<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>zyklisch leben Archive - Wunderland Coaching</title>
	<atom:link href="https://wunderland-coaching.de/tag/zyklisch-leben/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://wunderland-coaching.de/tag/zyklisch-leben/</link>
	<description>Coaching für Selbstwert und SelbstBewusstsein</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Dec 2024 16:53:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.3</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-Rebranding-Logo-Website-1-2.png?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>zyklisch leben Archive - Wunderland Coaching</title>
	<link>https://wunderland-coaching.de/tag/zyklisch-leben/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">214255675</site>	<item>
		<title>Frühlingsanfang: Endlich ist er da &#8211; Zeit, aufzublühen!</title>
		<link>https://wunderland-coaching.de/fruehlingsanfang/</link>
					<comments>https://wunderland-coaching.de/fruehlingsanfang/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2024 00:14:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreskreis]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszyklus]]></category>
		<category><![CDATA[Klarheit]]></category>
		<category><![CDATA[Neuanfang]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[zyklisch leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wunderland-coaching.de/?p=3187</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die dunkle Jahreszeit ist vorbei, das Licht ist zurückgekehrt: am heutigen 20. März 2024 feiern wir auf der Nordhalbkugel die Frühlingstagundnachtgleiche und damit den (kalendarischen) Frühlingsanfang. Über die symbolische Bedeutung dieses Tages und dieser Jahreszeit für das zyklische Leben, Ideen, um den Frühlingsanfang zu feiern &#8211; und darüber, wie du die Kraft des Frühlings für&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/fruehlingsanfang/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Frühlingsanfang: Endlich ist er da &#8211; Zeit, aufzublühen!</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/fruehlingsanfang/">Frühlingsanfang: Endlich ist er da &#8211; Zeit, aufzublühen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die dunkle Jahreszeit ist vorbei, das Licht ist zurückgekehrt: am heutigen 20. März 2024 feiern wir auf der Nordhalbkugel die Frühlingstagundnachtgleiche und damit den (kalendarischen) Frühlingsanfang.</strong> Über die symbolische Bedeutung dieses Tages und dieser Jahreszeit für das zyklische Leben, Ideen, um den Frühlingsanfang zu feiern &#8211; und darüber, wie du die Kraft des Frühlings für dich nutzen kannst.</p>



<p>Hinweis: Alle Daten im folgenden Artikel beziehen sich auf die Nordhalbkugel. Auf der Südhalbkugel gelten die Bezeichnungen jeweils genau umgekehrt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die Frühlingstagundnachtgleiche?</h2>



<p>Als Frühlingstagundnachtgleiche (auch Äquinoktium im Deutschen oder Equinox im Englischen, von lat. aequus = gleich und nox = Nacht) wird das Datum bezeichnet, an dem <strong>Tag und Nacht ungefähr gleich lang</strong> sind (<a href="https://www.geo.de/wissen/tagundnachtgleiche--tag-und-nacht-sind-nicht-gleichlang--33298122.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zumindest theoretisch</a>). Der Grund dafür ist, dass die Sonne sich an diesem Tag genau über dem Äquator befindet, wenn sie ihren Höchststand (Zenit) erreicht.</p>



<p>Der Frühlingsanfang wird an der Frühlingstagundnachtgleiche festgemacht, weil nach diesem Zeitpunkt die <strong>Tage wieder länger sind als die Nächte</strong>. Der kürzeste Tag im Jahr ist die Wintersonnenwende (21. oder 22. Dezember). Von diesem Tag an werden die Tage immer länger und die Nächte kürzer. Zur Frühlingstagundnachtgleiche (19., 20. oder 21. März) erreichen Tag und Nacht sozusagen Gleichstand und die Tage nehmen an Länge zu, bis an der Sommersonnenwende (20., 21. oder 22. Juni) der Höchststand erreicht ist. Ab dann werden die Tage wieder Stück für Stück kürzer, erreichen bei der Herbsttagundnachtgleiche (22., 23. oder 24. September) wieder Gleichstand und schrumpfen weiter bis zur Wintersonnenwende. Und dann geht&#8217;s von vorne los &#8211; der ewige Jahreskreis.</p>



<p>Während der &#8222;meteorologische Frühlingsanfang&#8220; sich am Kalender orientiert und immer am 1. März stattfindet, markiert die Frühlingstagundnachtgleiche den &#8222;kalendarischen&#8220; bzw. &#8222;<strong>astronomischen Frühlingsanfang</strong>&#8222;. Da unser Kalender die Bewegungen unseres Planeten nicht exakt abbildet, verschiebt sich dieser Zeitpunkt Jahr um Jahr ein wenig. Er findet immer <strong>zwischen dem 19. und dem 21. März</strong> statt.</p>



<p><strong>2024</strong> findet das Frühlings-Äquinoktium am <strong>20.3. um 4:06 Uhr deutscher Zeit</strong> (MEZ) statt. Bis einschließlich 2047 fällt die Frühlingstagundnachtgleiche in unseren Breitengraden jedes Jahr auf den 20. März, ab 2048 auf den 21. Mehr über die Hintergründe der verschiedenen Daten kannst du z. B. <a href="https://www.timeanddate.de/astronomie/fruehlingsanfang" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier (bei timeanddate.de)</a> auf einen Blick nachlesen.</p>



<p>Wenn du ein bisschen so bist wie ich, fieberst du seit Monaten regelrecht auf den Frühlingsanfang hin. Ich bin auch großer Fan davon, dass <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nouruz" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im persischen Kulturkreis das neue Jahr mit dem Frühlingsanfang beginnt</a>!</p>



<p>Auch, wenn jede Jahreszeit ihre Qualitäten hat und ihre Geschenke für uns bereithält &#8211; mir persönlich ist der Frühling am liebsten (und der Winter am wenigsten). Das hängt stark mit seiner Zeitqualität zusammen, die ich einfach wunderschön finde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bedeutung, Energien und Zeitqualität des Frühlings</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Die Natur erwacht</h3>



<p>Nicht umsonst existiert das wundervolle Wort &#8222;<strong>Frühlingserwachen</strong>&#8220; in der deutschen Sprache! Der Frühling ist die Jahreszeit, in der die <strong>Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht</strong> und das Wachstum, das in den vorangegangenen Monaten im Inneren stattgefunden hat, nach außen tritt und sichtbar wird. Endlich, möchte ich sagen &#8211; das Graubraun des Winters weicht immer mehr dem frischen Grün der <strong>Blätter</strong>, die sich langsam und irgendwie doch ganz schnell aus ihren Knospen befreien. Von der zarten bis knallig-bunten <strong>Blütenpracht</strong> ganz zu schweigen!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="952" height="714" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4924-1.jpg?resize=952%2C714&#038;ssl=1" alt="Amsel im Blütenmeer" class="wp-image-3198" style="width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4924-1.jpg?w=952&amp;ssl=1 952w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4924-1.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4924-1.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 952px) 100vw, 952px" /><figcaption class="wp-element-caption">Neugierige, junge Amsel im Blütenmeer aus Gänseblümchen und Traubenhyazinthen</figcaption></figure></div>


<p>Nicht nur die Pflanzen werden von dem zurückgekehrten Licht und der Wärme wachgeküsst, auch die <strong>Tierwelt</strong> wird wieder aktiv. Da gibt es zum Beispiel die <strong>zwitschernden Vögel</strong>, die ihre Balzrituale vollziehen &#8211; und später dann ihr Nachwuchs, der nach Futter zirpt; die <strong>summenden Insekten</strong>, die den Pflanzen bei der Befruchtung behilflich sind; oder auch die (meiner Meinung nach richtig niedlichen) <strong>Eidechsen</strong>, die aus ihrer Winterstarre erwachen und auf ihren Felsen die warme Sonne genießen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie darfst du wachsen?</h3>



<p>Genau das, was wir jetzt in der Natur beobachten könne, beschreibt auch die Zeitqualität des Frühlings: Licht und Wärme habe wieder die Oberhand über Kälte und Dunkelheit. Es ist die Zeit des <strong>Wachstums</strong>, des <strong>Aufblühens</strong> und der <strong>Fruchtbarkeit</strong>.</p>



<p>Die <strong>Energie</strong> tritt wieder <strong>von innen nach außen</strong>. Nach der Winterzeit, die von Rückzug und Innenschau geprägt war, konnten wir nach dem Jahreswechsel vorsichtig anfangen, erste Samen zu säen. Im Vorfrühling keimten sie im Verborgenen und fingen langsam an, zu wachsen. Und jetzt machen Sonne und Wärme das <strong>nach außen sichtbare Wachstum</strong> möglich. Es wird immer bunter und üppiger in der Natur &#8211; der Frühling zieht die Früchte heran, die wir in einigen Monaten dann ernten können.</p>



<p style="padding-right:2.2rem;padding-left:2.2rem">Welche <strong>Ideen</strong> keimen z. B. in dir, die jetzt sichtbar gemacht, gepflegt, gedüngt und gepäppelt werden dürfen?<br><strong>Was darf in deinem Leben wachsen?</strong><br>Und &#8211; ganz wichtig &#8211; was darfst du <strong>loslassen</strong>, um Platz dafür zu schaffen?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was darfst du hinter dir lassen?</h3>



<p>Denn auch das gehört zum Frühling, besonders zur Zeit rund um den Frühlingsanfang: Tiere, die mit einem Fell ausgestattet sind, befreien sich mit steigenden Temperaturen nach und nach von ihrem <strong>Winterfell</strong>. Und manche Pflanzen, die über den Winter ihr verdorrtes Laub als Schutz behalten haben, werfen es nun nach und nach ab, um die frischen Triebe ans Licht zu lassen.</p>



<p><strong>So darfst auch du jetzt die Schwere, Dunkelheit, Kälte, Trägheit und Zurückgezogenheit des Winters loslassen &#8211; um mit Schwung, Elan und Klarheit auf deine Ziele hinzuarbeiten und Raum für dein Wachstum zu schaffen.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Reminder: Es ist alles schon in dir.</h3>



<p>Was auch immer du dir wünschst &#8211; was auch immer es ist, das in deinem Leben entstehen, wachsen und gedeihen darf: <strong>Erinnere dich daran, dass du alles schon in dir trägst, was du dafür brauchst.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4926-1.jpg?resize=768%2C1024&#038;ssl=1" alt="junge Fliederblüten" class="wp-image-3197" style="aspect-ratio:3/4;object-fit:cover;width:450px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4926-1.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4926-1.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4926-1.jpg?w=1038&amp;ssl=1 1038w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></div>


<p>In dir ist alles schon längst angelegt, wie in dieser Fliederblüte. Aktuell ist sie nur wenige Millimeter groß, aber jedes einzelne Glied der wunderschönen, duftenden Blüte, die uns in wenigen Monaten erfreuen wird, ist bereits vorhanden!</p>



