, auch die <strong>Tierwelt</strong> wird wieder aktiv. Da gibt es zum Beispiel die <strong>zwitschernden Vögel</strong>, die ihre Balzrituale vollziehen &#8211; und später dann ihr Nachwuchs, der nach Futter zirpt; die <strong>summenden Insekten</strong>, die den Pflanzen bei der Befruchtung behilflich sind; oder auch die (meiner Meinung nach richtig niedlichen) <strong>Eidechsen</strong>, die aus ihrer Winterstarre erwachen und auf ihren Felsen die warme Sonne genießen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie darfst du wachsen?</h3>



<p>Genau das, was wir jetzt in der Natur beobachten könne, beschreibt auch die Zeitqualität des Frühlings: Licht und Wärme habe wieder die Oberhand über Kälte und Dunkelheit. Es ist die Zeit des <strong>Wachstums</strong>, des <strong>Aufblühens</strong> und der <strong>Fruchtbarkeit</strong>.</p>



<p>Die <strong>Energie</strong> tritt wieder <strong>von innen nach außen</strong>. Nach der Winterzeit, die von Rückzug und Innenschau geprägt war, konnten wir nach dem Jahreswechsel vorsichtig anfangen, erste Samen zu säen. Im Vorfrühling keimten sie im Verborgenen und fingen langsam an, zu wachsen. Und jetzt machen Sonne und Wärme das <strong>nach außen sichtbare Wachstum</strong> möglich. Es wird immer bunter und üppiger in der Natur &#8211; der Frühling zieht die Früchte heran, die wir in einigen Monaten dann ernten können.</p>



<p style="padding-right:2.2rem;padding-left:2.2rem">Welche <strong>Ideen</strong> keimen z. B. in dir, die jetzt sichtbar gemacht, gepflegt, gedüngt und gepäppelt werden dürfen?<br><strong>Was darf in deinem Leben wachsen?</strong><br>Und &#8211; ganz wichtig &#8211; was darfst du <strong>loslassen</strong>, um Platz dafür zu schaffen?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was darfst du hinter dir lassen?</h3>



<p>Denn auch das gehört zum Frühling, besonders zur Zeit rund um den Frühlingsanfang: Tiere, die mit einem Fell ausgestattet sind, befreien sich mit steigenden Temperaturen nach und nach von ihrem <strong>Winterfell</strong>. Und manche Pflanzen, die über den Winter ihr verdorrtes Laub als Schutz behalten haben, werfen es nun nach und nach ab, um die frischen Triebe ans Licht zu lassen.</p>



<p><strong>So darfst auch du jetzt die Schwere, Dunkelheit, Kälte, Trägheit und Zurückgezogenheit des Winters loslassen &#8211; um mit Schwung, Elan und Klarheit auf deine Ziele hinzuarbeiten und Raum für dein Wachstum zu schaffen.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Reminder: Es ist alles schon in dir.</h3>



<p>Was auch immer du dir wünschst &#8211; was auch immer es ist, das in deinem Leben entstehen, wachsen und gedeihen darf: <strong>Erinnere dich daran, dass du alles schon in dir trägst, was du dafür brauchst.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4926-1.jpg?resize=768%2C1024&#038;ssl=1" alt="junge Fliederblüten" class="wp-image-3197" style="aspect-ratio:3/4;object-fit:cover;width:450px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4926-1.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4926-1.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4926-1.jpg?w=1038&amp;ssl=1 1038w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></div>


<p>In dir ist alles schon längst angelegt, wie in dieser Fliederblüte. Aktuell ist sie nur wenige Millimeter groß, aber jedes einzelne Glied der wunderschönen, duftenden Blüte, die uns in wenigen Monaten erfreuen wird, ist bereits vorhanden!</p>



<p style="padding-right:2.2rem;padding-left:2.2rem"><strong>Der Flieder braucht Licht, Wärme und den richtigen Boden, um zu gedeihen. Was brauchst du?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Den Frühlingsanfang feiern: Komm&#8216; in deine Energie!</h2>



<p>Den Frühlingsanfang kannst du wunderbar nutzen, um dein eigenes Frühlingserwachen zu feiern und ganz in deine Energie zu kommen. Licht und Wärme verleihen schließlich auch uns Menschen mehr Energie und Antriebskraft &#8211; perfekt, um jetzt nochmal <strong>Klarheit über deine Ziele</strong> zu erlangen und vor allem <strong>frohen Mutes darauf hinzuarbeiten!</strong> Einige Ideen, wie du die Zeitqualität für dich nutzen kannst, stelle ich dir hier vor:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Loslassen: Frühjahrsputz &#8211; innerlich und äußerlich</h3>



<p>Um <strong>klar und effektiv</strong> auf deine Ziele hinzuarbeiten und überhaupt in deinem Leben willkommen heißen zu können, was du dir wünschst, darfst du zuallererst <strong>Platz schaffen</strong>! Ausmisten ist angesagt.</p>



<p>Befreie dich von Ballast und lasse Altes los &#8211; das gilt sowohl für deinen Wohnraum, als auch für deine Gedanken, <a href="https://wunderland-coaching.de/beitragsserie-gewohnheiten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gewohnheiten</a>, Beziehungen, Ziele,&#8230;</p>



<p class="has-text-align-left" style="padding-top:0;padding-right:2.2rem;padding-bottom:0;padding-left:2.2rem"><strong>Was hat ausgedient und darf gehen?</strong></p>



<p>Neben dem klassischen Frühjahrsputz kannst du dich <strong>energetisch</strong> z. B. durch räuchern, das Verbrennen von Zetteln mit den Dingen, die du loslässt oder durch ein Basenbad unterstützen.</p>



<p>Besonders schön finde ich die <strong>Integration der vier Elemente</strong> in den Frühjahrsputz wie <a href="https://www.hagalis.info/jahreskreisfest-fruehjahrstagundnachtgleiche-ostara" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel</a> beschrieben: lüften für das Element Luft, räuchern für das Element Feuer, waschen/wischen für das Element Wasser und Pflanzen umtopfen für das Element Erde.</p>



<p>Wenn du nicht genau weißt, in welchem <strong>Lebensbereich</strong> du anfangen sollst, nutze doch gerne die Übungen, die ich in diesem <strong>Workbook</strong> für dich zusammengetragen habe: <a href="https://wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/03/Klarheit-Orientierung-in-Zeiten-des-Umbruchs.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klarheit &amp; Orientierung in Zeiten des Umbruchs</a>. Besonders Übung 2 und 3 lege ich dir für einen recht schnellen und plakativen Überblick ans Herz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Fest für die Sinne: achtsamer Naturspaziergang</h3>



<p>Schon mit einer halben Stunde in der erwachenden Natur kannst du eine ganz neue Energie in dir aufnehmen &#8211; geh&#8216; an einem sonnigen Tag raus und genieße mit all deinen Sinnen. Hier ein paar Anregungen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tastsinn / Spüren</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Spüre</strong> die angenehme Wärme auf deiner Haut (je nach Hauttyp: Sonnenschutz nicht vergessen, mit der Frühlingssonne ist besonders bei empfindlicher Winterhaut nicht zu spaßen!).</li>



<li>Gehe ein paar Schritte <strong>barfuß</strong> &#8211; z. B. auf warmem Stein, weichem Moos oder sandigem Waldboden. Wie fühlt es sich an? Ist es kalt oder warm unter deinen Füßen? Gibt es Unebenheiten? <strong>Verbinde dich mit Mutter Erde und fühle, wie sie dich trägt und dir Kraft gibt.</strong></li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Sehsinn / Sehen</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Beobachte</strong> in den kommenden Wochen und Monaten, wie die Pflanzen nach und nach neue Blätter und Triebe bekommen, in die Höhe schießen und aufblühen. Jeden Tag ein Stückchen mehr!</li>



<li><strong>Beobachte die wuselnde Tierwelt</strong>: wie die Amsel ihr Nest baut, wie die Hummeln sich am Nektar laben,&#8230;</li>



<li>Genieße den Anblick der intensiver werdenden <strong>Farben</strong>: vom zarten Grün der Baumknospen über sattes Himmelblau bis hin zu Rosa, Gelb und Rot in allen möglichen Schattierungen. Welche Pflanzen erkennst du wieder? Welche Blüte gefällt dir am besten?</li>



<li>Gehe auf <strong>Wimmelbildsuche</strong>: Welches Haus in der Nachbarschaft hat den buntesten Vorgarten? Wie viele Eidechsen kannst du auf einem Spaziergang entdecken (bei mir waren es letzte Woche 53!)? Wie viele Knospen zählst du an Baum xy? Wie viele Blüten siehst du an einem Zweig?</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="890" height="1186" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4925-1.jpg?resize=890%2C1186&#038;ssl=1" alt="Eidechse auf Felsen in der Sonne" class="wp-image-3199" style="width:450px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4925-1.jpg?w=890&amp;ssl=1 890w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4925-1.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4925-1.jpg?resize=768%2C1023&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 890px) 100vw, 890px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mein persönliches Frühlings-Krafttier: die Eidechse. Sie symbolisiert u. a. das Loslassen. Und mit dem Konzept der Winterstarre kann ich mich genauso gut identifizieren wie damit, den Tag mit In-der-Sonne-Liegen zu verbringen.</figcaption></figure></div>


<h4 class="wp-block-heading">Geruchssinn / Riechen</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Atme</strong> die frische, zart-warme Luft ein. Vielleicht erhaschst du den <strong>Duft</strong> von Blüten in deiner Umgebung &#8211; oder von frisch gemähtem Gras?</li>



<li>Suche dir gezielt z. B. einen blühenden Baum oder eine Blume aus, schließe die Augen und <strong>schnuppere</strong> daran. Nimm den Duft richtig in dir auf. Wie fühlt sich das an? Ruft der Duft Erinnerungen wach?</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Hörsinn / Hören</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lausche dem <strong>Zwitschern der Vögel</strong> &#8211; wie viele unterschiedliche Stimmen erkennst du?</li>



<li>Höre dem <strong>gluckernden Bach</strong> zu, dem <strong>Summen</strong> der fleißigen Bienen und Hummeln oder dem <strong>Rauschen des Winds</strong> in den Bäumen.</li>



<li>In einem ruhigen Buchenwald kannst du jetzt sogar <strong>zuhören, wie die Knospen sich öffnen</strong>! Das tun sie nämlich mit einem leisen Knall bzw. Knacken.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Geschmackssinn / Schmecken</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sammle <strong>Wildkräuter</strong> und garniere deine Mahlzeiten damit. Jetzt ist z. B. Bärlauchzeit!</li>



<li>Und noch ein Bonus, der nichts mit deinem Spazierganz zu tun hat (es sei denn, du gehst zu Fuß einkaufen): Integriere die <strong>wachsende Vielfalt an saisonalem, regionalem Gemüse und Obst</strong> in deinen Speiseplan. Ab März stehen im <a href="https://eatsmarter.de/saisonkalender" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Saisonkalender</a> z. B. schon wieder Rhabarber und Rucola, im April kommen Spargel, Radieschen und Spinat dazu und im Mai (endlich <img alt="😍" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60d.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>) Erdbeeren!</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Dream &#8211; Plan &#8211; Do: Ziele setzen, in kleine Schritte zerlegen und loslegen</h3>



<p><strong>Jetzt ist die Zeit, aktiv für deine Träume, Wünsche und Ziele loszugehen und dich zu zeigen!</strong></p>



<p>Vielleicht hast du <a href="https://wunderland-coaching.de/wie-neujahrsvorsaetze-tatsaechlich-gelingen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zu Jahresbeginn Vorsätze gefasst</a>, Ziele gesetzt oder eine <strong>Vision</strong> formuliert. Vielleicht warst du aber auch noch in der Winterstarre und hattest bisher keinen Kopf dafür. Beides ist vollkommen okay! Mein Vision Board hängt auch &#8222;erst&#8220; seit wenigen Wochen an der Wand. Die Hauptsache aber ist: es hängt!</p>



<p>Wenn du schon Ziele für dich formuliert hast: überprüfe doch nochmal, ob sie sich immer noch stimmig anfühlen, und nimm ggf. <strong>Kurskorrekturen</strong> vor.</p>



<p>Und wenn du einfach gemütlich ins Jahr gestartet bist und dafür jetzt den Ruf nach mehr Klarheit verspürst: go for it! <strong>Die richtige Zeit ist immer genau dann, wenn du dich dafür entscheidest.</strong></p>



<p>Alles, was für Neujahrsvorsätze gilt, gilt natürlich auch für das unterjährige Zielesetzen. Im Detail kannst du <a href="https://wunderland-coaching.de/wie-neujahrsvorsaetze-tatsaechlich-gelingen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> nachlesen, hier jedoch in Kurzform:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stelle sicher, dass deine Ziele <strong>aus dir heraus</strong> kommen, nicht von anderen.</li>



<li>Erstelle dir z. B. ein Vision Board als <strong>Stütze</strong>, um deine Ziele immer wieder in dein Gedächtnis zurückzuholen.</li>



<li><strong>Fokussiere dich</strong> auf eine Sache zur Zeit: <a href="https://wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/03/Klarheit-Orientierung-in-Zeiten-des-Umbruchs.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Womit fängst du an?</a> &#8211; Damit stellst du sicher, dass du dein Gehirn und dein ganzes System nicht durch zu viel Veränderung auf einmal überforderst.</li>



<li>Definiere <strong>Meilensteine</strong>: woran erkennst du, dass du deinem Ziel näher kommst?</li>



<li>Leite von hier aus immer kleinere <strong>Teilziele</strong> ab, bis du beim <strong>ersten kleinen Schritt</strong> angekommen bist, den du heute für dein Ziel umsetzen kannst.</li>



<li>Und dann <strong>gehe diesen ersten kleinen Schritt</strong> &#8211; und <strong>sei stolz auf dich</strong>, wenn du ein Häkchen dahinter setzt, egal wie &#8222;lächerlich klein&#8220; der Schritt wirken mag.</li>
</ul>



<p>Wie oben bereits erwähnt, wird <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nouruz" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im Iran zur Frühlingstagundnachtgleiche Neujahr gefeiert</a>. Wieso also nicht <em>jetzt</em> neue Vorsätze fassen (statt mitten im Winter, was ich persönlich noch nie so ganz verstanden habe)?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Genieße den Frühlingsanfang &#8211; in deinem Tempo</h2>



<p>Der beginnende Frühling ist eine Zeit zum Genießen. Nimm die frische Energie in dir auf, lasse die Sonne dir Kraft spenden und trau&#8216; dich, genauso aufzublühen wie die Natur um dich herum.</p>



<p>Denke dabei unbedingt daran: <strong>Es ist okay, richtig und wichtig, in deinem eigenen Tempo zu gehen.</strong></p>



<p>Vielleicht bist du ein Mandelbaum, der schon fast wieder verblüht ist, vielleicht eine Tulpe, die gerade so langsam in ihre Blüte kommt. Vielleicht bist du aber auch eine Pfingstrose, die erst in einigen Wochen zu blühen anfängt, oder sogar eine Sonnenblume, die noch eine ganze Weile braucht.</p>



<p>All das ist okay. <strong>Achte auf dich und deine Bedürfnisse und kümmere dich gut um dich.</strong> Gib dir genug Licht, Wärme, Dünger und vor allem Liebe, um ganz in deinem Tempo zu wachsen. Was ich damit sagen will: Genieße den Frühling auf deine Weise &#8211; und fühle dich bitte nicht unter Druck gesetzt, jetzt &#8222;einen Zahn zulegen&#8220; zu müssen, unbedingt rausgehen zu müssen oder überhaupt irgendetwas zu <em>müssen</em>, nur weil eben Frühling ist.<br><strong>Du wirst genau dann blühen, wenn es richtig für dich ist!</strong></p>



<p>Genau das ist es nämlich, was ich mir für dich wünsche: dass du aufblühst. Und dass du dich dabei vollkommen wohl fühlst! Wenn du dir dabei Begleitung wünschst, <a href="https://meet.brevo.com/marie-elisabeth-hirsch/kennenlerngespraech" target="_blank" rel="noreferrer noopener">lass&#8216; uns gerne sprechen.</a></p>



