<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>persönliche Weiterentwicklung Archive - Wunderland Coaching</title>
	<atom:link href="https://wunderland-coaching.de/category/persoenliche-weiterentwicklung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://wunderland-coaching.de/category/persoenliche-weiterentwicklung/</link>
	<description>Coaching für Selbstwert und SelbstBewusstsein</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Dec 2024 16:53:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.3</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-Rebranding-Logo-Website-1-2.png?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>persönliche Weiterentwicklung Archive - Wunderland Coaching</title>
	<link>https://wunderland-coaching.de/category/persoenliche-weiterentwicklung/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">214255675</site>	<item>
		<title>Mehr als &#8222;nichts denken&#8220;: sechs Mythen über Meditation und was es damit wirklich auf sich hat</title>
		<link>https://wunderland-coaching.de/mehr-als-nichts-denken-sechs-mythen-meditation/</link>
					<comments>https://wunderland-coaching.de/mehr-als-nichts-denken-sechs-mythen-meditation/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 14:49:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfürsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Routinen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wunderland-coaching.de/?p=2919</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für ein achtsames, erfolgreiches Leben im Einklang mit sich selbst ist das Meditieren ein besonders wertvolles &#8222;Tool&#8220;. Das Schöne daran ist, dass es für alle zugänglich und machbar ist. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit kann so ziemlich jede*r von ihr profitieren. Vor allem aber ist Meditation so viel mehr als &#8222;nichts denken&#8220;! Trotzdem halten einige Mythen über&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/mehr-als-nichts-denken-sechs-mythen-meditation/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Mehr als &#8222;nichts denken&#8220;: sechs Mythen über Meditation und was es damit wirklich auf sich hat</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/mehr-als-nichts-denken-sechs-mythen-meditation/">Mehr als &#8222;nichts denken&#8220;: sechs Mythen über Meditation und was es damit wirklich auf sich hat</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Für ein achtsames, erfolgreiches Leben im Einklang mit sich selbst ist das Meditieren ein besonders wertvolles &#8222;Tool&#8220;. Das Schöne daran ist, dass es für alle zugänglich und machbar ist. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit kann <strong>so ziemlich jede*r</strong> von ihr profitieren.</strong> <strong>Vor allem aber ist Meditation so viel mehr als &#8222;nichts denken&#8220;!</strong></p>



<p>Trotzdem halten einige Mythen über Meditation sich nicht nur hartnäckig, sondern auch viele Menschen davon ab, ihr überhaupt eine Chance zu geben. Was echt schade ist, denn oft sind das gerade diejenigen, die besonders davon profitieren könnten: die &#8222;overthinker&#8220;, Menschen, die sich mit Veränderung schwer tun oder jene, die vor lauter Dauerstress gar nicht wissen, wo sie die Zeit dafür hernehmen sollen.</p>



<p>Findest du dich in dieser Beschreibung wieder oder hegst andere Zweifel gegenüber Meditation? Dann nimm dir doch einen Moment Zeit und sieh dir an, was es mit den gängigsten Meditations-Mythen auf sich hat. Besonders Mythos 1, 5 und 6 lege ich dir ans Herz. <strong>Du wirst sehen: &#8222;falsch machen&#8220; kannst du eigentlich gar nichts &#8211; dafür kann es sich wirklich lohnen, Meditation einfach mal auszuprobieren!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mythos 1: &#8222;Meditation = NICHTS denken&#8220;</h2>



<p>Viele Menschen &#8211; besonders &#8222;Kopfmenschen&#8220;, die z. B. zu Gedankenkreisen neigen &#8211; fühlen sich von der Vorstellung abgeschreckt, in der Mediation <strong>&#8222;an nichts denken zu dürfen&#8220;</strong>. Wenn sie es dann doch einmal ausprobieren, haben sie oft das Gefühl, <strong>&#8222;etwas falsch zu machen&#8220;</strong>, wenn ihre Gedanken abschweifen, und machen sich dafür runter. Glaub&#8216; mir, beides kenne ich nur zu gut, denn ich war einer dieser Menschen. <img alt="😃" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f603.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> &#8211; Bis ich eines Besseren belehrt wurde und lernen durfte:</p>



<p>Eigentlich ist genau das Gegenteil der Fall. Meditieren heißt nicht, <em>nichts</em> zu denken, sondern <strong>die Gedanken zu beobachten</strong>, die da sind &#8211; und sie möglichst <strong>nicht zu bewerten</strong>. Der Zweck davon ist, <strong>Bewusstsein</strong> <strong>darüber zu erlangen</strong>, <em>welche</em> Gedanken gerade präsent sind, und <strong>Abstand zu den eigenen Gedanken zu gewinnen</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="767" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_5028-e1718373969342-1024x767.jpeg?resize=1024%2C767&#038;ssl=1" alt="Meditation heißt nicht &quot;nichts denken&quot;, sondern die Gedanken beobachten - wie Wolken am Himmel." class="wp-image-3407" style="aspect-ratio:4/3;object-fit:cover;width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_5028-e1718373969342.jpeg?resize=1024%2C767&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_5028-e1718373969342.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_5028-e1718373969342.jpeg?resize=768%2C575&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_5028-e1718373969342.jpeg?w=1066&amp;ssl=1 1066w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Meditieren bedeutet nicht &#8222;nichts zu denken&#8220;, sondern, die Gedanken kommen und gehen zu lassen, ohne dich dadurch aus der Ruhe bringen zu lassen</strong> &#8211; wie Wolken am Himmel, die auch nie für immer bleiben.</figcaption></figure></div>


<p>Außerdem kannst du bei der Meditation einen<strong> liebevollen Umgang mit dir selbst</strong> <strong>üben</strong>: Während der Meditation abzuschweifen, ist nämlich <strong>völlig okay</strong>. Wichtig ist, es früher oder später zu bemerken und dann zum eigentlichen Fokus der Meditation zurückzukehren, <em>ohne das Abschweifen negativ zu bewerten</em>! Wenn du das nächste Mal meditierst und dich dabei erwischst, einem Gedanken nachgegangen zu sein, mach&#8216; dich bitte nicht dafür runter. Sage dir stattdessen: <strong>&#8222;Das ist okay. Und jetzt kehre ich ganz bewusst zu meiner Meditation zurück.&#8220;</strong></p>



<p>Darüber hinaus ist es nicht nur okay, abzuschweifen, sondern sogar<strong> völlig normal!</strong> Wir Menschen denken <strong>zigtausend Gedanken am Tag</strong> &#8211; &#8222;nichts denken&#8220; ist schlicht unmöglich. Die meisten Gedanken denken wir <strong>unbewusst</strong> &#8211; und trotzdem beeinflussen sie <em>alle</em> unser Handeln, unser Selbstbild, unsere Sicht auf die Welt. Selbst der Stress, unter dem viele Menschen leiden, wird zum größten Teil von Gedanken ausgelöst!</p>



<p>Wenn wir also ein <strong>Bewusstsein dafür entwickeln</strong>, was in unserer Gedankenwelt los ist, nehmen wir gleichsam das Leben wieder in die eigene Hand. Wir machen die neue Erfahrung: &#8222;<strong>Ich <em>bin</em> nicht meine Gedanken. Ich bin die Person, die denkt!&#8220;</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mythos 2: &#8222;Meditation = still dasitzen (a. k. a. langweilig!)&#8220;</h2>



<p>Vielleicht hast du bei &#8222;Meditation&#8220; direkt ein bestimmtes inneres Bild vor Augen. Vielleicht einen Menschen, der im Schneidersitz mit geschlossenen Augen dasitzt, die Hände in seltsamer Haltung auf den Knien (und womöglich noch mit einem leicht dämlich-glückseligen Lächeln auf den Lippen)? Das geht sicherlich vielen Menschen so, und: Das ist <em>eine</em> Form der Meditation &#8211; doch <strong>Meditation kann noch so viel mehr sein!</strong> Also keine Sorge, wenn du dich fragst, wie zur Hölle du länger als drei Minuten &#8222;bequem&#8220; und in Stille im Schneidersitz sitzen sollst, ohne entweder einzurosten oder einzuschlafen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verschiedene Meditationsarten</h3>



<p>Einige <strong>Meditationsarten</strong> folgen festgelegten Ritualen &#8211; zum Beispiel ist die Zazen-Meditation in einen gewissen Rahmen eingebettet und die Vipassana-Meditation wird tagelang in &#8222;edler Stille&#8220; durchgeführt. Gerade in der langen und vielfältigen Tradition des <a href="https://www.7mind.de/magazin/zen-meditation-gedanken-atmung-koerperhaltung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zen</a> variiert die <a href="https://www.7mind.de/magazin/zen-meditation-paul-kohtes" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meditationspraxis</a> allerdings auch je nach Zen-Meister &#8211; du siehst also: so &#8222;festgelegt&#8220;, wie du womöglich glaubst, ist noch nicht mal diese Art der Meditation.</p>



<p>Die <strong>Achtsamkeitsmeditation</strong> kann hingegen alles Mögliche sein: innere Bilder entstehen lassen, dem Herzschlag zuhören, die Atmung beobachten, den Körper oder bestimmte Körperregionen spüren, in einer Gehmeditation jeden Schritt bewusst setzen,&#8230; <strong>Oder eben (fast) alles andere, das du achtsam und bewusst tust, das dich in den gegenwärtigen Moment bringt und entspannt.</strong> Sogar so etwas Alltägliches wie Kochen oder Backen: die Zutaten anfassen, riechen, schmecken, sorgfältig auswählen und verarbeiten. <strong>Malen, basteln, aufräumen, Blumen arrangieren, im Garten arbeiten, spazieren gehen:</strong> all das und noch viel mehr kann zu deiner Meditation werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="1024" height="767" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-gary-barnes-6231787-e1718374973413-1024x767.jpeg?resize=1024%2C767&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-3408" style="width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-gary-barnes-6231787-e1718374973413.jpeg?resize=1024%2C767&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-gary-barnes-6231787-e1718374973413.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-gary-barnes-6231787-e1718374973413.jpeg?resize=768%2C575&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-gary-barnes-6231787-e1718374973413.jpeg?w=1068&amp;ssl=1 1068w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Meditation ist nicht nur &#8222;Sitzen in Stille&#8220; &#8211; sie kann alles sein, was du bewusst und mit voller Aufmerksamkeit und Hingabe tust.</strong> Vom bewussten Trinken einer Tasse Kaffee bis hin zu Alltäglichem wie der Gartenarbeit oder dem Kochen.<br>Foto: Gary Barnes via Pexels</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Der Zweck der Meditation</h3>



<p>Wichtig dabei ist: <strong>bei der Meditation geht es darum, den Geist zu beruhigen</strong> &#8211; ein Spaziergang mit Podcast oder dröhnender Musik auf den Ohren ist dafür also weniger geeignet, ähnlich wie Serien schauen oder lesen. Dabei handelt es sich eher um Ablenkungen, die zwar kurzfristig beruhigen (und auch ihre Berechtigung haben), aber <em>nicht langfristig wirken</em>.</p>



<p>Meditation hingegen &#8211; besonders, wenn sie zum Stressabbau dienen soll &#8211; stellt einen Gegenpol zum<strong> </strong>hektischen, vollen, lauten und stressigen Alltag dar. <strong>In der Meditation gönnen wir unserem Gehirn eine Verschnaufpause </strong>und geben ihm die Möglichkeit, all die Reize zu verarbeiten, die alltäglich auf es einprasseln. Wir kommen zurück zu uns selbst und unserer Innenwelt und nehmen wahr, was in uns vor sich geht.</p>



<p>In der <strong>Stille</strong> geht das besonders gut. Allerdings: Sollte die Stille für dich anfangs unerträglich sein &#8211; gerade, <em>weil</em> du dann so gut wahrnimmst, was in dir los ist (und weil &#8222;nichts denken&#8220; eben nicht funktioniert) &#8211; oder du keinen Ort der echten Stille zur Verfügung haben, eignen sich <strong>Naturgeräusche</strong> oder <strong>sanfte Musik</strong> ganz wunderbar. Wähle dazu am besten Musik ohne Lyrics oder alternativ Mantra- bzw. Mantra-artige Musik, in der sich derselbe Text immer wiederholt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mythos 3: &#8222;Meditation geht nur im Schneidersitz.&#8220; oder auch &#8222;Im Liegen meditieren ist verboten.&#8220;</h2>



<p>Weiter oben habe ich bereits davon gesprochen: <strong>Meditation funktioniert natürlich <em>nicht</em> nur im Schneidersitz!</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die &#8222;klassische&#8220; Meditationshaltung</h3>



<p>Eigentlich ist die klassische Meditationshaltung ohnehin nicht der Schneider-, sondern der <strong>Lotussitz</strong>, bei dem die Beine ebenfalls übereinandergeschlagen werden, aber beide Füße jeweils <em>auf</em> dem gegenüberliegenden Oberschenkel landen. Durch diese Beinhaltung berühren beide Knie den Boden &#8211; und darum geht es: Zum einen fällt es leichter, aufrecht zu sitzen, wenn die Knie tiefer liegen als die Hüfte. Zum anderen <em>erdet</em> der <strong>Kontakt zum Boden</strong> im wahrsten Sinne des Wortes &#8211; er soll es erleichtern, <strong>im gegenwärtigen Moment anzukommen bzw. zu bleiben.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-yankrukov-8436932-e1718375409158-1024x768.jpeg?resize=1024%2C768&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-3409" style="width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-yankrukov-8436932-e1718375409158.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-yankrukov-8436932-e1718375409158.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-yankrukov-8436932-e1718375409158.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-yankrukov-8436932-e1718375409158.jpeg?w=1066&amp;ssl=1 1066w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Schneidersitz und Mudra (bestimmte Haltungen der Hände) sind wohl das Bild, das die allermeisten vor Augen haben, wenn sie an &#8222;Meditation&#8220; denken. Aber: <strong>Meditieren ist nicht auf eine bestimmte Form beschränkt, sondern kann in allen möglichen Positionen durchgeführt werden.</strong><br>Foto: Yan Krukau via Pexels</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Finde <em>deine</em> Position</h3>



<p>Um im gegenwärtigen Moment zu bleiben &#8211; und nicht z. B. in Ängste und Sorgen abzudriften &#8211; brauchst du die <strong>richtige Mischung aus</strong> <strong>Entspannung und Aufmerksamkeit</strong>. In welcher Körperhaltung das für dich der Fall ist, kannst nur du selbst entscheiden! Vielleicht findest du Lotus- oder Schneidersitz alles andere als entspannt. Hier einige Vorschläge &#8211; probier&#8216; dich durch und finde deine Lieblingsposition! <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>erhöhter Schneider- oder Lotussitz</strong>: beispielsweise auf einer gefalteten Wolldecke oder einem Meditationskissen.</li>



<li><strong>sitzend auf einem Stuhl</strong>: gerne angelehnt, aber aufrecht, mit beiden Füßen auf dem Boden (Stichwort Erdung).</li>



<li><strong>auf dem Rücken liegend</strong>: bequem und mit geradem Rücken, die Arme neben dem Körper ausgestreckt, Handflächen nach oben oder unten zeigend. Ggf. mit einer Stütze für den Nacken und die Knie, um den unteren Rücken zu entlasten und zu erden (z. B. eine gerollte Wolldecke).</li>



<li><strong>in Bewegung:</strong> z. B. bei einer Gehmeditation oder beim Yoga. Hauptsache, du führst deine Bewegungen achtsam aus und bist ganz bei dir!</li>
</ul>



<p>Ich persönlich meditiere übrigens am liebsten liegend auf meiner Akupressurmatte!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mythos 4: &#8222;Ich darf beim Meditieren auf keinen Fall einschlafen.&#8220;</h2>



<p>Egal ob sitzend oder liegend &#8211; zur Ruhe zu kommen und z. B. <strong>für zehn Minuten nur den Atem zu beobachten, birgt durchaus das Risiko, wegzudämmern</strong>. Besonders in einer Welt, die Pausen als &#8222;faul&#8220; verunglimpft und die &#8222;hustle culture&#8220; feiert, sodass die meisten Menschen eigentlich chronisch übermüdet sind. <br><strong>Viele scheinen sich regelrecht davor zu fürchten &#8211; dabei ist das gar nicht schlimm und erst recht nicht verboten.</strong> Es ist auch kein Zeichen von Schwäche oder mangelnder Willenskraft. Wenn auch du dir Gedanken darüber machst, möchte ich dich zwei Dinge fragen:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><em>Warum</em> schläfst du ein, sobald dein Geist zur Ruhe kommt?</strong></h3>



<p>Ist es dein <strong>Körper</strong>, der dir signalisiert: &#8222;<strong>Ich bin erschöpft</strong>, ich brauche Ruhe, Erholung, SCHLAF!&#8220;?</p>



<p>Oder vielleicht dein <strong>Unterbewusstsein</strong>, das dich vor schlechten Gedanken oder Erinnerungen <strong>schützen</strong> möchte, die sonst in dieser ablenkungsfreien Zone hochkommen könnten?</p>



<p><strong>Wenn du eine Vermutung hast, woran es liegen könnte, geh&#8216; ihr unbedingt nach!</strong> Fange an, sowohl deinem Körper als auch deinem Geist regelmäßig und generell <em>mehr</em> Entspannung zu &#8222;gönnen&#8220;. Und arbeite alten Ballast auf &#8211; am besten mit Begleitung, denn wenn dein Unterbewusstsein (sprich: deine Seele) sich schon deinen Körper zur Hilfe nimmt, besteht dringend Handlungsbedarf.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was wäre überhaupt so <em>schlimm</em> daran, einzuschlafen?</strong></h3>



<p>Hast du Angst, <strong>danach völlig groggy</strong> zu sein und nichts mehr zustande zu bringen? Dann nimm das als <strong>Botschaft deines Körpers</strong> wahr und ernst.</p>



<p>Ist es dir <strong>peinlich</strong>, weil du mit anderen zusammen meditierst? Hast du vielleicht Angst, dass du anfängst zu schnarchen, oder fühlst dich wie eine Versagerin, wenn du es als Einzige*r nicht &#8222;schaffst&#8220;, <strong>&#8222;richtig&#8220; zu meditieren</strong>?<br>Gedanken wie &#8222;Was sollen die anderen denken?&#8220; kannst du hier getrost beiseite lassen. <strong>Beim Meditieren geht es darum, <em>dir</em> etwas Gutes zu tun.</strong> Und das darf genau so aussehen, wie es eben für <em>dich</em> gut ist!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-furkanfdemir-10821190-e1718376395921-1024x768.jpeg?resize=1024%2C768&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-3410" style="width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-furkanfdemir-10821190-e1718376395921.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-furkanfdemir-10821190-e1718376395921.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-furkanfdemir-10821190-e1718376395921.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-furkanfdemir-10821190-e1718376395921.jpeg?w=1066&amp;ssl=1 1066w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Keine Angst vorm Einschlafen! Selbst <em>wenn</em> du beim Meditieren einschläfst, ist das nicht schlimm. Es ist einfach ein Signal deines Körpers.</strong> Und falls du Angst hast, deinen nächsten Termin oder die Bahn zu verpassen: Mach&#8217;s dir leicht und stell&#8216; dir einen Wecker. Bloß keine Probleme schaffen, wo eigentlich gar keine sind! <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/><br>Foto: furkanfdemir via Pexels</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Mythos 5: &#8222;Ich kann das einfach nicht!&#8220;</h2>



<p>Vielleicht hast du das mit dem Meditieren ja schon mal probiert und bist (vermeintlich) gescheitert. Falls du das denkst, frage ich dich: <strong>Was heißt das denn genau?</strong> <em>Was</em> hat nicht geklappt? Bist du einem der Meditations-Mythen aufgesessen und entsprach deine Meditationserfahrung deshalb nicht deinen Erwartungen? Hat es dich zum Beispiel frustriert, weil du es nicht &#8222;geschafft&#8220; hast, &#8222;nichts zu denken&#8220;? Oder hast du ein- oder mehrere Male eine bestimmte Art der Meditation ausprobiert und sie war nichts für dich?</p>



<p>Ich möchte dich zu zwei Dingen ermutigen und dir zeigen: <strong>so etwas wie Scheitern gibt es in Bezug auf Meditation nicht &#8211; du darfst einfach <em>deinen</em> Weg finden!</strong> Und das wirst du, mit etwas Geduld und Mut.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gib dir Zeit</strong></h3>



<p>Gerade, wenn du bisher nie Zeit in Stille verbringst, kann Meditation eine echte Herausforderung sein. <strong>Wenn du es gewohnt bist, immer von vielen Menschen, Geräuschen und visuellen Eindrücken umgeben zu sein</strong> oder erst nach allen anderen zu schauen, ist es erst mal <strong>ungewohnt, unbequem und beängstigend</strong>, dir Zeit für dich zu nehmen und die Reize von außen abzuschalten.</p>



<p>Gib also bitte nicht gleich auf, wenn es nach dem ersten, zweiten oder auch fünften Anlauf noch nicht so recht &#8222;klappt&#8220; oder das Meditieren <strong>eher anstrengend als entspannend</strong> wirkt! Eine neue Gewohnheit aufzubauen, braucht einfach Geduld. <strong>Du baust gerade neue Wege in deinem Gehirn auf</strong> &#8211; das dauert etwas. UND es lohnt sich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Probiere verschiedene Arten der Meditation aus</h3>



<p>Die &#8222;klassische&#8220; Meditation in Stille, bei der du ausschließlich Atmung und Gedanken beobachtest, ist schon eher eine fortgeschrittene Praxis. Gerade als Gedankenkarussell-Geplagte*r bietet es sich an, erst mal (oder auch dauerhaft) mit Techniken wie <strong>geführten Meditationen</strong>, <strong>Visualisierungen</strong> oder <strong>Fantasiereisen</strong> zu experimentieren.</p>



<p>Besonders wertvoll ist es für Kopfmenschen, &#8222;<strong>zurück in den Körper</strong> zu kommen&#8220;: im <strong>Hier und Jetzt</strong> präsent werden, statt gedanklich in der Vergangenheit oder der Zukunft festzuhängen. Dafür bieten sich zum Beispiel <strong>Bodyscans</strong> oder <strong>Gehmeditationen</strong> an. Das sind sogar ganz wundervolle Varianten, um eben nicht krampfhaft zu versuchen, &#8222;nichts zu denken&#8220;, sondern die Aufmerksamkeit gezielt zu lenken.</p>



<p>Dauer, Körperhaltung, Hintergrundmusik, Fokus und Art der Meditation, ob du mit geschlossenen oder offenen Augen meditierst,&#8230; &#8211; all das liegt vollkommen in deiner Hand. <strong>Du kannst deine Meditationspraxis auf deine Bedürfnisse</strong> und darauf, was für dich funktioniert, <strong>zuschneiden</strong>. Probier&#8216; also ruhig mal Verschiedenes aus. Und lass&#8216; dich nicht entmutigen, wenn eine bestimme Art der Meditation für dich nicht das Wahre ist! Dann sagst du einfach &#8222;Thank you, next&#8220; und probierst etwas anderes.</p>



<p>Verschiedene Menschen haben verschiedene Bedürfnisse. Unsere Gehirne arbeiten unterschiedlich und werden von unterschiedlichen Dingen angesprochen. <strong>Mit etwas Übung und dem Mut, Dinge auszuprobieren, wirst du ganz bestimmt <em>deine</em> Art der Meditation finden</strong>. Eine, die dir gut tut und hilft, entspannter und mehr bei dir zu sein!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-cliff-booth-4057865-e1718376955143-1024x768.jpeg?resize=1024%2C768&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-3412" style="width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-cliff-booth-4057865-e1718376955143.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-cliff-booth-4057865-e1718376955143.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-cliff-booth-4057865-e1718376955143.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-cliff-booth-4057865-e1718376955143.jpeg?w=1066&amp;ssl=1 1066w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Probiere Verschiedenes aus und finde deine Art der Meditation &#8211; und lass&#8216; dich dabei gerne durch erfahrene Meditationsleiter*innen unterstützen.</strong><br>Foto: Cliff Booth via Pexels</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Du musst das nicht alleine schaffen: meine Lieblings-Meditations-Apps</h3>



<p>Beim Ausprobieren musst du dich <strong>nicht alleine</strong> mit dem großen Angebot an Meditationen auf YouTube &amp; Co. rumschlagen. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an <strong>Apps</strong>, die dich gezielt dabei unterstützen, das Meditieren zu einer hilfreichen Gewohnheit zu machen. Der besondere Wert einer Meditations-App liegt meiner Meinung nach darin, dass du damit <strong>einen (digitalen) Ort hast, der <em>nur</em> dafür da ist</strong>. Keine Werbung, <strong>keine Ablenkung</strong>, einfach meditieren. <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Meine Favoriten stelle ich dir hier kurz vor.</p>



<p style="font-size:14px">Disclaimer: bei der folgenden Aufzählung handelt es sich um unbezahlte Werbung. Alle genannten Apps habe ich selbst ausgiebig getestet, sodass ich sie mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.7mind.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">7Mind</a>: eine deutsche Meditations-App mit zahlreichen Einzelmeditationen und Kursen zu verschiedensten Themen rund um Meditation und Achtsamkeit. Besonders gut für Einsteiger*innen geeignet, weil es sich meistens um <strong>kurze (7 Minuten <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>) Meditationen</strong> handelt.
<ul class="wp-block-list">
<li>Besonders gut: in der <a href="https://app.7mind.de/individual" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webversion</a> kannst du dir sogar ohne Abo eine individuelle (ungeführte) Meditation zusammenstellen. Auch in der <a href="https://www.7mind.de/download" target="_blank" rel="noreferrer noopener">App</a> sind die Meditationen &#8222;Stille&#8220; und &#8222;Gong&#8220; (mit Achtsamkeits-Gong in bestimmten Intervallen) ohne Abo verfügbar.</li>



<li>Außerdem gibt es bei 7Mind verschiedene <a href="https://www.7mind.de/krankenkasse" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Präventionskurse</a>, die von den meisten Krankenkassen anerkannt werden &#8211; also für dich praktisch kostenlos sind. Dazu gibt es jeweils ein Jahr 7Mind+ on top (sprich: die gesamte Bibliothek).</li>
</ul>
</li>



<li><a href="https://balanceapp.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Balance</a>: eine englischsprachige Meditations-App, deren &#8222;besonderes Etwas&#8220; darin liegt, dass jede Meditation <strong>individuell anpassbar</strong> ist. Sie bietet Inhalte für Meditations-Neulinge und Fortgeschrittene gleichermaßen.
<ul class="wp-block-list">
<li>Nicht nur die Länge deiner Meditation kannst du individuell auswählen. Am Anfang der Kurse und vieler Einzelmeditationen (in Kursen auch zwischendurch) werden außerdem bestimmte Dinge abgefragt, z. B. wie es dir heute geht oder welche unliebsame Gewohnheit du loswerden möchtest. Auf dieser Basis wird deine Meditation dann <strong>individuell konfiguriert</strong>.</li>