<p style="padding-right:2.2rem;padding-left:2.2rem"><strong>Der Flieder braucht Licht, Wärme und den richtigen Boden, um zu gedeihen. Was brauchst du?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Den Frühlingsanfang feiern: Komm&#8216; in deine Energie!</h2>



<p>Den Frühlingsanfang kannst du wunderbar nutzen, um dein eigenes Frühlingserwachen zu feiern und ganz in deine Energie zu kommen. Licht und Wärme verleihen schließlich auch uns Menschen mehr Energie und Antriebskraft &#8211; perfekt, um jetzt nochmal <strong>Klarheit über deine Ziele</strong> zu erlangen und vor allem <strong>frohen Mutes darauf hinzuarbeiten!</strong> Einige Ideen, wie du die Zeitqualität für dich nutzen kannst, stelle ich dir hier vor:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Loslassen: Frühjahrsputz &#8211; innerlich und äußerlich</h3>



<p>Um <strong>klar und effektiv</strong> auf deine Ziele hinzuarbeiten und überhaupt in deinem Leben willkommen heißen zu können, was du dir wünschst, darfst du zuallererst <strong>Platz schaffen</strong>! Ausmisten ist angesagt.</p>



<p>Befreie dich von Ballast und lasse Altes los &#8211; das gilt sowohl für deinen Wohnraum, als auch für deine Gedanken, <a href="https://wunderland-coaching.de/beitragsserie-gewohnheiten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gewohnheiten</a>, Beziehungen, Ziele,&#8230;</p>



<p class="has-text-align-left" style="padding-top:0;padding-right:2.2rem;padding-bottom:0;padding-left:2.2rem"><strong>Was hat ausgedient und darf gehen?</strong></p>



<p>Neben dem klassischen Frühjahrsputz kannst du dich <strong>energetisch</strong> z. B. durch räuchern, das Verbrennen von Zetteln mit den Dingen, die du loslässt oder durch ein Basenbad unterstützen.</p>



<p>Besonders schön finde ich die <strong>Integration der vier Elemente</strong> in den Frühjahrsputz wie <a href="https://www.hagalis.info/jahreskreisfest-fruehjahrstagundnachtgleiche-ostara" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel</a> beschrieben: lüften für das Element Luft, räuchern für das Element Feuer, waschen/wischen für das Element Wasser und Pflanzen umtopfen für das Element Erde.</p>



<p>Wenn du nicht genau weißt, in welchem <strong>Lebensbereich</strong> du anfangen sollst, nutze doch gerne die Übungen, die ich in diesem <strong>Workbook</strong> für dich zusammengetragen habe: <a href="https://wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/03/Klarheit-Orientierung-in-Zeiten-des-Umbruchs.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klarheit &amp; Orientierung in Zeiten des Umbruchs</a>. Besonders Übung 2 und 3 lege ich dir für einen recht schnellen und plakativen Überblick ans Herz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Fest für die Sinne: achtsamer Naturspaziergang</h3>



<p>Schon mit einer halben Stunde in der erwachenden Natur kannst du eine ganz neue Energie in dir aufnehmen &#8211; geh&#8216; an einem sonnigen Tag raus und genieße mit all deinen Sinnen. Hier ein paar Anregungen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tastsinn / Spüren</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Spüre</strong> die angenehme Wärme auf deiner Haut (je nach Hauttyp: Sonnenschutz nicht vergessen, mit der Frühlingssonne ist besonders bei empfindlicher Winterhaut nicht zu spaßen!).</li>



<li>Gehe ein paar Schritte <strong>barfuß</strong> &#8211; z. B. auf warmem Stein, weichem Moos oder sandigem Waldboden. Wie fühlt es sich an? Ist es kalt oder warm unter deinen Füßen? Gibt es Unebenheiten? <strong>Verbinde dich mit Mutter Erde und fühle, wie sie dich trägt und dir Kraft gibt.</strong></li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Sehsinn / Sehen</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Beobachte</strong> in den kommenden Wochen und Monaten, wie die Pflanzen nach und nach neue Blätter und Triebe bekommen, in die Höhe schießen und aufblühen. Jeden Tag ein Stückchen mehr!</li>



<li><strong>Beobachte die wuselnde Tierwelt</strong>: wie die Amsel ihr Nest baut, wie die Hummeln sich am Nektar laben,&#8230;</li>



<li>Genieße den Anblick der intensiver werdenden <strong>Farben</strong>: vom zarten Grün der Baumknospen über sattes Himmelblau bis hin zu Rosa, Gelb und Rot in allen möglichen Schattierungen. Welche Pflanzen erkennst du wieder? Welche Blüte gefällt dir am besten?</li>



<li>Gehe auf <strong>Wimmelbildsuche</strong>: Welches Haus in der Nachbarschaft hat den buntesten Vorgarten? Wie viele Eidechsen kannst du auf einem Spaziergang entdecken (bei mir waren es letzte Woche 53!)? Wie viele Knospen zählst du an Baum xy? Wie viele Blüten siehst du an einem Zweig?</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="890" height="1186" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4925-1.jpg?resize=890%2C1186&#038;ssl=1" alt="Eidechse auf Felsen in der Sonne" class="wp-image-3199" style="width:450px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4925-1.jpg?w=890&amp;ssl=1 890w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4925-1.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4925-1.jpg?resize=768%2C1023&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 890px) 100vw, 890px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mein persönliches Frühlings-Krafttier: die Eidechse. Sie symbolisiert u. a. das Loslassen. Und mit dem Konzept der Winterstarre kann ich mich genauso gut identifizieren wie damit, den Tag mit In-der-Sonne-Liegen zu verbringen.</figcaption></figure></div>


<h4 class="wp-block-heading">Geruchssinn / Riechen</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Atme</strong> die frische, zart-warme Luft ein. Vielleicht erhaschst du den <strong>Duft</strong> von Blüten in deiner Umgebung &#8211; oder von frisch gemähtem Gras?</li>



<li>Suche dir gezielt z. B. einen blühenden Baum oder eine Blume aus, schließe die Augen und <strong>schnuppere</strong> daran. Nimm den Duft richtig in dir auf. Wie fühlt sich das an? Ruft der Duft Erinnerungen wach?</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Hörsinn / Hören</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lausche dem <strong>Zwitschern der Vögel</strong> &#8211; wie viele unterschiedliche Stimmen erkennst du?</li>



<li>Höre dem <strong>gluckernden Bach</strong> zu, dem <strong>Summen</strong> der fleißigen Bienen und Hummeln oder dem <strong>Rauschen des Winds</strong> in den Bäumen.</li>



<li>In einem ruhigen Buchenwald kannst du jetzt sogar <strong>zuhören, wie die Knospen sich öffnen</strong>! Das tun sie nämlich mit einem leisen Knall bzw. Knacken.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Geschmackssinn / Schmecken</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sammle <strong>Wildkräuter</strong> und garniere deine Mahlzeiten damit. Jetzt ist z. B. Bärlauchzeit!</li>



<li>Und noch ein Bonus, der nichts mit deinem Spazierganz zu tun hat (es sei denn, du gehst zu Fuß einkaufen): Integriere die <strong>wachsende Vielfalt an saisonalem, regionalem Gemüse und Obst</strong> in deinen Speiseplan. Ab März stehen im <a href="https://eatsmarter.de/saisonkalender" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Saisonkalender</a> z. B. schon wieder Rhabarber und Rucola, im April kommen Spargel, Radieschen und Spinat dazu und im Mai (endlich <img alt="😍" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60d.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>) Erdbeeren!</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Dream &#8211; Plan &#8211; Do: Ziele setzen, in kleine Schritte zerlegen und loslegen</h3>



<p><strong>Jetzt ist die Zeit, aktiv für deine Träume, Wünsche und Ziele loszugehen und dich zu zeigen!</strong></p>



<p>Vielleicht hast du <a href="https://wunderland-coaching.de/wie-neujahrsvorsaetze-tatsaechlich-gelingen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zu Jahresbeginn Vorsätze gefasst</a>, Ziele gesetzt oder eine <strong>Vision</strong> formuliert. Vielleicht warst du aber auch noch in der Winterstarre und hattest bisher keinen Kopf dafür. Beides ist vollkommen okay! Mein Vision Board hängt auch &#8222;erst&#8220; seit wenigen Wochen an der Wand. Die Hauptsache aber ist: es hängt!</p>



<p>Wenn du schon Ziele für dich formuliert hast: überprüfe doch nochmal, ob sie sich immer noch stimmig anfühlen, und nimm ggf. <strong>Kurskorrekturen</strong> vor.</p>



<p>Und wenn du einfach gemütlich ins Jahr gestartet bist und dafür jetzt den Ruf nach mehr Klarheit verspürst: go for it! <strong>Die richtige Zeit ist immer genau dann, wenn du dich dafür entscheidest.</strong></p>



<p>Alles, was für Neujahrsvorsätze gilt, gilt natürlich auch für das unterjährige Zielesetzen. Im Detail kannst du <a href="https://wunderland-coaching.de/wie-neujahrsvorsaetze-tatsaechlich-gelingen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> nachlesen, hier jedoch in Kurzform:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stelle sicher, dass deine Ziele <strong>aus dir heraus</strong> kommen, nicht von anderen.</li>



<li>Erstelle dir z. B. ein Vision Board als <strong>Stütze</strong>, um deine Ziele immer wieder in dein Gedächtnis zurückzuholen.</li>



<li><strong>Fokussiere dich</strong> auf eine Sache zur Zeit: <a href="https://wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/03/Klarheit-Orientierung-in-Zeiten-des-Umbruchs.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Womit fängst du an?</a> &#8211; Damit stellst du sicher, dass du dein Gehirn und dein ganzes System nicht durch zu viel Veränderung auf einmal überforderst.</li>



<li>Definiere <strong>Meilensteine</strong>: woran erkennst du, dass du deinem Ziel näher kommst?</li>



<li>Leite von hier aus immer kleinere <strong>Teilziele</strong> ab, bis du beim <strong>ersten kleinen Schritt</strong> angekommen bist, den du heute für dein Ziel umsetzen kannst.</li>



<li>Und dann <strong>gehe diesen ersten kleinen Schritt</strong> &#8211; und <strong>sei stolz auf dich</strong>, wenn du ein Häkchen dahinter setzt, egal wie &#8222;lächerlich klein&#8220; der Schritt wirken mag.</li>
</ul>



<p>Wie oben bereits erwähnt, wird <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nouruz" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im Iran zur Frühlingstagundnachtgleiche Neujahr gefeiert</a>. Wieso also nicht <em>jetzt</em> neue Vorsätze fassen (statt mitten im Winter, was ich persönlich noch nie so ganz verstanden habe)?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Genieße den Frühlingsanfang &#8211; in deinem Tempo</h2>