<p>Genieße die Zeit und sei gut zu dir. Du bist genau richtig, so, wie du bist!</p>



<p>Deine</p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="62" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1898" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?w=540&amp;ssl=1 540w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/fruehlingsanfang/">Frühlingsanfang: Endlich ist er da &#8211; Zeit, aufzublühen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wunderland-coaching.de/fruehlingsanfang/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3187</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Wie Neujahrsvorsätze tatsächlich gelingen</title>
		<link>https://wunderland-coaching.de/wie-neujahrsvorsaetze-tatsaechlich-gelingen/</link>
					<comments>https://wunderland-coaching.de/wie-neujahrsvorsaetze-tatsaechlich-gelingen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Dec 2023 23:01:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Übungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Klarheit]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Routinen]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Vision]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wunderland-coaching.de/?p=3133</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wieso verschwinden Neujahrsvorsätze so oft nach wenigen Wochen wieder in der Schublade? Wieso hinterlassen sie nur Unzufriedenheit, Erschöpfung und Selbstvorwürfe statt des erhofften &#8222;besseren Selbst&#8220;? Und wie kann der Jahreswechsel besser gelingen? Der Dezember &#8211; ein seltsamer Monat Der Dezember ist doch irgendwie ein seltsamer Monat. Anfangs komme ich meistens gar nicht recht in den&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/wie-neujahrsvorsaetze-tatsaechlich-gelingen/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Wie Neujahrsvorsätze tatsächlich gelingen</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/wie-neujahrsvorsaetze-tatsaechlich-gelingen/">Wie Neujahrsvorsätze tatsächlich gelingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wieso verschwinden Neujahrsvorsätze so oft nach wenigen Wochen wieder in der Schublade? Wieso hinterlassen sie nur Unzufriedenheit, Erschöpfung und Selbstvorwürfe statt des erhofften &#8222;besseren Selbst&#8220;? Und wie kann der Jahreswechsel besser gelingen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Dezember &#8211; ein seltsamer Monat</h2>



<p>Der Dezember ist doch irgendwie ein seltsamer Monat. Anfangs komme ich meistens gar nicht recht in den Advent rein; es ist noch super viel zu tun, das noch im &#8222;alten Jahr&#8220; über die Bühne gebracht werden muss. Plötzlich, ist Weihnachten und der Monat praktisch vorüber. &#8222;Zwischen den Jahren&#8220; weiß kein Mensch mehr, welcher Wochentag gerade ist. <strong>Und in der Nacht auf den 1. Januar sollen wir alle plötzlich einen Schalter umlegen und mit Vollgas und hochambitionierten Vorsätzen ins neue Jahr starten?!</strong></p>



<p>Viel zu oft endet das nicht mit der erhofften positiven Veränderung, sondern mit einer ganzen Reihe Selbstzweifeln: &#8222;Warum habe ich es schon wieder nicht geschafft?&#8220;, &#8222;Wieso kann ich nicht einfach mal was durchziehen?&#8220;, &#8222;Die anderen schaffen es doch auch!&#8220; oder &#8222;Ich bin so eine Versagerin!&#8220; sind die Gedanken, wenn das Abnehmen, das Fitwerden oder das mit den guten Gewohnheiten mal wieder nichts wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Faktor 1: fehlender Übergang</h2>



<p>Ein Faktor, der zum Scheitern von Neujahrsvorsätzen führt, ist ebenjener überstürzte Start.</p>



<p>Wir bringen das alte Jahr gar nicht richtig zu Ende, bevor wir uns ins neue stürzen. Viele von uns nehmen sich keine oder zu wenig Zeit, um auch mal innezuhalten und <strong>Bilanz zu ziehen</strong>. Wir haben kaum einen <strong>Übergang zwischen Alt und Neu</strong> &#8211; den brauchen wir aber!</p>



<p>Wir müssen Altes abschließen, bevor wir Neues beginnen können. Sonst starten wir direkt mit einem Minus auf dem Konto. Diese Altlasten binden unsere Energie in Unverarbeitetem aus dem vergangenen Jahr &#8211; und die fehlt uns dann logischerweise für unsere Vorhaben im neuen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Besser: innehalten &amp; reflektieren, um abzuschließen und loszulassen</h2>



<p>Nimm dir also unbedingt Zeit für eine <strong>Reflexion zum Jahresende.</strong> Einige Fragen habe ich in einem <a href="https://www.instagram.com/p/C1aDW7LtvSf/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram-Post</a> zusammengestellt. Du kannst dich hier durchblättern und dir die Fragen rauspicken, die dich ansprechen (und natürlich gerne weitere ergänzen).</p>



<p>Wichtig ist dabei der ressourcenorientierte, positive, <strong>konstruktive Blick</strong>: fokussiere dich nicht auf die Dinge, die <em>nicht</em> gut waren, sondern auf <strong>das, was schön war</strong> &#8211; und darauf, was du aus dem weniger Guten <strong>gelernt</strong> hast!</p>



<p>Ansonsten brauchst du gar nicht viel: im Prinzip reichen Zettel/Notizbuch und Stift sowie etwas Zeit und Raum für dich. Für einen ausführlichen Rückblick kannst du z. B. auch deine Fotos aus dem zu Ende gehenden Jahr durchgehen oder deinen Kalender zu Rate ziehen.</p>



<p>Es geht wirklich nicht darum, <em>wie viel</em> <strong>Zeit</strong> und Aufwand du in deinen Rückblick steckst, sondern <em>dass</em> du dir Zeit nimmst! Und auch den <strong>Zeitpunkt</strong> wählst du so, wie er für dich passt: du musst nicht am 31.12. um 23:59 Uhr &#8222;durch&#8220; sein. Es gibt keinen Schalter, den du in der Silvesternacht umlegen musst &#8211; <strong>geh&#8216; in deinem eigenen Tempo.</strong></p>


<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/C1aDW7LtvSf/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
<div style="padding: 16px;">
<div style="display: flex; flex-direction: row; align-items: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"> </div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"> </div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"> </div>
</div>
</div>
<div style="padding: 19% 0;"> </div>
<div style="display: block; height: 50px; margin: 0 auto 12px; width: 50px;"> </div>
<div style="padding-top: 8px;">
<div style="color: #3897f0; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div>
</div>
<div style="padding: 12.5% 0;"> </div>
<div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;">
<div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"> </div>
<div style="background-color: #f4f4f4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"> </div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"> </div>
</div>
<div style="margin-left: 8px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"> </div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg);"> </div>
</div>
<div style="margin-left: auto;">
<div style="width: 0px; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-right: 8px solid transparent; transform: translateY(16px);"> </div>
<div style="background-color: #f4f4f4; flex-grow: 0; height: 12px; width: 16px; transform: translateY(-4px);"> </div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-left: 8px solid transparent; transform: translateY(-4px) translateX(8px);"> </div>
</div>
</div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center; margin-bottom: 24px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 224px;"> </div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 144px;"> </div>
</div>
<p> </p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/C1aDW7LtvSf/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Marie-Elisabeth | Selbstwert für leise Menschen (@wunderland_coaching)</a></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>


<h2 class="wp-block-heading">Faktor 2: Mangelgefühl als Grundlage</h2>



<p>Viel zu oft kommen Neujahrsvorsätze nicht von innen, sondern werden <strong>von außen gespeist</strong>.<br>Wir glauben, etwas tun zu müssen, um auf eine bestimmte Art und Weise zu sein. Zum Beispiel: Ich darf nur noch x Kalorien zu mir nehmen / muss x mal die Woche Sport machen / darf nur noch Rohkost essen, um im Januar x Kilo abzunehmen und endlich wieder attraktiv zu sein.</p>



<p>Dahinter steckt ein Gefühl des Mangels: &#8222;Ich bin nicht schön genug, nicht fit genug, nicht leistungsfähig genug, nicht stark genug, nicht ruhig genug, nicht ausgeglichen genug.&#8220;<br>Kurz: <strong>&#8222;Ich bin nicht genug. Ich bin nicht wertvoll.&#8220;</strong></p>



<p>Dieses schreckliche <strong>Mangelgefühl</strong> soll kompensiert werden &#8211; wir wollen uns besser, wertvoller, geliebter etc. fühlen. Dafür suchen viele die <strong>Lösung im Außen</strong> und richten sich z. B. nach Tipps von Expert*innen &#8211; ohne sie jedoch so anzupassen, dass sie ihnen wirklich entsprechen!</p>



<p>Aber: Jeder Mensch ist anders, jeder Körper ist anders, jeder Geist ist anders. Wir alle brauchen unterschiedliche Dinge für unser Wohlbefinden. Pauschale Tipps mögen kurzfristig helfen &#8211; doch <strong>um eine positive Veränderung herbeizuführen, <em>die auch bleibt,</em> müssen wir nach innen schauen, nicht nach außen!</strong> Und zwar mit einem liebevollen Blick.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Besser: Selbstwertschätzung &amp; eine Vision, die von innen kommt</h2>



<p><strong>Du bist wertvoll! Genau so, wie du jetzt bist &#8211; in <em>diesem</em> Moment!</strong></p>



<p>Kannst du diesen Satz spüren? Was löst er in dir aus?</p>



<p>Falls du eine eher negative Meinung von dir selbst hast, hört er sich vielleicht falsch an. Das ist völlig normal: Du bist es einfach nicht gewohnt, positiv über dich selbst zu denken!<br>Nimm doch mal als <strong>Gedankenexperiment</strong> an, du seist dein*e beste*r Freund*in. Wie würdest du mit dieser Person sprechen, wenn sie sich mit Selbstzweifeln an dich wendet? Öffne dich innerlich für einige Momente der Möglichkeit, dass andere tatsächlich zu dir sagen: &#8222;Hey, ich mag dich. Du bist ein toller Mensch. Du bist mir wichtig. Du bist wertvoll!&#8220;</p>



<p>Mit dieser <strong>wohlwollenden inneren Haltung</strong> fragst du dich jetzt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was wünsche ich mir für das neue Jahr?</li>



<li>Was ist mir wirklich wichtig?</li>



<li>Welche Werte will ich leben?</li>



<li>Wie will ich mich fühlen?</li>



<li>Was will ich erleben?</li>



<li><strong>Welche Vorstellungen erfüllen mich mit Freude, sodass ich es kaum erwarten kann, dass sie wahr werden?</strong></li>
</ul>



<p><strong>Wenn dein Herz ganz weit wird und du nichts als Liebe spürst</strong> &#8211; und womöglich ein bisschen gesunden Respekt &#8211; dann bist du deinen wahren Herzenszielen auf der Spur. Deiner <strong>kraftvollen Vision</strong>, die dich von innen heraus antreibt, dir Energie und Motivation verleiht und dich das ganze Jahr über tragen kann.</p>



<p>Wenn du dieser Vision nachgehst, sie konkretisierst, sie dir in den buntesten Farben ausmalst und sie richtig spürst &#8211; dann hast du deinen Leitstern gefunden, der dich immer wieder in seinen Bann ziehen wird und es dir leicht macht, &#8222;dranzubleiben&#8220;.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Faktor 3: kein Raum für Veränderung</h2>



<p>Was viele außerdem vergessen, wenn sie Neujahrsvorsätze fassen: <strong>Veränderung braucht Raum!</strong></p>



<p>Wenn du etwas Neues etablieren möchtest, muss etwas Altes gehen.<br>Wenn du etwas Altes loslassen möchtest, wird etwas Neues an seine Stelle treten &#8211; idealerweise bestimmst du selbst, was das ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Besser: Raum schaffen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn es sich um eine <strong>neue Gewohnheit</strong> handelt, die du <strong>etablieren</strong> möchtest:
<ul class="wp-block-list">
<li>Wo nehme ich die Zeit / den Raum dafür her?</li>



<li>Welche anderen Dinge, Gewohnheiten etc. dürfen zu Gunsten der neuen weichen?</li>



<li>Dann weiter mit den folgenden Fragen zum Ablegen von Gewohnheiten.<br><br><strong>Beispiel</strong>:<br>Angenommen, mein Ziel ist es, jeden Abend eine halbe Stunde zu lesen.<br>&#8211; Wo ich die Zeit dafür hernehme: Aktuell schaue ich jeden Abend ungefähr 3 Stunden lang Serien und Filme. Mittlerweile ist mir das sogar langweilig geworden &#8211; ich habe wohl alles gesehen, was mich interessiert. Trotzdem mache ich es aus Gewohnheit immer noch.<br>&#8211; Welche anderen Gewohnheiten dürfen weichen: in diesem Fall ganz klar das Bingewatching. Auch, wenn ich an sich gerne Filme und Serien schaue &#8211; nicht mehr in diesem Ausmaß!</li>
</ul>
</li>



<li>Wenn es sich um eine <strong>schlechte Gewohnheit</strong> handelt, die du <strong>ablegen</strong> möchtest (oder um eine Beziehung, eine Arbeitsstelle oder was auch immer du loslassen möchtest):
<ul class="wp-block-list">
<li>Wofür hat diese Gewohnheit mir einst gedient? Was hat sie mir gebracht?</li>



<li>Wie kann ich diesen positiven Effekt auf gesündere Weise erzielen?</li>



<li>Was will ich mit dem Raum anfangen, der durch das schrittweise Loslassen entsteht?<br><br><strong>Beispiel:</strong><br>Ich habe in den letzten Monaten SEHR viel Bingewatching betrieben.<br>&#8211; Was mir das gebracht hat: Ablenkung von depressiven Gedanken und unangenehmen Gefühlen.<br>&#8211; Wie ich diese Gedanken und Gefühle auf gesündere Weise &#8222;loswerden&#8220; kann: mit ihnen arbeiten, z. B. im Rahmen einer Therapie, mit Coaching-Tools oder durch einfache Selbstreflexion, je nach Schwere.<br>&#8211; Was ich mit dem Raum anfangen will, der entsteht, wenn ich nicht mehr jeden Abend bis tief in die Nacht wahllos Serien schaue: z. B. früher schlafen gehen, wieder mehr lesen oder Zeit mit lieben Menschen verbringen.</li>
</ul>
</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Faktor 4: unrealistische Erwartungen</h2>



<p>Dann ist da noch die Sache mit den Erwartungen. <strong>Am liebsten würden wir gleich alles auf einmal verändern</strong>, nicht wahr? Oder wir haben keine Lust auf den anstrengenden Weg und wollen direkt zum Ziel springen. Da ist das Scheitern leider vorprogrammiert.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn du seit drei Jahren keinen Fuß ins Fitnessstudio gesetzt hast, ist es recht unwahrscheinlich, dass du plötzlich fünfmal pro Woche trainierst &#8211; und das länger als vier Wochen beibehältst.</li>



<li>Wenn du noch nie meditiert hast, wirst du es kaum durchhalten können, das ab sofort JEDEN Tag zu tun.</li>



<li>Wenn du aktuell jeden Abend stundenlang Serien suchtest, ist es nicht gerade realistisch, das von einem auf den anderen Tag komplett einzustellen (es sei denn, du schaffst Fernseher, Internet und Co. einfach ab. <img alt="😜" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f61c.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>).</li>
</ul>



<p>Diese Dinge können als &#8222;Challenge&#8220; für einen Monat durchaus funktionieren &#8211; aber wenn du langfristige Veränderung willst, ist die &#8222;alles oder nichts&#8220;-Mentalität wenig hilfreich.</p>



<p><strong>Und das liegt NICHT daran, dass du einfach zu doof bist, oder zu schwach</strong>! Erst recht macht es dich nicht weniger wertvoll als andere Menschen (auch nicht als solche, die scheinbar &#8222;alles so easy schaffen&#8220;)!</p>



<p><strong>Sondern es liegt daran, dass dein Gehirn so funktioniert: </strong>Es hat seine gewohnten Wege &#8211; gut ausgebildete Nervenbahnen, die sicher sind und ihm leicht fallen. <strong>Jede Veränderung stellt zunächst eine Gefahr dar</strong>, weil du diese Komfortzone verlässt. Bei zu viel Veränderung auf einen Schlag schaltet dein Nervensystem auf Alarmstufe Rot und blockiert jegliches Weiterkommen. Weil es schlicht und einfach überfordert ist von all der potentiellen Gefahr!</p>