<li>Die Bibliothek ist super umfangreich und bietet neben Meditationen auch &#8222;Sleep Sounds&#8220;, beruhigende Geräusche wie White Noise oder Fokus-Musik für konzentriertes Arbeiten &#8211; mit einer Dauer von 15 Minuten bis zu 10 Stunden. Besonders mag ich persönlich die Pomodoro-Sessions, die es wahlweise mit oder ohne Meditations-Begleitung in den Pausen gibt.</li>



<li>Besonders gut: Du kannst <a href="https://www.balanceapp.com/referral-social" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Balance für ein ganzes Jahr kostenlos testen</a>!</li>
</ul>
</li>



<li><a href="https://www.headspace.com/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Headspace</a>: mittlerweile ist die App in vielen Sprachen verfügbar, darunter auch Deutsch. Auch hier gibt es eine <strong>umfangreiche Bibliothek</strong> mit Einzelmeditationen und Kursen, Fokus-Musik und Übungen, sogar Bewegungs-Einheiten. Die App ist sowohl für Einsteiger*innen als auch Fortgeschrittene geeignet.</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-karolina-grabowska-4498187.jpeg?resize=1024%2C683&#038;ssl=1" alt="Meditation auf der Yogamatte" class="wp-image-3635" style="width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-karolina-grabowska-4498187.jpeg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-karolina-grabowska-4498187.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-karolina-grabowska-4498187.jpeg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-karolina-grabowska-4498187.jpeg?resize=930%2C620&amp;ssl=1 930w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-karolina-grabowska-4498187.jpeg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Mittlerweile sind einige richtig gute Apps auf dem Markt, die dir das Meditieren leichter machen.<br></strong>Foto: Karolina Grabowska via Pexels</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Mythos 6: &#8222;Ich habe keine Zeit zum Meditieren.&#8220;</h2>



<p>Zu guter Letzt möchte ich noch über diesen weit verbreiteten Irrglauben sprechen. Es gibt eine Weisheit aus dem Zen-Buddhismus, die lautet: &#8222;Du solltest jeden Tag 20 Minuten meditieren. Außer du hast keine Zeit dafür, dann solltest du eine Stunde lang meditieren.&#8220;</p>



<p>Ich verstehe ja, was dieser Spruch aussagen soll: gerade die Menschen, die zu gestresst sind, um sich 20 Minuten am Tag für sich selbst zu nehmen, haben sie eigentlich am nötigsten. Aber ist er nicht auch demotivierend? <strong>Wenn du das Gefühl hast, keine 20 Minuten Zeit zu haben &#8211; wo sollst du da erst eine Stunde hernehmen?</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Macht der kleinen Schritte</h3>



<p>Deshalb sage ich: <strong>Wenn du keine Zeit hast, 20 Minuten zu meditieren, dann meditiere für 5 Minuten!</strong> Und für den unwahrscheinlichen Fall, dass dir auch das noch zu lange erscheint (oder für den wahrscheinlicheren Fall, dass du es &#8211; zumindest anfangs &#8211; einfach vergisst): <strong>Nimm dir einfach <em>einen</em> Moment, lass&#8216; deinen Blick in die Ferne schweifen oder schließe deine Augen und atme dreimal tief ein und aus.</strong> So eine kleine Auszeit ist jederzeit und überall möglich und unglaublich wertvoll.</p>



<p>Wenn du das ein paar Mal machst und merkst, wie gut es dir tut, wird es dir immer leichter fallen, dir mehr Zeit zum Meditieren zu nehmen &#8211; und bald klingen 20 Minuten schon gar nicht mehr so unrealistisch.</p>



<p><strong>Durch diese kleinen Schritte nimmst du dein Nervensystem sanft mit auf den Weg der Veränderung. Das, was es anfangs als &#8222;bedrohlich&#8220; (weil unbekannt) eingestuft hat, kann es dadurch nach und nach als &#8222;sicher&#8220; abspeichern.</strong> Und wenn es mit an Bord ist und sich dir nicht mehr in den Weg stellt, fühlt sich das Meditieren schon viel leichter an!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-pixabay-460257.jpg?resize=1024%2C683&#038;ssl=1" alt="Statt &quot;nichts denken&quot;: bewusst im Moment sein und genießen." class="wp-image-3636" style="width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-pixabay-460257.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-pixabay-460257.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-pixabay-460257.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-pixabay-460257.jpg?resize=930%2C620&amp;ssl=1 930w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/06/pexels-pixabay-460257.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Zeit hast du nicht, sondern nimmst sie dir. Wenn 20 Minuten nicht &#8222;drin&#8220; sind oder dir unmöglich vorkommen, dann fang&#8216; kleiner an und meditiere für 5 Minuten!</strong> Schon so kleine Momente wie das ganz bewusste Genießen deines Morgenkaffees helfen dir, mehr <em>bei dir</em> zu sein.<br>Foto: Pixabay via Pexels</figcaption></figure></div>


<p style="padding-right:var(--wp--preset--spacing--70);padding-left:var(--wp--preset--spacing--70)">Tipp: Stelle dir für den Anfang mehrere Wecker (oder stumme Benachrichtigungen), die dich <strong>über den Tag verteilt daran erinnern</strong>. Und wenn du dabei lieber alleine sein möchtest, zieh&#8216; dich zurück &#8211; zum Beispiel auf die Toilette. Das habe ich früher immer gemacht, als ich in meinem Angestelltenjob dauergestresst war&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Meditation bedeutet nicht &#8222;<em>nichts</em> denken&#8220;, sondern &#8222;<em>bewusster</em> denken und handeln&#8220;</h2>



<p>Entgegen der hartnäckigen Mythen, die wir im Verlauf dieses Artikels hoffentlich &#8222;gebusted&#8220; haben, ist Meditation eine <strong>sehr persönliche Praxis und keineswegs auf starre Regeln oder spezifische Formen beschränkt</strong>. Es geht darum, Achtsamkeit und Ruhe zu finden. In welcher Position du das tust oder ob du dabei einschläfst, ist weit weniger wichtig als dass du auf die Signale hörst, die dein Körper und Geist dir senden.</p>



<p>Insbesondere geht es nicht darum, &#8222;nichts zu denken&#8220;, sondern darum, bewusster bzw. achtsamer mit deinen Gedanken zu sein &#8211; und zu handeln. Dazu lässt du sie entweder kommen und gehen und beobachtest einfach nur, ohne dich auf etwas zu versteifen (weder auf einen spezifischen Gedanken, noch darauf &#8222;nichts denken zu dürfen&#8220; <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>). Oder du lenkst deine Aufmerksamkeit bewusst z. B. auf deinen Atem oder das, was du gerade tust. <strong>Scheitern gibt es dabei nicht – jede Meditationserfahrung bringt dich näher zu dir selbst.</strong></p>



<p>Verschiedene Meditationsarten und -techniken stehen dir offen, und es lohnt sich, verschiedene Ansätze auszuprobieren, bis du den für dich passenden findest. Schon ein paar Minuten Meditation können einen großen Unterschied machen. <strong>Beginne klein und baue nach und nach eine Routine auf</strong>, die sich gut in deinen Alltag integrieren lässt. (Wie ich das geschafft habe, kannst du übrigens <a href="https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-3-meine-taglichen-routinen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel nachlesen</a>.)</p>



<p>Also: lass&#8216; dich nicht von Mythen und Missverständnissen abhalten. <strong>Finde deinen eigenen Weg zur Meditation</strong>. Probier&#8216; dich aus und entdecke die <a href="https://medizindoc.de/welche-wirkung-hat-meditation-auf-die-gesundheit-und-bei-welchen-beschwerden-hilft-meditieren/#Wissenschaftliche_Studien_zur_Wirkung_von_Meditation" target="_blank" rel="noreferrer noopener">positiven Veränderungen</a>, die das Meditieren in deinem Leben bewirken kann. Es lohnt sich! <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p><strong>Und sei auf dem Weg bitte lieb zu dir.</strong></p>



<p>Viel Freude beim Entdecken!</p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="62" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1898" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?w=540&amp;ssl=1 540w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/mehr-als-nichts-denken-sechs-mythen-meditation/">Mehr als &#8222;nichts denken&#8220;: sechs Mythen über Meditation und was es damit wirklich auf sich hat</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wunderland-coaching.de/mehr-als-nichts-denken-sechs-mythen-meditation/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2919</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Keine Zeit für Selbstfürsorge? 10 einfache Routinen, die in wirklich jeden Alltag passen</title>
		<link>https://wunderland-coaching.de/keine-zeit-fuer-selbstfuersorge-10-quick-tipps/</link>
					<comments>https://wunderland-coaching.de/keine-zeit-fuer-selbstfuersorge-10-quick-tipps/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Mar 2024 16:12:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfürsorge]]></category>
		<category><![CDATA[achtsamer Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Routinen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wunderland-coaching.de/?p=3178</guid>

					<description><![CDATA[<p>Alle sprechen von Selfcare und Co. &#8211; aber was, wenn dein Alltag eh schon viel zu voll ist? Vielleicht hörst oder liest du darüber, was laut Social Media alle für sich tun, und denkst: &#8222;Ich hab einfach keine Zeit für Selbstfürsorge!&#8220; Falls dir das bekannt vorkommt, sei ganz beruhigt. Selbstfürsorge ist so viel mehr als&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/keine-zeit-fuer-selbstfuersorge-10-quick-tipps/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Keine Zeit für Selbstfürsorge? 10 einfache Routinen, die in wirklich jeden Alltag passen</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/keine-zeit-fuer-selbstfuersorge-10-quick-tipps/">Keine Zeit für Selbstfürsorge? 10 einfache Routinen, die in wirklich jeden Alltag passen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Alle sprechen von Selfcare und Co. &#8211; aber <strong>was, wenn dein Alltag eh schon viel zu voll ist?</strong> Vielleicht hörst oder liest du darüber, was laut Social Media alle für sich tun, und denkst: <strong>&#8222;Ich hab einfach keine Zeit für Selbstfürsorge!&#8220;</strong></p>



<p>Falls dir das bekannt vorkommt, sei ganz beruhigt. <strong>Selbstfürsorge ist so viel mehr als ausgiebige Schaumbäder</strong> oder ganze Wellness-Wochenenden, an denen dich absolut nichts aus deiner inneren Ruhe bringt. Ich stelle dir heute mal <strong>10 kleine und super einfache Ideen</strong> vor, mit denen du Selbstfürsorge-Momente für dich schaffen kannst &#8211; auch in einem schnellen und vollgepackten Alltag. Denn wie man so schön sagt: Es sind die kleinen Dinge.</p>



<p>Und auch dieser bekannte Spruch trifft zu: Zeit hat man nicht, man nimmt sie sich. Aber beachte dabei: <strong>Selbstfürsorge soll nicht noch mehr Stress und Druck erschaffen, sondern eben gerade weniger!</strong> Der Trick ist, an Momenten &#8222;anzudocken&#8220;, die sowieso Teil deines Alltags sind. So wird Selbstfürsorge schnell zur <a href="https://wunderland-coaching.de/beitragsserie-gewohnheiten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">guten Gewohnheit</a>.</p>



<p><strong>Lass&#8216; mich dir zeigen, wie du einen ganz normalen Tag mit achtsamen Selfcare-Momenten spicken kannst!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Keine Zeit für Selbstfürsorge? Meine 10 Quick-Tipps im Überblick</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Angenehmer Weckton</strong> statt schrilles Piepsen</li>



<li><strong>Duftendes Duschgel</strong>, Seife &amp; Co. für Instant-Wellness</li>



<li><strong>Massagebürste</strong> für eine tägliche Kopfhaut-Massage</li>



<li><strong>Bewusster Arbeitsweg</strong> (z. B. die &#8222;Panorama-Route&#8220; nehmen oder Bewegung einbauen) statt stumpfer Reise von A nach B</li>



<li><strong>Mit einer kleinen Aufgabe anfangen</strong> für einen schnellen Motivations-Boost</li>



<li>Die <strong>Hürde für unliebsame Aufgaben</strong> z. B. durch eine spezielle Playlist oder Belohnungen <strong>senken</strong></li>



<li><strong>Nachrichten &amp; Werbung ausschalten</strong> und dem Gehirn eine Pause gönnen</li>



<li>Ein <strong>beruhigendes Abendgetränk</strong> zum Einläuten der &#8222;Runterfahr-Sequenz&#8220; im Organismus</li>



<li><strong>Vor dem Schlafengehen Gesicht und Füße waschen</strong>, um dich zu erden und mit dir selbst zu verbinden</li>



<li><strong>Beruhigendes, ätherisches Öl</strong> als Kissenspray oder im Diffuser als Extra-Einschlafhilfe</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">10 einfache Routinen für alltagstaugliche Selbstfürsorge im Detail</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Angenehmer aufwachen: dein Weckton</h3>



<p>Du kannst nicht nur dann gut in den Tag starten, wenn du ohne Wecker aufwachst. <strong>Wähle einen angenehmen Weckton aus</strong> und dein Morgen fängt direkt viel freundlicher an.</p>



<p>Ein Lieblingslied, Naturgeräusche oder einfach <strong>ein <em>etwas</em> angenehmerer Ton als ein schrilles Scheppern zum Aufwachen</strong> kann schon sehr viel ausmachen. Vielleicht wäre ja sogar ein Tageslichtwecker etwas für dich?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1123" height="1500" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5038-1-e1711641081147.jpg?resize=1123%2C1500&#038;ssl=1" alt="Weiße Vorhänge vor einem Fenster, durch das die Sonne scheint. Draußen sind blauer Himmel und grüne Baumspitzen zu sehen." class="wp-image-3231" style="width:auto;height:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5038-1-e1711641081147.jpg?w=1123&amp;ssl=1 1123w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5038-1-e1711641081147.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5038-1-e1711641081147.jpg?resize=767%2C1024&amp;ssl=1 767w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5038-1-e1711641081147.jpg?resize=768%2C1026&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 1123px) 100vw, 1123px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit dem richtigen Weckton hat Morgenstund schon ein bisschen mehr Gold im Mund.</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">2. Wellness-Momente im Kleinformat: Duschen &amp; Co.</h3>



<p>Auch in einem noch so vollen Alltag: <strong>Körperhygiene</strong> findet in aller Regel auf irgendeine Art und Weise statt. Sei es beim Duschen, Haare- oder auch nur Händewaschen: <strong>Sorge dafür, dass diese kleinen Momente zur Oase für deine Sinne werden.</strong></p>



<p>Wie? Nutze nicht wahllos irgendwelches Duschgel, sondern kaufe dir gezielt das, dessen <strong>Duft und Textur</strong> dir am besten gefallen (das Gleiche gilt natürlich für Seife, Shampoo, sogar Spülmittel etc.).<br>Dabei kannst du z. B. die Duftrichtung variieren und an deine Stimmung / dein Bedürfnis anpassen: Zitrusdüfte zum Energietanken, Lavendel zum Entspannen,&#8230; Oder du wählst mal eine cremig-weiche Seife und mal eine mit sanftem Peeling-Effekt. Du kannst nach Lust und Laune wechseln und <strong>schon das Aussuchen</strong> im Drogerie- oder Supermarkt <strong>zelebrieren</strong>! Die Vielfalt ist für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel heutzutage groß.</p>



<p>Vor allem: <strong>Genieße den Moment selbst mit all deinen Sinnen.</strong> Spüre das Wasser auf deiner Haut, rieche die verschiedenen Duftnoten, lausche dem Fließen des Wassers, schließe für einen Moment die Augen, atme tief durch und sei ganz im Moment. <strong>Das klappt beim 30-Sekunden-Händewaschen oder der schnellen Dusche zwischen Arbeitsvorbereitungen und Kinder-Fertigmachen genauso gut, wie wenn du dir ausgiebig Zeit nehmen kannst!</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Die Kopfmassage für jeden Tag</h3>



<p>Die Überschrift klingt so groß, aber auch das ist ganz einfach: Kaufe dir eine Bürste mit <strong>Massageborsten</strong> und genieße jeden Morgen und Abend eine kleine, aber feine Kopfmassage.</p>



<p>Mach&#8216; ruhig <strong>ein paar bewusste Bürstenstriche mehr</strong> (es müssen nicht gleich die berühmten 100 sein <img alt="😅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f605.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>). Auch deine Haare werden dir für diesen kleinen Selfcare-Moment danken!</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Der Weg zur Arbeit: nimm die schöne Route</h3>



<p>Weiter geht es mit dem Weg zur Arbeit. Egal ob zu Fuß, mit dem Rad, Auto oder der Bahn &#8211; <strong>entscheide dich für die schönere Route und genieße sie</strong>. Vielleicht ist sie ein paar Meter länger. Aber die lohnen sich, wenn du dafür eine schönere <strong>Umgebung in dich aufnehmen</strong> kannst.</p>



<p><strong>Was könnte bei dir die &#8222;Panorama-Route&#8220; sein?</strong> Was tut dir gut?<br>Vielleicht durch die Nebenstraßen zu laufen statt an der großen entlang? Vielleicht nach rechts abzubiegen, weil du dort den schöneren Blick hast, statt linksherum den direkten Weg zu nehmen? Eine Station früher auszusteigen oder ein bisschen weiter weg zu parken, um noch ein bisschen Bewegung zu bekommen?</p>



<p>Genieße die Aussicht, die (relative) Ruhe, die bessere Luft, was auch immer es bei dir ist.<strong> Gönne dir diese wenigen Minuten Plus an Arbeitsweg, um dafür entspannter und fokussierter durch deinen Tag zu gehen.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1123" height="1500" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5037-1-e1711641108800.jpg?resize=1123%2C1500&#038;ssl=1" alt="Kiesweg durch grüne Bäume und eine sommerliche Wiese, darüber blauer Himmel" class="wp-image-3224" style="width:auto;height:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5037-1-e1711641108800.jpg?w=1123&amp;ssl=1 1123w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5037-1-e1711641108800.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5037-1-e1711641108800.jpg?resize=767%2C1024&amp;ssl=1 767w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5037-1-e1711641108800.jpg?resize=768%2C1026&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 1123px) 100vw, 1123px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das war früher mein &#8222;Panorama-Arbeitsweg&#8220;: keine 2 Minuten länger, dafür mit ein wenig Natur am Morgen und am Abend.</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">5. Motivationsboost: dein Start in den Arbeitstag</h3>



<p>Vielleicht kennst du den Produktivitäts-Hack &#8222;Eat that frog&#8220;, der besagt, man solle die herausforderndste Aufgabe zuerst erledigen.</p>



<p>Ich sehe das genau andersrum: <strong>Starte mit einer einfachen Aufgabe, die du relativ schnell erledigen kannst. </strong>Dann hast du direkt und ohne viel Aufwand ein <strong>erstes Erfolgserlebnis, das deine Motivation für alles Weitere steigert.</strong> Durch die positiven Emotionen können dir sogar schwierige oder anstrengende Aufgaben, auf die du wenig Lust hast, leichter fallen!</p>



<p>Für mich funktioniert das in dieser Reihenfolge um Welten besser als &#8222;Eat that frog&#8220;. Um mich für eine herausfordernde Aufgabe zu motivieren, brauche ich meist sehr viel Energie &#8211; dann fallen mir die kleineren Aufgabe nicht leichter, sondern im Gegenteil sogar schwerer.</p>



<p>Wie ist das bei dir? <strong>Am besten probierst du beides aus und führst das weiter, was für dich funktioniert</strong> &#8211; das hängt nämlich von der individuellen Funktionsweise deines Gehirns sowie deiner Tagesform ab und hat wenig bis gar nichts mit Willenskraft zu tun.</p>



<p>Also: <strong>Was ist für dich energieeffizienter?</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">6. Ungeliebte Aufgaben aufpeppen</h3>



<p>Dieser Tipp mag wieder ziemlich banal klingen &#8211; aber er kann Wunder wirken: erstelle dir eine <strong>Playlist</strong>, mit der du dir unliebsame Aufgaben angenehmer gestaltest. Der Klassiker ist hier wohl die berühmte Putz-Playlist.</p>



<p>Außerdem kannst du dir etwas überlegen, womit du dich (möglichst direkt) für eine erledigte Aufgabe belohnst. Diese <strong>Belohnung</strong> darf bei Aufgaben, auf die du wenig Lust hast, ruhig größer ausfallen als für andere, die dir leichter fallen. Vielleicht ein Stück Schokolade, eine Tasse Lieblingstee oder ein paar Blumen, die du dir auf dem Heimweg besorgst?</p>



<h3 class="wp-block-heading">7. Sendepause: kurz mal Ruhe für Kopf und Nervensystem</h3>



<p>Läuft bei dir normalerweise immer das Radio, der Fernseher oder ein Podcast? Beim Autofahren, bei der Arbeit, zu Hause, sogar beim Spazierengehen &#8211; viele von uns lassen sich <strong>dauerbeschallen</strong>.</p>



<p>Besonders ungünstig: <strong>Werbung und Nachrichten</strong> <strong>alle 60 oder sogar 30 Minuten</strong>. Denn auch wenn du glaubst, du hörst gar nicht aktiv zu, nimmt dein Unterbewusstsein trotzdem alles auf.</p>



<p>Durch die immer gleichen, zumeist negativen Nachrichten kann so schnell der Eindruck entstehen, die Welt sei nur noch schlecht. <strong>Das beeinflusst unsere mentale, aber auch unsere physische Gesundheit</strong> &#8211; zum Beispiel das Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen! Zum Thema, wie negative Nachrichten uns beeinflussen, empfehle ich das Buch &#8222;<a href="https://www.genialokal.de/Produkt/Ronja-von-Wurmb-Seibel/Wie-wir-die-Welt-sehen_lid_50316964.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wie wir die Welt sehen&#8220; von Ronja von Wurmb-Seibel</a>.</p>



<p>Auch bei Werbung gilt das Prinzip &#8222;<strong>steter Tropfen höhlt den Stein</strong>.&#8220; Und ja, auch sie beeinflusst dich sogar dann, wenn du nicht aktiv zuhörst (<a href="https://blog.hubspot.de/marketing/wie-marken-uns-manipulieren" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier ein ausführlicher Artikel dazu</a>).</p>



<p><strong>Statt dieser Dauerbeschallung, die dein Nervensystem mit mehr Reizen bombardiert, als es verarbeiten kann, informiere dich lieber ein- oder zweimal am Tag <em>gezielt</em>.</strong> Und gönne deinem Gehirn ansonsten eine Verschnaufpause, indem du bei <strong>Werbung und Nachrichten aus- oder zumindest stumm schaltest.</strong></p>



<p>Auch das ist Selbstfürsorge: <strong>Indem du dich weniger Einflüssen von außen aussetzt, kannst du mehr bei dir bleiben, dich selbst besser wahrnehmen und dafür sorgen, dass es dir gut geht.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">8. Die Abendroutine einläuten</h3>



<p>Um deinem Körper zu signalisieren, dass es jetzt Richtung Schlaf geht, eignet sich ein <strong>beruhigendes Getränk</strong> ganz wunderbar. Vielleicht ein Tee mit Lavendel, Baldrian, Hopfen und/oder Melisse. Vielleicht auch eine heiße Schokolade &#8211; oder &#8222;nur&#8220; ein Glas Wasser, das du allerdings ganz bewusst zu dir nimmst.</p>



<p>Auch hier kannst du schon die Zubereitung zelebrieren und dann <strong>Schluck für Schluck achtsam genießen</strong>. Damit beruhigst du Körper, Geist und Seele!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1123" height="1500" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5040-1-e1711641780142.jpg?resize=1123%2C1500&#038;ssl=1" alt="eine Biene auf lila blühenden Lavendelblüten" class="wp-image-3234" style="width:auto;height:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5040-1-e1711641780142.jpg?w=1123&amp;ssl=1 1123w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5040-1-e1711641780142.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5040-1-e1711641780142.jpg?resize=767%2C1024&amp;ssl=1 767w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_5040-1-e1711641780142.jpg?resize=768%2C1026&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 1123px) 100vw, 1123px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ob als Tee, Seife oder ätherisches Öl: Lavendel ist ein wahres Wunderkraut zum Entspannen.</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">9. Erdung: Runterfahr-Hilfe vor dem Schlafengehen</h3>



<p>Im Alltag sind die meisten von uns viel im Kopf unterwegs: wir planen, diskutieren, feilen an Strategien &#8211; alles <strong>Denkarbeit</strong>. Um abends &#8222;runterzufahren&#8220;, brauchen wir einen <strong>Ausgleich</strong>. Erden und zurück in den Körper kommen heißt die Devise.</p>



<p>Das geht z. B. durch Bewegung, aber auch durch ganz kleine, einfache Handgriffe. Die können so einfach sein wie nach dem Zähneputzen noch <strong>Gesicht und Füße zu waschen</strong>. Das Gesicht zu waschen und einzucremen, verleiht dir das wunderbare Gefühl: &#8222;Ich kümmere mich gut um mich!&#8220; Und beim Waschen der Füße wendest du dich dem Körperteil zu, das dich am meisten mit der Erde verbindet und am weitesten vom sonst so aktiven Kopf entfernt ist &#8211; wenn das nicht der perfekte Ausgleich ist!</p>



<p><strong>Indem du dich deinem Körper widmest, schenkst du dir ein paar Momente, in denen du ganz bei dir bist, ganz im Hier und Jetzt.</strong> Du lenkst deine Gedanken für einige Momente bewusst zu deinem körperlichen Empfinden und stoppst eventuelles Gedankenkreisen. Damit hast du die besten Voraussetzungen geschaffen, dich nachts zu erholen und Kraft tanken zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">10. Wellness fürs Kissen</h3>



<p>Zu guter Letzt kannst du noch direkt vorm Schlafengehen mit super einfachen Mitteln für dein Wohlbefinden sorgen: Ein <strong>beruhigendes ätherisches Öl </strong>(z. B. Lavendel) als <strong>Kissenspray</strong> oder im <strong>Diffuser</strong> lässt dich noch besser &#8222;runterfahren&#8220; und entspannen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: &#8222;Keine Zeit für Selbstfürsorge&#8220; ist mit diesen einfachen Kniffen kein Argument mehr!</h2>



<p><strong>Selbstfürsorge fängt bei den kleinsten Dingen an.</strong> Manche der Dinge in dieser Liste erscheinen mir fast schon banal &#8211; ich meine: Eine Putz-Playlist? Das ist doch echt ein alter Hut, oder? Aber aus eigener Erfahrung weiß ich nur zu gut, dass selbst die einfachsten Dinge in Vergessenheit geraten können. Dabei sind sie so hilfreich, wenn wir sie wirklich umsetzen!</p>