<p>Der beginnende Frühling ist eine Zeit zum Genießen. Nimm die frische Energie in dir auf, lasse die Sonne dir Kraft spenden und trau&#8216; dich, genauso aufzublühen wie die Natur um dich herum.</p>



<p>Denke dabei unbedingt daran: <strong>Es ist okay, richtig und wichtig, in deinem eigenen Tempo zu gehen.</strong></p>



<p>Vielleicht bist du ein Mandelbaum, der schon fast wieder verblüht ist, vielleicht eine Tulpe, die gerade so langsam in ihre Blüte kommt. Vielleicht bist du aber auch eine Pfingstrose, die erst in einigen Wochen zu blühen anfängt, oder sogar eine Sonnenblume, die noch eine ganze Weile braucht.</p>



<p>All das ist okay. <strong>Achte auf dich und deine Bedürfnisse und kümmere dich gut um dich.</strong> Gib dir genug Licht, Wärme, Dünger und vor allem Liebe, um ganz in deinem Tempo zu wachsen. Was ich damit sagen will: Genieße den Frühling auf deine Weise &#8211; und fühle dich bitte nicht unter Druck gesetzt, jetzt &#8222;einen Zahn zulegen&#8220; zu müssen, unbedingt rausgehen zu müssen oder überhaupt irgendetwas zu <em>müssen</em>, nur weil eben Frühling ist.<br><strong>Du wirst genau dann blühen, wenn es richtig für dich ist!</strong></p>



<p>Genau das ist es nämlich, was ich mir für dich wünsche: dass du aufblühst. Und dass du dich dabei vollkommen wohl fühlst! Wenn du dir dabei Begleitung wünschst, <a href="https://meet.brevo.com/marie-elisabeth-hirsch/kennenlerngespraech" target="_blank" rel="noreferrer noopener">lass&#8216; uns gerne sprechen.</a></p>



<p>Genieße die Zeit und sei gut zu dir. Du bist genau richtig, so, wie du bist!</p>



<p>Deine</p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="62" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1898" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?w=540&amp;ssl=1 540w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/fruehlingsanfang/">Frühlingsanfang: Endlich ist er da &#8211; Zeit, aufzublühen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wunderland-coaching.de/fruehlingsanfang/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3187</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Loslass-Ritual &#8211; zu Vollmond und darüber hinaus</title>
		<link>https://wunderland-coaching.de/loslass-ritual-vollmond/</link>
					<comments>https://wunderland-coaching.de/loslass-ritual-vollmond/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Sep 2023 14:20:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Übungen]]></category>
		<category><![CDATA[loslassen]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Rituale]]></category>
		<category><![CDATA[Vollmond]]></category>
		<category><![CDATA[Vollmondritual]]></category>
		<category><![CDATA[zyklisch leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wunderland-coaching.de/?p=2927</guid>

					<description><![CDATA[<p>Loslassen ist eine Sache, mit der wir uns regelmäßig befassen sollten, zuweilen sogar zwangsläufig müssen. Natürliche Zyklen &#8211; wie zum Beispiel der Mondzyklus &#8211; zeigen: auf Wachstum und Fülle folgt ganz natürlich eine Phase des Rückgangs. Ewiges Wachstum gibt es in der Natur einfach nicht. Wieso also nicht den Vollmond, der uns ohnehin oft deutlich&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/loslass-ritual-vollmond/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Loslass-Ritual &#8211; zu Vollmond und darüber hinaus</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/loslass-ritual-vollmond/">Loslass-Ritual &#8211; zu Vollmond und darüber hinaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Loslassen ist eine Sache, mit der wir uns regelmäßig befassen sollten, zuweilen sogar zwangsläufig <em>müssen</em>. </strong>Natürliche Zyklen &#8211; wie zum Beispiel der <a href="https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mondzyklus</a> &#8211; zeigen: auf Wachstum und Fülle folgt ganz natürlich eine Phase des Rückgangs. Ewiges Wachstum gibt es in der Natur einfach nicht.</p>



<p><strong>Wieso also nicht den Vollmond, der uns ohnehin oft deutlich ins Auge springt, als Erinnerung daran nutzen?</strong><br>Symbolisch eignet sich die Vollmond-Zeit ganz besonders gut für ein Loslass-Ritual. Er steht nämlich einerseits für die Fülle &#8211; er hat seine volle Pracht erreicht. Nach diesem Höhepunkt nimmt er wieder ab, sodass der Vollmond ebenfalls für den Beginn eines Loslass-Prozesses steht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wieso &#8222;Ritual&#8220;?</h2>



<p>Wie auch beim <a href="https://wunderland-coaching.de/neumondritual-manifestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Neumond- bzw. Manifestationsritual</a>, so gilt auch hier: Falls dir die Bezeichnung &#8222;Ritual&#8220; nicht zusagt, lass&#8216; dich davon nicht abschrecken! <strong>Es geht um das bewusste Zeitnehmen für und Zuwenden zu deinen Themen &#8211; in diesem Fall zu den Themen, die dich in irgendeiner Weise beschweren und an deinem persönlichen Wachstum hindern.</strong> Um die, die dir bewusst sind, und ganz besonders um jene, die in deinem Unterbewusstsein wirken!</p>



<p>Auf sie strahlt der Vollmond sein Licht und sie treten aus den Schatten hervor. Das kann unangenehm sein &#8211; doch früher oder später folgt die Erleichterung.</p>



<p>Kreiere dir also dein ganz eigenes Vollmond- bzw. Loslass-Ritual und lass&#8216; dich dafür gerne von der folgenden Liste inspirieren!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dein persönliches Loslass-Ritual</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Den Raum vorbereiten</h3>



<p>Sorge zuallererst für eine richtige <strong>Wohlfühlatmosphäre</strong>.<br>Gerade, wenn wir uns schwierig(er)en Themen widmen, dürfen wir darauf achten, uns ansonsten möglichst wohl und sicher zu fühlen &#8211; das macht es uns und unserem Nervensystem leichter.<br><br>Schnapp&#8216; dir also zum Beispiel dein Journal, eine Tasse Lieblingstee, eine Kuscheldecke, zünde Kerzen und/oder Räucherwerk an und spiele deine Lieblingsplaylist ab &#8211; was auch immer dir zusagt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Thema 1: <strong>Fülle</strong></h3>



<p>Um auch gedanklich und gefühlsmäßig in eine gute Grundstimmung zu kommen, widme dich zuerst diesem Thema des Vollmonds:<br><br>&#8211; Wofür bin ich dankbar?<br>&#8211; Wo sehe und erlebe ich Fülle in meinem Leben?<br><br>Fertige hier gerne eine Liste an oder schreibe auch mal völlig unsortiert alles auf, was dir dazu in den Sinn kommt. <strong>Und <em>spüre</em> dabei die Dankbarkeit &#8211; wo fühlst du sie in deinem Körper?</strong> Wird dir warm ums Herz? Bildet sich ganz automatisch ein Lächeln auf deinen Lippen? Fühlst du Leichtigkeit und Entspannung?<br><strong>Wie fühlt sich Dankbarkeit für <em>dich</em> an?</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Thema 2: <strong>Loslassen</strong></h3>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>1. Reflexion</strong></h4>



<p>Jetzt geht es ans Eingemachte. Deshalb ist es ja auch so wichtig, dass du dich in einem vorherigen Schritt in eine gute Energie bringst &#8211; denn Loslassen erfordert genaues Hinschauen, Ehrlichkeit und Mut und kann durchaus wehtun.</p>



<p>Nimm dir hierfür gerne diese Fragen zur Hand &#8211; und ergänze sie durch alles, was dir zu dem Thema sonst noch einfällt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was ist es an der Zeit, loszulassen?</li>



<li>Was hat in meinem Leben ausgedient?</li>



<li>Was steht mir im Weg?</li>



<li>Was gehört nicht (mehr) wirklich zu mir?</li>
</ul>



<p>Da Loslassen in aller Regel <strong>Veränderung</strong> nach sich zieht und Veränderungsprozesse meist nicht ganz einfach sind, schau unbedingt auch darauf &#8211; um es dir selbst einfacher zu machen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wer oder was kann mich in diesem Loslass-Prozess unterstützen?</li>



<li>Wie kann ich trotz allem für innere Sicherheit und ein Gefühl der Geborgenheit sorgen?</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>2. Dankbarkeit aktivieren</strong></h4>



<p>Es ist meist leichter gesagt als getan, aber: <strong>versuche, anzuerkennen, wofür diese Dinge einmal gut waren.</strong> <br>Wichtig dabei: Wenn du z. B. Wut verspürst, Traurigkeit oder gar Trauer, dann ist das <strong>völlig okay und darf da sein. Diese Gefühle zeigen an, dass du gerade einen wichtigen Prozess durchläufst</strong> &#8211; einen Prozess der Abgrenzung! Das wiederum bedeutet, dass du ein Bedürfnis vielleicht zum ersten Mal überhaupt so richtig wahr- und ernst nimmst. Ein wichtiger Akt der Selbstfürsorge!</p>



<p>Und auch, wenn es pathetisch klingt: an diesen Punkt bist du gelangt, gerade <em>weil</em> Dinge, Menschen oder Gedanken in deinem Leben Raum eingenommen haben, die deinen Bedürfnissen, deinem Wesen und/oder deinen Wünschen und Träumen widersprechen. Diese Dinge, Menschen und Gedanken, die du jetzt loslässt, waren sozusagen deine &#8222;Lehrer&#8220;.</p>



<p>Rufe dir in Erinnerung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welchem Zweck haben sie einmal gedient?</li>



<li>Was haben sie dich z. B. erkennen lassen? Woran hast du dich durch sie erinnert?</li>
</ul>



<p>und lasse sie in Dankbarkeit gehen.</p>



<p><strong>Die anderen Gefühle dürfen trotzdem auch noch da sein, das ist hier kein &#8222;Entweder-oder&#8220;.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>3. Symbolisch loslassen</strong></h4>



<p>Schritt 2 kannst du wunderbar mit einem <strong>symbolischen Akt des Loslassens</strong> kombinieren.<br>Schreibe die Dinge, Menschen, Erinnerungen, Gedanken und alles, was du jetzt loslassen möchtest, auf kleine Zettel. Am besten einzeln. Diese Zettel kannst du dann nach und nach z. B.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>verbrennen</strong> (bitte auf die Sicherheit achten),</li>



<li>zu kleinen Booten falten und <strong>in einem Gewässer ziehen lassen</strong> (wenn es nicht allzu viele sind; meiner Ansicht nach besonders gut geeignet bei Gefühlen der <strong>Traurigkeit</strong> und/oder <strong>Trauer</strong>),</li>