<p>Außerdem erscheinen <strong>Ziele oft viel zu weit weg</strong> oder <strong>viel zu groß</strong>, wie riesige Berge mit Steilwänden, die wir niemals erklimmen können. Das führt erst recht dazu, dass das ganze System sich sträubt und dir Gedanken schickt wie: &#8222;Ach nee, heute habe ich wirklich keine Lust.&#8220; oder &#8222;Ich schaffe das doch eh nicht.&#8220;<br>Dabei gibt es einfach nur <strong>zu viele unbekannte Variablen</strong>, dein Nervensystem kann die Gefahr nicht einschätzen und schlägt Alarm.</p>



<p>Um dem entgegenzuwirken, brauchst du entweder einen richtig krassen positiven Anreiz &#8211; oder, was viel einfacher und realistischer funktioniert: Du <strong>unterteilst deine große Vision</strong> <strong>in</strong> <strong>machbare Etappen</strong> und eliminierst damit die zahlreichen Unbekannten in der Gleichung, vor denen dein Gehirn kapituliert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Besser: kleine, machbare Schritte ableiten</h2>



<p>Je konkreter du wirst, desto einfacher machst du es deinem Nervensystem, <strong>Veränderung Schritt für Schritt mitzugehen.</strong></p>



<p>Du weitest deine Komfortzone immer wieder aufs Neue ein <em>klein wenig</em> aus und gibst dir Zeit, dich an die bisher unbekannten Gefilde zu gewöhnen. <strong>Und schon wenig später stehst du an einem Punkt, der noch vor Kurzem meilenweit außerhalb deiner Komfortzone lag</strong> &#8211; und gerätst dabei nicht in Stress, sondern fühlst dich richtig wohl!</p>



<p>Dafür zerlegst du deine Vision schrittweise in immer kleinere Schritte. Darüber habe ich in einem anderen Blogartikel schon mal ausführlicher berichtet. Du kannst gerne <a href="https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier nachlesen</a>.</p>



<p>Die wesentlichen Schritte und Fragen dazu lauten wie folgt:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. <strong>Fokus setzen</strong></h3>



<p>Was ist <em>jetzt</em> für dich das Wichtigste?<br>Dazu kannst du dir zum Beispiel einmal deine Lebensbereiche anschauen:<br>Wo wünschst du dir Entwicklung und welchem Bereich widmest du dich jetzt als Erstes?</p>



<p>Ich verlinke dir hier ein <a href="https://wunderland-coaching.de/klarheit-orientierung-in-zeiten-des-umbruchs-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Workbook</a>, in dem du verschiedene Übungen dazu findest:</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://wunderland-coaching.de/klarheit-orientierung-in-zeiten-des-umbruchs-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="723" height="1024" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/04/Klarheit-Orientierung-Workbook.jpg?resize=723%2C1024&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2606" style="width:auto;height:500px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/04/Klarheit-Orientierung-Workbook.jpg?resize=723%2C1024&amp;ssl=1 723w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/04/Klarheit-Orientierung-Workbook.jpg?resize=212%2C300&amp;ssl=1 212w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/04/Klarheit-Orientierung-Workbook.jpg?resize=768%2C1087&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/04/Klarheit-Orientierung-Workbook.jpg?resize=1085%2C1536&amp;ssl=1 1085w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/04/Klarheit-Orientierung-Workbook.jpg?w=1239&amp;ssl=1 1239w" sizes="auto, (max-width: 723px) 100vw, 723px" /></a></figure>



<h3 class="wp-block-heading">2. Klarheit schaffen</h3>



<p>Was genau ist die Veränderung, die du dir wünschst?<br>Wie sieht dein Leben aus, wenn du dein Ziel erreicht hast?<br>Wie fühlst du dich dann?<br>Welche Lebensbereiche, Beziehungen, Gewohnheiten etc. sind betroffen? Was genau hat sich verändert?<br>Um dein Ziel / deine Vision zu erreichen: darfst du dafür etwas loslassen, etwas neu etablieren oder beides? Und welche Dinge, Gewohnheiten etc. sind das jeweils?</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Zwischenziele setzen</h3>



<p>Woran merkst du, dass du deinem großen Ziel / deiner Vision näher kommst?<br>An welchen Faktoren machst du das fest?<br>Was sind die Meilensteine auf dem Weg?<br>In welchem Zeitrahmen willst du sie jeweils &#8211; ungefähr &#8211; erreichen?</p>



<p>Und vor allem: <strong>Was kannst du konkret dafür tun?</strong></p>



<p>Erst in diesem Schritt kommen Zahlen, Daten, Fakten ins Spiel. Hier machst du dein Ziel sozusagen messbar und kannst eine grobe Timeline festlegen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Quartals-, Monats-, Wochenziele setzen</h3>



<p>Diesen Schritt wiederholst du regelmäßig. Hier teilst du deine Zwischenziele weiter auf und betrachtest <strong>quartals-, monats- und wochenweise</strong>, wie der aktuelle Stand ist und was du im jeweiligen Zeitraum erreichen möchtest.</p>



<p>Deine Planung wird immer feingliedriger:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bei der Quartalsplanung schaust du auf deine Vision für das Jahr (&#8222;Welchen übergeordneten Zielen widme ich mich in diesem Quartal?&#8220;),</li>



<li>bei der Monatsplanung auf deine Ziele für das Quartal (&#8222;Welche Quartalsziele stehen diesen Monat im Fokus?&#8220;),</li>



<li>bei der Wochenplanung auf die übergeordneten Ziele für den Monat (&#8222;Auf welche meiner Monatsziele lege ich diese Woche den Fokus?&#8220;).</li>
</ul>



<p>Zwei Dinge sind dabei wichtig:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Dich zu Beginn jedes Mal aufs Neue <strong>auf deine Vision einzutunen</strong> &#8211; denn deine Zwischenziele sollen kleinteilig sein, aber immer auf deine übergeordneten Ziele einzahlen!</li>



<li><strong>Realistisch zu bleiben</strong>, nicht zu viel in den jeweiligen Zeitraum zu packen und auch <strong>Pausen einzuplanen</strong> &#8211; denn hier gilt dasselbe wie oben: zu viel auf einmal führt zu Frustration und Selbstvorwürfen.</li>
</ol>



<p>Wenn du dich &#8211; wie ich &#8211; mit <strong>Struktur</strong> schwer tust und sie dich <strong>schnell einengt</strong>, ist dieser Punkt besonders wichtig (auch, wenn das erstmal kontraintuitiv klingt)!<br>Ich kann z. B. mit <strong>Wochenzielen</strong> so viel besser arbeiten als mit festgelegten Terminen: statt &#8222;Dienstag, Donnerstag und Samstag jeweils um 12 Uhr Fitnessstudio&#8220; steht bei mir &#8222;dreimal pro Woche Fitnessstudio&#8220; &#8211; wann genau ich das mache, kann von Woche zu Woche verschieden sein.</p>



<p>Und wenn dir eine <strong>feste Struktur gut tut</strong>, wählst du einfach die erste Variante.<br>Oder du machst eine Mischung aus beidem &#8211; eben so, wie es für dich am besten funktioniert!</p>



<p>Diese Aufteilung bringt außerdem die Vorteile mit sich, dass du</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>deinen <strong>Fortschritt</strong> wunderbar nachvollziehen kannst und</li>



<li>schnell merkst, wo du immer wieder Schwierigkeiten hast (z. B. in welchem Bereich du dir immer wieder zu viel vornimmst) und <strong>gegensteuern</strong> darfst.</li>
</ul>



<p>Somit stärkst du ganz nebenbei deine Selbstwirksamkeit und festigst dein Selbstwertgefühl!</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. die tägliche Planung</h3>



<p>Schließlich fragst du dich auf Basis deiner vorangegangenen Planung jeden Tag aufs Neue:</p>



<p>Welche(s) Wochenziel(e) steht oder stehen heute im Fokus?<br><strong>Was kann ich <em>heute</em> dafür tun?</strong></p>



<p>Schon ist deine &#8222;große Vision&#8220; nichts Unerreichbares mehr, was in weiter Ferne liegt, sondern du bewegst dich jeden Tag darauf zu &#8211; mal in größeren, mal in kleineren Schritten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Beispiel</h3>



<p>Anmerkung: das folgende Beispiel ist <strong>stark vereinfacht</strong> und betrachtet nur einen einzigen, kleinen Aspekt. In der Realität werden natürlich immer mehrere parallel laufen, weshalb du dich jeweils zu Beginn eines Tages, einer Woche usw. fragst: &#8222;Welche(s) meiner Ziele steht oder stehen jetzt im Fokus?&#8220;</p>



<p><strong>Schritt 1: Fokus setzen<br></strong>Deine Gesundheit hat in den letzten Monaten etwas zu wünschen übrig gelassen. Diesen Bereich willst du im neuen Jahr unbedingt angehen.</p>



<p><strong>Schritt 2: Klarheit schaffen<br></strong>Vor allem willst du deine Rückenschmerzen loswerden und dich endlich wieder entspannt und flexibel fühlen.</p>



<p><strong>Schritt 3: Zwischenziele setzen<br></strong>Um deine Rückenschmerzen zu verringern, willst du einen Präventionskurs machen.</p>



<p><strong>Schritt 4: Quartals-, Monats- und Wochenziele setzen</strong></p>



<p><strong>Quartalsziel:<br></strong>Bis zum Ende von Q1 wirst du einen Präventionskurs mit acht Einheiten beendet haben.</p>



<p><strong>Monatsziele:</strong><br>Bis Ende Januar wirst du einen Präventionskurs gebucht haben, je nach Startdatum sogar schon begonnen.</p>



<p><strong>Wochenziele:</strong><br>In der ersten Kalenderwoche des neuen Jahres findest du heraus, wer in deiner Nähe Präventionskurse anbietet und wann sie jeweils beginnen.<br>Und du lotest aus, wer dir sympathisch ist und wo du dir vorstellen kannst, mitzumachen.</p>



<p><strong>Schritt 5: die tägliche Planung</strong></p>



<p>Deine tägliche To-Do-Liste im Hinblick auf dieses Wochenziel könnte ungefähr so aussehen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Google-Suche Rücken-Präventionskurs Standort</li>



<li>Hausärztin anrufen, nach Empfehlung fragen</li>



<li>Liste: wen aus privatem Umfeld fragen?</li>



<li>Nachricht an Kontakte formulieren</li>



<li>Nachricht verschicken</li>
</ul>



<p>Du siehst, <strong>die täglichen Schritte sind fast schon lächerlich klein.</strong> Doch genau das ist der Sinn der Übung: so kleine Schritte zu formulieren, <strong>dass dein Gehirn unmöglich widersprechen kann</strong>.</p>



<p>Ein kleiner Schritt ergibt den nächsten und du kommst deinen Zielen stetig näher.<br>Um dich darin nicht zu verlieren (theoretisch könntest du ja unendlich von einem zum nächsten Mini-Schritt gehen), empfehle ich dir einen <strong>Timer</strong>. Ich nutze dafür z. B. <a href="https://pomofocus.io/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">pomofocus.io</a> und behalte somit direkt meine Pausen im Blick.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: untermauere deine Neujahrsvorsätze durch eine kraftvolle Vision!</h2>



<p>Bevor du also Neujahrsvorsätze formulierst, solltest du dir unbedingt Zeit nehmen, um 1. das &#8222;alte&#8220; Jahr zu reflektieren und gebührend abzuschließen und 2. in dich zu gehen und deine größere Vision für das neue Jahr zu erspüren.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dann <strong>geht dir nicht mehr die Puste aus</strong>, weil du genau weißt, <em>wofür</em> du tust, was du tust.</li>



<li>Du kannst dir <strong>ohne schlechtes Gewissen Pausen gönnen</strong>, weil du danach mit Leichtigkeit wieder &#8222;in die Puschen kommst&#8220;.</li>



<li>Und <strong>du brennst nicht mehr aus</strong>, weil du dir deine Pausen auch tatsächlich regelmäßig gönnst. Schließlich weißt du, dass du danach erholt und entspannt wieder voller Energie auf deine Ziele hinarbeiten kannst.</li>
</ul>



<p>Als &#8222;visuellen Reminder&#8220; kannst du übrigens wunderbar ein <strong>Vision Board</strong> nutzen &#8211; damit verleihst du deiner Vision durch deinen kreativen Ausdruck direkt noch mehr Kraft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammenfassung &amp; ein Angebot</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ehre den Winter und nimm dir Zeit für <strong>Rückzug und Innenschau</strong>.</li>



<li><strong>Ehre den Übergang</strong> und gestalte den Jahreswechsel geruhsam.</li>



<li>Statt liebloser Neujahrsvorsätze (&#8222;Ich sollte&#8230;&#8220;), entwickle eine <strong>kraftvolle Vision</strong>, die dich mit purer Liebe und (Vor-)Freude erfüllt!</li>



<li>Erstelle gerne dein <strong>Vision Board</strong>, das deine Träume das ganze Jahr über präsent hält.</li>



<li>Leite aus deiner Vision <strong>Meilensteine und Teilziele</strong> ab.</li>



<li>Leite aus deinen Teilzielen Monat für Monat, Woche für Woche, Tag für Tag die <strong>kleinen Schritte</strong> ab, die du ganz konkret gehen kannst, um deine Träume zu deiner Realität zu machen.</li>



<li>Überprüfe über das Jahr hinweg immer wieder, ob du noch auf dem richtigen Weg bist: Stimmen deine Ziele noch? Haben sich neue Herzensziele entwickelt? Haben sich deine Prioritäten verschoben?<br>Deine <strong>Ziele</strong> &#8211; genau wie dein Vision Board &#8211; dürfen <strong>mit dir mitwachsen</strong>!</li>



<li><strong>Watch yourself grow!</strong></li>
</ul>



<p>Zum Schluss noch ein Hinweis:<br>Wenn du Lust hast,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>deine Vision durch sanfte <strong>Anleitung und Achtsamkeitsübungen</strong> zu erspüren,</li>



<li>ihr in deinem persönlichen <strong>Vision Board</strong> Ausdruck zu verleihen und</li>



<li>unter gemeinsam in der Gruppe <strong>direkt in die Planung</strong> einzusteigen,</li>
</ul>



<p>lade ich dich herzlich zu <a href="https://www.copecart.com/products/858d8f66/checkout" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TUNE IN</a> ein, einem 3-teiligen <strong>Vision-Board-Workshop vom 11. bis 13. Januar 2024</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><a href="https://www.copecart.com/products/858d8f66/checkout" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/12/Feed-Post-Tune-in-540-x-540-px.png?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-3149" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/12/Feed-Post-Tune-in-540-x-540-px.png?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/12/Feed-Post-Tune-in-540-x-540-px.png?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/12/Feed-Post-Tune-in-540-x-540-px.png?w=540&amp;ssl=1 540w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></figure>



<p><a href="https://www.copecart.com/products/858d8f66/checkout" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alle Infos findest du hier.</a></p>



<p>Komm&#8216; gut ins neue Jahr!</p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="62" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1898" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?w=540&amp;ssl=1 540w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/wie-neujahrsvorsaetze-tatsaechlich-gelingen/">Wie Neujahrsvorsätze tatsächlich gelingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wunderland-coaching.de/wie-neujahrsvorsaetze-tatsaechlich-gelingen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3133</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zyklisch leben mit den Mondphasen</title>
		<link>https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/</link>
					<comments>https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 19:01:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[loslassen]]></category>
		<category><![CDATA[manifestieren]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Mondzyklus]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[zyklisch leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wunderland-coaching.de/?p=2881</guid>