<p>Wenn du bisher überzeugt warst, keine Zeit für Selbstfürsorge zu haben, hoffe ich wirklich sehr, dass meine Liste dich inspirieren kann. Dazu, meine Tipps auszuprobieren &#8211; aber auch dazu, dir selbst zu überlegen: <strong>Was könnten kleine Selfcare-Oasen in deinem Alltag sein?</strong> Denn auch und gerade in einem Alltag, der von Erwerbs- und Care-Arbeit, Terminen, Freizeitstress und unterschiedlichsten Sorgen geprägt ist, ist es wichtig &#8211; und möglich! &#8211; dich gut um dich selbst zu kümmern.</p>



<p>Mach&#8216; Selbstfürsorge zur <a href="https://wunderland-coaching.de/beitragsserie-gewohnheiten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gewohnheit</a> &#8211; du bist es wert! <img alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2665.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/keine-zeit-fuer-selbstfuersorge-10-quick-tipps/">Keine Zeit für Selbstfürsorge? 10 einfache Routinen, die in wirklich jeden Alltag passen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wunderland-coaching.de/keine-zeit-fuer-selbstfuersorge-10-quick-tipps/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3178</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Frühlingsanfang: Endlich ist er da &#8211; Zeit, aufzublühen!</title>
		<link>https://wunderland-coaching.de/fruehlingsanfang/</link>
					<comments>https://wunderland-coaching.de/fruehlingsanfang/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2024 00:14:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreskreis]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszyklus]]></category>
		<category><![CDATA[Klarheit]]></category>
		<category><![CDATA[Neuanfang]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[zyklisch leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wunderland-coaching.de/?p=3187</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die dunkle Jahreszeit ist vorbei, das Licht ist zurückgekehrt: am heutigen 20. März 2024 feiern wir auf der Nordhalbkugel die Frühlingstagundnachtgleiche und damit den (kalendarischen) Frühlingsanfang. Über die symbolische Bedeutung dieses Tages und dieser Jahreszeit für das zyklische Leben, Ideen, um den Frühlingsanfang zu feiern &#8211; und darüber, wie du die Kraft des Frühlings für&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/fruehlingsanfang/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Frühlingsanfang: Endlich ist er da &#8211; Zeit, aufzublühen!</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/fruehlingsanfang/">Frühlingsanfang: Endlich ist er da &#8211; Zeit, aufzublühen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die dunkle Jahreszeit ist vorbei, das Licht ist zurückgekehrt: am heutigen 20. März 2024 feiern wir auf der Nordhalbkugel die Frühlingstagundnachtgleiche und damit den (kalendarischen) Frühlingsanfang.</strong> Über die symbolische Bedeutung dieses Tages und dieser Jahreszeit für das zyklische Leben, Ideen, um den Frühlingsanfang zu feiern &#8211; und darüber, wie du die Kraft des Frühlings für dich nutzen kannst.</p>



<p>Hinweis: Alle Daten im folgenden Artikel beziehen sich auf die Nordhalbkugel. Auf der Südhalbkugel gelten die Bezeichnungen jeweils genau umgekehrt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die Frühlingstagundnachtgleiche?</h2>



<p>Als Frühlingstagundnachtgleiche (auch Äquinoktium im Deutschen oder Equinox im Englischen, von lat. aequus = gleich und nox = Nacht) wird das Datum bezeichnet, an dem <strong>Tag und Nacht ungefähr gleich lang</strong> sind (<a href="https://www.geo.de/wissen/tagundnachtgleiche--tag-und-nacht-sind-nicht-gleichlang--33298122.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zumindest theoretisch</a>). Der Grund dafür ist, dass die Sonne sich an diesem Tag genau über dem Äquator befindet, wenn sie ihren Höchststand (Zenit) erreicht.</p>



<p>Der Frühlingsanfang wird an der Frühlingstagundnachtgleiche festgemacht, weil nach diesem Zeitpunkt die <strong>Tage wieder länger sind als die Nächte</strong>. Der kürzeste Tag im Jahr ist die Wintersonnenwende (21. oder 22. Dezember). Von diesem Tag an werden die Tage immer länger und die Nächte kürzer. Zur Frühlingstagundnachtgleiche (19., 20. oder 21. März) erreichen Tag und Nacht sozusagen Gleichstand und die Tage nehmen an Länge zu, bis an der Sommersonnenwende (20., 21. oder 22. Juni) der Höchststand erreicht ist. Ab dann werden die Tage wieder Stück für Stück kürzer, erreichen bei der Herbsttagundnachtgleiche (22., 23. oder 24. September) wieder Gleichstand und schrumpfen weiter bis zur Wintersonnenwende. Und dann geht&#8217;s von vorne los &#8211; der ewige Jahreskreis.</p>



<p>Während der &#8222;meteorologische Frühlingsanfang&#8220; sich am Kalender orientiert und immer am 1. März stattfindet, markiert die Frühlingstagundnachtgleiche den &#8222;kalendarischen&#8220; bzw. &#8222;<strong>astronomischen Frühlingsanfang</strong>&#8222;. Da unser Kalender die Bewegungen unseres Planeten nicht exakt abbildet, verschiebt sich dieser Zeitpunkt Jahr um Jahr ein wenig. Er findet immer <strong>zwischen dem 19. und dem 21. März</strong> statt.</p>



<p><strong>2024</strong> findet das Frühlings-Äquinoktium am <strong>20.3. um 4:06 Uhr deutscher Zeit</strong> (MEZ) statt. Bis einschließlich 2047 fällt die Frühlingstagundnachtgleiche in unseren Breitengraden jedes Jahr auf den 20. März, ab 2048 auf den 21. Mehr über die Hintergründe der verschiedenen Daten kannst du z. B. <a href="https://www.timeanddate.de/astronomie/fruehlingsanfang" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier (bei timeanddate.de)</a> auf einen Blick nachlesen.</p>



<p>Wenn du ein bisschen so bist wie ich, fieberst du seit Monaten regelrecht auf den Frühlingsanfang hin. Ich bin auch großer Fan davon, dass <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nouruz" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im persischen Kulturkreis das neue Jahr mit dem Frühlingsanfang beginnt</a>!</p>



<p>Auch, wenn jede Jahreszeit ihre Qualitäten hat und ihre Geschenke für uns bereithält &#8211; mir persönlich ist der Frühling am liebsten (und der Winter am wenigsten). Das hängt stark mit seiner Zeitqualität zusammen, die ich einfach wunderschön finde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bedeutung, Energien und Zeitqualität des Frühlings</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Die Natur erwacht</h3>



<p>Nicht umsonst existiert das wundervolle Wort &#8222;<strong>Frühlingserwachen</strong>&#8220; in der deutschen Sprache! Der Frühling ist die Jahreszeit, in der die <strong>Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht</strong> und das Wachstum, das in den vorangegangenen Monaten im Inneren stattgefunden hat, nach außen tritt und sichtbar wird. Endlich, möchte ich sagen &#8211; das Graubraun des Winters weicht immer mehr dem frischen Grün der <strong>Blätter</strong>, die sich langsam und irgendwie doch ganz schnell aus ihren Knospen befreien. Von der zarten bis knallig-bunten <strong>Blütenpracht</strong> ganz zu schweigen!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="952" height="714" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4924-1.jpg?resize=952%2C714&#038;ssl=1" alt="Amsel im Blütenmeer" class="wp-image-3198" style="width:600px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4924-1.jpg?w=952&amp;ssl=1 952w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4924-1.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4924-1.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 952px) 100vw, 952px" /><figcaption class="wp-element-caption">Neugierige, junge Amsel im Blütenmeer aus Gänseblümchen und Traubenhyazinthen</figcaption></figure></div>


<p>Nicht nur die Pflanzen werden von dem zurückgekehrten Licht und der Wärme wachgeküsst, auch die <strong>Tierwelt</strong> wird wieder aktiv. Da gibt es zum Beispiel die <strong>zwitschernden Vögel</strong>, die ihre Balzrituale vollziehen &#8211; und später dann ihr Nachwuchs, der nach Futter zirpt; die <strong>summenden Insekten</strong>, die den Pflanzen bei der Befruchtung behilflich sind; oder auch die (meiner Meinung nach richtig niedlichen) <strong>Eidechsen</strong>, die aus ihrer Winterstarre erwachen und auf ihren Felsen die warme Sonne genießen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie darfst du wachsen?</h3>



<p>Genau das, was wir jetzt in der Natur beobachten könne, beschreibt auch die Zeitqualität des Frühlings: Licht und Wärme habe wieder die Oberhand über Kälte und Dunkelheit. Es ist die Zeit des <strong>Wachstums</strong>, des <strong>Aufblühens</strong> und der <strong>Fruchtbarkeit</strong>.</p>



<p>Die <strong>Energie</strong> tritt wieder <strong>von innen nach außen</strong>. Nach der Winterzeit, die von Rückzug und Innenschau geprägt war, konnten wir nach dem Jahreswechsel vorsichtig anfangen, erste Samen zu säen. Im Vorfrühling keimten sie im Verborgenen und fingen langsam an, zu wachsen. Und jetzt machen Sonne und Wärme das <strong>nach außen sichtbare Wachstum</strong> möglich. Es wird immer bunter und üppiger in der Natur &#8211; der Frühling zieht die Früchte heran, die wir in einigen Monaten dann ernten können.</p>



<p style="padding-right:2.2rem;padding-left:2.2rem">Welche <strong>Ideen</strong> keimen z. B. in dir, die jetzt sichtbar gemacht, gepflegt, gedüngt und gepäppelt werden dürfen?<br><strong>Was darf in deinem Leben wachsen?</strong><br>Und &#8211; ganz wichtig &#8211; was darfst du <strong>loslassen</strong>, um Platz dafür zu schaffen?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was darfst du hinter dir lassen?</h3>



<p>Denn auch das gehört zum Frühling, besonders zur Zeit rund um den Frühlingsanfang: Tiere, die mit einem Fell ausgestattet sind, befreien sich mit steigenden Temperaturen nach und nach von ihrem <strong>Winterfell</strong>. Und manche Pflanzen, die über den Winter ihr verdorrtes Laub als Schutz behalten haben, werfen es nun nach und nach ab, um die frischen Triebe ans Licht zu lassen.</p>



<p><strong>So darfst auch du jetzt die Schwere, Dunkelheit, Kälte, Trägheit und Zurückgezogenheit des Winters loslassen &#8211; um mit Schwung, Elan und Klarheit auf deine Ziele hinzuarbeiten und Raum für dein Wachstum zu schaffen.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Reminder: Es ist alles schon in dir.</h3>



<p>Was auch immer du dir wünschst &#8211; was auch immer es ist, das in deinem Leben entstehen, wachsen und gedeihen darf: <strong>Erinnere dich daran, dass du alles schon in dir trägst, was du dafür brauchst.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4926-1.jpg?resize=768%2C1024&#038;ssl=1" alt="junge Fliederblüten" class="wp-image-3197" style="aspect-ratio:3/4;object-fit:cover;width:450px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4926-1.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4926-1.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4926-1.jpg?w=1038&amp;ssl=1 1038w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></div>


<p>In dir ist alles schon längst angelegt, wie in dieser Fliederblüte. Aktuell ist sie nur wenige Millimeter groß, aber jedes einzelne Glied der wunderschönen, duftenden Blüte, die uns in wenigen Monaten erfreuen wird, ist bereits vorhanden!</p>



<p style="padding-right:2.2rem;padding-left:2.2rem"><strong>Der Flieder braucht Licht, Wärme und den richtigen Boden, um zu gedeihen. Was brauchst du?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Den Frühlingsanfang feiern: Komm&#8216; in deine Energie!</h2>



<p>Den Frühlingsanfang kannst du wunderbar nutzen, um dein eigenes Frühlingserwachen zu feiern und ganz in deine Energie zu kommen. Licht und Wärme verleihen schließlich auch uns Menschen mehr Energie und Antriebskraft &#8211; perfekt, um jetzt nochmal <strong>Klarheit über deine Ziele</strong> zu erlangen und vor allem <strong>frohen Mutes darauf hinzuarbeiten!</strong> Einige Ideen, wie du die Zeitqualität für dich nutzen kannst, stelle ich dir hier vor:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Loslassen: Frühjahrsputz &#8211; innerlich und äußerlich</h3>



<p>Um <strong>klar und effektiv</strong> auf deine Ziele hinzuarbeiten und überhaupt in deinem Leben willkommen heißen zu können, was du dir wünschst, darfst du zuallererst <strong>Platz schaffen</strong>! Ausmisten ist angesagt.</p>



<p>Befreie dich von Ballast und lasse Altes los &#8211; das gilt sowohl für deinen Wohnraum, als auch für deine Gedanken, <a href="https://wunderland-coaching.de/beitragsserie-gewohnheiten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gewohnheiten</a>, Beziehungen, Ziele,&#8230;</p>



<p class="has-text-align-left" style="padding-top:0;padding-right:2.2rem;padding-bottom:0;padding-left:2.2rem"><strong>Was hat ausgedient und darf gehen?</strong></p>



<p>Neben dem klassischen Frühjahrsputz kannst du dich <strong>energetisch</strong> z. B. durch räuchern, das Verbrennen von Zetteln mit den Dingen, die du loslässt oder durch ein Basenbad unterstützen.</p>



<p>Besonders schön finde ich die <strong>Integration der vier Elemente</strong> in den Frühjahrsputz wie <a href="https://www.hagalis.info/jahreskreisfest-fruehjahrstagundnachtgleiche-ostara" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel</a> beschrieben: lüften für das Element Luft, räuchern für das Element Feuer, waschen/wischen für das Element Wasser und Pflanzen umtopfen für das Element Erde.</p>



<p>Wenn du nicht genau weißt, in welchem <strong>Lebensbereich</strong> du anfangen sollst, nutze doch gerne die Übungen, die ich in diesem <strong>Workbook</strong> für dich zusammengetragen habe: <a href="https://wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/03/Klarheit-Orientierung-in-Zeiten-des-Umbruchs.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klarheit &amp; Orientierung in Zeiten des Umbruchs</a>. Besonders Übung 2 und 3 lege ich dir für einen recht schnellen und plakativen Überblick ans Herz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Fest für die Sinne: achtsamer Naturspaziergang</h3>



<p>Schon mit einer halben Stunde in der erwachenden Natur kannst du eine ganz neue Energie in dir aufnehmen &#8211; geh&#8216; an einem sonnigen Tag raus und genieße mit all deinen Sinnen. Hier ein paar Anregungen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tastsinn / Spüren</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Spüre</strong> die angenehme Wärme auf deiner Haut (je nach Hauttyp: Sonnenschutz nicht vergessen, mit der Frühlingssonne ist besonders bei empfindlicher Winterhaut nicht zu spaßen!).</li>



<li>Gehe ein paar Schritte <strong>barfuß</strong> &#8211; z. B. auf warmem Stein, weichem Moos oder sandigem Waldboden. Wie fühlt es sich an? Ist es kalt oder warm unter deinen Füßen? Gibt es Unebenheiten? <strong>Verbinde dich mit Mutter Erde und fühle, wie sie dich trägt und dir Kraft gibt.</strong></li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Sehsinn / Sehen</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Beobachte</strong> in den kommenden Wochen und Monaten, wie die Pflanzen nach und nach neue Blätter und Triebe bekommen, in die Höhe schießen und aufblühen. Jeden Tag ein Stückchen mehr!</li>



<li><strong>Beobachte die wuselnde Tierwelt</strong>: wie die Amsel ihr Nest baut, wie die Hummeln sich am Nektar laben,&#8230;</li>



<li>Genieße den Anblick der intensiver werdenden <strong>Farben</strong>: vom zarten Grün der Baumknospen über sattes Himmelblau bis hin zu Rosa, Gelb und Rot in allen möglichen Schattierungen. Welche Pflanzen erkennst du wieder? Welche Blüte gefällt dir am besten?</li>



<li>Gehe auf <strong>Wimmelbildsuche</strong>: Welches Haus in der Nachbarschaft hat den buntesten Vorgarten? Wie viele Eidechsen kannst du auf einem Spaziergang entdecken (bei mir waren es letzte Woche 53!)? Wie viele Knospen zählst du an Baum xy? Wie viele Blüten siehst du an einem Zweig?</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="890" height="1186" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4925-1.jpg?resize=890%2C1186&#038;ssl=1" alt="Eidechse auf Felsen in der Sonne" class="wp-image-3199" style="width:450px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4925-1.jpg?w=890&amp;ssl=1 890w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4925-1.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2024/03/img_4925-1.jpg?resize=768%2C1023&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 890px) 100vw, 890px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mein persönliches Frühlings-Krafttier: die Eidechse. Sie symbolisiert u. a. das Loslassen. Und mit dem Konzept der Winterstarre kann ich mich genauso gut identifizieren wie damit, den Tag mit In-der-Sonne-Liegen zu verbringen.</figcaption></figure></div>


<h4 class="wp-block-heading">Geruchssinn / Riechen</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Atme</strong> die frische, zart-warme Luft ein. Vielleicht erhaschst du den <strong>Duft</strong> von Blüten in deiner Umgebung &#8211; oder von frisch gemähtem Gras?</li>



<li>Suche dir gezielt z. B. einen blühenden Baum oder eine Blume aus, schließe die Augen und <strong>schnuppere</strong> daran. Nimm den Duft richtig in dir auf. Wie fühlt sich das an? Ruft der Duft Erinnerungen wach?</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Hörsinn / Hören</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lausche dem <strong>Zwitschern der Vögel</strong> &#8211; wie viele unterschiedliche Stimmen erkennst du?</li>



<li>Höre dem <strong>gluckernden Bach</strong> zu, dem <strong>Summen</strong> der fleißigen Bienen und Hummeln oder dem <strong>Rauschen des Winds</strong> in den Bäumen.</li>



<li>In einem ruhigen Buchenwald kannst du jetzt sogar <strong>zuhören, wie die Knospen sich öffnen</strong>! Das tun sie nämlich mit einem leisen Knall bzw. Knacken.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Geschmackssinn / Schmecken</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sammle <strong>Wildkräuter</strong> und garniere deine Mahlzeiten damit. Jetzt ist z. B. Bärlauchzeit!</li>



<li>Und noch ein Bonus, der nichts mit deinem Spazierganz zu tun hat (es sei denn, du gehst zu Fuß einkaufen): Integriere die <strong>wachsende Vielfalt an saisonalem, regionalem Gemüse und Obst</strong> in deinen Speiseplan. Ab März stehen im <a href="https://eatsmarter.de/saisonkalender" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Saisonkalender</a> z. B. schon wieder Rhabarber und Rucola, im April kommen Spargel, Radieschen und Spinat dazu und im Mai (endlich <img alt="😍" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60d.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>) Erdbeeren!</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Dream &#8211; Plan &#8211; Do: Ziele setzen, in kleine Schritte zerlegen und loslegen</h3>



<p><strong>Jetzt ist die Zeit, aktiv für deine Träume, Wünsche und Ziele loszugehen und dich zu zeigen!</strong></p>



<p>Vielleicht hast du <a href="https://wunderland-coaching.de/wie-neujahrsvorsaetze-tatsaechlich-gelingen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zu Jahresbeginn Vorsätze gefasst</a>, Ziele gesetzt oder eine <strong>Vision</strong> formuliert. Vielleicht warst du aber auch noch in der Winterstarre und hattest bisher keinen Kopf dafür. Beides ist vollkommen okay! Mein Vision Board hängt auch &#8222;erst&#8220; seit wenigen Wochen an der Wand. Die Hauptsache aber ist: es hängt!</p>



<p>Wenn du schon Ziele für dich formuliert hast: überprüfe doch nochmal, ob sie sich immer noch stimmig anfühlen, und nimm ggf. <strong>Kurskorrekturen</strong> vor.</p>



<p>Und wenn du einfach gemütlich ins Jahr gestartet bist und dafür jetzt den Ruf nach mehr Klarheit verspürst: go for it! <strong>Die richtige Zeit ist immer genau dann, wenn du dich dafür entscheidest.</strong></p>



<p>Alles, was für Neujahrsvorsätze gilt, gilt natürlich auch für das unterjährige Zielesetzen. Im Detail kannst du <a href="https://wunderland-coaching.de/wie-neujahrsvorsaetze-tatsaechlich-gelingen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> nachlesen, hier jedoch in Kurzform:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stelle sicher, dass deine Ziele <strong>aus dir heraus</strong> kommen, nicht von anderen.</li>



<li>Erstelle dir z. B. ein Vision Board als <strong>Stütze</strong>, um deine Ziele immer wieder in dein Gedächtnis zurückzuholen.</li>



<li><strong>Fokussiere dich</strong> auf eine Sache zur Zeit: <a href="https://wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/03/Klarheit-Orientierung-in-Zeiten-des-Umbruchs.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Womit fängst du an?</a> &#8211; Damit stellst du sicher, dass du dein Gehirn und dein ganzes System nicht durch zu viel Veränderung auf einmal überforderst.</li>



<li>Definiere <strong>Meilensteine</strong>: woran erkennst du, dass du deinem Ziel näher kommst?</li>



<li>Leite von hier aus immer kleinere <strong>Teilziele</strong> ab, bis du beim <strong>ersten kleinen Schritt</strong> angekommen bist, den du heute für dein Ziel umsetzen kannst.</li>



<li>Und dann <strong>gehe diesen ersten kleinen Schritt</strong> &#8211; und <strong>sei stolz auf dich</strong>, wenn du ein Häkchen dahinter setzt, egal wie &#8222;lächerlich klein&#8220; der Schritt wirken mag.</li>
</ul>



<p>Wie oben bereits erwähnt, wird <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nouruz" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im Iran zur Frühlingstagundnachtgleiche Neujahr gefeiert</a>. Wieso also nicht <em>jetzt</em> neue Vorsätze fassen (statt mitten im Winter, was ich persönlich noch nie so ganz verstanden habe)?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Genieße den Frühlingsanfang &#8211; in deinem Tempo</h2>



<p>Der beginnende Frühling ist eine Zeit zum Genießen. Nimm die frische Energie in dir auf, lasse die Sonne dir Kraft spenden und trau&#8216; dich, genauso aufzublühen wie die Natur um dich herum.</p>



<p>Denke dabei unbedingt daran: <strong>Es ist okay, richtig und wichtig, in deinem eigenen Tempo zu gehen.</strong></p>



<p>Vielleicht bist du ein Mandelbaum, der schon fast wieder verblüht ist, vielleicht eine Tulpe, die gerade so langsam in ihre Blüte kommt. Vielleicht bist du aber auch eine Pfingstrose, die erst in einigen Wochen zu blühen anfängt, oder sogar eine Sonnenblume, die noch eine ganze Weile braucht.</p>



<p>All das ist okay. <strong>Achte auf dich und deine Bedürfnisse und kümmere dich gut um dich.</strong> Gib dir genug Licht, Wärme, Dünger und vor allem Liebe, um ganz in deinem Tempo zu wachsen. Was ich damit sagen will: Genieße den Frühling auf deine Weise &#8211; und fühle dich bitte nicht unter Druck gesetzt, jetzt &#8222;einen Zahn zulegen&#8220; zu müssen, unbedingt rausgehen zu müssen oder überhaupt irgendetwas zu <em>müssen</em>, nur weil eben Frühling ist.<br><strong>Du wirst genau dann blühen, wenn es richtig für dich ist!</strong></p>



<p>Genau das ist es nämlich, was ich mir für dich wünsche: dass du aufblühst. Und dass du dich dabei vollkommen wohl fühlst! Wenn du dir dabei Begleitung wünschst, <a href="https://meet.brevo.com/marie-elisabeth-hirsch/kennenlerngespraech" target="_blank" rel="noreferrer noopener">lass&#8216; uns gerne sprechen.</a></p>



<p>Genieße die Zeit und sei gut zu dir. Du bist genau richtig, so, wie du bist!</p>



<p>Deine</p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="62" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1898" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?w=540&amp;ssl=1 540w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/fruehlingsanfang/">Frühlingsanfang: Endlich ist er da &#8211; Zeit, aufzublühen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wunderland-coaching.de/fruehlingsanfang/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3187</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Wie Neujahrsvorsätze tatsächlich gelingen</title>
		<link>https://wunderland-coaching.de/wie-neujahrsvorsaetze-tatsaechlich-gelingen/</link>
					<comments>https://wunderland-coaching.de/wie-neujahrsvorsaetze-tatsaechlich-gelingen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Dec 2023 23:01:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Übungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Klarheit]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Routinen]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Vision]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wunderland-coaching.de/?p=3133</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wieso verschwinden Neujahrsvorsätze so oft nach wenigen Wochen wieder in der Schublade? Wieso hinterlassen sie nur Unzufriedenheit, Erschöpfung und Selbstvorwürfe statt des erhofften &#8222;besseren Selbst&#8220;? Und wie kann der Jahreswechsel besser gelingen? Der Dezember &#8211; ein seltsamer Monat Der Dezember ist doch irgendwie ein seltsamer Monat. Anfangs komme ich meistens gar nicht recht in den&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/wie-neujahrsvorsaetze-tatsaechlich-gelingen/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Wie Neujahrsvorsätze tatsächlich gelingen</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/wie-neujahrsvorsaetze-tatsaechlich-gelingen/">Wie Neujahrsvorsätze tatsächlich gelingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wieso verschwinden Neujahrsvorsätze so oft nach wenigen Wochen wieder in der Schublade? Wieso hinterlassen sie nur Unzufriedenheit, Erschöpfung und Selbstvorwürfe statt des erhofften &#8222;besseren Selbst&#8220;? Und wie kann der Jahreswechsel besser gelingen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Dezember &#8211; ein seltsamer Monat</h2>



<p>Der Dezember ist doch irgendwie ein seltsamer Monat. Anfangs komme ich meistens gar nicht recht in den Advent rein; es ist noch super viel zu tun, das noch im &#8222;alten Jahr&#8220; über die Bühne gebracht werden muss. Plötzlich, ist Weihnachten und der Monat praktisch vorüber. &#8222;Zwischen den Jahren&#8220; weiß kein Mensch mehr, welcher Wochentag gerade ist. <strong>Und in der Nacht auf den 1. Januar sollen wir alle plötzlich einen Schalter umlegen und mit Vollgas und hochambitionierten Vorsätzen ins neue Jahr starten?!</strong></p>