<li>in beliebig kleine Stücke <strong>zerreißen</strong> (besonders gut, wenn <strong>Wut</strong> im Spiel ist),</li>



<li><strong>zusammenknüllen</strong> und in die Ecke pfeffern (auch ein gutes Ventil für <strong>Wut</strong>),</li>
</ul>



<p>oder was auch immer für dich einen <strong>würdigen Abschluss</strong> darstellt.</p>



<p>Außerdem kannst du gerne jedes Zettelchen <strong>gedanklich oder sogar in Worten begleiten</strong>, z. B. &#8222;Danke, ich lasse dich jetzt los.&#8220; oder &#8222;Für dich ist kein Raum mehr in meinem Leben. Ich lasse dich jetzt los.&#8220;</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>4. Körperlich loslassen</strong></h4>



<p>Nach diesem symbolischen, je nachdem auch spirituellen Loslassen ist es eine gute Idee, auch die <strong>körperliche Ebene &#8222;mitzunehmen&#8220;</strong>. Ganz nach Belieben kannst du hier zum Beispiel</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>aufstehen und deine Arme, Beine, deinen ganzen Körper einmal ordentlich <strong>ausschütteln</strong> (das macht sogar Spaß!)</li>



<li>in die Vorbeuge kommen, deinen Oberkörper aushängen lassen und dir vorstellen, wie aller Ballast aus dem Kopf <strong>abfließt</strong> (besonders, wenn du zu Gedankenkreisen neigst),</li>



<li>eine Runde <strong>tanzen</strong> und singen (und schütteln),</li>



<li>eine <strong>Atemübung</strong> machen, z. B. tief ein- und mit einem Seufzer erleichtert ausatmen oder die Wechselatmung,</li>



<li>&#8230;</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Das Ritual bewusst abschließen</h3>



<p>Zum Schluss setzt du deinem Ritual einen <strong>bewussten, klaren Endpunkt.</strong><br>Wenn du Kerzen angezündet hattest, puste sie aus; räume die Überreste deiner Zettel weg; lege/stelle deine Utensilien zurück an ihren Platz; lüfte deinen Raum etc. &#8211; alles mit dem Gedanken: &#8222;Ich schließe mein Ritual jetzt ab.&#8220;</p>



<p>Vielleicht gibt es etwas, das du als <strong>Erinnerung</strong> daran, was du durch die Dinge, die du losgelassen hat, und das Ritual selbst gelernt hast, behalten möchtest. Dann stelle es an einen geeigneten Ort.</p>



<p>Und vor allem:<strong> Bedanke dich bei dir selbst</strong> dafür, dass&#8230;<br>&#8230; du dir die Zeit genommen hast, um genau hinzuschauen und zu spüren, obwohl (oder gerade weil) es nicht ganz einfach ist.<br>&#8230; du den Mut hast, deine Bedürfnisse wahrzunehmen, anzuerkennen und für sie einzustehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Loslassen ist ein Prozess</h2>



<p>Auch, wenn es eigentlich logisch ist, möchte ich es hier nochmal in aller Deutlichkeit sagen: <strong>Mit diesem einen Loslass-Ritual ist es nicht getan!</strong></p>



<p>Erwarte bitte nicht, dass die Dinge, die du loslassen möchtest, von einem auf den nächsten Moment verschwunden sind. Die Dinge, die dir irgendwie das Leben schwer machen, sind in aller Regel eng mit Glaubenssätzen, Verhaltens- und Gedankenmustern etc. verknüpft, die sich über Jahre, Jahrzehnte oder dein ganzes Leben hinweg gebildet haben.</p>



<p>Mit deinem Loslass-Ritual hast du eine <strong>klare Intention</strong> gesetzt: &#8222;Ich lasse das jetzt los.&#8220; Und wie auch der Mond, der über zwei Wochen nach und nach abnimmt, so darfst auch du etwas Geduld haben in deinem Loslass-Prozess.</p>



<p>Die Krux dabei: <strong>je mehr du etwas los<em>werden</em> willst, desto schwieriger wird es, loszu<em>lassen</em></strong> &#8211; denn wenn du es von dir wegdrückst, kommt es so lange in gleicher oder ähnlicher, manchmal sogar in ganz anderer Form wieder, bis seine &#8222;Aufgabe&#8220; für dich erfüllt ist. Deshalb ist Punkt 2 des Loslass-Rituals so wichtig: anerkennen, wofür eine bestimmte Sache oder Person in dein Leben getreten ist. <strong>Was durftest oder musstest du dadurch lernen?</strong></p>



<p>Wie gesagt: das kann mitunter schmerzhaft sein. <strong>Sei also unbedingt liebevoll zu dir und gib dir Zeit.</strong> Erlaube alle Gefühle, die hochkommen. Und suche dir Unterstützung. Du musst da nicht alleine durch!</p>



<p>Und: <strong>Es ist okay, wenn du die &#8222;Lektion&#8220; gerade beim besten Willen nicht erkennst</strong> und einfach nur willst, dass etwas oder jemand aus deinem Leben verschwindet. <strong>Du musst nicht auf Teufel komm&#8216; raus das Lehrreiche, Positive oder Nützliche in jeder Situation finden.</strong> Es wird sich irgendwann zeigen!</p>



<p>Wie der Mondzyklus dich natürlich und sanft in dem Kreislauf aus Werden und Vergehen unterstützt, der das Leben ausmacht, kannst du <a href="https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel</a> nachlesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Loslass-Ritual lohnt sich</h2>



<p>Ich hoffe, der vorherige Abschnitt war nicht entmutigend. In jedem Fall will ich dir zum Schluss nochmal mitgeben: <strong>Es lohnt sich, dich regelmäßig dem zu widmen, was du loslassen willst!</strong></p>



<p>Die Sache ist nämlich: Es passiert sowieso. <strong>Es wird immer Dinge in deinem Leben geben, die ausgedient haben &#8211; oder die du loslassen <em>musst</em>.</strong> Laufen diese Prozesse unbewusst ab, ist es viel wahrscheinlicher, dass irgendein Murks passiert. Dass du zum Beispiel (objektiv gesehen) völlig übertrieben auf etwas reagierst und überhaupt nicht weißt, woher all diese Gefühle plötzlich kommen!</p>



<p><strong>Indem du diese Prozesse</strong> &#8211; zum Beispiel durch ein regelmäßiges Loslass-Ritual &#8211; <strong>ins Bewusstsein holst</strong>, <strong>nimmst du das Steuer in die Hand.</strong> Du kannst dadurch nicht nur <strong>zielgerichteter auf deine Wünsche hinarbeiten</strong>, sondern vor allem auf dem Weg <strong>liebevoller mit dir selbst umgehen</strong>. Weil du weißt, was gerade in dir los ist.</p>



<p><strong>Vielleicht darf ja der strahlende Vollmond ab jetzt deine (ungefähr) monatliche Erinnerung daran sein!</strong><br>Aber wie auch beim <a href="https://wunderland-coaching.de/neumondritual-manifestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Neumondritual</a> ist <strong>der richtige Zeitpunkt immer genau dann, wenn <em>du</em> dich dafür entscheidest.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Übersicht: die Vollmond-Termine der nächsten Monate</h2>



<p>Vielleicht magst du dir ja die Termine der kommenden Vollmonde in deinen Kalender eintragen? So mache ich das jedenfalls &#8211; einfach für den Fall, dass ich es doch vergessen sollte, in den Nachthimmel zu schauen. Hier eine Übersicht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>22. Juni 2024</li>



<li>21. Juli 2024</li>



<li>19. August 2024</li>



<li>18. September 2024</li>



<li>17. Oktober 2024</li>



<li>15. November 2024</li>



<li>15. Dezember 2024</li>
</ul>



<p>Wenn dich die genauen Uhrzeiten an deinem Wohnort interessieren: die findest du z. B.&nbsp;<a href="https://www.timeanddate.de/mond/phasen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>Und nun: Viel Spaß beim Kreieren deines persönlichen Loslass-Rituals!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/loslass-ritual-vollmond/">Loslass-Ritual &#8211; zu Vollmond und darüber hinaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wunderland-coaching.de/loslass-ritual-vollmond/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2927</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Manifestieren mit deinem Neumondritual</title>
		<link>https://wunderland-coaching.de/neumondritual-manifestieren/</link>
					<comments>https://wunderland-coaching.de/neumondritual-manifestieren/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2023 14:22:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Übungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Neumond]]></category>
		<category><![CDATA[Neumondritual]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[zyklisch leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wunderland-coaching.de/?p=2924</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit deinem eigenen Neumondritual wendest du dich bewusst deinen Zielen, Wünschen und Träumen zu und setzt einen Fokus, eine Intention für die kommenden Wochen. Das Schöne daran: du kannst es nach Belieben gestalten &#8211; ganz so, wie es für dich am besten passt! Warum überhaupt &#8222;Ritual&#8220;? Beim Wort &#8222;Ritual&#8220; denkst du vielleicht erstmal an etwas&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/neumondritual-manifestieren/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Manifestieren mit deinem Neumondritual</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/neumondritual-manifestieren/">Manifestieren mit deinem Neumondritual</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit deinem eigenen Neumondritual wendest du dich bewusst deinen Zielen, Wünschen und Träumen zu und setzt einen Fokus, eine Intention für die kommenden Wochen. Das Schöne daran: du kannst es nach Belieben gestalten &#8211; ganz so, wie es für dich am besten passt!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum überhaupt &#8222;Ritual&#8220;?</h2>



<p>Beim Wort &#8222;Ritual&#8220; denkst du vielleicht erstmal an etwas Religiöses, vielleicht sogar Brutales (Stichwort Opfergaben), mit Sicherheit aber irgendwie Feierliches. Wenn besonders die ersten beiden Konnotationen nichts für dich sind: keine Sorge. <strong>Mach&#8216; doch einfach dein Ding und kreiere dein eigenes Ritual</strong> &#8211; mit genau den Bestandteilen, auf die du Lust hast und die dir gut tun (ganz im Sinne von Punkt 1 in der folgenden Auflistung).</p>



<p><strong>Wenn ich von &#8222;Neumondritual&#8220; spreche, meine ich vor allem das bewusste Hinwenden zu den eigenen Wünschen, Träumen und Zielen.</strong> Gerne in feierlicher Atmosphäre &#8211; was auch immer das für dich persönlich bedeutet. Schließlich gibt es kaum Wichtigeres für deine persönliche Entwicklung und dafür, dass du dich in deinem Leben richtig wohl fühlst. Und doch geht das im schnellen, lauten Alltag viel zu oft unter!</p>