					<description><![CDATA[<p>Regelmäßig innehalten und in sich hineinhorchen ist das A und O für die persönliche Weiterentwicklung. Der Mond &#8211; und jede einzelne Mondphase &#8211; kann uns dafür eine wundervolle, sichtbare Erinnerung sein. Und das funktioniert sogar, wenn du eigentlich gar nicht so viel mit Spiritualität &#38; Co. anfangen kannst! Unser Lebensrhythmus ist heutzutage größtenteils am Außen&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Zyklisch leben mit den Mondphasen</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/">Zyklisch leben mit den Mondphasen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Regelmäßig innehalten und in sich hineinhorchen ist das A und O für die persönliche Weiterentwicklung. Der Mond &#8211; und jede einzelne Mondphase &#8211; kann uns dafür eine wundervolle, sichtbare Erinnerung sein. Und das funktioniert sogar, wenn du eigentlich gar nicht so viel mit Spiritualität &amp; Co. anfangen kannst!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/pexels-br-zp-Mondphasen.jpeg?resize=640%2C360&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2948" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/pexels-br-zp-Mondphasen.jpeg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/pexels-br-zp-Mondphasen.jpeg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Unser ständiger Begleiter lehrt uns vor allem eines: nichts bleibt für immer gleich &#8211; und jede Mondphase hat ihre Qualitäten. Bild: <strong>©</strong> Br Zp auf Pexels</figcaption></figure></div>


<p><strong>Unser Lebensrhythmus ist heutzutage größtenteils am Außen ausgerichtet:</strong> Daten, Wochentage, Uhrzeiten. Nicht die innere Uhr gibt uns zum Beispiel das Signal, aufzustehen, sondern ein Wecker &#8211; weil wir zu einer bestimmten Uhrzeit an einem bestimmten Ort zu sein haben, um etwas Bestimmtes zu tun. Und zwar immer mit konstanter (oder, noch besser, steigender) Leistung.</p>



<p>Was darüber oft verloren geht, ist der Zugang zum <strong>ganz eigenen, individuellen Rhythmus &#8211; zur eigenen Natur</strong>, den eigenen Bedürfnissen. Auch die Verbindung zu jener Natur, die uns umgibt und von der wir genauso ein Teil sind wie sie von uns, findet in diesen linearen Strukturen weder Raum noch Zeit.</p>



<p><strong>Allerdings: Um uns selbst wieder nahe zu kommen und ein Leben zu führen, das unseren eigenen Vorstellungen, Wünschen, Bedürfnissen und Werten entspricht, braucht es diese Verbindung!</strong></p>



<p><strong>Wie gut, dass wir einen ständigen Begleiter am Himmelszelt haben, der uns eine wunderbare, vor allem auch <em>sichtbare</em> Erinnerung daran sein kann!</strong> Der Mond bringt uns nicht nur ein paar allgemeine &#8222;life lessons&#8220; mit: Mit seinen verschiedenen Phasen erinnert er uns auch daran, regelmäßig innezuhalten und die Qualitäten jeder Phase wertzuschätzen &#8211; und gerne auch für uns zu nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Muss ich spirituell sein, um mit dem Mond zu arbeiten?</h2>



<p>Wenn ich sage, wir können die Mondphasen für uns nutzen, mag vielleicht der eine oder die andere erwidern: &#8222;Lass&#8216; mich bloß in Ruhe mit deinem Eso-Kram!&#8220;</p>



<p>Aber das ist ja gerade das Schöne am Mond:<br />Ihn kümmert es nicht, ob wir glauben, dass er uns <em>individuell</em> beeinflusst. Er lässt sich nicht beirren und zieht seine Bahnen um unseren Planeten &#8211; dabei beeinflusst er Ebbe und Flut und <strong>wir können seine zyklische Veränderung beobachten</strong>, die dafür verantwortlich ist.</p>



<p><strong>Wieso sollten wir das nicht für uns nutzen?</strong> Zurück zur eigenen Natur zu finden, kann logischerweise nur auf individueller Basis funktionieren &#8211; und dazu dürfen wir gerne &#8222;Tools&#8220; nutzen, die schon da sind, und <em>für uns</em> anpassen. Das ist das, was ich als &#8222;<strong>geerdete Spiritualität</strong>&#8220; bezeichne: statt das Rad neu erfinden zu wollen und uns im Austüfteln abgehobener Praktiken zu verlieren, einfach mal umschauen und nachspüren &#8211; alles, was wir brauchen, ist schon da. Wir dürfen es nehmen und so anpassen, dass es für uns persönlich hilfreich ist.</p>



<p>Der Mond eignet sich wunderbar als Tool für die persönliche Entwicklung, weil er so einfach zugänglich ist. Um ihn als Erinnerung zu nutzen, brauchen wir weder einen Kalendereintrag, noch eine Pop-Up-Nachricht auf dem Smartphone (auch, wenn die als zusätzliche Stütze hilfreich sein können). <strong>Alles, was wir tun müssen, ist, ab und zu mal in den Himmel zu schauen!</strong></p>



<p>Dann kann er uns deutlich sichtbar daran erinnern, zumindest mal <em>kurz</em> innezuhalten und nachzuspüren, in welcher Phase wir selbst uns gerade befinden. Oder gerne auch den Themen nachzugehen, für die die jeweilige Mondphase steht &#8211; darauf gehe ich gleich näher ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum mit dem Mond planen, statt mit Kalender &amp; Co.?</h2>



<p><em>Auch</em> mit dem Mond zu planen, statt ausschließlich mit Kalenderdaten und Uhrzeiten, hat für mich vor allem diesen einen Grund: Es stellt ein <strong>Gegengewicht</strong> dar zu diesen rationalen und ohne Frage hilfreichen Konzepten. <strong>Es lenkt unseren Blick zurück zu den <em>natürlichen</em> Abläufen, die uns umgeben und die genauso ein Teil von uns sind wie wir von ihnen.</strong></p>



<p>Gerade im beruflichen Kontext wird durch Dinge wie ([zu] eng gesteckte) Deadlines <strong>künstlicher Druck aufgebaut</strong>. Jahres- oder Monatsendstress ist wahrscheinlich vielen ein Begriff. Oder auch die schlechte Stimmung am Sonntagabend, weil montags wieder viel zu früh der Wecker klingelt. Diese Struktur hat schon ihren Sinn &#8211; doch sie führt eben auch oft zu einer <strong>Entfremdung von unseren eigenen Bedürfnissen</strong> (unserer eigenen Natur) und der Welt bzw. Natur um uns herum.</p>



<p>Für die persönliche Weiterentwicklung ist es außerdem immer eine gute Idee, mal die <strong>Perspektive zu wechseln und aus Gewohntem auszubrechen</strong>! Deshalb lautet mein Vorschlag: Plane weiterhin mit dem Kalender, was z. B. den beruflichen Kontext angeht und alles, was Koordinierung mit anderen Menschen angeht. Und nutze die Mondphasen für deine regelmäßige <em>persönliche</em> Reflexion. So mache ich es auch (größtenteils).</p>



<p>Das Schöne ist ja auch: <strong>es schließt sich nicht gegenseitig aus</strong>! Wir können das beste aus beiden Welten (der irdischen und der spirituellen) für uns nutzen. Beispiel gefällig? Nicht immer ist der Mond am Himmel zu sehen, und manchmal denke im Alltagstrubel sogar <em>ich</em> nicht daran, den Blick nach oben zu richten und zu schauen, in welcher Mondphase wir uns gerade bewegen. Deshalb habe ich mir die Voll- und Neumonde sicherheitshalber in meinen Kalender eingetragen. Alle zwei Wochen ist da also ein Eintrag, der mich manchmal überhaupt erst daran erinnert, mal wieder den Sternenhimmel zu bewundern und kurz über die Fragen zur aktuellen Mondphase nachzudenken.</p>



<p>Eine Übersicht findest du z. B. hier: <a href="https://www.timeanddate.de/mond/phasen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.timeanddate.de/mond/phasen/</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Woran der Mond uns erinnern möchte</h2>



<p>Der Mond hat einige wichtige, allgemeine &#8222;Lektionen&#8220; für uns Menschen im Gepäck, die wir uns immer mal wieder in Erinnerung rufen dürfen. Das sind meiner Meinung nach die wichtigsten drei:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Es ist nur eine Phase.</h3>



<p>Die wichtigste Erinnerung überhaupt: nichts bleibt für immer.</p>



<p>Alles Schlechte wird vergehen, also müssen wir uns nicht zu sehr den Kopf darüber zerbrechen. Es gibt immer Hoffnung!</p>



<p>Und auch alles Gute geht vorüber &#8211; also dürfen wir es in vollen Zügen genießen, solange es da ist, und es nicht unbemerkt an uns vorbeiziehen lassen, weil wir so mit anderen Dingen beschäftigt sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Es ist okay, nicht alles aus eigener Kraft zu schaffen.</h3>



<p>Der Mond leuchtet nicht selbst, sondern reflektiert &#8222;nur&#8220; das Licht der Sonne. Und doch ist er wunderschön, oder? Würde ihn irgendjemand als Loser bezeichnen, weil er nicht aus eigener Kraft heraus leuchtet? Wohl kaum.</p>



<p>Genauso müssen auch wir nicht alles aus eigener Kraft und Motivation schaffen. Es ist okay, auf Hilfe und Unterstützung zurückzugreifen.</p>



<p>Wer bringt dich zum Strahlen?</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Jede Phase hat ihre Qualitäten.</h3>



<p>Genauso, wie jede Phase vorübergeht, bringt auch jede ihr Geschenk für uns mit &#8211; auch, wenn wir es oft schwer, manchmal erst im Nachhinein oder vielleicht gar nicht so recht erkennen.</p>



<p>Besonders dann, wenn es irgendwie gerade schwer ist in deinem Leben, darfst du dich fragen: Was darf ich hier gerade lernen? (Oder was <em>muss</em> ich scheinbar gerade auf die harte Tour lernen?)<br />Dabei geht es übrigens nicht darum, auf Teufel komm&#8216; raus irgendetwas Positives oder Nützliches in jeder Situation zu finden. Die Antwort auf die Frage kann genauso gut lauten: &#8222;Keine Ahnung, verdammt!&#8220; &#8211; und die &#8222;Lektion&#8220; darin liegen, Unangenehmes und Unkontrollierbares manchmal &#8222;einfach&#8220; (in Anführungszeichen, denn leicht ist das in aller Regel nicht) anzunehmen und auszuhalten.</p>



<p>Wie alles im Leben, so hat auch jede Mondphase ihre besondere Symbolik, mit der sie uns an wesentliche Dinge erinnert. Diesen Geschenken &#8211; und wie du sie für dich nutzen kannst &#8211; widmen wir uns jetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mondphase 1: Neumond</h2>



<p>Der Mondzyklus startet &#8211; wie der Name es schon vermuten lässt &#8211; mit dem Neumond.</p>



<p>In dieser Mondphase steht der Mond von der Erde aus gesehen genau vor der Sonne. Er reflektiert ihr Licht direkt zu ihr zurück und ist für uns nicht zu sehen. Diese Dunkelheit dauert ungefähr 35 Stunden (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neumond" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>).</p>



<p>Bei klarem Himmel ist in Neumondnächten der Sternenhimmel besonders gut zu beobachten &#8211; da dann kein störendes Mondlicht den Himmel erhellt.</p>



<p>Aber nicht nur das macht den Charme des Neumonds aus: die Dunkelheit des Neubeginns erinnert uns daran, <strong>innezuhalten, in den Rückzug zu gehen und zu reflektieren, wohin es für uns in den kommenden Wochen gehen darf.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Morgan-Victoria-new-moon.jpeg?resize=640%2C427&#038;ssl=1" alt="schmale Mondsichel, zunehmender Mond vor rosa eingefärbtem Himmel" class="wp-image-2943" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Morgan-Victoria-new-moon.jpeg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Morgan-Victoria-new-moon.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">So sieht der Mond kurz nach Neumond aus: von der rechten Seite aus (auf der nördlichen Erdhalbkugel) füllt er sich langsam wieder auf. Bild: <strong>©</strong> Morgan Victoria auf Pexels</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Fragen für die Neumond-Zeit</h3>



<p>In der Zeit des Neumonds geht es darum, Intentionen und Ziele zu setzen &#8211; und groß zu träumen!<br /><strong>Hier legen wir den Grundstein für die Manifestationen der kommenden Wochen, Monate und Jahre, also dafür, was in unserem Leben entstehen darf.</strong></p>



<p>Frage dich jetzt vor allem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was darf entstehen?</li>



<li>Was will ich erleben?</li>



<li>Worauf lege ich meinen Fokus?</li>



<li>Auf welche Ziele arbeite ich hin?</li>



<li>Was wünsche ich mir?</li>



<li>Wie geht es mir und was brauche ich gerade?</li>



<li>Welchen Dingen, Menschen, Gefühlen, Tätigkeiten etc. möchte ich mehr Raum schenken?</li>



<li>Wer oder was kann mich in den kommenden Wochen unterstützen?</li>
</ul>



<p>Und auch, wenn oft davon abgeraten wird (&#8222;um nichts Negatives zu manifestieren&#8220;), finde ich es sinnvoll, auch auf folgende Fragen kurz einzugehen (im Detail dann bei Vollmond):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was darf weichen, um Platz für die Dinge zu machen, die in meinem Leben entstehen dürfen? Was lasse ich dafür los?</li>



<li>Was könnte mir beim Erreichen meiner Ziele in die Quere kommen?</li>



<li>Wie kann ich diese Hindernisse überwinden?</li>



<li>Was tue ich ganz bewusst <em>nicht</em> (mehr)? (Hier bietet sich eine &#8222;<a href="https://wunderland-coaching.de/to-do-liste-alternativen/">Not-to-do-Liste</a>&#8220; an!)</li>
</ul>



<p>Gerne kannst du rund um diese Fragen dein ganz persönliches <strong>Neumond-Ritual </strong>kreieren: sorge für eine positive Grundenergie, zum Beispiel indem du deine Lieblingsmusik und ein paar Kerzen anmachst und eine Liste mit Dingen anfertigst, für die du dankbar bist &#8211; und widme dich dann deinen Wünschen, Zielen und Träumen.</p>



<p>Dabei geht es noch nicht darum, wie du diese Ziele konkret erreichen wirst. Hier kalibrierst du deinen Kompass neu, gibst das nächste Ziel für dein inneres Navi ein. Um die Zwischenstopps kümmerst du dich zu einem anderen Zeitpunkt und was die Route angeht, lässt du dem Leben (oder dem Universum, Gott oder wie du es auch nennen magst) zunächst freie Hand, dessen Wege nun mal oft unergründlich sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mondphase 2: zunehmender Mond</h2>



<p>Während der Mond von der rechten Seite her stetig zunimmt, geht es darum, die <strong>Ziele in die Tat umzusetzen</strong>, die du dir zu Neumond gesetzt hast.</p>



<p>Jetzt geht es um das <em>Wie</em> und du darfst dir Fragen stellen wie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche konkreten Schritte braucht es, um meinen Zielen/Wünschen/Träumen näher zu kommen?</li>



<li>Welche <em>eine</em> kleine Sache kann ich heute dafür tun? (&#8222;The One Thing&#8220;, mehr dazu <a href="https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.)</li>



<li>Was sind Meilensteine auf meinem Weg dorthin? Woran merke ich, dass ich sie erreicht habe? Und wie feiere ich sie?</li>



<li>Wie sorge ich dafür, dass ich auf dem Weg Spaß habe und mich gut um mich selbst kümmere?</li>
</ul>



<p>&#8230; und diese dann natürlich auch in die Tat umsetzen.</p>



<p>Zwischendurch ist es auch in dieser Mondphase (wie immer) sinnvoll, <strong>regelmäßig innezuhalten und zu reflektieren</strong>: &#8222;Wie läuft&#8217;s? Bin ich auf dem richtigen Weg? Wo braucht es eventuell kleine Kurskorrekturen? Welche Unterstützung brauche ich zusätzlich und wo bekomme ich sie?&#8220;</p>



<p>Dazu bietet sich zum Beispiel tägliches Journaling und/oder Meditieren an.</p>



<p>Oft setzen wir nämlich alles daran, möglich effizient zu sein und schnell voranzukommen, und verlieren aus dem Blick, ob das, was wir tun, überhaupt zielführend ist! <strong>Im besten Fall ist beides gegeben: dass wir die Dinge <em>richtig</em> tun (Effizienz) <em>und</em> dass wir die <em>richtigen Dinge</em> tun (Effektivität).</strong> Mit deinen Herzenszielen im Kopf, frag dich doch mal, was wirklich schlimmer wäre: langsam, aber sicher auf sie zuzugehen und sie am Ende vielleicht ein bisschen später zu erreichen als ursprünglich geplant &#8211; oder schnell voranzuschreiten, aber irgendwann deine eigentlichen Ziele, Wünsche und Träume aus dem Blick zu verlieren?</p>