<p>Viel zu oft endet das nicht mit der erhofften positiven Veränderung, sondern mit einer ganzen Reihe Selbstzweifeln: &#8222;Warum habe ich es schon wieder nicht geschafft?&#8220;, &#8222;Wieso kann ich nicht einfach mal was durchziehen?&#8220;, &#8222;Die anderen schaffen es doch auch!&#8220; oder &#8222;Ich bin so eine Versagerin!&#8220; sind die Gedanken, wenn das Abnehmen, das Fitwerden oder das mit den guten Gewohnheiten mal wieder nichts wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Faktor 1: fehlender Übergang</h2>



<p>Ein Faktor, der zum Scheitern von Neujahrsvorsätzen führt, ist ebenjener überstürzte Start.</p>



<p>Wir bringen das alte Jahr gar nicht richtig zu Ende, bevor wir uns ins neue stürzen. Viele von uns nehmen sich keine oder zu wenig Zeit, um auch mal innezuhalten und <strong>Bilanz zu ziehen</strong>. Wir haben kaum einen <strong>Übergang zwischen Alt und Neu</strong> &#8211; den brauchen wir aber!</p>



<p>Wir müssen Altes abschließen, bevor wir Neues beginnen können. Sonst starten wir direkt mit einem Minus auf dem Konto. Diese Altlasten binden unsere Energie in Unverarbeitetem aus dem vergangenen Jahr &#8211; und die fehlt uns dann logischerweise für unsere Vorhaben im neuen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Besser: innehalten &amp; reflektieren, um abzuschließen und loszulassen</h2>



<p>Nimm dir also unbedingt Zeit für eine <strong>Reflexion zum Jahresende.</strong> Einige Fragen habe ich in einem <a href="https://www.instagram.com/p/C1aDW7LtvSf/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram-Post</a> zusammengestellt. Du kannst dich hier durchblättern und dir die Fragen rauspicken, die dich ansprechen (und natürlich gerne weitere ergänzen).</p>



<p>Wichtig ist dabei der ressourcenorientierte, positive, <strong>konstruktive Blick</strong>: fokussiere dich nicht auf die Dinge, die <em>nicht</em> gut waren, sondern auf <strong>das, was schön war</strong> &#8211; und darauf, was du aus dem weniger Guten <strong>gelernt</strong> hast!</p>



<p>Ansonsten brauchst du gar nicht viel: im Prinzip reichen Zettel/Notizbuch und Stift sowie etwas Zeit und Raum für dich. Für einen ausführlichen Rückblick kannst du z. B. auch deine Fotos aus dem zu Ende gehenden Jahr durchgehen oder deinen Kalender zu Rate ziehen.</p>



<p>Es geht wirklich nicht darum, <em>wie viel</em> <strong>Zeit</strong> und Aufwand du in deinen Rückblick steckst, sondern <em>dass</em> du dir Zeit nimmst! Und auch den <strong>Zeitpunkt</strong> wählst du so, wie er für dich passt: du musst nicht am 31.12. um 23:59 Uhr &#8222;durch&#8220; sein. Es gibt keinen Schalter, den du in der Silvesternacht umlegen musst &#8211; <strong>geh&#8216; in deinem eigenen Tempo.</strong></p>


<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/C1aDW7LtvSf/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
<div style="padding: 16px;">
<div style="display: flex; flex-direction: row; align-items: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"> </div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"> </div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"> </div>
</div>
</div>
<div style="padding: 19% 0;"> </div>
<div style="display: block; height: 50px; margin: 0 auto 12px; width: 50px;"> </div>
<div style="padding-top: 8px;">
<div style="color: #3897f0; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div>
</div>
<div style="padding: 12.5% 0;"> </div>
<div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;">
<div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"> </div>
<div style="background-color: #f4f4f4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"> </div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"> </div>
</div>
<div style="margin-left: 8px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"> </div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg);"> </div>
</div>
<div style="margin-left: auto;">
<div style="width: 0px; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-right: 8px solid transparent; transform: translateY(16px);"> </div>
<div style="background-color: #f4f4f4; flex-grow: 0; height: 12px; width: 16px; transform: translateY(-4px);"> </div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-left: 8px solid transparent; transform: translateY(-4px) translateX(8px);"> </div>
</div>
</div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center; margin-bottom: 24px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 224px;"> </div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 144px;"> </div>
</div>
<p> </p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/C1aDW7LtvSf/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Marie-Elisabeth | Selbstwert für leise Menschen (@wunderland_coaching)</a></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>


<h2 class="wp-block-heading">Faktor 2: Mangelgefühl als Grundlage</h2>



<p>Viel zu oft kommen Neujahrsvorsätze nicht von innen, sondern werden <strong>von außen gespeist</strong>.<br>Wir glauben, etwas tun zu müssen, um auf eine bestimmte Art und Weise zu sein. Zum Beispiel: Ich darf nur noch x Kalorien zu mir nehmen / muss x mal die Woche Sport machen / darf nur noch Rohkost essen, um im Januar x Kilo abzunehmen und endlich wieder attraktiv zu sein.</p>



<p>Dahinter steckt ein Gefühl des Mangels: &#8222;Ich bin nicht schön genug, nicht fit genug, nicht leistungsfähig genug, nicht stark genug, nicht ruhig genug, nicht ausgeglichen genug.&#8220;<br>Kurz: <strong>&#8222;Ich bin nicht genug. Ich bin nicht wertvoll.&#8220;</strong></p>



<p>Dieses schreckliche <strong>Mangelgefühl</strong> soll kompensiert werden &#8211; wir wollen uns besser, wertvoller, geliebter etc. fühlen. Dafür suchen viele die <strong>Lösung im Außen</strong> und richten sich z. B. nach Tipps von Expert*innen &#8211; ohne sie jedoch so anzupassen, dass sie ihnen wirklich entsprechen!</p>



<p>Aber: Jeder Mensch ist anders, jeder Körper ist anders, jeder Geist ist anders. Wir alle brauchen unterschiedliche Dinge für unser Wohlbefinden. Pauschale Tipps mögen kurzfristig helfen &#8211; doch <strong>um eine positive Veränderung herbeizuführen, <em>die auch bleibt,</em> müssen wir nach innen schauen, nicht nach außen!</strong> Und zwar mit einem liebevollen Blick.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Besser: Selbstwertschätzung &amp; eine Vision, die von innen kommt</h2>



<p><strong>Du bist wertvoll! Genau so, wie du jetzt bist &#8211; in <em>diesem</em> Moment!</strong></p>



<p>Kannst du diesen Satz spüren? Was löst er in dir aus?</p>



<p>Falls du eine eher negative Meinung von dir selbst hast, hört er sich vielleicht falsch an. Das ist völlig normal: Du bist es einfach nicht gewohnt, positiv über dich selbst zu denken!<br>Nimm doch mal als <strong>Gedankenexperiment</strong> an, du seist dein*e beste*r Freund*in. Wie würdest du mit dieser Person sprechen, wenn sie sich mit Selbstzweifeln an dich wendet? Öffne dich innerlich für einige Momente der Möglichkeit, dass andere tatsächlich zu dir sagen: &#8222;Hey, ich mag dich. Du bist ein toller Mensch. Du bist mir wichtig. Du bist wertvoll!&#8220;</p>



<p>Mit dieser <strong>wohlwollenden inneren Haltung</strong> fragst du dich jetzt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was wünsche ich mir für das neue Jahr?</li>



<li>Was ist mir wirklich wichtig?</li>



<li>Welche Werte will ich leben?</li>



<li>Wie will ich mich fühlen?</li>



<li>Was will ich erleben?</li>



<li><strong>Welche Vorstellungen erfüllen mich mit Freude, sodass ich es kaum erwarten kann, dass sie wahr werden?</strong></li>
</ul>



<p><strong>Wenn dein Herz ganz weit wird und du nichts als Liebe spürst</strong> &#8211; und womöglich ein bisschen gesunden Respekt &#8211; dann bist du deinen wahren Herzenszielen auf der Spur. Deiner <strong>kraftvollen Vision</strong>, die dich von innen heraus antreibt, dir Energie und Motivation verleiht und dich das ganze Jahr über tragen kann.</p>



<p>Wenn du dieser Vision nachgehst, sie konkretisierst, sie dir in den buntesten Farben ausmalst und sie richtig spürst &#8211; dann hast du deinen Leitstern gefunden, der dich immer wieder in seinen Bann ziehen wird und es dir leicht macht, &#8222;dranzubleiben&#8220;.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Faktor 3: kein Raum für Veränderung</h2>



<p>Was viele außerdem vergessen, wenn sie Neujahrsvorsätze fassen: <strong>Veränderung braucht Raum!</strong></p>



<p>Wenn du etwas Neues etablieren möchtest, muss etwas Altes gehen.<br>Wenn du etwas Altes loslassen möchtest, wird etwas Neues an seine Stelle treten &#8211; idealerweise bestimmst du selbst, was das ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Besser: Raum schaffen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn es sich um eine <strong>neue Gewohnheit</strong> handelt, die du <strong>etablieren</strong> möchtest:
<ul class="wp-block-list">
<li>Wo nehme ich die Zeit / den Raum dafür her?</li>



<li>Welche anderen Dinge, Gewohnheiten etc. dürfen zu Gunsten der neuen weichen?</li>



<li>Dann weiter mit den folgenden Fragen zum Ablegen von Gewohnheiten.<br><br><strong>Beispiel</strong>:<br>Angenommen, mein Ziel ist es, jeden Abend eine halbe Stunde zu lesen.<br>&#8211; Wo ich die Zeit dafür hernehme: Aktuell schaue ich jeden Abend ungefähr 3 Stunden lang Serien und Filme. Mittlerweile ist mir das sogar langweilig geworden &#8211; ich habe wohl alles gesehen, was mich interessiert. Trotzdem mache ich es aus Gewohnheit immer noch.<br>&#8211; Welche anderen Gewohnheiten dürfen weichen: in diesem Fall ganz klar das Bingewatching. Auch, wenn ich an sich gerne Filme und Serien schaue &#8211; nicht mehr in diesem Ausmaß!</li>
</ul>
</li>



<li>Wenn es sich um eine <strong>schlechte Gewohnheit</strong> handelt, die du <strong>ablegen</strong> möchtest (oder um eine Beziehung, eine Arbeitsstelle oder was auch immer du loslassen möchtest):
<ul class="wp-block-list">
<li>Wofür hat diese Gewohnheit mir einst gedient? Was hat sie mir gebracht?</li>



<li>Wie kann ich diesen positiven Effekt auf gesündere Weise erzielen?</li>



<li>Was will ich mit dem Raum anfangen, der durch das schrittweise Loslassen entsteht?<br><br><strong>Beispiel:</strong><br>Ich habe in den letzten Monaten SEHR viel Bingewatching betrieben.<br>&#8211; Was mir das gebracht hat: Ablenkung von depressiven Gedanken und unangenehmen Gefühlen.<br>&#8211; Wie ich diese Gedanken und Gefühle auf gesündere Weise &#8222;loswerden&#8220; kann: mit ihnen arbeiten, z. B. im Rahmen einer Therapie, mit Coaching-Tools oder durch einfache Selbstreflexion, je nach Schwere.<br>&#8211; Was ich mit dem Raum anfangen will, der entsteht, wenn ich nicht mehr jeden Abend bis tief in die Nacht wahllos Serien schaue: z. B. früher schlafen gehen, wieder mehr lesen oder Zeit mit lieben Menschen verbringen.</li>
</ul>
</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Faktor 4: unrealistische Erwartungen</h2>



<p>Dann ist da noch die Sache mit den Erwartungen. <strong>Am liebsten würden wir gleich alles auf einmal verändern</strong>, nicht wahr? Oder wir haben keine Lust auf den anstrengenden Weg und wollen direkt zum Ziel springen. Da ist das Scheitern leider vorprogrammiert.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn du seit drei Jahren keinen Fuß ins Fitnessstudio gesetzt hast, ist es recht unwahrscheinlich, dass du plötzlich fünfmal pro Woche trainierst &#8211; und das länger als vier Wochen beibehältst.</li>



<li>Wenn du noch nie meditiert hast, wirst du es kaum durchhalten können, das ab sofort JEDEN Tag zu tun.</li>



<li>Wenn du aktuell jeden Abend stundenlang Serien suchtest, ist es nicht gerade realistisch, das von einem auf den anderen Tag komplett einzustellen (es sei denn, du schaffst Fernseher, Internet und Co. einfach ab. <img alt="😜" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f61c.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/>).</li>
</ul>



<p>Diese Dinge können als &#8222;Challenge&#8220; für einen Monat durchaus funktionieren &#8211; aber wenn du langfristige Veränderung willst, ist die &#8222;alles oder nichts&#8220;-Mentalität wenig hilfreich.</p>



<p><strong>Und das liegt NICHT daran, dass du einfach zu doof bist, oder zu schwach</strong>! Erst recht macht es dich nicht weniger wertvoll als andere Menschen (auch nicht als solche, die scheinbar &#8222;alles so easy schaffen&#8220;)!</p>



<p><strong>Sondern es liegt daran, dass dein Gehirn so funktioniert: </strong>Es hat seine gewohnten Wege &#8211; gut ausgebildete Nervenbahnen, die sicher sind und ihm leicht fallen. <strong>Jede Veränderung stellt zunächst eine Gefahr dar</strong>, weil du diese Komfortzone verlässt. Bei zu viel Veränderung auf einen Schlag schaltet dein Nervensystem auf Alarmstufe Rot und blockiert jegliches Weiterkommen. Weil es schlicht und einfach überfordert ist von all der potentiellen Gefahr!</p>



<p>Außerdem erscheinen <strong>Ziele oft viel zu weit weg</strong> oder <strong>viel zu groß</strong>, wie riesige Berge mit Steilwänden, die wir niemals erklimmen können. Das führt erst recht dazu, dass das ganze System sich sträubt und dir Gedanken schickt wie: &#8222;Ach nee, heute habe ich wirklich keine Lust.&#8220; oder &#8222;Ich schaffe das doch eh nicht.&#8220;<br>Dabei gibt es einfach nur <strong>zu viele unbekannte Variablen</strong>, dein Nervensystem kann die Gefahr nicht einschätzen und schlägt Alarm.</p>



<p>Um dem entgegenzuwirken, brauchst du entweder einen richtig krassen positiven Anreiz &#8211; oder, was viel einfacher und realistischer funktioniert: Du <strong>unterteilst deine große Vision</strong> <strong>in</strong> <strong>machbare Etappen</strong> und eliminierst damit die zahlreichen Unbekannten in der Gleichung, vor denen dein Gehirn kapituliert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Besser: kleine, machbare Schritte ableiten</h2>



<p>Je konkreter du wirst, desto einfacher machst du es deinem Nervensystem, <strong>Veränderung Schritt für Schritt mitzugehen.</strong></p>



<p>Du weitest deine Komfortzone immer wieder aufs Neue ein <em>klein wenig</em> aus und gibst dir Zeit, dich an die bisher unbekannten Gefilde zu gewöhnen. <strong>Und schon wenig später stehst du an einem Punkt, der noch vor Kurzem meilenweit außerhalb deiner Komfortzone lag</strong> &#8211; und gerätst dabei nicht in Stress, sondern fühlst dich richtig wohl!</p>



<p>Dafür zerlegst du deine Vision schrittweise in immer kleinere Schritte. Darüber habe ich in einem anderen Blogartikel schon mal ausführlicher berichtet. Du kannst gerne <a href="https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier nachlesen</a>.</p>



<p>Die wesentlichen Schritte und Fragen dazu lauten wie folgt:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. <strong>Fokus setzen</strong></h3>



<p>Was ist <em>jetzt</em> für dich das Wichtigste?<br>Dazu kannst du dir zum Beispiel einmal deine Lebensbereiche anschauen:<br>Wo wünschst du dir Entwicklung und welchem Bereich widmest du dich jetzt als Erstes?</p>



<p>Ich verlinke dir hier ein <a href="https://wunderland-coaching.de/klarheit-orientierung-in-zeiten-des-umbruchs-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Workbook</a>, in dem du verschiedene Übungen dazu findest:</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://wunderland-coaching.de/klarheit-orientierung-in-zeiten-des-umbruchs-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="723" height="1024" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/04/Klarheit-Orientierung-Workbook.jpg?resize=723%2C1024&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2606" style="width:auto;height:500px" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/04/Klarheit-Orientierung-Workbook.jpg?resize=723%2C1024&amp;ssl=1 723w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/04/Klarheit-Orientierung-Workbook.jpg?resize=212%2C300&amp;ssl=1 212w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/04/Klarheit-Orientierung-Workbook.jpg?resize=768%2C1087&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/04/Klarheit-Orientierung-Workbook.jpg?resize=1085%2C1536&amp;ssl=1 1085w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/04/Klarheit-Orientierung-Workbook.jpg?w=1239&amp;ssl=1 1239w" sizes="auto, (max-width: 723px) 100vw, 723px" /></a></figure>



<h3 class="wp-block-heading">2. Klarheit schaffen</h3>



<p>Was genau ist die Veränderung, die du dir wünschst?<br>Wie sieht dein Leben aus, wenn du dein Ziel erreicht hast?<br>Wie fühlst du dich dann?<br>Welche Lebensbereiche, Beziehungen, Gewohnheiten etc. sind betroffen? Was genau hat sich verändert?<br>Um dein Ziel / deine Vision zu erreichen: darfst du dafür etwas loslassen, etwas neu etablieren oder beides? Und welche Dinge, Gewohnheiten etc. sind das jeweils?</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Zwischenziele setzen</h3>



<p>Woran merkst du, dass du deinem großen Ziel / deiner Vision näher kommst?<br>An welchen Faktoren machst du das fest?<br>Was sind die Meilensteine auf dem Weg?<br>In welchem Zeitrahmen willst du sie jeweils &#8211; ungefähr &#8211; erreichen?</p>



<p>Und vor allem: <strong>Was kannst du konkret dafür tun?</strong></p>



<p>Erst in diesem Schritt kommen Zahlen, Daten, Fakten ins Spiel. Hier machst du dein Ziel sozusagen messbar und kannst eine grobe Timeline festlegen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Quartals-, Monats-, Wochenziele setzen</h3>



<p>Diesen Schritt wiederholst du regelmäßig. Hier teilst du deine Zwischenziele weiter auf und betrachtest <strong>quartals-, monats- und wochenweise</strong>, wie der aktuelle Stand ist und was du im jeweiligen Zeitraum erreichen möchtest.</p>



<p>Deine Planung wird immer feingliedriger:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bei der Quartalsplanung schaust du auf deine Vision für das Jahr (&#8222;Welchen übergeordneten Zielen widme ich mich in diesem Quartal?&#8220;),</li>



<li>bei der Monatsplanung auf deine Ziele für das Quartal (&#8222;Welche Quartalsziele stehen diesen Monat im Fokus?&#8220;),</li>



<li>bei der Wochenplanung auf die übergeordneten Ziele für den Monat (&#8222;Auf welche meiner Monatsziele lege ich diese Woche den Fokus?&#8220;).</li>
</ul>



<p>Zwei Dinge sind dabei wichtig:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Dich zu Beginn jedes Mal aufs Neue <strong>auf deine Vision einzutunen</strong> &#8211; denn deine Zwischenziele sollen kleinteilig sein, aber immer auf deine übergeordneten Ziele einzahlen!</li>



<li><strong>Realistisch zu bleiben</strong>, nicht zu viel in den jeweiligen Zeitraum zu packen und auch <strong>Pausen einzuplanen</strong> &#8211; denn hier gilt dasselbe wie oben: zu viel auf einmal führt zu Frustration und Selbstvorwürfen.</li>
</ol>



<p>Wenn du dich &#8211; wie ich &#8211; mit <strong>Struktur</strong> schwer tust und sie dich <strong>schnell einengt</strong>, ist dieser Punkt besonders wichtig (auch, wenn das erstmal kontraintuitiv klingt)!<br>Ich kann z. B. mit <strong>Wochenzielen</strong> so viel besser arbeiten als mit festgelegten Terminen: statt &#8222;Dienstag, Donnerstag und Samstag jeweils um 12 Uhr Fitnessstudio&#8220; steht bei mir &#8222;dreimal pro Woche Fitnessstudio&#8220; &#8211; wann genau ich das mache, kann von Woche zu Woche verschieden sein.</p>



<p>Und wenn dir eine <strong>feste Struktur gut tut</strong>, wählst du einfach die erste Variante.<br>Oder du machst eine Mischung aus beidem &#8211; eben so, wie es für dich am besten funktioniert!</p>



<p>Diese Aufteilung bringt außerdem die Vorteile mit sich, dass du</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>deinen <strong>Fortschritt</strong> wunderbar nachvollziehen kannst und</li>



<li>schnell merkst, wo du immer wieder Schwierigkeiten hast (z. B. in welchem Bereich du dir immer wieder zu viel vornimmst) und <strong>gegensteuern</strong> darfst.</li>
</ul>



<p>Somit stärkst du ganz nebenbei deine Selbstwirksamkeit und festigst dein Selbstwertgefühl!</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. die tägliche Planung</h3>



<p>Schließlich fragst du dich auf Basis deiner vorangegangenen Planung jeden Tag aufs Neue:</p>



<p>Welche(s) Wochenziel(e) steht oder stehen heute im Fokus?<br><strong>Was kann ich <em>heute</em> dafür tun?</strong></p>



<p>Schon ist deine &#8222;große Vision&#8220; nichts Unerreichbares mehr, was in weiter Ferne liegt, sondern du bewegst dich jeden Tag darauf zu &#8211; mal in größeren, mal in kleineren Schritten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Beispiel</h3>



<p>Anmerkung: das folgende Beispiel ist <strong>stark vereinfacht</strong> und betrachtet nur einen einzigen, kleinen Aspekt. In der Realität werden natürlich immer mehrere parallel laufen, weshalb du dich jeweils zu Beginn eines Tages, einer Woche usw. fragst: &#8222;Welche(s) meiner Ziele steht oder stehen jetzt im Fokus?&#8220;</p>



<p><strong>Schritt 1: Fokus setzen<br></strong>Deine Gesundheit hat in den letzten Monaten etwas zu wünschen übrig gelassen. Diesen Bereich willst du im neuen Jahr unbedingt angehen.</p>



<p><strong>Schritt 2: Klarheit schaffen<br></strong>Vor allem willst du deine Rückenschmerzen loswerden und dich endlich wieder entspannt und flexibel fühlen.</p>



<p><strong>Schritt 3: Zwischenziele setzen<br></strong>Um deine Rückenschmerzen zu verringern, willst du einen Präventionskurs machen.</p>



<p><strong>Schritt 4: Quartals-, Monats- und Wochenziele setzen</strong></p>



<p><strong>Quartalsziel:<br></strong>Bis zum Ende von Q1 wirst du einen Präventionskurs mit acht Einheiten beendet haben.</p>



<p><strong>Monatsziele:</strong><br>Bis Ende Januar wirst du einen Präventionskurs gebucht haben, je nach Startdatum sogar schon begonnen.</p>



<p><strong>Wochenziele:</strong><br>In der ersten Kalenderwoche des neuen Jahres findest du heraus, wer in deiner Nähe Präventionskurse anbietet und wann sie jeweils beginnen.<br>Und du lotest aus, wer dir sympathisch ist und wo du dir vorstellen kannst, mitzumachen.</p>



<p><strong>Schritt 5: die tägliche Planung</strong></p>



<p>Deine tägliche To-Do-Liste im Hinblick auf dieses Wochenziel könnte ungefähr so aussehen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Google-Suche Rücken-Präventionskurs Standort</li>



<li>Hausärztin anrufen, nach Empfehlung fragen</li>



<li>Liste: wen aus privatem Umfeld fragen?</li>



<li>Nachricht an Kontakte formulieren</li>



<li>Nachricht verschicken</li>
</ul>



<p>Du siehst, <strong>die täglichen Schritte sind fast schon lächerlich klein.</strong> Doch genau das ist der Sinn der Übung: so kleine Schritte zu formulieren, <strong>dass dein Gehirn unmöglich widersprechen kann</strong>.</p>



<p>Ein kleiner Schritt ergibt den nächsten und du kommst deinen Zielen stetig näher.<br>Um dich darin nicht zu verlieren (theoretisch könntest du ja unendlich von einem zum nächsten Mini-Schritt gehen), empfehle ich dir einen <strong>Timer</strong>. Ich nutze dafür z. B. <a href="https://pomofocus.io/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">pomofocus.io</a> und behalte somit direkt meine Pausen im Blick.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: untermauere deine Neujahrsvorsätze durch eine kraftvolle Vision!</h2>



<p>Bevor du also Neujahrsvorsätze formulierst, solltest du dir unbedingt Zeit nehmen, um 1. das &#8222;alte&#8220; Jahr zu reflektieren und gebührend abzuschließen und 2. in dich zu gehen und deine größere Vision für das neue Jahr zu erspüren.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dann <strong>geht dir nicht mehr die Puste aus</strong>, weil du genau weißt, <em>wofür</em> du tust, was du tust.</li>



<li>Du kannst dir <strong>ohne schlechtes Gewissen Pausen gönnen</strong>, weil du danach mit Leichtigkeit wieder &#8222;in die Puschen kommst&#8220;.</li>



<li>Und <strong>du brennst nicht mehr aus</strong>, weil du dir deine Pausen auch tatsächlich regelmäßig gönnst. Schließlich weißt du, dass du danach erholt und entspannt wieder voller Energie auf deine Ziele hinarbeiten kannst.</li>
</ul>



<p>Als &#8222;visuellen Reminder&#8220; kannst du übrigens wunderbar ein <strong>Vision Board</strong> nutzen &#8211; damit verleihst du deiner Vision durch deinen kreativen Ausdruck direkt noch mehr Kraft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammenfassung &amp; ein Angebot</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ehre den Winter und nimm dir Zeit für <strong>Rückzug und Innenschau</strong>.</li>



<li><strong>Ehre den Übergang</strong> und gestalte den Jahreswechsel geruhsam.</li>



<li>Statt liebloser Neujahrsvorsätze (&#8222;Ich sollte&#8230;&#8220;), entwickle eine <strong>kraftvolle Vision</strong>, die dich mit purer Liebe und (Vor-)Freude erfüllt!</li>



<li>Erstelle gerne dein <strong>Vision Board</strong>, das deine Träume das ganze Jahr über präsent hält.</li>



<li>Leite aus deiner Vision <strong>Meilensteine und Teilziele</strong> ab.</li>



<li>Leite aus deinen Teilzielen Monat für Monat, Woche für Woche, Tag für Tag die <strong>kleinen Schritte</strong> ab, die du ganz konkret gehen kannst, um deine Träume zu deiner Realität zu machen.</li>



<li>Überprüfe über das Jahr hinweg immer wieder, ob du noch auf dem richtigen Weg bist: Stimmen deine Ziele noch? Haben sich neue Herzensziele entwickelt? Haben sich deine Prioritäten verschoben?<br>Deine <strong>Ziele</strong> &#8211; genau wie dein Vision Board &#8211; dürfen <strong>mit dir mitwachsen</strong>!</li>