<p>Darum ist es umso kraftvoller, <em>regelmäßig</em> deinen inneren Kompass auszurichten, Ziele, Intentionen und ganz generell einen Fokus zu setzen. Das <a href="https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im Einklang mit dem Mondzyklus</a> zu tun, hat einige Vorteile.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der &#8222;richtige&#8220; Zeitpunkt: geht Manifestieren nur zu Neumond?</h2>



<p>Symbolisch eignet sich der Neumond besonders gut zum &#8222;Manifestieren&#8220; &#8211; also zum bewussten Setzen von Zielen und Intentionen: er markiert den Start eines neuen Mondzyklus und lädt mit seiner Dunkelheit dazu ein, nach innen zu schauen und sich auf das zu besinnen, was für die kommenden Wochen im Fokus stehen darf. <strong>Mit einem klaren Ziel kann dir dein inneres Navi den Weg weisen und du verirrst dich nicht auf den Wegen anderer!</strong></p>



<p>Der Neumond ist zu einem bestimmten Zeitpunkt exakt, seine Dunkelheit hält ca. 35 Stunden an. In spirituellen Kreisen gilt die Regel: die Neumondenergie ist 48 Stunden lang aktiv. Das wird dementsprechend als idealer Zeitraum für ein Neumondritual bzw. zum Manifestieren angesehen.</p>



<p><strong>Hast du jetzt also &#8222;Pech gehabt&#8220;, wenn du diese 48 Stunden verpasst oder keine Zeit für ein Neumondritual hattest?</strong> &#8211; Ganz klar: NEIN!</p>



<p><strong>Der ideale Zeitpunkt, um dich <em>deinen</em> Zielen, Wünschen, Träumen zu widmen, ist genau dann, wenn <em>du</em> dich klar dafür entscheidest.</strong></p>



<p>Du kannst dieses &#8222;Neumondritual&#8220; also zu jedem beliebigen Zeitpunkt durchführen, zu dem es sich für dich richtig anfühlt. Das Schöne und Praktische daran, es tatsächlich zur Neumond-Zeit abzuhalten, ist vor allem die naturgegebene <strong>Regelmäßigkeit</strong>. Regelmäßig innezuhalten, zurückzublicken und zu sehen, wo du gerade stehst, und dann den Blick nach vorne zu richten und die Weichen neu zu stellen, ist das A und O, wenn du dein Leben aktiv und zu deinem Besten gestalten möchtest.</p>



<p>Ob das nun aber zu Neumond geschieht, zum Monatsbeginn, -ende, immer am 20. oder jeden zweiten Montag, tut nichts zur Sache &#8211; solange du es <em>tust</em>. Ich persönlich finde die Orientierung am Mondzyklus auch deshalb so wertvoll, weil sie uns aus dem Gewohnten rausholt und somit automatisch einen <strong>Perspektivwechsel</strong> mit sich bringt. Mit seinen ungefähr 29,5 Tagen ist der Mondzyklus logischerweise nicht exakt in unserem Kalender-System abgebildet. Wenn wir uns für unsere Reflexion also daran orientieren, kommen wir nicht in einen Trott, sondern müssen und dürfen uns jedes Mal <strong>ganz bewusst Zeit nehmen</strong>.</p>



<p>Zusammengefasst: durch seine symbolische Wirkung, Regelmäßigkeit und gleichzeitig &#8222;Unregelmäßigkeit&#8220; in Bezug auf den Kalender ist der <strong>Neumond prädestiniert für ein Ritual zur bewussten Neuausrichtung</strong>. <strong>Der beste Zeitpunkt <em>für dich</em> ist aber immer genau dann, wenn <em>du</em> dich dafür entscheidest.</strong> Du kannst die folgenden Bestandteile also auch super gerne zu jedem beliebigen anderen Zeitpunkt für dich nutzen, wenn dir nach einer Neuausrichtung ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kreiere dein Neumondritual</h2>



<p>Im Folgenden findest du einige mögliche Bestandteile und eine beispielhafte Reihenfolge &#8211; lass&#8216; dich gerne davon inspirieren, nimm mit und füge hinzu, was für dich passt. Kreiere dein ganz eigenes Neumondritual!</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Die richtige Stimmung</h3>



<p><strong>Bringe dich zuerst in eine positive Stimmung</strong> &#8211; zum Beispiel, indem du<br>&#8211; es dir so richtig gemütlich machst,<br>&#8211; Kerzen anzündest,<br>&#8211; mit Räucherstäbchen oder ätherischen Ölen für einen angenehmen Duft sorgst,<br>&#8211; meditierst,<br>&#8211; ein paar Yoga-Übungen machst oder<br>&#8211; zu deinem Lieblingslied eine Runde tanzt und singst.<br>&#8230; oder was auch immer dir sonst gut tut!</p>



<p>Damit markierst du den <strong>bewussten Anfang deines Rituals</strong> und sorgst gleichzeitig dafür, dass du dich <strong>wohl und sicher fühlst</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Die positive Grundenergie</h3>



<p>Dann schnappst du dir dein Journal oder einen Zettel und schreibst auf, wofür du <strong>dankbar</strong> bist &#8211; das können große oder kleine Dinge sein, Menschen, Erlebnisse, Gefühle, oder auch vermeintlich Alltägliches wie das sichere Dach über dem Kopf oder ein leckeres Abendessen.<br>Du kannst dir zum Beispiel 10 Dinge aufschreiben, oder auch einen Timer auf 3, 5 oder sogar 10 Minuten stellen und alles aufschreiben, was dir in den Sinn kommt <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Ziel der Übung ist, dass du die Dankbarkeit richtig <strong>körperlich in dir fühlst</strong> und dein Herz vor Freude springt.</p>



<p>Wenn du magst, kannst du diesen Schritt auch für einen <strong>Rückblick</strong> auf den letzten Mondzyklus (oder die letzten Wochen) nutzen: Wofür bist du dankbar? Was waren besonders schöne Momente? Was hast du erlebt, was gelernt? Was ist gut gelaufen? Was hätte besser laufen können?<br><strong>Sei hier ehrlich zu dir selbst, bleibe aber vor allem <em>konstruktiv</em></strong>. Es ist völlig okay, richtig und wichtig, auch die Dinge zu betrachten, die nicht so geklappt haben, wie du es wolltest. Allerdings mit dem Ziel, daraus zu lernen &#8211; nicht, um dich selbst runterzumachen. Sei liebevoll zu dir!</p>



<p>Tipp: Für einen Rückblick eignen sich die Tage <em>vor</em> dem eigentlichen Neumond besonders gut &#8211; die sogenannte <a href="https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dunkelmond-Phase</a>. Wenn du dir dann schon Zeit dafür genommen hast, kannst du dein Neumondritual nämlich ganz und gar für den Blick nach vorne nutzen.</p>



<p>Diese ersten beiden Schritte sorgen dafür, dass du dich rundum wohl fühlst &#8211; und <strong>die Wünsche und Ziele</strong>, die du gleich formulieren wirst, <strong>nicht aus der Angst und dem Mangel heraus entstehen, sondern aus einer Energie der Liebe, Freude und Fülle!</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Zeit, zu träumen</h3>



<p>Jetzt geht es ans Herzstück des Neumondrituals &#8211; an das, was oft als &#8222;<strong>Manifestieren</strong>&#8220; bezeichnet wird.<br>Soll heißen: <strong>Du schreibst deine Wünsche, Ziele, Träume und Intentionen für die kommenden Wochen auf und setzt damit deinen Fokus.</strong> Trau&#8216; dich hier ruhig, auch Dinge aufzuschreiben, die unrealistisch oder &#8222;zu groß&#8220; scheinen. Außerdem dürfen diese Wünsche natürlich auch über den einen neuen Mondzyklus hinausgehen!</p>



<p>Wenn du mich fragst, gibt es hier nicht wirklich ein &#8222;Richtig&#8220; oder &#8222;Falsch&#8220;. Alles darf genau so aufs Papier fließen, wie du es fühlst. Einige Tipps für eine positive, konstruktive Ausrichtung habe ich dennoch:<br>&#8211; <strong>Schreibe deine Wünsche so auf, als wären sie schon da.</strong> Also im Präsens, statt mit Konjunktiv oder Futur zu arbeiten (sprich: &#8222;Ich fühle mich gesund.&#8220; statt &#8222;Ich würde mich gerne gesund fühlen.&#8220;).<br>&#8211; <strong>Fühle dich in deinen Wunschzustand ein</strong>: Was genau bedeutet dein Wunsch für dich? Wie fühlt es sich z. B. an, wenn du dich &#8222;gesund fühlst&#8220;? Was ist dann anders als jetzt? Welche Empfindungen und Gefühle löst das aus &#8211; in deinen Gedanken, deinem Herzen, deinem Körper?<br>&#8211; Schicke jeden deiner Wünsche bzw. jedes deiner Ziele mit einer <strong>erneuten Prise Dankbarkeit</strong> &#8222;ins Universum&#8220; (oder eben einfach auf seinen Weg zu dir). Das kannst du gedanklich machen oder auch mit einem symbolischen Akt wie z. B. dem Verbrennen deiner einzelnen Wünsche, die du vorher auf kleine Zettel geschrieben hast.</p>



<p><strong>Hier geht es noch nicht darum, <em>wie</em> du deine Wünsche und Ziele erreichst &#8211; sondern darum, ganz klar die <em>Richtung</em> vorzugeben, in die es für dich gehen soll.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Die Ausrichtung</h3>



<p>Zum Schluss fasst du deine Erkenntnisse sozusagen nochmal zusammen. Dazu können dir folgende Fragen dienen:<br>&#8211; <strong>Was ist mein Fokus für die kommenden 4 Wochen?</strong><br>&#8211; Was darf ich jetzt loslassen, um meinen Wünschen näher zu kommen?<br>&#8211; Wer oder was kann mich dabei unterstützen?<br>&#8211; Was sind meine ersten, kleinen Schritte?<br><br>Persönlich nutze ich an dieser Stelle gerne von Zeit zu Zeit Tarot- oder Orakelkarten. Sie helfen mir dabei, die Fragen nicht nur aus meinem logischen Verstand heraus zu beantworten, sondern aktivieren durch ihre Bildsprache und Symbolik nochmal ganz andere Hirnareale (und nicht selten auch emotionale, seelische Anteile in mir). Damit sorgen sie für einen <strong>Perspektivwechsel</strong> und werfen nicht selten Fragen auf, die ich mir sonst wohl eher nicht gestellt hätte.</p>



<p>Dieser Schritt klingt vielleicht banal, ist aber &#8211; neben dem &#8222;groß träumen&#8220; mit der wichtigste: hier geht es nämlich darum, <strong>Klarheit</strong> zu gewinnen, was die Umsetzung ungemein erleichtert!</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Der Abschluss</h3>