<p>Ein besonders kraftvoller Moment zum Innehalten ist übrigens der Halbmond, der ca. eine Woche nach Neumond stattfindet, also genau zwischen Neu- und Vollmond liegt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-hans-middendorp-zunehmender-Halbmond.jpeg?resize=640%2C427&#038;ssl=1" alt="zunehmender Halbmond vor blauem Abendhimmel und rosa beleuchteten Wolken" class="wp-image-2944" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-hans-middendorp-zunehmender-Halbmond.jpeg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-hans-middendorp-zunehmender-Halbmond.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zunehmender Halbmond (auch erstes Viertel genannt): die rechte Seite des Mondes ist wieder &#8222;gefüllt&#8220;. Bild: <strong>©</strong> hans middendorp auf Pexels</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Mondphase 3: Vollmond</h2>



<p>Etwa zwei Wochen nach dem Neumond hat der Mond die Erde zur Hälfte umrundet. Er steht jetzt sozusagen der Sonne gegenüber und reflektiert mit seiner ganzen &#8222;Vorderseite&#8220; ihr Licht zu uns zurück.</p>



<p><strong>Der leuchtende Vollmond ist zugleich ein Symbol für Fülle <em>und</em> für den kraftvollen Startpunkt eines Loslass-Prozesses.</strong> Symbolisch richtet er sein helles Licht nämlich wie einen Scheinwerfer auf die Dinge, die wir ansonsten von uns wegschieben und eigentlich <em>nicht</em> sehen wollen &#8211; bewusst oder unbewusst. Nicht umsonst werden sie auch als &#8222;<strong>Schattenthemen</strong>&#8220; bezeichnet: Wir wollen sie nicht haben, schieben sie von uns weg, doch werden sie nicht los. Das geht erst dann, wenn wir uns aktiv mit ihnen auseinandersetzen. Wenn sie einmal den Raum bekommen haben, den sie einfordern, und uns die Nachricht überbracht haben, für die sie in unser Leben getreten sind, haben sie ihren Zweck erfüllt und lassen uns ganz von alleine in Ruhe.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-David-Besh-Vollmond.jpeg?resize=640%2C427&#038;ssl=1" alt="Vollmond an blauem Himmel, der nach unten hin in das Orange der untergehenden Sonne übergeht. Im Vordergrund die schwarzen Umrisse eines Baums auf einer Wiese." class="wp-image-2945" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-David-Besh-Vollmond.jpeg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-David-Besh-Vollmond.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Vollmond strahlt in voller Pracht. Bild: <strong>©</strong> David Besh auf Pexels</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Fragen für die Vollmond-Zeit</h3>



<p>Folgende Fragen kannst du dir rund um die Vollmond-Zeit stellen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Zum Thema <strong>Fülle</strong>:</li>
</ol>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wofür bin ich dankbar? (Für welche Dinge, Menschen, Situationen, Umstände, Erlebnisse, Ereignisse,&#8230; in meinem Leben?)</li>



<li>Wo sehe und erlebe ich Fülle in meinem Leben?</li>



<li>Wie kann ich noch mehr Fülle in meinem Leben kreieren bzw. einladen?</li>
</ul>



<ol start="2" class="wp-block-list">
<li>Zum Thema <strong>Loslassen</strong>:</li>
</ol>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was ist es an der Zeit, loszulassen?</li>



<li>Was hat in meinem Leben ausgedient?</li>



<li>Was steht mir im Weg?</li>



<li>Was gehört nicht (mehr) wirklich zu mir?</li>
</ul>



<p>Das können <strong>materielle Dinge</strong> sein (Stichwort ausmisten), genauso wie <strong>seelischer Ballast</strong> (Gedanken, Glaubenssätze, alte Geschichten, Selbstzweifel, ein schlechtes Gewissen, Vorwürfe gegen sich selbst oder andere,&#8230;).</p>



<p>Da Loslassen in aller Regel <strong>Veränderung</strong> nach sich zieht und Veränderungsprozesse meist nicht ganz einfach sind, schau unbedingt auch darauf &#8211; um es dir selbst einfacher zu machen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wer oder was kann mich in diesem Loslass-Prozess unterstützen?</li>



<li>Wie kann ich trotz allem für innere Sicherheit und ein Gefühl der Geborgenheit sorgen?</li>
</ul>



<p>Auch zur Vollmond-Zeit &#8211; und gerade, weil das Loslassen so ein besonderes, wichtiges und manchmal schwieriges Thema ist &#8211; bietet sich ein <strong>Mondritual</strong> an. Nimm dir Zeit, mach&#8217;s dir gemütlich und widme dich den Themen, die sich gerade zeigen. Insbesondere beim <strong>Loslassen</strong> kann ein <strong>symbolischer Akt</strong> super hilfreich sein: Schreibe die Dinge, Gedanken, Menschen etc., einzeln auf kleine Zettel, die du dann &#8211; je nachdem, was sich für dich und die Emotionen, die gerade präsent sind, richtig anfühlt &#8211; nach und nach zum Beispiel&#8230;<br />&#8230; verbrennst,<br />&#8230; zu kleinen Booten faltest und in einem Gewässer ziehen lässt,<br />&#8230; in beliebig kleine Stücke zerreißt oder<br />&#8230; zusammenknüllst und in die Ecke pfefferst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mondphase 4: abnehmender Mond</h2>



<p>Während der Mond weiter seine Bahnen zieht, wird er aus Sicht der Erde immer kleiner. Wenig verwunderlich steht der abnehmende Mond auch für einen <strong>Rückgang der Energie</strong>. Zuerst darf aber noch <strong>geerntet</strong> werden, was in den vergangenen Wochen (und mehr) gereift ist!</p>



<p>Bei Vollmond hast du erste Impulse gesetzt, gewisse Dinge loszulassen. Manchmal ist es damit schon getan &#8211; meistens jedoch brauchen diese <strong>Loslass-Prozesse</strong> jetzt <strong>weiterhin Aufmerksamkeit und Unterstützung</strong>. Der Vollmond ist schließlich auch nicht von einer auf die nächste Nacht wieder vollkommen dunkel, sondern nimmt nach und nach ab, bis er nur noch eine dünne Sichel ist und ca. zwei Wochen nach Vollmond wieder von Neuem beginnt.</p>



<p>In dieser Phase darfst du besonders achtsam mit deiner eigenen Energie umgehen und dich immer wieder fragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Was brauche ich gerade?</strong></li>



<li>Was tut mir gut?</li>



<li>Welche Bedürfnisse sind da?</li>



<li>Welche Emotionen wollen wahrgenommen werden und was teilen sie mir mit?</li>
</ul>



<p>Außerdem kannst du dir immer wieder den <strong>Fokus</strong> in Erinnerung rufen, den du dir zu Neumond gesetzt hast, und dich fragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie steht es um meine Ziele?</li>



<li>Wo braucht es erneute Kurskorrekturen?</li>
</ul>



<p>Und ganz besonders:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Was will in diesem Mondzyklus noch zu Ende gebracht werden?</strong></li>
</ul>



<p>Auch für diese Reflexion bietet sich besonders der (abnehmende) Halbmond ca. eine Woche nach Vollmond an.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="415" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Philippe-Donn-abnehmender-Halbmond.jpeg?resize=640%2C415&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2946" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Philippe-Donn-abnehmender-Halbmond.jpeg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Philippe-Donn-abnehmender-Halbmond.jpeg?resize=300%2C195&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Abnehmender Halbmond (auch &#8222;drittes Viertel&#8220;): das Licht der Sonne beleuchtet nur noch die linke Hälfte des Mondes. Bild: <strong>©</strong> Philippe Donn auf Pexels</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Die Tage vor dem Neumond: der Dunkelmond</h2>



<p>Im symbolischen bzw. spirituellen Sinne wird oft den Tagen <strong>direkt vor dem Neumond</strong> eine besondere Bedeutung beigemessen. Da der Mond in dieser Zeit nur noch als hauchdünne Sichel am Himmel zu sehen ist, wird diese Mondphase auch als &#8222;Dunkelmond&#8220; bezeichnet (wenn man sie denn als eigene Mondphase bezeichnen möchte).</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Vladyslav-Dushenkovsky-Mondsichel-Dunkelmond.jpeg?resize=640%2C427&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2947" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Vladyslav-Dushenkovsky-Mondsichel-Dunkelmond.jpeg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Vladyslav-Dushenkovsky-Mondsichel-Dunkelmond.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kurz vor Neumond: der Mond ist nur noch als hauchdünne Sichel auf der linken Seite zu sehen (jedenfalls auf der Nordhalbkugel). Bild: <strong>©</strong> Vladyslav Dushenkovsky auf Pexels</figcaption></figure></div>


<p>Hier geht es darum, den <strong>aktuellen Mondzyklus achtsam abzuschließen</strong>. Entsprechend der Dunkelheit am Nachthimmel, ist dies eine Zeit des <strong>Rückzugs</strong> und der <strong>Innenschau</strong>. Nimm dir jetzt gerne etwas Zeit, um zurückzublicken: Was hast du in den letzten Wochen erreicht? Was ist gut gelaufen, was hättest du dir anders gewünscht? Welche Erkenntnisse und Lektionen nimmst du aus diesem Mondzyklus mit? Wie ging es dir in den letzten Wochen? Wie gut hast du dich um dich selbst gekümmert? Wie geht es dir jetzt, wenn du so zurückblickst?</p>



<p>Vor allem lege ich dir für diese Zeit folgende Fragen ans Herz:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wofür bin ich dankbar, worauf stolz</strong> &#8211; und wie würdige (feiere) ich diese Dinge?</li>



<li><strong>Was brauche ich jetzt, um Kraft zu schöpfen</strong> und in 1-3 Tagen mit positiver Energie in den neuen Mondzyklus zu starten?</li>



<li><strong>Was möchte ich jetzt noch abschließen</strong>, um klar und frei in den kommenden Mondzyklus starten zu können?</li>
</ul>



<p>Wenn du schon in diesen Tagen einen kleinen Rückblick wagst, kannst du dich zu Neumond ganz frei dem neuen Mondzyklus widmen. Natürlich kannst du diesen Teil aber auch wunderbar als ersten Teil in dein Neumond-Ritual integrieren. Persönlich mache ich es mal so, mal so. <strong>Auf jeden Fall sollte vor der Neuausrichtung eine kleine Reflexion stattfinden</strong>: mehr Klarheit über das &#8222;Wo stehe ich gerade?&#8220; bringt meistens auch mehr Klarheit über das &#8222;Wo möchte ich hin und was braucht es dafür?&#8220; mit sich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Jede Phase ist wertvoll und darf zelebriert werden!</h2>



<p>Wie bereits am Anfang dieses Artikels dargestellt, bilden die Mondphasen den <strong>Kreislauf des Lebens</strong> in wenigen Wochen ab, der jedem Lebewesen, jedem Ding und auch jedem Ziel, Projekt oder Wunsch innewohnt: vom Neubeginn über eine oder mehrere Phase(n) des Wachstums hin zum Höhepunkt, auf den Vervollständigung, Ernte und Loslassen folgen.</p>



<p>Natürlich ist bei Weitem nicht jedes Ziel innerhalb der knapp vier Wochen eines einzigen Mondzyklus erreicht &#8211; das ist allerdings weder Anspruch, noch Sinn und Zweck der Übung. Indem wir den Mond als <strong>naturgegebene und sichtbare Erinnerung</strong> nutzen und uns <strong>regelmäßig die Zeit nehmen</strong>, entsprechend der Energie der entsprechenden Mondphase innezuhalten und zu reflektieren, können wir zurückkommen zu unserer eigenen Natur.</p>



<p>Ob wir &#8222;nur&#8220; einen oder beide Höhepunkte nutzen (Neu- und/oder Vollmond) oder auch zu den Halbmonden in die Reflexion gehen &#8211; in jedem Fall widmen wir uns so mindestens alle paar Wochen unseren inneren Prozessen. In einer Zeit, in der jede*r von uns fast ständig unendlich vielen Anforderungen und Erwartungen von außen ausgesetzt ist, ist das unendlich wertvoll!</p>



<p>Die regelmäßige Innenschau führt dazu, dass wir bewusster und achtsamer leben &#8211; von innen heraus, geleitet von den eigenen Wünschen und Träumen, statt unter Stress fremden Idealen nachzujagen und die Jahre unbewusst an uns vorbeiziehen zu sehen.</p>



<p>All das durch einen so simplen Akt wie den gelegentlichen Blick in den Nachthimmel (oder die Kalender-Erinnerung daran)! <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/">Zyklisch leben mit den Mondphasen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2881</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Gewohnheiten, Teil 2: vom Großen ins Kleine</title>
		<link>https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-2/</link>
					<comments>https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2020 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Journaling]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[mentale Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Routinen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://eliimwunderland.wordpress.com/?p=238</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dieses Jahr, in dem ich das hier schreibe, hat es ganz schön in sich. Es liegt Veränderung in der Luft; es gibt viele Umstände, an die wir uns neu gewöhnen müssen, die uns vielleicht nicht gerade super gut gefallen. Es passiert viel in der Welt. Mit all dem müssen wir wohl oder übel irgendwie umgehen.&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-2/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Gewohnheiten, Teil 2: vom Großen ins Kleine</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-2/">Gewohnheiten, Teil 2: vom Großen ins Kleine</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dieses Jahr, in dem ich das hier schreibe, hat es ganz schön in sich. Es liegt Veränderung in der Luft; es gibt viele Umstände, an die wir uns neu gewöhnen müssen, die uns vielleicht nicht gerade super gut gefallen. Es passiert viel in der Welt. Mit all dem müssen wir wohl oder übel irgendwie umgehen. Das Wichtigste ist also, dass wir uns gut um uns selbst und umeinander kümmern. Und zwar &#8211; meiner Meinung nach &#8211; zuerst um uns selbst, denn (nur) dann haben wir langfristig die nötige Energie, um uns um andere zu kümmern.</p>



<p><strong>Wie gelingt uns das?</strong></p>



<p>Indem wir uns jeden Tag aufs Neue fragen: „Was brauche ich jetzt?” &#8211; meine absolute Lieblingsfrage seit einiger Zeit (wer mir auf Instagram folgt, kennt sie wahrscheinlich schon <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> ). Und damit verbunden: Wie geht es mir <em>wirklich</em>? Wie fühle ich mich? Was denke ich? Was tue ich? Dient mir das? Wie <em>möchte</em> ich mich fühlen? Was kann ich tun, um dem ein Stück näher zu kommen?</p>



<p>Oder anders gefragt: Welche neuen Gewohnheiten brauche ich, um mich gut zu fühlen?</p>



<p>Hier sprechen wir dann oft von „guten” Gewohnheiten. Und mir ist an dieser Stelle wichtig, anzumerken: <strong>„gut” ist subjektiv</strong>. Es kann für jede*n etwas ganz anderes bedeuten. Im Folgenden teile ich mit dir, welche Gewohnheiten <em>mir</em> gut tun. Natürlich kann ich dir empfehlen, sie mal auszuprobieren &#8211; aber verurteile mich nicht, wenn sie nichts für dich sind. Und verurteile schon gar nicht dich selbst! Ich habe auch schon vieles ausprobiert und verworfen. Ich probiere ständig Neues aus und schaue, ob es mir gut tut. Und wenn nicht, dann lasse ich es wieder. Ich versuche, mit Spaß an die Sache ranzugehen, denn das Ziel ist ja, mich gut zu fühlen, und das funktioniert für mich nicht mit zu viel Druck.</p>



<p>Also: Was sind denn nun die Gewohnheiten, die ich für mich etabliert habe oder dabei bin, zu etablieren? Und warum?</p>



<p>Ich hangele mich dafür mal an der Struktur von <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.genialokal.de/Produkt/Gary-Keller-Jay-Papasan/The-One-Thing_lid_32844289.html" target="_blank">„The One Thing”</a><sup>1</sup> und <a href="https://www.goalifyapp.com">Goalify</a><sup>2</sup> (mehr dazu im Artikel <a href="https://wunderland-coaching.de/allgemein/gewohnheiten-teil-1-wieso-weshalb-warum/" data-type="post" data-id="274" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Gewohnheiten, Teil 1”</a>) entlang und gehe vom Großen ins Kleine.</p>