<li><strong>Watch yourself grow!</strong></li>
</ul>



<p>Zum Schluss noch ein Hinweis:<br>Wenn du Lust hast,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>deine Vision durch sanfte <strong>Anleitung und Achtsamkeitsübungen</strong> zu erspüren,</li>



<li>ihr in deinem persönlichen <strong>Vision Board</strong> Ausdruck zu verleihen und</li>



<li>unter gemeinsam in der Gruppe <strong>direkt in die Planung</strong> einzusteigen,</li>
</ul>



<p>lade ich dich herzlich zu <a href="https://www.copecart.com/products/858d8f66/checkout" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TUNE IN</a> ein, einem 3-teiligen <strong>Vision-Board-Workshop vom 11. bis 13. Januar 2024</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><a href="https://www.copecart.com/products/858d8f66/checkout" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/12/Feed-Post-Tune-in-540-x-540-px.png?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-3149" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/12/Feed-Post-Tune-in-540-x-540-px.png?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/12/Feed-Post-Tune-in-540-x-540-px.png?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/12/Feed-Post-Tune-in-540-x-540-px.png?w=540&amp;ssl=1 540w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></figure>



<p><a href="https://www.copecart.com/products/858d8f66/checkout" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alle Infos findest du hier.</a></p>



<p>Komm&#8216; gut ins neue Jahr!</p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="62" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1898" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?w=540&amp;ssl=1 540w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/wie-neujahrsvorsaetze-tatsaechlich-gelingen/">Wie Neujahrsvorsätze tatsächlich gelingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wunderland-coaching.de/wie-neujahrsvorsaetze-tatsaechlich-gelingen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3133</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Loslass-Ritual &#8211; zu Vollmond und darüber hinaus</title>
		<link>https://wunderland-coaching.de/loslass-ritual-vollmond/</link>
					<comments>https://wunderland-coaching.de/loslass-ritual-vollmond/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Sep 2023 14:20:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Übungen]]></category>
		<category><![CDATA[loslassen]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Rituale]]></category>
		<category><![CDATA[Vollmond]]></category>
		<category><![CDATA[Vollmondritual]]></category>
		<category><![CDATA[zyklisch leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wunderland-coaching.de/?p=2927</guid>

					<description><![CDATA[<p>Loslassen ist eine Sache, mit der wir uns regelmäßig befassen sollten, zuweilen sogar zwangsläufig müssen. Natürliche Zyklen &#8211; wie zum Beispiel der Mondzyklus &#8211; zeigen: auf Wachstum und Fülle folgt ganz natürlich eine Phase des Rückgangs. Ewiges Wachstum gibt es in der Natur einfach nicht. Wieso also nicht den Vollmond, der uns ohnehin oft deutlich&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/loslass-ritual-vollmond/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Loslass-Ritual &#8211; zu Vollmond und darüber hinaus</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/loslass-ritual-vollmond/">Loslass-Ritual &#8211; zu Vollmond und darüber hinaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Loslassen ist eine Sache, mit der wir uns regelmäßig befassen sollten, zuweilen sogar zwangsläufig <em>müssen</em>. </strong>Natürliche Zyklen &#8211; wie zum Beispiel der <a href="https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mondzyklus</a> &#8211; zeigen: auf Wachstum und Fülle folgt ganz natürlich eine Phase des Rückgangs. Ewiges Wachstum gibt es in der Natur einfach nicht.</p>



<p><strong>Wieso also nicht den Vollmond, der uns ohnehin oft deutlich ins Auge springt, als Erinnerung daran nutzen?</strong><br>Symbolisch eignet sich die Vollmond-Zeit ganz besonders gut für ein Loslass-Ritual. Er steht nämlich einerseits für die Fülle &#8211; er hat seine volle Pracht erreicht. Nach diesem Höhepunkt nimmt er wieder ab, sodass der Vollmond ebenfalls für den Beginn eines Loslass-Prozesses steht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wieso &#8222;Ritual&#8220;?</h2>



<p>Wie auch beim <a href="https://wunderland-coaching.de/neumondritual-manifestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Neumond- bzw. Manifestationsritual</a>, so gilt auch hier: Falls dir die Bezeichnung &#8222;Ritual&#8220; nicht zusagt, lass&#8216; dich davon nicht abschrecken! <strong>Es geht um das bewusste Zeitnehmen für und Zuwenden zu deinen Themen &#8211; in diesem Fall zu den Themen, die dich in irgendeiner Weise beschweren und an deinem persönlichen Wachstum hindern.</strong> Um die, die dir bewusst sind, und ganz besonders um jene, die in deinem Unterbewusstsein wirken!</p>



<p>Auf sie strahlt der Vollmond sein Licht und sie treten aus den Schatten hervor. Das kann unangenehm sein &#8211; doch früher oder später folgt die Erleichterung.</p>



<p>Kreiere dir also dein ganz eigenes Vollmond- bzw. Loslass-Ritual und lass&#8216; dich dafür gerne von der folgenden Liste inspirieren!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dein persönliches Loslass-Ritual</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Den Raum vorbereiten</h3>



<p>Sorge zuallererst für eine richtige <strong>Wohlfühlatmosphäre</strong>.<br>Gerade, wenn wir uns schwierig(er)en Themen widmen, dürfen wir darauf achten, uns ansonsten möglichst wohl und sicher zu fühlen &#8211; das macht es uns und unserem Nervensystem leichter.<br><br>Schnapp&#8216; dir also zum Beispiel dein Journal, eine Tasse Lieblingstee, eine Kuscheldecke, zünde Kerzen und/oder Räucherwerk an und spiele deine Lieblingsplaylist ab &#8211; was auch immer dir zusagt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Thema 1: <strong>Fülle</strong></h3>



<p>Um auch gedanklich und gefühlsmäßig in eine gute Grundstimmung zu kommen, widme dich zuerst diesem Thema des Vollmonds:<br><br>&#8211; Wofür bin ich dankbar?<br>&#8211; Wo sehe und erlebe ich Fülle in meinem Leben?<br><br>Fertige hier gerne eine Liste an oder schreibe auch mal völlig unsortiert alles auf, was dir dazu in den Sinn kommt. <strong>Und <em>spüre</em> dabei die Dankbarkeit &#8211; wo fühlst du sie in deinem Körper?</strong> Wird dir warm ums Herz? Bildet sich ganz automatisch ein Lächeln auf deinen Lippen? Fühlst du Leichtigkeit und Entspannung?<br><strong>Wie fühlt sich Dankbarkeit für <em>dich</em> an?</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Thema 2: <strong>Loslassen</strong></h3>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>1. Reflexion</strong></h4>



<p>Jetzt geht es ans Eingemachte. Deshalb ist es ja auch so wichtig, dass du dich in einem vorherigen Schritt in eine gute Energie bringst &#8211; denn Loslassen erfordert genaues Hinschauen, Ehrlichkeit und Mut und kann durchaus wehtun.</p>



<p>Nimm dir hierfür gerne diese Fragen zur Hand &#8211; und ergänze sie durch alles, was dir zu dem Thema sonst noch einfällt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was ist es an der Zeit, loszulassen?</li>



<li>Was hat in meinem Leben ausgedient?</li>



<li>Was steht mir im Weg?</li>



<li>Was gehört nicht (mehr) wirklich zu mir?</li>
</ul>



<p>Da Loslassen in aller Regel <strong>Veränderung</strong> nach sich zieht und Veränderungsprozesse meist nicht ganz einfach sind, schau unbedingt auch darauf &#8211; um es dir selbst einfacher zu machen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wer oder was kann mich in diesem Loslass-Prozess unterstützen?</li>



<li>Wie kann ich trotz allem für innere Sicherheit und ein Gefühl der Geborgenheit sorgen?</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>2. Dankbarkeit aktivieren</strong></h4>



<p>Es ist meist leichter gesagt als getan, aber: <strong>versuche, anzuerkennen, wofür diese Dinge einmal gut waren.</strong> <br>Wichtig dabei: Wenn du z. B. Wut verspürst, Traurigkeit oder gar Trauer, dann ist das <strong>völlig okay und darf da sein. Diese Gefühle zeigen an, dass du gerade einen wichtigen Prozess durchläufst</strong> &#8211; einen Prozess der Abgrenzung! Das wiederum bedeutet, dass du ein Bedürfnis vielleicht zum ersten Mal überhaupt so richtig wahr- und ernst nimmst. Ein wichtiger Akt der Selbstfürsorge!</p>



<p>Und auch, wenn es pathetisch klingt: an diesen Punkt bist du gelangt, gerade <em>weil</em> Dinge, Menschen oder Gedanken in deinem Leben Raum eingenommen haben, die deinen Bedürfnissen, deinem Wesen und/oder deinen Wünschen und Träumen widersprechen. Diese Dinge, Menschen und Gedanken, die du jetzt loslässt, waren sozusagen deine &#8222;Lehrer&#8220;.</p>



<p>Rufe dir in Erinnerung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welchem Zweck haben sie einmal gedient?</li>



<li>Was haben sie dich z. B. erkennen lassen? Woran hast du dich durch sie erinnert?</li>
</ul>



<p>und lasse sie in Dankbarkeit gehen.</p>



<p><strong>Die anderen Gefühle dürfen trotzdem auch noch da sein, das ist hier kein &#8222;Entweder-oder&#8220;.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>3. Symbolisch loslassen</strong></h4>



<p>Schritt 2 kannst du wunderbar mit einem <strong>symbolischen Akt des Loslassens</strong> kombinieren.<br>Schreibe die Dinge, Menschen, Erinnerungen, Gedanken und alles, was du jetzt loslassen möchtest, auf kleine Zettel. Am besten einzeln. Diese Zettel kannst du dann nach und nach z. B.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>verbrennen</strong> (bitte auf die Sicherheit achten),</li>



<li>zu kleinen Booten falten und <strong>in einem Gewässer ziehen lassen</strong> (wenn es nicht allzu viele sind; meiner Ansicht nach besonders gut geeignet bei Gefühlen der <strong>Traurigkeit</strong> und/oder <strong>Trauer</strong>),</li>



<li>in beliebig kleine Stücke <strong>zerreißen</strong> (besonders gut, wenn <strong>Wut</strong> im Spiel ist),</li>



<li><strong>zusammenknüllen</strong> und in die Ecke pfeffern (auch ein gutes Ventil für <strong>Wut</strong>),</li>
</ul>



<p>oder was auch immer für dich einen <strong>würdigen Abschluss</strong> darstellt.</p>



<p>Außerdem kannst du gerne jedes Zettelchen <strong>gedanklich oder sogar in Worten begleiten</strong>, z. B. &#8222;Danke, ich lasse dich jetzt los.&#8220; oder &#8222;Für dich ist kein Raum mehr in meinem Leben. Ich lasse dich jetzt los.&#8220;</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>4. Körperlich loslassen</strong></h4>



<p>Nach diesem symbolischen, je nachdem auch spirituellen Loslassen ist es eine gute Idee, auch die <strong>körperliche Ebene &#8222;mitzunehmen&#8220;</strong>. Ganz nach Belieben kannst du hier zum Beispiel</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>aufstehen und deine Arme, Beine, deinen ganzen Körper einmal ordentlich <strong>ausschütteln</strong> (das macht sogar Spaß!)</li>



<li>in die Vorbeuge kommen, deinen Oberkörper aushängen lassen und dir vorstellen, wie aller Ballast aus dem Kopf <strong>abfließt</strong> (besonders, wenn du zu Gedankenkreisen neigst),</li>



<li>eine Runde <strong>tanzen</strong> und singen (und schütteln),</li>



<li>eine <strong>Atemübung</strong> machen, z. B. tief ein- und mit einem Seufzer erleichtert ausatmen oder die Wechselatmung,</li>



<li>&#8230;</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Das Ritual bewusst abschließen</h3>



<p>Zum Schluss setzt du deinem Ritual einen <strong>bewussten, klaren Endpunkt.</strong><br>Wenn du Kerzen angezündet hattest, puste sie aus; räume die Überreste deiner Zettel weg; lege/stelle deine Utensilien zurück an ihren Platz; lüfte deinen Raum etc. &#8211; alles mit dem Gedanken: &#8222;Ich schließe mein Ritual jetzt ab.&#8220;</p>



<p>Vielleicht gibt es etwas, das du als <strong>Erinnerung</strong> daran, was du durch die Dinge, die du losgelassen hat, und das Ritual selbst gelernt hast, behalten möchtest. Dann stelle es an einen geeigneten Ort.</p>



<p>Und vor allem:<strong> Bedanke dich bei dir selbst</strong> dafür, dass&#8230;<br>&#8230; du dir die Zeit genommen hast, um genau hinzuschauen und zu spüren, obwohl (oder gerade weil) es nicht ganz einfach ist.<br>&#8230; du den Mut hast, deine Bedürfnisse wahrzunehmen, anzuerkennen und für sie einzustehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Loslassen ist ein Prozess</h2>



<p>Auch, wenn es eigentlich logisch ist, möchte ich es hier nochmal in aller Deutlichkeit sagen: <strong>Mit diesem einen Loslass-Ritual ist es nicht getan!</strong></p>



<p>Erwarte bitte nicht, dass die Dinge, die du loslassen möchtest, von einem auf den nächsten Moment verschwunden sind. Die Dinge, die dir irgendwie das Leben schwer machen, sind in aller Regel eng mit Glaubenssätzen, Verhaltens- und Gedankenmustern etc. verknüpft, die sich über Jahre, Jahrzehnte oder dein ganzes Leben hinweg gebildet haben.</p>



<p>Mit deinem Loslass-Ritual hast du eine <strong>klare Intention</strong> gesetzt: &#8222;Ich lasse das jetzt los.&#8220; Und wie auch der Mond, der über zwei Wochen nach und nach abnimmt, so darfst auch du etwas Geduld haben in deinem Loslass-Prozess.</p>



<p>Die Krux dabei: <strong>je mehr du etwas los<em>werden</em> willst, desto schwieriger wird es, loszu<em>lassen</em></strong> &#8211; denn wenn du es von dir wegdrückst, kommt es so lange in gleicher oder ähnlicher, manchmal sogar in ganz anderer Form wieder, bis seine &#8222;Aufgabe&#8220; für dich erfüllt ist. Deshalb ist Punkt 2 des Loslass-Rituals so wichtig: anerkennen, wofür eine bestimmte Sache oder Person in dein Leben getreten ist. <strong>Was durftest oder musstest du dadurch lernen?</strong></p>



<p>Wie gesagt: das kann mitunter schmerzhaft sein. <strong>Sei also unbedingt liebevoll zu dir und gib dir Zeit.</strong> Erlaube alle Gefühle, die hochkommen. Und suche dir Unterstützung. Du musst da nicht alleine durch!</p>



<p>Und: <strong>Es ist okay, wenn du die &#8222;Lektion&#8220; gerade beim besten Willen nicht erkennst</strong> und einfach nur willst, dass etwas oder jemand aus deinem Leben verschwindet. <strong>Du musst nicht auf Teufel komm&#8216; raus das Lehrreiche, Positive oder Nützliche in jeder Situation finden.</strong> Es wird sich irgendwann zeigen!</p>



<p>Wie der Mondzyklus dich natürlich und sanft in dem Kreislauf aus Werden und Vergehen unterstützt, der das Leben ausmacht, kannst du <a href="https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel</a> nachlesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Loslass-Ritual lohnt sich</h2>



<p>Ich hoffe, der vorherige Abschnitt war nicht entmutigend. In jedem Fall will ich dir zum Schluss nochmal mitgeben: <strong>Es lohnt sich, dich regelmäßig dem zu widmen, was du loslassen willst!</strong></p>



<p>Die Sache ist nämlich: Es passiert sowieso. <strong>Es wird immer Dinge in deinem Leben geben, die ausgedient haben &#8211; oder die du loslassen <em>musst</em>.</strong> Laufen diese Prozesse unbewusst ab, ist es viel wahrscheinlicher, dass irgendein Murks passiert. Dass du zum Beispiel (objektiv gesehen) völlig übertrieben auf etwas reagierst und überhaupt nicht weißt, woher all diese Gefühle plötzlich kommen!</p>



<p><strong>Indem du diese Prozesse</strong> &#8211; zum Beispiel durch ein regelmäßiges Loslass-Ritual &#8211; <strong>ins Bewusstsein holst</strong>, <strong>nimmst du das Steuer in die Hand.</strong> Du kannst dadurch nicht nur <strong>zielgerichteter auf deine Wünsche hinarbeiten</strong>, sondern vor allem auf dem Weg <strong>liebevoller mit dir selbst umgehen</strong>. Weil du weißt, was gerade in dir los ist.</p>



<p><strong>Vielleicht darf ja der strahlende Vollmond ab jetzt deine (ungefähr) monatliche Erinnerung daran sein!</strong><br>Aber wie auch beim <a href="https://wunderland-coaching.de/neumondritual-manifestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Neumondritual</a> ist <strong>der richtige Zeitpunkt immer genau dann, wenn <em>du</em> dich dafür entscheidest.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Übersicht: die Vollmond-Termine der nächsten Monate</h2>



<p>Vielleicht magst du dir ja die Termine der kommenden Vollmonde in deinen Kalender eintragen? So mache ich das jedenfalls &#8211; einfach für den Fall, dass ich es doch vergessen sollte, in den Nachthimmel zu schauen. Hier eine Übersicht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>22. Juni 2024</li>



<li>21. Juli 2024</li>



<li>19. August 2024</li>



<li>18. September 2024</li>



<li>17. Oktober 2024</li>



<li>15. November 2024</li>



<li>15. Dezember 2024</li>
</ul>



<p>Wenn dich die genauen Uhrzeiten an deinem Wohnort interessieren: die findest du z. B.&nbsp;<a href="https://www.timeanddate.de/mond/phasen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>Und nun: Viel Spaß beim Kreieren deines persönlichen Loslass-Rituals!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/loslass-ritual-vollmond/">Loslass-Ritual &#8211; zu Vollmond und darüber hinaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wunderland-coaching.de/loslass-ritual-vollmond/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2927</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Manifestieren mit deinem Neumondritual</title>
		<link>https://wunderland-coaching.de/neumondritual-manifestieren/</link>
					<comments>https://wunderland-coaching.de/neumondritual-manifestieren/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2023 14:22:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Übungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Neumond]]></category>
		<category><![CDATA[Neumondritual]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[zyklisch leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wunderland-coaching.de/?p=2924</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit deinem eigenen Neumondritual wendest du dich bewusst deinen Zielen, Wünschen und Träumen zu und setzt einen Fokus, eine Intention für die kommenden Wochen. Das Schöne daran: du kannst es nach Belieben gestalten &#8211; ganz so, wie es für dich am besten passt! Warum überhaupt &#8222;Ritual&#8220;? Beim Wort &#8222;Ritual&#8220; denkst du vielleicht erstmal an etwas&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/neumondritual-manifestieren/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Manifestieren mit deinem Neumondritual</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/neumondritual-manifestieren/">Manifestieren mit deinem Neumondritual</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit deinem eigenen Neumondritual wendest du dich bewusst deinen Zielen, Wünschen und Träumen zu und setzt einen Fokus, eine Intention für die kommenden Wochen. Das Schöne daran: du kannst es nach Belieben gestalten &#8211; ganz so, wie es für dich am besten passt!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum überhaupt &#8222;Ritual&#8220;?</h2>



<p>Beim Wort &#8222;Ritual&#8220; denkst du vielleicht erstmal an etwas Religiöses, vielleicht sogar Brutales (Stichwort Opfergaben), mit Sicherheit aber irgendwie Feierliches. Wenn besonders die ersten beiden Konnotationen nichts für dich sind: keine Sorge. <strong>Mach&#8216; doch einfach dein Ding und kreiere dein eigenes Ritual</strong> &#8211; mit genau den Bestandteilen, auf die du Lust hast und die dir gut tun (ganz im Sinne von Punkt 1 in der folgenden Auflistung).</p>



<p><strong>Wenn ich von &#8222;Neumondritual&#8220; spreche, meine ich vor allem das bewusste Hinwenden zu den eigenen Wünschen, Träumen und Zielen.</strong> Gerne in feierlicher Atmosphäre &#8211; was auch immer das für dich persönlich bedeutet. Schließlich gibt es kaum Wichtigeres für deine persönliche Entwicklung und dafür, dass du dich in deinem Leben richtig wohl fühlst. Und doch geht das im schnellen, lauten Alltag viel zu oft unter!</p>



<p>Darum ist es umso kraftvoller, <em>regelmäßig</em> deinen inneren Kompass auszurichten, Ziele, Intentionen und ganz generell einen Fokus zu setzen. Das <a href="https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im Einklang mit dem Mondzyklus</a> zu tun, hat einige Vorteile.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der &#8222;richtige&#8220; Zeitpunkt: geht Manifestieren nur zu Neumond?</h2>



<p>Symbolisch eignet sich der Neumond besonders gut zum &#8222;Manifestieren&#8220; &#8211; also zum bewussten Setzen von Zielen und Intentionen: er markiert den Start eines neuen Mondzyklus und lädt mit seiner Dunkelheit dazu ein, nach innen zu schauen und sich auf das zu besinnen, was für die kommenden Wochen im Fokus stehen darf. <strong>Mit einem klaren Ziel kann dir dein inneres Navi den Weg weisen und du verirrst dich nicht auf den Wegen anderer!</strong></p>



<p>Der Neumond ist zu einem bestimmten Zeitpunkt exakt, seine Dunkelheit hält ca. 35 Stunden an. In spirituellen Kreisen gilt die Regel: die Neumondenergie ist 48 Stunden lang aktiv. Das wird dementsprechend als idealer Zeitraum für ein Neumondritual bzw. zum Manifestieren angesehen.</p>



<p><strong>Hast du jetzt also &#8222;Pech gehabt&#8220;, wenn du diese 48 Stunden verpasst oder keine Zeit für ein Neumondritual hattest?</strong> &#8211; Ganz klar: NEIN!</p>



<p><strong>Der ideale Zeitpunkt, um dich <em>deinen</em> Zielen, Wünschen, Träumen zu widmen, ist genau dann, wenn <em>du</em> dich klar dafür entscheidest.</strong></p>



<p>Du kannst dieses &#8222;Neumondritual&#8220; also zu jedem beliebigen Zeitpunkt durchführen, zu dem es sich für dich richtig anfühlt. Das Schöne und Praktische daran, es tatsächlich zur Neumond-Zeit abzuhalten, ist vor allem die naturgegebene <strong>Regelmäßigkeit</strong>. Regelmäßig innezuhalten, zurückzublicken und zu sehen, wo du gerade stehst, und dann den Blick nach vorne zu richten und die Weichen neu zu stellen, ist das A und O, wenn du dein Leben aktiv und zu deinem Besten gestalten möchtest.</p>



<p>Ob das nun aber zu Neumond geschieht, zum Monatsbeginn, -ende, immer am 20. oder jeden zweiten Montag, tut nichts zur Sache &#8211; solange du es <em>tust</em>. Ich persönlich finde die Orientierung am Mondzyklus auch deshalb so wertvoll, weil sie uns aus dem Gewohnten rausholt und somit automatisch einen <strong>Perspektivwechsel</strong> mit sich bringt. Mit seinen ungefähr 29,5 Tagen ist der Mondzyklus logischerweise nicht exakt in unserem Kalender-System abgebildet. Wenn wir uns für unsere Reflexion also daran orientieren, kommen wir nicht in einen Trott, sondern müssen und dürfen uns jedes Mal <strong>ganz bewusst Zeit nehmen</strong>.</p>



<p>Zusammengefasst: durch seine symbolische Wirkung, Regelmäßigkeit und gleichzeitig &#8222;Unregelmäßigkeit&#8220; in Bezug auf den Kalender ist der <strong>Neumond prädestiniert für ein Ritual zur bewussten Neuausrichtung</strong>. <strong>Der beste Zeitpunkt <em>für dich</em> ist aber immer genau dann, wenn <em>du</em> dich dafür entscheidest.</strong> Du kannst die folgenden Bestandteile also auch super gerne zu jedem beliebigen anderen Zeitpunkt für dich nutzen, wenn dir nach einer Neuausrichtung ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kreiere dein Neumondritual</h2>



<p>Im Folgenden findest du einige mögliche Bestandteile und eine beispielhafte Reihenfolge &#8211; lass&#8216; dich gerne davon inspirieren, nimm mit und füge hinzu, was für dich passt. Kreiere dein ganz eigenes Neumondritual!</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Die richtige Stimmung</h3>



<p><strong>Bringe dich zuerst in eine positive Stimmung</strong> &#8211; zum Beispiel, indem du<br>&#8211; es dir so richtig gemütlich machst,<br>&#8211; Kerzen anzündest,<br>&#8211; mit Räucherstäbchen oder ätherischen Ölen für einen angenehmen Duft sorgst,<br>&#8211; meditierst,<br>&#8211; ein paar Yoga-Übungen machst oder<br>&#8211; zu deinem Lieblingslied eine Runde tanzt und singst.<br>&#8230; oder was auch immer dir sonst gut tut!</p>



<p>Damit markierst du den <strong>bewussten Anfang deines Rituals</strong> und sorgst gleichzeitig dafür, dass du dich <strong>wohl und sicher fühlst</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Die positive Grundenergie</h3>



<p>Dann schnappst du dir dein Journal oder einen Zettel und schreibst auf, wofür du <strong>dankbar</strong> bist &#8211; das können große oder kleine Dinge sein, Menschen, Erlebnisse, Gefühle, oder auch vermeintlich Alltägliches wie das sichere Dach über dem Kopf oder ein leckeres Abendessen.<br>Du kannst dir zum Beispiel 10 Dinge aufschreiben, oder auch einen Timer auf 3, 5 oder sogar 10 Minuten stellen und alles aufschreiben, was dir in den Sinn kommt <img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> Ziel der Übung ist, dass du die Dankbarkeit richtig <strong>körperlich in dir fühlst</strong> und dein Herz vor Freude springt.</p>



<p>Wenn du magst, kannst du diesen Schritt auch für einen <strong>Rückblick</strong> auf den letzten Mondzyklus (oder die letzten Wochen) nutzen: Wofür bist du dankbar? Was waren besonders schöne Momente? Was hast du erlebt, was gelernt? Was ist gut gelaufen? Was hätte besser laufen können?<br><strong>Sei hier ehrlich zu dir selbst, bleibe aber vor allem <em>konstruktiv</em></strong>. Es ist völlig okay, richtig und wichtig, auch die Dinge zu betrachten, die nicht so geklappt haben, wie du es wolltest. Allerdings mit dem Ziel, daraus zu lernen &#8211; nicht, um dich selbst runterzumachen. Sei liebevoll zu dir!</p>