<p>Um dein Neumondritual abzuschließen, tauche nochmal in die Dankbarkeit ein &#8211; <strong>bedanke dich vor allem bei dir selbst</strong> dafür, dass du dir die Zeit geschenkt hast, innezuhalten, zu reflektieren und aus dem Herzen heraus Ziele zu setzen.</p>



<p>Und dann setzt du deinem Ritual einen <strong>bewussten Endpunkt</strong>. Ich finde zum Beispiel immer das Auspusten einer Kerze ein wunderbares Signal, dass das Ritual jetzt ein Ende hat und ich jetzt in meinen restlichen Tag oder Abend übergehe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neumondritual beendet &#8211; was jetzt?</h2>



<p>In deinem Neumondritual hast du deine Ziele und Intentionen für die kommenden Wochen gesetzt. An dieser Stelle hast du sie erstmal &#8222;nur&#8220; vertrauensvoll an das Leben übergeben. Was nun folgt, ist die Umsetzung!</p>



<p>Wie dich die weiteren Mondphasen darin unterstützen &#8211; bzw. du dich durch regelmäßige Reflexion selbst &#8211; kannst du in <a href="https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesem Artikel</a> nachlesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Übersicht: die Neumond-Termine der nächsten Monate</h2>



<p>Zu guter Letzt teile ich hier mit dir die Termine der kommenden Neumonde. Vielleicht magst du sie dir ja (wie ich) als Reflexions-Reminder in deinen Kalender eintragen?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>15. September 2023</li>



<li>14. Oktober 2023</li>



<li>13. November 2023</li>



<li>13. Dezember 2023</li>



<li>11. Januar 2024</li>



<li>9. Februar 2024</li>



<li>10. März 2024</li>
</ul>



<p>Wenn dich die genauen Uhrzeiten an deinem Wohnort interessieren: die findest du z. B. <a href="https://www.timeanddate.de/mond/phasen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>Und jetzt wünsche ich dir viel Freude beim Reflektieren, Fokussieren und Manifestieren &#8211; und dabei, dir selbst beim Wachsen zuzusehen! <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Lass&#8216; mich gerne in den Kommentaren wissen, was bei dir für ein perfektes Neumondritual nicht fehlen darf.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/neumondritual-manifestieren/">Manifestieren mit deinem Neumondritual</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wunderland-coaching.de/neumondritual-manifestieren/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2924</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zyklisch leben mit den Mondphasen</title>
		<link>https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/</link>
					<comments>https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 19:01:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[loslassen]]></category>
		<category><![CDATA[manifestieren]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Mondzyklus]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[zyklisch leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wunderland-coaching.de/?p=2881</guid>

					<description><![CDATA[<p>Regelmäßig innehalten und in sich hineinhorchen ist das A und O für die persönliche Weiterentwicklung. Der Mond &#8211; und jede einzelne Mondphase &#8211; kann uns dafür eine wundervolle, sichtbare Erinnerung sein. Und das funktioniert sogar, wenn du eigentlich gar nicht so viel mit Spiritualität &#38; Co. anfangen kannst! Unser Lebensrhythmus ist heutzutage größtenteils am Außen&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Zyklisch leben mit den Mondphasen</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/">Zyklisch leben mit den Mondphasen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Regelmäßig innehalten und in sich hineinhorchen ist das A und O für die persönliche Weiterentwicklung. Der Mond &#8211; und jede einzelne Mondphase &#8211; kann uns dafür eine wundervolle, sichtbare Erinnerung sein. Und das funktioniert sogar, wenn du eigentlich gar nicht so viel mit Spiritualität &amp; Co. anfangen kannst!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/pexels-br-zp-Mondphasen.jpeg?resize=640%2C360&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2948" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/pexels-br-zp-Mondphasen.jpeg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/pexels-br-zp-Mondphasen.jpeg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Unser ständiger Begleiter lehrt uns vor allem eines: nichts bleibt für immer gleich &#8211; und jede Mondphase hat ihre Qualitäten. Bild: <strong>©</strong> Br Zp auf Pexels</figcaption></figure></div>


<p><strong>Unser Lebensrhythmus ist heutzutage größtenteils am Außen ausgerichtet:</strong> Daten, Wochentage, Uhrzeiten. Nicht die innere Uhr gibt uns zum Beispiel das Signal, aufzustehen, sondern ein Wecker &#8211; weil wir zu einer bestimmten Uhrzeit an einem bestimmten Ort zu sein haben, um etwas Bestimmtes zu tun. Und zwar immer mit konstanter (oder, noch besser, steigender) Leistung.</p>



<p>Was darüber oft verloren geht, ist der Zugang zum <strong>ganz eigenen, individuellen Rhythmus &#8211; zur eigenen Natur</strong>, den eigenen Bedürfnissen. Auch die Verbindung zu jener Natur, die uns umgibt und von der wir genauso ein Teil sind wie sie von uns, findet in diesen linearen Strukturen weder Raum noch Zeit.</p>



<p><strong>Allerdings: Um uns selbst wieder nahe zu kommen und ein Leben zu führen, das unseren eigenen Vorstellungen, Wünschen, Bedürfnissen und Werten entspricht, braucht es diese Verbindung!</strong></p>



<p><strong>Wie gut, dass wir einen ständigen Begleiter am Himmelszelt haben, der uns eine wunderbare, vor allem auch <em>sichtbare</em> Erinnerung daran sein kann!</strong> Der Mond bringt uns nicht nur ein paar allgemeine &#8222;life lessons&#8220; mit: Mit seinen verschiedenen Phasen erinnert er uns auch daran, regelmäßig innezuhalten und die Qualitäten jeder Phase wertzuschätzen &#8211; und gerne auch für uns zu nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Muss ich spirituell sein, um mit dem Mond zu arbeiten?</h2>



<p>Wenn ich sage, wir können die Mondphasen für uns nutzen, mag vielleicht der eine oder die andere erwidern: &#8222;Lass&#8216; mich bloß in Ruhe mit deinem Eso-Kram!&#8220;</p>



<p>Aber das ist ja gerade das Schöne am Mond:<br />Ihn kümmert es nicht, ob wir glauben, dass er uns <em>individuell</em> beeinflusst. Er lässt sich nicht beirren und zieht seine Bahnen um unseren Planeten &#8211; dabei beeinflusst er Ebbe und Flut und <strong>wir können seine zyklische Veränderung beobachten</strong>, die dafür verantwortlich ist.</p>



<p><strong>Wieso sollten wir das nicht für uns nutzen?</strong> Zurück zur eigenen Natur zu finden, kann logischerweise nur auf individueller Basis funktionieren &#8211; und dazu dürfen wir gerne &#8222;Tools&#8220; nutzen, die schon da sind, und <em>für uns</em> anpassen. Das ist das, was ich als &#8222;<strong>geerdete Spiritualität</strong>&#8220; bezeichne: statt das Rad neu erfinden zu wollen und uns im Austüfteln abgehobener Praktiken zu verlieren, einfach mal umschauen und nachspüren &#8211; alles, was wir brauchen, ist schon da. Wir dürfen es nehmen und so anpassen, dass es für uns persönlich hilfreich ist.</p>



<p>Der Mond eignet sich wunderbar als Tool für die persönliche Entwicklung, weil er so einfach zugänglich ist. Um ihn als Erinnerung zu nutzen, brauchen wir weder einen Kalendereintrag, noch eine Pop-Up-Nachricht auf dem Smartphone (auch, wenn die als zusätzliche Stütze hilfreich sein können). <strong>Alles, was wir tun müssen, ist, ab und zu mal in den Himmel zu schauen!</strong></p>



<p>Dann kann er uns deutlich sichtbar daran erinnern, zumindest mal <em>kurz</em> innezuhalten und nachzuspüren, in welcher Phase wir selbst uns gerade befinden. Oder gerne auch den Themen nachzugehen, für die die jeweilige Mondphase steht &#8211; darauf gehe ich gleich näher ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum mit dem Mond planen, statt mit Kalender &amp; Co.?</h2>



<p><em>Auch</em> mit dem Mond zu planen, statt ausschließlich mit Kalenderdaten und Uhrzeiten, hat für mich vor allem diesen einen Grund: Es stellt ein <strong>Gegengewicht</strong> dar zu diesen rationalen und ohne Frage hilfreichen Konzepten. <strong>Es lenkt unseren Blick zurück zu den <em>natürlichen</em> Abläufen, die uns umgeben und die genauso ein Teil von uns sind wie wir von ihnen.</strong></p>



<p>Gerade im beruflichen Kontext wird durch Dinge wie ([zu] eng gesteckte) Deadlines <strong>künstlicher Druck aufgebaut</strong>. Jahres- oder Monatsendstress ist wahrscheinlich vielen ein Begriff. Oder auch die schlechte Stimmung am Sonntagabend, weil montags wieder viel zu früh der Wecker klingelt. Diese Struktur hat schon ihren Sinn &#8211; doch sie führt eben auch oft zu einer <strong>Entfremdung von unseren eigenen Bedürfnissen</strong> (unserer eigenen Natur) und der Welt bzw. Natur um uns herum.</p>



<p>Für die persönliche Weiterentwicklung ist es außerdem immer eine gute Idee, mal die <strong>Perspektive zu wechseln und aus Gewohntem auszubrechen</strong>! Deshalb lautet mein Vorschlag: Plane weiterhin mit dem Kalender, was z. B. den beruflichen Kontext angeht und alles, was Koordinierung mit anderen Menschen angeht. Und nutze die Mondphasen für deine regelmäßige <em>persönliche</em> Reflexion. So mache ich es auch (größtenteils).</p>



<p>Das Schöne ist ja auch: <strong>es schließt sich nicht gegenseitig aus</strong>! Wir können das beste aus beiden Welten (der irdischen und der spirituellen) für uns nutzen. Beispiel gefällig? Nicht immer ist der Mond am Himmel zu sehen, und manchmal denke im Alltagstrubel sogar <em>ich</em> nicht daran, den Blick nach oben zu richten und zu schauen, in welcher Mondphase wir uns gerade bewegen. Deshalb habe ich mir die Voll- und Neumonde sicherheitshalber in meinen Kalender eingetragen. Alle zwei Wochen ist da also ein Eintrag, der mich manchmal überhaupt erst daran erinnert, mal wieder den Sternenhimmel zu bewundern und kurz über die Fragen zur aktuellen Mondphase nachzudenken.</p>



<p>Eine Übersicht findest du z. B. hier: <a href="https://www.timeanddate.de/mond/phasen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.timeanddate.de/mond/phasen/</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Woran der Mond uns erinnern möchte</h2>



<p>Der Mond hat einige wichtige, allgemeine &#8222;Lektionen&#8220; für uns Menschen im Gepäck, die wir uns immer mal wieder in Erinnerung rufen dürfen. Das sind meiner Meinung nach die wichtigsten drei:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Es ist nur eine Phase.</h3>