<p><em>Kurzer Hinweis: Im Verlauf des Artikels teile ich einige Empfehlungen und Ressourcen, teilweise auch in Form von Links. Ich werde hierfür nicht bezahlt und bekomme auch keine sonstige Gegenleistung. Es handelt sich einfach um Empfehlungen, die von Herzen kommen, weil sie mir persönlich sehr geholfen haben oder immer noch helfen. Somit handelt es sich bei allen Links um unbezahlte Werbung.</em> <em>Ich verlinke auf genialokal.de, wo du mit jedem Kauf den lokalen Buchhandel unterstützt (mehr dazu unter <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.genialokal.de/Ueber-uns/" target="_blank">https://www.genialokal.de/Ueber-uns</a>).</em></p>



<p><em>Die Empfehlungen findest du außerdem auch nochmal gesondert am Ende des Artikels.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Reflexion und Fokus</strong></h2>



<p>Noch bevor ich „The One Thing” kannte, habe ich 2019 zum ersten Mal einen strukturierten <strong>Jahresrückblick</strong> gemacht und mir anschließend grob überlegt, unter welchem Zeichen dieses Jahr 2020 stehen sollte. Passenderweise lautet meine Überschrift für 2020 <em>Neuanfang</em>! Dieser Rück- und Vorausblick soll mich auch weiterhin begleiten, denn er führte mir nicht nur vor Augen, was ich im vergangenen Jahr alles geschafft und erlebt hatte, sondern gab mir auch einen <strong>Fokus für das neue Jahr</strong> und ließ mich voller Vorfreude in 2020 starten &#8211; jenseits von „guten Vorsätzen”, aus denen dann doch nichts wird.</p>



<p><strong>Einmal im Monat</strong>, und zwar zu Beginn eines neuen Monats, reflektiere ich den vergangenen und plane den angebrochenen Monat (grob). Ich liebe dafür die <strong>Monats-Journal-Sessions von <a rel="noreferrer noopener" href="https://maxineschiffmann.de" target="_blank">Maxine Schiffmann</a></strong><sup>3</sup>. Die Aufzeichnungen gibt es in ihrem <a rel="noreferrer noopener" href="https://maxineschiffmann.de/podcast/" target="_blank">Podcast</a><sup>4</sup>, eine noch kompaktere Version in <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.instagram.com/p/CFweCtFKjaJ/?utm_source=ig_web_copy_link" target="_blank">diesem Instagram-Post</a><sup>5</sup> von ihr. Zwar heißt Maxines Podcast mittlerweile „Business Journal Podcast”, lässt sich aber genauso gut für private Themen nutzen. In der Monatsreflexion geht es darum, Prioritäten und einen Fokus für den neuen Monat zu setzen, um Klarheit und Zuversicht zu gewinnen. Mir gibt das das Gefühl, endlich nicht mehr planlos umherzuirren &#8211; und der Rückblick ist immer schön, denn wir unterschätzen und ganz gerne mal selbst. Wenn ich mir meine Erfolge so vor Augen führe, bin ich oft selbst überrascht und stolz auf mich &#8211; und das ist ein tolles Gefühl.</p>



<p>Etwas ähnliches mache ich auch wöchentlich, und auch mit Maxine Schiffmann, nämlich ihrer <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/wochen-reflexion-klar-fokussiert-in-die-neue-woche-starten/id1303183209?i=1000474177486" target="_blank">Wochen-Reflexion</a></strong><sup>6</sup> <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Die mache ich in der Regel sonntags gegen Nachmittag/Abend oder montags als erstes (nach meiner Morgenroutine). Damit kann ich mich wunderbar für die neue Woche ausrichten und behalte den Überblick, indem ich drei „Projekte” zur Priorität erkläre (manchmal noch ein viertes als „Bonus”), die jeweiligen Schlüsselaktivitäten bestimme und mir außerdem überlege, welche Hürden mir begegnen und wie ich sie meistern kann.</p>



<p>Ich schreibe bewusst „Projekte” in Anführungszeichen, weil ich hier bei Weitem nicht nur Dinge in den Fokus nehme, die man klassischerweise so bezeichnen würde. Ich mache keinen Unterschied zwischen privaten und beruflichen Projekten und so kommt es oft vor, dass zum Beispiel meine Gesundheit als „Projekt” in der Wochenreflexion auftaucht. Oder ich habe drei Projekte definiert, beispielsweise den Blog, meine Coaching-Ausbildung und den Frühjahrsputz, und nehme meine Gesundheit oder „Selfcare” als Bonus-Projekt mit auf.</p>



<p>Denn sowas in der Richtung ist fast jede Woche dabei, weil ich für mich gelernt habe, dass es einfach das Wichtigste ist: Wie soll ich auch nur irgendetwas nachhaltig gut erledigen können, wenn es mir dabei selbst nicht gut geht? Und in aller Regel kümmert sich darum niemand anderes &#8211; ich selbst bin dafür verantwortlich, dafür zu sorgen. Also muss ich das ggf. auch gegenüber anderen (Familie, Kollegen, Chef,&#8230;) vertreten. Aber gut, das ist ja hier eigentlich nicht das Thema. (Oder doch&#8230;? <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> )</p>



<p>Alles Weitere, was ich auf wöchentlicher Basis tue, versuche zu tun oder eben auch nicht (zu häufig) zu tun, lässt sich grob in drei Kategorien unterteilen: Haushalt, körperliche Gesundheit und mentale Gesundheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Bisschen Haushalt&#8230;</strong></h2>



<p>Fangen wir mal mit dem vermeintlich „Einfachsten” an: dem <strong>Haushalt</strong>.</p>



<p>Weder ich noch mein Freund putzen gerne. Dazu kommt, dass ich eine kleine Chaotin bin &#8211; innerlich und äußerlich. Soll heißen: <strong>Wenn ich irgendwo eintreffe, sieht es meistens nach 5 Minuten so aus, als würde ich da wohnen.</strong> Die Jacke hängt über einem Stuhl, meine Tasche liegt auf dem Sofa rum, mein Handy auf dem Esstisch, der Schal wenn’s gut läuft auf dem gleichen Stuhl wie die Jacke, manchmal aber auch auf einem eigenen. Ich mache das nicht absichtlich, aber es fällt mir doch immer öfter auf. Und da ich die Dinge dann auch nicht unbedingt am gleichen Tag wieder wegräume (oder in der gleichen Woche…), addiert sich das Ganze dann auch noch auf. Schon früher sah mein Zimmer regelmäßig aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. <strong>Ich bin schon besser geworden. Aber es ist ein Prozess.</strong></p>



<p>Ich mag diese Unordnung oft selbst nicht. Ich glaube kaum, dass ich mich in einem klinisch sauberen Raum so richtig wohlfühlen würde, aber ich wünsche mir oft, ich wäre ordentlicher. Und der Gedanke stresst mich! <strong>Wenn ich mich umsehe und es tausend Ecken gibt, an denen ich anfangen könnte, dann bin ich schnell überfordert, werfe das Handtuch und mache gar nichts.</strong> Und dann ärgere ich mich noch mehr über mich und es wird immer unordentlicher &#8211; ein wahrer Teufelskreis.</p>



<p>Das ging mir sogar während meiner Auszeit so: Vorher konnte ich es mir ja noch erklären &#8211; schließlich war ich durchschnittlich 10 Stunden am Tag gar nicht zu Hause und hatte wenig Bock, Feierabend und Wochenende auch noch mit Aufräumen oder Putzen zu verbringen. Dann war ich plötzlich 24 Stunden am Tag zu Hause (ca. 14 davon wach <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> ) und schaffte es trotzdem nicht! Das hat mich echt fertig gemacht.</p>



<p>Der rettende Tipp kam &#8211; wie so oft &#8211; von meiner Mama: <strong>Erkläre einen Tag zum Putztag und putze auch </strong><strong><em>nur</em></strong><strong> dann.</strong> Das hat für mich total den Druck rausgenommen. Ich habe den Mittwoch(mittag) zum Putztag erklärt und konnte daraufhin z.B. montags guten Gewissens sagen: „Es ist okay, dass die Küche furchtbar aussieht. Ich weiß, dass ich sie am Mittwoch putzen werde.” Vorbei mit dem ständigen „Ich sollte jetzt doch besser dies wegräumen und das spülen.” Danke, Mama <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p class="has-text-align-left">Zugegebenermaßen habe ich das in den letzten Wochen wieder schleifen lassen, da der Mittwoch nicht mehr gepasst hat.</p>



<p class="has-text-align-center has-neve-link-color-background-color has-text-color has-background" style="color:#ffffff">To-Do für mich also: Einen neuen Putztag definieren!</p>



<p>Generell ist es natürlich sinnvoll, Dinge auch (relativ) direkt wieder wegzuräumen. Für viele mag das ganz selbstverständlich klingen. Aber wenn ich gekocht und lecker gegessen habe, denke ich an Chillen auf dem Sofa und nicht an Aufräumen und Abspülen <img alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f600.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Das ist also auch eine „Gedankenautobahn” (siehe Teil 1), die ich umleiten möchte. Und deshalb ist eins meiner Wochenziele in Goalify, <strong>mindestens 3-mal aufzuräumen</strong>. Egal, was es ist: eine Pfanne abzuspülen, meinen Bücherstapel zu sortieren oder die liegengebliebene Post, irgendwelche Tassen, Zeitschriften und sonstige Gegenstände vom Couchtisch zu verbannen oder Wäsche zu waschen. Das sind alles kleine Dinge, die einzeln maximal 10 Minuten dauern (manchmal auch nur eine halbe), aber in der Summe einen großen Unterschied machen!</p>



<p class="has-text-align-center has-neve-link-color-background-color has-text-color has-background" style="color:#ffffff">Zweites To-Do für mich: Überlegen, inwiefern ich diese Aufgabe ausweiten könnte. Vielleicht 5-mal pro Woche? Ich will mich ja langsam rantasten <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Der <strong>Klamottenhaufen</strong> im Bad hat übrigens seine ganz eigene Aufgabe bekommen: der soll einmal pro Woche aufgeräumt werden.</p>



<p>Mindestens <strong>einmal pro Woche</strong> soll außerdem die Wohnung <strong>gesaugt</strong> werden (i.d.R. machen wir das mittlerweile sogar öfter, oder besser gesagt: Wir lassen es machen. Von unserem Saugroboter. Super Investition, kann ich nur empfehlen!).</p>



<p>Das <strong>Einkaufen</strong> gehört zu den Aufgaben, für die ich mir ein Limit gesetzt habe: statt (fast) jeden Tag „mal eben schnell” einkaufen zu gehen, soll das jetzt noch maximal 3-mal pro Woche geschehen &#8211; spart Zeit und Geld und Nerven! <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Was dabei enorm hilft, ist die gute alte <strong>Einkaufsliste</strong>. Die spart nämlich auch Zeit, Geld und Nerven. Da wir zu zweit zusammenleben, ist es für uns sinnvoll, auch die Einkaufsliste zusammen zu führen und gemeinsam Verantwortung dafür zu übernehmen. Dafür nutzen wir die App Wunderlist bzw. mittlerweile <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://todo.microsoft.com/tasks/de-de/" target="_blank">Microsoft To Do</a></strong><sup>7</sup> (von der Wunderlist mittlerweile übernommen wurde). So können wir bei Bedarf jederzeit die Liste ergänzen.</p>



<p>Außerdem versuchen wir, zumindest einen groben <strong>Essensplan </strong>zu überlegen, auf dem logischerweise dann auch die Einkaufsliste aufbaut.</p>



<p>Und schließlich ist in Goalify auch vermerkt, dass ich bitte <strong>mindestens 4-mal pro Woche meine Pflanzen gieße. </strong>Die sollen mir ja möglichst lange erhalten bleiben <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> und von selbst denke ich da oft nicht dran.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gesundheit &#8211; körperlich und mental</strong></h2>



<p>Im Bereich <strong>körperliche Gesundheit </strong>habe ich nur zwei wöchentliche Aufgaben definiert:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>mindestens 3-mal pro Woche</strong> eine <strong>Wechseldusche</strong> nehmen bzw. am Ende einmal kalt abduschen, um das Immunsystem zu stärken und</li>



<li><strong>mindestens 4-mal pro Woche</strong> <strong>Yoga</strong> machen (weil der Vorsatz „jeden Tag” zu viel Druck ausgelöst hat) &#8211; und wenn es nur 10 Minuten sind, Hauptsache, ich bleibe in Bewegung. Ich bin einfach nicht der Typ dafür, jeden Dienstag um 18 Uhr einen Yoga-Kurs zu machen, weil ich dann eben ausgerechnet dienstags um 18 Uhr so gar keine Lust auf Yoga habe. Darum liebe ich die zahlreichen Online-Angebote. Ich nutze schon seit Jahren das Online-Yogastudio <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.perfectyoga.de/" target="_blank">PerfectYoga</a></strong><sup>8</sup> und bin seit einiger Zeit Fan von <strong>Mady Morrisons</strong> Yoga-Sessions, Wochenpläne und Challenges bei <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/c/MadyMorrison/featured" target="_blank">YouTube</a><sup>9</sup>. Dazu möchte ich aber sagen, dass ich bereits ein paar Präsenz-Yogakurse (so mit echter Trainerin vor Ort im Fitnessstudio <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> ) mitgemacht hatte, bevor ich auf Online umgestiegen bin. Bitte vorsichtig sein, denn auch beim Yoga kann man was „kaputtmachen”, wenn man Haltungen falsch ausführt. Prinzipiell gilt: Wenn sich eine Haltung nicht gut anfühlt, bitte lassen (und zu einem späteren, fitteren Zeitpunkt nochmal probieren) &#8211; so mache ich das jedenfalls.</li>
</ol>



<p>Im Bereich <strong>geistige Gesundheit </strong>gibt es dann schon wieder ein paar wöchentliche Aufgaben mehr:</p>



<p><strong>Mindestens 5-mal pro Woche Tagebuch schreiben</strong>: Das hilft mir, meine Gedanken zu sortieren, weniger zu grübeln und dafür klarer und gelassener zu sein. Die letzten 5 Monate habe ich das <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://urbestself.de/products/das-6-minuten-tagebuch" target="_blank">6-Minuten-Tagebuch</a></strong><sup>10</sup> verwendet, in dem man morgens und abends je 3 kleine Fragen beantwortet. Die Fragen helfen dabei, den Fokus auf das Positive zu lenken. Ich finde, das 6-Minuten-Tagebuch eignet sich super für „Einsteiger” und um mit wenig Zeiteinsatz die positiven Effekte des „Journaling” zu erlangen. Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, einfach ein normales Notizbuch zu verwenden und die Fragen immer mal wieder ein bisschen zu variieren oder auch mal wieder frei zu schreiben, einfach die Gedanken rauszulassen. Das dauert zwar länger als die 6 Minuten, fühlt sich für mich aber mittlerweile noch freier und leichter an &#8211; kein Druck, keine Vorgaben <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Für Anregungen zum Thema Journaling empfehle ich an dieser Stelle nochmals Maxine Schiffmann, die sowohl auf Instagram, als auch in ihrem Podcast und auf ihrem Blog viele Tipps und Ideen dazu teilt.</p>



<p>Aus dem gleichen Grund &#8211; Leichtigkeit und Freude statt Druck &#8211; ist das Ziel genau so formuliert. Ideal ist es für mich, das Tagebuch jeden Tag zu nutzen. Doch wenn ich es dann mal an einem Tag nicht schaffe, würde das direkt als Scheitern verbucht werden &#8211; in Goalify und damit auch in meiner Wahrnehmung. Das baut wieder Druck auf und genau das möchte ich ja vermeiden. Indem ich mir selbst „vorgebe”, nur 5-mal pro Woche Tagebuch zu schreiben, erlaube ich mir, es auch mal nicht zu machen. Und, noch viel wichtiger, sorge regelmäßig für Erfolgserlebnisse, indem ich das Ziel erfülle oder sogar über-erfülle <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p><em>Je mehr grün markierte, „abgehakte” Ziele ich abends oder am Ende der Woche in der App sehe, desto stolzer bin ich auf mich und desto größer ist die Freude und Motivation, weiterzumachen &#8211; also sorge ich dafür! Indem ich die Ziele für mich nicht zu hoch, aber auch nicht zu niedrig setze und sie ggf. anpasse.</em></p>