<p>Tipp: Für einen Rückblick eignen sich die Tage <em>vor</em> dem eigentlichen Neumond besonders gut &#8211; die sogenannte <a href="https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dunkelmond-Phase</a>. Wenn du dir dann schon Zeit dafür genommen hast, kannst du dein Neumondritual nämlich ganz und gar für den Blick nach vorne nutzen.</p>



<p>Diese ersten beiden Schritte sorgen dafür, dass du dich rundum wohl fühlst &#8211; und <strong>die Wünsche und Ziele</strong>, die du gleich formulieren wirst, <strong>nicht aus der Angst und dem Mangel heraus entstehen, sondern aus einer Energie der Liebe, Freude und Fülle!</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Zeit, zu träumen</h3>



<p>Jetzt geht es ans Herzstück des Neumondrituals &#8211; an das, was oft als &#8222;<strong>Manifestieren</strong>&#8220; bezeichnet wird.<br>Soll heißen: <strong>Du schreibst deine Wünsche, Ziele, Träume und Intentionen für die kommenden Wochen auf und setzt damit deinen Fokus.</strong> Trau&#8216; dich hier ruhig, auch Dinge aufzuschreiben, die unrealistisch oder &#8222;zu groß&#8220; scheinen. Außerdem dürfen diese Wünsche natürlich auch über den einen neuen Mondzyklus hinausgehen!</p>



<p>Wenn du mich fragst, gibt es hier nicht wirklich ein &#8222;Richtig&#8220; oder &#8222;Falsch&#8220;. Alles darf genau so aufs Papier fließen, wie du es fühlst. Einige Tipps für eine positive, konstruktive Ausrichtung habe ich dennoch:<br>&#8211; <strong>Schreibe deine Wünsche so auf, als wären sie schon da.</strong> Also im Präsens, statt mit Konjunktiv oder Futur zu arbeiten (sprich: &#8222;Ich fühle mich gesund.&#8220; statt &#8222;Ich würde mich gerne gesund fühlen.&#8220;).<br>&#8211; <strong>Fühle dich in deinen Wunschzustand ein</strong>: Was genau bedeutet dein Wunsch für dich? Wie fühlt es sich z. B. an, wenn du dich &#8222;gesund fühlst&#8220;? Was ist dann anders als jetzt? Welche Empfindungen und Gefühle löst das aus &#8211; in deinen Gedanken, deinem Herzen, deinem Körper?<br>&#8211; Schicke jeden deiner Wünsche bzw. jedes deiner Ziele mit einer <strong>erneuten Prise Dankbarkeit</strong> &#8222;ins Universum&#8220; (oder eben einfach auf seinen Weg zu dir). Das kannst du gedanklich machen oder auch mit einem symbolischen Akt wie z. B. dem Verbrennen deiner einzelnen Wünsche, die du vorher auf kleine Zettel geschrieben hast.</p>



<p><strong>Hier geht es noch nicht darum, <em>wie</em> du deine Wünsche und Ziele erreichst &#8211; sondern darum, ganz klar die <em>Richtung</em> vorzugeben, in die es für dich gehen soll.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Die Ausrichtung</h3>



<p>Zum Schluss fasst du deine Erkenntnisse sozusagen nochmal zusammen. Dazu können dir folgende Fragen dienen:<br>&#8211; <strong>Was ist mein Fokus für die kommenden 4 Wochen?</strong><br>&#8211; Was darf ich jetzt loslassen, um meinen Wünschen näher zu kommen?<br>&#8211; Wer oder was kann mich dabei unterstützen?<br>&#8211; Was sind meine ersten, kleinen Schritte?<br><br>Persönlich nutze ich an dieser Stelle gerne von Zeit zu Zeit Tarot- oder Orakelkarten. Sie helfen mir dabei, die Fragen nicht nur aus meinem logischen Verstand heraus zu beantworten, sondern aktivieren durch ihre Bildsprache und Symbolik nochmal ganz andere Hirnareale (und nicht selten auch emotionale, seelische Anteile in mir). Damit sorgen sie für einen <strong>Perspektivwechsel</strong> und werfen nicht selten Fragen auf, die ich mir sonst wohl eher nicht gestellt hätte.</p>



<p>Dieser Schritt klingt vielleicht banal, ist aber &#8211; neben dem &#8222;groß träumen&#8220; mit der wichtigste: hier geht es nämlich darum, <strong>Klarheit</strong> zu gewinnen, was die Umsetzung ungemein erleichtert!</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Der Abschluss</h3>



<p>Um dein Neumondritual abzuschließen, tauche nochmal in die Dankbarkeit ein &#8211; <strong>bedanke dich vor allem bei dir selbst</strong> dafür, dass du dir die Zeit geschenkt hast, innezuhalten, zu reflektieren und aus dem Herzen heraus Ziele zu setzen.</p>



<p>Und dann setzt du deinem Ritual einen <strong>bewussten Endpunkt</strong>. Ich finde zum Beispiel immer das Auspusten einer Kerze ein wunderbares Signal, dass das Ritual jetzt ein Ende hat und ich jetzt in meinen restlichen Tag oder Abend übergehe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neumondritual beendet &#8211; was jetzt?</h2>



<p>In deinem Neumondritual hast du deine Ziele und Intentionen für die kommenden Wochen gesetzt. An dieser Stelle hast du sie erstmal &#8222;nur&#8220; vertrauensvoll an das Leben übergeben. Was nun folgt, ist die Umsetzung!</p>



<p>Wie dich die weiteren Mondphasen darin unterstützen &#8211; bzw. du dich durch regelmäßige Reflexion selbst &#8211; kannst du in <a href="https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesem Artikel</a> nachlesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Übersicht: die Neumond-Termine der nächsten Monate</h2>



<p>Zu guter Letzt teile ich hier mit dir die Termine der kommenden Neumonde. Vielleicht magst du sie dir ja (wie ich) als Reflexions-Reminder in deinen Kalender eintragen?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>15. September 2023</li>



<li>14. Oktober 2023</li>



<li>13. November 2023</li>



<li>13. Dezember 2023</li>



<li>11. Januar 2024</li>



<li>9. Februar 2024</li>



<li>10. März 2024</li>
</ul>



<p>Wenn dich die genauen Uhrzeiten an deinem Wohnort interessieren: die findest du z. B. <a href="https://www.timeanddate.de/mond/phasen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>Und jetzt wünsche ich dir viel Freude beim Reflektieren, Fokussieren und Manifestieren &#8211; und dabei, dir selbst beim Wachsen zuzusehen! <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Lass&#8216; mich gerne in den Kommentaren wissen, was bei dir für ein perfektes Neumondritual nicht fehlen darf.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/neumondritual-manifestieren/">Manifestieren mit deinem Neumondritual</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wunderland-coaching.de/neumondritual-manifestieren/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2924</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zyklisch leben mit den Mondphasen</title>
		<link>https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/</link>
					<comments>https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 19:01:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[persönliche Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[loslassen]]></category>
		<category><![CDATA[manifestieren]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Mondzyklus]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[zyklisch leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wunderland-coaching.de/?p=2881</guid>

					<description><![CDATA[<p>Regelmäßig innehalten und in sich hineinhorchen ist das A und O für die persönliche Weiterentwicklung. Der Mond &#8211; und jede einzelne Mondphase &#8211; kann uns dafür eine wundervolle, sichtbare Erinnerung sein. Und das funktioniert sogar, wenn du eigentlich gar nicht so viel mit Spiritualität &#38; Co. anfangen kannst! Unser Lebensrhythmus ist heutzutage größtenteils am Außen&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Zyklisch leben mit den Mondphasen</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/">Zyklisch leben mit den Mondphasen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Regelmäßig innehalten und in sich hineinhorchen ist das A und O für die persönliche Weiterentwicklung. Der Mond &#8211; und jede einzelne Mondphase &#8211; kann uns dafür eine wundervolle, sichtbare Erinnerung sein. Und das funktioniert sogar, wenn du eigentlich gar nicht so viel mit Spiritualität &amp; Co. anfangen kannst!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/pexels-br-zp-Mondphasen.jpeg?resize=640%2C360&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2948" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/pexels-br-zp-Mondphasen.jpeg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/pexels-br-zp-Mondphasen.jpeg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Unser ständiger Begleiter lehrt uns vor allem eines: nichts bleibt für immer gleich &#8211; und jede Mondphase hat ihre Qualitäten. Bild: <strong>©</strong> Br Zp auf Pexels</figcaption></figure></div>


<p><strong>Unser Lebensrhythmus ist heutzutage größtenteils am Außen ausgerichtet:</strong> Daten, Wochentage, Uhrzeiten. Nicht die innere Uhr gibt uns zum Beispiel das Signal, aufzustehen, sondern ein Wecker &#8211; weil wir zu einer bestimmten Uhrzeit an einem bestimmten Ort zu sein haben, um etwas Bestimmtes zu tun. Und zwar immer mit konstanter (oder, noch besser, steigender) Leistung.</p>



<p>Was darüber oft verloren geht, ist der Zugang zum <strong>ganz eigenen, individuellen Rhythmus &#8211; zur eigenen Natur</strong>, den eigenen Bedürfnissen. Auch die Verbindung zu jener Natur, die uns umgibt und von der wir genauso ein Teil sind wie sie von uns, findet in diesen linearen Strukturen weder Raum noch Zeit.</p>



<p><strong>Allerdings: Um uns selbst wieder nahe zu kommen und ein Leben zu führen, das unseren eigenen Vorstellungen, Wünschen, Bedürfnissen und Werten entspricht, braucht es diese Verbindung!</strong></p>



<p><strong>Wie gut, dass wir einen ständigen Begleiter am Himmelszelt haben, der uns eine wunderbare, vor allem auch <em>sichtbare</em> Erinnerung daran sein kann!</strong> Der Mond bringt uns nicht nur ein paar allgemeine &#8222;life lessons&#8220; mit: Mit seinen verschiedenen Phasen erinnert er uns auch daran, regelmäßig innezuhalten und die Qualitäten jeder Phase wertzuschätzen &#8211; und gerne auch für uns zu nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Muss ich spirituell sein, um mit dem Mond zu arbeiten?</h2>



<p>Wenn ich sage, wir können die Mondphasen für uns nutzen, mag vielleicht der eine oder die andere erwidern: &#8222;Lass&#8216; mich bloß in Ruhe mit deinem Eso-Kram!&#8220;</p>



<p>Aber das ist ja gerade das Schöne am Mond:<br />Ihn kümmert es nicht, ob wir glauben, dass er uns <em>individuell</em> beeinflusst. Er lässt sich nicht beirren und zieht seine Bahnen um unseren Planeten &#8211; dabei beeinflusst er Ebbe und Flut und <strong>wir können seine zyklische Veränderung beobachten</strong>, die dafür verantwortlich ist.</p>



<p><strong>Wieso sollten wir das nicht für uns nutzen?</strong> Zurück zur eigenen Natur zu finden, kann logischerweise nur auf individueller Basis funktionieren &#8211; und dazu dürfen wir gerne &#8222;Tools&#8220; nutzen, die schon da sind, und <em>für uns</em> anpassen. Das ist das, was ich als &#8222;<strong>geerdete Spiritualität</strong>&#8220; bezeichne: statt das Rad neu erfinden zu wollen und uns im Austüfteln abgehobener Praktiken zu verlieren, einfach mal umschauen und nachspüren &#8211; alles, was wir brauchen, ist schon da. Wir dürfen es nehmen und so anpassen, dass es für uns persönlich hilfreich ist.</p>



<p>Der Mond eignet sich wunderbar als Tool für die persönliche Entwicklung, weil er so einfach zugänglich ist. Um ihn als Erinnerung zu nutzen, brauchen wir weder einen Kalendereintrag, noch eine Pop-Up-Nachricht auf dem Smartphone (auch, wenn die als zusätzliche Stütze hilfreich sein können). <strong>Alles, was wir tun müssen, ist, ab und zu mal in den Himmel zu schauen!</strong></p>



<p>Dann kann er uns deutlich sichtbar daran erinnern, zumindest mal <em>kurz</em> innezuhalten und nachzuspüren, in welcher Phase wir selbst uns gerade befinden. Oder gerne auch den Themen nachzugehen, für die die jeweilige Mondphase steht &#8211; darauf gehe ich gleich näher ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum mit dem Mond planen, statt mit Kalender &amp; Co.?</h2>



<p><em>Auch</em> mit dem Mond zu planen, statt ausschließlich mit Kalenderdaten und Uhrzeiten, hat für mich vor allem diesen einen Grund: Es stellt ein <strong>Gegengewicht</strong> dar zu diesen rationalen und ohne Frage hilfreichen Konzepten. <strong>Es lenkt unseren Blick zurück zu den <em>natürlichen</em> Abläufen, die uns umgeben und die genauso ein Teil von uns sind wie wir von ihnen.</strong></p>



<p>Gerade im beruflichen Kontext wird durch Dinge wie ([zu] eng gesteckte) Deadlines <strong>künstlicher Druck aufgebaut</strong>. Jahres- oder Monatsendstress ist wahrscheinlich vielen ein Begriff. Oder auch die schlechte Stimmung am Sonntagabend, weil montags wieder viel zu früh der Wecker klingelt. Diese Struktur hat schon ihren Sinn &#8211; doch sie führt eben auch oft zu einer <strong>Entfremdung von unseren eigenen Bedürfnissen</strong> (unserer eigenen Natur) und der Welt bzw. Natur um uns herum.</p>



<p>Für die persönliche Weiterentwicklung ist es außerdem immer eine gute Idee, mal die <strong>Perspektive zu wechseln und aus Gewohntem auszubrechen</strong>! Deshalb lautet mein Vorschlag: Plane weiterhin mit dem Kalender, was z. B. den beruflichen Kontext angeht und alles, was Koordinierung mit anderen Menschen angeht. Und nutze die Mondphasen für deine regelmäßige <em>persönliche</em> Reflexion. So mache ich es auch (größtenteils).</p>



<p>Das Schöne ist ja auch: <strong>es schließt sich nicht gegenseitig aus</strong>! Wir können das beste aus beiden Welten (der irdischen und der spirituellen) für uns nutzen. Beispiel gefällig? Nicht immer ist der Mond am Himmel zu sehen, und manchmal denke im Alltagstrubel sogar <em>ich</em> nicht daran, den Blick nach oben zu richten und zu schauen, in welcher Mondphase wir uns gerade bewegen. Deshalb habe ich mir die Voll- und Neumonde sicherheitshalber in meinen Kalender eingetragen. Alle zwei Wochen ist da also ein Eintrag, der mich manchmal überhaupt erst daran erinnert, mal wieder den Sternenhimmel zu bewundern und kurz über die Fragen zur aktuellen Mondphase nachzudenken.</p>



<p>Eine Übersicht findest du z. B. hier: <a href="https://www.timeanddate.de/mond/phasen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.timeanddate.de/mond/phasen/</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Woran der Mond uns erinnern möchte</h2>



<p>Der Mond hat einige wichtige, allgemeine &#8222;Lektionen&#8220; für uns Menschen im Gepäck, die wir uns immer mal wieder in Erinnerung rufen dürfen. Das sind meiner Meinung nach die wichtigsten drei:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Es ist nur eine Phase.</h3>



<p>Die wichtigste Erinnerung überhaupt: nichts bleibt für immer.</p>



<p>Alles Schlechte wird vergehen, also müssen wir uns nicht zu sehr den Kopf darüber zerbrechen. Es gibt immer Hoffnung!</p>



<p>Und auch alles Gute geht vorüber &#8211; also dürfen wir es in vollen Zügen genießen, solange es da ist, und es nicht unbemerkt an uns vorbeiziehen lassen, weil wir so mit anderen Dingen beschäftigt sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Es ist okay, nicht alles aus eigener Kraft zu schaffen.</h3>



<p>Der Mond leuchtet nicht selbst, sondern reflektiert &#8222;nur&#8220; das Licht der Sonne. Und doch ist er wunderschön, oder? Würde ihn irgendjemand als Loser bezeichnen, weil er nicht aus eigener Kraft heraus leuchtet? Wohl kaum.</p>



<p>Genauso müssen auch wir nicht alles aus eigener Kraft und Motivation schaffen. Es ist okay, auf Hilfe und Unterstützung zurückzugreifen.</p>



<p>Wer bringt dich zum Strahlen?</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Jede Phase hat ihre Qualitäten.</h3>



<p>Genauso, wie jede Phase vorübergeht, bringt auch jede ihr Geschenk für uns mit &#8211; auch, wenn wir es oft schwer, manchmal erst im Nachhinein oder vielleicht gar nicht so recht erkennen.</p>



<p>Besonders dann, wenn es irgendwie gerade schwer ist in deinem Leben, darfst du dich fragen: Was darf ich hier gerade lernen? (Oder was <em>muss</em> ich scheinbar gerade auf die harte Tour lernen?)<br />Dabei geht es übrigens nicht darum, auf Teufel komm&#8216; raus irgendetwas Positives oder Nützliches in jeder Situation zu finden. Die Antwort auf die Frage kann genauso gut lauten: &#8222;Keine Ahnung, verdammt!&#8220; &#8211; und die &#8222;Lektion&#8220; darin liegen, Unangenehmes und Unkontrollierbares manchmal &#8222;einfach&#8220; (in Anführungszeichen, denn leicht ist das in aller Regel nicht) anzunehmen und auszuhalten.</p>



<p>Wie alles im Leben, so hat auch jede Mondphase ihre besondere Symbolik, mit der sie uns an wesentliche Dinge erinnert. Diesen Geschenken &#8211; und wie du sie für dich nutzen kannst &#8211; widmen wir uns jetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mondphase 1: Neumond</h2>



<p>Der Mondzyklus startet &#8211; wie der Name es schon vermuten lässt &#8211; mit dem Neumond.</p>



<p>In dieser Mondphase steht der Mond von der Erde aus gesehen genau vor der Sonne. Er reflektiert ihr Licht direkt zu ihr zurück und ist für uns nicht zu sehen. Diese Dunkelheit dauert ungefähr 35 Stunden (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neumond" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>).</p>



<p>Bei klarem Himmel ist in Neumondnächten der Sternenhimmel besonders gut zu beobachten &#8211; da dann kein störendes Mondlicht den Himmel erhellt.</p>



<p>Aber nicht nur das macht den Charme des Neumonds aus: die Dunkelheit des Neubeginns erinnert uns daran, <strong>innezuhalten, in den Rückzug zu gehen und zu reflektieren, wohin es für uns in den kommenden Wochen gehen darf.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Morgan-Victoria-new-moon.jpeg?resize=640%2C427&#038;ssl=1" alt="schmale Mondsichel, zunehmender Mond vor rosa eingefärbtem Himmel" class="wp-image-2943" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Morgan-Victoria-new-moon.jpeg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Morgan-Victoria-new-moon.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">So sieht der Mond kurz nach Neumond aus: von der rechten Seite aus (auf der nördlichen Erdhalbkugel) füllt er sich langsam wieder auf. Bild: <strong>©</strong> Morgan Victoria auf Pexels</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Fragen für die Neumond-Zeit</h3>



<p>In der Zeit des Neumonds geht es darum, Intentionen und Ziele zu setzen &#8211; und groß zu träumen!<br /><strong>Hier legen wir den Grundstein für die Manifestationen der kommenden Wochen, Monate und Jahre, also dafür, was in unserem Leben entstehen darf.</strong></p>



<p>Frage dich jetzt vor allem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was darf entstehen?</li>



<li>Was will ich erleben?</li>



<li>Worauf lege ich meinen Fokus?</li>



<li>Auf welche Ziele arbeite ich hin?</li>



<li>Was wünsche ich mir?</li>



<li>Wie geht es mir und was brauche ich gerade?</li>



<li>Welchen Dingen, Menschen, Gefühlen, Tätigkeiten etc. möchte ich mehr Raum schenken?</li>



<li>Wer oder was kann mich in den kommenden Wochen unterstützen?</li>
</ul>



<p>Und auch, wenn oft davon abgeraten wird (&#8222;um nichts Negatives zu manifestieren&#8220;), finde ich es sinnvoll, auch auf folgende Fragen kurz einzugehen (im Detail dann bei Vollmond):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was darf weichen, um Platz für die Dinge zu machen, die in meinem Leben entstehen dürfen? Was lasse ich dafür los?</li>



<li>Was könnte mir beim Erreichen meiner Ziele in die Quere kommen?</li>



<li>Wie kann ich diese Hindernisse überwinden?</li>



<li>Was tue ich ganz bewusst <em>nicht</em> (mehr)? (Hier bietet sich eine &#8222;<a href="https://wunderland-coaching.de/to-do-liste-alternativen/">Not-to-do-Liste</a>&#8220; an!)</li>
</ul>



<p>Gerne kannst du rund um diese Fragen dein ganz persönliches <strong>Neumond-Ritual </strong>kreieren: sorge für eine positive Grundenergie, zum Beispiel indem du deine Lieblingsmusik und ein paar Kerzen anmachst und eine Liste mit Dingen anfertigst, für die du dankbar bist &#8211; und widme dich dann deinen Wünschen, Zielen und Träumen.</p>



<p>Dabei geht es noch nicht darum, wie du diese Ziele konkret erreichen wirst. Hier kalibrierst du deinen Kompass neu, gibst das nächste Ziel für dein inneres Navi ein. Um die Zwischenstopps kümmerst du dich zu einem anderen Zeitpunkt und was die Route angeht, lässt du dem Leben (oder dem Universum, Gott oder wie du es auch nennen magst) zunächst freie Hand, dessen Wege nun mal oft unergründlich sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mondphase 2: zunehmender Mond</h2>



<p>Während der Mond von der rechten Seite her stetig zunimmt, geht es darum, die <strong>Ziele in die Tat umzusetzen</strong>, die du dir zu Neumond gesetzt hast.</p>



<p>Jetzt geht es um das <em>Wie</em> und du darfst dir Fragen stellen wie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche konkreten Schritte braucht es, um meinen Zielen/Wünschen/Träumen näher zu kommen?</li>



<li>Welche <em>eine</em> kleine Sache kann ich heute dafür tun? (&#8222;The One Thing&#8220;, mehr dazu <a href="https://wunderland-coaching.de/gewohnheiten-teil-1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.)</li>



<li>Was sind Meilensteine auf meinem Weg dorthin? Woran merke ich, dass ich sie erreicht habe? Und wie feiere ich sie?</li>



<li>Wie sorge ich dafür, dass ich auf dem Weg Spaß habe und mich gut um mich selbst kümmere?</li>
</ul>



<p>&#8230; und diese dann natürlich auch in die Tat umsetzen.</p>



<p>Zwischendurch ist es auch in dieser Mondphase (wie immer) sinnvoll, <strong>regelmäßig innezuhalten und zu reflektieren</strong>: &#8222;Wie läuft&#8217;s? Bin ich auf dem richtigen Weg? Wo braucht es eventuell kleine Kurskorrekturen? Welche Unterstützung brauche ich zusätzlich und wo bekomme ich sie?&#8220;</p>



<p>Dazu bietet sich zum Beispiel tägliches Journaling und/oder Meditieren an.</p>



<p>Oft setzen wir nämlich alles daran, möglich effizient zu sein und schnell voranzukommen, und verlieren aus dem Blick, ob das, was wir tun, überhaupt zielführend ist! <strong>Im besten Fall ist beides gegeben: dass wir die Dinge <em>richtig</em> tun (Effizienz) <em>und</em> dass wir die <em>richtigen Dinge</em> tun (Effektivität).</strong> Mit deinen Herzenszielen im Kopf, frag dich doch mal, was wirklich schlimmer wäre: langsam, aber sicher auf sie zuzugehen und sie am Ende vielleicht ein bisschen später zu erreichen als ursprünglich geplant &#8211; oder schnell voranzuschreiten, aber irgendwann deine eigentlichen Ziele, Wünsche und Träume aus dem Blick zu verlieren?</p>



<p>Ein besonders kraftvoller Moment zum Innehalten ist übrigens der Halbmond, der ca. eine Woche nach Neumond stattfindet, also genau zwischen Neu- und Vollmond liegt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-hans-middendorp-zunehmender-Halbmond.jpeg?resize=640%2C427&#038;ssl=1" alt="zunehmender Halbmond vor blauem Abendhimmel und rosa beleuchteten Wolken" class="wp-image-2944" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-hans-middendorp-zunehmender-Halbmond.jpeg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-hans-middendorp-zunehmender-Halbmond.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zunehmender Halbmond (auch erstes Viertel genannt): die rechte Seite des Mondes ist wieder &#8222;gefüllt&#8220;. Bild: <strong>©</strong> hans middendorp auf Pexels</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Mondphase 3: Vollmond</h2>



<p>Etwa zwei Wochen nach dem Neumond hat der Mond die Erde zur Hälfte umrundet. Er steht jetzt sozusagen der Sonne gegenüber und reflektiert mit seiner ganzen &#8222;Vorderseite&#8220; ihr Licht zu uns zurück.</p>



<p><strong>Der leuchtende Vollmond ist zugleich ein Symbol für Fülle <em>und</em> für den kraftvollen Startpunkt eines Loslass-Prozesses.</strong> Symbolisch richtet er sein helles Licht nämlich wie einen Scheinwerfer auf die Dinge, die wir ansonsten von uns wegschieben und eigentlich <em>nicht</em> sehen wollen &#8211; bewusst oder unbewusst. Nicht umsonst werden sie auch als &#8222;<strong>Schattenthemen</strong>&#8220; bezeichnet: Wir wollen sie nicht haben, schieben sie von uns weg, doch werden sie nicht los. Das geht erst dann, wenn wir uns aktiv mit ihnen auseinandersetzen. Wenn sie einmal den Raum bekommen haben, den sie einfordern, und uns die Nachricht überbracht haben, für die sie in unser Leben getreten sind, haben sie ihren Zweck erfüllt und lassen uns ganz von alleine in Ruhe.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-David-Besh-Vollmond.jpeg?resize=640%2C427&#038;ssl=1" alt="Vollmond an blauem Himmel, der nach unten hin in das Orange der untergehenden Sonne übergeht. Im Vordergrund die schwarzen Umrisse eines Baums auf einer Wiese." class="wp-image-2945" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-David-Besh-Vollmond.jpeg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-David-Besh-Vollmond.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Vollmond strahlt in voller Pracht. Bild: <strong>©</strong> David Besh auf Pexels</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Fragen für die Vollmond-Zeit</h3>



<p>Folgende Fragen kannst du dir rund um die Vollmond-Zeit stellen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Zum Thema <strong>Fülle</strong>:</li>
</ol>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wofür bin ich dankbar? (Für welche Dinge, Menschen, Situationen, Umstände, Erlebnisse, Ereignisse,&#8230; in meinem Leben?)</li>