<p>Die wichtigste Erinnerung überhaupt: nichts bleibt für immer.</p>



<p>Alles Schlechte wird vergehen, also müssen wir uns nicht zu sehr den Kopf darüber zerbrechen. Es gibt immer Hoffnung!</p>



<p>Und auch alles Gute geht vorüber &#8211; also dürfen wir es in vollen Zügen genießen, solange es da ist, und es nicht unbemerkt an uns vorbeiziehen lassen, weil wir so mit anderen Dingen beschäftigt sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Es ist okay, nicht alles aus eigener Kraft zu schaffen.</h3>



<p>Der Mond leuchtet nicht selbst, sondern reflektiert &#8222;nur&#8220; das Licht der Sonne. Und doch ist er wunderschön, oder? Würde ihn irgendjemand als Loser bezeichnen, weil er nicht aus eigener Kraft heraus leuchtet? Wohl kaum.</p>



<p>Genauso müssen auch wir nicht alles aus eigener Kraft und Motivation schaffen. Es ist okay, auf Hilfe und Unterstützung zurückzugreifen.</p>



<p>Wer bringt dich zum Strahlen?</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Jede Phase hat ihre Qualitäten.</h3>



<p>Genauso, wie jede Phase vorübergeht, bringt auch jede ihr Geschenk für uns mit &#8211; auch, wenn wir es oft schwer, manchmal erst im Nachhinein oder vielleicht gar nicht so recht erkennen.</p>



<p>Besonders dann, wenn es irgendwie gerade schwer ist in deinem Leben, darfst du dich fragen: Was darf ich hier gerade lernen? (Oder was <em>muss</em> ich scheinbar gerade auf die harte Tour lernen?)<br />Dabei geht es übrigens nicht darum, auf Teufel komm&#8216; raus irgendetwas Positives oder Nützliches in jeder Situation zu finden. Die Antwort auf die Frage kann genauso gut lauten: &#8222;Keine Ahnung, verdammt!&#8220; &#8211; und die &#8222;Lektion&#8220; darin liegen, Unangenehmes und Unkontrollierbares manchmal &#8222;einfach&#8220; (in Anführungszeichen, denn leicht ist das in aller Regel nicht) anzunehmen und auszuhalten.</p>



<p>Wie alles im Leben, so hat auch jede Mondphase ihre besondere Symbolik, mit der sie uns an wesentliche Dinge erinnert. Diesen Geschenken &#8211; und wie du sie für dich nutzen kannst &#8211; widmen wir uns jetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mondphase 1: Neumond</h2>



<p>Der Mondzyklus startet &#8211; wie der Name es schon vermuten lässt &#8211; mit dem Neumond.</p>



<p>In dieser Mondphase steht der Mond von der Erde aus gesehen genau vor der Sonne. Er reflektiert ihr Licht direkt zu ihr zurück und ist für uns nicht zu sehen. Diese Dunkelheit dauert ungefähr 35 Stunden (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neumond" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>).</p>



<p>Bei klarem Himmel ist in Neumondnächten der Sternenhimmel besonders gut zu beobachten &#8211; da dann kein störendes Mondlicht den Himmel erhellt.</p>



<p>Aber nicht nur das macht den Charme des Neumonds aus: die Dunkelheit des Neubeginns erinnert uns daran, <strong>innezuhalten, in den Rückzug zu gehen und zu reflektieren, wohin es für uns in den kommenden Wochen gehen darf.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Morgan-Victoria-new-moon.jpeg?resize=640%2C427&#038;ssl=1" alt="schmale Mondsichel, zunehmender Mond vor rosa eingefärbtem Himmel" class="wp-image-2943" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Morgan-Victoria-new-moon.jpeg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Morgan-Victoria-new-moon.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">So sieht der Mond kurz nach Neumond aus: von der rechten Seite aus (auf der nördlichen Erdhalbkugel) füllt er sich langsam wieder auf. Bild: <strong>©</strong> Morgan Victoria auf Pexels</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Fragen für die Neumond-Zeit</h3>



<p>In der Zeit des Neumonds geht es darum, Intentionen und Ziele zu setzen &#8211; und groß zu träumen!<br /><strong>Hier legen wir den Grundstein für die Manifestationen der kommenden Wochen, Monate und Jahre, also dafür, was in unserem Leben entstehen darf.</strong></p>



<p>Frage dich jetzt vor allem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was darf entstehen?</li>



<li>Was will ich erleben?</li>



<li>Worauf lege ich meinen Fokus?</li>



<li>Auf welche Ziele arbeite ich hin?</li>



<li>Was wünsche ich mir?</li>



<li>Wie geht es mir und was brauche ich gerade?</li>



<li>Welchen Dingen, Menschen, Gefühlen, Tätigkeiten etc. möchte ich mehr Raum schenken?</li>



<li>Wer oder was kann mich in den kommenden Wochen unterstützen?</li>
</ul>



<p>Und auch, wenn oft davon abgeraten wird (&#8222;um nichts Negatives zu manifestieren&#8220;), finde ich es sinnvoll, auch auf folgende Fragen kurz einzugehen (im Detail dann bei Vollmond):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was darf weichen, um Platz für die Dinge zu machen, die in meinem Leben entstehen dürfen? Was lasse ich dafür los?</li>



<li>Was könnte mir beim Erreichen meiner Ziele in die Quere kommen?</li>



<li>Wie kann ich diese Hindernisse überwinden?</li>



<li>Was tue ich ganz bewusst <em>nicht</em> (mehr)? (Hier bietet sich eine &#8222;<a href="https://wunderland-coaching.de/to-do-liste-alternativen/">Not-to-do-Liste</a>&#8220; an!)</li>
</ul>



<p>Gerne kannst du rund um diese Fragen dein ganz persönliches <strong>Neumond-Ritual </strong>kreieren: sorge für eine positive Grundenergie, zum Beispiel indem du deine Lieblingsmusik und ein paar Kerzen anmachst und eine Liste mit Dingen anfertigst, für die du dankbar bist &#8211; und widme dich dann deinen Wünschen, Zielen und Träumen.</p>



<p>Dabei geht es noch nicht darum, wie du diese Ziele konkret erreichen wirst. Hier kalibrierst du deinen Kompass neu, gibst das nächste Ziel für dein inneres Navi ein. Um die Zwischenstopps kümmerst du dich zu einem anderen Zeitpunkt und was die Route angeht, lässt du dem Leben (oder dem Universum, Gott oder wie du es auch nennen magst) zunächst freie Hand, dessen Wege nun mal oft unergründlich sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mondphase 2: zunehmender Mond</h2>



<p>Während der Mond von der rechten Seite her stetig zunimmt, geht es darum, die <strong>Ziele in die Tat umzusetzen</strong>, die du dir zu Neumond gesetzt hast.</p>



<p>Jetzt geht es um das <em>Wie</em> und du darfst dir Fragen stellen wie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche konkreten Schritte braucht es, um meinen Zielen/Wünschen/Träumen näher zu kommen?</li>



<li>Welche <em>eine</em> kleine Sache kann ich heute dafür tun? (&#8222;The One Thing&#8220;, mehr dazu <a href="https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.)</li>



<li>Was sind Meilensteine auf meinem Weg dorthin? Woran merke ich, dass ich sie erreicht habe? Und wie feiere ich sie?</li>



<li>Wie sorge ich dafür, dass ich auf dem Weg Spaß habe und mich gut um mich selbst kümmere?</li>
</ul>



<p>&#8230; und diese dann natürlich auch in die Tat umsetzen.</p>



<p>Zwischendurch ist es auch in dieser Mondphase (wie immer) sinnvoll, <strong>regelmäßig innezuhalten und zu reflektieren</strong>: &#8222;Wie läuft&#8217;s? Bin ich auf dem richtigen Weg? Wo braucht es eventuell kleine Kurskorrekturen? Welche Unterstützung brauche ich zusätzlich und wo bekomme ich sie?&#8220;</p>



<p>Dazu bietet sich zum Beispiel tägliches Journaling und/oder Meditieren an.</p>



<p>Oft setzen wir nämlich alles daran, möglich effizient zu sein und schnell voranzukommen, und verlieren aus dem Blick, ob das, was wir tun, überhaupt zielführend ist! <strong>Im besten Fall ist beides gegeben: dass wir die Dinge <em>richtig</em> tun (Effizienz) <em>und</em> dass wir die <em>richtigen Dinge</em> tun (Effektivität).</strong> Mit deinen Herzenszielen im Kopf, frag dich doch mal, was wirklich schlimmer wäre: langsam, aber sicher auf sie zuzugehen und sie am Ende vielleicht ein bisschen später zu erreichen als ursprünglich geplant &#8211; oder schnell voranzuschreiten, aber irgendwann deine eigentlichen Ziele, Wünsche und Träume aus dem Blick zu verlieren?</p>



<p>Ein besonders kraftvoller Moment zum Innehalten ist übrigens der Halbmond, der ca. eine Woche nach Neumond stattfindet, also genau zwischen Neu- und Vollmond liegt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-hans-middendorp-zunehmender-Halbmond.jpeg?resize=640%2C427&#038;ssl=1" alt="zunehmender Halbmond vor blauem Abendhimmel und rosa beleuchteten Wolken" class="wp-image-2944" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-hans-middendorp-zunehmender-Halbmond.jpeg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-hans-middendorp-zunehmender-Halbmond.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zunehmender Halbmond (auch erstes Viertel genannt): die rechte Seite des Mondes ist wieder &#8222;gefüllt&#8220;. Bild: <strong>©</strong> hans middendorp auf Pexels</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Mondphase 3: Vollmond</h2>



<p>Etwa zwei Wochen nach dem Neumond hat der Mond die Erde zur Hälfte umrundet. Er steht jetzt sozusagen der Sonne gegenüber und reflektiert mit seiner ganzen &#8222;Vorderseite&#8220; ihr Licht zu uns zurück.</p>



<p><strong>Der leuchtende Vollmond ist zugleich ein Symbol für Fülle <em>und</em> für den kraftvollen Startpunkt eines Loslass-Prozesses.</strong> Symbolisch richtet er sein helles Licht nämlich wie einen Scheinwerfer auf die Dinge, die wir ansonsten von uns wegschieben und eigentlich <em>nicht</em> sehen wollen &#8211; bewusst oder unbewusst. Nicht umsonst werden sie auch als &#8222;<strong>Schattenthemen</strong>&#8220; bezeichnet: Wir wollen sie nicht haben, schieben sie von uns weg, doch werden sie nicht los. Das geht erst dann, wenn wir uns aktiv mit ihnen auseinandersetzen. Wenn sie einmal den Raum bekommen haben, den sie einfordern, und uns die Nachricht überbracht haben, für die sie in unser Leben getreten sind, haben sie ihren Zweck erfüllt und lassen uns ganz von alleine in Ruhe.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-David-Besh-Vollmond.jpeg?resize=640%2C427&#038;ssl=1" alt="Vollmond an blauem Himmel, der nach unten hin in das Orange der untergehenden Sonne übergeht. Im Vordergrund die schwarzen Umrisse eines Baums auf einer Wiese." class="wp-image-2945" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-David-Besh-Vollmond.jpeg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-David-Besh-Vollmond.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Vollmond strahlt in voller Pracht. Bild: <strong>©</strong> David Besh auf Pexels</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Fragen für die Vollmond-Zeit</h3>