<p>Was für mich ebenfalls zur geistigen Gesundheit gehört: Für’s <strong>Fernsehen</strong> habe ich mir ein Limit gesetzt, nämlich <strong>maximal 1000 Minuten pro Woche</strong>. Das entspricht etwas weniger als 2,5 Stunden pro Tag. Meistens bleibe ich weit darunter; in Wochen, in denen ich viel fernsehe, waren es bisher maximal 850 Minuten = ca. 2 Stunden pro Tag. Irgendwie immer noch viel, oder? Und dabei liege ich damit weit unter dem Durchschnitt: „Laut der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) belief sich die durchschnittliche Fernsehdauer pro Tag im Jahr 2019 auf 211 Minuten.” (Quelle: <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.statista.com/themen/88/fernsehen/" target="_blank">Statista</a><sup>11</sup>) Sprich: gute dreieinhalb Stunden. Da muss man sich ja nicht wundern, wenn man „keine Zeit” für Sport, zum Kochen, für Ehrenämter mehr hat. Nicht falsch verstehen: Ich fasse mir da gerne an die eigene Nase. Es ist halt auch zu schön, vom Sofa aus, ohne irgendetwas aktiv tun zu müssen, tolle Dinge zu erleben. Dass aber der Geist dabei sehr wohl aktiv ist, das vergessen wir dabei gerne. Ich jedenfalls merke mittlerweile richtig, dass auch Fernsehen anstrengend sein kann. Wie so oft kommt es einfach auf die Dosis an.</p>



<p>Eine Sache, die dafür in den letzten Jahren ziemlich auf der Strecke blieb, war das <strong>Lesen</strong>. Dabei war ich schon immer ein richtiger Bücherwurm. Aber nochmal: Wenn ich mir überlege, wie viel Zeit ich mit Fernsehen verbracht habe, ist es kein Wunder, dass mir für’s Lesen keine mehr blieb. Nun ist es also mein Ziel, dieser Leidenschaft wieder regelmäßig nachzugehen. Und zwar <strong>mindestens 120 Minuten pro Woche</strong> &#8211; was weniger als 20 Minuten am Tag entspricht. Machbar, oder? Ich gebe zu, dass mir das Lesen manchmal trotzdem zu anstrengend ist. Darum zähle manchmal auch Hörbücher dazu <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Das heißt, auch dieses Ziel passe ich immer wieder nach Wochen- und Tagesform so an, wie es für mich passt. Schließlich mache ich das Ganze ja für mich und muss mich nirgendwo sonst für irgendwas rechtfertigen <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Ich wiederhole mich hier, aber das ist mir so wichtig, dass ich es am Ende nochmal anmerken möchte:</p>



<p><strong>Ziel „guter” Gewohnheiten ist es, sich gut zu fühlen. Das Leben selbst zu gestalten. Und das darf Spaß machen</strong> <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Es kommt also auf die Balance an &#8211; die Ziele sollten nicht zu niedrig gesteckt sein, sonst bewegt sich eher wenig. Aber steck sie dir auch nicht zu hoch, denn sie sollen ja motivieren und dir nicht das Gefühl geben, ein*e Versager*in zu sein. Also trau dich ruhig, sie immer mal wieder zu hinterfragen und anzupassen, sodass sie (wieder) für dich passen.</p>



<p>Im nächsten Teil dieser kleinen „Gewohnheiten-Reihe” schreibe ich über meine <em>täglichen</em> Routinen. Auch da wirst du sehen: Ich redigiere sie immer mal wieder, nehme neue Gewohnheiten mit rein und schmeiße andere raus, die sich nicht mehr gut anfühlen. Denn nur, weil in einem schlauen Ratgeber oder Blogartikel steht, dass etwas gut sein soll, muss sich das für mich (oder dich) nicht als die ultimative Wahrheit erweisen <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p><strong>Wie handhabst du das? Planst du deine Wochen, Monate, Jahre? Hast du weitere Tipps und Tricks auf Lager? Was brauchst du, um (neue) Gewohnheiten zu etablieren?</strong> Schreib mir gerne einen Kommentar und/oder schau auf meinem <a href="https://www.instagram.com/wunderland_coaching/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram-Kanal</a> vorbei <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Ich freu mich, von dir zu hören!</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen und Empfehlungen</h2>



<p class="has-neve-link-color-background-color has-text-color has-background" style="color:#ffffff"><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">1</mark> </sup>Buchtipp: Gary Keller &#8211; The One Thing, erhältlich u.a. unter <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.genialokal.de/Produkt/Gary-Keller-Jay-Papasan/The-One-Thing_lid_32844289.html" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://www.genialokal.de/Produkt/Gary-Keller-Jay-Papasan/The-One-Thing_lid_32844289.html</mark></a><br><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">2</mark></sup> App: Goalify, <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.goalifyapp.com" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://www.goalifyapp.com</mark></a><br><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color"><strong>Maxine Schiffmann</strong><br></mark><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">3</mark></sup> Website: <a rel="noreferrer noopener" href="https://maxineschiffmann.de" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://maxineschiffmann.de</mark></a><br><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">4</mark><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#f09a7a;" class="has-inline-color"> </mark></sup>Podcast: <a rel="noreferrer noopener" href="https://maxineschiffmann.de/podcast/" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://maxineschiffmann.de/podcast</mark>/</a><br><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">5</mark></sup> Monats-Journaling-Vorlage: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.instagram.com/p/CFweCtFKjaJ/?utm_source=ig_web_copy_link" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://www.instagram.com/p/CFweCtFKjaJ/?utm_source=ig_web_copy_link</mark></a><br><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">6</mark></sup> Podcast-Folge „Wochen-Reflexion”: <a rel="noreferrer noopener" href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/wochen-reflexion-klar-fokussiert-in-die-neue-woche-starten/id1303183209?i=1000474177486" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://podcasts.apple.com/de/podcast/wochen-reflexion-klar-fokussiert-in-die-neue-woche-starten/id1303183209?i=1000474177486</mark></a><br><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color"><strong>App</strong><br><sup>7</sup> </mark>Microsoft To Do: <a rel="noreferrer noopener" href="https://todo.microsoft.com/tasks/de-de/" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://todo.microsoft.com/tasks/de-de/</mark></a><br><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color"><strong>Online-Yoga</strong><br><sup>8</sup></mark> Online-Studio PerfectYoga: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.perfectyoga.de/" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://www.perfectyoga.de/</mark></a><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color"><sup>9</sup> </mark>Mady Morrison bei YouTube: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/c/MadyMorrison/featured" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://www.youtube.com/c/MadyMorrison/featured</mark></a><br><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color"><strong>Tagebuch</strong><br><sub><sup>10</sup></sub></mark> 6 Minuten Tagebuch: <a rel="noreferrer noopener" href="https://urbestself.de/products/das-6-minuten-tagebuch" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://urbestself.de/products/das-6-minuten-tagebuch</mark></a><br><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color"><sup>11</sup> </mark>Statistiken zum Fernsehen in Deutschland: <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.statista.com/themen/88/fernsehen/" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://de.statista.com/themen/88/fernsehen/</mark></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-2/">Gewohnheiten, Teil 2: vom Großen ins Kleine</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">276</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Gewohnheiten, Teil 1: Wieso, weshalb, warum?</title>
		<link>https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-1/</link>
					<comments>https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-1/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2020 12:14:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Dranbleiben]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Routinen]]></category>
		<category><![CDATA[Umsetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://eliimwunderland.wordpress.com/?p=224</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gewohnheiten – oder auch „Routinen“ – sind momentan gefühlt in aller Munde. Woran liegt das? Worin liegt ihre große Kraft? Das möchte ich in diesem Artikel zunächst einmal klären, bevor ich dann einige Ressourcen mit dir teile, die mich bei der Umsetzung meiner Routinen, dem Etablieren neuer, hilfreicher Gewohnheiten, unterstützen. In Teil 2 und 3&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-1/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Gewohnheiten, Teil 1: Wieso, weshalb, warum?</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-1/">Gewohnheiten, Teil 1: Wieso, weshalb, warum?</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Gewohnheiten – oder auch „Routinen“ – sind momentan gefühlt in aller Munde. Woran liegt das? Worin liegt ihre große Kraft? Das möchte ich in diesem Artikel zunächst einmal klären, bevor ich dann einige Ressourcen mit dir teile, die mich bei der Umsetzung meiner Routinen, dem Etablieren neuer, hilfreicher Gewohnheiten, unterstützen.</p>



<p>In <a href="https://wunderland-coaching.de/persoenliche-weiterentwicklung/gewohnheiten/gewohnheiten-teil-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teil 2</a> und <a href="https://wunderland-coaching.de/persoenliche-weiterentwicklung/gewohnheiten/gewohnheiten-teil-3-meine-taglichen-routinen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">3</a> geht es dann ganz konkret um meine persönlichen (täglichen, wöchentlichen, monatlichen,&#8230;) Routinen.</p>



<p><em>Kurzer Hinweis: Im Verlauf des Artikels teile ich einige Empfehlungen und Ressourcen, teilweise auch in Form von Links. Ich werde hierfür nicht bezahlt und bekomme auch keine sonstige Gegenleistung. Es handelt sich einfach um Empfehlungen, die von Herzen kommen, weil sie mir persönlich sehr geholfen haben oder immer noch helfen. Somit handelt es sich bei allen Links um unbezahlte Werbung. Ich verlinke auf genialokal.de, wo du mit jedem Kauf den lokalen Buchhandel unterstützt (mehr dazu unter <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.genialokal.de/Ueber-uns/" target="_blank">https://www.genialokal.de/Ueber-uns</a>).</em></p>



<p><em>Die Empfehlungen findest du außerdem auch nochmal gesondert am Ende des Artikels.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was sind Gewohnheiten überhaupt?</strong></h2>



<p>Schauen wir uns doch erstmal an, was eine <strong>Gewohnheit</strong> eigentlich ist. Der Duden sagt dazu: „durch häufige und stete Wiederholung selbstverständlich gewordene Handlung, Haltung, Eigenheit; etwas oft nur noch mechanisch oder unbewusst Ausgeführtes.“<sup><a href="https://www.duden.de/rechtschreibung/Gewohnheit" target="_blank" rel="noreferrer noopener">1</a></sup> Als Synonyme tauchen Worte wie <em>Brauch, Tradition, Sitte</em> bis hin zu <em>Angewohnheit, Automatismus, Eigenart</em> oder <em>Marotte</em> auf.</p>



<p>Komisch, das Wort <strong>Routine</strong> wird da gar nicht genannt! Dabei klingt seine (erste) Definition, „durch längere Erfahrung erworbene Fähigkeit, eine bestimmte Tätigkeit sehr sicher, schnell und überlegen auszuführen,“ doch sehr ähnlich. Gleichzeitig hat die Routine auch oft einen negativen Beigeschmack, die im Duden separat genannt wird: „[technisch perfekte] Ausführung einer Tätigkeit, die zur Gewohnheit geworden ist und jedes Engagement vermissen lässt.“ Wie die Aussprache vermuten lässt, stammt das Wort „Routine“ aus dem Französischen, wo es eigentlich „Wegerfahrung“ bedeutet. Dazu passt meiner Meinung nach eine weitere Bedeutung aus dem Duden, die in der EDV gebraucht wird: „meist kleineres Programm oder Teil eines Programms mit einer bestimmten, gewöhnlich häufiger benötigten Funktion.“ Und in der Seemannssprache wird mit „Routine“ die „Zeiteinteilung für den Dienst an Bord“ bezeichnet.<sup><a href="https://www.duden.de/rechtschreibung/Routine" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2</a></sup> Das ist mir definitiv neu.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Macht der Gewohnheit &#8211; positiv wie negativ</strong></h2>



<p>Im Gegensatz dazu kenne ich persönlich den negativen, faden Beigeschmack der Gewohnheit oder Routine ziemlich gut. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, heißt es oft. Wir tun Dinge also nicht unbedingt immer, weil sie sinnvoll sind oder uns gut tun, sondern weil wir es eben so gewohnt sind. Für mich hat das viel mit Alltagstrott zu tun. Gar nicht mehr so richtig darüber nachzudenken, was wir überhaupt tun, geschweige denn wieso oder wozu. Unser Gehirn hat diese Dinge schon so oft getan, dass es schlicht und einfach sicher ist, dass sie ungefährlich sind. Dass unser Überleben gesichert ist, wenn wir sie tun. Und es kann dadurch unheimlich viel Energie sparen, denn wir müssen nicht groß darüber nachdenken. Bei vielen Dingen ist das ja auch gut – atmen, laufen, Fahrradfahren zum Beispiel. Wäre ziemlich anstrengend, über jeden Atemzug nachdenken zu müssen. Und stell dir mal vor, du vergisst es! Da ist es schon sinnvoll, dass diese Dinge automatisiert ablaufen.</p>



<p>Allerdings schleichen sich so auch recht schnell Dinge ein, die zur Gewohnheit werden, obwohl sie uns nicht gerade gut tun. Oder die uns mal gut taten, in der Vergangenheit, uns aber mittlerweile nicht mehr zuträglich sind. Jeden Abend ein Gläschen Wein kann ja schön und gut sein, wenn man es richtig schön genießt. Wenn man es aber irgendwann nur noch trinkt, weil es eben eine Gewohnheit ist, oder wenn es immer mehr und mehr wird und man nicht mehr ohne kann, dann ist das schon eine mehr oder weniger ausgeprägte Abhängigkeit und nicht gut. Das kann man auf alles Mögliche übertragen, zum Beispiel (leider) Schokolade oder anderen Süß- oder Knabberkram, den man abends vor dem Fernseher einfach in sich reinstopft (schuldig im Sinne der Anklage…), auf das abendliche Versumpfen vor dem Fernseher, auf das Rauchen, auf den unbewussten Griff zum Handy und das ewige, ziellose Rumscrollen. Wie oft erwische ich mich dabei, das Handy in die Hand zu nehmen und mich nach einer Minute des Scrollens zu fragen „Was wollte ich noch gleich damit?”. Es ist mittlerweile so zur Gewohnheit geworden, dass ich regelrechte Entzugserscheinungen bekomme, wenn ich mal ohne Smartphone unterwegs bin. Wer kennt’s?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Auch Gedanken sind Gewohnheiten</strong></h2>



<p>Das Gleiche passiert mit unseren Gedanken. Wir denken am Tag um die 60.000 Gedanken (wobei die Zahl in verschiedenen Quellen sehr unterschiedlich ist – in jedem Fall ganz schön viele!), die meisten davon unbewusst und außerdem Tag für Tag so ziemlich die gleichen. Was auch wieder seinen Sinn hat. Blöd nur, wenn es sich bei den Gedanken um welche handelt, die uns an etwas hindern, die uns kleiner machen, als wir sind, die uns zum Beispiel immer und immer wieder vorgaukeln, die anderen seien ja so viel besser als wir. Wenn wir als Kinder immerzu hören „tu dies nicht, tu das nicht, das ist gefährlich,“ dann schützt uns das zwar eine Zeit lang vor Gefahren, Verletzungen etc., aber womöglich glauben wir dann selbst im Erwachsenenalter noch, uns für alles eine Erlaubnis einholen zu müssen. Oder wenn wir in der Schule nie besonders gut waren, obwohl wir viel gelernt haben, glauben wir heute vielleicht immer noch, wir seien dumm und selbst unser Bestes nicht gut genug. Wenn wir vielleicht sogar ziemlich gut waren, ohne uns besonders anstrengen zu müssen, und es am Ende hieß „Du hättest noch viel besser sein können, wenn du nur nicht so faul wärst“, dann glauben wir, immer mehr leisten zu müssen und seien auch nicht gut genug (welcome to my life!). Ausruhen dürfen wir jedenfalls nicht.</p>