<li>Wo sehe und erlebe ich Fülle in meinem Leben?</li>



<li>Wie kann ich noch mehr Fülle in meinem Leben kreieren bzw. einladen?</li>
</ul>



<ol start="2" class="wp-block-list">
<li>Zum Thema <strong>Loslassen</strong>:</li>
</ol>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was ist es an der Zeit, loszulassen?</li>



<li>Was hat in meinem Leben ausgedient?</li>



<li>Was steht mir im Weg?</li>



<li>Was gehört nicht (mehr) wirklich zu mir?</li>
</ul>



<p>Das können <strong>materielle Dinge</strong> sein (Stichwort ausmisten), genauso wie <strong>seelischer Ballast</strong> (Gedanken, Glaubenssätze, alte Geschichten, Selbstzweifel, ein schlechtes Gewissen, Vorwürfe gegen sich selbst oder andere,&#8230;).</p>



<p>Da Loslassen in aller Regel <strong>Veränderung</strong> nach sich zieht und Veränderungsprozesse meist nicht ganz einfach sind, schau unbedingt auch darauf &#8211; um es dir selbst einfacher zu machen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wer oder was kann mich in diesem Loslass-Prozess unterstützen?</li>



<li>Wie kann ich trotz allem für innere Sicherheit und ein Gefühl der Geborgenheit sorgen?</li>
</ul>



<p>Auch zur Vollmond-Zeit &#8211; und gerade, weil das Loslassen so ein besonderes, wichtiges und manchmal schwieriges Thema ist &#8211; bietet sich ein <strong>Mondritual</strong> an. Nimm dir Zeit, mach&#8217;s dir gemütlich und widme dich den Themen, die sich gerade zeigen. Insbesondere beim <strong>Loslassen</strong> kann ein <strong>symbolischer Akt</strong> super hilfreich sein: Schreibe die Dinge, Gedanken, Menschen etc., einzeln auf kleine Zettel, die du dann &#8211; je nachdem, was sich für dich und die Emotionen, die gerade präsent sind, richtig anfühlt &#8211; nach und nach zum Beispiel&#8230;<br />&#8230; verbrennst,<br />&#8230; zu kleinen Booten faltest und in einem Gewässer ziehen lässt,<br />&#8230; in beliebig kleine Stücke zerreißt oder<br />&#8230; zusammenknüllst und in die Ecke pfefferst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mondphase 4: abnehmender Mond</h2>



<p>Während der Mond weiter seine Bahnen zieht, wird er aus Sicht der Erde immer kleiner. Wenig verwunderlich steht der abnehmende Mond auch für einen <strong>Rückgang der Energie</strong>. Zuerst darf aber noch <strong>geerntet</strong> werden, was in den vergangenen Wochen (und mehr) gereift ist!</p>



<p>Bei Vollmond hast du erste Impulse gesetzt, gewisse Dinge loszulassen. Manchmal ist es damit schon getan &#8211; meistens jedoch brauchen diese <strong>Loslass-Prozesse</strong> jetzt <strong>weiterhin Aufmerksamkeit und Unterstützung</strong>. Der Vollmond ist schließlich auch nicht von einer auf die nächste Nacht wieder vollkommen dunkel, sondern nimmt nach und nach ab, bis er nur noch eine dünne Sichel ist und ca. zwei Wochen nach Vollmond wieder von Neuem beginnt.</p>



<p>In dieser Phase darfst du besonders achtsam mit deiner eigenen Energie umgehen und dich immer wieder fragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Was brauche ich gerade?</strong></li>



<li>Was tut mir gut?</li>



<li>Welche Bedürfnisse sind da?</li>



<li>Welche Emotionen wollen wahrgenommen werden und was teilen sie mir mit?</li>
</ul>



<p>Außerdem kannst du dir immer wieder den <strong>Fokus</strong> in Erinnerung rufen, den du dir zu Neumond gesetzt hast, und dich fragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie steht es um meine Ziele?</li>



<li>Wo braucht es erneute Kurskorrekturen?</li>
</ul>



<p>Und ganz besonders:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Was will in diesem Mondzyklus noch zu Ende gebracht werden?</strong></li>
</ul>



<p>Auch für diese Reflexion bietet sich besonders der (abnehmende) Halbmond ca. eine Woche nach Vollmond an.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="415" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Philippe-Donn-abnehmender-Halbmond.jpeg?resize=640%2C415&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2946" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Philippe-Donn-abnehmender-Halbmond.jpeg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Philippe-Donn-abnehmender-Halbmond.jpeg?resize=300%2C195&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Abnehmender Halbmond (auch &#8222;drittes Viertel&#8220;): das Licht der Sonne beleuchtet nur noch die linke Hälfte des Mondes. Bild: <strong>©</strong> Philippe Donn auf Pexels</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Die Tage vor dem Neumond: der Dunkelmond</h2>



<p>Im symbolischen bzw. spirituellen Sinne wird oft den Tagen <strong>direkt vor dem Neumond</strong> eine besondere Bedeutung beigemessen. Da der Mond in dieser Zeit nur noch als hauchdünne Sichel am Himmel zu sehen ist, wird diese Mondphase auch als &#8222;Dunkelmond&#8220; bezeichnet (wenn man sie denn als eigene Mondphase bezeichnen möchte).</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Vladyslav-Dushenkovsky-Mondsichel-Dunkelmond.jpeg?resize=640%2C427&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2947" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Vladyslav-Dushenkovsky-Mondsichel-Dunkelmond.jpeg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/09/Pexels-Vladyslav-Dushenkovsky-Mondsichel-Dunkelmond.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kurz vor Neumond: der Mond ist nur noch als hauchdünne Sichel auf der linken Seite zu sehen (jedenfalls auf der Nordhalbkugel). Bild: <strong>©</strong> Vladyslav Dushenkovsky auf Pexels</figcaption></figure></div>


<p>Hier geht es darum, den <strong>aktuellen Mondzyklus achtsam abzuschließen</strong>. Entsprechend der Dunkelheit am Nachthimmel, ist dies eine Zeit des <strong>Rückzugs</strong> und der <strong>Innenschau</strong>. Nimm dir jetzt gerne etwas Zeit, um zurückzublicken: Was hast du in den letzten Wochen erreicht? Was ist gut gelaufen, was hättest du dir anders gewünscht? Welche Erkenntnisse und Lektionen nimmst du aus diesem Mondzyklus mit? Wie ging es dir in den letzten Wochen? Wie gut hast du dich um dich selbst gekümmert? Wie geht es dir jetzt, wenn du so zurückblickst?</p>



<p>Vor allem lege ich dir für diese Zeit folgende Fragen ans Herz:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wofür bin ich dankbar, worauf stolz</strong> &#8211; und wie würdige (feiere) ich diese Dinge?</li>



<li><strong>Was brauche ich jetzt, um Kraft zu schöpfen</strong> und in 1-3 Tagen mit positiver Energie in den neuen Mondzyklus zu starten?</li>



<li><strong>Was möchte ich jetzt noch abschließen</strong>, um klar und frei in den kommenden Mondzyklus starten zu können?</li>
</ul>



<p>Wenn du schon in diesen Tagen einen kleinen Rückblick wagst, kannst du dich zu Neumond ganz frei dem neuen Mondzyklus widmen. Natürlich kannst du diesen Teil aber auch wunderbar als ersten Teil in dein Neumond-Ritual integrieren. Persönlich mache ich es mal so, mal so. <strong>Auf jeden Fall sollte vor der Neuausrichtung eine kleine Reflexion stattfinden</strong>: mehr Klarheit über das &#8222;Wo stehe ich gerade?&#8220; bringt meistens auch mehr Klarheit über das &#8222;Wo möchte ich hin und was braucht es dafür?&#8220; mit sich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Jede Phase ist wertvoll und darf zelebriert werden!</h2>



<p>Wie bereits am Anfang dieses Artikels dargestellt, bilden die Mondphasen den <strong>Kreislauf des Lebens</strong> in wenigen Wochen ab, der jedem Lebewesen, jedem Ding und auch jedem Ziel, Projekt oder Wunsch innewohnt: vom Neubeginn über eine oder mehrere Phase(n) des Wachstums hin zum Höhepunkt, auf den Vervollständigung, Ernte und Loslassen folgen.</p>



<p>Natürlich ist bei Weitem nicht jedes Ziel innerhalb der knapp vier Wochen eines einzigen Mondzyklus erreicht &#8211; das ist allerdings weder Anspruch, noch Sinn und Zweck der Übung. Indem wir den Mond als <strong>naturgegebene und sichtbare Erinnerung</strong> nutzen und uns <strong>regelmäßig die Zeit nehmen</strong>, entsprechend der Energie der entsprechenden Mondphase innezuhalten und zu reflektieren, können wir zurückkommen zu unserer eigenen Natur.</p>



<p>Ob wir &#8222;nur&#8220; einen oder beide Höhepunkte nutzen (Neu- und/oder Vollmond) oder auch zu den Halbmonden in die Reflexion gehen &#8211; in jedem Fall widmen wir uns so mindestens alle paar Wochen unseren inneren Prozessen. In einer Zeit, in der jede*r von uns fast ständig unendlich vielen Anforderungen und Erwartungen von außen ausgesetzt ist, ist das unendlich wertvoll!</p>



<p>Die regelmäßige Innenschau führt dazu, dass wir bewusster und achtsamer leben &#8211; von innen heraus, geleitet von den eigenen Wünschen und Träumen, statt unter Stress fremden Idealen nachzujagen und die Jahre unbewusst an uns vorbeiziehen zu sehen.</p>



<p>All das durch einen so simplen Akt wie den gelegentlichen Blick in den Nachthimmel (oder die Kalender-Erinnerung daran)! <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/">Zyklisch leben mit den Mondphasen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wunderland-coaching.de/zyklisch-leben-mondphasen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2881</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Achterbahn fürs Nervensystem: 2 Jahre Selbstständigkeit</title>
		<link>https://wunderland-coaching.de/nervensystem-selbststaendigkeit/</link>
					<comments>https://wunderland-coaching.de/nervensystem-selbststaendigkeit/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie-Elisabeth Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2023 20:29:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[innere Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wunderland Coaching]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wunderland-coaching.de/?p=2508</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute, am 24. Februar 2023, feiere ich zwei Jahre Wunderland Coaching!Auf meine ersten zwei Jahre der Vollzeit-Selbstständigkeit blicke ich in diesem Artikel zurück &#8211; mit besonderem Augenmerk auf das Nervensystem. Denn für mein Nervensystem war vor allem das erste Jahr die reinste Achterbahnfahrt. Dieser Rückblick ist recht lang und intensiv. Wenn dir gerade die Zeit&#8230;&#160;<a href="https://wunderland-coaching.de/nervensystem-selbststaendigkeit/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Achterbahn fürs Nervensystem: 2 Jahre Selbstständigkeit</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/nervensystem-selbststaendigkeit/">Achterbahn fürs Nervensystem: 2 Jahre Selbstständigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heute, am 24. Februar 2023, feiere ich zwei Jahre Wunderland Coaching!<br>Auf meine ersten zwei Jahre der Vollzeit-Selbstständigkeit blicke ich in diesem Artikel zurück &#8211; mit besonderem Augenmerk auf das Nervensystem. <strong>Denn für mein Nervensystem war vor allem das erste Jahr die reinste Achterbahnfahrt.</strong></p>



<p>Dieser Rückblick ist recht lang und intensiv. Wenn dir gerade die Zeit und/oder der Nerv fehlt, so tief einzutauchen, empfehle ich dir, zu Abschnitt 9 (&#8222;&#8230;und was mir geholfen hat&#8220;) zu springen. Dort findest du <strong>ganz konkrete Schritte, um mit dem Nervensystem zu arbeiten</strong> &#8211; und dafür musst du noch nicht mal selbstständig sein, das <strong>lässt sich auf alle Lebensbereiche übertragen!</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/image.webp?resize=150%2C243&#038;ssl=1" alt="Buchempfehlung für die Arbeit mit dem Nervensystem: &quot;Der Vagus-Nerv als innerer Anker&quot; von Deb Dana" class="wp-image-2521" style="width:150px;height:243px" width="150" height="243" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/image.webp?w=399&amp;ssl=1 399w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/image.webp?resize=185%2C300&amp;ssl=1 185w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></figure></div>


<p>Für den Blick auf das Nervensystem stütze ich mich vorrangig auf zwei Ressourcen. Beide kann ich absolut empfehlen, um sich selbst besser verstehen zu lernen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Das Buch “Der Vagus-Nerv als innerer Anker &#8211; Angst und Panik überwinden, Ruhe und Stärke finden” von Deb Dana (z. B. <a href="https://www.genialokal.de/Produkt/Deb-Dana/Der-Vagus-Nerv-als-innerer-Anker_lid_46015761.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier über genialokal</a> erhältlich)</li>



<li>Das kostenfreie Training <a href="https://www.nesc-coaching.com/video-training/anschauen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">“Die Neurobiologie echter Transformation”</a> von Britta Kimpel, der Gründerin der NESC-Coaching-Methode</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Warum der Blick auf das Nervensystem?</h2>



<p>Seit etwas über einem Jahr lerne ich immer mehr über und beschäftige mich mit dem autonomen Nervensystem &#8211; wie es völlig ohne unser Zutun funktioniert und wie wir mit diesem Wissen dennoch <strong>bewusst </strong><strong><em>mit</em></strong><strong> ihm arbeiten können (statt seinen automatischen Reaktionen hilflos ausgeliefert zu sein)</strong>.</p>



<p>Das hat mir die Augen geöffnet und sehr geholfen, mich noch besser zu verstehen &#8211; und noch besser für mich zu sorgen. Denn mit ein paar grundlegenden “Kniffen” ist schon viel getan.</p>



<p>Als ich mehr über das Nervensystem lernte, bemerkte ich allerdings auch, wie ich meines mit meinem Sprung in die Selbstständigkeit (über)strapaziert hatte. Deshalb war ich zunächst geneigt zu sagen, ich sei zu früh in die Selbstständigkeit gestartet &#8211; und doch war alles genau richtig so, wie es war.</p>



<p>Wie ich darauf komme, erzähle ich dir jetzt. Lass’ uns dafür zuerst mal einen Blick zurück vor die Zeit meiner Selbstständigkeit werfen. Denn <strong>viele der Herausforderungen, die mir in meiner Selbstständigkeit begegnen, begleiten mich schon weit länger</strong> als zwei Jahre.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2020: Einmal alles auf Null</h2>



<p>Das Jahr 2020 stand für mich unter dem Zeichen des Neuanfangs. Ich hatte meinen Job gekündigt und trat zum 1. Februar aus.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20200324_170550_8.jpeg?resize=288%2C512&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2524" style="width:288px;height:512px" width="288" height="512" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20200324_170550_8.jpeg?resize=576%2C1024&amp;ssl=1 576w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20200324_170550_8.jpeg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20200324_170550_8.jpeg?w=600&amp;ssl=1 600w" sizes="auto, (max-width: 288px) 100vw, 288px" /><figcaption class="wp-element-caption">Meine Hauptbeschäftigung im ersten Halbjahr 2020!</figcaption></figure></div>


<p>Und zwar in eine komplette Auszeit: Ich war ziemlich ausgebrannt und widmete mich erstmal meiner Psychotherapie, die ich mit letzter Kraft angeleiert hatte. Glücklicherweise begann diese just in der letzten Woche meines Angestelltendaseins, sodass ich direkt mit Unterstützung in meine Auszeit startete und nicht einfach in ein Loch fiel.</p>



<p><strong>Zu Beginn meiner Auszeit wusste ich nämlich absolut nicht, wo mir der Kopf stand. Ich war einfach nur erschöpft und musste mich </strong>&#8211; wie es meine ehemalige Kollegin so treffend sagte &#8211; <strong>erstmal von der Zeit in dem Job erholen.</strong></p>



<p>Heute, mit etwas Abstand, weiß ich: Es war nicht nur dieser Job, von dem ich mich erholen musste. Der war nur die Spitze des Eisbergs. Er war ja auch eigentlich völlig okay, nur hatte ich eben <strong>schon davor jahrelang gegen meine eigene Wahrheit gelebt</strong> und damit mein Nervensystem und meine Seele über alle Maßen strapaziert!<br>Dieser Entwicklung setzte der Job, den ich hatte, einfach nur noch die Krone auf. Er war sozusagen der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.<br>Nicht, weil es ein miserabler Job war, sondern weil er absolut nicht <em>mir</em> entsprach.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bis 2020: Nervensystem im Ausnahmezustand</h2>



<p>Vor meiner Auszeit war mein Nervensystem also jahre-, eigentlich sogar jahrzehntelang in einem absolut ungesunden Dauerstress-Zustand. In völliger Übererregung, die daher rührte, dass ich schon früh das Gefühl hatte, nicht dazuzugehören. Ich war “zu leise”, “zu genau”, “zu empfindlich”, in vielerlei Hinsicht nicht wie “die anderen” und “zu” irgendwas.</p>



<p>Ich hatte immer das Gefühl, mich beweisen und vor allem: mich anpassen zu müssen.<br>Anders gesagt: <strong>Ich hatte das Gefühl, es sei nicht sicher, wirklich <em>ich</em> zu sein. </strong>Und mein Nervensystem, dessen oberste Aufgabe meine Sicherheit ist, war ständig auf der Suche nach Gefahren und witterte sie an jeder Ecke.</p>



<p>Mein “Normalzustand” lag <strong>irgendwo zwischen Überaktivierung und Überforderung</strong>.</p>



<p>Ein Ausdruck der Überaktivierung war z. B. mein Drang, mich ständig beweisen zu müssen: <strong>Nicht einfach mein individuell Bestes zu geben und damit gut genug zu sein, sondern immer noch ein, zwei Schippen drauflegen zu müssen</strong>, ist die reinste Kampfreaktion. Und dann die ständige Angst, jemandem könnte auffallen, dass ich ja eigentlich gar nicht so toll in meinem Job war (auch bekannt als Impostor-Syndrom)!</p>



<p>Die große <strong>Diskrepanz zwischen Außen und Innen</strong> (denn ich bekam durchaus Lob für meine Arbeit!) führte immer öfter zu maßloser Überforderung und mündete schließlich im Shutdown, auch bekannt als Burnout.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/DSC_5475-1-edited.jpeg?w=300&#038;ssl=1" alt="Nervensystem in Aufruhr und ich völlig erschöpft - mein Normalzustand 2018" class="wp-image-2526" style="width:300px"  srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/DSC_5475-1-edited.jpeg?w=356&amp;ssl=1 356w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/DSC_5475-1-edited.jpeg?resize=300%2C275&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 356px) 100vw, 356px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ich im Oktober 2018 &#8211; nach einem Jahr im Arbeitsleben schon völlig erschöpft (und nein, meine müden Augen lagen nicht an den Pflanzen im Hintergrund <img alt="😄" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f604.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/> die waren da nur Deko)</figcaption></figure></div>


<p>Nun war es keineswegs so, dass mein ganzes System (Körper, Seele, Geist) mir nicht schon längst signalisiert hätte, dass meine Situation und mein Verhalten nicht gut für mich waren: ständige Erkältungen, Verdauungsbeschwerden, immer weiter sinkendes Energieniveau, fehlende Konzentration, Unzufriedenheit und Widerstand gegen so ziemlich alles und jeden, Aufschieberitis vom Feinsten, das völlige Missachten meiner Intuition, extreme Reizbarkeit, dann immer öfter eine große innere Leere.</p>



<p><strong>Auf allen Ebenen waren die Anzeichen da</strong> &#8211; ich brachte sie nur sehr lange nicht miteinander in Verbindung und dachte leider auch, sie “gehörten eben dazu”…</p>



<p><strong>Irgendwann </strong><strong><em>musste</em></strong><strong> dieser Zustand einfach umschlagen.</strong> Nachdem keine der (unbewussten) Kampf-und-Flucht-Reaktionen und auch keine der (bewussten) Symptombehandlungen aus vergangenen Jahren zur Verbesserung meiner Situation geführt hatte, leitete mein autonomes Nervensystem also die nächste Stufe ein: den Shutdown. Oder in meinem Fall mehrere “kleinere” Shutdowns, wie an dem einen Montagmorgen, als meine Beine einfach streikten und ich partout nicht vom Sofa aufstehen konnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die große Erkenntnis</h2>



<p>Aus diesem Zustand kam ich 2020 in meine Auszeit. Alleine, diese anzuleiern, hatte mich enorm viel Kraft gekostet &#8211; und gleichzeitig auch wieder Energieressourcen freigesetzt, denn endlich hatte ich wieder ein Gefühl der Selbstwirksamkeit: <strong>Ich nahm mein Leben in die Hand &#8211; ich trat für meine Bedürfnisse ein und sorgte für Veränderung.</strong></p>



<p>In der Therapie machte ich in den ersten Monaten große Fortschritte. Die Zeit für mich, ohne irgendetwas leisten zu müssen, war sehr heilsam. Aber auch sehr herausfordernd &#8211; zum einen sind wir in Deutschland doch ziemlich auf Leistung getrimmt und solche Prägungen legt man nicht einfach so ab. Zum anderen war mein Körper in den vergangenen Jahren schlicht und ergreifend süchtig nach dem Hormoncocktail geworden, der bei Stress ausgeschüttet wird!</p>



<p>Die große Erkenntnis, die mich Mitte des Jahres traf, war dementsprechend eine Mischung aus zwei Dingen: <strong>Ich kam mir selbst endlich wieder näher</strong>, begann zu spüren, welche Ideen, Eigenschaften, Wünsche von mir selbst (bzw. meiner Intuition) kamen und welche von den Erwartungen anderer herrührten.</p>



<p>Und <strong>mein Nervensystem wurde durch den ungewohnt ruhigen Zustand alarmiert</strong> und setzte alles daran, das Verlangen meines Körpers nach den “fehlenden” Stresshormonen zu stillen!</p>



<p>Durch die neue Idee und Zukunftsperspektive wurde mein System also wieder aktiviert. Endlich gab es wieder eine Richtung, in die meine Energie gelenkt werden konnte.<br>Vor allem aber setzte direkt das große Zweifeln ein und führte zu inneren Konflikten und Stress &#8211; sprich: zum altbekannten Zustand, von dem ich auf Entzug war.</p>



<p>“Ich, Coach?! Mit gerade mal 30? Bin ich nicht viel zu jung, bringe viel zu wenig Erfahrung und Expertise mit?!”<br>Dieser Zweifel saß sehr tief, doch durch die neu gewonnene Nähe zu mir selbst konnte ich ihm zum Glück etwas entgegensetzen:<br>Auf das Alter kam es gar nicht an. In meinen 30 Runden um die Sonne hatte ich schon mehr Lebenserfahrung gesammelt als manche Menschen in 80 Jahren.</p>



<p><strong>Ich hatte selbst die Erfahrung gemacht, wie es sich anfühlt, sich so weit von sich selbst entfernt zu haben, dass man die Person im Spiegel kaum zuordnen kann.</strong><br>Wie es sich anfühlt, einem Traum nachgejagt zu haben, der nicht der eigene war, und eines morgens aufzuwachen und zu denken “Verdammt, was MACHE ich hier eigentlich???”<br><strong>Und wie es gelingen kann, wieder zurück zu sich selbst zu kommen und aus diesem Leben auszubrechen, das nicht das eigene ist.</strong></p>



<p>Mir dämmerte: Genau darin wollte ich Menschen begleiten &#8211; und auch die Fähigkeiten dazu brachte ich mit! Zum Beispiel habe ich mit meiner Empathie und Fähigkeit, zuzuhören, ohne direkt einen Input geben zu müssen, schon immer hinter die Kulissen geschaut und gespürt, was <em>eigentlich</em> los ist.</p>



<p><strong>Dank der zurückeroberten Nähe zu mir selbst konnte ich das erkennen.</strong> Ich konnte mir eingestehen und erlauben:<br>Ja, ich will Coach werden und Menschen in genau den Prozessen begleiten, die ich selbst größtenteils alleine durchlaufen habe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Darf ich das?</h2>



<p>Schon Mitte 2020 reifte dieser Gedanke also in mir. Zum einen, weil es mir nach einigen Monaten des “Nichtstuns” und der Therapie schon viel besser ging.</p>



<p>Zum anderen, weil ich von klein auf auf Leistung getrimmt war und langsam, aber sicher &#8211; eingeleitet durch mein autonomes Nervensystem und diese alten Prägungen &#8211; hibbelig wurde: Ich muss doch jetzt mal eine Perspektive schaffen. <strong>Ich kann schließlich nicht für immer auf der faulen Haut liegen, ich muss doch was </strong><strong><em>leisten</em></strong><strong>!</strong> Ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft sein und nicht nur von ihr profitieren, ohne etwas zu geben!</p>



<p>Mit solchen Gedanken hatte ich leider oft zu kämpfen und <strong>sie drängten mich zu schnellem Handeln &#8211; obwohl ich rational wusste, dass das weder wahr, noch förderlich war</strong>:</p>



<p>Erstens war da so etwas wie Trotz, denn durch den absurden Leistungsdruck unserer Gesellschaft war ich ja erst auf diese Bahn geraten, die mich krank und arbeitsunfähig gemacht hatte. War das Arbeitslosengeld also nicht quasi mein Schmerzensgeld?</p>



<p>Zweitens wusste ich tief in mir drin, dass ich einen wesentlich größeren, sinnvolleren und besseren Beitrag würde leisten können, wenn es mir selbst <em>richtig</em> gut ginge und ich das tun würde, wofür ich wirklich hier bin und was ich richtig gut kann. <strong>Und dass ich dafür erstmal selbst </strong><strong><em>wirklich</em></strong><strong> gesund und gut aufgestellt sein müsste.</strong></p>



<p>Und doch kam da diese Stimme in mir auf, die mich antrieb und die mir keine Alternative ließ: Ich musste jetzt mal langsam in die Pötte kommen. Meine Familie würde mich sicher nach dem Arbeitslosengeld weiter finanziell unterstützen, <strong>aber hatte ich das wirklich verdient?</strong> Musste ich nicht ihnen gegenüber eine Leistung vorweisen, eine Art “Zweck” ihrer Geldanlage? <strong>War dafür “einfach nur” mein Wohlergehen nicht viel zu wenig?</strong></p>



<p>Mir ist übrigens sehr bewusst, wie privilegiert meine Lage war! Viele haben gar keine andere Möglichkeit und <em>müssen</em> für Einkommen sorgen, um überhaupt überleben zu können.&nbsp;</p>