<p>Folgende Fragen kannst du dir rund um die Vollmond-Zeit stellen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Zum Thema <strong>Fülle</strong>:</li>
</ol>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wofür bin ich dankbar? (Für welche Dinge, Menschen, Situationen, Umstände, Erlebnisse, Ereignisse,&#8230; in meinem Leben?)</li>



<li>Wo sehe und erlebe ich Fülle in meinem Leben?</li>



<li>Wie kann ich noch mehr Fülle in meinem Leben kreieren bzw. einladen?</li>
</ul>



<ol start="2" class="wp-block-list">
<li>Zum Thema <strong>Loslassen</strong>:</li>
</ol>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was ist es an der Zeit, loszulassen?</li>



<li>Was hat in meinem Leben ausgedient?</li>



<li>Was steht mir im Weg?</li>



<li>Was gehört nicht (mehr) wirklich zu mir?</li>
</ul>



<p>Das können <strong>materielle Dinge</strong> sein (Stichwort ausmisten), genauso wie <strong>seelischer Ballast</strong> (Gedanken, Glaubenssätze, alte Geschichten, Selbstzweifel, ein schlechtes Gewissen, Vorwürfe gegen sich selbst oder andere,&#8230;).</p>



<p>Da Loslassen in aller Regel <strong>Veränderung</strong> nach sich zieht und Veränderungsprozesse meist nicht ganz einfach sind, schau unbedingt auch darauf &#8211; um es dir selbst einfacher zu machen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wer oder was kann mich in diesem Loslass-Prozess unterstützen?</li>



<li>Wie kann ich trotz allem für innere Sicherheit und ein Gefühl der Geborgenheit sorgen?</li>
</ul>



<p>Auch zur Vollmond-Zeit &#8211; und gerade, weil das Loslassen so ein besonderes, wichtiges und manchmal schwieriges Thema ist &#8211; bietet sich ein <strong>Mondritual</strong> an. Nimm dir Zeit, mach&#8217;s dir gemütlich und widme dich den Themen, die sich gerade zeigen. Insbesondere beim <strong>Loslassen</strong> kann ein <strong>symbolischer Akt</strong> super hilfreich sein: Schreibe die Dinge, Gedanken, Menschen etc., einzeln auf kleine Zettel, die du dann &#8211; je nachdem, was sich für dich und die Emotionen, die gerade präsent sind, richtig anfühlt &#8211; nach und nach zum Beispiel&#8230;<br />&#8230; verbrennst,<br />&#8230; zu kleinen Booten faltest und in einem Gewässer ziehen lässt,<br />&#8230; in beliebig kleine Stücke zerreißt oder<br />&#8230; zusammenknüllst und in die Ecke pfefferst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mondphase 4: abnehmender Mond</h2>



<p>Während der Mond weiter seine Bahnen zieht, wird er aus Sicht der Erde immer kleiner. Wenig verwunderlich steht der abnehmende Mond auch für einen <strong>Rückgang der Energie</strong>. Zuerst darf aber noch <strong>geerntet</strong> werden, was in den vergangenen Wochen (und mehr) gereift ist!</p>



<p>Bei Vollmond hast du erste Impulse gesetzt, gewisse Dinge loszulassen. Manchmal ist es damit schon getan &#8211; meistens jedoch brauchen diese <strong>Loslass-Prozesse</strong> jetzt <strong>weiterhin Aufmerksamkeit und Unterstützung</strong>. Der Vollmond ist schließlich auch nicht von einer auf die nächste Nacht wieder vollkommen dunkel, sondern nimmt nach und nach ab, bis er nur noch eine dünne Sichel ist und ca. zwei Wochen nach Vollmond wieder von Neuem beginnt.</p>



<p>In dieser Phase darfst du besonders achtsam mit deiner eigenen Energie umgehen und dich immer wieder fragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Was brauche ich gerade?</strong></li>



<li>Was tut mir gut?</li>



<li>Welche Bedürfnisse sind da?</li>



<li>Welche Emotionen wollen wahrgenommen werden und was teilen sie mir mit?</li>
</ul>



<p>Außerdem kannst du dir immer wieder den <strong>Fokus</strong> in Erinnerung rufen, den du dir zu Neumond gesetzt hast, und dich fragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie steht es um meine Ziele?</li>



<li>Wo braucht es erneute Kurskorrekturen?</li>
</ul>



<p>Und ganz besonders:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Was will in diesem Mondzyklus noch zu Ende gebracht werden?</strong></li>
</ul>



<p>Auch für diese Reflexion bietet sich besonders der (abnehmende) Halbmond ca. eine Woche nach Vollmond an.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="415" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Philippe-Donn-abnehmender-Halbmond.jpeg?resize=640%2C415&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2946" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Philippe-Donn-abnehmender-Halbmond.jpeg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Philippe-Donn-abnehmender-Halbmond.jpeg?resize=300%2C195&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Abnehmender Halbmond (auch &#8222;drittes Viertel&#8220;): das Licht der Sonne beleuchtet nur noch die linke Hälfte des Mondes. Bild: <strong>©</strong> Philippe Donn auf Pexels</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Die Tage vor dem Neumond: der Dunkelmond</h2>



<p>Im symbolischen bzw. spirituellen Sinne wird oft den Tagen <strong>direkt vor dem Neumond</strong> eine besondere Bedeutung beigemessen. Da der Mond in dieser Zeit nur noch als hauchdünne Sichel am Himmel zu sehen ist, wird diese Mondphase auch als &#8222;Dunkelmond&#8220; bezeichnet (wenn man sie denn als eigene Mondphase bezeichnen möchte).</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Vladyslav-Dushenkovsky-Mondsichel-Dunkelmond.jpeg?resize=640%2C427&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2947" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Vladyslav-Dushenkovsky-Mondsichel-Dunkelmond.jpeg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Vladyslav-Dushenkovsky-Mondsichel-Dunkelmond.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kurz vor Neumond: der Mond ist nur noch als hauchdünne Sichel auf der linken Seite zu sehen (jedenfalls auf der Nordhalbkugel). Bild: <strong>©</strong> Vladyslav Dushenkovsky auf Pexels</figcaption></figure></div>


<p>Hier geht es darum, den <strong>aktuellen Mondzyklus achtsam abzuschließen</strong>. Entsprechend der Dunkelheit am Nachthimmel, ist dies eine Zeit des <strong>Rückzugs</strong> und der <strong>Innenschau</strong>. Nimm dir jetzt gerne etwas Zeit, um zurückzublicken: Was hast du in den letzten Wochen erreicht? Was ist gut gelaufen, was hättest du dir anders gewünscht? Welche Erkenntnisse und Lektionen nimmst du aus diesem Mondzyklus mit? Wie ging es dir in den letzten Wochen? Wie gut hast du dich um dich selbst gekümmert? Wie geht es dir jetzt, wenn du so zurückblickst?</p>



<p>Vor allem lege ich dir für diese Zeit folgende Fragen ans Herz:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wofür bin ich dankbar, worauf stolz</strong> &#8211; und wie würdige (feiere) ich diese Dinge?</li>



<li><strong>Was brauche ich jetzt, um Kraft zu schöpfen</strong> und in 1-3 Tagen mit positiver Energie in den neuen Mondzyklus zu starten?</li>



<li><strong>Was möchte ich jetzt noch abschließen</strong>, um klar und frei in den kommenden Mondzyklus starten zu können?</li>
</ul>



<p>Wenn du schon in diesen Tagen einen kleinen Rückblick wagst, kannst du dich zu Neumond ganz frei dem neuen Mondzyklus widmen. Natürlich kannst du diesen Teil aber auch wunderbar als ersten Teil in dein Neumond-Ritual integrieren. Persönlich mache ich es mal so, mal so. <strong>Auf jeden Fall sollte vor der Neuausrichtung eine kleine Reflexion stattfinden</strong>: mehr Klarheit über das &#8222;Wo stehe ich gerade?&#8220; bringt meistens auch mehr Klarheit über das &#8222;Wo möchte ich hin und was braucht es dafür?&#8220; mit sich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Jede Phase ist wertvoll und darf zelebriert werden!</h2>



<p>Wie bereits am Anfang dieses Artikels dargestellt, bilden die Mondphasen den <strong>Kreislauf des Lebens</strong> in wenigen Wochen ab, der jedem Lebewesen, jedem Ding und auch jedem Ziel, Projekt oder Wunsch innewohnt: vom Neubeginn über eine oder mehrere Phase(n) des Wachstums hin zum Höhepunkt, auf den Vervollständigung, Ernte und Loslassen folgen.</p>



<p>Natürlich ist bei Weitem nicht jedes Ziel innerhalb der knapp vier Wochen eines einzigen Mondzyklus erreicht &#8211; das ist allerdings weder Anspruch, noch Sinn und Zweck der Übung. Indem wir den Mond als <strong>naturgegebene und sichtbare Erinnerung</strong> nutzen und uns <strong>regelmäßig die Zeit nehmen</strong>, entsprechend der Energie der entsprechenden Mondphase innezuhalten und zu reflektieren, können wir zurückkommen zu unserer eigenen Natur.</p>



<p>Ob wir &#8222;nur&#8220; einen oder beide Höhepunkte nutzen (Neu- und/oder Vollmond) oder auch zu den Halbmonden in die Reflexion gehen &#8211; in jedem Fall widmen wir uns so mindestens alle paar Wochen unseren inneren Prozessen. In einer Zeit, in der jede*r von uns fast ständig unendlich vielen Anforderungen und Erwartungen von außen ausgesetzt ist, ist das unendlich wertvoll!</p>



<p>Die regelmäßige Innenschau führt dazu, dass wir bewusster und achtsamer leben &#8211; von innen heraus, geleitet von den eigenen Wünschen und Träumen, statt unter Stress fremden Idealen nachzujagen und die Jahre unbewusst an uns vorbeiziehen zu sehen.</p>



<p>All das durch einen so simplen Akt wie den gelegentlichen Blick in den Nachthimmel (oder die Kalender-Erinnerung daran)! <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/">Zyklisch leben mit den Mondphasen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2881</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