<p>Denn diese Stimme in uns ist immer da und treibt uns an, ohne dass wir es merken. Es ist für uns zur Gewohnheit geworden, immer auf Trab zu sein, immer irgendwas zu tun zu haben, denn wir wollen ja nicht als faul gelten. Eine andere Möglichkeit ist es, dass wir dagegen rebellieren, Dinge ständig aufschieben und uns lieber mit etwas befassen, das vermeintlich (oder tatsächlich) mehr Spaß macht. Oder, oder, oder – es gibt so viele Varianten, auf diese unbewussten Muster unbewusst zu reagieren.</p>



<p>Du merkst vielleicht: Das kann in jede erdenkliche Richtung gehen und jeder Mensch hat da seine eigenen „Gedankenautobahnen”, die so ausgeprägt sind, dass sie wunderbar funktionieren, ohne einen &#8211; aktiven! &#8211; Gedanken daran verschwenden zu müssen. Doch den Vergleich mit einer Autobahn finde ich hier auch aus einem anderen Grund sehr passend: So eine Autobahn reißt man nicht mal eben schnell ab. Das dauert. Und so werden wir unliebsame Gewohnheiten oft nicht von heute auf morgen los, sondern Dranbleiben heißt die Devise &#8211; und zwar für durchschnittlich 66 Tage, laut einer Studie des Cancer Research UK Health Behaviour Research Centre (wobei die Dauer zwischen 18 und 254 Tagen variierte!).<sup><a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/ejsp.674" target="_blank" rel="noreferrer noopener">3</a></sup></p>



<p>Eine meiner Gedankenautobahnen sorgt dafür, dass ich allzu viel &#8211; offensichtliche &#8211; Routine in meinem Leben schrecklich finde. Es gibt kaum Schlimmeres für mich als das Gefühl, es bewegt sich nichts mehr. Es ist tagein, tagaus derselbe Trott, der einfach zu nichts führt. Und meine Strategie dagegen war die aktive Rebellion: eine Auszeit von besagtem Trott. Ich konnte es nicht mehr ertragen, dass meine Tage viel zu schnell wie ein grauer Einheitsbrei an mir vorbeiflogen. Dass das Leben gefühlt an mir vorbeizog, statt dass ich es lebte.</p>



<p>Interessanterweise hatte ich nach einer Weile des „In-den-Tag-hinein-Lebens“ jedoch schon wieder das Gefühl, dass die Tage viel zu schnell vergingen und, auf andere Weise, aber eben wieder viel zu unbewusst, an mir vorbeizogen. <strong>All dieses Unbewusste wollte ich nicht mehr einfach hinnehmen, wollte ganz genau hinschauen und aktiv entscheiden, wie ich meine Zeit verbringe.</strong> Also beschloss ich, meine eigenen, unbewussten Gewohnheiten ganz genau unter die Lupe zu nehmen und zu entscheiden, ob sie bleiben dürfen oder nicht. Und mir nach und nach neue, für mich positive und sinnvolle Gewohnheiten anzueignen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>The One Thing</strong></h2>



<p>Da ich bisher nicht unbedingt die Umsetzungs-Maschine war, habe ich mich dafür nach Hilfsmitteln umgesehen, die mich beim Dranbleiben unterstützen könnten. Das erste war das Buch <strong>„The One Thing“ von Gary Keller</strong>.<sup><a href="https://www.genialokal.de/Produkt/Gary-Keller-Jay-Papasan/The-One-Thing_lid_32844289.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">4</a></sup> Ich habe es mir als Hörbuch angehört, werde es mir aber sicherlich auch noch in Buchform zulegen, um immer mal wieder reinzuschauen. Das ist also Empfehlung Nummer 1. In dem Buch ist sehr gut beschrieben, wieso es sinnvoll ist, sich Gewohnheiten zuzulegen, die den eigenen Zielen dienen. Klingt ja eh logisch, aber nur weil etwas logisch klingt, heißt das ja noch lange nicht, dass wir auch danach handeln, nicht wahr? Genau bei diesem Knackpunkt hat das Buch mir sehr geholfen. Denn es beschreibt ebenfalls eindrücklich, wie man das Ganze sinnvoll angehen kann. Nämlich so, dass der Berg nicht allzu groß erscheint – denn daran scheitern ja oft die guten Vorsätze.</p>



<p>Statt also zu denken: „Ich bin viel zu faul, wie soll ich Sportmuffel jemals genügend Bewegung in meinen Alltag einbauen? (Und Zeit hab ich ja eh keine dafür…)“ ermutigt Gary Keller dazu, sich jeden Tag zu fragen: <strong>Welche EINE Sache kann ich HEUTE tun, um meinem Ziel näher zu kommen?</strong> Und das ist ganz individuell. Für die eine kann es sein, sich einen Timer zu stellen und alle 40 Minuten mal für 5 Minuten (oder auch nur eine) vom Schreibtisch aufzustehen. Für den anderen kann es bedeuten, eine Station früher aus der Straßenbahn auszusteigen und den restlichen Weg zu laufen. (Es sei denn, du wohnst auf dem Dorf. Dann bedeutet eine Station durchaus mal eine Stunde und dass das einen Bewegungsmuffel eher abschreckt, ist glaube ich ziemlich offensichtlich. :D) Oder die Treppen zu nehmen statt den Aufzug. Diese kleinen Schritte, jeden Tag ausgeführt, addieren sich und schon fühlt der Rücken sich nach und nach besser an.</p>



<p>Nun haben wir ja meistens nicht nur ein Ziel, sondern mehrere, denn unser Leben besteht ja aus vielen Bereichen, die uns wichtig sind. Es gilt also, sich nicht in der Vielfalt an Möglichkeiten zu verlieren. Und genau darum behandelt Gary Keller in seinem Buch nicht nur „The One Thing“, sondern eben auch den größeren Zusammenhang: Was möchte ich in meinem Leben erreichen, was sind also meine Lebensziele? Dazu kann ich übrigens ein weiteres Buch empfehlen, nämlich <strong>„The Big Five for Life“ von John Strelecky</strong>.<sup><a href="https://www.genialokal.de/Produkt/John-Strelecky/The-Big-Five-for-Life_lid_7390154.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">5</a></sup> (Oder auch seine anderen Bücher <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> )</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Leben gestalten durch Gewohnheiten</strong></h2>



<p>Im Hinblick darauf frage ich mich dann: Welche eine Sache kann ich in den nächsten 10 Jahren tun, um Lebensziel A einen Schritt näher zu kommen? Welche eine Sache kann ich in den nächsten 5 Jahren erledigen, um meinem 10-Jahres-Ziel einen Schritt näher zu kommen? Und so weiter, und so fort für 2 Jahre, das aktuelle Jahr, den aktuellen Monat, diese Woche und schließlich: Welche eine Sache kann ich heute tun, um meinem Wochenziel XY einen Schritt näher zu kommen? Man kann sogar noch weitergehen und sich das in jedem einzelnen Moment fragen: Was kann ich jetzt gerade tun, um meinem Tagesziel einen Schritt näher zu kommen?</p>



<p>Ich mache das bei weitem nicht in jedem Moment, es gelingt mir noch nicht mal jeden Tag oder jede Woche. Aber wenn es mir gelingt, hilft mir diese Frage immer wieder dabei, den Fokus auf die Dinge zu setzen, die mir wirklich wichtig und dafür dienlich sind. Wenn es mir gelingt, wird mir bewusst: Nein, noch eine halbe Stunde weiter durch Instagram zu scrollen oder die fünfte Folge einer meiner Lieblingsserien zu schauen, bringt mich eher nicht näher an mein Ziel, einen Blogartikel pro Woche zu veröffentlichen. Stattdessen schalte ich aus, nehme mir einen Moment, um mich zu fragen, wie es mir gerade geht – physisch und psychisch – und was ich gerade brauche. Und dann erfülle ich diese Bedürfnisse. Und dann kann ich entscheiden: Brauche ich gerade einfach eine Pause? (Dann ist ggf. auch mal die Lieblingsserie suchteln okay.) Oder bin ich fit und inspiriert und setze mich an den PC, um zu schreiben?</p>



<p><strong>Denn dann wird es gut. Dann ist es kein „sich Zwingen“ und kein stumpfes Ausführen um des Ausführens willen, sondern ich habe mein Ziel vor Augen.</strong> Und das hilft mir persönlich ungemein: Es gibt mir ein Gefühl von Sinn und ich weiß, dass ich mein Leben aktiv gestalte, statt nur auf die Dinge zu reagieren, die mir „passieren“. Zusätzlich nimmt es den Staub von dem Image, das &#8222;Gewohnheiten&#8220; für mich bisher hatten! Ich lerne, dass Gewohnheiten weder eintönig und stumpf sein müssen, noch bedeuten, mich ständig zu irgendetwas zu zwingen. Sondern dass sie mir im Gegenteil sogar gut tun!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Inspirationsquelle Instagram</strong></h2>



<p>Eine weitere Inspirationsquelle ist für mich Instagram – vorausgesetzt, ich irre nicht ziellos darauf umher, weil meine Aufmerksamkeitsspanne schon längst vorüber ist. Es gibt zu eigentlich allen Themen so wundervolle Accounts, die eine tolle Unterstützung sein können.</p>



<p>Zum Thema Routinen und Dranbleiben ist für mich immer wieder <strong>Dieter Jakob</strong><sup><a href="https://www.instagram.com/dieterjakob.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">6</a></sup> eine riesige Inspiration. Durch ihn kam ich auch auf „The One Thing“. Auf seinem Instagram-Account und Blog stellt Dieter nicht nur immer wieder anschaulich und umsetzungsnah Bücher zu verschiedenen Themen (oftmals Persönlichkeitsentwicklung) vor, sondern geht auch mit gutem Beispiel voran: So hat er sich nicht nur vorgenommen, jeden Tag laufen zu gehen, sondern zieht es auch seit über einem Jahr durch und nimmt uns in seinen Instagram-Stories mit. Außerdem stellt er auf seinem Blog kostenlos eine Tabelle zur Verfügung, die er für sich entworfen hat, um seine Ziele und seinen Fortschritt nachzuverfolgen und nach der Struktur von „The One Thing“ seine Aktivitäten Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat darauf auszurichten. Ich werde dafür übrigens nicht bezahlt <img alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f600.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> aber ich kann jedem Menschen, der sich mehr Struktur wünscht oder einen sanften Arschtritt in Form eines guten Beispiels braucht, nur empfehlen, mal bei Dieter vorbeizuschauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Technische Unterstützung</strong></h2>



<p>Ich hatte mir jetzt also schon mal ein paar (noch nicht alle) meiner wichtigsten Ziele überlegt und einige Sachen im Kopf, die ich auf täglicher Basis einführen wollte. Da kam für mich die Frage auf: Wie mache ich das? Ich kann das doch unmöglich alles im Kopf behalten, alleine beim Gedanken daran bekomme ich Kopfweh. <strong>Was kann mir also dabei helfen, meine Ziele zu verfolgen und wirklich dranzubleiben?</strong></p>



<p>Ich war mir sicher, dass es in dieser Welt da draußen, die so viele sinnlose, zum Glück aber auch so viele sinnvolle Dinge hervorbringt, irgendetwas geben würde, was mich unterstützen könnte. Das eine Ding, das mich täglich begleitet – so wie die meisten von uns -, ist mein Smartphone. Auch das kann ein absoluter Zeitfresser sein, doch ursprünglich wurde es doch dazu designt, uns Menschen das Leben zu erleichtern. Und richtig eingesetzt, kann es das auch noch heute. Ich suchte also nach einer App, die für mich gut aussah, und stieß auf <strong>Goalify</strong>.<sup><a href="https://www.goalifyapp.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">7</a></sup> In der Free-Version lassen sich (glaube ich) 3 Ziele einstellen und verfolgen, ich kann also nur empfehlen, sie mal auszuprobieren. Mir gefiel die App sofort und ich legte mir direkt die Vollversion für einmalig 9,99 € zu. Ich nutze sie jetzt seit ca. 5 Monaten und die Investition hat sich für mich jetzt schon dermaßen gelohnt!</p>



<p>Ich nutze die App für Tages- und Wochenziele. Auch Monatsziele kann man darin einstellen. Es gibt verschiedene Arten von Zielen und für den Anfang auch zahlreiche Vorlagen, aus denen man wählen kann (z.B. jeden Tag Badminton trainieren, jeden Tag 30 Minuten die Rückhand trainieren oder jede Woche 3x spielen). Neben den Wochenzielen war es für mich wichtig, vor allem meine Morgen- und Abendroutine zu gestalten, in der Hoffnung, dass meine gewünschten Gewohnheiten nach einer Weile genauso dazugehören würden wie das Zähneputzen. <strong>Denn beim Zähneputzen frage ich mich nicht jedes Mal „mache ich es jetzt oder nicht?“, sondern ich tue es einfach. Gar keine Frage. Ganz selbstverständlich.</strong> Während ich mich eine Zeit lang jeden Tag gefragt habe, ob ich denn nun meditieren soll oder nicht, und mir das beim Sport immer noch so geht (doch selbst da merke ich schon große Fortschritte).</p>



<p>Mit dem Vorwissen aus „The One Thing”, „The Big Five for Life”, der Motivation durch Dieter Jakob und Goalify als technischer Unterstützung war ich nun bestens gerüstet, loszulegen. Welche Routinen ich konkret in mein Leben integriert habe und was sie mir bringen, darüber schreibe ich in <a href="https://wunderland-coaching.de/persoenliche-weiterentwicklung/gewohnheiten/gewohnheiten-teil-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teil 2</a> und <a href="https://wunderland-coaching.de/persoenliche-weiterentwicklung/gewohnheiten/gewohnheiten-teil-3-meine-taglichen-routinen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">3</a> meiner kleinen Gewohnheiten-Reihe.</p>



<p>Hast du noch weitere Lektüre, Inspirationsquellen oder sonstige Empfehlungen zum Thema Gewohnheiten/Routinen? Oder auch konkrete Fragen?</p>



<p>Dann lass mir gerne einen Kommentar da oder schau bei <a href="https://www.instagram.com/wunderland_coaching/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a> vorbei <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen und Empfehlungen</h2>



<p class="has-neve-link-color-background-color has-text-color has-background" style="color:#ffffff"><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">1</mark> </sup>„Gewohnheit” im Duden: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.duden.de/rechtschreibung/Gewohnheit" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://www.duden.de/rechtschreibung/Gewohnheit</mark></a><br><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">2</mark></sup> „Routine” im Duden: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.duden.de/rechtschreibung/Routine" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://www.duden.de/rechtschreibung/Routine</mark></a><br><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">3</mark> </sup>Studie „How are habits formed: Modelling habit formation in the real world”: <a rel="noreferrer noopener" href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/ejsp.674" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/ejsp.674</mark></a><br><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color"><strong>Bücher</strong><br><sup>4</sup></mark><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#f09a7a;" class="has-inline-color"> </mark></sup>Gary Keller &#8211; The One Thing, erhältlich u.a. unter: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.genialokal.de/Produkt/Gary-Keller-Jay-Papasan/The-One-Thing_lid_32844289.html" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://www.genialokal.de/Produkt/Gary-Keller-Jay-Papasan/The-One-Thing_lid_32844289.html</mark></a><br><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">5</mark></sup> John Strelecky &#8211; The Big Five for Life, erhältlich u.a. unter: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.genialokal.de/Produkt/John-Strelecky/The-Big-Five-for-Life_lid_7390154.html" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://www.genialokal.de/Produkt/John-Strelecky/The-Big-Five-for-Life_lid_7390154.html</mark></a><br><br><strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">Blog &amp; Instagram-Account<br></mark></strong><sup><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color">6</mark></sup> Dieter Jakob: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.dieterjakob.de" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://www.dieterjakob.de</mark></a> / <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.instagram.com/dieterjakob.de" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://www.instagram.com/dieterjakob.de</mark></a><br><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e4a037" class="has-inline-color"><strong>App</strong><br><sup>7</sup></mark> Goalify: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.goalifyapp.com" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-neve-link-hover-color-color">https://www.goalifyapp.com</mark></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-1/">Gewohnheiten, Teil 1: Wieso, weshalb, warum?</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-1/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>6</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">274</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