<p>Dennoch finde ich es &#8211; mir fällt kein anderes Wort ein &#8211; krass, wie sehr <strong>gesellschaftliche Prägungen und vergangene Erfahrungen dafür sorgen können, dass ein solcher Druck entsteht, </strong><strong><em>obwohl</em></strong><strong> es de facto andere Möglichkeiten </strong><strong><em>gäbe</em></strong>! In meinem Fall zum Beispiel: Das Arbeitslosengeld auslaufen lassen und mit dem Rückhalt meiner Familie gänzlich heilen, um <em>dann</em> neue berufliche Wege zu schaffen.</p>



<p>Stattdessen verlangte die antreibende Stimme in mir, dass ich etwas würde “vorweisen” können, wenn das Arbeitslosengeld ausliefe. Einen Plan. <strong>Eine Rechtfertigung, eine Daseinsberechtigung.</strong><br>Dieser Druck war immer da, selbst wenn ich ihn nicht immer aktiv wahrnahm: er schwang irgendwie so mit und beeinflusste mich in meinen Entscheidungen und in meinen Gefühlen.</p>



<p>Und er veranlasste mich dazu, nach einer geeigneten Coaching-Ausbildung zu suchen &#8211; nicht einfach so, sondern mit dem klaren Ziel, Anfang 2021 als Coach in die Selbstständigkeit zu starten und damit meinen Lebensunterhalt zu bestreiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ready or not: der Startschuss</h2>



<p>Schwupps, war ich schon alleine durch die Suche und den enormen Druck dahinter zurück in den Zustand der Übererregung katapultiert:</p>



<p>Im Dschungel der Coaching-Ausbildungen die richtige zu finden, war total überfordernd.<br>“Die Richtige” kam dann zu mir, als ich mal für eine Woche aufgehört hatte, zu suchen &#8211; und alles fühlte sich richtig an. <strong>Ich fühlte mich bereit.</strong></p>



<p>Rückblickend frage ich mich an dieser Stelle allerdings: <strong>Wie bereit war ich wirklich und wie groß war dann doch der Einfluss meines inneren Antreibers, dem der (gesellschaftliche) Druck im Nacken saß?</strong></p>



<p>Inwiefern war die Entscheidung zu dem Zeitpunkt eine Kampf-Reaktion meines Nervensystems, eine Art Flucht nach vorne, um der Unsicherheit des ständigen Zweifelns und inneren Drucks zu entkommen <em>und</em> um den gewohnten Zustand wiederherzustellen?</p>



<p>Tja, so genau werde ich das nie wissen.</p>



<p>Vermutlich war es ohnehin eine Mischung:<br>Die Coaching-Ausbildung an sich war wirklich (sogar zu dem Zeitpunkt) gut &#8211; sie gab mir eine Perspektive und inhaltlich konnte ich daraus sehr viel auch für meine eigene Entwicklung und Reflexion mitnehmen.</p>



<p>Der Termindruck, der damit einherging, war hingegen zu viel. Der entstand zum einen durch den straffen Terminplan der Ausbildung selbst mit wöchentlich neuen Inhalten und dem Abschluss nach 3 Monaten, insbesondere aber durch mein (aus Erwartungsdruck heraus) selbst gesetztes Ziel, ab dem 1.1.2021 als selbstständige Coach Geld zu verdienen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die ersten Monate: Stresspegel steigend</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20210128_120205_32.jpeg?resize=300%2C434&#038;ssl=1" alt="Ich im Januar 2021: die Selbstständigkeit war gestartet, mein Nervensystem hochaktiviert" class="wp-image-2527" style="width:300px;height:434px" width="300" height="434" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20210128_120205_32.jpeg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20210128_120205_32.jpeg?resize=208%2C300&amp;ssl=1 208w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">Januar 2021: hochmotiviert und über-aktiviert</figcaption></figure></div>


<p><strong>Gerade hatte ich mich von einem extrem hohen Stresspegel erholt</strong> und mein Nervensystem zum ersten Mal seit Jahren zurück in einen Bereich gebracht, in dem an guten Schlaf, innere Ruhe, echte Entspannung und funktionierende Körperfunktionen endlich wieder zu denken war.</p>



<p><strong>Und dann katapultierte ich mich wieder auf ein Level, das gerade so ein <em>bisschen</em> niedriger lag:</strong></p>



<p>Schon vor dem offiziellen Start in die Selbstständigkeit gab es einiges zu tun. Anmeldung, Krankenversicherung, diverse Ämter, Gespräche mit meiner Familie über die Finanzierung, erste Probecoachings, meinen Instagram-Account,&#8230; Ursprünglich sollte sogar meine Website direkt zum 1.1. an den Start gehen &#8211; dauerte nur ungefähr 4 Monate länger <img alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f600.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></p>



<p>Dann die Fragen von interessierten und wohlmeinenden, aber kritischen und völlig Online-Business-fremden Menschen, WIE ich mir das denn nun alles so vorstellte &#8211; ob sich denn überhaupt Geld verdienen ließe mit sowas in diesem Internet…</p>



<p>All die Fragen, wie ich das denn alles anstellen wollte, stressten mich enorm &#8211; ich wusste es doch selbst nicht so genau!</p>



<p>Da half auch das Schreiben eines rudimentären Business Plans für mich selbst absolut nicht &#8211; es war nur eine von vielen Methoden, die mir im Außen präsentiert wurden, wie “man” an so ein Business herangeht. Die (viel zu) strategische Herangehensweise führte allerdings nur dazu, <strong>dass ich mich wieder von meinem wahren Kern entfernte. Dass ich wieder die Antworten vergaß, die ich doch alle schon in mir trug.</strong> Oder dass ich sie übersah und manchmal sogar willentlich überging, weil sie viel zu “weich”, zu wenig strategisch, zu naiv, zu langsam schienen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was mich als Business-Starterin besonders stresste…</h2>



<p>Hier war ich also wieder: Völlig lost und überfordert, hatte mich selbst schon wieder ein Stück weit aus den Augen verloren. <strong>Und fing wieder an, die Antworten und Erfolgsrezepte im Außen zu suchen</strong>: Belegte einen Business-Starter-Kurs nach dem anderen. Sog alles auf, was von diversen Expert*innen zu den Themen zu finden war, die mich umtrieben. Versuchte mich in den Anzug eines Onlineunternehmerinnen-Prototypen zu pressen, der mir aber doch gar nicht passte!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="600" height="338" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20201125_185910_4.jpeg?resize=600%2C338&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2515" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20201125_185910_4.jpeg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20201125_185910_4.jpeg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Einer von vielen (halbherzigen) Versuchen, mich in eine Struktur zu zwängen, die eigentlich nicht wirklich zu mir passte.</figcaption></figure></div>


<p>Damit widersprach ich in vielen meiner Handlungen wieder dem, was ich fühlte &#8211; wie ich es früher so oft getan hatte. <strong>Da war wieder die Diskrepanz zwischen Innen und Außen, die das Nervensystem so stresst</strong>, weil es dadurch lernt, dass “Ich selbst sein” nicht sicher ist.</p>



<p>Und es entstand auch wieder ein großer <strong>innerer Widerstand</strong>, weil vieles, was in solchen Business-Starter-Kursen (selbst in “ganzheitlichen”) vermittelt wird, einfach völlig gegen meine Werte geht: Marketing-Tricks, utopische Versprechungen, aggressive Kommunikation, das Rumreiten auf “pain points”, generell “höher, schneller, weiter”,&#8230; &#8211; das <strong>konnte ich nicht mit meinen höchsten Werten Authentizität, Wertschätzung und Nachhaltigkeit vereinbaren</strong>. Gleichzeitig sah ich, dass genau diese Strategien zu funktionieren schienen! Zwar vermutlich weniger für die Käufer*innen (wenn nur das Symptom behandelt wird, statt der Ursache, meldet die sich zwangsläufig irgendwann wieder), aber offensichtlich für die Anbieter*innen.</p>



<p>Also versuchte ich, das mitzunehmen, was zu mir und meinen Werten passte. Das andere nahm ich nur leider ebenfalls wahr und es “triggerte” mich &#8211; mein altbekanntes Gefühl, nicht gut genug zu sein, nicht genug zu leisten, es nicht hart genug zu probieren, einfach zu empfindlich zu sein für die Online-Welt und niemals erfolgreich sein zu können. Mich anpassen zu müssen, lauter, schneller, aggressiver werden zu müssen.</p>



<p>Ich sah das nicht ein und gab ihm nicht nach &#8211; <strong>wenn sich in mir alles sträubt, vertraue ich mittlerweile darauf, dass es nichts für mich ist</strong>. Es gibt einen Unterschied zwischen dem inneren Widerstand, der signalisiert “Lass’ die Finger davon, das ist nichts für dich” und der Angst, die sich einfach ein wenig vor Unbekanntem fürchtet und die man liebevoll an die Hand nehmen kann.</p>



<p>Dabei jedoch standhaft zu bleiben &#8211; bei MIR zu bleiben -, war und ist immer wieder die größte Herausforderung für mich.</p>



<p>Besonders, weil ich von Natur aus neugierig bin und es mich nun mal interessiert, was andere Menschen so machen. So auch meine Coaching-Kolleg*innen! Beim Anblick all dessen, was die alles tun, ständig am Umsetzen sind und ein Angebot nach dem anderen raushauen, bin ich allerdings besonders in meinem ersten Business-Jahr mehr als einmal zurück in den Strudel des “nicht genug”-Fühlens geraten.</p>



<p>Wie gesagt: <strong>Ich glaubte, mehr leisten zu müssen.</strong> Und <strong>das widersprach meinem festen Vorhaben, mein Business von Anfang an nachhaltig gesund aufzubauen</strong>, also achtsam mit meinen Ressourcen &#8211; der Grundlage für mein Business &#8211; umzugehen.</p>



<p>Für &#8222;selbst und ständig&#8220; war ich noch nie zu haben. <strong>Ich startete Wunderland Coaching, um <em>ständig ich selbst</em> sein zu können</strong> &#8211; mit meiner stillen Stärke, meinem eigenen Biorhythmus und meinem großen Ruhebedürfnis.<br>Da es leider in der Natur der Sache liegt, dass die Lauteren, Extravertierten häufiger zu sehen sind oder mehr auffallen und dass bei Social Media immer nur ein klitzekleiner Ausschnitt zu sehen ist (in der Regel das, was gut läuft), führte der Blick nach außen, selbst das &#8222;Vernetzen&#8220; mit eigentlich Gleichgesinnten, eher zu einem Mangelgefühl als zu wirklichem Miteinander und Inspiration.</p>



<h2 class="wp-block-heading">… und was mir geholfen hat</h2>



<p>Das ständige Mangelgefühl durch den Vergleich mit anderen, die selbst herbeigeführte Reizüberflutung und Überforderung &#8211; um zukünftig einen gesünderen Umgang damit zu finden, musste ich vor allem eins: <strong>meine innere Sicherheit stärken!</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Zur Ruhe kommen</h3>



<p>Zuerst musste ich mir diese Gefühle eingestehen &#8211; und dann <strong>aufhören, unter dem Deckmantel der Inspiration immer wieder zu schauen, was andere machten.</strong></p>



<p>Denn das war es, was mich selbst davon abhielt, die Dinge umzusetzen, die zu <em>mir</em> passten. Was mich immer wieder ungeduldig werden ließ, wenn ich gefühlt wieder viiiiel langsamer war als alle anderen.</p>



<p>Sobald ich das erkannt hatte, konnte ich etwas dagegen tun.<br><strong>Es zu erkennen und wirklich </strong><strong><em>an</em></strong><strong>zuerkennen und danach zu handeln, dauerte ungefähr ein weiteres Jahr.</strong> Das erste Jahr meiner Selbstständigkeit, in dem ich nach dem “Trial &amp; Error”-Prinzip vieles ausprobiert hatte, hatte mich so gefordert, dass ich Ende des Jahres schon wieder eine Auszeit brauchte. Auch zwischendurch hatte ich mir Business- und vor allem Social-Media-<strong>Auszeiten</strong> gegönnt &#8211; allerdings <strong>immer erst dann, wenn es eigentlich schon zu spät und ich schon wieder kurz vor dem Ausbrennen war</strong>.</p>



<p>So wollte ich mein Business nicht führen: Teil meiner Mission ist es, Menschen zu einem achtsameren und liebevolleren Umgang mit sich selbst zu verhelfen. Und dazu gehört eben ganz elementar, <strong>die eigenen Ressourcen zu ehren und Pausen (oder Auszeiten) ganz natürlich mit einzubauen &#8211; nicht erst dann, wenn sie längst überfällig sind!</strong><strong><br></strong>Eine gesunde Balance zwischen Aktivierung und Entspannung ist nämlich das A und O eines regulierten Nervensystems.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-medium is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_7500-edited.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="Balsam für das Nervensystem: Social Media Apps löschen - hier Instagram" class="wp-image-2512" style="width:300px;height:200px" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_7500-edited.jpeg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_7500-edited.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure></div>


<p>Da durfte ich mir also dringend an die eigene Nase fassen. Die Auszeit im Dezember 2021 tat mir unheimlich gut. Währenddessen war ich nicht auf den sozialen Medien unterwegs. Ich nahm weder weitere “Inspiration” auf, noch versuchte ich selbst, Inspiration herauszugeben &#8211; ich WAR einfach mal. Dachte nicht über meine nächsten Schritte nach (denn irgendwelche Gedanken zu meinem Business waren sonst <em>immer</em> in meinem Kopf präsent), sondern lebte wirklich mal nur im Moment.</p>



<p><strong>Dadurch kam ich zur Ruhe und das gab meinen Gedanken den nötigen Raum, sich ganz von selbst zu sortieren</strong> &#8211; ohne, dass ich mir aktiv noch mehr Gedanken dazu machen musste.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Ablenkungen reduzieren</h3>



<p>Und so startete ich in das Jahr 2022: Mit neuen Ideen, vor allem aber deutlich mehr innerer Ruhe und Sicherheit. <strong>Ich verabschiedete mich nach und nach von den diversen “Inspirationsquellen”</strong> (die diesen ursprünglichen Zweck für mich ja schon lange nicht mehr erfüllten) <strong>und fing Schritt für Schritt an, endlich </strong><strong><em>mein</em></strong><strong> Ding zu machen</strong> &#8211; etwas, was ich mir eigentlich von Anfang an fest vorgenommen hatte, was dann aber der fehlenden inneren Sicherheit, durch die ich enorm auf die Ablenkungen im Außen ansprang, zum Opfer gefallen war.</p>



<p>Es galt also, meine innere Sicherheit weiter zu stärken und die Ablenkungen im Außen drastisch zu reduzieren. Denn die zurückgewonnene innere Ruhe ließ mich an diesem Punkt erkennen, dass <strong>mein Nervensystem noch viel Aufmerksamkeit brauchte, um mich wirklich wieder sicher in mir zu verankern</strong> und zukünftig eben <em>nicht</em> durch äußere Eindrücke aus dem Gleichgewicht zu geraten &#8211; und dafür brauchte ich noch eine ganze Weile Abstand von ihnen.</p>



<p>Ganz konkret sah das bei mir so aus: Ich verhängte mir selbst ein <strong>Weiterbildungs-Verbot</strong>; ich “mistete” meine Social-Media-Accounts radikal aus und <strong>entfolgte fast allen Accounts</strong> von Kolleg*innen und Business Coaches (ja, auch denen, deren Inhalte ich großartig fand und die ich sehr schätzte!); und ich <strong>reduzierte den Austausch</strong> mit Kolleg*innen über Business-Themen auf ein absolutes Minimum.</p>



<p>Denn auch, wenn gefühlt alle empfehlen, sich ein Netzwerk aufzubauen und regelmäßig auszutauschen, gilt das meiner Meinung nach nur bedingt. <strong>Nämlich so lange, wie es wirklich ein </strong><strong><em>für beide Seiten</em></strong><strong> fruchtbarer Austausch ist.</strong> Wenn ich hingegen gerade in einer innerlichen Verfassung bin, die es mir nicht erlaubt, zwischen “ist für mich wertvoll” und “passt nicht zu mir” klar zu differenzieren, dann sollte ich mich von solchen Gesprächen fernhalten (bzw. nur ganz gezielt nach Input und Unterstützung fragen) und erst meine innere Sicherheit stärken.</p>



<p>Der wichtigste Schritt hin zu mehr innerer Sicherheit war für mich die nun schon mehrfach angesprochene Reizreduktion. Auszeiten, regelmäßige Pausen, <strong>mich auf “meins” zu konzentrieren und die Ideen umzusetzen, die in mir selbst entstanden</strong> &#8211; statt mich zwischen zu vielen von außen inspirierten Ideen nicht entscheiden zu können und am Ende gar nichts umzusetzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Nachrichtenkonsum reduzieren</h3>



<p>Genauso wichtig war es für meine innere Sicherheit, möglichst wenig Nachrichten zu konsumieren. Zum Beispiel jährt sich heute leider auch der russische Angriffskrieg auf die Ukraine &#8211; und auch sonst gehen in der Welt erschreckende Dinge vor sich.</p>



<p>Als feinfühliger Mensch muss ich wirklich aufpassen, Negatives nur ganz bewusst und in kleinen Dosen zu konsumieren und ebenso bewusst den Fokus auf Positives zu legen.</p>



<p><strong>Das Nervensystem kann nämlich nicht unterscheiden, ob die Kriegsszene sich gerade nur auf dem Bildschirm abspielt oder wir mittendrin stecken</strong> &#8211; besonders durch Bilder wird es aktiviert, “fährt hoch” und springt in den Kampf-oder-Flucht-Modus oder sogar in den Shutdown.<br>In meinem Fall eher Letzteres, weil dazu noch die Eigenschaft der Feinfühligkeit kommt und mich das Geschehen emotional mitnimmt. Und wenn ich so lahmgelegt werde, ist niemandem geholfen!</p>



<p>Auch hier war also “öfter abschalten” das Mittel der Wahl.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Nervensystem regulieren</h3>



<p>Darüber hinaus arbeitete ich aktiv mit meinem Nervensystem, und zwar (u. a.) durch…</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_2372-edited.jpg?resize=300%2C400&#038;ssl=1" alt="Balsam für das Nervensystem: Der Blick in die Natur - hier sich langsam öffnende Blattknospen" class="wp-image-2518" style="width:300px;height:400px" width="300" height="400" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_2372-edited.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG_2372-edited.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Knospen öffnen sich, wenn die Zeit reif ist! Von der Natur können wir sehr viel lernen.</figcaption></figure></div>


<ul class="wp-block-list">
<li>das <strong>Spüren meines Körpers</strong> &#8211; zum Beispiel durch Meditation in Form von “Body Scans”, also Reisen durch meinen Körper, um wahrzunehmen, was gerade los ist.</li>



<li>das Schärfen der <strong>Wahrnehmung meiner körperlichen Grundbedürfnisse</strong>, gerade auch im Alltag &#8211; Hunger, Durst, Müdigkeit, Harndrang sind Alarmsignale für das Nervensystem.</li>



<li>das <strong>Erfüllen meiner Grundbedürfnisse</strong>! Das wird uns leider oft abtrainiert (z. B. in der Schule: “Reiß dich zusammen &#8211; getrunken wird in der Pause!”), ist jedoch der simpelste und grundlegendste Weg, das Nervensystem Sicherheit spüren zu lassen.</li>



<li><strong>Zeit in der Natur</strong> &#8211; beobachten und spüren, wie alles sich in seinem ureigenen Tempo entwickelt und das auch auf mich zutrifft, als Teil der Natur.</li>



<li><strong>regelmäßige Bewegung</strong> &#8211; sei es ein Spaziergang, Yoga, tanzen oder was auch immer mir und meinem Körper gerade gut tut und Glückshormone bringt. <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" consent-required="902" consent-by="services" consent-id="903"/></li>



<li><strong>Zeit mit lieben Menschen</strong>, vor allem meinem Mann &#8211; einfach ich selbst sein können und in die <strong>Co-Regulation</strong> zu gehen, wobei die Nervensysteme sich sozusagen verbinden und gegenseitig regulieren.</li>
</ul>



<p>Ein bisschen ausführlicher habe ich über diese und weitere Strategien und Tools in diesen beiden Artikeln berichtet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://wunderland-coaching.de/november-ohne-blues/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">November ohne Blues &#8211; wie habe ich das geschafft?</a></li>



<li><a href="https://wunderland-coaching.de/jahresrueckblick-2022/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jahresrückblick 2022: Wenn das Leben seine eigenen Pläne hat</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Bin ich zu früh gestartet? &#8211; Jein!</h2>



<p>Der Sprung in die Selbstständigkeit hat mein Nervensystem in höchste Alarmbereitschaft versetzt &#8211; ob ich das nun wahrhaben wollte oder nicht. In dem kapitalistischen System, in dem wir nun mal leben, braucht es finanzielle Ressourcen, um zu überleben. Ohne regelmäßige Einnahmen ist die eigene Existenz bedroht &#8211; und der Job des Nervensystems ist es, diese zu sichern!</p>



<p>Kein Wunder, dass es da Alarm schlägt, oder? <strong>Bei Existenzängsten ist für das Nervensystem Schluss mit lustig.</strong> Da können wir noch so sehr unseren Verstand bemühen und mit Argumenten kommen, dass schon alles gut gehen wird.</p>



<p>Und das trifft &#8211; logischerweise &#8211; besonders dann zu, wenn sich das Nervensystem grundsätzlich in einem (eher) dysregulierten Zustand befindet. <strong>Ein reguliertes Nervensystem</strong>, das eine Bedrohung der Existenz wahrnimmt, <strong>setzt Ressourcen frei, um kreative Lösungen zu finden.</strong> In innerer Sicherheit verankert, ist der temporäre Wegfall äußerer Sicherheiten nicht so tragisch und kann gut ausgeglichen werden.</p>



<p>Ein dysreguliertes Nervensystem jedoch ist dazu nicht in der Lage &#8211; es geht direkt auf Alarmstufe Rot und leitet den Shutdown ein (oder zumindest eine extreme Überaktivierung, die früher oder später ebenfalls im Shutdown endet).</p>



<p><strong>Aus Sicht meines Nervensystems bin ich also tatsächlich zu früh in die Selbstständigkeit gestartet.</strong> Es hätte mir &#8211; bzw. meinem Nervensystem &#8211; besser getan, noch zu warten. Ich hätte z. B. gerne im Sommer 2020 schon meine Coaching-Ausbildung anleiern können &#8211; aber mir mit dem Thema Selbstständigkeit noch Zeit gelassen. Einfach noch ein paar Monate lang in Ruhe mit mir, meinen neu erlernten Coaching-Tools und meiner Therapie verbracht, das Finanzielle mit meiner Familie geklärt und weiter geheilt.</p>



<p><strong>So, wie meine Innenwelt zu dem Zeitpunkt aussah, war das aber nie eine echte Alternative!</strong> Die drohende Existenzgefährdung übertrumpfte alles. Meine Entscheidungen waren nicht mehr von meiner Intuition und meinem “gesunden Verstand” getrieben, sondern von einem Nervensystem im Alarm-Modus und einem “pseudo-rationalen Verstand”, der alten Prägungen, gesellschaftlichen Narrativen und Konditionierungen nachkam.</p>



<p>Und falls du dich jetzt wunderst, ob angesichts der Existenzangst die Jobsuche nicht die einfachste, logischste Alternative gewesen wäre: Ganz klar nein. <strong>Ich war noch so traumatisiert von Jahren der Überanpassung, dass das</strong> (wie oben bereits erwähnt dank des finanziellen Rückhalts meiner Familie) <strong>tatsächlich <em>noch</em> unsicherer erschien.</strong> Übrigens hat sich auch diese Ansicht mittlerweile, mit einem regulierteren Nervensystem, geändert und ich schließe eine erneute Anstellung nicht mehr kategorisch aus!</p>



<p>Heißt das alles jetzt, dass ich meine Entscheidung, mich so früh zu 100 % selbstständig zu machen, bereue?<br>Nein!</p>



<p>Wie gesagt: <strong>Im damaligen Zustand meines Nervensystems war die direkte Selbstständigkeit die bestmögliche Entscheidung.</strong> Ein paar Wochen lang im letzten Jahr habe ich sie zwar infrage gestellt &#8211; allerdings nur, um schnell festzustellen, dass das das Schlimmste ist, was ich tun kann.</p>



<p><strong>Ändern kann ich es ja sowieso nicht mehr, also warum mich damit quälen</strong> und mein Nervensystem im Nachhinein noch mehr damit stressen?</p>



<p><strong>Das einzig Sinnvolle ist doch, mich </strong><strong><em>jetzt</em></strong><strong> bestmöglich um mich zu kümmern.</strong> Mein Nervensystem und seine Signale zu ehren und jetzt, da ich es besser weiß, <em>mit</em> ihm zu arbeiten und es zu stärken. <strong>Um jetzt bessere Entscheidungen zu treffen</strong>, die mich stärken und in die Richtung bringen, in die ich möchte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Vergangenes nicht hinterfragen, sondern daraus lernen</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/5.png?resize=300%2C375&#038;ssl=1" alt="Ich heute - dankbar und guter Dinge, mit immer regulierterem Nervensystem die Selbstständigkeit gut und gesund managen zu können." class="wp-image-2519" style="width:300px;height:375px" width="300" height="375" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/5.png?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2023/02/5.png?resize=240%2C300&amp;ssl=1 240w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure></div>


<p>Letzten Endes bin ich trotz aller Zweifel, die mich ab und zu heimsuchen, trotz aller Unsicherheiten und verzweifelter Momente dankbar für die letzten zwei Jahre.</p>



<p>Ich bin dankbar für alles, was ich aus dieser wilden Achterbahnfahrt lernen durfte (oder musste) und freue mich auf alles, was kommt. <strong>Eine Achterbahnfahrt wird es bestimmt bleiben</strong> &#8211; nur nicht mehr ganz so wild, denn <strong>mittlerweile habe ich eine gewisse Baseline</strong>, eine Grund-Sicherheit, <strong>von der aus die Ausschläge nicht mehr ganz so heftig werden.</strong> Anders gesagt: Ich bin mittlerweile guter Dinge, mit immer regulierterem Nervensystem die Selbstständigkeit gut und gesund managen zu können.</p>



<p>Danke, dass du mich auf diesem Weg begleitest!</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=270%2C56&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1898" style="width:270px;height:56px" width="270" height="56" srcset="https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?w=540&amp;ssl=1 540w, https://i0.wp.com/wunderland-coaching.de/wp-content/uploads/2022/12/Namenszug-Blog.png?resize=300%2C62&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px" /></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://wunderland-coaching.de/nervensystem-selbststaendigkeit/">Achterbahn fürs Nervensystem: 2 Jahre Selbstständigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://wunderland-coaching.de">Wunderland Coaching</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wunderland-coaching.de/nervensystem-selbststaendigkeit/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2508</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
